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79
4,7 von 5 Sternen
Metroid Prime 3 - Corruption
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2008
Eins vorweg: Nachdem ich jahrelang keinen PC-Shooter mehr in der Hand hatte (letzter Shooter den ich gespielt habe war ST:Voyager) und auf der Konsole noch NIE einen Shooter gekauft habe (wegen der miesen Steuermöglichkeiten mit den klassischen Controllern) stellt dieses Spiel für mich eine Art Novum dar. Meine Ansprüche sind demnach eher gering, da ich HL2, Crysis, UT.., usw nur aus Testberichten und Videos kenne.

Die Grafik:
Für die Möglichkeiten die eine Wii bietet kann man das fast schon grandios nennen. Das einzige was ab und an stört sind die groben, verwaschenen Texturen wenn man mit selbigen auf Tuchfühlung geht. Dafür sind die SFX gut gemacht und das Spiel läuft in allen Situationen butterweich. Butterweich sind auch die Animationen der NPCs.

Die Steuerung:
Obwohl nicht alle zustimmen werden. Für einen Shooter sicherlich die beste Steuermöglichkeit auf einer Konsole. Kein anderer Shooter auf PS2/3 XBOX(360) wird mit so einer passenden Steuerung aufwarten können.
Es fehlt natürich die Präzision einer WASD-Maus Kombination. Allerdings könnte ich Maus und Tastatur auch nicht so locker flockig auf meinem Sofa einsetzen. Für Wohnzimmerspielgenuss die beste denkbare Lösung.
Kritikpunte sind für mich die mangelnde Steuerbarkeit der Kamera im Morphball-Modus und die eingeschränkte Sichtveränderung nach oben und unten.
Eingewöhnungszeit gab es bei mir praktisch keine. Das ging wirklich intuitiv.

Story:
Der nicht textbasierte Teil ist nicht überragend, aber gut gemacht. Wirklich tief hinein zieht einen die Geschichte aber erst, wenn man die zahlreichen "Textschnipsel" an den verschiedenen Orten der Planeten scannt und liest. Bei mir kam da erst so richtig Stimmung auf. Keine überraschenden Wendungen, ich würde das solide S/F-Kost nennen.

Sound:
Nur ein Wort: Traumhaft
Schon beim Titelsong bekam ich Gänsehaut....

Spielspaß, Spielgefühl:
Alles in allem war das Spielerlebnis wirklich genial. Man wird wunderbar an alles herangeführt, die Story muss man nur erleben wenn man es wirklich will. Keine übertriebene Gewaltdarstellung, trotzdem Action satt. Allerdings NICHT non-stop. Es gibt einige Rätselpassagen/Jump'n Run-Abschnitte in denen man nicht wirklich oft einen Gegner trifft (Morphballrätsel zB). Spieltechnisch erinnerte mich das manchmal an PP-Sands of Time.
Was mich als PC-Spieler nervt waren die Speicherpunkte, allerdings hab ich dann manchmal einfach ins "Home-Menu" gewechselt und die Wii über nacht stehen lassen.
Nervig war ab und an die Steuerung des Sichtfeldes im Morphballmodus, und wenn Objekte überhalb des Sichtfeldes anzuvisieren waren.
Die Bossfights waren fast durchwegs fair und die Taktik erkennbar. Ausnahmen bestätigen die Regel, ein-zwei Fights waren so abstruß kompliziert dass ich mich wirklich gefragt habe wer so was konzipiert.
Alles in allem kann das aber das Gesamtbild nicht trüben.

Dieses Spiel ist schlicht herausragend gut!
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
1. Story: Die Story ist meiner Meinung nach gut, wenn auch nicht perfekt.
Wer noch nie was von Metroid gehört hat wird (so wie ich) vielleicht am Anfang etwas verwirrt sein. Wer ist diese Samus Aran? Wer sind eigentlich die Space-Pirates? Was sind Metroids und woher kommt die dunkle Samus? Aber was solls, ein Klick auf Wikipedia und 10 Minuten später ist man über alles relevante informiert, trotzdem hätte man das etwas besser lösen können.

