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Die Welt ist ein düsterer Ort für kleine Waisenkinder Mitte des 19. Jahrhunderts. Dazu kommt, dass der kleine Oliver Twist (Barney Clark) das unfreiwillige Talent hat, sich in unmögliche Situationen zu bringen. Ungeheuerlicherweise hat doch der kleine Bengel von der Gemeindeküche einen Nachschlag seiner dürftigen Portion Hafergrütze verlangt. Das führt dazu, dass ihm die Vorsteher des Armenhauses eine Zukunft voraussagen, die am Galgen enden wird. Um für immer der Obhut der Gemeinde zu entfliehen, entschließt sich der kleine Oliver zur Flucht in die Stadt London. Wie man so schön sagt, kommt er hier vom Regen in die Traufe und landet bei einer organisierten Kinderdiebesbande, deren Kopf der Schurke Fagin (Sir Ben Kingley) ist. Dies wird dem naiven Waisenkind aber erst klar, als ihn seine neuen Freunde mit auf ihre diebischen Streifzüge mitnehmen. Entsetzt beobachtet der naive Oliver das Treiben seiner neuen Freunde und wird dann auch noch als Dieb verdächtigt und festgenommen. Dies ist aber erst der Anfang von einem Strudel von Ereignissen, der für Oliver lebensgefährliche Folgen hat...

Roman Polanski hat mit seinen filmischen Kulissen das London vergangener Tage so lebensecht und die einzelnen Figuren so gut nachgezeichnet, als wären sie den Illustrationen des Originals entsprungen (z.B. der aufgeblasene Mr. Bumble oder der widerliche, kriecherische Fagin). Auch die einzelnen Gesellschaftsschichten werden plastisch wiedergegeben. Da sitzen die Vorsteher der Gemeinde vor ihrer Festtafel und essen sich fett und im Armenhaus sitzen die Bewohner des Armenhauses dicht gedrängt und schlingen eine magere Portion gierig in sich herein. Und die Kinder der Diebesbande spielen die feinen Herren und träumen von dem großen Reichtum, während ein wahrer Herr keine Notiz von der Armut und dem Leid der kleinen Leute nimmt.

Schade ist allerdings, dass die Verfilmung die für Charles Dickens typische Doppelschichtigkeit der Handlung nicht mit ein bezieht. Es fehlt die Geschichte um das Geheimnis von Oliver Twists Herkunft. Zwar ist es kein Verlust, dass die Gestalt des bösartigen Mr. Monk aus der Handlung genommen wurde. Aber wer gerne die Geschichte des Oliver Twist bis zu seinem harmonischen Ende verfolgen würde, ist dazu aufgefordert, durch die Lektüre dieses wunderbaren Buches sein Bild zu vervollständigen.
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am 7. Januar 2014
Will man einen Klassiker der Weltliteratur verfilmen, so muss man entweder eine Serie entwerfen oder sinnvolle Kürzungen in Kauf nehmen. Bei seiner Ver-
filmung von Charles Dickens "Oliver Twist" hat sich Regiesseur Roman Polanski für die zweite Möglichkeit entschieden. Er konzentriert sich auf Olivers Le-
ben mit Fagin.
Der Waisenjunge Oliver Twist (Barney Clark) flieht vor beruflichen Zwängen nach London und gerät dort an den Anführer einer Diebesbande - Fagin (Ben
Kingsley). Der bildet Oliver zu einem geschickten Dieb aus. Fagin ist nicht ganz so schlimm wie sein sadistischer Kumpan Bill Sykes (Jamie Foreman), der
Oliver als Zeugen eines Verbrechens für gefährlich hält und verfolgt. Olivers Hoffnung liegt in dem soliden Buchhändler Mr Brownlow (Edward Hardwicke).
Polanski wollte mit seinem Film einen Kinderfilm machen, das ist aber nur bedingt gelungen, es gibt eine Menge Material, das für Kinder nicht wirklich
geeignet ist. Natürlich liegt das hauptsächlich an Dickens Romanvorlage.
Die Deluxe Edition verdient ihren Namen, schon die Aufmachung des Covers ist durchweg gelungen. Bild und Ton sind wirklich gut. Auf der ersten DVD wird
der Hauptfilm mit Untertitelung und verschiedenen Tonspuren geliefert. Auf der zweiten DVD finden wir eine Menge Bonusmaterial: 'Making Of', 'Twist by
Polanski', 'The Best of Twist', 'Kidding with Oliver Twist' und 'The Children's Making Of'. Außerdem gibt es Interviews mit Darstellern und anderen Betei-
ligten, Trailer und Fernsehspots, Informationen zu Beteiligten.
Für mich die von den unzähligen Oliver Twist Verfilmungen, die der Atmospäre des Romans am nächsten kommt.
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am 13. Juni 2009
Die DVD hatten wir schon lange im Regal und endlich haben wir uns mal durchgerungen den Film anzuschauen. Wir waren angenehm überrascht. Ein super Film, die Darsteller, vor allem Barney Clark als Oliver Twist haben uns besonders gut gefallen, auch die schöne Filmmusik und die hervorragende Bildqualität sind lobenswert. Man konnte sich so richtig in die frühere Zeit versetzen. Dieser Film war spannend vom Anfang bis zum Ende. Er hebt sich von dem üblichen Hollywoodeinerlei ab.

