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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am Terminal: Anflug von Menschlichkeit
Amerika ist nah (America's close) und doch so fern (America's closed) für Victor, den Tom Hanks so gewinnend spielt. Ein Mann mit einer Mission, gefangen an einem Ort voller Menschen, aber auch - unerwartet - voller Menschlichkeit. Ein buchstäblich reizender Reisender, der die einen als Problemfall bis zur Verzweiflung reizt und wiederum für andere durch...
Veröffentlicht am 11. Juli 2006 von Sub_Rosa

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu langatmig
Eins zu mal vorweg, Tom Hanks ist ein super Schauspieler und Steven Spielberg ein begnadeter Filmemacher. Doch dieser Film entpuppt sich im Verlauf mehr und mehr zu einer Schnulze, er verliebt sich in die Stewardess und er denkt vielleicht auch das er dann einreisen kann. Das Ende ist viel zu abgehackt. Es ist kaum zu glauben aber das soll eine wahre Geschichte sein,...
Vor 8 Monaten von Daniel Hubert veröffentlicht


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am Terminal: Anflug von Menschlichkeit, 11. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Terminal (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Amerika ist nah (America's close) und doch so fern (America's closed) für Victor, den Tom Hanks so gewinnend spielt. Ein Mann mit einer Mission, gefangen an einem Ort voller Menschen, aber auch - unerwartet - voller Menschlichkeit. Ein buchstäblich reizender Reisender, der die einen als Problemfall bis zur Verzweiflung reizt und wiederum für andere durch seine reizende Art zum Glücksfall wird. Und so findet er gegen manche Widrigkeit neue Freunde an einem Ort, an dem das Bleiben nicht im Flugplan steht. Dass dabei nicht die unvermeindliche Romanze ein happy end findet sondern Victor's Mission passt gut in die tragikomische Stimmung des Films und wirkt auch realistischer.

