Kundenrezensionen

7
4,6 von 5 Sternen
Paris 1919 (Expanded & Remastered)
Format: Audio CDÄndern
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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2006
John Cales epochale Arbeit mit Velvet Underground in den 60ern überschattet bis heute sowohl sein avantgardistisches Frühwerk als auch das meiste, was er nach seiner Velvet-Zeit gemacht hat, darunter Geniestreiche wie die Island-Trilogy (1974/5), das brutale Livealbum Sabotage (1979) und die unfassbar traurige Music For A New Society (1982). Das gilt nicht für Paris 1919, wohl sein eingängigstes und gleichzeitig schönstes Album, das seit seinem Erscheinen 1973 immer wieder auf diversen Bestenlisten landet. Zurecht, denn dieses kurze, melancholische Album, das fast völlig auf Cales sonst oft dokumentierte Vorliebe für genialen Lärm und „Dirtyass Rock’nRoll“ verzichtet, wird mit jedem Hören nur noch besser und schönere Melodien hat Cale nie geschrieben. Die Songs wirken gleichzeitig persönlich und durchweht von Themen der Entfremdung und Einsamkeit, nirgends stärker als in Titellied „Paris 1919“ und der unvergesslichen, von Sunset Boulevard inspirierten Schlussnummer „Antactica Starts Here“, wozu die ingeniösen Arrangements ebenso beitragen wie Lowell Georges feine Slidegitarre.

Was dieses Reissue essentiell macht ist neben dem besseren Klang und dem bisher unveröffentlichten, sehr guten Outtake „Burned Out Affair“ die Tatsache, dass es noch einmal alle Songs in teilweise stark abweichenden Demo- und aternativen Versionen enthält, das Titellied sogar in 2 verschiedenen, ein „String Mix“ und eine schöne Soloklavierversion. Besonders toll und vielleicht stärker als das Original auch der „Drone Mix“ von “Hanky Panky Nohow“, aber jede einzelne Alternativversion ist hier ein willkommener Bonus zu diesem kurzen, wunderbaren Album.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2000
Die fünf Sterne hier sind nicht die typischen von dem Fan, für den diese hier die beste Platte der Geschichte ist -John Cale hat mit "Paris 1919" einen Klassiker geschaffen, der nicht mit der Zeit vergeht. Diese Platte ist tatsächlich angenehm (weit von den chaotischen Alben von "Fear" bis "Honi Soit"), gut verdaulich (weit von "Music for a New Society"), nicht überlang (hier kommen "The Academy in Peril" und -trotzdem- "Church of Anthrax"), voller Ideen (kein "Artificial Intelligence" oder "Caribbean Sunset"), nicht ernst (wie die Filmmusik) oder zu intelektuell (wie "Words for the Dying"). In kleiner Dosis findet man doch Literatur, Streicher und etwas Melancholie, aber "Paris 1919" zeigt mehr als das -es gibt einen künstlerischen Geist, der trotzdem nicht schwer fällt, und sowohl die Melodien als auch die instrumentale Begleitung sind sehr angemessen und nie langweilig: es ist eher schwer, sich ein Lieblingslied auszusuchen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2002
This classic early solo album is like a collection of short stories and contains some of Cale's most poetic lyrics. There is a subdued, almost melancholic air about most of these, like Child's Christmas and Hanky Panky Nohow. The impressive orchestral backing make it less of a rock album than most of his best later work (like the Island period). An exception is Macbeth - a robust slice of rolling rock. The arrangements may be orchestral, but the melodies are simple and tuneful for the most part, as on the lovely Andalucia. The delightful title track with its edgy arrangement, birdsong and "you're a ghost" refrain is especially evocative, while the swaying reggae beat and trenchant lyrics of Graham Greene make this another classic track, and quite catchy too. Half Past France is a sad slow ballad and Antarctica is a moody piece with subdued, whispered vocals. Paris 1919 is a very "literary" album and Cale at his most accessible and poetic.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juli 2013
Das Ex-Velvet Underground-Mitglied John Cale, das klassische Musik studiert hatte, lieferte 1973 sein bestes Album ab. Zusammen mit zwei Little Feat-Musikern (Lowell George an der Gitarre) bietet er hier 8 recht ruhige und entspannte melodiöse Lieder, die z. T. durch Orchester begleitet werden. Alle Songs sind erstklassig, unterbrochen wird die relaxte Stimmung durch das rauhe und laute "Macbeth".
Eines der besten "Rock"-Alben aller Zeiten - empfohlen sei die Rhino-Version dieser CD mit 12 Bonustracks, die von allen Stücken mindestens eine Alternativversion zu bieten hat und mit einem Outtake ein zusätzliches gutes Stück aufweist.
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am 5. Juli 2009
This classic 1973 album has been enhanced by the addition of 11 tracks of demos and alternate takes. Paris 1919 is atypical for John Cale, being consistently tuneful and mainstream with little experimentation. Some of his most poetic lyrics are found on these elegant songs, most of which are ballads that bring to mind the music of Scott Walker at his creative peak on Boy Child 67-70. A reggae ditty and a powerful rock song ensure stylistic variety.