Fazit: So stellen wir uns einen gelungenen Filmabend vor.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Januar 2016
Der Roman "Oliver Twist" von Charles Dickens wurde schon mehrmals filmisch umgesetzt, als Realverfilmungen, TV-Serien und sogar als Zeichentrickadaptionen.

Diese Verfilmung von Roman Polański (Regisseur von Filmen wie "Tanz der Vampire", "Rosemaries Baby", "Chinatown", "Piraten", "Die neun Pforten" und "Der Pianist") aus dem Jahr 2005 mag zwar frei von der Vorlage sein, aber die Atmosphäre, die Dramaturgie und vor allem die Darsteller machen daraus ein Hochgenuss.
Ein Abenteuerdrama, das man nicht so schnell vergessen kann.

Barney Clark gefällt mir ungemein in der Rolle des armen Waisenjungen Oliver Twist, der viel Unmenschlichkeit erlebt und dann in die Unterwelt Londons gerät, wo Kriminalität zum Alltag gehört.

Oscar-Preisträger Ben Kingsley (unter anderen Star aus "Gandhi" und "Schindlers Liste") finde ich in der Rolle des Bandenführers Fagin einfach genial.
Der Fagin im Film sieht genauso aus wie in den Kupferstich-Illustrationen von George Cruikshank (1792-1878) aus der Oliver Twist-Originalausgabe von 1837.
Ben Kingsley wird zu Recht als Charakterdarsteller bezeichnet.
Er schafft es ungemein sympathische und unsympathische Charaktere darzustellen.

Jamie Foreman (unter anderen bekannt in der Rolle des Basta aus dem Film "Tintenherz") hat mich in der Rolle des ruchlosen Verbrechers Bill Sykes ziemlich beeindruckt.

Wer das Buch kennt, wird feststellen das vieles gekürzt und vereinfacht wurde, aber die Art und Weise des Films begeistert ungemein.

