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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eher Heat..., 15. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Milliontown (Audio CD)
Holla !

Mißtrauisch macht die Geschichte schon. Hitproduzent bastelt sich maßgeschneiderte Prog-Kombo um aus Fun ein progorientiertes Album aufzunehmen ?!

Der Mann um den es hier geht heißt Jem Godfrey und der weiß wie es geht. Als Hit-Schreiber und Produzent für unter anderem ATOMIC KITTEN (!), weiß er mit eingängigen Melodien umzugehen und die sind hier auch manigfaltig vertreten. Tontechniker ist er auch noch, und so klingt MILLIONTOWN auch so richtig "fett".

Seine Klavier- und Keyboardpassagen sind von allererster Güte, und so steht er seinen Mitstreitern John Mitchell (Arena, Kino und The Urbane), John Jowitt und Andy Edwards (IQ)in nichts nach.

Das mit orientalischen Flötensounds sanft eingeleitete "Hyperventilate", steigert sich von dem perlenden Klavierspiel Godfreys zu einer üppig, kraftvollen Instrumentalschlacht, die ich in dieser Heftigkeit gar nicht erwartet hatte. Wirklich klasse !

Die nächsten drei Stücke zeigen dann warum Jem Godfrey sich erfolgreich im Pop-Biz etabliert hat. "No Me No You" und "The Other Me" sind unglaublich wuchtige Prog-Pop Perlen, die dennoch die Charttauglichkeit umschiffen, da sie einfach zu kantig und abwechslungsreich sind. Eingängig geschrieben und instrumental hervoragend umgesetzt, werden sie mit Samples, Loops und allerleich soundtechnischen Überaschungen geschmückt, bleiben im Ohr hängen und nutzen sich auch nach mehrmaligem hören nicht ab.

Hier sind sogar einige Zitate von Gary Numan und NIN mituntergemischt. "Snowman" ist eine feine kleine Ballade, die einen bewußten Ruhepol in das bisherige Soundgewitter setzt.

"Black Light Machine" leutet dann die eher prog-betontere zweite Hälfte des Albums ein und das mit Stil. Aus dem Nichts erklingt das Gitarren - Arpeggiato von John Mitchell, der hier auch singt und führt den Hörer in den locker - groovenden ersten Teil dieser 10 minütigen Lehrstunde moderner Musikkunst. Es folgt ein fantastisches Gitarrensolo Michells, der hier einmal mehr zeigen kann, warum er zu den besten Gitarristen dieses Genres gehört.

Auch Jowitt und Edwards harmonieren hier prächtig. Nach einem ambientartigen Zwischenspiel, bricht der zweite Instrumentalteil über einen herein: Der Synthbass richtet den Scheitel, zerhackte Breaks verzögern kurz das Keyboardsolo um es dann wieder zu unterbrechen, die Band entwickelt einen unglaublich treibenden Groove bis hin zum orgiastischen Finale, wo Gitarre und Keyboards miteinander wetteifern - wow sehr, sehr clever gemacht.

Wirklich eins der besten Stücke die ich seit sehr langer Zeit gehört habe

Das Titelstück "Milliontown" ist dann das unvermeidbare Epic und mit über 26 Minuten das längste Stück.

Es passiert viel in dieser knappen halben Stunde, und es braucht mehrere Durchläufe um dieses Stück richtig zu erfassen. Es lohnt sich, denn es ist durchweg unterhaltsam und ein besseres Beispiel dafür wie man so lange Stücke wirkungsvoll gestaltet. Manch ein

Instrumentalteil erinnert ein wenig an Spock's Beards seelige Anfangstage, aber es gibt auch viel Neues zu entdecken. Die Band spielt perfekt zusammen, und manche Passage läßt einem die Kinnlade herunterklappen. Also anhören, begreifen und genießen !!

Ingesamt ist MILLIONTOWN eine gelungene Melange aus Prog, Pop, Rock, Electronic und Industrialelementen. Mich hat dieses Album sehr überrascht, es verbreitet eine unglaublich positive Energie und ich höre seit Wochen nichts anderes.

Tolles Album !!!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirkliches Highlight!, 30. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Milliontown (Audio CD)
Immer mal wieder findet sich doch tatsächlich ein, meist recht unbekanntes, Werk im Prog, das mehr als nur aus der Masse heraussticht. Genau so ein Werk ist das "Debutalbum" von Frost, wenn man es denn so nennen kann. Denn eigentlich ist ein Debutalbum was anderes. Hier haben sich samt und sonders erstklassige Könner gefunden. Angefangen von den äußerst kurzweiligen Kompositionen über die fulminante Produktion mit äusserst breiter Stereobasis bis hin zu den einzelnen Musikern - Action vom Feinsten!

