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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorhersage: Graue Wolkendecke mit leichten Sonnendurchbrüchen.
In "The Weather Man" geht es um den Wetteransager Dave Spritz, gespielt von Nicholas Cage. Dieser steht unglücklich zwischen einem erfolgreichen Berufsleben und einer weitaus weniger erfolgreichen Beziehung zu seiner Ex-Frau (Hope Davis) und seinen Kindern (Gemmenne de la Pena und Nicholas Hoult). Aber damit noch nicht genug: Seine Beziehung zu seinem schwerkranken...
Veröffentlicht am 26. April 2007 von D. Schmidt

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas seicht aber zum anschauen
Dem Wettermann eines Chicagoer Fernsehsenders steht der Aufstieg in eine beliebte Morning-Show bevor. Zunächst aber muss er sich im Privatleben mit seinen beiden Kindern und dem übermächtigen Vater auseinander setzen; zugleich sucht er die neuerliche Annäherung an seine Frau, die sich von ihm getrennt hat.

Zunächst scheitert er in allen...
Veröffentlicht am 15. Mai 2009 von Ghostrider


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorhersage: Graue Wolkendecke mit leichten Sonnendurchbrüchen., 26. April 2007
Von 
D. Schmidt (Baden-Baden, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Weather Man (DVD)
In "The Weather Man" geht es um den Wetteransager Dave Spritz, gespielt von Nicholas Cage. Dieser steht unglücklich zwischen einem erfolgreichen Berufsleben und einer weitaus weniger erfolgreichen Beziehung zu seiner Ex-Frau (Hope Davis) und seinen Kindern (Gemmenne de la Pena und Nicholas Hoult). Aber damit noch nicht genug: Seine Beziehung zu seinem schwerkranken Vater (Michael Caine), einem erfolgreichen Autor und Pulitzerpreisträger, ist von Minderwertigkeitskomplexen seitens Dave geprägt.

Während des Films beobachtet man nun Daves verzweifelte Versuche, alles wieder zu richten und ein Leben zu erlangen, wie er es sich immer vorgestellt hat: Bilderbuchkarriere und Bilderbuchfamilie. Hier wird der Film dann auch wirklich großartig. Ich habe schon lange nicht mehr so fein ausgearbeitete Charaktere in einem Familienfilm gesehen. Dave Spritz hat allein schon so viele kleine Fehler, er ist egoistisch und kurzsichtig in seinem Verhalten, kann aber in der nächsten Szene auch wieder äußerst mitfühlend sein. Das wird von Nicholas Cage auch wunderbar dargestellt. Eigentlich bin ich gar kein Cage-Fan, aber hier muss ich wirklich anerkennen, dass er es schafft, den Zuschauer mit nur wenigen Kniffen tief in das Seelenleben von Spritz hineinblicken zu lassen. Manchmal so intensiv, dass ich wegen Fremdschämens schon fast davor war, erstmal auf "Pause" zu drücken.

Aber auch der restliche Cast hat mich wirklich überzeugt. Bis vielleicht auf Michael Caine. Er spielt den intellektuellen Übervater von Dave, der in einer anderen Sphäre zu schweben scheint und sich über die meisten Banalitäten des Alltags nur noch wundert. Das treibt er aber zu solchen Exzessen, zum Beispiel wenn er sich auch vor Daves neuem Arbeitgeber nicht zurücknimmt, dass es insgesamt unglaubwürdig wird.

Besonders hervorheben möchte ich noch die Bildsprache des Films. Durch kleine, geschickt eingesetzte Specialeffects bekommt man wunderbare Bilder serviert, die das Stimmungsbild der Charaktere gut einfangen und auch wieder reflektieren (sehr gut zu sehen zum Beispiel in der Spongebob-Traumsequenz). Eine schöne, konsequente Farbwahl sorgt zudem auch für einen eigenen optischen Stil.