Es ist jeden überlassen, welche filmische Adaption wohl die beste ist, aber sonst hat mich die Verfilmung von Roman Polański gefesselt, bewegt und erfreut.
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TOP 500 REZENSENTam 19. August 2012
Oliver Twist dürfte wohl Charles Dickens bekanntester (Jugend-)Roman sein, was möglicherweise an seiner häufigen Verfilmung liegt, bis heute an die 25 Mal. Das liegt vielleicht daran, dass Oliver Twist eher zu den dünneren Romanen von Dickens gehört und sich so zu Verfilmung anbietet, oder weil es einfach schon zu seiner Zeit sämtliche Hollywood Klischees bedient, bzw. erfunden hat und so die Literatur geprägt hat.
2005 war es dann soweit, es musste wieder eine neue Oliver Twist Verfilmung her. Diesmal hat sich Roman Polańskis die Geschichte, wie sie seit den 30er Jahren kolportiert wird (nicht den Roman) vorgenommen. Ich bezweifle, ob Polański das Buch gelesen hat, anders ist es nicht zu erklären, dass die Geschichte erneut auf die gleiche falsche Art erzählt wird. Aber beginnen wir mit dem Anfang des Films.
Die erste Hälfte setzt deutlich späte an als im Buch, Olivers Geburtsumstände, die Geschichte seiner Mutter, alles wird weggelassen, er ist einfach ein Waisenjunge, der zu einem Sargtischler in die Lehre gegeben wird, wegläuft und sich in London einer Bande von jungen Dieben unter den Hehler Fagin anschließt. Bis zur ersten Begegnung mit Brownlow bleibt man dabei erstaunlich nahe am Buch, Dialogen werden fast wortwörtlich übernommen insgesamt ist der Film bis zur Gerichtsverhandlung wegen Diebstahls extrem gelungen. Die Figuren entsprechen (bis auf den extrem entschärften Fagin), denen im Roman, die Kulissen sind wie man es auch von den BBC Verfilmungen kennt, tolle Schauspieler passende Kostüme und dann DAS: statt endlich einmal die Geschichte so zu erzählen, wie Dickens sie schrieb, wird ERNEUT die Variante verfilmt, in welcher Sikes bei Bronwlow einbricht (hier fehlt schon mal komplett, warum er dafür Oliver mitnimmt und nicht einen anderen jungen) statt bei der Witwe Maylie. Danach hat der Film nur noch einzelne Motive mit dem Buch gemeinsam und wird immer enttäuschender.
Mit ist schon klar, dass man für eine Verfilmung kürzen muss. Hier hat man alle Nebenhandlungsstränge, die teils spannender sind als die eigentliche Haupthandlung um Oliver, weggekürzt. Die Verschwörungsgeschichte mit Monks ist komplett weggefallen obwohl sie ja einen Hauptteil von Olivers Geschichte ist. Das Buch an sich ist schon ein kitschiges viktorianisches Rührstück, der Film jedoch, reduziert die Geschichte auf ihre Hauptmotive und schwenkt danach auf eine seit den 30er Jahren falsch erzählte Variante der Geschichte über, die mit den Buch nichts mehr gemeinsam hat. Wäre es nicht an der Zeit, die Geschichte endlich einmal so zu erzählen, wie Dickens sie veröffentlicht hat? Warum schon wieder ein Remake des David Lean Klassikers? Ganze Szenen und Kameraeinstellungen sind regelrecht identisch. Man bekommt das Gefühl der Regisseur hat nicht das Buch gelesen sondern nur den Film von 1947 gesehen.
Erstaunlicherweise, obwohl der Film das Buch derartig verhunzt, ist der Film für sich genommen sehr gut. Die Kulissen, Kostüme und Schauspieler sind so, wie ich sie mir beim Lesen vorgestellt habe. Die Interpretation der Figuren ist bis auf den deutlich entschärften Fagins, der fast schon zu einem Gutmenschen wird, durchaus gelungen. Wenn man das Buch nicht kennt, ist das sicherlich ein netter Kinder und Jugendfilm, als Literaturverfilmung jedoch ist er nicht zu empfehlen.
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am 28. März 2011
Charles Dickens und Roman Polanski, so fragte ich mich seinerzeit, geht denn das zusammen...? Es geht, und dabei herausgekommen ist ein Wunderwerk. Klug und richtig die Entscheidung des britischen Dramatikers Ronald Harwood, das Drehbuch auf den Kern der Handlung zu konzentrieren und deren Nebenstränge, die Dickens' wahrhaft klassische Geschichte lang und mitunter auch recht zäh werden lassen - samt für heutiges Publikum grotesk anmutender Zufallsverwandschaft - komplett zu streichen (ein Punkt, den freilich die ehrwürdige BBC anders sieht). Die allertiefste Verbeugung, sie gebührt Ben Kingsley, der es fertigbringt, der berühmten Figur des Hehlers und Ersatzvaters Fagin - in David Leans alptraumhaft düsterer Schwarzweiß-Version noch eine reine Ausgeburt der Hölle - menschliche Züge zu verleihen und sie so zur glaubhaft zwiespältigen, tragischen Figur zu machen. Und bravo Jamie Foreman alias Bill Sykes - welchem anderen Darsteller aber auch stünde der Erzbösewicht derart plastisch ins Gesicht gemeißelt? Anrührend das Spiel des jungen Barney Clark, der glücklicherweise nicht niedlich, sondern bereits ziemlich erwachsen wirkt. Auch die Nebenrollen sind ausnahmslos so passend besetzt, daß es unfair wäre, Einzelne hervorzuheben. Polanskis typische, in älteren Werken unverwechselbare Handschrift tritt hier wohl zugegeben stark in den Hintergrund, doch wer bitte wollte ihm daraus einen Strick drehen: In diesem Fall ist es sein Perfektionismus, der zählt, der auch in den Bauten und Kostümen und der Farbregie, schließlich in Rachel Portmans edlem, folkloristisch überhauchtem Orchester-Score zum Ausdruck kommt - als köstliche Abrundung einer stilvoll-spannenden, tief bewegenden, zeitgemäßen und dennoch werkgetreuen Literaturverfilmung. -- Ein Tip noch für den Unerschrockenen: Erst die englische Originalfassung macht den Genuß wirklich komplett!
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am 17. Januar 2011
This is an all-region blu-ray containing the English-language version of the film with optional subtitles. The picturesque set pieces look extraordinary in high definition and the color timing on this version is exceptional (notably in the transition from monochrome main titles to the classic color shot of Mr. Bumble walking Oliver to the workhouse). Polanski's take on the Dicken's tale has his sinister signature and manages to stay true to the story, which is now best known as a classic musical.
It's hard to fault the craftsmenship here, and this blu-ray is a dazzling, refreshing version of a literary classic. Highly recommended.
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am 25. Juli 2007
Bei kargem Essen und strenger Erziehung wächst die Waise Oliver Twist in einem englischen Armenhaus heran. Er wird sehr jung als Arbeitskraft an einen Bestattungsunternehmer verkauft. Obwohl dieser ihm wohlgesonnen ist, hat er dort als letztes Glied in einer harten Hackordnung einen schweren Stand. Als die Ungerechtigkeiten Überhand nehmen reißt er aus und geht nach London. Dort fällt er in die Hände von Fagin, einem bösen alten Mann, der als Chef einer Kinderdiebesbande seinen Lebensunterhalt verdient. Glückliche Umstände führen Oliver alsbald in das Haus eines wohlhabenden Mannes. Doch die Diebesbande verschleppt Oliver und zwingen ihn zum Einbruch in das Haus seines Gönners. Das Vorhaben misslingt und man will sich Olivers, als unliebsamen Zeugen, entledigen.

