Im Unterschied zu den bisher erschienenen Metal-Gear-Teilen ist MGS 4 eigentlich kein Stealth-Game mehr. Obwohl man auch durch die Levels schleichen kann, kommt man doch wesendlich effektiver voran, wenn man einfach jeden Gegner umlegt der in Reichweite ist. Während in den ersten Metal-Gear-Teilen offene Konfrontationen meistens im Game-Over endeten, kann man sich in MGS 4 besonders angesichts der riesigen Auswahl an Waffen, ungeschoren mit roher Gewalt durch die Levels bewegen. Für Liebhaber von Ego-Shootern könnte das Spiel also sehr interessant sein, wohingegen Stealth-Game-Fans diesmal kaum auf ihre Kosten kommen.
Die grandiose Präsentation und die bombastischen Videosequenzen lenken anfangs noch von der großen Schwäche des Spiels ab. Das es nämlich zum Ende hin spielerisch immer dünner wird und die Areale immer kleiner werden, wohingegen die Zwischensequenzen immer mehr Raum einnehmen, bis man am Ende den Eindruck bekommt in einem gigantischen Computerfilm zu sitzen, in dem man nur hier und da mal eine Sequenz selbst spielen darf. Das Verhältnis zwischen Spiel- und Videosequenzen gerät einfach vollkommen aus dem Gleichgewicht. Auch in der Quantität haben die Macher offensichtlich jedes Maß verloren, obwohl die einzelnen Videosequenzen schon teilweise Spielfilmlänge erreichen, werden oft auch noch mehrere davon hintereinander gestaffelt. Nach einiger Zeit stellt man sich vor, wie gut das Spiel hätte werden können, wenn man nur all das, was in den endlosen Videosequenzen gezeigt wird, selber hätte Spielen dürfen.
Die Qualität der Spielgrafik erreicht oberes PS3-Niveau, ist aber noch ein ganzes Stück von einer Grafikbombe wie "Gears of War" entfernt. Die Qualität der Videosequenzen erreicht hingegen absolut höchstes Niveau und setzt wirklich neue Maßstäbe. Die Geschichte ist diesmal nicht so kompliziert und message-lastig wie in MGS 2, allerdings wird es manchmal immer noch ziemlich schräg. Zur angeblich finalen Episode der Metal-Gear-Reihe kann man nur sagen, das Hideo Kojima bereits bei der Veröffentlichung von MGS 2 im Jahre 2001 in Interviews bekannt gab, das dies das letzte von ihm initiierte Metal-Gear-Spiel sei und das er keinen Grund dafür sähe noch einen weitern Teil zu produzieren. Nun sind wir bereits beim vierten Teil und noch immer ist Hideo Kojima federführend verantwortlich. Wenn MGS 4 ein kommerzieller Erfolg wird, kann man also davon ausgehen, dass in künftigen Konsolen-Generationen weitere Metal-Gear-Teile folgen werden.
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Kann mich dem Großteil der Kollegen absolut nicht anschließen, muss jedoch dazu sagen dass ich gerade einmal 2 Stunden gespielt habe.
Mir fehlt bisher jedoch alles, was Metal Gear Solid ausgezeichnet hat:
Spannung, schleichen, geniale Momente etc.
habe die 3 Vorgänger selbstverständlich durchgespielt.
Die Videosequenzen sind absolut nervtötend und die spielerischen Passagen bisher nicht sehr prickelnd. Das ist echt nur noch Action. Mal schauen wie's weiter geht...
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Mit fernöstlichen Kreationen ist es ja so eine Sache: storymässig versuchen sie oft grosse Tiefe und Hintergrund vorzugaukeln und belassen dabei soviel im Unklaren, dass sich jeder selber alles zusammen kann, bzw. muss.Für jemand wie mich, der mit MGS nicht vertraut ist, ist die Story dieses Spiels ein Buch mit sieben Siegeln, was dazu führt dass aus Spannung Verwirrung und aus Verwirrung Langeweile und schliesslich Frust wurde, so dass ich das Ganze nach ca 3 Stunden und dem ersten Akt abgebrochen habe.Das Gameplay ist nichts Besonderes, ein bischen rumschleichen (wenn man will), ein bischen Ballern a la Ghost Recon, dazwischen eeeelend lange Zwischensequenzen, die so richtig jeden Spielspass im Keim esticken.Kojima mag ja gerne Filme machen und Geschichten erzählen (so auf dem Niveau eines B-Movies), aber ein Spiel kommt bei sowas nicht raus.Die Grafik ist technisch wirklich gelungen, aber auch hier nerven die tristen Deprifarben schon nach kurzer Zeit.
