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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
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3,4 von 5 Sternen
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Der Fernsehjournalist David Locke nutzt in einer persönlichen Schaffenskrise die Gelegenheit, die Identität eines Verstorbenen anzunehmen. Diesen hatte er kurz zuvor als seinen Nachbarn in einem Hotel in der Sahara kennengelernt. Nun hofft Locke, dass das Leben des toten Robertson interessanter sein könnte. Aber der Versuch, vor der eigenen Vergangenheit zu fliehen, misslingt ebenso wie jener, in politischem Engagement (wie sich herausstellt, war der Tote Waffenhändler mit Sympathien für nationale Befreiungsbewegungen) verlorenen Lebenssinn zurückzugewinnen.

Auch in THE PASSENGER (Beruf: Reporter/1975) folgt der italienische Meisterregisseur Michelangelo Antonioni den thematischen Motiven seines Schaffens und gelangt wiederum zu einer pessimistischen Analyse entfremdeter Kommunikationsformen in der modernen Welt. Der Film gilt als jenes Werk Antonionis, dass die meisten Zugeständnisse an die Sehgewohnheiten des Kinopublikums macht - inklusive Autoverfolgungsjagd. Die Hauptrollen spielen brillant Jack Nicholson und Maria Schneider (DER LETZTE TANGO IN PARIS).

Der Film wurde 2003 digital remastered und liegt in entsprechend hochwertiger Qualität auf der DVD von Sony-Pictures vor. Als Extra gibt es (neben zuschaltbaren Kommentaren) den Trailer zur Wiederaufführung 2003.

Nachdem Warner bereits vor zwei Jahren Antonionis legendären Film BLOW UP veröffentlichte, liegen nun mit BERUF: REPORTER und DIE ROTE WÜSTE (Kinowelt) zwei weitere Meisterwerke für den cineastisch orientierten Sammler vor.
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am 6. September 2010
"Professione: reporter" (1975) gehört zu den weniger bekannten Filmen Antonionis. Zu den bekanntesten dürften "Blow up" (1966) und "Zabriskie Point" (1970) gehören. Für "Professione: reporter" heuerte Antonioni Hollywood-Schauspieler Jack Nicholson an, der auch in der Lage war, den Film durch sein Mitwirken zu verbessern.
Erzählt wird die Geschichte des Reporters David Locke (Nicholson), der bei einem Job in Afrika einen Toten in einem Hotelzimmer findet. Er sieht die Möglichkeit, seine eigene Identität loszuwerden und die des Toten anzunehmen - kurz gesagt, er vertauscht die Pässe.
Dieser Anfang ist Antonioni-mäßig genial, da er fast ohne Dialog auskommt. Leider geht es aber von da an bergab, denn Locke wird nun von afrikanischen Freiheitskämpfern bedrängt, da der Tote ein Waffenhändler war. Es entwickelt sich ein Verwechslungsplot, der eher an Hitchcocks "North by Northwest" erinnert. Das Drehbuch von Mark Peploe scheint so gar nicht zu der anfangs angedeuteten Filmgrammatik Antonionis zu passen, die eher einen subtil ruhigen Diskurs über Identitätsverlust verhieß. Das Resultat ist ein nicht organischer Film. Allein die schauspielerische Leistung von Nicholson und einige Kameraeinstellungen können überzeugen, was summa summarum zu einer Bewertung von 7/10 führt.
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am 12. März 2015
Von Michelangelo Antonioni habe ich einen solchen Film nicht erwartet, obwohl auch sein früher Film "L' avventura" schon eine ganz besondere Spannung hatte und zuungunsten der Männer endete. Männer, die oft nur ein Abenteuer suchen, auch zu Lasten einer Frau. Vor allem Jack Nicholson aber Maria Schneider spielen ihre Rollen überzeugend.
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am 12. August 2012
Wenn man sich über diesen Film im Internet informiert, dann stellt man fest, dass er das Publikum in mindestens zwei große Lager spaltet:
Die einen halten ihn (immer noch) für ein Meisterwerk und die anderen langweilen sich einfach zu Tode.

Die Ausgangssituation - ein Mann (Beruf: Reporter!) kann durch einen Zufall begünstigt seine Identität wechseln und wird zum Waffenhändler - verspricht eigentlich eine interessante Basis für einen Actionfilm mit Krawumm usw. Dazu noch die zweite Hauptrolle mit der Schauspielerin besetzt, die die Leute gerade erst aus dem erotischen Kinoskandal der 1970er - Der letzte Tango in Paris - in frischer Erinnerung hatten. Da muss es doch ...

Aber nein, ganz falsch. Diese Erwartungen wurden damals und werden heute nicht erfüllt. Stattdessen schleppt sich die ganze Geschichte über zwei Stunden plätschernd hin und das Ganze läßt einen schließlich ratlos zurück mit der Frage "Was war denn das eben?"

