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57 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muse macht alles richtig - einfach fantastisch!
Black Holes & Revelations heißt also das vierte Album. Schon vor Monaten hat die Band angekündigt, dass dieses Album eine Reise durch verschiedene Musikrichtungen sein wird und jeder Song anders klingen soll, als bisher bekanntes. Aber keine Sorge - es ist immernoch Muse und zwar supergut! Muse war ja schon immer recht experimentell, was sich in teilweise...
Veröffentlicht am 15. Juni 2006 von A. Funk

versus
14 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neue Musen
In ganz neuem Gewand trifft man den neuen Muse Sound vor, elektronischer, tanzbarer, inovativer und massentauglicher als je zuvor. "Inovativ und massentauglich zugleich?", werden sich jetzt manche fragen. Aber genau so ist dieses Album am besten zu beschreiben.

Der Opener Take A Bow zeichnet sich durch einen beißenden Beat aus, den man so von Muse nicht...
Veröffentlicht am 11. Juni 2006 von A. Haas


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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muse macht alles richtig - Hammeralbum!, 23. Juni 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Holes & Revelations (Audio CD)
Black Holes & Revelations heißt also das vierte Album. Schon vor Monaten hat die Band angekündigt, dass dieses Album eine Reise durch verschiedene Musikrichtungen sein wird und jeder Song anders klingen soll, als bisher bekanntes. Aber keine Sorge - es ist immernoch Muse und zwar supergut! Muse war ja schon immer recht experimentell, was sich in teilweise schrägen B-Sides gezeigt hat, aber nun gehen sie auch auf einer LP neue Wege und eröffnen sich damit neue Möglichkeiten und entgehen der Gefahr als Band abgeschrieben zu werden, die auf Nummer sicher geht.

Das Album ist hervorragend produziert. Es wurde viel mit Synths und Effekten gearbeitet, es gibt sehr viele Background Vocals - es klingt alles voll und rund.

Track 01: Take A Bow - 10/10

Der Song fängt recht ruhig an und baut sich dann ziemlich clever von Synthesizern dominiert Schritt für Schritt auf, wird immer stärker und intensiver, sowohl Instrumente als auch der Gesang, bevor er am Ende quasi explodiert! Ganz was neues von Muse mit herausragenden Lyrics, wie z.B. "our freedom's consuming itself, what we've become is contrary to what we want". Mit das beste, was Muse je gemacht hat!

Track 02: Starlight - 08/10

Eine sehr schöne poppige Nummer mit guten Lyrics, guter Bassline, sehr schönem Gesang und Ohrwurmcharakter. Wenn Matt "Hold you in my arms, I just wanted to hold you in my arms" singt kriegt man fast ein wenig Gänsehaut. Nur 08/10, weil der Song zu eingängig ist.

Track 03: Supermassive Black Hole - 08/10

Die erste Single in Europa und sicherlich ein Schock für viele Muse Fans. Textstellen wie "uuuh baby" kennt man nicht von Bellamy. Der Song wird durchgängig im Falsetto gesungen und ist sehr tanzbar und groovt total. Muse bedient sich eines anderen Genres (sagen wir mal Electro-Pop-Rock) und macht es fantastisch. Mutig!

Track 04: Map Of The Problematique - 10/10

Elektro-Piano und eine tranceartige Melodie, nach 40sek setzt die Gitarre richtig ein und Matt singt unnachahmlich "fear and panic in the air". Super Strophen, super Refrain, tolles Schlagzeugsolo und einfach ein Supersound. 1A!

Track 05: Soldier's Poem - 08/10

Ist nur 2:04 lang und könnte man schon fast als eine Art Interlude bezeichnen. Sehr schöner ruhiger Song gesungen aus der Perspektive eines Soldaten. Jede Menge Background Vocals singen am Ende dann: "There's no justice in the world. And there never was." Wirklich gut und ein gelungender Übergang zu..

Track 06: Invincible - 09/10

Fängt ruhig an und baut sich schön auf zum ersten Highlight, wenn Matt Bellamy singt: "during the struggle, they will pull us down" - ganz toll! Dann meldet sich der Bass und darauf setzt ein fettes Gitarrenriff ein, was in ein tolles Tapping-Solo übergeht, bevor wir nochmal in Matt's traumhafter Stimme aufgehen dürfen. Kritikpunkt: die lyrics "tonight we can truly sing, together we're invincible" sind ein wenig naja..

