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57 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schlechter Katholik aber ein spitzenmäßiger Exorzist!
Bevor man sich den Film ansieht sollte man sich unbedingt klar machen, was man von Filmen im Allgemeinen und von Comicverfilmungen im Speziellen erwartet, denn dieser Film dient zur trivialen Unterhaltung von Menschen, die Mystery- und Dämonentrash mögen, die sich an haarsträubenden Grusel- und Okkultgeschichten erfreuen können und die nicht gleich...
Veröffentlicht am 18. Februar 2008 von Woodstock

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schnittkunst...
Meines Erachtens ein guter Film, ansprechende Tricktechnik und Optik, insbesondere die Idee, die Hölle als Momentaufnahme eines Atomschlages zu verbildlichen hat mir gut gefallen. Die Details der Kritik überlasse ich aber anderen, insbesondere die Thematik Himmel/Hölle und deren Darstellung ist bestimmt Geschmackssache (ich finde sie in diesem Film sehr gut...
Vor 4 Monaten von Reinberg veröffentlicht


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57 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schlechter Katholik aber ein spitzenmäßiger Exorzist!, 18. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Constantine (DVD)
Bevor man sich den Film ansieht sollte man sich unbedingt klar machen, was man von Filmen im Allgemeinen und von Comicverfilmungen im Speziellen erwartet, denn dieser Film dient zur trivialen Unterhaltung von Menschen, die Mystery- und Dämonentrash mögen, die sich an haarsträubenden Grusel- und Okkultgeschichten erfreuen können und die nicht gleich intellektuelle Hämorrhoiden in Augen und Ohren bekommen, nur weil die Story voller herrlicher Klischees steckt und mit beachtlichen aber sinnlosen Dämonenabmetzeleien aufwartet.

John Constantine (Keanu Reeves) ist ein militanter Exorzist, ein gottverdammter Kettenraucher und bestimmt der schlechteste Katholik, der je durch Los Angeles wandelte. Alles was seine gottlose Seele von ihrer Fahrt zur Hölle noch trennt sind ein paar Monate mit seinem mühsam angerauchten Lungenkrebs, eine faszinierende Frau, der er ganz nebenbei noch bei der Aufklärung eines Mordes hilft, und die Erkenntnis, dass die Kumpels unten in der Hölle etwas ganz Übles planen, nämlich die Übernahme der Menschenwelt.
Und so tritt Constantine mit all den Mitteln, die ihm zu Gebote stehen (und seine diversen Waffen sind herzerfrischend lustig und ab-so-lut sehenswert) gegen die dunklen Mächte der Hölle an. Constantines Kampf ist dann auch wirklich ein Feuerwerk der Effekte und überraschenden Einfälle, zum Lachen, Fürchten und Ergötzen und natürlich spannend bis zum letzten Fußbad - ehrlich.
Und wer nach dem Film noch genussvoll weiterrauchen kann, der ist überhaupt der Mega-Crack ;-)

