Amazon.de: Kundenrezensionen: Grand Theft Auto IV

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140 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen GTA 4 - Eine kritische Meinung.
GTA 4 ist da endlich da, und es bleibt meinerseits nach 30 Stunden Spielzeit die nüchterne Feststellung, dass GTA 4 zwar ein gutes Spiel geworden ist, meiner Meinung jedoch abseits der exzellent durchdesignten Spielwelt und der enormen Liebe zum Detail deutlich hinter der spielerischen Brillanz von "Vice City" und "San Andreas" zurückbleibt.

Da die Vorzüge...
Vor 18 Monaten von Ilkar veröffentlicht

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versus
58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Schoenster GTA Titel, aber schwach in der Ausfuehrung
GTA IV sieht grafisch beeindruckender aus als jeder bisherige Titel. Dennoch ist der nach GTA 3, Vice City und San Andreas der schwaechste Titel.

Warum?

Es gibt im Vergleich zu San Andreas nichts Neues.

Die Stadt sieht, grafisch sicherlich beeindruckend, bei weitem nicht so authentisch aus wie Vice City. Insgesamt wirkt diese etwas...
Vor 9 Monaten von A. Zymny veröffentlicht

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140 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen GTA 4 - Eine kritische Meinung., 5. Mai 2008
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
GTA 4 ist da endlich da, und es bleibt meinerseits nach 30 Stunden Spielzeit die nüchterne Feststellung, dass GTA 4 zwar ein gutes Spiel geworden ist, meiner Meinung jedoch abseits der exzellent durchdesignten Spielwelt und der enormen Liebe zum Detail deutlich hinter der spielerischen Brillanz von "Vice City" und "San Andreas" zurückbleibt.

Da die Vorzüge des Spiel hier schon hinreichend diskutiert wurden, möchte ich an dieser Stelle stichpunktweise ein paar kritische Worte loswerden.

1. Meine Hauptkritik richtet sich gegen den allgemeinen Mangel an Innovation: Klar, Liberty City war nie schöner und größer, reicht das aber, um ein modernes, ideenreiches Produkt abzuliefern? Ich meine nein: Die Videospielindustrie stagniert dieser Jahre so sehr wie nie zuvor, mit "GTA 4" hatten Rockstar die Chance, komplett neue Sachen zu versuchen, revolutionäre Spielinhalte zu schaffen, die die Videospielwelt nachhaltig prägen. Mit "GTA 3" wurde damals ein solcher Effekt erzielt, ein neues Genre wurde geschaffen. Mit "GTA 4" hat man einzig und allein versucht, das ganze in die "Next Generation" zu verschiffen. Aus technischer Sicht muss dies als Erfolg betrachtet werden, in Sachen Gameplay hat sich bis auf marginale, aber spielerisch ebenso sinnfreie Neuerungen wie dem Fake-Internet fast gar nichts getan und das finde ich persönlich schade. Rockstar haben mit ihren Möglichenkeiten die Macht, etwas vollkommen neues zu schaffen, was trotzdem den Namen "GTA 4" hätte tragen können. So ist "GTA 4" "nur" mehr des bereits bekannten Gameplaymix.

2. Die reine Erforschung der Spielwelt ist in den Hintergrund gedrängt worden: Zwar gibt es mal wieder die bekannten Stunts und das übliche Sammelzeugs, dennoch wurde ich das Gefühl nicht los, dass Liberty City diesmal sehr stark um die Story herumgebastelt wurde. Wirkliche Gründe, stundenlang jeden Grashalm umzudrehen un den letzten Winkel der Stadt zu erforschen, sind nun nicht mehr so vorherrschend wie noch in den Vorgängern.

3. Die Story wird zwar fesselnd präsentiert, die entsprechenden Missionen sind aber leider - vor allem im ersten Drittel - sehr uninspiriert und austauschbar geworden. Entgegen den Vorgängern gibt es viel Leerlauf, zu Zeiten von "VC" und "SA" war fast jede einzelne Mission ein denkwürdiges Highlight für sich.

4. Die Minispiele sind unnötig und machen wenig Spaß. Sowohl Bowling, Dart als auch Billard sind gameplaytechnisch sehr unausgereift und machen bei weitem nicht soviel Laune, wie man sich zunächst denken würde.

5. Viele spannende Nebenmissionen wie etwa in den Vorgängerspielen wurden entweder zum schlechteren abgewandelt oder gleich ganz abgeschafft. Das so beliebte "Taxifahren" ist nur noch als kurze Minikampagne vertreten und wirklich spannende Nebenmissionen wie z.B. die Überfalls-Serie aus "San Andreas" sucht man vergebens. Zudem wird man bei vielen Nebenaufträgen durchweg vom Spiel geführt und muss nur noch den vorgegeben Pfad abwandern.


Was bleibt, ist bein wenig Enttäuschung, dass Rockstar es sich nicht getraut haben, etwas wirklich Einmaliges und Revolutionäres zu schaffen - die Möglichkeiten - sowohl finanzieller als auch technischer Natur - waren mit Sicherheit vorhanden.

GTA 4 ist ein sehr gutes Spiel, das steht außer Frage, leider bekommt man als Spieler nicht wirklich viel neues geboten und muss sich zudem mit fragwürdigen Designentscheidungen hinsichtlich der Missionsvielfalt abfinden.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Spieleentwickler irgendwann mal auf ganz neues Terrain begeben und zeigen, dass aus dem "Sandbox"-Genre noch viel raus zu holen ist.
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58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Schoenster GTA Titel, aber schwach in der Ausfuehrung, 30. Januar 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
GTA IV sieht grafisch beeindruckender aus als jeder bisherige Titel. Dennoch ist der nach GTA 3, Vice City und San Andreas der schwaechste Titel.

