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Kundenrezensionen

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am 31. März 2007
Wenn eine Doppel-DVD bei Arthaus erscheint, sind die Erwartungen hoch, denn es gibt schon etliche sehr gute Veröffentlichungen - so wie auch diese hier. Pasolini hat den antiken Stoff relativ rabiat gekürzt, was der Story aber nicht schadet. Er hat sich auf das Produzieren von wunderschönen Bildern und Situationen konzentriert: der Film ist hypnotisch. Und langsam. Sehr schöne Farben, tolle Kulissen, wunderbare Landschaften, sehr unterschiedliche Musik aus aller Welt - es ist am besten, den Film nicht rational zu erfahren (wobei es ganz gut ist, die Story von und um Medea zu kennen), sondern die Pracht einfach auf sich wirken zu lassen. Die Restauration des Materials ist übrigens gut gelungen. Maria Callas spielt Medea hervorragend - es blieb, so weit ich weiss, ihre einzige Filmrolle. Dabei wurde sie nicht mal von Pasolini selbst gecastet, sondern vom Produzenten des Films. Allein die ersten circa 8 Minuten des Films (der Monolog des Centauren) sind das Geld für die DVD wert. Und auf der Bonus-DVD sind eine 90-minütige Doku über die Callas enthalten (na gut, das Bildmaterial ist hier nicht immer qualitativ super, dafür ist der Film sehr informativ und sehenswert). Desweiteren sind 35 Minuten entfallene Szenen aus "Medea" zu sehen und ein dreißigminütiger Report über die Dreharbeiten. Eine sehr schöne Veröffentlichung, die dem tollen Film mehr als gerecht wird.
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am 27. Mai 2007
Nachdem Cherubinis Oper Medea dank der Callas eine Renaissance erlebte, wurde sie in den 1970er Jahren von Pier Paolo Pasolini verfilmt.

Wie in der Oper sind auch in diesem Film die schauspielerische Leistung und die Ausstrahlung der Callas faszinierend. Vor allem die Racheszene ist zutiefst berührend und beeindruckend.

Dadurch, dass Pasolini die Prioritäten weniger auf die Sprache setzte, sondern eher Bilder sprechen ließ, verfällt man beim Sehen des Filmes nahezu in eine Trance.

Aufgrund einiger Dialoge zu Beginn und am Ende des Filmes, ist die Handlung dennoch gut verständlich und es sind keine sonderlichen Vorkenntinisse von Nöten.

Obwohl Pasolinis Medea der kommerzielle Erfolg versagt blieb, wurde der Film schon damals von Kritikern gelobt. In ihrem einzigen Film hat die Callas gezeigt, dass sie nicht nur die beste Sängerin unserer Zeit ist, sondern auch zu den besten Schauspielerinnen gehört.
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am 6. Januar 2008
Das Bonus-Material ist geradezu üppig. Eine umfassende Dokumentation über Maria Callas wird mitgeliefert. Man bekommt Einblicke in ein Leben, das einer Oper-mit tragischem Ausgang- gemäss verlief.
Maria Callas- eine Bilderbuch-Medea-. Eine Frau, die liebte, mit allen Fasern ihres Daseins, und die so schmählich betrogen wurde.

Für eine solche Frau ist die Rolle der Medea auf den Leib geschneidert. Deswegen ist die stärkste Scene die Hass-Scene, als sie Jason daran hindert, die toten Kinder zu sehen. Callas spielt dies mit einer Intensität, die erahnen lässt, wie tief sie durch Onassis verletzt wurde.
Als Schauspielerin konnte sie wahrscheinlich das ausdrücken, was ihr als Mensch nicht möglich war. Sie starb mit 53, wenn man schreibt " an gebrochenem Herzen" ist das medizinisch sicher nicht korrekt, aber psychisch stimmt es.

Pasolini, der eine solche Besetzung mit einem Star gar nicht herbeigesehnt hat ( er arbeitete lieber mit Laien), hat mit der Callas die best-mögliche Besetzung dieser Rolle gehabt.