Fazit:
Die "Hellbalzer-Verfilmung" Constantine ist ein einfallsreicher und actionreicher Höllentrip in dem Matrix Ikone Keanu Reeves einen sehr hohen Wiedererkennungswert besitzt, weil er lediglich den schwarzen Ledermantel gegen einen Trenchcoat getauscht hat, ansonsten ist er ganz der alte Neo, mit ganz dem alten Gesichtsausdruck ;-). Für alle, die diesen Film nicht ganz so ernst nehmen wie er sich selbst meint, ist es schwefelhaltiger Genuss!
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keanu Reeves ist zurück., 25. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Constantine (2 DVDs) (DVD)
Nach Matrix Reloaded und Matrix Revolutions, welche an der Kinokasse und auch bei Kritkern eher floppte, machte Keanu eine längere Pause. Nun ist er allerdings wieder zurück, und in einem Film der ihm wie auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Konnte man nach dem Trailer evtl noch vermuten das es sich bei diesem Film um einen Matrixabklatsch handeln könnte, so wird man sofort eines besseren belehrt. Der Film ist nicht besser oder schlechter als Matrix, da man diese Filme nicht miteinander vergleichen kann (außer man strebt einen Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen an), da diese Filme nicht viel gemein haben. Aber nun von Anfang an erstmal.
Der Film basiert auf den "Hellblazer" Comics von DC/Vertigo. In ihnen geht es um den Dämonenjäger John Constantine, einen kettenrauchenden, zynischen, blonden Londoner, welcher in den Comics an dem Sänger Sting angelgt, und ihm deshalb auch äußerlich ähnelt. Keanu Reeves passt nicht wirklich in dieses Bild sagen sie? Da haben sie auch Recht. Deshalb mussten hier einige Änderungen vorgenommen werden, welche den Comicfans mit Sicherheit nicht gefallen werden, doch Leute wie mir, welche die Comics nicht kennen, relativ egal sind. So wurde aus London Los Angeles und aus blond wurde schwarzhaarig. Kettenrauchend und zynisch bleibt die Figur auch so noch.
Die Story handelt grob davon das John Constantine (Keanu Reeves) von Geburt aus Halbblüter (Dämonen oder Engel welche sich in unserer Welt aufhalten) sehen kann. Dies verkraftet er nicht und treibt ihn mit 16 Jahren in den Selbstmord. Doch nachdem er zwei Minuten klinisch tot war können ihn die Ärzte wieder zurückholen. Was sie jedoch nicht wissen, sondern nur John Constantine ist, was er wirklich gesehen hat und wo er war. Denn durch seinen Selbstmord ging er geradewegs in die Hölle und hat in den zwei Minuten die er hier tot war unvorstellbare Qualen erlitten. Da er dies nicht nocheinmal erleben will, macht er sich nun daran Dämonen zurück in die Hölle zu schicken sobald sie gegen gewisse Regeln verstoßen haben um sich so seinen Weg in den Himmel zu "erkaufen". Das dies so jedoch nicht funktioniert scheint er aber nicht zu erfassen, und durch den diagnostizierten Lungenkrebs bleibt ihm nun auch nichtmehr viel Zeit die richtige Methode zu finden.
Nun setzt die Filmhandlung ein, welche grob davon handelt das er einer Polizisten helfen soll, deren Zwillingsschwester sich angeblich selbst umgebracht hat, die Polizisten nicht jedoch daran glaubt. So bemerkt Constantine langsam das etwas viel größeres im Gange ist, und nicht nur sein Leben und das der Polizisten, sondern das der ganzen Welt auf dem Spiel steht.
Der Film besticht durch tolle Special Effects, eine schlüssige Handlung, gute schauspielerische Leistungen und eine tolle Musikuntermalung. Manchmal fühlt man sich zwar an Filme wie "Der Exorzist", "Blade" oder "Matrix" erinnert. Doch nehmen diese Momente nie Überhand, so das ein eigenständiger Film und kein Abklatsch der von mir genannten herauskommt.
Fazit: Für alle Fans guter Unterhaltung mit ein bisschen Gruselfaktor und einer gehörigen Portion Action ist dieser Film auf jeden Fall entfehlenswert. Was die "Antiraucherkampagne" betrifft. Nun der Film ist eine Comicverfilmung und auch im Comic wird die Auswirkung seines hohen Zigarettenkonsums dargestellt, warum sollte man es also im Film weglassen? Außerdem ist die Gewissheit seines baldigen Ablebens ein zusätzlicher Beweggrund für das Handeln von John Constantine.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Engel, Teufel und Dämonen..., 9. August 2006
Von 
Carsten König "Carsten König" (aus dem Exil (Baden-Württemberg)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Constantine (2 DVDs) (DVD)
...und dazwischen ein Dämonenjäger, der allen Parteien auf die Versatzgrube gibt, wenn sie sich daneben benehmen.

Keanu Reeves ist hier mal wieder als Retter der Menschheit unterwegs, der sich diesmal zwischen allen übernatürlichen Möchtegerns begiebt, um für Frieden auf Erden zu sorgen.

Dabei treibt ihn seine Fähigkeit, Dämonen als solche zu erkennen, in die Arme einer Polizistin, deren Zwillingsschwester den selbstgewählten Abflug vom Dach einer Klappsmühle genommen hat.

