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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Üppig, lyrisch, kraftvoll - einfach beeindruckend!, 18. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Bella Voce (Audio CD)
Es ist doch wirklich ein großes Vergnügen, der Stimme von Anja Harteros zu lauschen. Schwungvoll wandert sie durch die komplexesten Melodiestrukturen, es wirkt alles so einfach, so jugendlich beschwingt. Aber dann, ganz plötzlich, bei den dramatischen Höhepunkten, bekommt ihre Stimme eine unglaublich kraftvolle Klangfarbe, die mich immer wieder aufs Neue mitreißt. Auf "Bella Voce" höre ich sofort Anja Harteros' Vorliebe für Mozart heraus - bei dem Opernauszug ,Porgi amor` verleiht sie den Melodiebögen die nötige Schwere und Nostalgie, um diese Arie atmen zu lassen. Allerspätestens bei dem Stück `Per Pietta' wird man endgültig in Anja Harteros' Bann gezogen: mal intoniert sie nachdenklich, mal aggressiv, dann plötzlich stolz, dann wieder in sich selbst versunken, verträumt. Erstaunlich, wie eindringlich und intensiv sich Anja Harteros durch die ganze Klaviatur der menschlichen Emotionen singt. Auch Haydns technisch höchst anspruchsvolle Kantate `Berenice, che fai' mit ihren verblüffenden Modulationen meistert Anja Harteros mit Bravour. Wenn ich sie mit anderen Opernsängerinnen vergleiche, sticht immer wieder ihr herausragendes Höhenregister hervor. Absolut empfehlenswert, diese CD.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flutender Mozart-Gesang, 27. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Bella Voce (Audio CD)
Das Mozart-Jahr brachte auf dem Cd-Markt viele Neuveröffentlichungen historischer Aufnahmen aber auch eine Reihe - z.T. diskussionswürdiger - Neuveröffentlichungen.

Wer sich neben den fragmentarischen Mozart-Skizzen einer umjubelten Russin dieses Recital zugelegt hat, konnte hören, wie Mozart Arien klingen können, wenn sie von einer wirklich profunden Mozart-Stilistin gesungen werden.
Schon die Elettra-Arie (D`Oreste d`Ajace) zeigt, dass Harteros die Stimme und die Technik für das furiose Stück besitzt: Sie muß nicht forcieren und kommt mit den Staccati gut zurecht.
Wirklich "traumhaft" schön klingt sie jedoch in langsamer Musik wie "Porgi Amor" und "Vado, ma dove?". Es ist beeindruckend, wie sie die Stimme fluten lassen, den Klang dabei anschwellen und wieder zurücknehmen kann - dank einer perfekten Atemkontrolle: Die Stimme liegt immer weich auf dem Atem und ist von prächtigem Volumen und angenehmen, dunklen Timbre.
Daneben ist Harteros zu Stimmnuancen (meist Abdunklungen) in der Lage, mit denen sie gefühlsschwankungen ihrer Figuren andeutet - wenn auch immer die Entfaltung der Stimme und eines schönen Klanges im Vordergrund stehen.
Ein Mozart-Gesang, der großes Können verrät und Individualität zeigt.

Als "Zugabe" wählte Harteros eine große selten zu hörende Szene von Haydn. Dadurch ist ein vergleichendes Hören möglich was im Grunde die Wirkung sowohl der Mozart-arien, wie auch des Haydn Stückes steigert.

Müßte ich das Mozart-Recital des Mozart-Jahres kühren, meine Wahl fiele auf dieses hervorragende Album.
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Bella Voce
Bella Voce von Anja Harteros (Audio CD - 2014)
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