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Kundenrezensionen

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am 28. Juli 2007
Der Film fasziniert durch seine virtuos komponierte Coolness, die in jeder Szene, in jedem Dialog, in jeder Maske, in jedem Darsteller und besonders nachhaltig in der Musik wiederfindet. Es macht nicht nur Spass, sich auf die zunächst sehr verwirrende, aber zunehmend packende Story einzulassen, die wirklichen Pralinen sind die oft beißenden, aber stets hintergründig ironischen Kommentare zur gelebten political correctness des Alltags in New York 2006, die dem Film punktgenau jene erfrischende Würze an Komik verleihen, um die Dramatik der Handlung zwar glaubwürdig spannend, aber eben doch mit einem coolen Augenzwinkern zu erzählen.

Da ist die ausländische Übersetzerin, die ihre Dienste der Polizei nur gegen einen Sack voll unbezahlter Strafzetteln und der Erlaubnis, im Container zu rauchen, anbietet. Da ist die undurchsichtige Anwältin Madeline White (Jodie Foster), spezialisiert auf delikate Deals wie etwa die Vermittlung einer Wohnung für den Neffen von Osama Bin Laden (sensationell ist das geschäftsmässig beiläufige 'Wie geht es Ihrem Onkel ?'), die im Auftrag der Bank dubiose Parallelverhandlungen führt. Da ist der von internen Revisionen geplagte NYPD Detective Keith Frazier (Denzel Washington), der sich in den Verhören oft bizarren Details wie etwa der Körbchengrösse einer Verdachtsperson oder der religiösen Bedeutung hinduistischer Turbane stellen muss. Und schliesslich ist da der smarte Bankräuber (Clive Owen), dessen prickelnder Coup mit der Präzision eines Uhrwerks abläuft und dennoch nebenher die Zeit findet, sich mit einem jugendlichen Bewunderer über dessen Gewaltspiel am GameBoy auseinanderzusetzen ('Ich werde mal mit deinem Vater über dieses Spiel reden'), oder Detective Frazier ernst gemeinte Tips für dessen Beziehungsprobleme zu geben, und damit der Handlung im Abspann noch die perfekte Schlusspointe als Krone aufsetzt.

Was den Film jedoch endgültig kultverdächtig macht ist die Musik - der geniale Eingangs- und fadeout Song 'Chaiyya Chaiyya' von Panjabi MC durchwebt den Film als mitreissender Gimmick und fügt sich perfekt in das Inszenarium rasanter Coolness. Den Film mehrmals zu sehen ist empfehlenswert und steigert das Vergnügen, weil manche Pointen erst in der Reprise ihre wahre Wirkung entfalten.

Fazit: Eine packende Story, intelligent und sympathisch erzählt mit Witz, überraschenden Wendungen und spannend bis zum Schluss, nahtlos eingebettet in eine stylische, coole Atmosphäre und einer genialen Filmmusik. Absolut sehenswert, für Fans von technoid-gestylten Thrillern a la Oceans Eleven oder Verlockende Falle ein Muss.
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am 23. Mai 2016
…aber hier findet man als Fan von gutem Inhalt zum Glück endlich wieder mal eine sichere Bank. Das Genre des ausgeklügelten Ganovenstücks lebt seit "Riffifi's" Zeiten zwar leider in einer Art Winterschlaf mit seltenem Erwachen, ist aber auch nicht tot zu kriegen. Und das ist gut so. Denn Stories wie die von "Inside Man" leben weniger vom oberflächlichen äußeren Beiwerk fürs Auge, denn vom cleveren Inhalt fürs Hirn. Auch wenn es Mode der Zeit ist, dass es mehr Augen als Hirne gibt (genau genommen 2:1 bei jedem) bleibt es ein leider elitäres Privileg, zur Minderheit zu zählen, die lieber aktiv mitdenkt als passiv zuschaut.