Um dabei gegen "Des Teufels Generäle" eine Chance zu haben, und unter Zuhilfenahme eines in ein Kruzifix eingebauten Granatenwerfers, kann man sicher sein, dass sich einige Hundert Dämonenmischlinge in glimmende Aschehäufchen verwandeln.

Wenn ihr Keanu Reeves bereits als Neo in Matrix genial fandet, klickt den Film in den Warenkorb, denn auch wenn hier in Constantine nicht die Wirklichkeit nicht eine virtuelle Realität ist, bekommt man einen Film serviert, der nicht unbedingt der absolute Überhammer ist, aber trotzdem einen genaueren Blick wert ist.
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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Dämonenjagd in HD, 12. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Constantine [HD DVD] (HD DVD)
Die Geschichte des "Antihelden" John Constantine ist gleichzeitig auch die Geschichte des Kampfes zwischen Gut und Böse.

John ist ein Dämonenjäger, Exorzist und Wissender um die Dinge die sich heimlich und unbemerkt vor unseren Augen zwischen Himmel und Hölle abspielen. Er hat eine Gabe die er tief verabscheut und die ihn tief gezeichnet hat: Er kann auf Erden herumwandelnde Halbblut-Engel und -Dämonen erkennen die die Menschen für ihre dunklen Machenschaften benutzen! Diese Gabe macht er sich zu Eigen und jagd Dämonen um sich somit den Zugang zum Himmel zuerkaufen. Doch ganz so einfach ist die Sache dann doch nicht!

Bild:

Liegt hier in 1080P vor und ist in VC-1 codiert! Das Bild bietet eine enorme Tiefenschärfe und einen damit verbundenen exelenten Kontrast! Die Szenen in der Hölle hinterlassen in HD einen wahrlich schaurigen fast zum greifen nahen Eindruck und selbst in tief dunklen, fast schwarzen Passagen sind Figuren (ob nun Mensch oder Dämon) noch bestens zu erkennen!

Ton:

Gibt es in Deutsch sowie Englisch. Beide liegen in Dolby Digital Plus 5.1 vor und bieten im Zusammenspiel mit dem feinen Bild ein erstklassiges Kino-Erlebnis.

Die Sonderausstattung ist ebendfalls gut gelungen! Im Gegensatz zu den meisten HD-Veröffentlichungen (sei es nun HDDVD oder Blu-Ray) besitzt diese HDDVD durch ihre zwei Layer (Schichten) genug Speicherplatz um neben dem Film auch noch reichlich Bonusfeatures mit zubringen.

Da gibt es neben einigen "Making-Ofs" auch Dokumentationen, Teaser & Trailer zum Film, ein Musik-Video sowie einen höchst interessanten Blick in die Zukunft, genannt "Die Kraft der Vorsehung" mit opt. Kommentar von Regisseur Francis Lawrence und noch viel mehr!

Der Film ist spannend, sehr unterhaltsam und bietet in seiner hochwertigen HD-Aufmachung sowie mit dem reichlichen Bonus-Material eine Menge erstklassige Unterhaltung!!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ghostbuster 2005, 9. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Constantine (Metalpak) [2 DVDs] (DVD)
John Constantine, die nikotingedopte Variante des Akte X / FBI Agenten Fox Mulder, kann schon seit frühester Kindheit Dinge sehen nach denen es nur ganz hartgesottene Satanisten verlangt. Durch diese Erfahrungen ist John überzeugt dass Gott und der Teufel ein Spiel spielen, in dem die Erde als Spielfläche und die Menschen als Figuren fungieren. Dabei gibt's nur eine Regel: Niemals direkt eingreifen. Der Durchbruch in die reale Welt ist nicht erlaubt. Aber -keine Regel ohne Ausnahme- 'Halbblut" genannte Dämonen und Engel in Menschengestalt, dürfen die ahnungslosen Erdbewohner beeinflussen. Aus deren daraus resultierendem Verhalten ergeben sich dann (nach John) die Spielzüge.