Warum?

Es gibt im Vergleich zu San Andreas nichts Neues.

Die Stadt sieht, grafisch sicherlich beeindruckend, bei weitem nicht so authentisch aus wie Vice City. Insgesamt wirkt diese etwas lebendiger, es wurde an der KI gefeilt (die Cops richten keine Massaker mehr an, wenn man denen den Wagen verbeult), aber es gibt irgendwie weniger zu entdecken. San Andreas zu erkunden hat einfach nur Spass gemacht, seltene Fahrzeuge suchen, Waffen, manchmal bin ich mit einem Truck und dem Country Sender viele Stunden einfach nur ueber das Land gefahren. Bei GTA IV hetze ich lustlos von einem Auftrag zum naechsten. Es gibt Gebaeude die man begehen kann, wie das Museum, einige Wohnhaeuser, aber irgendwie macht es keinen Spass diese zu suchen.

Vielleicht liegt es auch daran, dass die Motivation fehlt, Geld zu verdienen. Man kann es nicht ausgeben! Bei Vice City konnte man Haeuser kaufen, die einen Mehrwert boten: einen grossen Garten, oder einen Hubschrauber auf dem Dach. In San Andreas hat man sich ueberall Haeuser gekauft, um eine Fahrzeuge unter zu stellen. Die Schulen machten Spass, schon wegen der Belohnungen. Kampfjet, Kampfhubschrauber, Jetpack...

Gab es in den Vorgaengern noch seltene Fahrzeuge mit Besonderheiten, ist es bei GTA IV Einheitsbrei. Da gibt es keine Strech Limo mit Hemi Vergaser mehr wie bei Vice City. Und die coolen Low Rider und Moster Trucks aus San Andreas vermisst man auch schmerzlich. Mal abgesehen von zwei oder drei wirklich schwer zu bekommenden Fahrzeugen, weiss man nicht, wofuer die Parkplaetze gut sind. Leider sind die Tuningmoeglichkeiten vollstaendig weggefallen. Keine Wagen mehr, die man mit Chrome verkleiden kann, und auch keine auffaelligen Lackierungen mehr fuer seinen Lieblingswagen. Da fehlt die Motivation, einen Wagen aufzumotzen, und ihn sich aufzubewahren.

Auch die Missionen hauen einen nicht wirklich um. In der Regel zu einfach ohne Herausforderung. Andere sind dann erst nach dem 10ten Versuch schaffbar. Nicht weil die Gegner clever waeren, sondern wegen der verwinkelten Gebaeude in denen man sich bewegen muss.

Ich vermisse auch die Frauen, die man in San Andreas suchen musste, und einem auf dem Hoehepunkt der Beziehung tolle Geschenke machten: Autos, Kleidung... In GTA IV sind die Freundinnen langweilig, und nach der ersten Enttaeuschung laesst die Motivation merklich nach. Allerdings sind, und das muss ich zugeben, die Moeglichkeiten die Freundinnen zu beeindrucken, vielfaeltig. Fast Food Laeden, Restaurants, Kneipen, Dart, Bowling, Kabarett, Comedy. Gerade letztere Beiden sind sehr unterhaltsam.

Sehr nervig sind die Bekanntschaften, die es zu pflegen gilt. Hat man Anfangs noch seinen Spass daran einen Saufen zu gehen, werden die Bettelanrufe ('Bitte unternimm was mit mir') mit fortschreitender Story haeufiger, und kommen zu den unpassensten Gelegenheiten. Am Ende nervt es einfach nur noch, wenn staendig 20 Leute anrufen und was unternehmen moechten.

Aber GTA IV hat auch gute Seiten.

Ab und an taucht auf der Karte ein kleines Strichmaennchen auf. In der Regel jemand, mit dem man zuvor etwas in dem Spiel zu tun hatte, und der nun am Boden ist. Es ist unterhaltsam, einfach mal anzuhalten, und zu schauen was er will. Mal soll man helfen Schulden zu bezahlen, oder einen kleinen Botengang erledigen. Das laesst die Welt lebendiger erscheinen.

Angetan haben es mir die Freizeitmoeglichkeiten. Nach einem Kneipenbesuch betrunken nach Hause zu fahren ist beeindruckend umgesetzt, Dart und Bowling koennen als Minispiele sogar Spass machen.

Fuer die Fahrten von der Wohnung zum Auftraggeber benutze ich ein Taxi, und lasse mich fahren. Leider versagt die KI in einigen Faellen, und der Fahrer will unbedingt eine Einbahnstrasse in die falsche Richtung befahren, was dann darin endet, dass nichts mehr geht.

Ganz spassig ist der Polizeicomputer, mit dem man nach den meistgesuchten Verbrechern suchen kann, oder sich ueber aktuelle Verbrechen informieren kann (die bekannten Polizeimissionen).

Einige der Charaktere sind echt gut gemacht. Brucie, der so einen Schwachsinn redet, dass ich den manchmal am liebsten zum Schweigen bringen moechte. Oder Little Jacob, von dem man kein Wort versteht.

