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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In der Spielmechanik tolles Action-RPG, aber miese Präsentation
Nachdem ich an der ausgiebigen Beta-Phase teilgenommen habe und den letzten Stand des Spiels, bevor es am 30.10. in den Handel kommen wird, kenne, kann ich Hellgate London denke ich endgültig bewerten:

Vorweg muss ich klar sagen, dass Hellgate London nicht das grandiose Meisterwerk geworden ist, als dass es über viele Monate und Jahre angekündigt...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2007 von J.Lu

versus
26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unkompliziert aber teuer
Ich werde hier nur kurz meine Sicht des Spiels in Pro und Contra Punkte untergliedert darstellen. Ich habe einen Beta Account und drei verschiedene Charackterklassen (Blader lvl 35, Marksman lvl 21 und Summoner lvl 12) gespielt. Mein System besteht aus AMD X2 4800+, 1,5 GB RAM, Asus X850XT. Die Grafikeinstellung waren bei mir auf 1600x1200 alles an, bis auf Anti-Alising,...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2007 von G. Kinne


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unkompliziert aber teuer, 29. Oktober 2007
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hellgate: London (Computerspiel)
Ich werde hier nur kurz meine Sicht des Spiels in Pro und Contra Punkte untergliedert darstellen. Ich habe einen Beta Account und drei verschiedene Charackterklassen (Blader lvl 35, Marksman lvl 21 und Summoner lvl 12) gespielt. Mein System besteht aus AMD X2 4800+, 1,5 GB RAM, Asus X850XT. Die Grafikeinstellung waren bei mir auf 1600x1200 alles an, bis auf Anti-Alising, da es bei zu vielen schnellen Effekten zu kleinen Rucklern führte.

Pro:
1. Items: es gibt so wahnsinnig viele Item-Modifikatoren, so dass eine unbegrenzte Vielfalt in der spilewelt herrscht. Allein die unzähligen beschriebenen und altebekannten Einstufungen in normale, verzauberte, rare, legendäre und unique Itms macht einiges her. Der Witz an der Sache ist, dass die Item-LvL Gegnerabhängig sind und somit auch bei späteren Gegnern bessere Items droppen. Die verschiedenen Prä- und Suffixe der Itemnamen sind mit entsprechenden Boni verbunden. Ich habe in der Beta Version 4 Uniques gefunden und massig legendäre Items, die auch wesentlich besser waren als die rare Items.
Fazit: Itemsuche bestimmt das Spiel. Man merkt schnell, dass man es mit guten Items wesentlich leichter hat.

2. Charakter und Skills: es gibt unzählige Möglichkeiten einen eigenen Charakter zu erstellen und in verschidenen Guides auch die Möglichkeit nachzulesen, wie man seinen Charakter auf bestimmte Art und Weise spielen kann. Ich empfehle einen gewünschten Char erstmal bis lvl 20 zu spielen, damit man alle Skills einmal ausprobieren kann. Meines Erachtens wird sich schnell im Originalspiel eine gewisse 'Standard-Skillung' herauskristalisieren, mit der man am Ende die besten Chancen hat. Da die Skillpunkte fest vergeben sind, soblad sie einmal gesetzt wurden, muss man sich also diese Gedanken auf jeden Fall machen.
Fazti: Viele Möglichkeiten und gutes Durchkommen mit verschiedenen Optionen. Bei bestimmter spielweise ist aber eine konzentrierte Verteilung der Skills ein MUSS! Es sollten keine Punkte verschenkt werden.

3. Suchtfaktor / Hack n' Slay: Das Spiel glänzt mit der Einfachheit und Vielzahl der Gegner. Es gibt nicht unbedingt sehr viele verschiedene Gegner sondern nur LvL-abhängige Gegner, dafür Überwiegt deren Masse. Man kann kaum sagen, dass man sich mit den Gegnern richtig rumschlagen muss (außer den Zwischenbossen) sondern einfach nur alle umschnetzelt. Daher verliert man auch das Gefühl für die Gegnerstärke. Mit meinem Baldemaster hatte ich die Situation, dass gewisse Gegner meines LvLs nach einem Schlag umfielen, für andere brauchte ich dann 2 Schläge. Beim Einsetzen eines Zaubers drehte sich mein Held um sich selbst und 8 Gegner fielen um. Ich finde das Spiel dadurch motivierend, weil es einem das Gefühl gibt den Gegnern überlegen zu sein. Andererseits erhöht sich die Pulsfrequenz auch, wenn man von einem Mob zum nächsten hechtet, um in dieser Zeit nicht an dessen Fernkampfattacken zugrunde zu gehen.
Fazit: Je nach Charakter kann man in diesem Spiel schnell durchstarten oder Stück für Stück vorwärts kommen. Bei einem Guardian hat man zwar nie das Problem zu sterben, braucht aber wesentlich länger um die gegnerischen Mobs down zu bekommen.