Track 07: Assassin - 10/10

Anschallen! Ein Knight-Rider mäßiges Intro setzt ein und nach ein paar Sekunden geht's richtig los. Gitarre und Bass machen mächtig Druck und Dom's Drums waren wohl nie besser. Die Riffs rocken ohne Ende! Strophen und Refrain sind super und recht clever mit vielen Background Vocals unterlegt. Genialer Song, der richtig Spaß macht. Ein wenig das Stockholm Syndrome dieses Albums.

Track 08: Exo-Politics - 10/10

Wie Assassin wurde dieser Song schon letztes Jahr auf der US Tour gespielt. Muse hat hervorragend daran gearbeitet und einen genialen Song daraus gemacht. Fettes Riff, das abwechselnd oder gleichzeitig von Gitarre und Bass gespielt wird. Sehr coole Lyrics "when the zetas fill the skies, it's just our leaders in disguise". Der Song groovt total und es fällt einem schwer dabei ruhig sitzen zu bleiben - macht einfach nur Spaß!

Track 09: City of Delusion - 10/10

Ein weiteres Highlight. Beginnt mit einer akustischen Gitarre, dann setzt eine supergute Bassline ein und ein südeuropäisch klingendes Orchester und Matt singt mit unglaublicher Kraft "I will avenge. Justify my reasons with your bloody hand." Dann kommt ein Break und man hört nur eine megagroovige Bassline die nach einigen Sekunden von einem coolen Gitarrenriff begleitet wird. Zweiter Refrain und wenn man denkt, jetzt ist gleich Schluss, bietet Muse noch ein Trompetensolo! Ganz großes Kino! Fantastisch abwechslungsreich und mit unglaublichen Vocals von Matt Bellamy!

Track 10: Hoodoo - 10/10

Die geniale zweite Hälfte des Albums geht weiter mit Hoodoo. Eine ruhige Nummer, die teilweise ein wenig wie "Bang Bang" von N. Sinatra klingt. Super Text - herrlich gefühlvoll gesungen. Nach dem ruhigen Anfang setzt dann im Mittelteil ein Klavier kräftig ein und Matt singt in einer majestätischen Art und Weise "Come to be, how did it come to be?" Wer da nicht Gänsehaut kriegt tickt nicht richtig. Zum Ende wirds wieder ganz ruhig und zerbrechlich. Die beste 'Ballade', die Muse je gemacht hat.

Track 11: Knights Of Cydonia - 10/10

Für mich der ideale letzte Song! Das Intro mit dem "aaaah aaaaah aaaaaaaah" klingt so richtig nach einem Abschluss. Dann setzt dieses Western-artige galoppierende Riff ein und Matt Bellamy bringt ein megageniales Falsetto im besten "Micro Cuts-Stil" begleitet von Trompeten! Es klingt absurd, ist aber obergenial! Nun folgt ein wenig Gesang, bevor es einen Break gibt zum tollen Mittelteil, wo einem jede Menge Matt Bellamys in Queen-Artiger Manier "No one's going to take me alive..." ins Ohr schreien. Und dann spürt man schon, gleich muss es knallen. Die Drums werden schneller und dann setzt ein geniales Gitarrenriff ein um den Song und das Album auf einem absoluten Hoch zu beenden!

Fazit: Nach 50mal hören traue ich mich zu sagen, dieses Album ist meiner Meinung nach besser als Showbiz und Absolution und sehr nah dran an Origin of Symmetry! Fantastischer Gesang, die Drums waren nie besser, die Songs sind abwechslungsreich, intelligent aufgebaut und die Lyrics (teils recht politisch) weitestgehend überzeugend! Nur das Klavier ist sehr kurz gekommen, aber dafür gibt es viele neue Eindrücke! Also: Kaufen und vor allem mehrere Male hören - einige Songs erschließen sich einem nicht sofort, aber das kennt man ja! Viel Spaß :-)
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Veränderungen im Hause 'Muse', die Songs lernen das Tanzen, 16. Juni 2006
Wie habe ich auf das neue 'Muse'-Album gewartet und immer wieder hin und herüberlegt, was die drei verrückten Bombast-Rocker aus England auf ihrem neusten Werk mal wieder alles ausgeheckt haben könnten.