2.Gameplay: Das Gameplay ist einer der größten Stärken des Spiels. Planeten durchsuchen, die Spuren alter Zivilisationen erforschen, immer neue Ausrüstung sammeln und nicht zuletzt Action, Action, Action.
Die Kämpfe sind äußerst flott und unterhaltsam, werden im zunehmenden Spielverlauf richtig fordernd ohne jedoch unfair zu sein. Ich hätte mir allerdings eine Nahkampfwaffe gewünscht.
Die Suche nach allen Items, allen Forschungsberichten, allen Upgrades usw. ist äusserst spannend und unterhaltsam, aber nicht zwingend fürs Spiel nötig. Je nachdem ob man gerne 100% erreicht oder einfach durchrennen will, für jeden ist was dabei.

3. Atmosphäre: Die Atmosphäre ist einfach grandios.
Jedes Level glänzt durch ein komplett anderes Setting. So besucht man unter anderem eine Wolkenstadt, eine Lava-Fabrik, eine geheimnissvollen Eiswelt oder einen überfallenen Raumkreuzer.
Auch das Leveldesign ist toll, mit zunehmender Ausrüstung gelangt man an Orte die vorher unerreichbar schienen, so ist mit Sicherheit der erste Besuch nie der letzte. Nur die Tatsache dass es oft läner dauert bis man wieder bei seinem Schiff ist stört etwas.

Mein Fazit: Ich habe oben längst nicht alles gesagt, was man zu diese Spiel sagen kann. Metroid Prime 3: Corruption ist nicht nur für Fans der Serie etwas. Die Steuerung ist nahezu erfekt, was den Shooter-Teil des Spiels zu etwas ganz besonderen macht und ihn von PC/Ps3 oder XBox Shootern abhebt.
Wer gerne ballert, denkt, sammelt und forscht ist mit diesem Spiel genau richtig bedient.
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130 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2007
(basierend auf US-Version)

Mit Trillogien ist es immer so eine Sache. Der erste Teil überzeugt meist, dann schwächt alles bis zum Stumpfsinn ab. Die Metroid Prime Serie schien in diese Richtung abzudriften, war der zweite Teil (Echoes) doch deutlich schlechter als der grandiose Erstling. Mit Corruption hingegen wird wieder ein Meilenstein gesetzt wie damals auf dem Cube mit Prime.
Der Titel wurde Anfangs noch als Launchtitel angepriesen, dann jedoch immer wieder verschoben. Dem Spiel hat dies aber offensichtlich sehr geholfen, denn das was Retro auf Wii zaubert hinterlässt einen bleibenden Eindruck und wird sich definitiv zum besten Konsolenshooter überhaupt mausern.

Wieso, weshalb, warum? Die Grafik? Nun, sind wir mal realistisch. Wii ist ohne Frage nicht mit einem Multimediazentrum zu vergleichen, doch die Umsetzung der Artdirection ist eine Wucht. Ein gekonnter, "smoother" Mix aus organischen und technischen Gebilden wie man ihn selten gesehen hat erzeugt ein wahrliches Feuerwerk für die Augen von Zocker und Zuschauer. Selten hat man solch eine einzigartige Welt gesehen und obwohl Wii die grafisch unterlegene Konsole ist übertrifft Corruption hier mehr als nur einen Titel für die jeweils anderen Flagschiffe der Konkurrenz.
Gekrönt wird diese opulente Inszenierung durch Partikel, Licht und sonstige kleine Highlights die sich optimal in`s Gesammtbild einfügen und sehr viele aktuelle Titel alt aussehen lassen kann.