Als Exorzist schickt John böse Geister scharenweise, dahin zurück woher sie kamen, wenn sie Besitz von harmlosen Menschen ergreifen. Hierbei verzichtete das Drehbuch auf das einschlägige Beschwörungsgebrummsel, was man aus der Kristallkugelbranche kennt. John schickt Typen zurück in die Hölle, die aussehen wie Gollum aus 'Herr der Ringe" nachdem er versucht hat eine scharfe Granate zu zerbeißen. Auch mit Dämonen die komplett aus Kakerlaken und Schlangen bestehen, hält sich John nicht lange auf. Allerdings - wer sich seinen Lebensunterhalt damit verdient, Luzifers 1 €-Käfte zu verschleißen, ist Selbigem verständlicherweise ein Dorn im Auge. Doch der Teufel (von Peter Stormare als alternder Schwarzfuß-Playboy verkörpert) sieht seine Chance schneller kommen als es John lieb sein kann, denn John qualmt -seit er fünfzehn ist- ungefähr dreißig Zigaretten am Tag.

Als mitten in der Pampas plötzlich ein arg mitgenommen aussehendes Stecheisen auftaucht, welches sich als die Spitze eines römischen Speeres herausstellt, ändert sich das Verhalten von Johns Klientel. Luzifers Jüngster, namens Mammon, plant mit Hilfe des römischen Leatherman ein höllisches Reich oberhalb der Radieschengrenze zu errichten und seinen altgedienten Höllenvater bei dieser Gelegenheit frühzeitig in den Seniorenstift zu verabschieden. Wie das gehen soll und was der etwas gammelige Dosenöffner damit zu tun hat, bleibt vorerst im Dunkeln.

Angela Dodson ist Polizistin beim LAPD und (ist ja nur Film) recht erfolgreich bei der Verbrecherjagt.
Mit traumwandlerischer Sicherheit macht sie große Löcher in kleine Ganoven. Das Geschäft läuft wie am Schnürchen und alles könnte wunderschön sein, wenn sich nicht Angelas Schwester Isabel plötzlich vom Dach eines Krankenhauses stürzen würde. Was für alle nach dem Suizid einer Psychatriepatientin aussieht, will Angela nicht wahrhaben. Sie glaubt ihre Schwester wurde ermordet.

Der Film handelt nun davon, wie die oben genannten- John, Angela, Luzifer, der Speer sowie einige (bisher) Ungenannte zusammentreffen und was das alles für die Menschheit bedeuten soll. Die Story ist, sehr hollywoodgerecht und entsprechend dünn, entbehrt jedoch nicht einer gewissen Spannung, die durch zahlreiche und gut über die Länge des Films verteilten Special Effekts recht aufrecht erhalten wird. Der Spaß kommt (für einen Sience Fiction) nicht wirklich zu kurz, einige Dialoge lassen kein Auge trocken.

Eigentlich überflüssig ist die Erwähnung einer eisernen Hollywoodregel, nämlich, dass auch diesmal wieder -wenn überhaupt- nur ein Angehöriger des überdurchschnittlich begabten, nordamerikanischen Menschenschlages in der Lage sein könnte, die Welt zu retten. Da hat mich nur gewundert, dass Warner den Film noch als Science Fiction vertreibt. Mit ein paar aktuellen Bush-Zitaten verschnitten, hätte der doch auf N24 sehr gut als abendfüllende Doku durchgehen können.

Wie dem auch sei - Handlung lebt von den Darstellern. Die sind bis auf Mister Reeves und Tilda Swinton (in der Rolle des Erzengel Gabriel) noch nicht so häufig auf der Leinwand in Erscheinung getreten. Mister Reeves kommt, wie schon in der Rolle des Matrix-Neo, als selbstverständlich mit außergewöhnlichen Talenten ausgestattete Sphinx daher. Die Rolle des undurchdringlich toughen Abgeklärten gelingt ihm jedoch nur mangelhaft, die Angst John's vor dem Tod bringt er dennoch glaubhaft zur Geltung. Was man in Hollywood offenbar nicht weiß: Leute wie John retten die Welt normalerweise nicht, sondern schauen ungläubig bis gelangweilt zu, wie sie untergeht.

