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5.0 von 5 Sternen Die Schlachtung der Seele, 27. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Slaughter of the Soul (+Dvd) (Audio CD)
At the Gates, Mitbegründer des Melodic Death Metal haben mit diesem Album einen Meilenstein des Genre geschaffen.

Dabei ist das Album in keinster Weise mit der melodischen und musikalisch verspielten Art und Weise eines "The Jester Race" vergleichbar. Denn "Slaughter of the Soul" ist brachial, natürlich spielt die Rhythmusgitarre eine große Rolle, aber insgesamt ist es Melodic DEATH Metal. Das allerdings ist nichts negatives, im Gegenteil: Das Album haut tierisch rein, anders kann man es nicht sagen. Neben den brachialen Riffs werden der unendlich fiese Growlgesang und die zahlreichen Soli derart perfekt eingesetzt, dass Tracks wie "Blindes by Fear", "Cold" oder das titelgebende "Slaughter of the Soul" sich in die Gehörgänge brennen.

Was dem Ganzen noch die Krone aufsetzt, ist diese Spezialedition der CD, welche nicht nur 7 Bonustracks, bestehend aus Demos, Covers und unveröffentlichen Tracks, enthält, sondern auch den 1995 aufgezeichneten Liveauftritt in Krakau. Bei den Bonustracks gefällt vor allem das Cover "Legion", welches nicht nur eines der besten Intros enthält, die ich je gehört hab, sondern insgesamt auch die Brachialität des Albums unterstreicht. Dem ziemlich wüsten Liveauftritt merkt man die 13 Jahre an, lässt aber keinen Zweifel aufkommen, dass die Band live alles in Schutt und Asche legt.

Nochmal zum Zusammenfassen: Das Album stellt eines der wichtigsten und besten Alben des Subgenres dar. Und wenn man sich heute umschaut, so findet man bei fast jeder Band Einflüsse aus den Werken von At the Gates. Vom Preis-Leistungsverhältnis sollte auch unbedingt diese limitiere Neuauflage gekauft werden, denn allein die Bonustracks sind die Anschaffung wert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genialer Meilenstein - jetzt aufgestockt, 6. April 2004
Von 
Andreas Braun (Tübingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Slaughter of the Soul +6 (Audio CD)
Zur Qualität dieses Albums muss ich wohl kaum noch was sagen. Mit ihrem letzen Album haben die Schweden nicht nur eine geniale Scheibe abgeliefert, sie haben regelrecht eine Ära eingeleitet und waren damit Bands wie In Flames und ähnlichen meilenweit voraus. Diese Todes-Symphonie scheint vor Aggression fast zu zerspringen. Gleichzeitig spielen die Gitarren genialste Melodien, die bei jedem Metal-Fan Glücksgefühle auslösen. Eine Hymne folgt der nächsten und es sind kaum Schwachpunkte aufzulisten. Besondere Bemerkung verdienen die Vocals von Tomas Lindberg, die derart leidenschaftlich und dennoch hart rüberkommen. Es ist einfach göttlich, wie er in die heulenden Gitarren einsteigt (z.B. "Cold").
Auch die Texte sind durchdacht und handeln nicht etwa von Massakern oder obszönen Themen.
Was diese CD aber besonders macht, sind die 6 extra-Tracks:
"Legion" knallt ziemlich rein, ist aber keine Eigenkomposition. Obwohl ich das Original nicht kenne, klingt es sehr nach At The Gates und könnte fast aus ihrer Hand stammen. Dennoch hört man den Unterschied der beiden Stile.
"Dying" ist dann wieder 100 % At The Gates, klingt aber etwas einseitig, da sich die Gitarren fast ausschließlich auf Rhythmuß-Arbeit konzentrieren. Zum Ende hin, kommt noch ein wenig Abwechslung rein - trotzdem kein Hammer und ist deshalb zu Recht nicht aufs Album gekommen.
"Chapter Of Sin" ist von Slayer gecovert. Wer es kennt, wird wissen, dass es ziemlich brachial und thrashig ist. Wer es nicht kennt, wird mit diesem Stück weniger viel anfangen können.
Ein echtes Sahnehäubchen ist die Demo-Version von "Unto Others" aus dem Jahre 95. Es klingt weit härter und roher und ist zudem auch höher angestimmt. Die genialen Gitarren-Läufe sind weiter im Hintergrund, aber deutlich zu hören. Für Fans und Konservative sicher ein Genuss.
Noch genialer ist die Demo-Version von "Suicide Nation", die zwar deutlich höher angestimmt ist, aber extrem atmosphärisch rüberkommt. Vom Tempo unterscheiden sich die Versionen übrigens nicht von den Originalen. Beide dennoch sehr interessant.
"Bister Verklighet" ist noch mal ein Cover, leider mit 1:55 min nur ein kurzes Vergnügen. Es klingt zwar nicht mehr unbedingt nach At The Gates, hat aber durchaus einen Reiz.
Somit wurde die CD auf eine Spielzeit von 55 Minuten aufgestockt und Fans kann ich einen Kauf wirklich empfehlen. Wer At The Gates noch nicht kennt sollte aber auch mit dem normalen Album bestens beraten sein.
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5.0 von 5 Sternen Grundgerüst für moderne melodische extreme !, 27. August 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Slaughter of the Soul (Audio CD)
Ich muss zugeben, dass ich erst im nachhinein auf At the Gates aufmerksam wurde, als immer wieder von ihnen las und feststellte das einige meiner liebsten Bands diese als sehr einflussreiche Band bezeichneten, die ihren Stil maßgeblich geprägt haben ..