4. Balancing: Viele Spieler wollen ein gerechten Spielablauf. Jede Klasse sollte also am Ende annähernd gleichstark sein (zumindest im PvE - Player vs. Environment (Singlepalyerspiel)). Dies ist bei den drei von mir gespielten Klassen nicht ganz der Fall. man hat viele Vorteile im Fernkampf, nicht zuletzt, weil fliegende Gegner einem nicht den Nerv rauben. Dafür gibt es lästige Skill-Trees für Nahkmpfklassen, bei denenman dann sein Schwert werfen kann o.Ä.. Naja ... Generell kommt man aber mit jeder Klasse gut durch, da eine andere Spielweise ja selbstverständlich auftritt.

Contra:

1. EA: schade eigentlich, dass man bei Akzeptieren von Vertragsinfos bei Spielen von Früher gewohnt ist, einfach immer auf den Button 'Akzeptieren' zu klicken ... wie viele in diesen Rezensionen gesagt haben ist seit dem Internet-Gaming der neuen Zeit die Spionage immer größer geworden. Versteckte Werbung, Spam Mails und so weiter. Ich möchte darauf hinweisen, das solch eine Vorgehensweise sehr enttäuschend ist. Es spricht alles dafür, dass man diesem Spiel aufgrund der Spionage im Hintergrund einen Stern abzieht.

2. FSK: Ich denke schon, dass es Sinn macht dieses Spiel Jugendlichen unter 18 Jahren vorzuenthalten. Die Gewalt, allein in der Demo oder Beta ist enorm zu Schau gestellt worden und gerade weil die Waffen und Charaktere realistisch dargestellt werden ist dieser Gedanke des FSK 18 berechtigt. Dass in Deutschland eine FSK 18 herauskommt und diese dann 'gesäubert' ist finde ich dann allerdings überflüssig. Nach meinem Wissen wird diese Regelung jedoch sowieso überschätzt, da sich nahezu jeder Jugendliche dieses Spiel über Bekannte oder Freunde wird kaufen lassen können (armes Deutschland).

3. Grafik / Sound: Ich spiele das Spiel 'leider' auf DX9, da ich nicht gewillt bin ein schlechtes Betriebssystem wie Vista auf minem PC zu installieren, dass für den eigenen Betrieb allein 1GBRAM verschlingt =), und trotz alles oben genannten Detaileinstellungen ist die Grafik zwar nett, aber nicht wirklich der Renner. Grau in Grau wurde bereits in anderen Rezensionen erwähnt und da schließe ich mich an. Die Aufbauten der LvL sind auch sehr gleich ... öde, aber naja ... Item-Sammeln steht im Vordergrund. Die Atmosphäre ist angenehm, man sch**** sich nicht gleich in die Hose, und sollte sich überlegen, ob Musikhören statt Spielsound nicht vielleicht sogar besser ist. An alle die die Sprachversion der Englischen Beta vermiesen hier ein Aufruf: entweder könnt ihr kein Englisch oder ihr seid nicht 18 und in der Schule gewesen oder was auch immer ... die Sprache ist absolut authentisch und mit Londoner Akzent, besonders crazy und abgefahren ist der Händler in der ersten Station Holborn Station). Naja ... wer kein Englisch kann und es nicht versteht ohne es zu lesen und ein Wörterbuch dabei zu haben, sollte darüber nicht renzensieren.

5. Preis: Können Sie sich daran erinnern schonmal 100,- DM für ein Spiel bezahlt zu haben? Sicherlich nicht, denn meines Wisssens kosteten brandneue Spiele selbst von EA (Klassiker wie FIFA 0X) damals maximal 50,- DM. Sicherlich spielen Inflation und Euro-Umstellung bei dieser Preisentwicklung eine große Rolle, aber wenn man ehrlich ist und sich überlegt für einen Spielspaß nebenbei (der zeitintensiv ist) 50 Euro auszugeben ... dann muss man das geld schon übrig haben. Ich kann nicht einschätzen, wieviele Jugendliche ab 18 Jahren (wir gehen davon aus dass kein anderer dieses Spiel spielen wird) sich das leisten können =)

Gesamtfazit: Teuer teuer teuer und doch irgendwie interessant zu spielen. Man hat schnell persönliche Erfolgserlebnisse und kann mit Freunden beim Onlinespiel Items tauschen und in Gruppen Questen. Wenn man dafür 50 Euro bezahlen möchte, nur zu (Die 10 Euro mehr für den Elite Account sind einigermaßen gerechtfertigt, man denke an die laufenden Server-Kosten und an die Idioten, die sich geiler fühlen, wenn sie nen Elite-Acc haben - is nicht böse gemeint). Wahrscheinlich kaufe ich mir das Spiel und spiele es ab und zu ... wahrscheinlcih aber nur zusammen mit Freunden, da es im Singleplayer sicherlich keinen Spaß macht. Soll man denn alle Unique Gegenstände verkaufen weil man sie eh nicht tauschen kann? (Nur beim Elite Acc ist eine Accountinterne Stash-Nutzung möglich.)

Ich wünsche allen die sich das Spiel kaufen viel Glück bei der Itemsuche, seid jedoch gewarnt, es sieht nach 2 Stunden Spielen alles gleich aus ... rennt einfach durch, weil die Quests sind mau und die Gegner zu schwach. Der Hardcore Modus (leider auch nur bei Elite Acc verfügbar) wäre im F2P eine sinnvolle Ergänzung gewesen.