Rachel Weisz bleibt in der Doppelrolle als Cop Dodson und deren Zwillingsschwester Isabel eher farblos. Bei Isabel ist das kein Kunststück - die stirbt ja schon recht zeitig, aber Weisz misslingt der Spagat zwischen der toten Isabel und der grundsätzlich lebendig angelegten Angela.

Das androgyne Engelswesen Gabriel wird von Tilda Swinton gespielt, was ihr nicht weiter schwergefallen sein dürfte, da Tilda einfach nur sich selbst spielen musste. Während sie in England nicht mehr oft über die Straße kommt ohne fotografiert zu werden, ist sie an Hollywoods Sternenhimmel eher ein 'weißer Zwerg". Immerhin ist selbst 'Vanilla Sky" im schnelllebigen Hollywood schon wieder ein 'alter Schinken". Außerdem durften den im Mutterland der Freiheit auch nicht alle gucken. Dennoch glimmt ihre etwas zu professionelle aber coole Brillanz auch in diesem Film hell auf, wenn sie als Gabriel mit John spielt. Sehr gut stellt sie den Abstand zwischen Engeln und Menschen dar, der selbst dann nicht kleiner wird als ihr John zur Feier ihrer Menschwerdung gegen Ende des Films eine donnert, während sie etwas angekokelt in einem verwüsteten Pool herumsteht.

Die Nebenrollen machen ihre Sache sehr professionell. Ob nun Shia LaBeouf als der erfrischend unbedarfte aber tapfere Chaz (Johns Azubi) oder Djimon Hounsou als Schamane im Ruhestand der sich als Barbesitzer Midnite versucht, alle Nebenrollen haben sich die Gage redlich verdient. Hervorzuheben wäre noch Pruitt Taylor Vince der sich mit seiner Darstellung als trunksüchtiger und mit seiner Seh-Gabe stark überforderter Pater Hennessy sehr viel besser- für die Rolle des John Constantine geeignet hätte. Ich persönlich glaube ja nicht, dass je herauskommen wird, wer auf die brillante Riesenidee kam, einen alkoholkranken Priester ausgerechnet 'Hennessy" zu nennen...aber egal. Die Unterlassungsklage eines weltweit agierenden Spirituosen-Herstellers -ähnlichen Namens- wurde offenbar nur durch die Rechtschreibreform verhindert.

Kameraführung und Schnitt tragen in Verbindung mit einer Computeranimationsabteilung in Bataillonsstärke und einer todesverachtenden Stuntbrigade sehr zum sicheren Erfolg des Films bei. Beeindruckende Kamerafahrten verstärken die wirklich sehenswerten Special Effects während der sorgfältige Schnitt dafür sorgt, dass es dem Zuschauer gelingt, seine Eindrücke aus der Mixtur von Handlung, Darstellung, Fantasy und Feuerwerk entspannt einzuordnen. Richtig gut (aber Geschmacksache) - die Musik.

Alles in allem bietet Francis Lawrence mit 'Constantine" ein kurzweiliges Regiedebut, ohne große Durststrecken und ohne weltbewegende Fragen nach dem Abspann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Angels & Demons, 4. November 2009
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Constantine (2 DVDs) (DVD)
Eine meiner Lieblingsfilme zum Thema Engel, Dämonen und die drohende Apokalypse.

Ich kenne den Comic nicht, also kann auch nicht vergleichen und trete daher völlig unvoreingenommen an den Film heran.

Die Story enthält alles, was man sich zur Subgenre-Unterhaltung wünscht. Okkultismus, Mystizismus, schwarzen Humor, Action und sogar eine kleine Prise Anspruch.
Die Darstellung von Himmel & Hölle, Engel & Dämonen, Gut & Böse ist recht traditionell schwarz-weiß gehalten und dadurch auch etwas naiv und eine einfälltige Sichtweise. Ganz abgesehen davon, daß sie durch und durch christlich stilisiert ist ohne auch nur ein Fitzelchen einer anderen Religion. Aber nun gut. Soll eben so sein.