Die Stadt wirkt wirklich sehr lebendig. Die Passanten reagieren viel mehr auf einen, und wenn man mit offenen Ohren mal eine Strasse lang geht, hoert man Wortfetzen aus aller Herren Laender. Selbst Deutsch ist zu vernehmen. Da haben die sich sehr viel Muehe mit gemacht. Neben den Passanten sorgen auch die unterschiedlichen Strassenbelaege und Baustellen, heruntergekommene Strassen fuer ein lebendigeres Stadtbild. Unter der Hochbahn wirkt die Stadt bei Sonnenlicht noch ein wenig schmutziger, dafuer die gut gepflegten Strassen mit Gruenstreifen und Baeumen etwas sauberer.

Natuerlich gibt es auch wieder was zum sammeln. Photos schiessen, oder Tauben abknallen. Gab es bei Vice City noch Waffen als Belohnung, die bei den Haeusern abzuholen waren, habe ich hier noch keinen richtigen Vorteil entdecken koennen, und es schlicht sein lassen.


Versteht mich nicht falsch, GTA IV ist kein schlechtes Spiel, aber verglichen mit San Andreas (wenn man die Grafik aussen vor laesst), ist es schlecht. Man hat nicht einmal mehr die Moeglichkeit sich einen neuen Haarschnitt oder eine Rasur verpassen zu lassen. Auch die Kleiderauswahl laesst zu wuenschen uebrig. Es fehlt der Reiz Geld zu verdienen um sich was tolles leisten zu koennen, und es fehlt die Motivation auf die Suche nach besonderen Autos zu gehen, die man lackieren und behalten moechte. Die Missionen bieten nicht wirklich etwas neues.

Vermutlich dem deutschen Jugendschutz haben wir es auch zu verdanken, dass Beifahrer in Wagen, die man beim Diebstahl nicht aussteigen liess, nicht mehr panisch um Hilfe schreien, sondern still so lange sitzen bleiben, bis sie aussteigen koennen.

In der Stadt faellt die Orientierung sehr schwer. In San Andreas wusste ich immer, wo ich mich gerade befinde, musste nie die Karte zu Hilfe nehmen um mich zu orientieren. Lebendiger wirkt Liberty City im Vergleich zu San Andreas, laedt aber nicht wirklich zum erforschen ein. Vielleicht, weil einem alles ein klein wenig bekannt vorkommt.

Punkten kann GTA IV ganz klar bei der Grafik. Auch die KI hat sich deutlich verbessert. Obwohl die Freizeitaktivitaeten vielseitiger geworden sind, macht es nicht automatisch mehr Spass. Auch die Musiksender sind nicht mehr so abwechslungsreich wie bei San Andreas oder Vice City.

GTA IV empfide ich eher als Mittelmaessig. Nach dem ziemlich genialen San Andreas hatte ich etwas deutlich besseres erwartet.
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104 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Tolle Spielwelt, nicht so tolles Gameplay, 5. Dezember 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Nach 4 Wochen spielen und etwa 45% Spielfortschritt gebe ich heute auch meine Rezension zu GTA IV ab.
Es ist auf jeden Fall ein tolles Spiel, vor allem was die Liebe zum Detail angeht. Autos blinken beim Abbiegen; wenn man gegen Zeitungskästen fährt, wirbeln Zeitungen durch die Luft; man kann beim Autofahren zwischen Abblend- und Fernlicht umschalten, usw. Die Spielwelt selbst ist fantastisch, ich war schon mehrere Male in New York und muß sagen, dass die Nachbildung bis ins Detail äußerst gelungen ist (und zwar nicht nur was bekannte Sehenswürdigkeiten angeht). Allein die Nachbildung des U-Bahn-Systems ist genial (Gestaltung der Bahnhöfe und Züge, ein richtiges Liniensystem mit Netzplan, automatische Durchsagen). Zudem ist die Spielwelt auch sehr groß, so dass man lange Zeit damit verbringen kann/muss, alles zu entdecken.
Toll ist auch, dass man endlich als Passagier im Taxi mitfahren kann, das war schon lange fällig.

Nun kommen wir aber auch gleich zu den Kritikpunkten, und die sind leider zahlreich: trotz der großen Spielwelt macht das Spiel nicht wirklich den Spaß, den man sich vor dem Kauf erwartet. Da sind zunächst die Missionen. 80% der Missionen laufen nach zwei Mustern ab: A - fahre zu diesem Haus/Lagergebäude, gehe rein und erschieße 20 Gegner; B - verfolge diesen Motorradfahrer/Autofahrer und erschieße ihn. Das ist nach der fünften Mission dieser Art schlicht und einfach langweilig. Andere Missionen gibt es aber kaum; wirklich witzige oder interessante Missionen lassen sich an einer Hand abzählen, z.B. der große Bankraub. Spätestens nach diesem Bankraub wird es dann auch völlig unglaubwürdig, wenn man weiterhin für magere 8.000 Dollar nach irgendeiner langweiligen Verfolgungsjagd einen Rocker vom Motorrad ballert. Mir kommt es so vor, als ob man für GTA IV mit Mühe möglichst viele Missionen anbieten wollte, nach dem Motto Masse statt Klasse". Mir wären weniger, aber dafür ideenreichere Missionen lieber gewesen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist das Speichersystem. Prinzipiell ist es gut gelöst, mit jederzeit möglichem manuellen Speichern an festen Orten (Verstecken) sowie dem automatischen Speichern nach jeder erfolgreichen Mission. Die Frage bleibt aber, warum es bei den Missionen keine Zwischenspeicherung WÄHREND der Mission gibt. Spätestens wenn man eine schwierige Mission zum dritten Mal inkl. Anfahrtswegen etc. komplett durchspielen muß, obwohl man immer nur am letzten Teil scheitert, nervt das gewaltig.

