summersale2015 Hier klicken Jetzt Mitglied werden studentsignup Cloud Drive Photos Learn More Kühlen und Gefrieren Fire HD 6 Shop Kindle Sparpaket SummerSale

Kundenrezensionen

4
3,5 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
0
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Stern
1
Kurier Preston Aberdeen 1 - Das giftigste Tier der Welt
Preis:9,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Mai 2007
Die Scotland Yard Reihe hat es schon angedeutet, aber hier wird es nun ganz deutlich:

Das HÖRSPIEL kommt wieder!

Ich möchte keineswegs behaupten, dass die mannigfaltigen Produktionen der letzten Jahre auf ihrem Weg zum 'Hörfilm' in die Irre gelaufen sind. Dennoch habe ich mich mit der Zeit gefragt, ob es kein Zurück mehr gibt aus der Hörwelt brachialer Musik, Hollywood-Sound-FX und Man-kennt-ihn-aus-jedem-Blockbuster-Sprechern.
Einige kleinere Hörspielproduktionen taten wackere Versuche, das Hörspiel-Feeling der 80er Jahre wieder aufleben zu lassen, aber dort wiederum fragt sich der langjährige Fan, ob es wirklich sein muss, dass man in dem vertrauten Stil auch mottenalte Stoffe verpackt.
Einerseits also High-Tech-Ohrenpopcorn mit Pseudo-Tiefgang - andererseits Groschenheftchen im Klassikergewand.
Aber es gibt offenbar doch noch Wege jenseits von GABRIEL BURNS und DREAMLAND...!

'Hey, das ist doch James Stewart...!'

Dieser Gedanke schoss mir gleich bei den ersten Worten von Preston Aberdeen durch den Kopf, und er ließ mich nicht mehr los.
Das Hörspiel ging mir mal im kristallgrauen Film-Noir-Monochrom und dann wieder in bezauberndem Technicolor durch jene Teile der Wahrnehmung, die nicht ganz Hören und nicht ganz Sehen sind.
Die Produktion verströmt eine makellose Eleganz, die mich genießerisch lächeln lässt ' auch noch nach Ende der Geschichte.
Vom Zeitkolorit der erlesenen Musik (lediglich das Titelthema verheißt etwas zuviel Edgar Wallace) über die wirklich sorgfältigen Soundmalereien, die nuancieren statt mit bloßen Effekten zu übertünchen, bis hin zu den Stimmen, die - wie bereits angedeutet - eher den Zauber klassischen Kinos verbreiten als die Monotonie moderner Filmsynchronisation zu verbriefen. Hier fügen sich schöne Elemente zu etwas noch schönerem Ganzen zusammen.

Bei aller Eleganz ist Preston Aberdeen dabei keineswegs minimalistisch oder spartanisch.
Tatsächlich offenbart sich ein geradezu schwelgerisches Flair, das man sonst höchstens in alten Radioproduktionen findet -' wo wiederum meist die Leichtigkeit abhanden kommt, die sich hier teils belebend, teils prickelnd auf den Hörer überträgt.
Ich habe mich einem Hörspielhelden wirklich selten so freundschaftlich verbunden gefühlt wie dem geplagten Kurier, der von James Stewart so wunderbar verkörpert wird. (Lasst mir meine Illusion!)

Auch die Länge des Hörspiels wird dem 'abendfüllenden' Eindruck gerecht, und wo viele Produktionen der jüngeren Zeit sich abmühen, Handlungsskizzen auf CD-Länge aufzuplustern, hat man hier stets das Gefühl, dass noch viel mehr zu erzählen wäre.
Darin liegt vielleicht die größte Qualität von Kurier Preston:
Hier wird eine packende Handlung gestrickt, die sich gekonnt zwischen Agenten-Thriller, Screwball-Komödie und Abenteuerliteratur bewegt UND es werden echte Charaktere präsentiert, deren Tun und Wohl einem wirklich am Herzen liegen.

Alle Elemente des Erzählens ergänzen sich hier zu einem Gesamtwerk, statt ' - wie allzu oft - als Support einem einzelnen Zweck zu dienen.

Man kann konservativen oder auch jüngeren Hörern keinen Vorwurf daraus machen, wenn auf sie so eine Produktion neu oder gar befremdlich wirkt. Dieses Hörspiel ist nichts für 'nebenbei' oder für jene, die im Sammlerrausch täglich ihre Neuzugänge durchhören, um sie schnell bewertet und archiviert zu kriegen.

Ich wünsche mir sehr, dass diese 'Rückkehr zum Hörspiel' als solche erkannt wird und die Freude an diesem neuen Helden über den üblichen Zynismus und Vergleichszwang der sattgehörten Hörspielforen- und Gernre-Kritiker siegen wird.

Der Fluch unserer Zeit ist es, dass Versuche von Innovation und Sorgfalt immer wieder niedergeknüppelt werden durch Schema- und Massenproduktionen.
Es ist viel zu einfach geworden, mit 'Effekten' zu kleistern, um Professionalität zu suggerieren. Pseudo-Dramatik, Pseudo-Theatralik, Pseudo-Pathos und Pseudo-Leidenschaft sind die Zutaten kulturellen Fast Foods.
Kann ein daran gewöhnter Gaumen den Geschmack echter Köstlichkeiten noch zu schätzen lernen...?

Für den Film habe ich die Hoffnung vorerst aufgegeben.
Hörspiele wie dieses geben mir Hoffnung, dass der Geist musischer Vielfalt in anderen Medien erhalten bleibt ' vielleicht sogar wiedererweckt wird...