Ich möchte an dieser Stelle den Designern aber etwas "Einfallsarmut" nachsagen, denn die einzelnen Planeten unterscheiden sich nicht so arg. Man sieht nur minimal etwas vom Planeten selbst, der Rest sieht irgendwie immer etwas identisch aus. Dunkle Gänge, Hallen... alles könnte prima in nur einem einzigen Level sein. Wenn schon verschiedene Planeten anzutreffen sind, dann hätte man doch einen ganz verwachsenen, grünen Planeten, oder einen Wasserplaneten machen können, oder? Dies ist aber kein zu großer Beinbruch, ebenso wie die etwas dünn angesiedelten Remixe alter BGM-Stücke. Kenji Yamamoto war hier wieder für den Score verantwortlich und hat offensichtlich doch etwas mehr auf neue Tunes setzen wollen. Ein guter Schritt, doch hätten einige alte Melodien im neuen Gewand mein Retroherz doch noch etwas mehr hüpfen lassen.

Kann es also an der Story liegen, wieso das Game solch einen Meilenstein darstellt? Ja, richtig gelesen - STORY! Dieser Teil beinhaltet wirklich eine Geschichte, nicht nur wenige Zeilen zu Beginn die einfach nur ein Mittel zum Zweck darstellen.
In Corruption gibt es mehrere Charaktere mit denen man interagieren kann, die sich in astreiner Sprachausgabe (!) unterhalten und durch das Game als auch Filmsequenzen führen. Selbst Samus darf etwas sprechen, was mich aber auch gleich um ein eventuelles neues Zelda fürchten lässt in dem dann Link mit seiner Reibeisenstimme (bekannt von "AAAAAAAAAARGH"-Einlagen) vom Honigbrotbaum erzählt.
Jedenfalls hat man hier nicht krampfhaft versucht eine Story wie in "Metroid Fusion" einzubauen, sondern sich wirklich Gedanken gemacht und so erstrahlt Metroid irgendwie in einem neuen Gewand das sowohl fremd als auch vertraut gleichzeitig wirkt.

Dieses Gewand wird zudem durch eine weitere Änderung gestärkt. Samus besucht nun nämlich verschiedene Planeten die sie selbst ansteuern kann. Und damit nicht genug, denn das Schiff selbst kann man zu jeder beiebigen Landeplattform steuern und es wird sogar da für verwendet Feinde an Land anzugreifen. Das Raumschiff spielt diesmal also eine sehr große Rolle.

Eine weitere Neuerung sind Checkpoints. Stirbt man muss also nicht von einer Speicherstation gestartet werden, sondern es wird einfach der letzte Checkpoint angesteuert. Ebenfalls dürft ihr jetzt munter "Auszeichnungen" sammeln die ihr für das erlegen einer gewissen ANzahl von Gegnern und anderen Dingen bekommt.

Auch neu ist die Tatsache das Samus nicht zu Beginn alle ihre Dinge verliert sondern gleich "voll" durchstartet. Dies bedeutet aber nicht dass die Kopfgeldjägerin nicht aufestockt werden kann. Zumal es da ja noch den Hypermodus gibt in dem sich dann nach der ersten Stunde auch wieder die kargen Storyelemente der beiden Vorgänger treffen, denn wie Primezocker wissen ist Samus von Phazon infiziert. Diesen Modus gilt es zu bändigen und nur zur rechten Zeit zu benutzen, ansonten stirbt unsere Protagonistin durch Energieverlust.
Obacht ist dennoch geboten, denn auch dieses Phazon hat seine Tücken die beim Spieler durachaus Panik verursachen können (keine Spoiler an dieser Stelle).