Die Tatsache, daß der Held in erster Linie nicht durch Höllenwesen, sondern durch sowas Irdisches wie übermässiges Rauchen langsam erledigt wird, erscheint sehr zynisch und dadurch auch genial.
Aber es sorgt v.a. dafür, daß Constantine kein Weltenretter ohne Furcht & Tadel ist, sondern eben sehr menschlich mit vielen Schwächen ( was ihn wiederrum den Zuschauern zugängilicher macht, als ein Alleskönner oder Übermensch ).
Die Special Effects sehen ebenfalls total gut aus und werden einfallsreich eingesetzt. Aber die Vision der Hölle ist ein ganz besonderer Augenschmaus ( eine Art Parallelwelt, bei der alles sich in einem Inferno aufzulösen scheint, es aber doch nicht tut ... wie eine ewige Momentaufnahme eines Atombombeneinschlags, laut dem Special Effects Leiter ).
Auch der Übergang zur Hölle durch das universelle Medium Wasser ist eine gute Idee, finde ich. Nicht immer bloss irgendwelche gebauten oder hergezauberten Portale.
Die Dämonen sind arg gruselig geraten. Ist definitiv kein Film für jüngere Zuschauer.
Das Finale ist ein wenig überraschend ... und auch so entlarvend. Denn man muß feststellen, daß der Schurke nicht Unrecht hat, auch wenn seine Methoden die eines Wahnsinnigen sind.

Die Extras gefallen ebenfalls ( v.a. die informativen Zusatzszenen und das reichhaltige Bonus-Angebot allgemein ).

Wer auf Genrefilme wie das bösartige "God's Army" das satirische "Dogma" oder das romantische "Stadt der Engel" steht, wird gut bedient.
Und für nächstes Jahr sagt sich schon ein nächster Film des Untergenres an: Legion
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie glauben nicht an den Teufel..., 21. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Constantine (2 DVDs) (DVD)
... das sollten Sie aber, denn er glaubt an Sie. Nur einer der vielen Sprüche, der mir von diesem Film in Erinnerung geblieben ist. Constantine ist ein Blockbuster unter den Mystery-Thrillern und jeder, der dieses Genre gerne sieht, wird begeistert sein.
Keanu Reeves läuft als John Constantine zu Hochform auf. Ein Chrakter der eigentlich nur wenig Sympathien hat, abgebrüht, Kettenraucher und nicht gerade charmant. Ein Mann der nichts zu verlieren hat, nur seine Seele und diese ist schon längst verloren. Mitten drin im Machtgerangen zwischen Gut und Böse, zwischen Gott und dem Teufel, zwischen Engeln und Dämonen hält Constantine das Gleichgewicht der Mächte in der Waage und versucht dabei, seine eigene, verdammte Seele zu retten.
Eine neue Ansicht der Hölle, die in diesem Film wie ein Art "andere, düstere Dimension" wirkt, ist wirklich hervorragend dargestellt, mal etwas anderes, als ein immerfort loderndes Feuer. Tolle Effekte runden das Bild ab, machen diesen Film zu einen besonderen visuellen Erlebnis.
Ich kann Constantine nur empfehlen TOP und fünf Sterne!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen solider Thriller um das Thema Dunkel gegen das Licht, 17. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Constantine [Blu-ray] (Blu-ray)
Rachel Weisz und Keanu Reeves spielen in einem zwar wenig anspruchsvollen, aber dennoch gut inszenierten Film.
Schön anzusehen sind die Rollen des Balthazar, Gabriel und nicfht zuletzt von Satan selbst.
Der Plot ist aufregend, die Kameraarbeit ordentlich. Ein tolles düsteres Set wurde erschaffen, welches das Thema sehr gut unterstreicht.
Die Beleuchtungsarbeit fand ich ebenso sehr gelungen. Warme Farben in ruhigen Szenen wehselten sich klasse mit kalten Farben bei spannungsreichen oder in den wenigen Actionszenen ab.
Ja, ihr habt richtig gelesen. Der Film hat trotzaller Vorahnung verhältnismäßig wenig Action.