Schlichtweg ein total überhyptes Game, bei dem kaum Spannung aufkommt, aber viel zugegeuckt werden muss.Für Fans sicher ein Meilenstein, alle die sich nicht SEHR für MGS interessieren finden sicher besseres für die PS3.
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Ja, MGS ist toll inszeniert und der Hauptcharakter -Snake- ist sympathisch, aber: Was bringt es, wenn die Steuerung völlig überladen und alles andere als intuitiv ist und der Spielfluss ständig von ellenlangen, strunzöden Filmsequenzen (immerhin in Spielgrafik) unterbrochen wird? Nicht viel, außer einer erneuten Enttäuschung.
Wenig Substanz, viel Trara...
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Ich bin Serien-Neuling und kenne daher die bisherige Story nicht. Womöglich ist das das Problem an diesem Film mit Spieleinlagen, aber es kann ja auch nicht sein, dass das Ganze nur für Spieler entwickelt wurde, die alle Serienteile kennen und sich ausschließlich über die weitererzählte Story freuen. Denn der Rest dieses "Spieles" ist bestenfalls Durchschnittsware. Absolut kein Spielelement, das man nicht aus drei bis fünf anderen Spielen schon kennen würde.
Grafik:7/10
-->teils gute Figurentexturen
-->sonst Durchschnitt
-->extrem triste Farbgebung
-->Schriften auf meinem nicht kleinen PAL-Fernseher fast nicht lesbar, daher HD-Fernseher pflicht
Sound: 9/10
-->Stimmen nicht lokalisiert
-->aber nicht schlimm, wenn man des Englischen mächtig ist wegen der hervorragenden Sprachausgabe
Steuerung: 5/10
-->Tastenbelegung unnötig unpraktisch
-->3rd-Person Perspektive der 1st-Person-Perspektive geerell unterlegen, da der Protagonist den Blick versperrt und die Kamera in ALLEN 3rd-Person-Spielen zickt.
-->Snake läuft extrem langsam
Gameplay: 5/10
-->keine großen Schwachpunkte
-->keine Stärken
-->keine neuen Ideen, alles eben Standard
-->KI meist strunzblöd
Motivation: 5/10
-->mit anderen Spielen verglichen überdurchschnittliche Sequenzen
-->...die aber mit guten Filmen gar nicht konkurrieren können
-->ca. 60% der Gesamtzeit bestehen aus diesen teils völlig überzogen langen Sequenzen
-->also viel Zeit zum Kaffee/Wasser/Cola holen...
-->Schleichen ist meist aufwendiger als einfach jeden Gegner zu erschießen
-->Missionen beschränken sich meist darauf, das auf der Landkarte markierte Ziel durch Gegnerhorden hindurch zu erreichen.
Was bleibt, sind Filmsequenzen in Spielgrafik, die sowohl in Sachen Story als auch Präsentation weit hinter einem durchschnittlichen Actionfilm zurück bleiben und ein Spiel, das kein bisschen mehr als Durchschnittskost bietet. Dazu kommt ein stellenweise unglaublich beschämender Humor, wenn zum Beispiel einer der verbündeten Widerstandskämpfer an Durchfall leidend seinen Kampfanzug mit eben diesem Befleckt und Fliegenschwärme an seinem Hintern den Gestank andeuten sollen.
Sehr schade und mir ein Rätsel, wie ein derart abgedroschenes Werk so viele Menschen begeistern kann. Vermutlich richtet sich das gesamte Spiel wohl eher an eingefleischte MGS-Fans, die das Ende der Geschichte miterleben wollen. Diese dürften auch wissen, was sie erwartet und an den Darreichungsform als interaktivem Film gefallen finden, wenn ohnehin nur die Insiderstory zählt. Das erklärt dann auch die überschwängliche Begeisterung und die fantastischen Bewertungen einiger namhafter und erfahrungsgemäß sehr durchdacht bewertender Magazine.
Alle Nicht-MGS-Veteranen, die ein gutes Actionspiel suchen, schauen sich besser woanders um.
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Ich habe Teil 1-3 der Serie nicht gespielt. Das heißt meine Rezension bezieht sich ungetrübt nur auf diesen 4. Teil und wird nicht durch nostalgische Gefühle getrübt.