Die filmische Umsetzung ist reich an kleinen und großen witzigen Einfällen und nutzt dazu optimal Requisiten des begrenzten räumlichen Rahmens des Terminals (Überwachungskameras, Kofferwagen usw.). Alle Rollen sind exzellent besetzt und agieren mir großer Spielfreude. Auch die musikalische Untermalung könnte besser nicht sein, verweist thematisch auf Victor's osteuropäische Herkunft und schwankt wie Victor auf einnehmende Art zwischen Wehmut und Lebensfreude. Ein Film mit vielen witzigen und vielen schönen Momenten, allerbestes Bordprogramm mit einem Anflug von Menschlichkeit. Check in and check it out!
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48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wohlfühlfilm mit einem tollen Tom Hanks, 18. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Terminal (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Wie schon vier Jahre zuvor in "Cast Away - Verschollen" ist Tom Hanks auch in diesem Film eine Art Gestrandeter. Diesmal spielt er Viktor Navorski, einen Reisenden aus dem (fiktiven) Land Krakozien, der auf dem New Yorker Flughafen festsitzt. Da die Regierung in seinem Land gestürzt wurde und der Staat im Prinzip nicht mehr existiert, darf Viktor nicht in die USA einreisen - aber nach Hause fliegen darf er auch nicht. Der einzige Ort, an dem er sich legal aufhalten darf, ist das Flughafen-Terminal. In den folgenden Tagen lernt Viktor, dass es gar nicht so einfach ist, sich ohne Geld auf dem Flughafen durchzuschlagen. Doch der findige Osteuropäer macht das beste aus seiner prekären Situation. Schnell findet er Freunde, einen Weg, Geld zu verdienen und häuslich macht er es sich auch. Außerdem lernt er eine attraktive Flugbegleiterin (Catherine Zeta-Jones) kennen. Der einzige, der ihm das Leben schwer macht, ist der pingelige Sicherheitsmann Dixon (Stanley Tucci). Als sich die Lage in Viktors Heimatlant wieder stabilisiert hat, drängt Dixon auf eine sofortige Heimreise, aber Viktor hat eine Mission zu erfüllen und will nicht eher heimreisen, ehe er nicht in New York City gewesen ist. Da erweisen die Freunde vom Flughafenpersonal Viktor einen letzten Dienst...
Ein sehr schöner Film ist Steven Spielberg mit "Terminal" gelungen. Spass, eine erfrischende Story, viel Menschlichkeit und ein Happy-End machen "Terminal" zu einem richtigen Wohlfühlfilm. Die mehr als zwei Stunden vergehen im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug. Das liegt zum großen Teil auch am brilliant aufgelegten Tom Hanks, der in "Terminal" eine weitere Galavorstellung abliefert. Die Rolle des Viktor Navorski scheint ihm wie auf den Leib geschneidert. Wenig schlechter sind Stanley Tucci als Hanks' Gegenspieler und die zahlreichen (oft kauzigen) Nebendarsteller. Einzig an der Liebesgeschichte mit der (wie immer) blassen Catherine Zeta-Jones hätte Spielberg etwas kürzen können, ohne dem Verlauf des Films damit großartig zu schaden.
Auf jeden Fall kann ich die vielen nicht so guten Kritiken, die dieser Film im Vorfeld erhalten hat, nicht ganz nachvollziehen. Natürlich sind die Erwartungen an Steven Spielberg und Tom Hanks immer besonders hoch. Meiner Meinung nach haben sie diese aber ohne jeden Zweifel erfüllt.
"Terminal" ist eine sehr sehenswerte Komödie und die Tatsache, dass der Streifen lose auf einer wahren Begebenheit basiert, macht die ganze Sache noch etwas interessanter.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Hommage an die Geduld, etwas zu gängig inszeniert, 21. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Terminal (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
DIE STORY:
Als der Slawe Viktor Navorski am Flughafen in New York landet, ahnt er nicht, dass in seiner Heimat "Krakosien" ein Putsch stattgefundet hat. Die diplomatischen Beziehungen des Landes sind bis auf Weiteres unterbrochen, "Krakosien" international nicht anerkannt, Viktors Pass somit reif für die Makulatur und er selbst ein Staatenloser. Die amerikanischen Autoritäten können und wollen ihn weder in die Stadt, wo das US-Territorium eigentlich beginnt, hinauslassen, noch in seine Heimat ausweisen. Mit einigen Anweisungen, einem Beeper und Essensgutscheinen, die ihm allerdings bald abhanden kommen, wird er im das Vakuum des Terminals weitgehend sich selbst überlassen. Orientierungslos, des Englischen kaum mächtig, mit knurrendem Magen und mit Überwachungskameras im Rücken, streift Viktor nun durch den Flughafen...

DER UNTERHALTUNGSWERT:
Dies ist ein griandios unterhaltsamer Film! Es ist die wohl absurdeste und unwahrscheinlichste Geschichte, die man sich ersinnen kann. Und diese verkompliziert sich stetig, sodass die Hauptfigur immer mehr Hürden zu nehmen hat, als ob die Grundsituation nicht schon verfahren genug wäre. So sitzt man als Zuschauer nägelkauend und mit überfließendem Herzen für den großartig patenten "Hinterwäldler" auf dem Sofa und verschlingt jeden Moment des Films.

TOM HANKS ALS "VIKTOR NAVORSKI":
Wen Hanks in "Philadelphia" und "Forest Gump" seinerzeit beeindrucken konnte, den wird seine Darstellung des liebenswert hilflosen Slawen im fremden Amerika aus den Latschen kippen lassen. Es ist beeindruckend, wie glaubwürdig dieses All-American-Face einen Osteuropäer verkörpern kann: Die Körpersrache, die Mimik, die Gestik, der Ausdruck der Augen- köstlich überzeugend!

DER ANSPRUCH:
(Zunächst einmal, was aber kein Kritikpunkt sein soll(!), sei klargestellt, dass "Terminal" keine 1:1-Adaptation der wahren Ggebenheiten ist, auf denen er basiert. Anders gesagt: Nur die Grundidee für den Film ist von der wahren Geschichte des Iraners inspiriert, der seit nunmehr 16 Jahren im Terminal des Pariser Charles de Gaulle-Flughafens ausharrt!)