Nun hatte ich die glückliche Gelegenheit, das Album die letzten Tage exzessiv unter die Lupe zu nehmen und was soll ich sagen, 'Muse' haben sich tatsächlich mal wieder verändert, allerdings stärker verändert, als ich es je erwartet hätte. Eine Veränderung, die auf sehr zwiespältige Ohren treffen wird...

Sänger Matthew Bellamy gab dazu in den Interviews oft genug an, dass die Band sich bei den nicht gerade geliebten Album-Aufnahmen bewusst weiterentwickeln bzw. wirklich etwas Neues ausprobieren wollte; Wir wissen ja alle, dass 'Muse' in erster Linie eine Live-Band ist.

Die gleichzeitig dezenten Hinweise an den Club-Sound von 'Franz Ferdinand' waren dabei nicht nur eben das, ein dezenter Hinweis (was ich mir eigentlich so dachte), sondern beschreiben tatsächlich gut den "neuen" Sound der Band; Er ist in der Tat viel clubtauglicher!

Schon der Opener 'Take a bow' stellt dies ziemlich unmissverständlich klar, denn das, was man da hört, muss man mit besten Willen als "Techno" bezeichnen. Aber keine Angst, es ist und bleibt trotzdem typisch 'Muse', das merkt man vor allem an dem SEHR dramatischen Songaufbau. Ich würde sogar sagen, dass dieser Song der dramatischste ist, den ich je von ihnen gehört habe. Diese Dramaturgie von sich immer weiter steigernden Gesangs-Oktaven und Synthie-Wellen bis zum explodierenden Schluss hat etwas sehr Orgasmisches...

Jedenfalls ist es die perfekte Überleitung zu der wohl größten Pop-Hymne auf dem Album, 'Starlight'. Das die Band fantastische Hymnen fabrizieren kann ist schon lange klar, aber hier haben sie sich wirklich selbst übertroffen! Sie erinnert von ihrer Songstruktur an 'Bliss' vom famosen 'Origin of Symmetry' Album. Fantastische Strophen, noch fantastischerer Refrain...der Song heftet sich sofort im Kopf fest und bleibt da!

Etwas rockiger wird es dann bei dem wohl schon allseits bekannten 'Supermassive black hole', aber nur ein wenig, denn auch hier wird durch den stoischen Drum-Beat im Hintergrund und dem ziemlich 'Prince'-mäßigen Gesang Bellamys etwas wirklich Tanzbares abgeliefert.

Bei mir persönlich dauerte es bei dem Song etwas; nach mehreren Hörgängen kann ich sagen, dass ich ihn mag, aber nicht sicher bin, ob das lange andauern wird...

Dafür folgt mit 'Map of the proplematiqué' einer der besten Songs des Albums. Ich muss allerdings zugeben, dass er mir bei den ersten Hördurchgängen nicht sonderlich gefiel, da er sehr stark an 'Coldplay' erinnert, eher unpassend für 'Muse'.

Mit der Zeit aber entwickelt er sich zu einer perfekten Mischung aus typischen 'Muse'-Rock und Brit-Pop Elementen, sehr ungewöhnlich aber grandios!

Ruhiger wird's dann zum ersten Mal bei 'A Soldier's Poem', eine sehr jazzig(!) vorgetragene Geschichte über die Gedanken eines Soldaten auf dem Schlachtfeld (Irak-Krieg lässt grüßen).

Die ausgestrahlte "Coolness" weiß zu gefallen, ist allerdings auch nur sehr kurz und nicht mehr als ein Zwischengeplänkel.

Das lässt sich damit erklären, dass er eigentlich als Intro für den folgenden Song 'Invincible' gedacht war, einer wieder einmal dramatisch aufgebauten Hymne mit militärischem Rhythmus, der sich famos zu einem bombastischen Höhepunkt hochschaukelt; Starker Song!

Für alle heftigen Rocker dürfte dagegen 'Assassin' die Erlösung sein. Besonders das Intro erinnert dabei stark an 'System of a Down', nur eben bombastischer. Hier sind dann auch zum ersten Mal so richtig knackige (und äußerst brutale!) Drum- und Gitarrenparts zu hören, trotzdem ist er gleichzeitig sehr tanzbar produziert, besonders im Refrain, eine kuriose Mischung zum Abgehen.

Ab diesem Zeitpunkt erhält das Album dann auch bis zum Ende einen etwas rockigeren Anstrich, was auch gleich das gnadenlos vor sich hin stampfende 'Exo-Politics' beweist ohne dabei die neuen Tanz-Schuhe abzulegen. Vor allem der Gesang Bellamys weiß hier sehr zu gefallen.