Der Film hält sich an die Romanvorlage und zeichnet in pittoresken Szenen ein viktorianischen London nach. Ganz ausgezeichnet in der Rolle des Fagin glänzt Sir Ben Kingsley. Die zu bekannte Erzählung von Charles Dickens gibt Polanski nur wenig Gestaltungsraum sein Potenzial zu entfalten.
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am 5. März 2006
Vor allem die Schauspieler sind wirklich gut gewählt. Sir Ben Kingsley hätte für seine Leistung als Fagin wirklich zumindest mal eine Oscar Nominierung verdient, denn der Mann ist sicher schwer zu spielen und die Gratwanderung zwischen Verbrecher der den Tod eines Kindes in Kauf nimmt und dem "Retter" von Oliver Twist gelingt ihm wirklich gut.
Zur Geschichte muss man nicht viel sagen. Die Roman Polanski Interpretation von Charles Dickens ist auf jeden Fall sehr sehenswert.
Fazit: Für die ganze Familie empfehlenswert!
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am 8. August 2006
England Mitte des 19. Jahrhunderts: die industrielle Revolution hat schon weit um sich gegriffen und fordert nun ihren Tribut. Die Schere zwischen arm und reich klafft immer weiter auseinander, in der armen Schicht muss man sehen, wo man bleibt, oft bleiben nur die eigenen vier Wände als einziger Besitz. Auch die Kinderarbeit ist weit verbreitet und wird zu Beginn der Geschichte dem kleinen Oliver zum Verhängnis: als ein Waisenjunge landet er im zarten Alter von zehn Jahren im Waisenhaus und muss dort Reste von Seilen in die einzlenen Fasern zerlegen. Die wohlgenährten Herren, die das Heim leiten und von den billigen Arbeitskräften profitieren, stören die Belange der einzelnen Kinderheim wenig. Oliver fliegt schon nach kurzer Zeit aus dem Heim, da er es gewagt hat, nach mehr Essen zu fragen, was (paradoxerweise) den fetten, wohlgenährten Heimleiter sehr empört.

So wird Oliver kurzerhand weiterverkauft - an den Leichenbestatter Sowerberry, doch auch dort bleibt Oliver nicht sehr lange, denn eine Auseinandersetzung zwischen seinem Mitstreiter, der Olivers Mutter beleidigt hat, soll ihn wieder ins Kinderheim zurückbefördern. Oliver reist von den Sowerberrys aus und wandert aus nach London. Dort trifft er auf die Diebesgruppe um den Hehler Fagin (klasse: "Ghandi"-Star Ben Kingsley) und kommt in deren Quartier unter. Fagin wiederum untersteht dem brutalen Gauner Bill. Als die Jungs eines Tages beim Klau erwischt werden, wird Oliver jedoch nicht verhaftet, sondern landet bei dem netten Mister Brownlow, der Oliver gerne als seinen Sohn großziehen will. Doch Bill sieht die Anonymität der Diebesbande gefährdet und will Oliver lieber unter seinen Fittichen behalten...

Film-Mogul Roman Polanski verzichtet beinahe gänzlich auf Spezialeffekte, sondern erzählt die Geschichte von Oliver Twist in einer aufwendig rekonstruierten Kulisse mit aufwendigen Kostümen, einer einzigen Detailgetreue und tollen Schauspielern. Zwischen effektbeladenen und computergetricksten Filmen, die den Markt immer mehr dominieren, ist Oliver Twist in seiner bildprächtigen und "handgemachten" Machart eine willkommene Abwechslung und überzeugt in allen möglichen Bereichen, inklusive Musik, Atmosphäre und ist von vorne bis hinten gut besetzt.

Ein Polanski-Film, der die Erwartungen erfüllt.
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