"Terminal" ist, wie oben bereits gesagt, wunderbares Unterhaltungskino mit einem gewohnt beeindruckenden Tom Hanks. Aber eben nicht mehr. Das revolutionäre Element, den ungewohnten Pfad, die implizite Erkenntnis eines "Forest Gump" wird man hier nicht finden. Leider stört man sich auch, je nach persönlichem Anspruch, an der allzu Hollywood-typischen dramatischen Kurve: Exposition, Spannungsaufbau, vermeintlich positive Entwicklung, Einbruch, dann die mehr oder weniger befriedigende Auflösung. Auch die Situationskomik, einige Dialoge und der Aufbau des Plots sind sehr typisch für das Popcorn-Kino. Dafür, dass man sich ja mächtig künstlerische Freiheit bei der Umsetztung des interessanten Stoffes gegönnt hat, und die Geschichte und Figur des "Viktor Navorski" an sich völlig "frei übersetzt" wurde, hätte man deutlich mehr Originalität und Anspruch erwarten können. Zwar gibt es hier durchaus- eher untypisch für reines Unterhaltungskino- so etwas wie ein Leitmotiv: Das Warten ist in den unterschiedlichsten Formen und bei allen tragenden Figuren anzutreffen, quasi als roter Faden mit Verweisqualität. Eine implizite Botschaft ist durchaus ablesbar. Sie ist aber nicht unbedingt von erkenntnisbringender Güte und wertet nur bedingt den Anspruch des Films auf. Kurz: Grandios unterhaltend und spannend- ja! Anspruchsvoll: nur im Ansatz!
Wer sich auf anspruchsvollerer Ebene mit dem Thema "Warten" und "menschliche Geduld" befassen möchte, dem sei schlicht das Büchlein "Der alte Mann und das Meer" von Hemingway ans Herz gelegt. Wer sehr gute Unterhaltung will und nachsichtig mit Hollywood-Typischem umgehen kann: Buddies zusammentrommeln, Füße hoch, "Terminal" an, Taschentücher raus!!!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film der oberen Liga, 18. März 2005
Von 
C. Noll "romany37" (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Terminal (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
.
Ich weiß ja nicht, was sich so manche Leute von einem Film wie "Terminal" erwarten - und ich frage mich ernsthaft, ob jene welche, die unendlich enttäuscht und gelangweilt den Film gesehen haben, sich vorher darüber informierten, um was es in diesem Film eigentlich geht.
Das dies kein "Hau-drauf-Film" ala Schwarzenegger ist, sagt die Story klar und deutlich. Hier geht es um Gefühle, um Schicksal - um das unfassbare, das einen unvorbereitet trifft.
Es geht um Mimik, Vertrauen, Angst, Zuneigung, Freundschaft und um die Liebe, und den innigsten Wunsch eines Sohnes zu seinem Vater, der unsagbar viel auf sich nimmt, um dessen letzten Wunsch zu erfüllen.
Für mich ein wunderschöner Film - und ein grandioser Tom Hanks, der sich seinen Platz in meiner DVD Sammlung mehr als verdient hat!
Romany
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anrührend-idealistische Story mit einem großartigen TomHanks, 28. Dezember 2004
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Terminal (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Inspiration für das Drehbuch ist die Geschichte eines iranischen Immigranten, der seit 1988 auf dem Pariser Flughafen Charles De Gaulle lebt. In „The Terminal" gerät der schrullige Osteuropäer Victor Navorski (Tom Hanks) aus dem fiktiven Balkanstaat Krakozhia in die Fänge der amerikanischen Einwanderungsbehörden. In seinem Heimatland hat über Nacht ein Umsturz stattgefunden. Victors Papiere sind sowohl für die Ein-wie für die Rückreise ungültig geworden. Die neue Regierung wird von den Vereinigten Statten nicht anerkannt, Amerika bleibt für ihn verschlossen. Er bleibt an der Schwelle zu New York stecken. Er ist inakzeptabel, so erklärt es ihm Dixon (Stanley Tucci), ein typisch amerikanischer Karrierebeamter, Chef der Grenzschutzbehörde. Er ist Staatenloser. So wird Viktor Navorski in die „International Tourist Lounge" des New Yorker Kennedy-Flughafens gebracht. Und hier, in diesem doch überschaubaren Raum, muss er sich einrichten. Das Terminal als Metapher und Lebensform. Diesen neuen Lebensraum erobert der Protagonist Navorsky, der in allen Lebenslagen zu improvisieren versteht, sehr zügig. Die ersten Dollars für Hamburger verdient er mit dem Einsammeln von Gepäckwagen, dann sucht er einen Job, findet ihn bei einer Baukolonne als Schwarzarbeiter, wodurch er nun über ein höheres Nettoeinkommen verfügt als sein pedantischer Überwacher, der Flughafenboss Dixon.
