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am 13. November 2009
Für Ben (Ben Affleck) läuft alles prima. Gerade hat er sich noch von seinem Großvater verabschiedet, der sich auf seiner Junggesellenparty "auf die Intensivstation gefeiert hat", da macht er sich bereits auf den Weg von New York nach Savannah um seine wunderschöne Verlobte Bridget (Maura Tierney) zu ehelichen. Doch von dem Moment an, da der sonst flugscheue Bräutigam in eine Linienmaschine steigt, scheint sich das Schicksal selbst gegen ihn und seine Hochzeit verschworen zu haben. Das Flugzeug verunglückt bereits am Flughafen, die Mietwagen sind alle vergeben... und zu allem Überfluss verfolgt ihn das Chaos zusätzlich noch in Form von Sarah (Sandra Bullock) die aus wichtigen Gründen in die gleiche Richtung muss und ihn von einer Katastrophe in die nächste begleitet, oder sogar führt. Und somit wird der Weg zu seiner ihn dringend erwartenden Braut wird nicht nur durch Flugzeugunglücke und Unwetter erschwert, sondern auch von einer ganz anderen "Naturgewalt" die ganz in seiner Nähe ist...

In Notting Hill sucht jemand im Verlaufe des Films nach einer Schauspielerin, die er mit den Worten "die Frau die einen Orgasmus bekommt, wenn man sie auf eine Tasse Kaffee einlädt" beschreibt, woraufhin jeder weiß dass Meg Ryan gemeint ist. Tatsächlich ist sie durch einen ganz bestimmten Charaktertyp erfolgreich geworden, den wir seid Schlaflos in Seattle (und das ist jetzt nicht etwa negativ gemeint) immer wieder sehen durften, wobei jeder Versuch aus dieser Rolle auszubrechen bisher kläglich scheiterte. Auf ganz ähnliche Weise verhält es sich im Falle von Sandra Bullock. Wer denkt bei ihr nicht sofort an einen liebevollen, aber leider auch hoffnungslos chaotischen und unberechenbaren Menschen? Diese Art von Rollen scheinen Sandra wie auf den Leib geschneidert zu sein. Manchmal handelt es sich dabei um eher depressive oder traurige Schicksale wie in z.B. 28Tage oder Mord nach Plan, aber zumeist darf sie uns doch mit Komödien beglücken. Im Falle von Forces of Nature, wie der Film im Original heißt, spielt sie tatsächlich eine Naturgewalt, die Ben Affleck zwischen Hass und Faszination hin und her reißt bis er schließlich ernsthaft daran zweifelt ob er denn noch heiraten soll oder nicht. Wie immer völlig spontan und planlos in den Tag hineinlebend, stellt Bullock einen schönen Gegensatz zu dem Mann dar der auch im Film völlig unspektakulär Ben heißt, dem Anzug tragenden und wohl eher aus behütenden Verhältnissen stammenden Mann, der hier einmal mehr zeigt, dass Komödien ihm mindestens genauso gut liegen wie die Actionrollen, wenn nicht sogar noch mehr.

Im Verlauf der Filmes ist deutlich zu sehen, dass Regisseurin Bronwen Hughes viel daran gelegen war das ganze nicht wie eine typische Liebeskomödie zu inszenieren, sondern ihm eher den Flair eines Roadmovies zu verleihen. Immer wieder lässt sie sich zwischendrin etwas Zeit um wirklich schöne Bilder entstehen zu lassen. Dabei scheut sie auch nicht davor zurück, ihrer Vision durch zur Hilfenahme von kleineren Computeranimationen Ausdruck zu verleihen. Unsere beiden Hauptdarsteller, die durch große, in Zeitlupe fallende Regentropfen rennen oder auf Zugdächern vor prächtigen Tälern und herrlichen Sonnenuntergängen Urschreie üben... Viele der genutzten Möglichkeiten heben sich deutlich von den meisten Durchschnittskomödien ab.

Bei der Story selbst erfindet sie freilich das Rad nicht neu. Das Thema des Bräutigams oder der Braut die kurz vor der Hochzeit noch einmal auf die Probe gestellt werden haben wir schon in so manchem Film gesehen. Gespickt von einer Priese Ironie, einem Hauch Sarkasmus, vorsichtig untergehobenen Lebens- und Beziehungsweisheiten und belegt mit einer ordentlichen Portion Humor bereitet die Regisseurin uns zwar kein 5 Sterne Gourmetmenü zu, aber doch sehr wohl ein durchaus schmackhaftes und wohl bekömmliches Mal. Wo andernorts die Geschichte Bauschmerzen bereitet oder zum erholenden Schlaf beiträgt, erzählt sie gradlinig und abwechslungsreich. Nicht wirklich unvorhersehbar, weswegen auch das Verraten des Endes (was ich hier natürlich trotzdem tunlichst unterlassen werde ;-) dem Genuss des Filmes keinen Abbruch tun würde, doch nichtsdestotrotz niemals langweilig oder langatmig.