Findet man sich also in dieser Minorität wieder, so macht "Inside Man" richtig viel Spaß. Weil der Film ganz bewusst praktisch ohne reale Gewalt auskommt, um so etwas wie Spannung aufzubauen. Was hier den "Wow-Effekt" ausmacht ist das ausgeklügelte "wie" und das "warum". "Warum" ist nicht umsonst die gefährlichste und spannendste aller Fragen. Schon recht bald zeichnet sich hier ab, das mit diesem Bankraub irgendetwas nicht stimmt. Dass hier ganz andere Dinge laufen als einem das stereotype Denken einredet. Wäre es nur ein Bankraub, wäre er wohl ziemlich clever eingefädelt. Aber es ist eben nicht nur ein Bankraub…und von daher am Ende noch viel cleverer!

Es wundert nicht, dass sich auf dieses prima Drehbuch eine Riege von Top-Darstellern eingelassen hat. Die Rollen sind durch die Bank (ha-ha, der Witz kam flach) erstklassig gespielt und jedem einzelnen Akteur nimmt man seine Rolle zu 100% ab. Auch das handwerkliche - Ton, Schnitt, Kameraführung, Ausstattung - hält die hohe Messlatte des Drehbuchs. Für alle, die Action suchen: Sie ist da und sie ist gut gemacht - aber sie beugt sich demütig der übergeordneten großen Idee, dem Clou. Und damit macht sie endlich mal etwas richtig.

Alles beginnt scheinbar wie schon oft gesehen: Ein Trupp maskierter dringt in eine Bank ein. Die Polizei umstellt die Bank. Es gibt Geiseln, Forderungen, Verhandlungen, ein Spiel auf Zeit. Und doch ist das noch etwas Anderes. Die Bösen wollen einfach nicht wirklich böse sein. Und die Guten machen sich, ohne es zu merken, zum Werkzeug der Bösen. Wobei die wirklich Bösen ganz woanders sitzen. Aber das ist eben einer der tollen Clous von "Inside Man" und wie das alles zusammenhängt, wie sehr das anfangs Seltsame doch alles Hand und Fuß hat, das erfährt man erst am Schluss. Wie es sich gehört, wenn eine Geschichte nicht fade ausläuft sondern nochmal mit dem einen oder anderen überraschenden Highlight endet.

Dass "Inside Man" kein Block-Buster wurde, wen interessiert's? Wer sich für clevere, gute und bis zum Ende durchdachte Geschichten interessiert, für den ist der Film ein definitiver Mind-Buster. Mehr "Muss" im heimischen Filmregal als manche außen hochgebotoxte aber innen leere Mega-Produktion!
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am 7. Juni 2016
Dieser Film zeigt exemplarisch, wie und warum das US Kino in den letzten Jahren so den Bach heruntergegangen ist. Nicht weil er MIES ist, sondern weil er so GROSSARTIG ist. Denn 2016 würde so ein Film überhaupt nicht mehr in die Kinos kommen. Netflix hätte Spike Lee (wie bei Chi Rag) eine Riesensumme geboten, damit er daraus eine sagen wir achtzehnteilige Serie macht. Spätestens nach der zehnten Folge wären die Downloadzahlen gesunken und keiner hätte mehr die Handlung verstanden, aber der Style, ja der wäre klasse gewesen. Einerlei: Zum Glück gab es 2006 noch kein Netflix. Es gab noch nicht einmal Smartphones! (das letzte Jahr bevor das iPhone die Welt für immer änderte) Könnt Ihr Euch das vorstellen? (Unter 25: Nein) Kein Facebook, WhatsApp, kein Snapchat - und Spike Lee war noch ein richtig guter Filmemacher, keiner, der bloß Weiße verachtet. Also genießt diesen Film. Großes Kino. Klasse Krimi - und obwohl man schon nach 10 Minuten genau weiß, wie es endet, dauert er keine Minute zu lang. Game of Thrones, House of Cards, die achte Staffel? Hier nicht. Im Originalton gucken, denn den Slang von New York bekommt keine Synchronisation hin. Und nun viel Spaß.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Dezember 2009
Beginnt INSIDE MAN wie ein ganz gewöhnlicher, dutzendmal gesichteter Durchschnittsbankraubfilm (im Fachjargon auch Heist-Movie), wie in I.M. zitiert HUNDSTAGE, so entwickelt sich die Story nebst (scheinbarem) Nebenplot um Jodie Foster in rasantem Tempo in eine derart unerwartete Richtung, dass die mehr als zwei Stunden geradezu verfliegen. Eben diese Story mit ihren zahllosen Wendungen auch nur in Auszügen wiedergeben zu wollen würde die Gefahr bergen, versehentlich ein winziges Detail zu verraten und den Genuss zu schmälern. Das Drehbuch ist einfach nur brillant, ohne Durchhänger, gespickt mit perfiden Einfällen - vor allem NEUEN Einfällen hinsichtlich der Durchführung eines Bankraubs - und nicht zuletzt auch voller Dialogwitz. Die erste Begegnung von Angesicht zu Angesicht des von Denzel Wahington verkörperten Polizeivermittlers mit dem Bandenführer (Clive Owen) übertrifft beinahe das vergleichbare, seinerzeit stilprägende verbale Duell zwischen DeNiro und Pacino in HEAT und endet mit einem harten Sch(l)usseffekt.