Überblick:
Items & Gameplay: 5 Sterne
Grafik & sound: 4 Sterne
Peripherie (EA, Überwachung): 0 Sterne
Single Player: 1 Stern
Online Play: 4 Sterne
Quests & Storyline: 2 Sterne
Charaktere & Skills: 5 Sterne
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151 von 162 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein Multiplayer mehr ab 31.Januar 2009, 25. Oktober 2008
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hellgate: London (Computerspiel)
Achtung.

Entgegen den obigen (veralteten Angaben) gibt es in HGL zukünftig KEINEN Online Modus. Die Server werden zum 31.Januar abgeschaltet, und es wird KEIN LAN Modus (oder ähnlich) zur Verfügung gestellt.

Das Spiel ist damit ein reines Singleplayer Spiel.

@ Amazon
Die Artikelbeschreibung gehört dringendst überarbeitet.
Ein Spiel dessen Hersteller nicht mehr existiert und dessen Server abgeschaltet werden sollte nicht einfach ohne Warnung mit veralteter Werbung angepriesen werden.
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94 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterkühlte Stunden in der Hölle, 10. Februar 2008
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hellgate: London (Computerspiel)
Meine Erwartungen an Hellgate: London waren nach den ersten reviews nicht mehr besonders hoch, der in verschiedenen Foren oft geäußerten Meinung, es sei einfach nur schlecht, wollte ich aber auch nicht so recht glauben, da solche Übertreibungen an der Tagesordnung sind wenn vermeintliche Hits doch nicht so ganz halten können was versprochen wurde.
Meine Einstellung zum Spiel war also weitgehend neutral und in den ersten Stunden war ich sogar positiv überrascht. Die Kämpfe mit Schusswaffen (Charakterklasse Ingenieur) gingen locker und problemlos von der Hand, das Leveldesign war noch abwechslungsreich genug um keine Langeweile aufkommen zu lassen und die vielen Items und Waffen motivierten dazu jeden Level nach Kisten, die man im Kampfrausch übersehen hatte, nochmal nach Gold oder Gegenständen abzusuchen.
Soweit so gut, das Problem von Hellgate: London ist nur, dass es schon nach kurzer Zeit nicht mehr nachlegen oder gar überraschen kann. Die folgenden Stunden und Tage sehen immer gleich aus: Man gelangt zu einer U-Bahnstation, einem ruhigen Hafen in dem man von leider sehr eindimensionalen Charakteren immer die gleichen, einfallslosen Quests erhält und Ein- und Verkäufe tätigen kann, betritt hin und wieder zufällig auftretende Höllenportale, wo einen immer dieselbe kleine Map erwartet, erfüllt ein paar Aufträge der Hauptquest, die kaum abwechslungsreicher sind als Nebenquests, und gelangt danach zur nächsten U-Bahnstation, wo sich das ganze wiederholt.
Aufgrund der vielen Items und Waffen, bzw. zum Teil interessanten Skills, die man nach Levelaufstiegen freischalten kann, spielt man aber trotz der sich inzwischen einstellenden Routine weiter, allerdings ohne dass sich irgendwann das Gefühl von Begeisterung einstellt.
Bezüglich Itemvielfalt und Sammelleidenschaft macht Hellgate: London allerdings auch einiges richtig. Zum Beispiel dass man Gegenstände, für die man keine Verwendung hat, weil sie bestimmten Charakterklassen vorbehalten sind, sofort in ihre Einzelteile zerlegen kann, und damit eigene Items aufwerten oder neue erstellen kann. Das spart Platz im Inventar und die Enttäuschung über unnütze Gegenstände hält sich einigermaßen in Grenzen. Was mich aber trotzdem gestört hat war die ungeheure Masse an gefundenen Items, mit denen man nichts anfangen kann. Wenn man über weite Strecken fast nur noch nicht verwendbare Ausrüstung findet, oder nur schlechtere als die, die man bereits hat, stellt sich langsam Frust ein.
Frustrierend wird nach und nach auch das viel zu kleine Inventar bzw. das in U-Bahnstationen vorhandene Schließfach. Dabei sind es weniger Waffen und Rüstungen, die den ganzen Platz einnehmen, sondern kleine Items, die der Verbesserung der Waffen dienen (> sockeln). Irgendwann hat man nämlich so viele davon, dass man ständig damit beschäftigt ist abzuwägen welches davon man verkaufen soll, nur um mal wieder das Minimum an Freiraum zu schaffen um neue Ausrüstung aufnehmen zu können.