Fazit:
Ein rundum unterhaltsamer und auch in den Nebenrollen sympathisch besetzer Film (nicht nur) für einen verschmusten Abend zu zweit, der einem vor Augen führt warum man eigentlich zusammen ist und worauf es in einer Beziehung ankommen sollte. Sandra Bullock spult dabei ihr beliebtes Programm ab, Ben Affleck empfiehlt sich einmal mehr für komische Rollen.
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am 17. Juni 2012
Für einen romantischen Film etwas ungewöhnlich / gewöhnungsbedürftig .
Wegen der Starbesetzung hatte ich mir etwas mehr erhofft .
Es ist ein netter Film (nichts Besonderes), für Romantiker etwas fragwürdig - daher auch nichts für 6-Jährige , sondern erst ab 12 J.
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am 9. September 2010
Wie ein Vorbewerter schon sagte: Dieser Film hat im Gegensatz zu anderen Liebesfilmen viele wirklich schöne Film-Szenen, bzw. Perspektiven. Sei es von der Kameraeinstellung, als auch von den Ideen her. In dem Aufeinander treffen der Hauptdarsteller geht es recht explosiv & rasant zu. Ein wahres Abenteuer wird gelebt, von zwei Personen die unterschiedlicher nicht sein könnten. ER ruhig, überlegt & eher konservativ, mit festem Job & Werten, SIE unkonventionell & mit mehr als zehn verschiedenen Jobs durchs Leben hoppsend. Es ist ein Gedicht den beiden zuzusehen & mitzuerleben wie sich sich nähern & die Seite des anderen mitleben!

Dabei erinnert "Sarah" einen an die beste Freundin oder irgendeine andere warmherzige, intelligente Frau die auf der Suche nach sich selbst ist & dabei bisher nur an die falschen Typen geraten ist. In "Forces of nature" wie er im Englischen heisst, werden viele kleine Fragen zum Leben, der Liebe & Freundschaft gestellt und auch beantwortet.