Der sehr gute und wirklich griffige Sound der CD, verbunden mit Klasse Arrangements, niemals nervigen Instrumenten und einer Stimme, die mehr einer Wohltat als einem Metalsänger gleicht, schafft es der hauptberufliche Pop-Produzent Jem Godfrey doch tatsächlich, ein wunderschönes Prog-Rock Album auf die Beine zu stellen. Wie schön kann doch ein Hobby sein!

Anspieltipps: No me no you - Black Light Machine - Milliontown

Fantastisch! 5 Punkte für die Musik, 5 Punkte für die Produktion, 5 Punkte für die Musiker.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cool..., 7. Oktober 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Milliontown (Audio CD)
Das Bookletdesign ist ja schon recht ansprechend. Dann legt man die Scheibe ein und bei den ersten Tönen wird es einem alles andere als frostig - eher warm ums Herz. Der erste Song heißt "Hyperventilate" und nach der ersten Hälfte davon, fängt man auch an zu hyperventilieren. In freudiger Erwartung der Dinge die da kommen. Zum Glück für die Gesundheit aber schade bei nur 6 Stücken, ist der zweite Song eher mäßig. Genau genommen könnte der auch einfach gelöscht werden. Dann wäre die Scheibe tatsächlich makellos. Absoluter Überflieger ist "Black Light Machine" Immer wenn ich denke "Wow, geil und soooo schön, schade dass er schon vorbei ist", geht der Song noch mal richtig los und legt einen drauf. Überirdisch.

Positiv wirken sich definitiv die Popeinflüsse auf das Songwriting aus. Ein bißchen ähnlich wie bei "Kino". Und doch irgendwie anders. Hier geht es auch, aber eben nicht nur um die schnellsten Frickelfinger. Kurze Anmerkung: Ich stehe total auf Gefrickel. Aber hier bleibt einfach jede Menge Raum für wunderschöne Melodien und zart gehauchte leise Töne. Gänsehautfeeling. Und ich freu mich jetzt schon auf das nächste Album...
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltung pur!, 23. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Milliontown (Audio CD)
Was kommt also raus, wenn ein amerikanischer Dieter Bohlen Abstand von, mit Dummheit verseuchte, Chartorientierung sucht und mit renommierten Könnern ein Album aufnimmt? Verdammt viel würde ich mal sagen!

Werden im, virtuos proggigen Instrumental Intermezzo Hypoerventilate" noch ausschließlich die Prog Fetischisten bedient, betritt FROST ab No Me No You" eingängige Pfade, die wohl Fans niveauvoller Rock Musik wie auch die hard Metaller begeistern könnten. Klar, die Grundessenz ist und bleibt British angehauchter Prog Rock, die vielschichtigen Zutaten jedoch reichen von Mainstream Pop bis hin zu abgefahrenen Klangexperimenten, wie man die ehestens von Bands wie AYREON oder DEVIN TOWNSEND erwarten darf. All dies verpackt in eine erwartet oberfette Produktion (klar, der Mann ist schließlich ein Vollprofi) und versehen mit einem Modern Rock Anstrich, macht Milliontown" zu einer der positivsten Überraschungen des Jahres.

Bereits bei No Me No You" prallt Hitdichte auf harmonische Melodieführung und filigran poppigen Appeal der treffsicheren Sorte. Ein absoluter Spitzensong!

Der Snowman" kommt dann spacig verträumt und enorm stimmungsvoll, bevor mit The Other Me" eine superfett groovende, elektronisch angehauchte Pop-Rock Nummer mit stadiontauglichem Refrain, herrlich einfach und genau deshalb so effizient, genial den kleinen Höhepunkt des Werkes darstellt!

Das Finale wird dann wieder zu 100% der Charakterisierung Prog Rock gerecht. The Black Light Machine", ein abwechslungsreicher Monumetalhieb mit feinen Instrumentalabfahrten und vor allem der Titeltrack haben es wirklich in sich. Milliontown" ist ein 25 Minuten Mammutsong, ein urbritisches Prog Rock Epos, voll innovativer Melodiegebung, virtuoser Instrumentalparts, eingängiger Gesangsmelodien und herrlich atmosphärischen Momenten. Großes Kino!

FROST klingt jederzeit fett und wuchtig. Milliontown" ist ein kurzweiliges Album zwischen Neoprog, Rock und Pop, mit modern und ständig eingängigem Hitappeal, das man ohne Frage jedem Freund guter Musik empfehlen kann.