Das alles ergibt am Ende einen wirklich sehenswerten Film mit einer eher unamerikanischen Botschaft: Beruflicher Erfolg und eine glückliche Familie müssen sich nicht immer vereinbaren lassen. Vielleicht ist es sogar eher unwahrscheinlich. Dennoch kann man glücklich werden. Ein wenig zumindest.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blick hinter die Kulissen eines TV-Mannes, 17. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Weather Man (DVD)
Habe mir den Film gestern angeschaut und a) wirkt er noch nach, b) werde ich ihn mir ganz sicher noch einmal ansehen und danach auch in meiner DVD-Sammlung belassen, weil:

Zunächst hatte ich angesichts der Altersfreigabe "ab 6" schon bedenken, nun würde es wohl doch ein etwas "sehr leichter" DVD-Abend werden ? Bei einigen Szenen (ich sag nur "Kamel-Huf" sowie den Streit des Ex-Paares über den ehelichen Blow-Job) habe ich mich dann schon gefragt, ob ich das im Beisein eines 6jährigen Kindes nun angemessen gefunden hätte ?

Das Ringen des "Weather Man" um Glück, sein Hadern mit sich, seiner Ursprungsfamilie, Ex-Frau und Situation der Kinder ist sehr glaubwürdig dargestellt. Dabei sind es stets unspektakuläre Anliegen, die eigentlich jeder zumindestens vom Hörensagen kennt, die dem "Wettermann" zu schaffen machen. Witz und Ironie bewahren vor allzu viel Schwere. Der Wechsel des Hauptakteurs zwischen Dialog und Erzähler paßt dazu sehr gut! Dafür auch gerne 5 Punkte.

So könnte der Film beinahe so anregend und wertvoll sein wie eine Stunde Selbsthilfegruppe ;-) ...

... nur leider, und hiermit wird überdeutlich, daß es sich eben doch nicht um das wirkliche Leben, sondern Hollywood und damit letztlich Unterhaltung handelt (ich bin mir nicht sicher, ob ein Punkt Abzug genug ist), verfügen vermutlich die wenigsten unter uns über ein Millionengehalt (es kommt für die allermeisten also im Unterschied zum "Wettermann" noch der öde Existenzkampf ums Geld hinzu) ? Können also auch kaum mal eben an den Wochenenden zu Familienmitgliedern jetten, Privatstunden in der Wunsch-Sportart nehmen, große Familienfeste geben oder die Tochter mehrfach neu einkleiden ?

Fazit: Auch die Erfolgreichen und Berühmten haben Sorgen wie Du und ich - allerdings haben sie, um das Beste daraus zu machen, andere Handlungsmöglichkeiten... ;-)
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Perle..., 25. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: The Weather Man (DVD)
Was für ein grossartiger kleiner Film!

Zur Geschichte:

Dieser Film beschreibt in ruhigen Bildern die auf den ersten Blick völlig unspektakuläre Geschichte von David Spritz, einem TV-Wettermoderatoren eines Lokalsenders in Chicago - gespielt von Nicolas Cage.

Er ist ständig bemüht, es allen recht zu machen:

> Seiner Frau, mit der er unbedingt eine heile Familie haben will

> Seinem Vater, der vor knapp 40 Jahren den Pulitzer-Preis gewonnen hat

> Seinen Kindern, denen er eigentlich ein viel besserer Vater hätte sein wollen

Und doch will ihm das alles nicht so recht gelingen. Denn er liebt seine Frau nicht mehr in dem Masse, wie sie es sich wünschen würde - mit seinem vor Jahren verfassten miesen Amateur-Science-Fiction-Roman kann er seinen Vater nicht beeindrucken - und seine Kinder sind grad selber sehr mit Erwachsenwerden beschäftigt.

Der einzige Ort, wo David Spritz absolute Karriere macht, ist sein Job - und der ist ihm eigentlich völlig schnuppe...