Ich mag Sandra Bullock sehr & finde diese Rolle sehr passend & schön. Der Soundtrack zu dem Film ist dann nochmal das Sahnehäubchen. Sehr ungewöhnlich, aber relaxt anzuhören!
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am 26. Juli 2002
Erstmal vorweg, ich kann die schlechten Kritiken diesem Film diesbezüglich nicht verstehen. Klar, der Film ist alles andere als gewöhnliche Kost. Aber gerade das, ist ja auch das tolle an "Auf die stürmische Art". Ben Affleck spielt einen auf den ersten Blick todlangweiligen Geschäftsmann, der in ein Flugzeug einsteigt um zu seiner Hochzeit zu fliegen. Im Flugzeug trifft er auf Sarah (eine fantastische Sandra Bullock), völlig ausgeflippt, chaotisch und absolut liebenswert. Von nun an verbringen die beiden ihre Reise zusammen, die sie nun, da das Flugzeug Startschwierigkeiten hat, mit dem Zug fortsetzen müssen. Immer wieder wechselt die Perspektive von Ben und Sarah zu der Ehefrau in spe (sympathisch: Maura Tierney). Und so ist der Zuschauer hin und hergerissen als sich zwischen Ben, der mittlerweile seine Spießbürgerlichkeit abgelegt hat und plötzlich unglaublich sexy wirkt und Sarah, eine leidenschaftliche Romanze entwickelt.
Der Film spielt mit der Erwartungshaltung des Zuschauers, immer wenn man glaubt zu wissen für wen sich Ben entscheiden sollte, schlägt er einen Haken und läßt uns im Ungewissen über seine Gefühle.
Über das Ende will ich mal nichts verraten, nur soviel, daß es ein absolut ungewöhnliches Ende ist und man Taschentücher braucht.
Sandra Bullock und Ben Affleck harmonieren perfekt in diesem Film, sie haben so viel Chemie zusammen, wie die klassischen Filmpaare a'la Katherine Hepburn und Cary Grant oder Doris Day und Rock Hudson. Aber auch die anderen Darsteller wie Gwyneth Paltrow's Mutter Blythe Danner oder Maura Tierney tragen einen großen Teil zum Gelingen des Films bei.
Dieser Film ist der Grund warum wir ins Kino gehen: mitreißende Dialoge, tolle Darsteller, Situationskomik, ausdrucksstarke Bilder, eine starke Story und Szenen die unvergeßbar bleiben, wie etwa Bens und Sarah's Striptease in einer Schwulenbar. Großartige ungewöhnliche Unterhaltung
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am 26. April 2000
Dieser Film hat mich wirklich enttauescht. Durch den Titel erwartete ich einen interessanten und lustigen Film zu sehen, doch 'Auf die stuermische Art' bietet nichts als stuermische Proteste gegen diesen Film. Die Geschichte ist schon so alt dass selbst Sandra Bullock und Ben Affleck sie nicht wiederbeleben koennen. Das einzig interessante an diesem Film sind die Kulissen, bei denen man sich jedesmal ueberlegen kann aus welchem Film man die wohl kennt. Alles in allem ist dieser Film ein wirklicher Reinfall und selbst fuer hartgesottene Fans der Hauptdarsteller schwer zu ertragen.
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am 21. März 2016
Angesichts der berühmten Schauspieler hatte ich gedacht, dass der Film um einiges besser wäre. Mir persönlich hat er jedoch nicht wirklich gefallen. Die Hauptdarsteller waren mir unsympathisch; Ben Affleck kommt rüber wie ein Trottel, Sandra Bullock ist in ihrer Rolle irgendwie durchgeknallt und frivol. Vor allem das Verhalten und die Reaktionen von Ben Affleck sind teilweise überhaupt nicht nachvollziehbar. Weshalb er sich in Sandra Bullock verguckt, ist für mich ebenfalls unerklärlich, da sie alles andere als liebenswert in diesem Film rüberkommt. Es sprühen auch überhaupt keine "Funken" zwischen den Hauptdarstellern. Ein Happyend kann es meiner Meinung nach allein schon deshalb nicht geben, da sich Ben Affleck zwischen zwei Frauen entscheiden muss; eine bleibt also auf jeden Fall die Verliererin. Eine richtige Romantikkomödie ist das also nicht. Stellenweise ist der Film auch langweilig.
Fazit: Man kann sich diesen Film zwar mal anschauen, aber auf die DVD kann man sicherlich verzichten.
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am 3. September 2008
Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie man einen solchen Film "sensationell" oder "klasse" finden kann. Ich fand ihn dermassen schlecht, dass ich gleich das Bedürfnis hatte, andere vor dem Anschauen zu warnen. Am Anfang verspricht er noch, eine zwar nicht allzu anspruchsvolle, aber doch recht witzige romantische Komödie zu werden, doch dann wird es immer langweiliger und dümmlicher. Die Story ist unglaublich abgedroschen und bedient jedes Klischee, kaum ein Szene vermag zu überzeugen und das einzig Überraschende ist der Schluss, der, wie jemand hier geschrieben hat, wohl ein Tribut an die "political correctness" ist. Um nur ein Beispiel zu nennen, was man hier erwarten kann: Sandra Bullock hat keinen Kontakt mehr mit ihrem sechsjährigen Sohn, da sagt Ben Affleck: "besuch ihn doch, er vermisst dich bestimmt ganz fest, auch wenn du kein Geld hast, er will dich sicher sehen" also besucht sie ihn, wie wenn sie selbst nicht drauf gekommen wäre, und man sieht die beiden glücklich vereint auf Bäume klettern und auf die Strasse malen zu kitschiger Musik. Bah!
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am 20. September 2008
Ich habe mir denFilm aus der Bücherei geliehen,weil die Auswahl an sehenswerten Filmen sehr gering heute war--ich denke, gut, eine " Tramödie" kann nicht schaden.Nach dem Film habe ich mir die Rezensionen angeschaut und war wie immer über die Bandbreite der Kritiken überrascht.
Was um Himmels Willen soll denn an dem Film gut sein? Eine völlig an den Haaren herbeigezogene Handlung, schauspielerisch uninteressant.Man ist irgendwie gezwungen, dauernd auf die beiden Haupt-Protagonisten zu starren
da die Erwartung, daß doch noch etwas sinnvolles passiert, schnell erloschen ist.Die beiden sind wirklich sehr attraktiv.Aber vielleicht ist es das :Hauptsache viel, viel Geld verdienen. ( Aber das ist meine völlig subjektive Meinung und ich habe den Film in seiner Tiefe einfach nicht erfassen können.)
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am 23. Januar 2001
Der Film lässt viel zu erwarten übrig, sei das mit Sandra Bullock (Practical Magic) oder Ben Affleck (Armageddon) aber leider ist der Film abgedroschen, die Schauspieler überzeugen nicht darin und er ist von Anfang bis Ende sehr sehr "gäähhnn" langweilig..
Eignung: Falls man Einschlafen möchte..
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am 23. November 2004
Ich hatte hier auch wegen der Schauspieler eine wirklich gute Kommödie erwartet. Afleck spielt den konservativen Biedermann so überzeugend, dass es kaum noch erträglich ist. Sandra Bullock ist auch nicht gerade in Höchstform. Zu keiner Zeit sprühen hier irgendwie Funken zwischen den beiden. Für eine Liebeskommödie nun wirklich zuwenig. Da spürt man ja in dem Actionfilm Speed noch mehr Gefühl und Sympathie für den Partner. Die Story, dass zwei grundverschiedene Charaktere durch höhere Gewalt gezwungen sind, eine gemeinsame Reise zu machen und sich dabei näherkommen, ist auch nicht besonders originell. Gelegenheiten für Situationskomik werden eher verschenkt. Am Ende ist es einem fast egal, wie der Film ausgeht, und sei es noch so überraschend. Gerade noch amüsant, aber man muss schon Ben Afleck-Fan sein, um den unglaubwürdigen Film etwas abzugewinnen. Der Titel und das Cover versprechen mehr, als der Film halten kann. Für die gute Absicht und noch 2 Sterne.
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