Weiterer Höhepunkt ist allerdings das superbe 'City of delusion', das mit einer Akustik-Gitarre beginnt und sich kongenial zu einer mannigfaltigen Rockoper aus mexikanischen Gitarren, Geigen und Trompeten hochschwingt, während Bass und Drums alles zusammenhalten; 'Butterflies & Hurricanes' lässt grüßen.

'Hoodoo' hingegen lässt einen glücklicherweise wieder etwas durchatmen; Sehr ruhige Instrumentierung und geschmeidiger Gesang treffen ab der Mitte auf ein letztes, großes, dramatisches Aufbäumen, bis es am Ende wieder melancholisch abebbt und so hervorragend zum finalen Song und absoluten Höhepunkt hinführt.

'Knights of Cydonia' bietet nämlich den perfekten, epischen Abschluss. Hier findet man einfach alle Elemente wieder, alt wie neu, die 'Muse' ausmachen.

Die erste Hälfte könnte dabei tatsächlich als Titelmusik für einen zeitgenössischen Spaghetti-Western laufen, die zweite Hälfte wandelt sich hingegen zu einem 70-er Bombast-Rock Epos der Marke 'Queen'; Eine äußerst irre Mischung, die einen komplett mitreißt, wow! Hier wandeln 'Muse' auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das neue Album wohl die größte bisherige Entwicklung bei 'Muse' darstellt und sehr ungewohnt daherkommt ohne komplett anders zu klingen.

Wichtigster Punkt ist hierbei, dass die neuen Songs sehr Dance-lastig bzw. elektrifizierter sind und so ohne Probleme in Clubs gespielt werden könnten; Der typische Bombast ist allerdings geblieben.

Dafür wurde die Rock-Schraube zum größten Teil etwas heruntergedreht; Die einzelnen Gitarren-, Piano- Drum- und Bass-Parts stehen nicht mehr so im Vordergrund wie früher, wirken manchmal bewusst verzerrt und fügen sich eher dem Gesamtkontext. Also weniger ein Album zum Abrocken, als zum Abtanzen.

Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass Live ein rockigerer Sound gespielt wird und dem gegenüber das Album neue Schichten im Clubbereich ansprechen wird, sehr geschickt!

Wer also auf dem neuesten Album den unbedingten Rock-Sound von 'Muse' sucht, wird wohl ziemlich enttäuscht sein, das muss ich so klar sagen! Dafür dürfen sich hier Clubgänger und Dance-Liebhaber, auch die, die vorher nicht unbedingte Fans von 'Muse' waren, freudig an dem Album probieren.

Ich persönlich, als 'Muse'-Fan und gleichzeitiger Dance-Liebhaber, bin natürlich begeistert und kann kaum die Live-Aufmachung der neuen Songs abwarten!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles anders und trotzdem MUSE, 8. Juli 2006
Von 
Jan-Oliver Kuhr (Heidelberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nachdem ich das neue Album das erste mal gehört hatte, wusste ich nicht gleich was ich davon halten sollte. Es klang alles etwas anders als man es nach den ersten drei Alben hätte erwarten können.

Nichts desto trotz fällt auf, dass die Songs auf diesem Album zwar anders klingen als bisher, jedoch klingen sie eindeutig nach MUSE. Und genau das macht den Reiz des Albums aus. Es zeigt, dass die Band sich weiterentwickelt und trotzdem ihrem Stil treu bleiben.

Für mich wohl das beste Album der Band.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Album, 26. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Holes & Revelations (Audio CD)
Jeder Song einfach genial.
Für mich zur Zeit die inovativste Band, nach Led Zeppelin.
Immer wieder, gute Songs, die nur Lust auf mehr machen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endgültig frei, 2. Dezember 2012
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Holes & Revelations (Audio CD)
Wer hätte je gedacht, dass diese Band, die einst das Vorprogramm von "Bush" bestritt und damals noch etwas unreif wirkte, einmal zu einer globalen Attraktion im internationalen Rockzirkus avancieren würde? Die ewigen Vergleiche mit Radiohead dürften spätestens mit diesem Album verstummt sein. Denn so vielseitig wie hier klang die englische Band aus der Grafschaft Devon zuvor noch nie.