Spielberg setzt in diesem aviatorischen Märchen ganz auf seinen Joker Tom Hank .Dieser spult in seiner stoischen Art, im abgetragenen Anzug, mit einem alten Koffer und einer geheimnisvollen Blechdose im Handgepäck, breitbeinig daherschreitend die von Spielberg vorgesehen Episoden ab. Zwischen den internationalen Passagieren und dem multikulturellem Bodenpersonal bewegt sich dieser Fremdling aus Krakozia mit einer rührenden Unbeholfenheit. Seinen herrlichen russischen Akzent legt er nach und nach ab, weil er sich Englisch aus Reiseführern und aus den CNN Nachrichten beibringt. Die Improvisation beim nächtlichen Bettenbau lässt Erinnerungen an „Cast Away" aufkommen. Seine Entschlossenheit erinnert an „Forest Gump", wenn er im Bademantel durch die Transithalle zur Körperreinigung in den Toilettenbereich schlendert. Er baut dann verschiedene freundschaftliche Beziehungen zu Flughafenangestellten auf, mit denen er nachts bei" Alitalia-Chianti" und „Aeroflot-Kaviar" um Fundstücke, wie Delphinattrappen oder Damenslips, pokert.
Und da Spielberg den Film nicht in eine Love-Story auslaufen lassen will, treibt er die Liebesgeschichte mit der mannstollen, attraktiven Stewardess Amelia (Catherine Zeta -Jones) schnell voran. Ihr kann Viktor nur noch anvertrauen, was sich in der geheimnisvollen Metalldose befindet, die er bei sich hat. Sie enthält nämlich das Vermächtnis seines verstorbenen Vaters, das er unbedingt erfüllen will. Er will das letzte Autogramm einer Jazzlegende, das seinem Vater in der Sammlung noch fehlte. Und als der Zuschauer glaubt, dass aus der Halbromanze eine Love-Story werden könnte, da bricht Spielberg abrupt ab. Man sieht nur noch Amelias rührendes Augenaufreißen, dann macht sich Viktor Navorsky doch noch vom pedantischen Überwacher geduldet auf den „lang gezogenen" Weg nach New York, erhält das letzte fehlende Musiker-Autogramm, setzt dann aber keinen Fuß mehr nach Manhattan, sondern hat nur noch einen Wunsch: „Nach Hause!" Und dorthin zurück soll er eben allein, ohne Amelia. So will es Spielberg, wenn auch die Komödie dadurch gegen die Logik verstößt.
Tom Hanks in der massigen Überlebensstatur eines Sowjetmenschen, liefert wieder einmal eine schauspielerische Glanzleistung ab. Mit seinem verschmitzten Augenaufschlag, seiner tragikomischen, nachdenklichen Verwirrtheit, seiner Aufrichtigkeit und seiner stoischen Charakterstärke spielt er wie in „Forest Gump" einen Menschen, der aus einer anderen Zeit zu kommen scheint, in der die Menschen noch Mitgefühl miteinander hatten.
Navorski, als unfreiwilliger Dauergast auf einem Flughafen hat überlebt, weil er vorher schon wusste: Das Leben ist für uns alle nur ein „Transit".
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Hauch zu glatt., 20. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Terminal (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Das Steven Spielberg sich mit Terminal eine Menge negativer Kritiken eingefangen hat, wird daran liegen, dass die meisten Kritiker mit dem Namen Spielberg höchste Ansprüche verknüpfen. Mit Terminal hat der Meister himself einen runden, handwerklich guten Film geschaffen, dem aber leider das gewisse Etwas fehlt. Tom Hanks spielt den Viktor Navorski mit viel Herz und Schmerz und die Story wird auch über 120 Minuten nicht langweilig, aber: Hätte man da als Steven Spielberg nicht vielleicht doch ein wenig mehr draus machen können? Der Exilkrakhozier, der neun geschlagene Monate auf dem Flughafen verbringen muss, wirkt doch eher wie ein Wochenendurlauber als ein gestrandeter Ausländer fern der Heimat. Nichtsdestotrotz ist Terminal gut gemachte Unterhaltung mit wirklich witzigen Momenten. Eine typische Spielberghandschrift erkennt man jedoch nicht. Mein Tip: Sehen sie sich den Film an und lassen sie sich gut unterhalten. In der Abteilung "Kultfilme" ihrer DVD Sammlung müssen sie ihn aber anschließend nicht abstellen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach liebenswert, 6. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Terminal (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Tom Hanks ist der Größte! Selbst dann, wenn er gerade mal nicht in einem tief schürfenden Film mitspielt. Das beweist auch "Terminal". Mit jedem anderen Schauspieler wäre die Story des im Airport gestrandeten Osteuropäers (die übrigens auf einer wahren Begebenheit beruht) wohl unglaubwürdig und langweilig geworden. Aber dank Tom Hanks, habe ich einen hochgradig amüsanten und äußerst liebenswerten Film gesehen, in dem er den naiven aber doch so weltklugen und mit stoischer Gelassenheit gesegneten Viktor Navorski absolut gigantisch und überzeugend spielt. Wundervoll und kurzweilig! Ich werde mir diesen Film garantiert noch oft ansehen. Dann nämlich, wenn mir nach einfacher, heiterer und ungekünstelter Unterhaltung zu Mute ist. Für diesen Anlass gibt es eigentlich kaum einen Film, den ich wärmer empfehlen könnte als Terminal.
Film: 2004, Regisseur Steven Spielberg, mit mehreren Awards ausgezeichnet, Darsteller:
Viktor Navorski: Tom Hanks, überragend, stoisch, hankisch
Amelia Warren: Catherine Zeta-Jones, verblasst schlicht neben Hanks, so bemerkt man ihre darstellerischen Defizite aber auch nicht
Frank Dixon: Stanley Tucci als perfekter Bürokratenfiesling
restlicher Cast: Perfekt