Gerade die beiden Hauptakteure Weisz und Reeves fand empfand ich jedoch unterfordert. Sie mussten in ihren Rollen kaum aus sich heraus kommen. Das fand ich schade. Mehr Handlung mit mehreren Beteiligten wäre hier vielleicht hilfreich gewesen, sich auch mehr an dem schauspielerischen Können der Beiden zu erfreuen.

Zur Blu-ray:
Diese zeigt kaum ein schärferes und kontrastreicheres Bild als sie der Player mit der hochskalierten DVD erreicht hat. Für ein Schnäppchen ist die Mehr-Qualität von Preis/Leistung ok. Aber ab 15€ aufwärts empfehle ich, bei der DVD zu bleiben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Comic-Verfilmung mit einer Menge Potenzial, 3. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Constantine (2 DVDs) (DVD)
Die Geschichte des "Antihelden" John Constantine ist gleichzeitig auch die Geschichte des Kampfes zwischen Gut und Böse.

John ist ein Dämonenjäger, Exorzist und Wissender um die Dinge die sich heimlich und unbemerkt vor unseren Augen zwischen Himmel und Hölle abspielen.

Video:

Das Bild ist scharf, sehr kontrastreich und zeigt selbst in den dunkelsten Szenen (und die gibt es hier oft) noch gut sichtbare Umrisse der Figuren.

Audio:

Liegt in Deutsch und Englisch in Dolby Digital 5.1 vor, einen Audiokommentar gibt es auch noch.

Als Bonus Features gibt es neben den üblichen Making-Of's und anderweitigen Specials auch noch ein Musik-Video sowie die PC-Demo zum Spiel Constantine auf der Bonus-Dics

Dieser Film ist genau das richtige um sich richtig gut zu unterhalten, er bietet actiongeladenne Spannung, Schocker-Moment und darüber hinaus auch noch einige philosophische Fragen über sein und werden des Menschen, den Tod und was darüberhinaus kommt! Der Film hat (meiner Meinung nach) ein zum Teil offenes Ende und lässt auf einen zweiten Teil hoffen in dem Keanu Reeves hoffendlich wieder die Rolle des teils ungehobelten, teils rücksichtslosen John Constantine spielt!!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Constantine....., 17. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Constantine (DVD)
Und ich dachte, ich könnte dem Thema "Engel und Dämonen kämpfen um die Zukunft der Menschheit" nichts mehr abgewinnen... Ich habe mich geirrt.

"Constantine" ist trotz seiner starken Entfremdung von der Hellblazer-Vorlage erstaunlich gut. Der Held raucht Kette, ist totkrank, muss zur Hölle fahren und ist obendrein noch Exorzist. Mittelpunkt des Filmes ist Los Angeles, wo Engels- und Dämonenwesen versuchen Menschen für sich zu gewinnnen. Zwischendurch gibt es noch einen mysteriösen Selbstmord und eine Verschwörung gegen Gott und Satan... John Constantine mittendrin. Soweit zum Inhalt.

"Constantine" wirkte auf mich wie einer dieser "Film Noir"-Streifen... nur mit Dämonen. Und diese Mischung gelingt erstaunlicherweise. Die Charaktere (außer Papa Midnite) haben mich alle überzeugt, ich fand den Plot spannend und die Specialeffects sind auch sehr gut (Die Hölle war genial dargestellt).

Viele Kritiker haben diesen Film verrissen, wegen seiner "christlich-fundamentalistischen Moral", der Ähnlichkeit zu "God's Army" und der Distanz zu "Hellblazer".

Ich kann mich dem nicht anschließen, der Film ist einfach ein toller Action-Mystery-Thriller. "Zu" christlich finde ich den Film kein Stück, er nutzt nur die christliche Mythologie als Antrieb und was daran fundamentalistisch sein soll, verstehe ich nicht. Ich fand "God's Army" (der von einigen Kritikern als Meilenstein bezeichnet wird) wesentlich unglaubwürdiger.

Also seht ihn euch an und urteilt selbst. Ich kann ihn sehr guten Gewissens weiter empfehlen.
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Constantine
Constantine von Francis Lawrence (DVD - 2006)
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