Es scheint als hätten die Musiker die 70er Jahre in all ihren musikalischen Facetten, vom groovigen Disco-Sound über melodiösen Abba-Pop bis hin zu sattem Bluesrock und feinsten Chören im Stile von Queen verinnerlicht, um etwas Eigenes daraus zu machen.

Vielschichtigkeit ist das Leitmotiv, das sich an dem Stück KNIGHTS OF CYNDONIA am besten festmachen lässt. Es klingt, als galoppierten drei Easy Rider auf dem Progressive-Rock-Trip an der Ponderosa vorbei gen Mexiko, wo sie Mariachi-Bläser begrüßen, ehe die Band Freddy Mercury und seinen Mannen von Queen ihre Referenz erweist. Drama, Pathos, Leidenschaft und Dynamik charakterisieren eine Musik, die den Zuhörer vom ersten Ton an in seinen Bann zieht. Doch damit nicht genug: Der neue Silberling ist auch ein Labsaal für alle Freidenker, Revoluzzer und Freunde düsterer Visionen.

Matt Bellamy und seine Jungs gehen mit wachem Auge durch eine globalisierte Weltordnung, die von Terrorangst, Kriegen und der Diskussion um den gläsernen Menschen geprägt ist. Da lässt George Orwells großer Bruder grüßen (TAKE A BOW), wird der Mangel an Gerechtigkeit in dieser Welt beklagt (SOLDIER'S POEM), wird dazu aufgerufen, den Regierenden in dieser Welt Paroli zu bieten (ASSASSIN). Denn für Matt Bellamy, der sich so kämpferisch wie noch nie gab, ist die Zeit für eine Veränderung hin zum Guten längst reif.

Wie heißt es doch so schön in dem famosen Schlussstück KNIGHTS OF CYNDONIA? "The time has come to make things right. You and i must fight for our rights." Matt Bellamy spricht damit vielen "Muse"-Fans - und sicherlich nicht nur ihnen - aus dem Herzen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Spitze des Eisberges, 17. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Black Holes & Revelations (Audio CD)
Es ist anzunehmen, dass dank dem "Twilight"-Film und dem darin exzellent eingesetzten "Supermassive black hole" vermutlich etliche Exemplare dieses Albums neue Besitzer gefunden haben. Das ist gut und wünschenswert für Muse, gar keine Frage.
Zu hoffen bleibt allerdings, dass alle Zuhörer auch weiter als bis zu Track 3 kommen, stellt doch "Supermassive black hole" meiner Meinung nach lediglich die Spitze des Eisberges von "Black Holes & Revelations" dar - betrachtet man nämlich den Rest, so bleibt es eher etwas abgeschlagen und eintönig zurück. Und wer bereits "Micro cuts" (vom Album "Origin of Symmetry") kennt, wird davon ohnehin nicht allzu überrascht sein.

Abgesehen davon handelt es sich bei "Black Holes & Revelations" allerdings um ein typisches Werk von Muse: schlichtweg hervorragend. Wieder einmal balanciert die Band gekonnt zwischen Aggression und Melancholie, lässt Matthew Bellamy mit seinem Gesang sowohl klagen als auch augenzwinkern (selbst wenn es unmöglich klingen mag, er beherrscht es mühelos), und bietet Musik, die so vielschichtig wie unerwartet ist - wie anders wäre ein schräges, Western-angehauchtes Meisterwerk wie "Knights of Cydonia" sonst möglich?
Bereits "Take a bow" zu Beginn lässt einen beinahe augenblicklich den Titel befolgen, und spätestens beim Höhepunkt des ergreifenden "Hoodoo" rührt einen Bellamy ohnehin fast zu (zornigen) Tränen. Wieder einmal lebt er jedes einzelne, gesungene Wort, als wäre die Musik sein einzig wahres Ausdrucksmittel. Und wieder einmal bleibt sich Muse selbst treu, obwohl hörbar keine Scheu vor neuen Wegen und Richtungen besteht.
Die Muse scheint wohl während Entstehung des Albums in bester Laune gewesen zu sein - und das nicht zum ersten Mal.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wen die Muse küsst !!!, 22. August 2006
Vorweg muss ich sagen daß ich absolut kein Muse-Fan war (vor allem nicht zu ihren Anfangszeiten) und diese Bewertung ein ziemlicher Sprung über meinen eigenen Schatten ist. Nun lässt es sich aber nicht anders darstellen: "Black Holes & Revelations" ist ein absolutes Highlight vom Anfang bis zum Ende! Machen Sie sich den Spass und suchen ein langweiliges, einfallsloses oder sogar ein schlechtes Lied auf diesem Album: Sie werden keines finden! Muse bewegt sich hier über die gesamte Laufzeit deutlich über dem Durchschnitt. Perfekt arrangierte, mit viel Liebe zum Detail ausgefeilte Tracks von einer musikalischen Qualität die man selten hört. Herausragend ist dabei die Vielfältigkeit und der Ideenreichtum der jedem Song eine völlig eigene Identität gibt und es zu dem bisher abwechslungsreichsten und besten Werk der Band macht.
Wer Muse noch nicht kennt und Bands wie Placebo, Live, Coldplay mag sollte dies am besten mit diesem Album unbedingt nachholen!