DVD:
Anamorph Widescreen 1.85:1
Disc1:
Film, Audioinhalt: Deutsch, dts, dolby Digital, sourround sound, 5.1, Englisch dolby Digital, sourround sound, 5.1, Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Menütafeln in Deutsch und Englisch,
Disc 2:
Bounusmaterial, Audioinhalt, Englisch Stereo, 2.0, Untertitel: Deutsch, Englisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch Dänisch - Menütafeln in diesen Sprachen verfügbar.
Bonusinhalt: Flugbuchung, Wartehalle: Der Bau des Terminals, Boarding: Die Menschen im Terminal, Tom Hanks ist Viktor, Catherine Zeta-Jones ist "Amelia", Viktors Welt, Abflug: Das Making of, Boradservice: Die Musik von Terminal, Landung: Flughafengeschichten, Fotogalerie
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönste Unterhaltung nach Spielberg und eine nette DVD - Special Edition..., 21. Oktober 2007
Von 
ich-will-Kunst-die-Gefühle-weckt "silentdriver" (oberösterreichische Pampa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Terminal (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Terminal ist eine dieser Filme, die man mit Familie, Kindern, der Verwandtschaft, der hiesigen Nachbarschaft, mit der Schwiegermutter alleine oder halt im Gesangsverein ohne Probleme und zu jedem Zeitpunkt anschauen kann. Kein Blut, keine Gewalt, keine Bombendrohungen am besagten Terminal. Die Geschichte selbst ist so einfach, wie herrlich verrückt - Tom Hanks als politisch "Gestrandeter" und dazu die Riege der ganzen mehr oder weniger skurillen Leute vom Flughafen selbst. Und gerade weil der Film nur an einem Ort spielt, wachsen einem ganz Spielberg-typisch die ganzen auftauchenden Charaktäre mit ihren eigenen lieben und verrückten Geschichten immer mehr ans Herz.