Über den Installationsvorgang wurde schon mehrfach berichtet. Auch mir fiel ungut auf, dass vor jeder neuen Sequenz sehr lange Installationszeiten notwendig waren. Das hätte sich eindeutig besser lösen lassen.
Die Grafik ist insgesamt gut. Die Möglichkeiten der PS3 werden gut ausgenützt. Die Animation der Charaktere in den Zwischensequenzen ist sehr schön - fast wie ein Film. Die Animation des Hauptcharakters im Spiel ist allerdings mehr amüsant als furchteinflößend, hat man doch eher das Gefühl, dass sich ein älterer Herr mit Kreuzschmerzen und dem dringenden Bedürfnis eine Toilette aufzusuchen durch die Landschaft schleppt als ein beinharter Kämpfer der unbemerkt durch die Gegend schleicht.
Der Sound hört sich gut an. Die Möglichkeit mit dem Ipod im Equipment auch Musik zu hören hat mir gut gefallen. Sehr nervig allerdings ist die Sequenz wenn man das Zeitliche segnet wo jedesmal irgendwer schreit Snake! Snake!!!! Snake!!!!!!!!!! - kann man leider auch nicht abwürgen.
Das Gameplay ist für mich völlig in die Hose gegangen. Die KI der Gegner ist einfach lächerlich. Die Hüpfen zwar ein wenig hin und her und gehen auch mal in Deckung. Mit einer Sniper braucht man aber nur auf der Stelle zu bleiben wo der Kopf verschwunden ist - kurz darauf taucht er wieder auf und das wars dann. Sehr interessant ist auch dass Gegner in Sackgassen spawnen und zwar völlig endlos. Da kann man stehen bleiben und munter hunderte von den Lemmingen abknallen - naja zumindest hat man keine Munitionsprobleme.
Eine Schleich-Spiel ist es m.E. auch nicht. Es besteht zwar die Möglichkeit zu schleichen (in der oben beschriebenen etwas skurrilen Körperhaltung), jedoch ist das Shooter-mäßige Durchgehen genauso möglich und eigentlich auch einfacher.
Über die Zwischensequenzen wurde schon eine Menge gesagt - dazu nur eine Anekdote. Habe in der Nacht gespielt - bin während einer Zwischensequenz eingenickt - nach etwa 15 Minuten aufgewacht und sie war noch immer nicht vorbei. Glücklicherweise besteht die Möglichkeit diese Sequenzen zu überspringen.
Schlußendlich ist das "Vergnügen" nach etwa 5 Stunden vorbei (ohne Filmsequenzen). Zurück bleibt nur ein Gefühl von "und das war alles?".
Es mag sein dass nach den ersten 3 Teilen dieser ein guter Abschluß ist der Lösungen und Antworten bringt. Ohne von diesen ersten 3 Teilen voreingenommen zu sein ist es ein sehr kurzes, viel zu einfaches Spiel - nein eigentlich Film mit kurzen Interaktionsmöglichkeiten - das für mich weit entfernt von einem Top-Titel ist.
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Ich war über viele Jahre hinweg ein PC-Spieler und habe mich erst mit der PS3 der sicher zu Recht vielgelobten Metal-Gear-Reihe hinwenden können. Die Tests im Vorfeld waren überragend und auch in meinem Freundeskreis wurde das Spiel sehnsüchtigst erwartet. Als das Spiel jedoch in meiner PS3 lag, machte sich sehr schnell Ernüchterung breit, die mit zunehmender Spieldauer sogar noch zunahm. Da ich als Quereinsteiger nur einen ganz bestimmten Käuferkreis repräsentiere, richtet sich die Rezension also in erster Linie an eben diese Gruppe.
Der erste Kritikpunkt fiel mir schon sehr früh auf: Mal eben so eine halbe Stunde spielen geht mit MGS4 gar nicht. Vielmehr bekam ich den Eindruck, die sehr kurzen Spielabschnitte dienen hier lediglich als Aufhänger für endlose Videosequenzen und Filme, die die Story erzählen. Grundsätzlich nichts, was Kritik rechtfertigen würde, aber als Quereinsteiger sind Sie nun mal bei diesem Titel aufgeschmissen, denn Sie werden laufend mit neuen Anspielungen, Figuren und mannigfachen Storysträngen konfrontiert, dass Ihnen bereits nach wenig Spielzeit der Kopf schwirrt und Sie vor lauter Anspielungen gar nicht mehr mitkommen.