David Spritz lernt nach und nach, den Tatsachen des Lebens ins Auge zu schauen und zu spüren, was eigentlich ihm selbst wichtig ist.

Wo Spritz zu Beginn der Geschichte versagt und sich selbst nichts zutraut, gewinnt er nach und nach Selbstvertrauen und kann sich immer mehr auf das Leben und dessen Unwägbarkeiten einlassen. Das erst ermöglicht ihm, seiner Familie zur Verfügung zu stehen und mit sich und der Umwelt ins Reine zu kommen.

Zur Machart:

Gore Verbinski hat - grad mal so zwischen den diversen 'Pirates of the carribean'-Sequels - einen ruhigen Film geschaffen, der auf subtilen Dialogen basiert und virtuos auf der Klaviatur der Gefühle spielt.

Die Rollen sind ausnahmslos sehr gut besetzt und werden glaubwürdig gespielt - allen voran Nicolas Cage, dessen Präsenz schon fast unheimlich ist und Michael Caine, der auch in diesem Film wieder eine Kostprobe seines meisterlichen Könnens gibt.

Gibt es einen Makel? Höchstens denjenigen, dass man solch grosse kleine Filme nicht aus Hollywood erwartet - erst recht nicht mit einem solch superbem Ensemble!

Fazit:

Grosses Gefühlskino mit exzellenter Besetzung! Das Ideale für Winterabende in trauter Runde.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man sollte schon Ü30, besser noch Ü40 sein!, 1. Februar 2007
Von 
W. Walz "RW" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Weather Man (DVD)
Nicolas Cage wieder mal grandios minimalistisch!

Vielleicht mag der Titel plus Titelbild für den deutschen Zuschauer nicht gerade der Grund sein diese DVD sein EIGEN zu nennen. Doch hat mich der Film auf den ganzen Linie befriedigt.

Sich selbst nicht leiden, trottet N. Cage für seine hiesigen Mitmenschen als populäre Persönlichkeit durchs Großstadtleben. Versucht dabei die gescheiterte Ehe als Wochendvater mit seiner schwergewichtigen Tochter ins Lot zu bringen. Stolpert jedoch phlegmatisch, lethargisch, pessimistisch durchs Leben, das Leben eines Gutverdieners mit Halbtagsjob. Erst der aussichtslos kranke Vater (glänzendes Spiel von Sir M. Caine), der sein ganzes Leben als Übervater über ihn stand, gibt den bis dahin verzweifelnden N. Cage vielleicht die Wende, um aus dem kümmerlichen Selbstmitleid auszusteigen. Nichts ahnend erkennt er, wie klein die meisten seiner Probleme sind, wenn man sie ..., nein, wenn man sich akzeptiert.

Wunderbar traurig, wunderbar hoffnungsvoll ....
Weather man, ein Film nicht nur für schlechtes Wetter!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen außergewöhnlicher Film!, 18. August 2008
Rezension bezieht sich auf: The Weather Man (DVD)
Verbinskis "Weather Men" ist ein ungewöhnlicher Film, den ich von ihm nicht erwartet hätte. Er wagt sich in neue Genres vor - wobei (ein Vorteil des Films!) nicht ganz klar ist, was das für Genres sind. Der Film trägt deutlich satirische Züge und viele Zuschauer haben ihn als bloßes Melodrama verstanden - was ihn meines Erachtens deutlich verkürzt. In Sachen Aufmachung Familiengerecht ein ziemlich bitterer Film, der umso besser unterhält und neben der schauspielerischen Glanzleistung von Caine (wie immer) und Cage (wie nicht immer) vor allem durch die außergewöhnliche und für ihn ungewöhnliche Musik von Hans Zimmer besticht. Absolut sehenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich und außergewöhnlich, 12. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Weather Man (DVD)
The Weather Man hat mich total überzeugt.