Das größte Problem des Spiels ist meiner Meinung nach aber die Tatsache, dass die Entwickler es nicht geschafft haben abseits der Sammelwut und Charakterverbesserung Motivationsanreize zu schaffen oder inhaltliche Höhepunkte zu setzen. Natürlich kann man Hellgate: London nicht mit reinrassigen Rollenspielen vergleichen, in denen einem manche Charaktere ans Herz wachsen oder zumindest sympathisch werden, trotzdem hätte es dem Spiel gut getan wenn NPCs nicht nur als reine Questautomaten fungieren würden, die zu jedem Auftrag zwar eine kurze, mehr oder weniger uninteressante Geschichte erzählen, letztendlich aber völlig austauschbar bleiben.
Ähnliches gilt leider auch für die dünne Story bzw. die Hauptquest, die zu keinem Zeitpunkt spannend ist oder Neugier wecken kann. Irgendwann -man weiß eigentlich nicht genau warum und wozu- befindet man sich auf der Suche nach mysteriösen Gestalten (eine Seherin, Brüder und Schwestern, ein Kind,...), die alle Puzzleteile eines großen, ominösen Rätsels sind, und eines gemeinsam haben: sie reden ziemlich viel wirres, mystisches Zeug, das einen weder interessiert, geschweige denn schlauer macht. Dasselbe gilt auch für die Texte die man am Ende eines Aktes zu hören bekommt: schicksalsschwangeres Geschwafel über das Universum, Dämonen und das Böse ohne echte inhaltliche Substanz. Das wäre noch zu verschmerzen würde man in diesen Zwischensequenzen anstelle eines alten Buchs ähnlich spektakuläre Rendervideos zu sehen bekommen wie im Intro oder Outro, aber so empfindet man nach einem meist recht überraschend abgeschlossenen Akt nicht die geringste Befriedigung. Die Story wirkt insgesamt wie der bemühte, aber schwer verunglückte Versuch einem simplen Monster-Schnetzelspiel mit mystischen Elementen und ein wenig Allegorie etwas Tiefgang zu verleihen.

Mein Fazit:
Hellgate: London ist insgesamt kein wirklich schlechtes Spiel, weil die Bedienung komfortabel und eingängig ist und das was einem geboten wird funktioniert. Das Grundgerüst des Spiels ist in Ordnung, was dem Spiel aber fehlt sind Höhepunkte, Atmosphäre, Abwechslung und eine Story die zumindest ein klein wenig fesselt. Kurzum, weniger Routine und mehr Motivationsanreize als die Suche nach besseren Items und dem Skillen seines Charakters. So bleibt Hellgate: London (im Single Player-Modus) leider nur ein recht nüchternes, kühles Spiel, das nie wirklich fesseln kann.
Wer trotzdem wissen will was aus Bill Ropers großen Ankündigungen geworden ist, sollte meiner Meinung nach erst zugreifen wenn es als Budgetversion um ca. 10-15 Euro erhältlich ist. Man hat aber auch nicht viel versäumt wenn man Hellgate: London nicht gespielt hat.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen teuflisch... unspektakulär, 12. November 2007
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hellgate: London (Computerspiel)
Schon wieder ein Action-RPG, schon wieder Monster-Geschnetzel und Item-Sammelfieber am laufenden Band.
Hellgate London heißt der neueste Vertreter, der Hoffnungen auf Spaß und Unterhaltung bei den Spielern geweckt hat. Immerhin setzt sich das Entwicklerteam aus einigen ehemaligen Blizzard-Leuten zusammen, Bill Roper als Galionsfigur und Diablo-Urvater vorneweg. Hier werden also beim Spieler Begehrlichkeiten geweckt. Dazu kommt, dass das Spielchen in 3D gehalten wurde und eine Mischung aus Action-RPG und Ego-Shooter darstellt, was ja mal was Neues in diesem Genre ist, wenn man an öde Schlachtplatten a la Loki und Konsorten denkt.
Die als Hintergrund zusammengezimmerte Geschichte hat man so oder so ähnlich schon öfter gesehen: Böses Höllentor öffnet sich, finstere Dämonenscharen krauchen daraus hervor und meucheln die Menschheit dahin. Bis auf die heldenhaften letzten Widerständler natürlich, die selbstredend den Kampf gegen die finsteren Schergen von Beelzebub und Konsorten aufnehmen. Soweit nix Neues an der Höllenfront aber dafür wird das Ganze mit einem schönen Renderfilmchen voller Pathos und Heldenmut eingeleitet, was ja auch ganz nett ist. Danach heißt es, den eigenen Krieger aus sechs vorgegebenen Klassen zu erwählen und hier hat der Entwickler doch die ein oder andere gute Idee gehabt. Bedingt durch das Dark-Future Szenario eröffnen sich einfach mehr Möglichkeiten als den schwertschwingenden Barbaren oder den feuerballwerfenden Kampfmagier zu spielen, wobei, die gibt es natürlich auch. Ich habe mich für den Jäger entschieden, der mit Raketenwerfern und richtig dicken Wummen ins Feld zieht, um Satan eins auszuwischen. Daneben gibt es noch die Beschwörer, die eigene Dämonen für sich die Schnetzelarbeit erledigen lassen oder den Ingenieur, der Kampfdrohnen bauen kann. Bis dahin ist auch alles in bester Ordnung und der Spieler macht sich gut gelaunt ans Werk und taucht in die finstere Welt von Hellgate ein. Tja und dann folgt so ein bisschen die erste Ernüchterung. Die Grafik ist zwar recht nett aber wenn man sich vor Augen hält, was beispielsweise selbst Strategietitel wie World in Conflict heutzutage auf den Monitor zaubern, wäre hier mehr drin gewesen. Dafür verläuft man sich in den einzelnen Level nicht, zumindest was die Größe derselbigen angeht. Am Design der einzelnen Abschnitte liegt das allerdings nicht, da Abwechslung für die Entwicklung scheinbar Teufelswerk war und es im Spiel davon schon mehr als genug gibt. Das Baukastensystem kennt grob gesagt nicht mehr als fünf unterschiedliche Umgebungen und damit wird alles zusammengebastelt, was der Spieler im Laufe der Spielzeit so zu sehen bekommt. Die Nebenaufträge sind genauso öde wie bei allen Konkurrenztiteln. Da wird nicht mehr verlangt als: Töte da fünf Zombies und bringe mir von dort elf Dämonenherzen. Na ja, dass reißt niemanden mehr spannungstechnisch vom Hocker. Die einzeln verstreuten Hauptmissionen haben da mehr zu bieten, wie z. B. im Hirn eines NPCs Informationen zu suchen aber die sind wie gesagt einfach zu selten, um hier das Ruder noch herumzureißen. Zu dem öden Leveldesign, den öden Aufgabenstellungen kommt noch die genauso öde Gegnervielfalt. Wobei Vielfalt hier einfach heißt, derselbe Gegnertyp in unterschiedlichen Farben. Was hingegen wirklich funktioniert und den Spieler launetechnisch bei der Stange hält ist das altbewährte Prinzip der Sammelleidenschaft bzw. Wut. Gemeuchelte Gegner hinterlassen tonnenweise Rüstungen, Waffen, Upgrades usw.. Das ganze Zeug kann dann auch noch im Spielverlauf auf verschiedene Art und Weise modifiziert werden, so dass der Spieler sich seinen ganz eigenen Lieblingsschießprügel zusammenbauen kann. Mit ein bisschen mehr Liebe zum Detail wäre hier mehr drin gewesen und ehrlich gesagt, von einem Herrn Roper hätte ich dass auch schlichtweg erwartet. Dazu kommt die Unart, Patches nur noch über die integrierte Updatefunktion zur Verfügung zu stellen. Zwar läuft das Spiel im Großen und Ganzen ganz leidlich. Wer aber die neuesten Flicken zum Spiel haben will, kann diese nicht über einen Mirror herunterladen. Dass damit ganz nebenbei Spieler ohne Internetanschluss in die Röhre gucken, muss auch noch angemerkt werden, dass die Autoupdatefunktion nicht immer so funktioniert, wie sie sollte. Was soll dieser Unsinn?? Dafür sehen die eigenen Kämpfer in ihren Rüstungen schön martialisch aus. Das Spiel war definitiv nicht der ganz große Wurf, vielleicht sollte das Genre einfach mal ein paar Jährchen Pause machen, den Adventurespielen hat das auch ganz gut getan.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In der Spielmechanik tolles Action-RPG, aber miese Präsentation, 24. Oktober 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hellgate: London (Computerspiel)
Nachdem ich an der ausgiebigen Beta-Phase teilgenommen habe und den letzten Stand des Spiels, bevor es am 30.10. in den Handel kommen wird, kenne, kann ich Hellgate London denke ich endgültig bewerten:

Vorweg muss ich klar sagen, dass Hellgate London nicht das grandiose Meisterwerk geworden ist, als dass es über viele Monate und Jahre angekündigt wurde. Das mag jetzt auf dem ersten Blick ziemlich enttäuschend klingen, besonders für die Liebhaber von Diablo II, die auf ein ebensolches Meisterstück gehofft haben, aber stopp. Es ist trotzdem ein sehr gutes Action-Rollenspiel geworden und für gewisse Leute ist es durchaus ein Spiel, das ich absolut empfehle! Nur eben nicht für alle Spieler, es kommt auf die persönlichen Vorlieben an...

Als Startpunkt kann man gut die Grafik und allgemeine Präsentation des Spiels nehmen. Klipp und klar gesagt ist Hellgate London nicht auf dem aktuellen Stand der Technik. Es gibt zwar schöne Licht- und Schatteneffekte, aber besonders bei den Texturen, dem Gegner-Design, den Animationen und dem allgemeinen Detailgrad wird man beim ersten betreten der Spielwelt ziemlich enttäuscht sein, denn sie entsprechen teilweise dem Stand, der vor ca. 3-4 Jahren vorherrschte. Dies betrifft besonders Spieler, die das Spiel notgedrungen unter DirectX 9 spielen müssen. Hellgate London ist für mein Empfinden das erste Spiel, dass unter DirectX 10 (unterstützende Grafikkarte und Windows Vista ist Vorraussetzung) erheblich besser aussieht und unter DirectX 9 deutlich an Attraktivität verliert.
Erschwerend kommt hinzu, dass das Spiel es nicht schafft, für eine abwechslungsreiche Umgebung zu sorgen. Alle Stationen sehen im Grunde gleich aus und in der eigentlichen Spielwelt herrschen zu einem überwiegenden Teil nur braune und vorallem graue Farbtöne und immer gleiche Levelbausteine vor. Zerstörte Stadtteile, Tunnels, Abwasserkanäle, usw und von vorn... Außerdem gibt es besonders in den Stationen immer wieder Probleme mit der Performance, die noch optimiert werden müssen. Soundtechnisch ist alles im okayen Bereich, weder besonders gut noch besonders schlecht. Man muss es wirklich so knallhart sagen, bezüglich der Präsentation ist das Spiel sehr öde und nicht einladend.