Im übrigen liegt die Stärke des Films in seinen Bildern, in den Stimmungen, die er widergibt. Die archaische Landschaft, die Farben, die Kostüme, die eindringliche Musik, die das Archaische unterstreicht.

Die Gewalt der Medea-Geschichte bekommt in beklemmenden Bildern Gestalt.

Pasolini hat mit dieser Geschichte der Callas ein Denkmal gesetzt. Die Callas hat mir ihrem Spiel zum bleibenden Wert dieses Films beigetragen.
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am 10. Juni 2013
Die opulenten phantasievollen Kostüme, mit der Pasolini die Akteure seiner altorientalischen Filme ausstattet (siehe auch "Geschichten aus 1001 Nacht") fügen sich in fast perfekter Weise in die wunderschönen uralten Schauplätze des Geschehens ein. Dass die byzantinischen Fresken in den Felsenkirchen von Kappadokien anachronistisch sind - zu der Zeit, in der der Film spielt, gab es ja noch keine Christen -, stört nicht wirklich: die Bilder sind so überwältigend, dass es erst gar nicht dazu kommt, dass man ein Auge zudrücken müsste.

Ein weiterer Schauplatz ist die Zitadelle von Aleppo, die, falls sie vom Assad-Regime genauso schonungslos wie die Zivilbevölkerung bombardiert werden sollte, zumindest noch in Pasolini's wahrhaft sehenswertem Film "Medea" in ihrer vollen Pracht erstrahlt.

Auf den Kentaur im Prolog mit seinem pseudomystischen Geschwafel hätte man getrost verzichten können.

Dafür bekommt man anschließend eine dermaßen archaische und entsprechend brutal wirkende Menschenopferszene (Fruchtbarkeitskult) zu sehen, dass man sich wieder einmal über die FSK wundern muss.
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am 4. Oktober 2014
Optische Qualitat first class. Der Film als solcher ist jedem, der sich für historische Themen, Mythologie und perfekte Filme interessiert, zu empfehlen. Abgesehen davon ist Pasolini Spitze - und Maria Callas in diesem Film das Größte !
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am 24. August 2011
Der suchend-experimentelle Blick des Familien- und Polismenschen Euripides auf die der Gattung homo sapiens neben ihren erfreulichen Anlagen innewohnenden, ein erfolgreiches Zusammenleben erschwerenden oder gar verunmoeglichenden Zuege wie Opportunismus, Masslosigkeit, Aberglaube, Vergeltungssucht, Klassendenken etc. wurde vom Aufklaerer Pasolini in unvergessliche Bilder transponiert.
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am 13. Juni 2009
habe die dvd für meine mutter gekauft und ihr damit eine große freude bereitet, aber wie schon in der überschrift erwähnt ist meine mutter ein maria callas-fan,
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am 29. Juni 2012
Dieser Film hat mich enttäuscht. Dass dieser Film aufgrund seines Alters keine zeitgemäße Technik mehr aufweist, mag den einzelnen stören. Dass er aber dermaßen viele Längen hat und im Laufe dieses 106 min langen Films der Zuschauer nie richtig von dem dramatischen Geschehen, insbesondere dem inneren Konflikt der Medea - wie er bei Euripides erstmals dargestellt wird - gepackt wird, ist nicht zu verzeihen. Da mag es noch so viele positive zeitgenössische Kritiken gegeben haben, die insbesondere die vom Regisseur in Szene gesetzte Landschaft lobten. Lieber wäre mir eine adäquate Umsetzung des euripideischen Theaterstücks gewesen.
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am 8. Mai 2005
"Jason (Giuseppe Gentile), der Sohn von König Aison, wird von einem Zentauren aufgezogen. Von dem erfährt Jason seine Bestimmung: Er soll in ein weit entlegenes Land reisen & dort das Goldene Vlies rauben. Königstochter Medea (Maria Callas) hilft ihm dabei..."
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