Denzel Washington hat einfach ein goldenes Händchen für die richtige Rollenwahl und spielt erneut einen Detective, diesmal jedoch einen der abgehalfterten Sorte (incl. extra angefutterter Wampe). Hinzu kommt der mit Einführung seines Charakters etablierte Korruptionsverdacht, der wie bei den übrigen Hauptakteuren dafür sorgt, dass er wie auch beinahe jede andere Person von Beginn an verdächtig erscheint.
Clive Owen brilliert hier vor seinem Durchbruch (nach Achtungserfolgen in SIN CITY und KING ARTHUR) als Leading Man in CHILDREN OF MEN und THE INTERNATIONAL.
Jodie Foster verkörpert die toughe, ihre weiblichen Reize gezielt einsetzende Bussinessfrau. Ihr Oneliner "Ich beiße besser als ich belle" umschreibt ihre Rolle bestens.
Zuletzt seien noch die kleinen, aber feinsten Auftritte von Willem Dafoe als kompetenter Einsatzleiter des SWAT-Teams und Christopher Plummer als undurchsichtiger Bankier mit finsterer Vergangenheit genannt.

Über Spike Lees - vermeintlichen - Wechsel in den vielzitierten Mainstream hat sich das Feuilleton bereits mehr ausgelassen als über die Tatsache, dass er einen hochunterhaltsamen, extrem spannenden und vor allem intelligenten Thriller abgeliefert hat, der fast völlig ohne Gewaltexzesse und Pyrotechnik auskommt. Typische, aus allen seinen Filmen bekannte Stilelemente wie extreme Zooms, entfesselte Kamera (oscarreife Kameraarbeit) und sprunghafte Erzählweise (Vor- und Rückblenden wechseln sich ab) findet der Lee-Kenner ebenso wie punktuell auftauchende Sozialkritik, die hier insbesondere durch Seitenhiebe auf das Post-9/11-Trauma zum Ausdruck kommt - Beispiele sind überflüssig, da im Film offensichtlich.

Die Blu-ray Umsetzung ist ohne Einschränkungen gelungen. Das Bild ist einer aktuellen Produktion angemessen scharf und detailreich, die Farbgebung natürlich und lediglich bei den Vorblenden stilmittelbedingt monochrom grünstichig. Das Sounddesign bringt die Actionsequenzen dynamisch zur Geltung. Die Extras sind nicht zu ausschweifend, aber informativ. Fazit: eine runde Sache, diese Scheibe.
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In jüngerer Vergangenheit passiert es nur noch recht selten, dass einen die regelmäßig unter großem Werbebohey auf die globalen Leinwände gehievten Hollywoodprodukte richtig überraschen und den Intellekt anstrengen lassen können. Als letzte Beispiele aus eigener Erfahrung seien STAY und KISS KISS BANG BANG angeführt.