Leider wird dieser Eindruck auch bei den Quests bestätigt. Sie werden äußerst lieblos in groben Textboxen präsentiert, durch die man sich wie ein Verrückter durchklickt, weil sie langweilig geschrieben und nahezu ausschließlich auf Sammle- und Töte-Aufgaben beschränkt sind. Zwar gibt es hin und wieder storyrelevante Quests, die ein bisschen Abwechslung reinbringen (zum beispiel eine kleine Echtzeitstrategie-Einlage oder ein Ausflug in ein Gehirn), aber trotzdem bekommt man durch sie überhaupt kein Gefühl für die Geschichte. Sie bleibt im Spiel absolut nebensächlich. Wer also viel wert auf eine packende Atmosphäre und einen roten Faden legt, der einen immer wieder antreibt und erkärt, warum man gerade etwas tut, wird von dieser Tatsache absolut abgeschreckt sein.

Hat man allerdings einmal den Schock über die furchtbaren äußerlichen Merkmale und den quasi nicht existenen roten Faden verdaut, und hat man wirklich noch Lust, in den inneren, spielmechanischen Kern vorzudringen, dann entsteht plötzlich doch sowas wie Spielfreude und man wird immer weiter ins Spiel reingesogen.
Die Klassen sind sehr interessant und spielen sich sehr unterschiedlich, ob man nun einen schwertschwingenden Blademaster oder einen snipernden Marksman spielt, macht wirklich einen riesigen Unterschied in der Spielweise. Durch das neue und für das Genre ungewöhnliche Szenario bzw. Perspektive entsteht tatsächlich so etwas wie eine Innovation. Die Items sind extrem cool und vielfältig und erlauben viele Experimente der Spielweise. Die Skills sind zwar nicht wirklich neu, aber gut aufeinander abgestimmt und es macht Spaß, sie auf seine Weise zu kombinieren, besonders im hervorragenden Coop-Modus (geht nur online!), in dem man in Stationen auf andere Spieler trifft und mit ihnen Items tauschen oder zusammen die instanzierten Quests und Levels spielen kann.
Zwar gibt es, wie in jedem anfänglichen Action-Rollenspiel, noch kleinere Balancing-Probleme bzw. Bugs, die mit weiteren Patches behoben werden müssen, aber schon jetzt macht das eigentliche Regelwerk und wie es in der Third-Person bzw. Ego-Perspektive angewendet wird, tierischen Spaß! Es wird in der Tat eine nahezu perfekte Mischung aus Action-RPG und Ego-Shooter getroffen, natürlich mit klar deutlicherem Einschlag in das Action-RPG Genre! Aber trotzdem wird hier ein neues Spielgefühl geschaffen, das wirklich gut gefällt, zumal die Bedienung des Spiel 1A ist und keine Wünsche offen lasst! Das Gameplay ist dementsprechend sehr actionorientiert und es ist eine wahre Freude, sich durch die verschiedensten Monsterhorden zu schnetzeln, ballern oder zaubern, so lange man eben auf so etwas steht.
Hellgate ist zusätzlich, wie man es vom Ex-Arbeitgeber der Entwickler nämlich Blizzard gewohnt ist, sehr Item-orientiert. Die Suche nach immer neuen Items ist unglaublich süchtig machend und motiviert ständig. In diesem Zusammenhag ist Hellgate London tatsächlich sowas wie ein Diablo III geworden und erweitert diesen Aspekt sogar sinnvoll mit Upgrades und verschiedenen anderen Eingriffsmöglichkeiten. Toll!

Letztendlich kann man also festhalten, dass Hellgate London kein Meisterwerk für jeden geworden ist. Wer auf eine ansprechende Präsentation, eine involvierende Geschichte und auf viel Abwechslung großen Wert legt und sich an die allgemeine Sprödheit des Spiels nicht gewöhnen kann, der sollte sich den Kauf von Hellgate London tatsächlich verkneifen. Wer aber nach kurzfristigen Abenteuern sucht und seine Motivation ausschließlich aus den interessanten Klassen, Items und dem einzigartigen Spielfluss ziehen kann und die anderen Merkmale zumindest in diesem Spiel durchaus für nebensächlich hält, der wird mit Hellgate London ein äußerst empfehlenswertes Spiel vorfinden.
Zudem richtet sich das Spiel in erster Linie an Spieler, die gerne im Multiplayer-Modus spielen, der hier nur online funktioniert. Alleine wird man mit dem Spiel längerfristig wohl keinen Spaß haben und ich rate jedem Solospieler vom Kauf ab, zumindest als Vollpreisspiel.

Ob die online Zusatzfeatures sich lohnen, für die man knapp 10€ pro Monat bezahlen muss, sollte jeder für sich selbst entscheiden, in dem er sich diesen Link zu Gemüte führt:

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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Triste Langeweile!, 28. Oktober 2007
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hellgate: London (Computerspiel)
Auch ich habe, wie viele meiner Vorkritiker, lange dem Release von HGL entgegen gefiebert. Sämtliche Previews und Gameplayvideos, die Tatsache, dass kein geringerer als Bill Roper seine Genialität ins Spiel mit einfließen lässt, ließen nur einen logischen Schluss zu: "Da wächst ein absoluter Top Titel". Ein Titel der als Nachfolger für den Evergreen Diablo 2 gehandelt wurde, ein MMOPG dass viele Gamer aus der Tristesse von Azeroth&Lordaron herausreißt, und das dauerhaft. Alles weit gefehlt, ganz weit...leider. Genauso hochgehyped wie HGL in den letzten Monaten wurde, genauso schnell wird es wieder von der Bildfläche verschwinden.