Zunächst wäre hier die Geschichte des auf allen Linien gescheiterten, völlig gewöhnlichen Familienvaters Dave Spritz. Die Geschichte beginnt unspektakulär mit den Spiegelübungen des Wettermoderators. Er übt das falsche Fernsehlächeln dass er später zeigen wird. Sekunden später sieht man sein wahres Gesicht: unglücklich, unsicher und ehrlich.
Dieser Gesichtsausdruck zeigt wie Dave sich wirklich fühlt. Sein Leben ist voll von Konflikten, seien es die ständigen Streiterein mit seiner Frau, das gestörte Verhältnis zu seinem Vater oder die unstabile Bindung zu seinen Kindern.

Im Laufe des Films muss Dave sich fragen wie er sein Leben verändern will und ob er wirklich glücklich ist.
Die Geschichte hat kleine Wendepunkte die zunächst nicht sofort spürbar sind und die einen langsam, kaum spürbar zum Ende hinführen.(Das Ende ist zum Glück auch nicht in das Hollywoodklischee gefallen.)Kritiken an dieser Art von Wende kann ich nicht verstehen denn im wahren Leben sind es ja nun mal kleine Geschehnisse die etwas Großes bewirken. Außerdem passen sie perfekt in das Konzept des Films langsame aber deutliche, ruhige und packende Momente zu kreieren.

Die Zwischenbilder des Films sind von ruhigen und schönen Aufnahmen geprägt und die restlichen Aufnahmen unterstützen die etwas eigenen Art des Films.

Der Soundtrack ist extrem ungewöhnlich von Hans Zimmer gestaltet und die Lieder aus dem Trailer verbinden sich perfekt mit den Bildern und Motiven des Films.
The Passenger von Iggy Pop gehört für mich seit dem Trailer eindeutig zu The Weather Man.

Die schauspielerische Leistung ist sehr gut: Nicolas Cage überzeugt komplett als gescheiterter Weather Man und zeigt mal wieder sein Talent gebrochene Charaktere darzustellen und einen zu berühren.
Michael Caine ist in seiner Rolle klasse und überzeugt ebenfalls.
Der Rest der Schauspieler ist gut besetzt und bietet eine tolle Leistung ab.

Fazit: The Weather Man ist ein Film der auf allen Linien überzeugt. Klasse Schauspieler, tolle Geschichte, eine gewissene Eigenart, wunderschöne Musik und grandiose Bilder.
Jedoch ist die Eigenart des Films und das hohe Niveau der Handlung nicht jedermanns Geschmack und deswegen unterstütze ich hier die anderen Rezensenten: Freunde von reinen Komödien und Actionfilmen sind hier in der falschen Abteilung. Was wahrscheinlich auch ein Grund für die Unbekanntheit des Films ist. Filmschauer die über das Gesehene nachdenken und gerne etwas aus Filmen mitnehmen sind hier richtig und können gerne zugreifen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandiose Überdosis Realität, 21. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: The Weather Man [UK Import] (DVD)
"The Weatherman" beschreibt eindringlich den beruflichen und privaten Alltag des Wetterfrosches Davis Spritz, der dank eines lukrativen Fernsehjobs wohl finanziell keine Probleme hat, sonst aber in einem regelrechtem "Lebensvakuum" lebt. Davis ist geschieden, kann aber innerlich nicht akzeptieren, daß seine Ehe schon längst gescheitert ist. Ambitioniert, aber doch hoffnungslos in seiner Rolle gefangen besucht er - primär wegen der gemeinsamen Tochter - mit seiner Exfrau ein Beziehungsseminar, das allerdings floppt. Sein Verhältnis zu seiner Tochter ist distanziert, wobei er aber an dieser Distanz leidet und sie immer wieder überwinden will.

Auch sein Verhältnis zu seinem Vater - grandios gespielt von Michael Caine - ist alles andere als harmonisch. Man merkt in jeder einzelnen Szene, wie wenig ihn sein Vater - obwohl er ihn doch als seinen Sohn sieht - respektiert.