Beginnt I.M. - um sich dem allgemein grassierenden Abkürzungswahn anzuschließen - wie ein ganz gewöhnlicher, dutzendmal gesichteter Durchschnittsbankraubfilm (im Fachjargon auch Heist-Movie), wie bspw. naheliegenderweise und sogar in I.M. zitiert HUNDSTAGE, so entwickelt sich die Story nebst (scheinbarem) Nebenplot um Jodie Foster in rasantem Tempo in eine derart unerwartete und absolut unvorhersehbare Richtung, dass die mehr als zwei Stunden geradezu verfliegen. Eben diese Story mit ihren zahllosen Wendungen auch nur in Auszügen wiedergeben zu wollen würde die Gefahr bergen, versehentlich ein winziges Detail zu verraten, was den Genuss sicher schmälern würde. Das Drehbuch ist einfach nur brillant, ohne Durchhänger, gespickt mit perfiden Einfällen - vor allem NEUEN Einfällen hinsichtlich der Durchführung eines Bankraubs - und nicht zuletzt auch voller Dialogwitz. Die erste Begegnung von Angesicht zu Angesicht des von Denzel Wahington verkörperten Polizeivermittlers mit dem Bandenführer (Clive Owen) übertrifft das vergleichbare, seinerzeit stilprägende verbale Duell zwischen DeNiro und Pacino in HEAT und endet mit einem harten Sch(l)usseffekt.

Da der Handlungsablauf aus Rücksichtnahme auf alle Leser, die nach dieser Review sofort zum Kauf der DVD loseilen werden, nicht weiter behandelt wird, schwärme ich noch etwas von den Darstellern. Denzel Washington: der Junge hat einfach ein goldenes Händchen für die richtige Rollenwahl! Erneut spielt er einen Detective, diesmal jedoch einen der abgehalfterten Sorte, incl. extra angefutterter Wampe. Hinzu kommt der mit Einführung seines Charakters etablierte Korruptionsverdacht, der wie bei den übrigen Hauptakteuren dafür sorgt, dass er wie auch beinahe jede andere Person von Beginn an verdächtig erscheint. Vordergründig ist sein Auftritt vergleichbar mit dem ähnlich angelegten Negotiator alias Kevin Spacey im damals sträflich unterschätzten VERHANDLUNGSSACHE.

Clive Owen: dem Vielseher ist dieser wandlungsfähige Mime, der zum Bedauern vieler den James Bond Contest verloren hat, bereits angenehm in SIN CITY und KING ARTHUR aufgefallen. Wenn er nach diesem Werk niemandem längerfristig im Gedächtnis bleibt, schafft er es vermutlich nie mehr...

Jodie Foster: obwohl ich mir einbilde, jeden Film mit der herben Schönheit gesehen zu haben, kann ich mich dennoch nicht erinnern, sie jemals als dermaßen toughe, ihre weiblichen Reize so gezielt einsetzende Bussinessfrau erblickt zu haben. Ihr Oneliner "Ich beiße besser als ich belle" umschreibt ihre Rolle bestens.

Zuletzt seien noch die kleinen, aber feinsten Auftritte von Willem Dafoe als kompetenter Einsatzleiter des SWAT-Teams und Christopher Plummer als undurchsichtiger Bankier mit finsterer Vergangenheit genannt.