Richtig nervtötend ist übrigens auch die Polizei. Die ist in GTA IV wirklich überall, manchmal hat man das Gefühl dass in jeder Straße ein Streifenwagen steht oder ein Polizist zu Fuß Streife geht. Und in 90% der Fälle, wenn man jemanden aus dem Auto zieht oder ein geparktes Auto klaut, bekommt man dann auch sofort einen Fahndungsstern und darf dann erst einmal eine Minute lang dafür verschwenden, diesen wieder loszuwerden. Ich habe schon gar keine Lust mehr, das Auto überhaupt mal zu wechseln, weil ich genau weiß dass ich dann sofort wieder einen Fahndungsstern an der Backe habe. Das gute alte Prinzip von GTA, dass man einfach in jedes Auto einsteigt das einem gefällt, macht leider keinen Spaß mehr. Eine realistische Polizei ist ja schön und gut, aber so heftig und ständig präsent muß sie dann auch nicht sein.
Was kommt in GTA V, bekommt man dann einen Fahndungsstern wenn man bei rot über die Ampel fährt?

Ein Kritikpunkt bleibt für mich auch weiterhin, wie leer die Spielwelt teilweise ist. Sicher, mir ist klar, dass dies allein schon durch die begrenzte Rechenleistung bedingt ist. Man kann eben nicht hunderte von Fußgängern auf einmal simulieren. Trotzdem, wenigstens ein paar mehr parkende Autos dürften hier und da am Straßenrand stehen, das kann ja nicht viel Rechenleistung brauchen. Man kommt sich einfach noch zu oft vor wie in einer Geisterstadt.

Ferner nervig ist die Quasi-Verpflichtung, ständig etwas mit irgendwelchen Freunden" zu unternehmen, wofür jedes Mal inkl. Abholen, Bowlen/Dart/etc. und Heimbringen locker 10 Minuten draufgehen. Die ständigen Anrufe dieser Freunde sind ebenso nervig, das Handy steht keine 2 Minuten still und klingelt natürlich gerade dann, wenn man auf dem Weg zur nächsten Mission ist (mich wundert eigentlich, dass nicht auch noch mitten während der Mission Roman anruft und Bowlen gehen will). Das sollte man im nächsten Spiel wieder gewaltig runterschrauben.

Und zu guter Letzt ist die Steuerung oft hakelig, manchmal steht man neben einem Auto mit geöffneter Tür und drückt Y", aber statt einzusteigen bleibt Niko in der Seitenwand des Autos hängen. Mit Vorliebe passiert das natürlich, wenn man die Polizei oder andere Gegner im Nacken hat, und wird dann erschossen.

Zusammenfassend:
+ Größe der Spielwelt
+ Detailverliebtheit
- zu viele langweilige, immer gleich ablaufende Missionen
- nervige und omnipräsente Polizei
- nervige Freunde und Zwangs-Verpflichtung zu Unternehmungen

Insgesamt bekommt das Spiel 60% oder 3 Sterne von mir.
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93 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Mehr Hype als Sein!, 19. Mai 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Dieses Spiel erfüllt einige, bei Weitem nicht alle Erwartungen, die die Lobeshymnen vor Veröffentlichung zu suggerieren schienen.
Ich würde den rechnerisch elften Teil der berühmten Serie mit 3,5 Sternen bewerten UND musste demnach aus mathematischer Aufrundungslogik die 4 Sterne vergeben, NICHT aus Überzeugung.
MIR WESENTLICHE PLUSPUNKTE:
- teilweise Wahlmöglichkeiten im Haupthandlungsstrang
- unglaublicher Gefühlsbonus an Echtheit, an Mitten im Geschehen sein, durch die Vielseitigkeit des Handyeinsatzes; nicht nur nebensächlicher Schnickschnack wie Klingelton, Klingeltyp, etc. sind einstellbar, sondern es wird auch gebraucht, um beispielsweise während einer Mission einen Anruf an eine Person zu richten, um diese ans Fenster zu locken
- die grafische Weitsicht auf der X-BOX 360 ist sehr gut, von einigen Pop Ups einmal abgesehen
- die grafische Vielseitigkeit ist herausragend, z.B.treibendes Kistenholz auf dem Wasser; selbiges gilt für die in den Himmel ragenden Bauten der Stadt (Erinnerungen an ein indiziertes Spiel eines ehemaligen "Rockstarers" werden wach)
- die Simulation einer Großstadt wie New York City ist letzlich hervorragend gelungen (am Times Square wandern Massen von schaulustigen Passanten, etc.)
- besonders zur Gesamtatmosphäre tragen die zynisch-humorigen Aussagen bei, die teilweise philosophische Tiefe erreichen
- die musikalische Untermalung ist an Masse (19 Radiostationen) atemberaubend
- die Sprachausgabe und das cholerische Temperament einzelner Gangsterstimmen ist atemberaubend, obschon ich mir langsam aber sicher eine deutsche Sprachausgabe wünsche
- die Waffen klingen fett, die Geräuschkulisse der meisten Fortbewegungsmittel kann überzeugen, obschon sich einige Motorräder wie altersschwache Mofas anhören