Was macht das Game denn nun also zu dem was es ist? Ganz klar, die Steuerung! Wiimote macht`s möglich, denn man kann mehr als exakt selbst die kleinsten Gegner treffen, egal wie weit diese Weg sind. Damit nicht genug, denn es gilt auch Samus Hände mit Wiimote/Nunchuk bei einigen Puzzles zu bewegen und somit ist man erstmalig wirklich bei einem Konsolenshooter im Spiel (wobei das Spiel kein wirklicher Schooter ist sondern Rätsel bei diesem Teil deutlich im Vordergrund stehen und gigantische Formen annehmen).
Die Retrostudios haben sich die Verzögerung wirklich hingesetzt und alles ausgefeilt. Es gibt keine Problemchen die man vieleicht bei einem Redsteel kennt und die manchmal etwas gefrustet haben, NEIN, es funktioniert einfach wie man es von einem Nintendogame nunmal erwartet. Die Bewegungen sind gut durchdacht, die Menüs lassen sich optimal steuern, es passt wie die Faust auf`s Auge.

Wirklich negativ fällt höchstens auf dass die Eröffnungsfanfare von Metroid zu oft verwendet wird und man sie schnell nicht mehr höhren will. Ebenfalls ist das SCannen etwas auf die Spitze getrieben denn gleiche gegenstände müssen jetzt durchaus öfter gescannt werden wenn sie in einer anderen Location stehen. Auch gilt es jetzt Knöpfe und Schalter in ihrer aktiven und inaktiven Form zu scannen, was auf die Dauer etwas anstrengend wirken kann.

Denno - Retro hat es also geschafft das erste wirkliche Wiigame zu präsentieren in dem alles durchdacht ist und in dem Wii zeigen kann wwas es leisten kann. Stoßen wir also an auf das Ende der Minigame-Ära und freuen uns auf weitere Games die Videospiele so revolutionieren wie es Metroid Prime Corruption macht.

Zum Thema Online-/Multiplayer noch eine kleine Sache: Nope, nicht bei diesem Spiel. Es mag zwar ärgerlich erscheinen, doch anhand des abgelieferten Games vergisst man das Fehlen dieses Modus. Zudem gibt es andere Online-Spielchen, aber die darf jeder selbst herausfinden ;)

Unterm Strich bleibt zu sagen: Empfehlenswert, empfehlenswert hoch 10!
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2008
Nachdem die Retro-Studios das Metroid Universum in 3D neu belebt haben, kam für die Nintendo Wii endlich der lang erwartete letzte Teil der Reihe. Ob er mit den anderen beiden grandiosen Teilen mithalten kann?

Grafik:
+ sehr schöne Levels
+ bombastische Präsentation
+ abwechslungsreich gestaltete Schauplätze
+ Licht- und Schatteneffekte
+ Animationen
+ Charaktermodelle
+ sehr detailiert
---> 5/5

Sound:
+ guter Soundtrack
+ stimmige Hintergrundmusik
+ Sprachausgabe
+ Sounds
---> 5/5

Steuerung:
+ bisher beste Ego-Shooter Steuerung für Wii
+ sehr präzise
+ leicht zu erlernen
+ Bedienung
+ Tastenbelegung
+ Handhabung
---> 5/5

Gameplay:
+ sehr Abwechslungsreich
+ offene Spielwelt
+ gute KI
+ Morph-Ball Feature auch heut noch grandios
+ ausgefeilte und stets faire Rätsel
+ bombastische Bossgegner
+ Leveldesign großartig
- leider nicht mehr so wegweisend wie Teil 1 und 2
- ab und an frustrierend
---> 4,5/5

Fazit:
Mit Metroid Prime 3 schaffen es die Retro-Studios das Niveau der MP-Reihe zu halten, wenn nicht sogar durch die neuen Ideen noch zu verbessern. Für Fans der Reihe pflicht, alle anderen sollten sich Metroid Prime 3 auch keinesfalls entgehen lassen!
---> 5/5
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2007
Soso, da ist sie also wieder, die coolste Frau, seit es Kampfanzüge und Videospiele gibt. Ja, meines Erachtens hängt Samus Aran auch locker Frau Croft in Sachen Coolness ab ;-). Und diesmal darf sie auf dem Wii hüpfen, schießen, sich zusammenrollen und Rätsel knacken. Was hat mich bei Samus' neuestem Ausflug in die Weiten des Alls am meisten beeindruckt? Vermutlich die Tatsache, dass man nicht nur Altbewährtes aufgekocht und in ein neues Gewand gepackt hat, sondern wirklich versucht wurde, der Serie neue Impulse zu geben. Woran man das merkt? Na, gehen wir doch gleich mal in medias res...