Über Spike Lees - vermeintlichen - Wechsel in den vielzitierten Mainstream hat sich das Feuilleton bereits mehr ausgelassen als über die Tatsache, dass er einen hochunterhaltsamen, extrem spannenden und vor allem intelligenten Thriller abgeliefert hat, der fast völlig ohne Gewaltexzesse und Pyrotechnik auskommt. Typische, aus allen seinen Filmen bekannte Stilelemente wie extreme Zooms, entfesselte Kamera (oscarreife Kameraarbeit!) und sprunghafte Erzählweise (Vor- und Rückblenden wechseln sich ab) findet der Lee-Kenner ebenso wie punktuell auftauchende Sozialkritik, die hier insbesondere durch Seitenhiebe auf das Post-9/11-Trauma zum Ausdruck kommt - Beispiele sind überflüssig, da im Film offensichtlich.

Nachdem der Rahmen jetzt endgültig gesprengt ist, schließe ich mit dem Tipp ab, den hundertprozentig kein Erwerber der DVD bereuen wird: INSIDE MAN blind kaufen, die grauen Zellen anstrengen und mit einer der schönsten (und zudem erotischen) Schlusseinstellungen seit langem fabelhaft unterhalten wieder in den Alltag zurückkehren...
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Ein furioser Beginn: Ein Bankräuber spricht direkt in die Kamera. Und er, offensichtlich ein intelligenter Mensch, ein differenzierter, intellektueller Charakter gibt als Motivation für den Bankraub einen einfaches Satz an: Ich tue das, weil ich es kann.

So ist es für mich vor allem eine Stärke, die diesen Thriller auszeichnet vor den meisten anderen, die Hollywood in den letzten Jahren hervorgebracht hat: Man weiss bis zum Ende nicht, wer eigentlich die Bösen sind in diesem Drama, und wer zu den Guten gehören könnte. Und selbst die wie immer schauspielerisch überragende Jodie Foster löst dieses Mal nicht wirklich Sympathien beim Zuschauer aus, vielleicht spielt sie hier sogar den ambivalentesten Charakter von allen.

Dabei ist die Story eigentlich ganz einfach. Eine Bank wird überfallen. Sie ist in der Mitte von Manhattan. Ein Entdeckung des Bankraubes lässt sich kaum vermeiden. Eigentlich ein dummer Plan. Es kommt zu einer Geiselnahme. Schließlich wird die Bank von der Polizei belagert, während innen die Entführer mit den Geiseln sich verschanzen, und sich dabei mit dem Tresor und den Schließfächern bechäftigen. Ein Polizist, selbst umstritten aufgrund eines fragwürdigen Verhaltens in einem früheren Fall, versucht zu verhandeln und eine Lösung herbeizuführen.

Aber nichts ist hier so, wie es scheint. Insbesondere als der Polizist plötzlich außerhalb der Bank auf interessantere Informationen und spannendere Konflikte stößt als bei seinen Gesprächen innerhalb der Bank mit den Räubern. Das Ende und des Rätsels Lösung soll hier nicht verraten werden, es sei nur gesagt, dass es auf eine durchaus historische Tatsache zurückgeht.

Es hilft wirklich, wenn Hollywood auch für Genrefilme auf Querköpfe wie Spike Lee zurückgreift. Man sagt, dass ein objektiver Blick auf eine Situation nur von außen möglich ist. Und zumindest in seiner Vergangenheit war Spike Lee ein Außenseiter, der durchaus auch die Verlierer im American Way of Life kennen gelernt, und in seinen Filmen verewigt hat. Hier dreht er eigentlich einen Standardfilm - aber in den entscheidenden Momenten zeigt er dann doch ein bißchen mehr. Und es gibt eine Botschaft: Nicht immer ist es die eigene Leistung, durch die man reich wird im weißen Amerika, und nicht immer ist es der gerade Weg, der zu Gerechtigkeit führt.