MIR WESENTLICHE NEGATIVPUNKTE:
- die Steuerung stellt für mich nach wie vor einen der größten Schwachpunkte dar; bei gefühlten 30 Km/h schlägt das Heck mancher Vehikel dermaßen aus, dass ich schnell die Freude am Weiterfahren verliere; hingegen ich mich an die Trägheit der Steuerung zu Fuß nach einigen Stunden gewöhnt hatte und es als Reaktionszeit auf bestimmte Aktionen angesehen und als natürlich empfunden habe
- die Handgranatenwürfe waren für mich nicht immer nachvollziehbar
- nerviges Einsteigen in Taxen,; mit der Y-Taste besetzt Nico gewaltsam ein Auto, mit langgedrückter Y-Taste steigt er hinten als Beifahrer ein; ABER selbst wenn Nico bereits an der Hintertür die Beifahreraktion vollführt, läuft er manchmal wie von Geisterhand nach vorne. Dieses kann zwar durch ein Gegenansteuern verhindert werden, ist allerdings ein zweites oder drittes Auto in der Nähe läuft er urplötzlich vom unmittelbar vor ihm befindlichen Zielauto weg
- überraschende Glanzlicher im Missionsdesign findet man im Vergleich zu meinem Lieblings-GTA,San Andreas (Verfolgung eines Zuges per Jetpack, Beendigung einer Wüstenmission mittels Fallschirmabsprunges von einem Berggipfel) selten
- zwischenzeitlich fühlte ich mich (nur den Hauptpfad folgend) doch sehr gelangweilt; wieder eine Einzelperson niederschießen oder ein Lagerhaus, ein Museum oder sonstiges schießwütig in Schutt und Asche zu legen; UND als später noch die Attentätermissionen (allesammt Schießanforderungen) dazukamen war beinahe das Maß voll
- die Mission der Tötung Dimitris ist eine Frechheit, Dimitri flüchtet mit dem Heli, Nico springt hinterher und hält sich fest, ehe er runtergetreten im Wasser landet (In IN-GAME-GRAFIK dargestellt).Ihr landet direkt vor einem Schnellboot, was Nico besetzt und prompt von einer Rakete, die Dimitri aus dem Heli abgefeuert hat, getroffen wird. Nun gut, nächstes Mal erst gucken, dann aufsteigen. Beim zweiten Missionsversuch gelingt die Verfolgung des Helis, während euer Freund die Verfolgung mit einem anderen Heli aufgenommen hat. Ihr werdet aufgefordert, zu ihm in den Heli zu kommen. Nach einer weiteren kurzen In-Game-Grafik ist Nico wieder gefragt und zieht sich durch schnelles drücken der A-Taste in den Heli. Nach kurzer Orientierungspause und der Ansage doch tiefer zu fliegen, ist Dimitri bereit verschwunden. Beim erneuten Versuch befindet sich mein Boot wieder unter dem Heli, die In-Game-Grafik erscheint und bumm (tot).Die Rakete Dimitris hat den Heli direkt getroffen, ohne das der Spieler irgendetwas machen kann. Beim nächsten Versuch geschieht dieses nicht und beide Helis stürzen auf Hapiness Island ab. Wie aus dem nichts tauchen Wachposten auf, die ich aus dem Weg räume, während Dimitri wieder verschwunden ist.Angefressen gelingt mir dann glücklicherweise beim nächsten Versuch die Tötung Dimitris, aber von Freude keine Spur
- die Steuerung wirkt in manchen hektischen Momenten überladen
- das Missionsdesign ist für Spieler des Hauptstranges kein Quell an kreativer Offenbarung, wie obig beschrieben hängt dieses zu sehr am Thema abknallen und besetzen fest
- mir fehlt auch die Darstellung von Naturflächen, die wenigen Bäume der Innenstadt sehen aus wie unmotiviert ineinandergesteckte Pappfiguren
- die Stadt ist zwar größer als bei GTA I und II, aber deutlich kleiner als bei San Andreas

Schlussbilanz: Ich stehe hier vor einem ähnlichen Problem, welches mich auch bei Resident Evil 5 kitzelte. Der Vergleich zum oder zu den Vorgängern. Sicherlich hat GTA 4 den Schwerpunkt anders gelegt, nichtsdestotrotz kann es um einen direkten Vergleich (liegt eben in der menschlichen Natur) nicht umhin. Da mich die riesige Spielwiese eines San Andreas über Wochen ans Pad fesselte, bleibt GTA IV insgesamt, trotz vieler sinnvoller Verbesserungen (Grafik, Animation, Handyidee, auch teilweise in der fragwürdigen Steuerung, Masse an Musik, weniger die Klasse, aber das ist selbstverständlich auch Geschmackssache, etc.) doch relativ deutlich hinter meinem "BEST_GAME EVER-SAN ANDREAS", dem ich auch heute 96 von 100 % Spielspaß zusprechen würde, zurück.


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68 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend...., 14. Februar 2009
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Als ich andere Rezensionen gelesen habe ist mir aufgefallen, dass viele leute 5 Sterne gegeben haben, aufgrund der Zufriedenheit der Grafik...
Lässt man diesen Punkt aber weg, müsste man auch 5 wieder abziehen, denn es hat überhaupt nichts mit GTA zu tun. Klar kann man auch wieder rumfahren und Leute überfahren. Mehr aber auch nicht....

wo sind denn bitte die Flugzeuge, die bei San Andreas DAS Highligt waren? Wo die Fahrschulen, die Monstertrucks und das wichtigste: der Spielspaß??? Der letzte Teil hatte es vollkommen in sich gehabt. Ich habe dieses Spiel geradezu verschlungen.