Ich habe HGL mehrere Wochen in der Betaphase testen dürfen und ganz ehrlich, anfangs war ich sogar etwas angetan. Klar, die Grafik ist etwas angestaubt und veraltet, aber Grafik ist fast nebensächlich, sofern mich dieses Spiel auf lange Zeit motiviert und mich immer wieder aufs neue fordert, ja begeistern kann. Aber dies vermag Hellgate London nicht. Die einzelnen Zonen sehen immer gleich Trist und Öde aus (alles Grau in Grau), die unbalanceten Gegnertypen laufen einem immer und immer wieder vors Schwert oder vor die Flinte, richtige Atmosphäre will auch nicht so recht aufkommen, weder auf den einzelnen Bahnhöfen, noch in den langweilig düsteren Gassen ist auch nur das geringste Prickeln spürbar, was ja normal sein sollte, wenn ganz London von Dämonen und Untoten überrannt worden ist.(selbst im Lager der Jägerinnen von D2 war eine gewisse Anspannung spürbar und man bekam das Gefühl vermittelt, gebraucht zu werden oder dringend helfen zu müssen). Quests gibts es zwar mehr als genug, allerdings sind die nicht sonderlich fordernd. (meist töte X Monster)

Wie auch immer. Anfangs mögen einen gewisse Kritikpunkte nicht weiter stören, maximal sauer aufstoßen. Aber wenn man sich vorstellt, dass dieses Spiel sich u.a. aus Gamern rekrutieren soll, die in den letzten Jahren mehrere Stunden pro Tag World of Warcraft gezockt haben, dann wage ich mit 99%er Sicherheit zu behaupten, dass HGL für diese Spieler eine herbe Enttäuschung sein wird.
Alles in Allem finde ich es sehr Schade. Hab mich lange Zeit so sehr auf Hellgate London gefreut, aber so wie es ausschaut, ist es nichts weiter als ein großer Reinfall.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für eine Beta zahl ich nicht, 31. Oktober 2007
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hellgate: London (Computerspiel)
Nach längerem Spielen wird einem bei den jetzt schon öden und immer wieder wiederholenden Instanzen klar, dafür bezahl ich keine 10 Euro im Monat. Und genau so ist es. Es wird seitens EA zu wenig geboten, um dafür eine monatliche Gebühr einzurichten, noch dazu ist das Spiel noch ein einziger Beta Test. Abstürze und schwerwiegende Performance Probleme sind an der Tagesordnung, obwohl man ein High-End-System besitzt. der Character bleibt hängen wo man geht und steht. Quests funktionieren nicht einwandfrei, Items die für eine bestimmte Quest gebraucht werden um weiter zu kommen sind verbugt und können nicht eingesetzt werden.
Dazu hab ich mir gehofft, dass sich die Endversion des Spiels, sich von der Beta abhebt, doch denkste, gleiche Quests, gleiche Umgebungen, sogar die Betaaccounts können, ohne sich das Endspiel zu kaufen, noch auf den EU Servern Spielen, was soll denn das bitte?
Die deutsche Cut ist eine Frechheit, das spiel kann ab 12 sein!
UND GANZ WICHTIG: Ich hab jetzt erfahren, dass man ab lvl 30 ohne einen Elite Account keine Quests mehr bekommt, d.h. mit LVLn ist schluss, wodurch Elite Accounts bis lvl 50 Quests bekommen. Davon war nie die Rede von EA, keiner wurde davon informiert.
Dazu kommt noch dass man einen Elite Account nur mit Kreditkarte bezahlen kann und dass Blanklastschriftverfahren nicht mal in Planung sind.

Fazit: Um eine fehlerhafte Beta spielen zu können, zahlt man hier 50 Euro und um diese Beta noch zu 100% haben zu können muss man für Fehler noch 10 Euro monatlich drauflegen. Eine Frechheit die ich nicht Unterstützen kann.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Im wahrsten Sinne des Wortes - "Das Tor zur Hölle", 2. November 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hellgate: London (Computerspiel)
Ich denke, dass dies das erste Mal ist, dass ich vor einem Rätsel stehe, wie ich mich so - in einem vorher probegespielten Spiel - täuschen konnte.

Hellgate : London ist ein so zweischneidiges Schwert wie nie ein Spiel, das ich mir je vorher gekauft habe. Auf der einen Seite macht es Spaß, auf der anderen war es seit langem das erste Mal, dass ich gefrustet einfach das Spiel beendet habe.

Aber der Reihe nach. Hellgate : London erzählt im Grunde genommen die Geschichte eines, sich den ausbreitenden Dämonen in London , entgegenstellenden Kämpfers. Das Thema " Vernichte-das-Böse" kennt man ja aus anderen Action-Rollenspielen auch schon.