Fazit: Mit Sicherheit eines der besten "Rock-Alben" des Jahres! (Nach meiner Meinung sogar eines der Besten der letzten 10 Jahre!)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muse bleibt Muse, 5. Juli 2006
Von 
Thomas Ruhl (Heidelberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Große Bands befinden sich zumeist in einem konstanten Entwicklungsprozess: Während einige (vielleicht ein bisschen selbstverliebt) ihrem Stil treu bleiben und eine Platte nach der anderen nach dem Strickmuster der Alben zuvor veröffentlichen, sind andere wiederum experimentierfreudiger. Was für letztgenannte natürlich nicht heißt, dass ein gewisser Grundstil irgendwann nicht mehr zu erkennen ist.

MUSE ist eine Band, die getrieben von Matt Bellamy versucht, sich mit jeder Platte ihrer momentanen Lebenssituation angepasst, neu und anders auszudrücken. "Black Holes & Revelations" ist neu. Sie ist auch anders. Nach Hören der ersten zehn Sekunden kann man jedoch trotzdem eine alte Handschrift erkennen. Es kamen neue Klangelemente hinzu, die sich, die Experimentierfreudigkeit unterstreichend, einfach perfekt in diesen Grundstil einschmiegen und ihn an der einen oder anderen Stelle auch reicher machen. MUSE war niemals die klassische Gitarre-Bass-Schlagzeug-Band, weshalb diese neuen Klänge (so neu und abgefahren sie auch sind) auch nicht verwundern.

Wie bei jeder MUSE-Veröffentlichung muss man die CD zwei, drei Mal hören, um sie 'zu verstehen', um einzutauchen in eine neue Welt, die Matt und seine Kollegen skizzieren. Es bedarf Phantasie, Einfühlungsvermögen und Verständnis, zu begreifen, dass es wieder einmal ein neues Kunstwerk ist, was MUSE da geschmiedet hat. Einfach gigantisch!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Häh?!, 11. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Black Holes & Revelations (Audio CD)
Ich verstehe diesen Aufschrei nach Veröffentlichung dieser Platte unter Muse-Fans überhaupt nicht! Wieso Seele verkaufen, Pop-Kommerz oder Mainstream? Ich finde davon keine Spur auf diesem Hammeralbum. Im Gegenteil, Muse haben sich höchst erfreulich weiterentwickelt und klingen jetzt nicht nur pompös und depri wie der Soundtrack zu einem tragischen Suizid, sondern zudem auch noch frisch, cool und sexy. Jawohl, das finde ich und das steht den Jungs sehr, sehr gut. Ich höre das Album immer noch sehr gerne und entdecke immer wieder grandiose Details. Und dass sie nun ab und zu auch mal im Radio zu hören sind, sei ihnen doch gegönnt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur Großartig !!!, 20. September 2006
Erstmal kurz ein paar Worte zum vorhergehenden Bewertungskommentar einfach nicht auf solche Leute hören. Die Cd scheint beim erstmaligen reinschnuppern etwas Gewöhnungs bedürfdig zu sein aber nach dem 3 bis 4 durchlaufen brennt sie sich immer mehr ins Gehirn. Diese Scheibe ist für -MuseFans- ein muß unbedingt Sie waren ja schon immer ein wenig anders gestrickt in ihrer musikalischen Darbietung aber immer treffen sie den Nerv und das vollkommen. Ich hatte das Verknügen die Jungs auch schon Live zu sehen und das war der Oberhammer. Diese Cd darf auf keinen Fall im Cd Regal fehlen für jeden der diese Musikrichtung für sich endeckt hat. Unbedinkt Kaufen.........!!!
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