Als ich mir IV gekauft habe, geblendet von der Allgemeinheit, fragte ich mich nach 2 Stunden, wann es doch irgendwann losgehen sollte und schwupps lag ich mit der Ersten im Bett.... Keine Mission hatte für mich einen Sinn ergeben: man geht zu einer mission, Nico fragt, was er für einen Mafiaboss tun soll (warum auch immer....), Mafiaboss sagt "töte den, schüchtern den ein...", Nico fragt, wie viel Geld er bekommt und das wars...
ABWECHSELUNG VOLLKOMMEN FEHL AM PLATZ!!! Bei den vorherigen Teilen hatte man da noch keine Probleme damit: Drive-bys, Modellflieger, Milliatrbasis infiltrieren, etc. pppppp

Ich werde diesem Spiel 2 Sterne geben aufgrund der Grafik, mehr aber auch nicht. Der Spaßfaktor addiert sich durch Grafik, Detailltreue und Brucie.

Ich habe dieses Spiel noch nicht durch, werde es aber die nächsten Tage machen -> es fehlt einfach an Motivation. Ich kapiere gar nicht mehr für wen ich überhaupt Missionen mache (und warum erst recht nicht, aber darüber habe ich mich ja schon ausgelassen), es sind einfach zu viele Namen, die man sich merken muss.

Meine Meinung, ob es sich lohnt dieses Spiel zu kaufen: Als Lückenfüller für die Spielesammlung vielleicht, auch der Hardcore-GTA-Freak sollte es sich kaufen. Für Gelegenheitsspieler und die, die diese Spielreihe noch nie gespielt haben: Finger weg!!!
65¤ ist eine Frechheit, auch nach so langer Zeit noch. Dafür geh ich lieber in die Disko...
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82 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Rückschritt - Eine pure Enttäuschung für jeden Fan, 21. Januar 2009
Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Ich kann mich hier nur anschließen. Jedesmal wenn das neue GTA rauskam konnte man sich freuen. Jedesmal wurden Features hinzugefügt. Bis hin zu GTA San Andreas. Was meiner Meinung nach immernoch der beste Teil war. Abwechslungreiche Landschaft, Flugzeuge, Gangkämpfe, Fallschirmspringen usw.

Im neuen GTA ist vieles anders, als in den vorherigen Teilen...und vieles schlechter. Die vielleicht unrealistischen, aber sehr spaßigen Militäreinsätze ab einem gewissen Fahndungslevel...Fehlanzeige. Fliegen in Flugzeugen...Fehlanzeige.

Die Missionen sind bis auf wenige Ausnahmen ideenlos und oft kürzer als die Vorgeschichte zur jeweiligen Mission (welche sowieso zu lange dauern und irgendwann nur noch nerven). Außerdem sind Sie zu einfach. Die Endmission, die sich vom Schwierigkeitsgrad kaum von anderen unterschied, habe ich beim ersten Mal geschafft. Das war bisher in keinem anderen Teil der Fall.

Auch wird der Spielfortschritt nicht entsprechend gewürdigt im Sinne von Autos, Villen usw. wie es vorher war. Lediglich in bessere Apartments zieht man. Das ist sehr demotivierend.
Die weiteren Inseln werden zu schnell freigeschaltet. Viel schneller als in vorherigen Teilen. Somit geht auch hier der Anreiz schnell verloren.

Fazit: Es gab nichts was mich jetzt wirklich vom Hocker gehauen hat. Dieser Wow-Effekt blieb komplett aus. Wirklich schade. Es war das erste Mal, das mich ein GTA-Teil nicht gefesselt hat. Ich habe das Spiel zwischenzeitlich sogar aus der Konsole genommen, weil ich 0 Motivation hatte. Wann ist es endlich vorbei? Diese Frage habe ich mir immer wieder gestellt. Während ich bei den 3 Vorgänger gar nicht aufhören konnte.

