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am 31. Dezember 2006
Nachdem das in Atlanta ansässige Indie-Label Block Entertainment einen sog. Joint Venture Deal mit Diddy's Bad Boy Records unterzeichnet und bereits die Supercrew Boyz N Da Hood ins ,,Game" geschickt hatte, war nun 2006 auch der Zeitpunkt für den ersten Release des jungen Rappers Yung Joc gekommen.

Bekannt geworden durch die Single "It's Going Down" ließ auch der kommerzielle Erfolg nicht lange auf sich warten.

Und dieser kommt nicht von ungefähr, denn nach reichlichem Hören kann ich nur sagen, dass Yung Joc mit "New Joc City" ein ansprechendes Down South Rap Album gelungen ist.

Für Südstaatenverhältnisse typisch, zielt diese CD in erster Linie auf die Clubs ab und jeder Clubgänger wird mit Sicherheit schon einmal einen der Tracks gehört haben. Die Instrumentals der einzelnen Tracks klingen sehr erfrischend, erinnern vielleicht sogar etwas an den im Süden populären Crunk-Style. Ähnliches kann man auch über J.O.C.'s Rap-Stil sagen, obwohl er wirklich nie ins Mic brüllt. Was aber dennoch ,,crunkig" wirkt, ist die Einfachheit der Reime und vor allem der Refrains, so dass sie jeder sofort nach einmal Hören mitgröllen kann. Die Texte spielen hierbei nur zweitrangig eine Rolle und sollten deshalb nicht zu ernst genommen werden. Besonders hervorzuheben ist eigentlich kein einzelner Titel, da sich bei allen Liedern bemüht wurde, eine interssante und neue Melodie zu finden. So bleibt das Album von "It's Going Down" zu "Don't Play Wit It" und "Flip Flop" über "Hear Me Coming", "I Know You See It" und schließlich "Picture Perfect" stets auf dem selben Niveau lässiger Clubmusik.

Somit kann man im Grunde ganz einfach sagen, wem "It's Going Down" gefiel, dem wird auch der Rest der Scheibe zusagen und derjenige, den die Single enttäuschte, sollte sich den Kauf des Albums gut überlegen.
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am 8. September 2008
Sean "Diddy" Combs war schon immer ein Mann, der die aktuellen Trends schnell erkannte und sie zu Geld machte. So begann er auch vor ein paar Jahren seine Fühler in den aufstrebenden Süden auszustrecken. Die ersten auf seinem neuen Bad Boy South waren die Legenden 8Ball & MJG, gefolgt von den Boyz N Da Hood. Der dritte größere Act war der damals 23 jährige Yung Joc aus Atlanta, der 2006 mit "New Joc City" ein sehr zufriedenstellendes Debüt hinlegte. Lyrisch darf man natürlich nicht all zu viel erwarten, aber das ist bei ATL ja eh nur selten der Fall. Als Producer standen Joc u.a. Nitti, CKP, Deezle, Chino Dolla oder Los Vegaz zur Seite, auch die Gästeliste beinhaltet nicht all zu bekannte Namen wie Play Boy Nick, BlackOwned C-Bone oder Ms. B, allerdings sind mit Cheri Dennis, Marques Houston und den Boyz N Da Hood auch etwas populärere Namen mit dabei.
Single "It's Goin' Down" ist gleich der erste Track des Albums und meiner Meinung nach auch der schwächste. Das Crunk-Instrumental ist nichts Besonderes, eigentlich eher nervig, wenn man es sich länger anhört und eignet sich quasi nur für Clubs. Deutlich besser ist da der nächste Track "Do Ya Bad". Bumpende Beats, eine coole Hintergrundmelodie und ein Joc genau in seinem Element, denn genau hier kommt seine leicht kratzige Stimme und sein lässiger Flow perfekt zur Geltung. Ebenfalls nicht schlecht ist "Dope Boy Magic" zusammen mit Play Boy Nick, BlackOwned C-Bone und Chino Dolla. Auch hier hätten wir treibende und eher harte Basslines und eine sehr elektrische und kraftvolle Untermalung im Hintergrund. Alle rappen hier echt motiviert, wobei man allerdings sagen muss, dass Yung Joc seine Gäste weit hinter sich lässt. Insgesamt wirkt das Album ja sehr vielversprechend und man muss tatsächlich auch gestehen, dass es eigentlich keine schlechten Tracks vorhanden sind, allerdings fehlt es deutlich an Abwechslung, dazu kommen immer mal wieder Songs wie "Patron", die zwar nichts Negatives an sich haben, jedoch auch nicht wirklich herausstechen und man sie schon bald vergisst. Etwas chilliger geht es bei "Flip Flop" zur Sache. Entspannte Synthie-Klänge treffen auf smoothe Beats, die durch Cheri Dennis noch relaxter werden und von Joc sowie den Boyz N Da Hood professionell ausgenutzt werden und der Track so eine kleine Besonderheit in dem doch recht ähnlich klingenden Album darstellt. Das für mich einzig wirkliche Highlight von "New Joc City" gibt es mit dem Knaller "Hear Me Coming". Das Instrumental hat als einziges richtig Feuer und geht verdammt gut ab. Schneller Takt, mitreißende Melodie und ein Yung Joc, der einfach phantastisch mit seiner tollen Stimme und seinem guten Flow umzugehen weiß. Diesen Track könnte ich mir als so ziemlich einzigen ständig anhören, so gut ist er geworden. Den meiner Meinung nach zweitbesten findet man sofort als nächstes. "I Know You See It" ist im entspannten Snap-Style gehalten, überzeugt mit tiefen Beats und einer hellen, sehr elektrischen Melodie, ist allerdings auch eindeutig Geschmackssache. Das Beste ist hier das Zusammenspiel von Joc und Ms. B, die sich in expliziten Versen ständig übertrumpfen. Etwas R'n'B Flavor versprüht das ruhige, mit Gitarren gestaltete "1st Time" zusammen mit Marques Houston. Insgesamt ein netter Song, allerdings nichts Aufregendes und so verliert er seinen Reiz doch relativ schnell. Einen letzten Lichtblick liefert Yung Joc mit "Knock It Out". Das Lied kommt im Crunk Style daher, ist jedoch von der ruhigeren Sorte. Allein das Instrumental ist schon recht nice, Joc's coole Rhymes unterstützen das Ganze noch und sorgen mit "Picture Perfect" dafür, dass man ein zufriedenes Gefühl hat, wenn die Platte endet.
Mit "New Joc City" ist dem Jungen aus Atlanta ein gutes Debüt gelungen. Bis auf "It's Goin' Down" mag ich eigentlich jeden Song, allerdings mangelt es deutlich an Abwechslung und an echten Hits. Irgendwie ist alles schon mal da gewesen und bietet daher jemanden, der sich etwas mehr mit Down South Rap beschäftigt, absolut nichts Neues, sondern eher solide und gut anhörbare Ware für zwischendurch. Dass man mit Joc's einmaligem Rapstyle mehr hätte anstellen können, zeigt besonders "Here Me Coming". Es ist zwar etwas schade, dass das Potential nicht ausgeschöpft wurde, doch besser als das sehr durchwachsene "Hustlenomic$" ist dieses Album allemal und daher empfehlenswert für alles South-Fans.
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