Mangelnder Respekt begegnet ihm aber nicht nur privat, sondern auch beruflich. Obwohl er eigentlich beruflich zutiefst "erfolgreich" ist, wird er als typischer Repräsentant der "Fast Food Kultur" nicht ernst genommen. Menschen, die ihn auf der Straße als Davis Spritz erkennen, bewerfen ihn mit Fast-food (was für ein Gleichnis..) und sogar die Metereologen, die ihm seine Textansagen vorbereiten, verweigern ihm jegliches mereologisches Grundwissen - er ist ja nur der "Weatherman".

Am schlimmsten ist allerdings, daß sich Davis dieses emotionalen, beruflichen und privaten Vakuums bewusst ist und innerlich gegen die ihm zugeteilte Rolle revoltiert. Mit einen Wort: Davis mag sich selbst nicht.

Was den Film "The Weatherman" auszeichnet ist die unheimlich subtile und doch knallharte Beschreibung der Realität, die uns fast ALLE umgibt. Irgendwie sind wir alle so ein "Weatherman", oder?

Grandios sind beispielsweise jene Szenen, wo Davis auf der Straße immer wieder mit Fast Food beworfen wird oder er sich eines Abends einen ansäuft, wobei vor seinem Fenster ein überdimensionaler "Sponge Bob" baumelt.

Auch grandios die Rolle seines Vaters, der sich aus einer Mischung aus Gelassenheit und Resignation seinem Schicksal (er hat Krebs) ergibt. Er wirkt im Fim wie ein "sterbendes Relikt", das die Regeln der "Fast Food Welt" nicht mehr begreifen kann. Während des Films hörte ich mich einige Male denken "Ja, Du hast Recht - das ist alles krank, aber was macht Du als einzig vernünftiger und integerer Mensch, wenn Du von täglichem Wahnsinn, Beliebigkeit und Banalitäten umgeben bist". Ich schätze du stirbst - zumindest innerlich...

Nur eins vorweg: "The Weatherman" hat zumindest ein versönliches Ende, wenn es auch nicht gerade spektakulär ist: Davis lernt am Ende zu akzeptieren, daß er eben der "Weatherman" ist. Wenn ich es aber recht überlege, haftet diesem Ende doch etwas Ambivalentes an: Denn heißt das nicht, daß man lernen muss ein austauschbarer Teil der Fast-Food-Kultur zu sein? Ist in dieser Welt überhaupt Authenzität möglich?