Man kann mir nicht vorwerfen, dass ich es nicht versucht hätte. Ich habe mich durch den größten Teil der Metal-Gear-Wiki im Internet gekämpft und auch im PS-Store die Erläuterungen zur Story heruntergeladen, aber dennoch kam ich auf keinen grünen Zweig.
Wäre MGS4 nun zumindest vom Spielerlebnis her so überragend gewesen, hätte ich die Videos ignoriert und einfach nur das Spiel zu Ende gebracht. Keine Frage, der Titel ist handwerklich solide und grafisch voll auf der Höhe, aber den Hype konnte das Spiel auch als Shooter kaum erfüllen. Wenn die MG-Reihe für Stealth steht, dann war es nicht sehr clever aus dem vierten Teil der Reihe eine "Sowohl-als-auch-Lösung" zu machen. Sie können zwar schleichen, aber schießen und durchrennen geht genauso. Und schließlich gibt es für die PS3 leider weitaus bessere Action-Titel (z.B. The Darkness & Call of Duty 4), so dass ich nach etwa 10 Stunden schließlich entnervt und unüberzeugt aufgab.
Fazit
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Als kompletter Neueinsteiger sollten Sie sich wirklich überlegen, ob Sie sich dieses Spiel antun wollen. Es ist vielmehr Film als Spiel und auch der optisch schönste Film überzeugt nicht, wenn man bei der Story nicht mehr mitkommt. Ich bezweifle gar nicht, dass für viele MG-Fans hier endlich eine geschichtsträchtige Reihe zu Ende erzählt wurde und diese deshalb sehr zufrieden sind. Dennoch ist das Spiel auch nicht ein so übermäßiges Action-Erlebnis, dass man es "nackt", also ohne die Story spielen könnte, ohne Motivation und Lust zu verlieren.
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ich habe das Spiel gekauft um einige Stunden Spass zu haben. Leider hatte ich das Spiel nach 1 Woche und ca. 2 Std Aufwand pro Tag durch gespielt.
Die Grafik ist gut, doch scheint das Spiel ein gefühltes 80% zu 20% Verhältnis zwischen Spiel und Zwischensequenzen zu haben. Wobei die 80% leider auf die Videosequenzen ausfallen.
Dabei nerven die ständigen Spielunterbrechungen und das Nachladen von der BlueRay/Platte wirklich extrem. Auch das dabei dann alle 5min auf die Start Taste gedrückt werden muss damit es weiter geht. Wer denkt er können bei den Videos mal schnell aufs Klo, der irrt sich. Denn zwischendurch blitzen kurz eingeblendete Tasten auf die man drücken muss um wieder eine andere Sequnz zu sehen. Wer dies versäumt, dem entgehen Punkte.
Nach der Werbung hätte ich weit mehr von dem Spiel erwartet. So kam es mir wie ein Anime Film vor in dem ich die Kapitel von Hand weiter schalten muss.
Obwohl für nur ¤40,- im Angebot bei MMarkt gekauft, ist es sein Geld nicht wert.
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Ich habe mir das Spiel mit großen Erwartungen gekauft. Nach fast 10 Minuten Installation und Intro gings endlich los. Man spielt ca. 2 Minuten und dann kommt wieder ein kurzer Film, das nervt echt. Muss nicht sein! Ich habe den ersten Teil mir damals gekauft und der ist allemal besser. Vom Kauf würde ich auf alle Fälle abraten.
Steuerung: sehr schlecht
Grafik: sehr gut
Sound: sehr gut
Deswegen von mir nur so wenig Sterne.......
Story: schwach
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Ich dachte da kann man nichts falsch machen. Naja. Die Grafik ist in den Videos klasse. im Spiel nicht mehr so gut. Was mir aber auffällt, ist dass es weniger Spiel als Film ist. Immer diese ewigen Sequenzen und dann muss man da noch irgendwelche Knöpfe drücken. Kann also noch nicht mal die Sache laufen lassen und dabei was anderes machen.
Ich habs mir ganz anders vorgestellt. Auch muss man, um die Story zu kapieren, die anderen Metal gear Teile kennen.
Vielleicht machen mich jetzt einige Fans nieder. Aber mir hat es einfach nicht so gefallen. Ich glaube es ist mehr ein Spiel für richtige Fans der Serie, als für Einsteiger bei Metal Gear. Für mich gibt es bessere Shooter mit weniger Video und dafür mehr Spiel.
2 Sterne gibts für Grafik in den Videosequenzen und für das bisserl Spass (am meisten im Multiplayer-Online-Modus).
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