Ich selbst bin natürlich auch vom Film sehr begeistert. So unkomplizierte Filme, die aber ein derartig angenehmes Kitsch-Niveau und wirklich liebe Charaktäre haben, sieht man leider nicht mehr allzu oft.

Zur 2er DVD Special Edition möchte ich nur kurz sagen, dass diese zwar schön ist (wenn man z.B. sieht, wie der Terminal aufgebaut ist, wie riesig das Set war bzw. dass es ja eigentlich (bis auf die Außenausnahmen) gar kein richtiger Flughafen war, den man im Film zu Gesicht bekommt), aber irgendwie doch nicht komplett wirkt. So fehlen die obligatorischen Trailer und die ganzen beworbenen Dokumentationen dauern höchstens 20 Minuten (also insgesamt würde ich sagen, dass es ca. 90 Minuten Making Of Material sind).

Trotzdem. Was für mich am Ende zählt ist der Film und der ist wirklich empfehlenswert (tolles Bild und natürlich toller Ton inkludiert). 4 Sterne also von mir.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hanks und Spielbergs privater Terminal der (Un-)Menschlichkeit, 14. März 2008
Von 
Dennis Oesterwinter "Rufus Bartolomäus" (Wiedenbrück, Kreis Gütersloh) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Terminal (Einzel-DVD) (DVD)
Die in Umlauf gebrachten Trailer und MakingOf’s waren schon sehr stimmungsvoll und vielversprechend. Das letztendlich die Kulisse, eines eigens erbauten Terminals im überdachten Studio, doch so lebendig und wirklichkeitsgetreu die Leinwand füllt, war für mich nicht abzusehen. Doch dies ist nur einer der wenigen visuellen Genüsse, indem der Streifen aus der Steven-Spielberg-Schmiede zu punkten vermag.

Der Film ist nicht nur nett, er überzeugt mit einer gar schwerelosen Spiellaune Tom Hanks. Ohne den mehrfach prämierten Darsteller würde es diesem Film an Attraktivität und Überzeugung fehlen. Denn die Rolle des heimatlosen, zunächst verwirrten Viktor Navorski ist ihm wie auf dem Leib geschneidert und kein anderer Schauspieler hätte diese Rolle authentischer und rührender spielen können. Eine Spitzenleistung ist es aber dennoch nicht. Die Figur des scheinbar handwerklich und sprachlich überbegabten Krakozier brilliert weniger durch ihre nachvollziehbare Entwicklung vom erschütterten Entwuzelten in der Duty-Free-Zone des hiesigen Flughafenterminals zum etablierten Einwanderer mit herausragenden Sprachkenntnissen als durch die menschliche und unglaubliche ehrliche Art der Darstellung durch Hanks.