So kommt hier gutes Handwerk und eine gute Story zusammen. Ein Film. der nicht laut daherkommt. Kein Pathos, keine offene Botschaft, eher ein mittelmäßiges Werbebudget - aber in der Summe ein innerhalb des Genres herausragender Film.
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TOP 500 REZENSENTam 4. April 2015
Erstklassiger Film über einen Banküberfall der mal anders ist. Zuerst muss ich sagen das wirklich alle Schauspieler eine sehr gute Leistung zeigen. Denzel Washington hebt sich natürlich weit hervor, er wirkt nicht gekünstelt sondern spielt seine Rolle wirklich real wie auch Clive Owen und die meisten anderen Schauspieler. Der Bankraub ist sehr gut durchdacht und fesselt einen von Anfang bis zum Ende. Der Film lässt mittendrin noch nicht erahnen wie das Ende wohl ausgehen wird, man kann sich einige Szenarien vorstellen. Das Bild sowie der Ton der Blu Ray Version sind gut umgesetzt und wirken gegenüber der DVD Version um einiges schärfer, farbenfroher und detailreicher. Ein muss für jeden der gerne Filme schaut wo es um einen Banküberfall oder Bankraub geht.
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am 19. Mai 2016
Habe den Film damals schon im Kino gesehen und gestern abend mal wieder bei Prime. Macht aufgrund der tollen Besetzung immer noch Spass beim Zusehen. Wofür macht man einen Banküberfall mit Geiselnahme, wobei keine Geiseln zu Schaden kommen und kein Geld erbeutet wurde. Weil es um was anderes geht. Denzel Washington liefert in seiner Hauptrolle wie immer gute Leistung ab. Jodie Foster mal schick in Schale ist ebenfalls ein Grund sich den Film anzusehen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Februar 2007
Um es vorweg zu nehmen: diese DVD ist zwar relativ günstig, könnte aber auch kaum sparsamer ausgestattet sein! Die Bildqualität ist erstklassig, glasklar und scharf, der Ton sowieso - aber jegliche Extras? Leider Fehlanzeige!

Dabei hat Spike Lee mit "Inside Man" ein geradezu altmeisterliches Werk geschaffen: selten kommt ein Film so entspannt daher (auch wenn es manchmal hektisch zugeht), man merkt dem Regisseur und den gut aufgelegten Darstellern die Erfahrung und den Spaß an der Sache an. Der Hauptplot eines perfekten Coups dient als Aufhänger für zahlreiche Spitzen gegen soziale und gesellschaftliche Mißstände, wie z.B. die Auswüchse des Kapitalismus, die Gewaltproblematik in amerikanischen Städten (versinnbildlicht in der grandiosen Sequenz mit dem Jungen und seinem Videospiel - auch bei uns aktueller den je!), die Methoden der Politiker und der Polizei etc.

Das alles ist wundervoll inszeniert und entgegen der Meinung anderer Rezensenten auch über zwei Stunden hinweg keine Sekunde langweilig - das ein Film dies - ohne viel "Action" und ohne auch nur einen einzigen Toten - in heutiger Zeit bewerkstelligt ist ein großes Verdienst seines Regisseurs und Drehbuchautors.

Fazit: Ein echter Klassiker in Topqualität auf DVD - obwohl wir von der Ausstattung her noch auf eine Special Edition warten, meine absolute Kaufempfehlung!
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am 9. Februar 2007
Der Film ist ähnlich genial wie Oceans 11 nur ein bisschen ernster und mit weniger vielen Stars. Aber die Handlung ist absolut genial, bis zum Schluss muss man aufmerksam und gespannt dabei sein, um das Ende miterleben zu dürfen und den genialen Diebstahl zu verstehen.

Spannung ohne Gewalt mit viel Intelligenz und guten Effekten, Schauspielern in Hochform. Grosses Kino, das aber nicht eine Riesenleinwand braucht, sondern mit Popcorn ebensogut im heimischen Sessel genossen werden kann, mit mächtigem Surround Sound versteht sich.

Wer auf mehr Witz und Intelligenz als auf pure Action steht, ist hier goldrichtig. Absolute Empfehlung.

4 Sterne allerdings deshalb, da er sich beim mehrmaligem Ansehen selbst erklärt und das will man ja beim Kauf einer DVD. Beim ersten Sehen super, danach nicht mehr ganz so sensationell.
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