Mit Teil 2 also bitte weiter auf diesem Weg, Mr. Aberdeen!
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2010
Diese Serie und auch diese Folge ist einfach gut und sehr unterhaltsam.Die Story,Die Sprecher und alles andere drumherum sind einfach super.
Empfehlung:
Kaufen,anhören und lachen :-)))))
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2007
Maritim hat eine neue Serie, da simmer mal gespannt!

Fröhlich begrüßt uns Fritz von Hardenberg und erklärt kurz die Berufung seiner Rolle: Ich bin Kurier Preston Aberdeen! Und schon setzt die fröhlich beschwingte Erkennungsmelodie ein.

Preston Aberdeen hat eine Zeitungsanzeige geschaltet und hofft nun zusammen mit seiner Sekretärin, mit der er mehr als nur das Büro teilt, auf die großen Aufträge, und siehe da, er bekommt auch gleich einen!

Er soll ein Exemplar der giftigsten Spinnenart nach Berlin in Deutschland bringen und erhält dafür satte 600 Pfund! Na, wenn das kein Start ist! Jedoch entpuppt sich nicht nur die Spinne als gefährlich, sondern gleich der gesamte Auftrag: Es sind noch andere Gestalteln hinter Prestons Päckchen her und bringen ihn alsbald in lebensbedrohliche Situationen....

Tja, vielleicht ein guter Start in das neue Geschäft der Hauptperson, aber meines Erachtens kein gelungener Start in eine neue Hörspielreihe! Die erste Hälfte der ersten CD wirkt dermaßen plump besprochen und vertont, das man schon bald Lust bekommt, das Hörspiel auszumachen. Stelleinweise schlecht eingesprochene Texte und ein ständiges Schiffhupen, das sich in den ersten 2 Kapiteln ca. alle 1 1/2 Minuten identischerweise wiederholt, zeugen nicht von einem großen Soundarchiv. Selbiges Tuten kommt in Kapitel 6 dann gleich auch noch ein paarmal vor, aber nungut. Sollte man den ersten Reiz er Abschaltens unterdrücken, wird man mit einer recht ordentlichen Geschichte belohnt.

Preston, das ist jedem gleich klar, ist nicht der Hellste unter Gottes Sonne und stolpert in einen recht konstruierten Fall hinein. Das Verhalten des Hauptcharakters wirkt nicht selten absolut unlogisch sodas die Story nicht ganz abgenommen wird. Ebenso, ist die Handlung alsbald recht gut zu durchschauen und hervorzusehen. Wie bei Maritim schon bekannt, kommt dieses Hörspiel ebenfalls ohne Sprecher aus, und das auch recht gut, was aber an den ständigen Monologen von Preston liegt. Das Hörspiel würde ich auch nicht unbedingt in einem Kinderzimmer in den Player legen, da es schon einige Tote und einige "heiße" Szenen zu überstehen gibt.

Preston Aberdeen wirkt wie ein klassischer Luis de Funes - Charakter: Dumm, tollpatschig aber dennoch kommt am Ende das Richtige dabei raus. Was der Franzose noch gekonnt charmant verpackt und rübergebracht hat, kommt hier nicht so überzeugend an. Die Sprecherleistung ist im Großen und Ganzen sehr gut, bis auf ein paar seltsame Stellen der Hauptsprecher. Ansonsten sind viele Rollen mit bekannten Stimmen besetzt, und das auch gut besetzt. Musikalisch wird Klassikerstimmung erzeugt, die mir stellenweise gut gefallen hat. Leider wurden einige Kapitelschnitte mehr als seltsam angesetzt. Auch klingen viele Soundeffekte nicht wirklich gut, was diese neue Maritim - Produktion nicht in vollem Glanze darstehen läßt!

Auf anderen Seiten als "DER" Hörspieltipp der Woche gefeiert und mit 5 Sternen bewertet, schneidet es bei mir nicht so gut ab. Leider hat es Maritim in diesem Jahr noch nicht geschafft, mich zu überzeugen. Ich weiß nicht, was da los ist, gut ich höre auch nicht alle Produktionen dieses Labels, aber ich bin auch andere Qualitäte von ihnen gewohnt.

Sicherlich kann hier eine interessante Hörspielreihe entstehen, Teil 2 steht ja schon in den Startlöchern, sollte dieser aber so wie Teil 1 sein, sollte man nochmal dran arbeiten! Es ist sicherlich nette Unterhaltung, aber kein 5 Sterne-Hörspiel. Von mir gibt's 3!
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2008
Das erste Hörspiel um Preston Aberdeen - es lässt einen naiven Hauptdarsteller äußerst plump agieren: Jeder Hörerende versteht spontan die durchschaubare Handlung - nur Preston Aberdeen nicht. Die schwachgeistige Story bleibt darüber hinaus ohne echte Höhepunkte und zieht sich in die Länge; ferner sind die Sprecher die selben wie in vielen Maritim-Produktionen, bleiben daher austauschbar und werden konturlos.
Kurz: Mein Rat lautet, dieses Produkt - wie die ganze Reihe - nicht zu kaufen. Maritim hat deutlich bessere Hörspiele im Angebot!
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Die größten Fälle von Scotland Yard
Die größten Fälle von Scotland Yard von Andreas Masuth (Audio CD - 2008)

01-Planet Eden
01-Planet Eden von Andreas Masuth (Audio CD - 2007)