Hmm,schwer zu beantworten...es ist aber, denke ich, wert sich diese Frage zu stellen und darum sollte man sich auch diesen grandiosen Film anschauen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Anatomie der Normalität: Unspektakulär, sarkastisch und urkomisch!, 14. März 2007
Rezension bezieht sich auf: The Weather Man (DVD)
"The Weather Man" ist ein ruhiger und unaufdringlicher Film über den Fernseh-Meteorologen Dave Spritz (brilliant: Nicolas Cage), der keinesfalls auf der Verliererseite des Lebens steht. Aber - Achtung! jetzt wird es grotesk - definitiv auch kein Gewinner ist. Weder Fisch noch Fleisch, dümpelt Cage in dieser sich durch eine hervorragende Kameraführung und Bildgestaltung auszeichnenden Verfilmung vollkommen normal und uninspiriert durch sein fantastisch uninteressantes Leben. Allein dieses kongeniale Konzept ist für eine etwa 98 Minuten lange Verfilmung eigentlich undenkbar. Der überaus vielseitige Regisseur Gore Verbinski ("Fluch der Karibik 2", "Ring", "The Mexican - Eine heisse Liebe" und "Mäusejagt") versteht sich außerdem darauf, pointierte Dialoge und Situationen zu inszenieren, die so feinsinnig, intelligent und gleichermaßen böswillig sind, dass diese Kompromisslosigkeit auf ganz unterschwellige Art zu etlichen Lachanfällen führt. Fazit: Brilliant, aber eindeutig eine Geschmacksfrage! "The Weather Man" ist keine einfach zu verstehende, plaktive Komödie, sondern eine sehr intelligente, beinahe literarisch anmutende Unterhaltung auf äußerst hohem Niveau. Freunde von Blockbustern, Actionfilmen oder Parodien im Slapstick-Format dürften daher eher enttäuscht werden. Wem die Rythmisierung und der Humor von "About Schmidt" (mit Jack Nicholson) gefallen hat, kann dagegen bedenkenlos zugreifen.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cage in Bestform, 7. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: The Weather Man (DVD)
Der Wettermann ist ein wortkarger Verlierer mit einer dominierend pessimistischen Lebenseinstellung. Verständlich: Hoffnung gibt es im ganzen Film eigentlich keine für ihn. Er bleibt ein Karrieremann, dem es außerberuflich an jeglicher Bestätigung fehlt. Zudem ist er nicht grad der sympathischste Charakter, dem je ein ein Leinwandabenteuer vergönnt wurde. Doch "The Weatherman" fesselt, wie durch Zauberhand, trotzdem. Die trüb-depressiven Bilder, die Regisseur Gore Verbinski (The Ring) seinem Publikum serviert, begeistern. Cage vollbringt mit der Darstellung, einer durch und durch grauen Maus von einem Helden, ein kleines Wunder. Der Zuschauer verliert nie das Mitgefühl mit dem miesepetrigen Wettermann. Die Nebenrollen überzeugen ebenfalls. Spritz' Tochter ist einfach großartig. Einzig Micheal Cain bekommt nur wenig Gelegenheit zu glänzen. Der sparsam eingestreute Humor, in dieser ansonsten sehr tragischen Tragikkomödie, triff immer direkt ins Schwarze. Und ich spreche hier nicht von "Schmunzel"- Humor... Bemerkenswert, dass solche Brüller, kontrastiert mit den bedrückenden dramatischen Großteilen des Films, nicht aufgesetzt wirken.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo Tragik und Komik nahe beieinander liegen..., 14. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: The Weather Man [UK Import] (DVD)
Ich habe den Film vor einigen Wochen gesehen und war begeistert. "The Weather Man" ist ein Film der leisen Töne und bei aller Tragik ein Plädoyer an das Leben! Nicolas Cage spielt einen liebenswürdigen Verlierer, der in seinem Job als Wetteransager zwar täglich in die Kamera strahlt, im wahren Leben allerdings nicht viel zu lachen hat: Seine Frau lebt mit einem anderen Mann zusammen, sein pubertierender Sohn und seine übergewichtige Tochter sind desinteressiert und seinem Vater, einem erfolgreichen Schriftsteller - herausragend gespielt von Michael Caine - steht die Resignation förmlich ins Gesicht geschrieben. Wetterfrosch Davis Spritz bewegt sich in einem sozialen Umfeld, das durch mangelde Kommunikation gekennzeichnet ist - und flüchtet sich deshalb in Sarkasmus. Die wahren Gefühle werden "zwischen den Zeilen" ausgedrückt - und so sagt die Mimik der Protagonisten oder ein bedeutungsvolles Schweigen meist mehr als tausend Worte!Soviel zur Tragik.... Was den Film aber gleichzeitig so witzig macht, ist die Tatsache, dass hier der Alltag eines "ganz normalen" Menschen geschildert wird, mit vielen Gefühlen und Problemen, die man aus dem eigenen Leben kennt. Wenn Spritz ständig aus fahrenden Autos mit Fastfood beworfen wird - grandioser Ausdruck seines Verlierertums - schwankt man zwischen Mitleid und Schadenfreude.Am Ende des Films steht jedenfalls die Hoffnung und die Aussage, dass das Leben eben das ist, was man daraus macht!
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The Weather Man
The Weather Man von Gore Verbinski (DVD - 2006)
EUR 7,95
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