Das Spiel und die Story:

Das erste, was auffällt, sobald man das Spiel einmal gestartet hat, ist mit Sicherheit zum einen, dass man sich in Samus' Schiff wiederfindet. Dieses spielt dann auch eine zentrale Rolle im weiteren Verlauf und kann sogar, analog zu Samus' Kampfanzug, mehrere Male aufgerüstet werden. Und es offenbart gleich zu Beginn ein neues Feature: Es kann fliegen und landen, nicht nur abstürzen! ;-)Auch schön: Die Protagonistin schmeißt nicht gleich zu Beginn erstmal ihren ganzen Krempel weg, sondern hat bereits eine Basisausstattung, bestehend aus Space Jump Boots, Morph-Ball-Fähigkeit und natürlich dem Powerbeam und Scan-Visor. Trotzdem ist wieder viel Platz für neue Erweiterungen, u. a. den Röntgen-Visor, der diesmal mit noch cooleren optischen Effekten begeistert, die Missile- und Beam-Aufrüstungen (das aus den Vorgängern bekannte Waffenwechseln entfällt hier, vermutlich als Tribut an die kleinere Tastenauswahl der Wii-Controller) und natürlich dem PED, dem Phazon Enhancement Device, mit dem Samus in den Hyper-Mode wechseln kann, um richtig viel Schaden zu machen und unverwundbar zu werden. Dieser Modus knabbert allerdings beständig an ihrer Lebensenergie und birgt die Gefahr der Verseuchung, weshalb sein Einsatz mit Vorsicht zu genießen ist.
Was gibt's noch Neues? Achja, es gibt immer wieder Spielabschnitte, in denen Verbündete GF-Soldaten herumlaufen bzw. stehen, also NPCs, die einen nicht immer direkt ans Leder wollen. Auch neu: Die Zwischensequenzen haben eine Sprachausgabe spendiert bekommen, die allerdings auch bei der lokalisierten Fassung nur auf englisch zu hören ist. Die Sprecher machen aber einen durchweg motivierten Eindruck und die Untertitel für die deutsche Version geben das Gesagte korrekt wieder.
Die verschiedenen Schauplätze sind wunderschön designt und äußerst abwechslungsreich gestaltet, sowohl optisch, als auch von den zu erledigenden Missionen. Das Hilfe-System (ein über Funk sprechender Super-Computer), lässt einen eigentlich nie im Regen stehen, man weiß immer, was man als nächstes zu tun hat, um die Story voranzutreiben.
Die Bosskämpfe allerdings, schon immer das Highlight der Serie, fallen vom Schwierigkeitsgrad deutlich 'lascher' aus, als in den Vorgängern (vor allem der bockschwere erste Prime-Teil kommt einem hier in den Sinn). Einsteiger wird's freuen, denn die sehen schneller Land, als Veteran fehlte mir hier jedoch der 'Biss'. Das Design der Boss-Gegner ist dagegen wieder über jeden Zweifel erhaben, jeder erfordert eine etwas anderen, mal mehr, mal weniger komplexe Vorgehensweise.