Für heutige Sehgewohnheiten ist dies m.E. kein Kassenknüller (modern: Blockbuster), sondern "nur" noch für einige eingefleischte Cineasten. Wenn ich die Daten aus der IMDb richtig interpretiere, spielte der Film bis heute wohl auch nicht mal seine Kosten ein.
Ich kann mich auch nicht erinnern, wann dieser Film zum letzten Mal im Fernsehen gelaufen ist. Daher hatte ich mir die DVD zugelegt.

Ich will das Ganze ja nicht vollständig miesmachen, aber für einen gepflegten Film-Feierabend ist BERUF REPORTER aka THE PASSENGER meiner Meinung nach nicht geeignet. Oder ich habe den Film (und seine Intentionen) nicht verstanden. Wenn man den aktuellen Artikel in der deutschen Wikipedia anschaut, kann man ja aus dem Film viel herauslesen.

Meine Bewertung schlußendlich: Schwere Kost mit allerdings schönen Landschaftsaufnahmen und nominell guten Darstellern - drei Sterne.
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am 5. Juni 2006
Ich kann zwar die DVD noch nicht bewerten, da diese zum Zeitpunkt der Rezession noch nicht erschienen ist.

Der Film ist auf alle Fälle ein Meisterwerk. Im Vergleich zu heutigen Produktionen weist der Streifen einen sehr langsamen Aufbau der Handlung auf. Vieles wird mit der Bildsprache der Kamera ausgedrückt. Antonioni spielt auch hier wieder ein doppeltes Spiel mit dem "Sein" und "Schein". Der Zuschauer muß sich den Handlungsausgang, wie so oft bei Antonioni, selbst interpretieren. Aber gerade das macht die Faszination seiner Filme aus. Sicher kein Film für jedermann und schon gar nicht für das heutige Blockbuster/ Popcorn Publikum. Für anspruchsvolle Kinogänger aber unverzichtbar!
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am 22. Februar 2008
Auf diesen Film kam ich, nachdem ich nach "About Schmidt" auf der Suche nach einem weiteren "Nicholson" war.

Die Filmidee ist frappierend: Stellen Sie sich vor, in einer anhaltenden Krise (Job, Ehe, Alltag) bietet sich Ihnen durch den Herzinfarkt eines Zimmernachbarn im Hotel die Chance, Ihre Identität abzulegen und in das Leben eines anderen zu schlüpfen ?

Nur soviel: Dumm nur, wenn sich dieses Leben als das eines Waffenhändlers entpuppt und all die Hoffnungen - abgesehen von einer neuen Liebe - in eine fortdauernden Flucht münden...

In "Beruf: Reporter" treffen Sie auf einen jungen, superschlanken Nicholson in den 70ern. Damals (leider) noch mit anderer Synchronstimme. = Eine "Zeitreise", sowohl was den Hauptdarsteller, als auch (südliche) Straßenbilder und Filmtechnik anbelangt:

Das Bild im Format 4:3 ist gezoomt nicht wirklich ein Genuß. Die Handlung wird seeeehr langsam aufgebaut. (Durchaus positiv) auffallend: Die häufige und anhaltende Stille (kein Soundtrack, keine Dialoge). "Action" gibt es eigentlich nie - obwohl manchmal zu erwarten - zu sehen. Die Darstellung des Liebespaares kommt ohne ausschweifende Sexszenen aus.

Ich hatte mir, ehrlich gesagt, mehr versprochen. Mehr Nicholson eben = Mehr Zynismus. Mindestens aber einfach mehr Spannung. Und ob des an sich tollen Themas auch mehr Pep. Am ehesten wirkte der Film auf mich wie ein seeehr gemütlicher, angestaubter, altbackener Roadmovie mit verschlafen agierenden Darstellern ohne wirkliche Aussage.

Der gealterte, zynische Nicholson ist mir persönlich da, z.B. in "About Schmidt", tausendmal lieber. Und nicht, daß ich "alte Schinken" nicht mögen würde: "Der blaue Engel" bspw., noch deutlich älter und in Bildqualität und Ton um Welten schlechter, ist mir als sehr spannend und thematisch zeitlos und nachwirkend in Gedächtnis wie DVD-Sammlung verblieben.
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am 8. August 2008
Ich habe diese DVD beim Stöbern entdeckt. Den Film selbst kannte ich bis jetzt nicht. Allerdings muß ich nach dem Anschauen sagen, dass das kein großer Verlust war. Nicholson spielt brillant wie immer - auch die Bilder sind teilweise gewaltig und das Spiel mit den Farben eindrucksvoll. Leider ist der Film aber ziemlich langweilig und schleppt sich durch die 121 Minuten Laufzeit. Spannungseffekte vermochte ich auch nur sehr begrenzt zu erkennen. Nicholson's Partnerin Maria Schneider ist für mich eine Fehlbesetzung. Ich habe überhaupt nur einen guten Film mit ihr gesehen und das war der 'Letzte Tango in Paris', wo aber Marlon Brando ein 'Scenestealer' war. Für Fans von Jack Nicholson ist dieser Film sicherlich ein Muß - wenn man ihn jedoch nicht gesehen hat, hat man auch nicht viel versäumt.
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