Auch jetzt noch, gefällt das Album durch und durch. Der Sound ist rauh, unbeschönigt, ungefiltert und genau das gefällt !
Generell wirklich beeindruckende Riffs zeichnen diese Platte jedoch am stärksten aus. Denn diese sind melodiös und hart zugleich.
Auch textlich überzeugt mich das Werk, verglichen mit anderen Deathmetal Bands, denn es sind sozialkritische Texte dabei und nicht wie bei den meisten anderen Bands blutrünstige Parts (die mich persönlich nerven) dabei ..

Wie dem auch sei, wer einmal den Ursprung des heutigen meldischen deathmetals ergründen möchte, sollte hier zugreifen !
Ich stiess durch Darkest Hour (kann ich ebenso nur empfehlen) auf diese Band, die auch von At the Gates beeinflusst wurde ..

naja, 5 Sterne, für dieses prägende Werk !
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5.0 von 5 Sternen Der große Klassiker!, 8. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Slaughter of the Soul (Audio CD)
Hm, wenn man so will ist "Slaughter Of The Soul" einer der Wegbereiter für den Göteborger Melodic Death Metal.
Es handelt sich hier um das "eingängigste" Album von At The gates, welches für ihren legendenstatus verantwortlich ist.
Man erkennt auf dem Album noch eindeutig den "ursprünglichen" schwedischen Death Metal durch die rauen Riffs und den heiseren Schreigesang.
Allerdings befinden sich auch viele melodische Riffs und Melodien sowie melodische Soli in den Songs.
Auch enthalten sind zwei sehr gelungene Instrumentale (dieses Element wurde später von the Crown wieder aufgegriffen um das Album zu unterteilen^^)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 27. Dezember 2006
Von 
Y. Klaffehn (Wolfsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Slaughter of the Soul (Audio CD)
Das vermutlich bekannteste und auch letzte Album der Schweden. Man spricht der Band die Grundsteinlegung für den Göteborger Melodic Death Metal zu und mag dabei nicht falsch liegen. Fakt ist, dass sich viele Bands an At the Gates orientierten und auch heute orientieren (z.B. The Black Dahlia Murder).

Das Album macht seinem Namen alle Ehre und der Titeltrack wurde passend ausgewählt, Slaughter of the soul kracht ordentlich und zeigt wo es langgeht: Screams, Aggressives Drumming und tragende Rythmen, die zum Teil auch arg grooven, wie in meinem Lieblingsstück "World of Lies". Sogar zwei Instrumental-Stücke sind vertreten. "Into the dead skies" erzeugt eine melancholische Stimmung und beinhaltet keine Drums. Das Outro "The Flames of the end" (passend zum Ende von At the Gates, nach dem Album), könnte auch von einem Film-Soundtrack stammen und erzeugt tolle Endzeitstimmung.

Die Produktion des Albums ist passend zur Stilrichtung, es wurde nicht sonderlich viel am Sound gedreht und das Album klingt "schön dreckig".

Wer also z.B. an In Flames' "The Jester Race" Gefallen hat, der sollte hier mal reinhören.

Anspieltipps:

Slaughter of the soul, Suicide nation, World of lies
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Väter, 28. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Ausverkauft Slaughter of the.. (Audio CD)
Eine einzigartige Platte die eindrucksvoll beweißt das "At the gates" die Väter des Melodic-Deathmetals sind. Die Songs sind zwar noch lange nicht so ausgereift wie die ihrer großartigen Nachfolger(In Flames, Dark Tranquillity), aber trotzdem sind sie einfach gut auch wenn einfach drauflos gerödelt wird, so zeigt sich doch der Drang hin zu mehr Melodie. Intersant sind auch die instrumentalen Zwischenstücke, die dem Hörer eine weinig Ruhe im Sturm der Gitarren geben. Zu empfehlen jedem der auch "In Flames" & Co. hört, auch wenn diese Scheibe ein wenig härter ist.
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