Die Technik

Optisch macht MP3 einiges her: Wunderschöne Welten, mit üppiger Detailfülle und exzessivem Gebrauch von Bloom-Effekten und scharf gezeichneten Texturen entführen einen direkt in eine andere Welt. Die Weitsicht (oder die Illusion davon) in den Himmelsstadt-Levels ist schlicht atemberaubend, während insbesondere der letzte Schauplatz vor dem finalen Showdown an Fremdartigkeit kaum zu überbieten ist und eine unglaublich dichte Atmosphäre des Alleingelassenseins und der Bedrohung vermittelt. Auch der komplett in düsteres Rot und Rostbraun gehaltene Piratenplanet ist eine wahre Augenweide. Kleiner Wermutstropfen: An einigen Stellen tritt Kantenflimmern auf, die Grafik ist nicht für etwas höheres als Standard-PAL-Auflösung gemacht und die kaschierten Ladezeiten beim Öffnen der nächsten Tür kann durchaus auf Dauer nervtötend lange dauern.
Die Steuerung ist hervorragend gelungen; intuitiv, direkt und ohne Aussetzer dirigiert man Samus so souverän wie selten zuvor, für mich die bisher beste Shooter-Steuerung auf Konsole, die Dual-Analogstick-Variante, die sonst üblich ist, kann grad nach Hause gehen! Auch Schalter mit der Wii-mote betätigen und den Grapple-Beam mit Nunchuk auswerfen und benutzen klappen immer problemlos und erhöhen noch das 'Mittendrin statt nur dabei'-Gefühl des Titels.

Kurz- und Langzeitmotivation:

Wer sich weder besonders beeilt, noch herumtrödelt oder gar eine 100%-Rate anstrebt, der kann als 'Durchschnitts-Gamer' nach etwa 15-20 Stunden die Nachricht 'Mission Complete' über den Bildschirm flimmern sehen. Die Suche nach den letzten Archiv-Aufzeichnungen und versteckten Extras, für die man alle Schauplätze noch einmal akribisch abgrasen muss, sobald man sich voll aufgerüstet hat, wird noch viele Stunden mehr in Anspruch nehmen. Und natürlich, sobald der Schwierigkeitsgrad Normal bewältigt ist, wartet der Hyper-Mode, in dem noch mehr der begehrten 'Credits' warten. Diese sind eine Art Achievement-System Nintendo-style, mit dem man im Optionen-Menü verschiedene Extras (Artworks, Soundtracks...) kaufen kann.

Fazit:

Wenn Sie die Vorgänger mochten, werden Sie auch diesen Teil lieben. Alle Wii-Besitzer, die MP1 und 2 noch nicht kennen, werden hier vielleicht ihren Einstieg finden, da der moderatere Schwierigkeitsgrad für erheblich weniger 'Ich-ess-gleich-den-Controller'-Momente sorgt. Und da der Wii ja auch Gamecube-Scheiben verdaut, kann man die Vorgeschichte anschließend noch nachholen ;-).
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2008
Eins vorweg: MP3 ist mein ersten Metroid Prime Spiel. Und ich bin begeistert!

Die Story (Weltraumpiraten wollen das Universum regieren) gewinnt sicherlich keinen Innovationspreis, ist aber meiner Meinung nach eh nur Mittel zum Zweck. Denn das um diese Story gestrickte Spiel ist einfach super.

Die Steuerung klappt hervorragend. Gezielt wird direkt mit der Remote auf den Fernseher während man Samus mit dem Nunchuk steuert. Dabei sieht man das Geschehen aus der Ego Perspektive. Ausnahme: man verwandelt sich in den Morph-Ball. Dann schaltet das Spiel in die 3rd Person Perspektive um, damit man die Umgebung besser sehen kann.

Das Spiel selbst wechselt ständig zwischen kleineren Rätselparts, Geschicklichkeitsübungen und wird stellenweise zum reinrassigen Shooter. Das alles klappt sehr gut. Immer wieder werden auch die Spezialfähigkeiten zum bewältigen der gestellten Aufgaben benötigt.

Besonders gut gefallen haben mir die Bossgegner. Jeder erfordert eine eigene Taktik um ihn bezwingen zu können. Einfach nur drauf halten und warten bis er umfällt wie es in vielen PC Spielen der Fall ist klappt hier nicht.