Habe das Spiel bereits wieder weggegeben.
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95 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Toller Ansatz, schlecht weitergeführt, 5. August 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Ich muss zugeben, dass ich vor GTA4 lediglich damals GTA2 gespielt habe. Wie auch immer, angesichts der vielen positiven Kritiken zu dem Spiel und dem gigantischen Hype den es umschlungen hat, habe ich mich schließlich hinreißen lassen reinzuschauen.
Anfangs war ich auch sehr positiv überrascht, man hat eine riesige Stadt mit scheinbar vielen Möglichkeiten was man tun kann. Nicht nur Kleidung wechseln und Waffen kaufen, nein, man kann auch essen gehen, Dart spielen, Bowling spielen, man kann Taxis nutzen und sogar selbst Taxis fahren, der Times Square aus New York wurde fast 1:1 nachgebaut wodurch ein herrliches Großstadtfeeling aufkommt, und und und.
Doch das alles entpuppt sich spätestens dann wenn man das Spiel zur Hälfte durchgespielt hat als riesige Mogelpackung.
Die Missionen wiederholen sich ENORM. Verfolgungsjagten sind schön und gut, sie gehören zu GTA vllt. einfach dazu, aber SO viele wie GTA4 sie dem Spieler vorsetzt NERVEN einfach. Dazu kommt die unglaublich hackelige Steuerung die beim Sprinten anfängt und beim Bedienen des Handys aufhört. Nicht selten musste ich beispielsweise tausend Mal die Y-Taste drücken, damit die Figur eine Leiter nach oben klettert.
Der größte Kritikpunkt jedoch ist das Speichersystem. Gespeichert wird stets am Ende einer "Mission" bzw. eines "Dates" o.ä. Nimmt man danach z.B. einen neuen Auftrag an, muss man als erstes ein Fahrzeug finden und damit zum Zielort fahren. Am Zielort trifft man dann z.B. eine Person die flieht, wodurch man sie verfolgen muss. Man nimmt (im Idealfall) also die bereits vorhandene Karre, verfolgt die Zielperson und wird in der Regel in eine Schießerei verwickelt. Stirbt man in dieser Schießerei (entweder durch die Schurken oder die Polizisten die irgendwie mehr auf den Spieler als die feuernde Meute schießen) kommt man ins Krankenhaus und muss (Achtung!) alles, wirklich ALLES nochmal von vorne machen. Man startet nicht kurz vor dem Feuergefecht, man startet nicht vor dem Beginn der Verfolgungsjagd, man startet ganz am Anfang der Mission. Das klingt für manche jetzt vllt. garnicht so dramatisch, aber vereinzelt sind einige Missionen im Spiel so verteufelt schwer, dass dieses Speichersystem puren Frust erzeugt. Ich frage mich wie sowas im heutigen Videospielzeitalter noch passieren kann.
Abgesehen von all den spielspaßtechnischen Geschichten kommt noch die unglaublich bescheuerte Story dazu. Die ersten Missionen bestehen im wesentlichen aus Aufgaben im Stil von "Der Typ X macht mit meiner Freundin rum, "erteil ihm eine Lektion"". Garniert wird so ein Nonsense dann noch mit "Regeln der Straße" Gesülze und schon 100mal gehörtem Loyalitätsgequassel von Bilderbuch-Mafiosis. Das eher fragwürdige Frauenbild des Spiels geht in all dem Schwachsinn schon unter. Insofern wirkt das Spiel stellenweise mehr wie ein hilfloser Versuch das Gefühl bzw. die Atmosphäre eines "Scarface" auf eine teenietaugliche Ebene zu heben, was aber auf ganzer Linie scheitert. Das Spiel wirkt so mehr wie ein leidiger Zusammenklau als eine Hommage.

Was bleibt unter dem Strich zu sagen? GTA4 fängt sehr spannend an, die Möglichkeiten wirken anfangs enorm, doch spätestens nach dem 2. Mal Dart-Spielen, dem 2. Mal Sex (sehr langweilig übrigens) und dem 1. Mal Taxifahren wird es langweilig. Die Missionen wiederholen sich und sind teilweise viel zu einfach und teilweise nervtötend schwer, das Speichersystem ist totale Grütze, die Story bis auf wenige Abschnitte totaler Murks und die Steuerung zum Teil eine Qual.

Wer also scharf auf eine dynamische Welt ist in der allem irgendwie Leben eingehaucht ist, wer soziale Kontakte mit Spielfiguren knüpfen mag und sich von einer holprigen Gangstergeschichte über den amerikanischen Traum (der Rückentext des Spiels ist btw. ein schlechter Scherz) angezogen fühlt und Verfolgungsjagten liebt, der kann bei GTA4 sicherlich nicht viel falsch machen.
Wer jedoch nicht daran interessiertist, das "echte Leben" in GTA4 nachzuspielen, der wird neben Missionen die sich gegen Ende irgendwie alle wiederholen nicht viel für sich finden und nach einer Weile eher in der Hoffnung auf den großen "Knall" zum Ende durchquälen.

Ich will dieses Spiel hier nicht zu schlecht reden, es gibt derzeit weitaus schlimmere Grütze auf dem Markt, aber ein solcher Hit als welchen die Videospielpresse ihn verkauft ist GTA4 schlicht und ergreifend einfach nicht. Lieber vorher ausleihen!
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56 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Hinter den Möglichkeiten, 6. Oktober 2008
Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Also, ich habe das Spiel jetzt schon einige Zeit gespielt und muss sagen, ich bin doch recht enttäuscht. Ich bin nach San Andreas und Vice City mit sehr hohen Erwartungen rangegangen und denen konnte das Spiel absolut nicht nachkommen. Die Charaktere sind recht flach, es fehlt einfach an dem tollen FLair der Vorgänger, das doch viel ausgemacht hat. Die Welt ist gut, wenn auch nicht so gut wie die von San Andreas, doch es kommt einfach nicht die Atmosphäre auf. Die Grafik ist in Ordnung, wenn auch nicht Next Gen, aber durchaus passend zur GTA Reihe. Aber es fehlt dem Spiel einfach an Witz und es ist doch sehr Hitman-mäßig, einfach nur Auftragskiller sein und ab und an mal Taxi fahren. Auch die liebevollen kleinen Details fehlen (z.B. der Schießstand). Klar, nach San Andreas war fast alles schon dagewesen, aber deshalb musste man ja nicht so viele gute Ideen wieder rausnehmen. Und auch die Steuerung der Fahrzeuge ist nicht wirklich gut und die Jobs sind teilweise viel zu schwer und auch recht monoton.
Hoffe ich konnte euch helfen, damit ihr wisst was euch erwartet.
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96 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Zu viele gute Features entfernt...Rückschritt in der GTA Serie, 30. April 2008
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Zum ersten mal habe ich das Gefühl dass die Entwickler von GTA es nicht geschafft haben dem Spiel mehr Freiheit zu verpassen als im Vorgänger. Einige Features die wieder entfernt wurden sind z.B.:
Tattoos: Entfernt
Training: Entfernt
Dick werden: Entfernt
Frisur/Bart ändern: Entfernt
Feuerwehr-Missionen: Entfernt
Rettungs-Missionen: Entfernt
Pizza Missionen: Entfernt
Fähigkeiten entwickeln: Entfernt
Tauchen: Entfernt
Flugzeuge (Helikopter gibt es noch): Entfernt
und was ich ganz schlimm finde: Keine Gebäude mehr erwerbbar und keine Geschäfte mehr
Und: Man kann fast keine Gebäude betreten - weniger als in GTA SA.