Neben dem superben O.S.I. Werk haben wir es hier definitiv mit einem der interessantesten und kurzweiligsten Rock Alben der letzten Zeit zu tun.
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4.0 von 5 Sternen Frost - Milliontown, 2. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Milliontown (Audio CD)
Es wurde hier ja schon viel über Frost - Milliontown geschrieben, aber so richtiger ProgRock ist das nun nicht, eher Rock.Ok 1-2 Stücke (The Other Me, Milliontown) gehen ins Blut aber das war es dann auch schon. Wer hier Prog sucht in Richtung Pendragon, Jadis, Martigan, Moonrise, Unifaun usw. ist hier fehl am Platz, denn Frost machen das was viele machen.Guten Rock!OK einiges ist angehaucht an Prog (das St Milliontown) aber dann wandeln sie sich wieder und verlassen die Ebene. Alles in allem ist die Cd gut zu hören aber eben nicht spektakulär!
Vergleichbare Bands würde ich dann eher zu Demians, Devin Towsend, Dream Theater hingehen.
Mein Tipp: UNBEDINGT vorher anhören, amit keine böse Überraschung entsteht!!!
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5.0 von 5 Sternen Ein "Muss" für jeden Fan von Progressiv Rock Musik, 17. Februar 2009
Von 
Bernd Helten "ProgFanTotal" (Büderich, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Milliontown (Audio CD)
Reinhören und begeistert sein. Das erste Werk der Band Frost* (der Stern ist wichtig, z.B. bei der Suche in you Tube), ist leicht zugänglich und geht ins Ohr, ohne langweilig zu werden. Bei mehrfachem Hören entdeckt man immer neue Sequenzen, die die gesamte Komplexität dieses Werkes (keine Angst-kein Konzeptalbum) verdeutlichen. Da man Musik nur durch hören wirklich erleben kann schliesse ich an dieser Stelle und wünsche viel Spass beim Erleben dieser tollen Scheibe.
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5.0 von 5 Sternen Bombast hoch 4, 26. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Milliontown (Audio CD)
Frost*. Nie gehört, was ist das?
Das höre ich von den meisten Leuten, die ich auf die Band anspreche.
Atomic Kitten und Ronan Keating. Ah, da klingelt's!
Auch ich habe mal so reagiert. Ich habe Frost* durch das Dream Theater Forum kennengelernt und habe mich kurzerhand entschlossen, mir eine CDs von ihnen zuzulegen. Das war vor ungefähr einem Jahr. Nun - Viel Auswahl gab es ja nicht oder ;-)?

Zuhause wurde die CD eingelegt und entspannt. Doch mit dem Entspannen wurde es nichts: Ich war sofort ergriffen von dem Opener Hyperventilate, einem bombastgeladenen Instrumental, das den Hörer auf eine Reise durch ein Proggewitter nimmt.
Das nächste Lied No Me No You begeisterte mich nicht ganz so wie das erste, war aber doch recht bodenständig. Erinnert mich etwas an Porcupine Tree.
Die schöne Ballade Snowman ist eine perfekt gesetzte Ruhezeit zwischen den Progstücken. Gefällt mir sehr gut.
Nun ja, The Other Me ist ein recht ordentlicher Durchschnittssong - kein Überflieger - aber in Ordnung.
Black Light Machine. Mit diesem Track kommt nun das erste Highlight. Ein wirklich geiler Prog-Song, der für jeden Progfan was übrig hat.
Und der basolute Kracher kommt dann ja wohl mit Milliotown. Ich muss zugeben, ich habe in meinem Leben noch nicht so einen Longtrack gehört. Hier werden Godfreys unverwechselbare Melodien (Die ich zugegebenermaßen erst in diesem Album gehört habe, ich aber doch sofort wiedererkennen würde) mit Bombast, tollen Soli und einem majestätischen Ende verbunden. Wirklich ein absoluter Top-Track!

Ein Extralob muss ich zur Produktion aussprechen: Jem Godfrey mag ein Profi sein, aber dieses Album besitzt einen derartigen Bombast, dass selbst noch die Symphony X - Hardcorefans Augen und Ohren machen dürften.

Fazit: Nun, viel zu sagen gibt es nicht - es ist einfach ein tolles Album und noch dazu ein sehr gelungenes Debut.

Friedrich Stenzel, 15
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Déjà écouté?!, 21. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Milliontown (Audio CD)
Das kommt mir doch angenehm bekannt vor... und zwar von Genesis' Duke. Wem deren Instrumental-Stuecke gefallen, der wird ganz sicher auch seinen Spass mit dieser sehr empfehlenswerten CD haben.
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Milliontown
Milliontown von Frost (Audio CD - 2006)
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