Um es kurz zu machen: Metroid Prime 3 ist ein sehr gelungenes Spiel, das ich jedem nur empfehlen kann!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juni 2008
Was mich am Meisten umgehauen hat, ist wie effizient das Grafikdesign von Corruption an die beschränkte Wii Hardware angepasst ist.Die Landschaften sind absolut fantasievoll und abwechslungsreich gestaltet, ich fühlte mich erinnert an die XEN-Welt von Half-Life, sowie die Optik von Unreal am PC.
Es macht Spass zum choralen ambient sound durch Alienwelten zu wandern, und die Kämpfe und Rätsel sind fordernd aber sehr motivierend.
Es stimmt dass manche Bosse eine Taktik benötigen, aber auch darin liegt ja die Motivation.Man darf nicht vergessen, dass Corruption wiederum "nur" eine 3D Variante eines 2D Spieles ist, und der Aufbau mit Leveln, Gegnern und Bossen ist schon sehr "klassisch".
Für die Wii ein rundherum empfehlenswertes Spiel mit toller Grafik, fantastischem Sound und hohem Spielspass.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Dezember 2007
Das ist ganz klar das Spiel mit der besten Grafik UND der mit Abstand besten Steuerung für die Wii-Konsole. Zumindest aktuell.
Besonders an Metroid Prime 3 kann man sehen, welche Schmankerl uns noch bevorstehen.
Das Spiel eignet sich perfekt, um die Vielfältigkeit und die Präzision der Wii-Steuerung zu demonstrieren.
Die ersten Stunden ist man erstmal von den Socken, wie unglaublich präzise und direkt die Steuerung wirkt.
Hier wurde eine absolute Glanzleistung abgeliefert. Man hat vom ersten Augenblick an das Gefühl, Herr über das gesamte Geschehen zu sein. Die Eingewöhnungszeit an die Steuerung fällt sehr kurz aus.

Nunchuke (zwingend notwendig), als auch Wii-Mote werden recht oft im Spiel benötigt. Ob man nun als Morph-Ball in Third-Person-View oder in Ego-Shooter-View als hübsche Lady im Kampfanzug unterwegs ist, jederzeit ist die Steuerung genial, erfrischend, packend und innovativ.

Es gibt nicht mal den kleinsten Kieselstein als Anstoss. Perfekte Arbeit !

Auf ähnlich hohem Niveau befindet sich die gesamte grafische Darstellung des Spiels. Ob Leveldesign, Endgegner, Waffen oder "normale" Gegner. Hier wurde 1a Handwerkskunst abgeliefert.

Ergo: Für jeden Wii-Besitzer ist das Spiel ein klarer Pflichtkauf. Es gibt sehr wenige Wii-Games, die sich im gleichen Olymp einfinden dürfen wie Metroid Prime 3. Grafisch, spielerisch und vom Unterhaltungswert erhält man sehr viel fürs Geld. Selbst nach dem Durchzocken - und selbst mit einer grossen Wii-Spielesammlung - wird man dieses Meisterwerk immer wieder rauskramen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2008
Ja, mehr gibts dazu ja eigentlich nicht zu sagen. Ich machs trotzdem.

Ich habe mir am Freitag das Spiel gekauft und wegen Zeitmangel leider nur Freitag und Samstag nacht jeweils von 18:00 bis ca. 04:00, sowie am Sonntag ein paar Stündchen spielen können. :) Macht zusammen gute 20 Stunden und durch bin ich noch lange nicht.