Zudem sind die repräsentierten Figuren anspruchslos und zumal relativ elanlos. Wenn nicht gar an manchen Stellen zu stereotyp und wenig abwechslungsreich. Doch von dem ulkig-verschrobenen und paranoiden Reiniger mit Mop, bis hin zum niederträchtig-strebsamen und verschlagenen Leiter der Airport eigenen Sicherheitsadministration, ist für jedem Gusto etwas dabei. Und wer sich selbst davon nicht imponieren lässt, der wird von der heiteren Stimmung mitgerissen, die Hanks mit seiner ulkigen Situationskomik kreiert. Denn Viktor Navorski weiß mit jeder Situation zurechtzukommen und ist unerschütterlich, wenn es darum geht Recht und Ordnung zu vertreten. So macht er selbst nicht davor Halt, den betagten Wischer-Opi,nach krakozisch exakter Sitte, beim Wort zu nehmen oder verzweifelt auch nicht angesichts seiner prekären Situation, sondern verdient sich findig und belustigend auf legale Weise sein Zubrot. Ja selbst der hübschen Stewardess, gespielt von Catherine Zeta Jones, gewinnt er im Sumpf des Liebeskummers noch ein angetanes Lächeln ab.

Und doch bleibt Handlung irgendwo im Dickicht von Tragik und Humor stecken und findet nur ein gebrechliches und vollkommen abwegiges Ende. Es ist spannend und anrührend, wie konstruktiv und unbedarft Viktor Navorski mit seiner vorläufigen Sackgasse ohne Heimkehr im Leben umgeht. In dieser für jeden schrecklichen Lage des Verstoßenseins und Fremdseins, nicht das Gespür für die Sinnhaftigkeit und die Annehmlichkeiten des Lebens verliert. Sondern allenfalls Konflikte meistert, unbeirrt an das gute des Menschen glaubt. Ja, sich selbst von diesem selbstsüchtigen und karrierescharfen Frank Dixon, den leitenden Beamten, der vor keiner Untat zurückschreckt, brechen und von dem in der kuriosen und zerschlissenen Erdnussdose innewohnenden letzten Willen seines Bluesliebenden Vaters abbringen lässt.

Viktor Navorski ist eine vereinnahmende Persönlichkeit und das muss am Ende auch sein ärgster Widersacher eingestehen. Doch so schön und gut auch und zum Mitgefühl veranlassende Rolle des Navorski auch ist, das Ende holt die Katze aus dem Sack. Viel zu humanistisch und altruistisch schlagen sich die Mitarbeiter auf die Seite des Krakozier. Bewegend der Moment vorm Portal, indem der Polizist dem benachteiligten aber zielstrebigen Navorski seine Dienstjacke überstreift. Aber zum himmelschreiend billig die Umsetzung dieses lang ersehnten Ausgangs in die Freiheit der verregneten amerikanischen Staaten.

Im Großen und Ganzen zeigt Steven Spielberg sich gekonnt und fachgemäß von seiner rührseligen und sentimentalen Seite, die mit heiterem Witz und Gefühl das Leben eines Verfemten beleuchtet und nicht ohne skurrile und zugleich banale Situationsdramatik auskommt. Schön und lehrreich für Menschen mit schweren Gemüt, den es an Unbeschwertheit mangelt, aber nicht sehenswert für Liebhaber von Action und Thrill.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film, 28. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Terminal (DVD)
Ich habe bereits vorhandene Rezensionen gelesen und musste leider feststellen, dass Viele nicht verstanden haben, um was es in diesem Film geht. Es geht um die Einwanderung, um die Antwort auf die Frage: "Wie finde ich mich in einem fremden Land zurecht? Wie überlebe ich?"

Und die Hauptfigur des Films hat es wirklich hart erwischt: er steht ohne ein Wort Englisch, ohne Geld, ganz alleine da. Und trotzdem meistert er diese schwierige Situation mit Bravur dank seinen wunderbaren Eigenschaften: Fleiß, Klugheit, Humor und vor allem Menschlichkeit.

Ich verstehe diesen Film als Aufruf, Immigranten zu respektieren und sie nicht als Menschen dritter Wahl zu sehen, wie es der Sicherheitschef des Flughafens tut. Ein Aufruf, der sich so mancher Deutsche zu Herzen nehmen soll...
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Terminal (Einzel-DVD)
Terminal (Einzel-DVD) von Tom Hanks (DVD - 2006)
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