Nach GTA: Vice City hatte ich eigentlich erwartet dass nun das Grundstück und Business-System weiter ausgebaut wird - dass man nun also mehr Geschäfte kaufen und mit ihnen mehr Missionen ausführen kann (gerade in New York - einer Geschäftsstadt - hätte man das doch erwarten können). Ich wünschte mir einen Sandbox Mode mit dem ich das Spiel quasi ewig weiter spielen könnte.

In GTA: SA kam dies nicht...die interessante Idee aus Vice City wurde wieder etwas zurück gefahren, war aber immernoch vorhanden. Stattdessen gab es aber einige andere sehr interessanten Features in GTA San Andreas die das Ganze etwas kompensierten.

Bei GTA IV hat Rockstar nun eher einen Rückschritt gemacht was die Spielfreiheit angeht. Wie schon oben erwähnt wurden viele wichtige Features entfernt. Andere wie z.B. das eher monotone Treffen von Freundinnen dafür ausgebaut. Man kann zwar nun mit seinen Kontakten lustigere Dinge unternehmen (Bowlen, Dart spielen, in Comedy Clubs gehen, was trinken etc) was auch gut ist und Spaß macht - aber wieso mussten so viele Features dran glauben ??

Nachdem eine ganz neue GTA Generation angepriesen wurde (die genausoviel besser als GTA III sein sollte wie GTA III besser als GTA II war) und nachdem es 3,5 Jahre dauerte bis Rockstar einen Nachfolger für GTA SA präsentierte hatte ich mir mehr Freiheit erhofft. Ich hoffte man könnte sich strategisch weiter entwickeln, Gebäude kaufen, kriminelle Firmen errichten, einen Drogenhandel aufbauen usw. Das wäre es gewesen. Doch genau das Gegenteil tut Rockstar und besinnt sich damit vermutlich auf die breite Masse und gute Verkaufszahlen und das jetzt scheinbar moderne Konzept Spiele herzustellen die nach ein paar Tagen langweilig werden - aber dann hat man sie schon bezahlt. Übrigens finde ich die Grafik auch nicht so viel revolutionär besser als bei GTA SA - obwohl hier schon damals die Grafik veraltet war.

Atmosphäre, Story usw. sind zwar toll, aber ich fürchte das Spiel hat deutlich weniger Langzeitmotivation als GTA SA und das halte ich für einen großen Fehler von Rockstar hier rückwärts zu entwickeln... Gerade das ist doch die Stärke der GTA Reihe.
Schön finde ich eigentlich auch die neue Fahrphysik obwohl sie in Foren viel kritisiert wurde...

Ich will nicht sagen dass das Spiel nicht super ist - das ist es ohne Zweifel und ein paar gute neue Features (Bowling, Dart, Internet wurden ja auch hinzu gefügt) - nur verstehe ich eben nicht wieso Rockstar so viele Features aus dem Spiel geworfen hat anstatt das mit der Freiheit auszubauen. Vor allem zumal wir ja jetzt mit GTA IV vermutlich wieder zwei Jahre auskommen müssen bevor es einen Nachfolger geben wird... Ich fürchte jedoch bereits nach zwei Wochen tritt ein Gewöhnungseffekt ein. Ein Top-Titel ohne Zweifel und ich rate auch jedem GTA Fan zum Kauf - aber einfach zu viel verschenktes Potential. GTA SA hat Maßstäbe gesetzt an denen sich Rockstar nun messen lassen muss und bei GTA IV sehe ich gegenüber GTA SA insgesamt keinen Fortschritt sondern das Gegenteil. Würde ich GTA IV einfach mit anderen Spielen vergleichen würde es wohl 5 Sterne bekommen. Doch die bisherige GTA Serie hat meine Erwartungen einfach zu hoch gesteckt als dass GTA IV sie hätte erfüllen können. Nun kann man noch auf die Erweiterungspacks hoffen...doch ich denke nicht, dass sich da noch groß was tut. Rockstar hat diesmal zu viel versprochen.
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen nicht so gut wie die beiden Vorgänger, wurde dem Hype nicht gerecht, 14. Februar 2009
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Ich hab mir GTA IV im Mai 2008 gekauft und es seit Juni nicht mehr gespielt. Ich werde mit dem Hauptcharakter Niko Bellic einfach nicht warm. Tommy Vercetti und Carl Johnson waren einfach cooler. Außerdem hatte die Stadt bei VC mehr Flair und bei San Andreas war das Spielgebiet viel größer und abwechslungsreicher. Hinzu kommt, dass die Missionen bei GTA IV meist eintönig sind und die Fahrzeugsteuerung schlecht.

Ansonsten ist das Spiel super atmosphärisch, kann mich aber nicht wirklich begeistern. Die Motivation zum Weiterspielen besteht einfach nicht...

Außerdem spiele ich GTA wohl lieber auf dem PC, das hat mir die 360-Version gezeigt...
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