Mit Samus habe ich vorher nur wenige Stunden auf dem SNES verbracht und es dann an den Nagel gehängt, weil es mir einfach zu verzwickt und zu schwer war. Nach einigen Jahren des Reifungsprozesses meinerseits sind es genau diese Qualitäten, die ich nun zu schätzen weiß. Einfach drauf los rennen und rumballern reicht nicht, um den Abspann zu sehen. Das Spiel bietet viele Rätseleinlagen, die teilweise recht deftig ausfallen (aber mit ein bisschen Nachdenken zu knacken sind), man besucht zuvor schon gespielte Bereiche wieder, um mit einem Add-On des Anzugs, das man woanders gefunden hat, neue Abschnitte zu erreichen... Teilweise ist allerdings nicht sofort ersichtlich, wo man als nächstes hin muss und man findet auch nur wenige Hinweise dazu. Das ist allerdings eher die Ausnahme und nach einem kurzen Blick in einen der vielen Walkthroughs, die man im Internet finden kann, fragt man sich, warum man da nicht selbst drauf gekommen ist.

Die Steuerung geht nach ein paar Minuten locker von der Hand, die Grafik holt so ziemlich alles aus dem Grafikprozessor der Wii raus was geht und Musik und Soundeffekte sind absolut stimmig. Der Schwierigkeitsgrad, was das Sterben durch Gegnereinwirkung angeht, steigt moderat an, das Spiel ist aber bis jetzt - zumindest für mich - in dieser Beziehung noch nicht sooo herausfordernd. Vor allem hätte ich mir eine härtere Bestrafung beim Herunterfallen ins Nirvana gewünscht.

Sehr schön sind auch die Bosskämpfe inszeniert. Oft ist nicht sofort ersichtlich, wie man den Kerl denn jetzt umbringen kann. Ein Scan hilft dann. Trotzdem kann schon mal eine halbe Stunde vergehen, bis er Staub frisst und danach ist man mal so richtig stolz. :)

Warum habe ich jetzt, trotz kleiner Mängel, 5 Sterne vergeben? Das Gesamtkonzept ist einfach superstimmig. Ich renne einfach gerne ne Stunde durch die Gegend, um ein Rätsel zu lösen oder herauszufinden, wo ich als nächstes hin muss, wenn das soo viel Spaß macht und ich dann feststelle, dass es eigentlich total logisch und ich nur zu blöd war.

Und so vergehen beim Spielen von Metroid Prime 3: Corruption die Stunden und wenn man sich endlich zum zehnten Mal gesagt hat, dass man nur noch zum nächsten Speicherpunkt rennt und es schafft, die Wii auszumachen, dann geht man mit einem wohligen Gefühl ins Bett und freut sich auf die nächste Session mit Samus.

Ach so, noch eine Sache: Ich finde die Speicherpunkte-Lösung absolut klasse. So kommt man nicht in Versuchung, die Wii auszuschalten. :) Außerdem sind die Wege zwischen den Punkten nicht zu lang und immer schaffbar und nicht zuletzt bleibt das Spiel dadurch viel spannender und herausfordernder.

Metroid Prime 3: Corruption ist für mich DAS beste Singleplayer-Spiel, das ich je gespielt habe. Danke, Nintendo. :)
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2007
Hallo!

Ich habe am Dienstag meine Import-Version aus den USA erhalten - das Game ist der Hammer!!!
Und das sehe nicht nur ich so: Über 400.000 verkaufte Einheiten innerhalb der ersten Woche - damit das Game sogar Bioshock für die Xbox360 vom ersten Platz verdrängt - die Wii setzt ihren Siegeszug fort!
Doch um auf das Game zu kommen: Es ist die beste Steuerung, die ich je in einem Ego-Shooter gespielt habe und um einiges besser als bei Red Steel oder CoD3, wirklich sehr, sehr gut!
Das Game macht bereits zu Beginn mächtig Laune (habe biser knapp 4 Stunden gespielt)! Und die Optik zählt zu dem Besten, was es auf der Wii gibt, 16:9 Modus, 480p-Modus, jederzeit flüssig, gestochen scharfe Texturen, super Sprachausgabe - einfach super!
Kann das Game jedem ans Herz legen, der sich für Ego-Shooter und Ego-Adventure-Games interessiert - und jedem anderen auch :-)!

Schöne Grüße
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