There is a subdued, desolate air about Child's Christmas in Wales, Hanky Panky Nohow and Half Past France while subdued, whispered vocals make Antarctica a brooding, moody track. With its impressive orchestral backing Paris 1919 is less of a rock album than most of his best later work, like for example the three Island Years albums. The exception is Macbeth, a robust, even blistering slice of up-tempo rock.

The ballad arrangements may be orchestral but the melodies are simple and appealing for the most part, as on the lovely Andalucia. The delightful title track with its edgy arrangement, birdsong and refrain of "you're a ghost, la la la" is especially striking, while the lilting reggae beat and trenchant lyrics of Graham Greene render it catchy and charming. Paris 1919 is simultaneously a very 'literary' album and Cale at his most accessible. The bonus tracks are interesting but there's nothing exceptional about any of them.
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Die Musik ist mir bekannt; ich kenne das Album seit fast dreißig Jahren und es ist für mich eines der besten von J. Cale.
Leider ist die Tonqualität der von mir bestellten CD unter aller Würde. Zudem sind verschiedene Gräte in unserem Haushalt nicht in der Lage, die gesamte CD problemlos wiederzugeben.
Eine klare Empfehlung für die Musik - beschafft euch bei Interesse aber eine bessere (ggf. auch teurere) Version.
Wer billig kauft, kauft zweimal ...
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Im Gesamtkatalog dieses begabten Künstlers, der in den sechziger Jahren als Mitglied von The Velvet Underground bekannt wurde, ist PARIS 1919 eines der relativ leicht zugänglichen Werke, sehr melodisch, ja geradezu sanft.

Die ersten drei Songs "Child's Christmas in Wales", "Hanky Panky Nohow" und "The Endless Plain of Fortune" sind in ihren verschiedenen Stimmungen allesamt großartig, während "Andalucia" danach eine gewisse Enttäuschung darstellt; dazu recht schlampig eingesungen - wie auch einige andere Titel des Albums.

Der einzige Rocksong "Macbeth" gefällt mir in der im ausführlichen Bonustrack-Bereich vertretenen 'rehearsal version' viel besser, weil diese, sehr passend zum damaligen musikalischen Zeitgeist, ein geradezu Bolaneskes Glam-Rock-Feeling verbreitet.

Und dann ist da diese wunderschöne Melodie und dieser sehr einfühlsame Text von "Half Past France", das in der Ich-Form die Geschichte eines einsamen, von Feinden umgebenen deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg in einem Zug zwischen Dünkirchen und Paris erzählt.

Der Song endet mit den folgenden Worten: 'I'm not afraid now of the dark anymore / And many mountains now are molehills / Back in Berlin they're all well fed / I don't care / People always bored me anyway'. Wie psychologisch fein beobachtet ist denn das? Einfach großartig.

PARIS 1919 ist ein gelungenes Album, das allerdings trotz Remastering keinen sehr beeindruckenden Klang bietet und insgesamt doch ein Stück entfernt von jenem 'Meisterwerk' ist, als das es häufig beschrieben wird.
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