Nun zum eigentlichen Spiel. Vorab erst mal das was Hellgate gut macht:

Da wäre zum Ersten mal das Charakterdesign zu nennen. Die Wahl des Charakters ist einfach und lässt viel Spielraum zum Experimentieren.

Das Zweite ist die stimmungsvolle Welt, die gut zu den Geschehnissen passt - sich aber auch widerspricht - dazu weiter unten.

Als letzen Punkt gilt es die kurzen Ladezeiten anzuführen, denn ca. 10 Sekunden sind vergleichweise gering und erleichtern einem auch mal den schnellen Levelwechsel und nicht erst minutenlanges Nachladen und dadurch Warten.

Außerdem sind einige der Sprüche wenn man Items untersucht ganz witzig ( z.B. von Boris Becker oder Britney Spears - ob das echte Zitate sind weiß ich leider nicht ).

Dann mal weiter mit dem Negativen:

Das User-Interface ist viel zu sehr an Online-Rollenspiele angelehnt - allein das Verkaufen/Auseinandernehmen von Gegenständen dauert ja schon ewig ( keine STRG oder ALT + Taste Funktion im Spiel ).

Die Levels sind nach ca. einem Viertel des Spiels immer gleich im Design - ab und zu sind zwar handgemachte dabei ( z.B. Tower von London ) aber das ist Seltenheit. Selbst ältere Spiele bieten hier sehr viel mehr.

Dann sind da die unpassenden - fast schon lächerlichen - Sprüche der NPC's zu nennen. Einmal, vielleicht zweimal sind die ja ganz nett , aber immer wieder auf die selbe Art wie z.B. " Willst du nen Keks?" oder " Ups, da ist mir was runtergefallen, könntest du mir das aufheben? " angesprochen zu werden ist auf Dauer nervtötend - mal abgesehen davon, dass es nicht zum düsteren Szenario passt , überhaupt nicht.

Dann eines der Lieblings-Streitthemen : Das Levelscaling. Irgendwann boykottiere ich solche Spiele. Mein Charakter entwickelt sich und die Gegner sind genauso stark wie vorher? Nein! Bitte in Gottes Namen nicht immer diese Art von Scaling. Ähnlich wie in Oblivion fühle ich mich einfach nur gelangweilt jedesmal beim Levelaufstieg festzustellen " Aha, Gegner Stufe ist ( mal wieder ) um eins gestiegen , na super ... ". Das macht mich wahnsinnig. Wozu entwickle ich denn mein Alter-Ego? Genau, dass es stärker wird und nicht ständig an der nächsten Ecke tot da liegt - was mir übrigens ca. 50 Mal passiert ist - beispielsweise durch Dauerstuns von Klingenschergen, wo ich dann nicht mal wegrennen kann.

Bugs sind in Hellgate : London immer noch ne Menge drin. Hatte in zwei Tagen ca. 5 Abstürze - teils beim Laden der Levels, teils beim normalen Spielen. Außerdem war mein Charakter beim Laden einmal unsichtbar - konnte ich nur durch Neuladen des Spieles beheben. Manch einer wird mir da sagen " Besser als andere Games oder? ". Das mag schon sein, aber warum für weniger fehlerhafte Ware wie bei der Konkurrenz auch noch gut bewerten? Ich denke nicht...

Die Performance scheint auch nicht optimiert zu sein - es ruckelt ab und zu ohne Gegner in Sicht auf fast objektfreiem Gebiet - das darf auch nicht in einer Verkaufsversion vorkommen.

Man merkt spätestens hier, wieso beim Drücken der ALT-Taste das letzte Feld in der Leiste " Kundensupport kontaktieren " heißt...

Soviel zu den Aspekten des Spiels und nun zum Abschluss meiner Bewertung.

Angemerkt sei noch, den Multiplayer konnte ich noch nicht testen hierzu kann manch anderer mit Sicherheit mehr sagen.

Alles in Allem bin ich maßlos enttäuscht von Hellgate : London. Ich hatte soviel von diesem Spiel erwartet und jetzt tut es mir einfach nur Leid zu sehen wie ein ungewöhnliches Szenario so schlecht umgesetzt wurde. Naja ein Versuch war es von Flagship trotzdem wert - mal sehn was das nächste Spiel wird.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grundsolide mit Potential, aber Vorsicht, 29. Dezember 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hellgate: London (Computerspiel)
Ich spiele nun schon seit Release Hellgate London und kann mittlerweile denke ich ein ganz guten Eindruck vermitteln.

Positiv:
- grobe Bugs wurden ausgemerzt
- sehr vielfältiges Itemsystem, sowohl die Anzahl
- als auch die Möglichkeit nahezu jedes Item aufzuwerten oder zu erlegen
- schickes Design der Rüstungen und Waffen (Farbe kann geändert werden)
- durch Charakter und Rüstungsdesign sehr individuelle Styles
- für Profis härterer Schwierigkeitsgrad nach einmaligem Durchspielen
- Sammelsucht kommt auf
- Sehr individuelle Skillungen (scheinbar "gleiche" Klassen einzigartig)
- Charakterdetails in hohen Einstellungen sehr schön
- Animationen wirken plastisch und sind aufwendig gestalltet
- Minispiele bringen Auflockerung in den einfachen "töte alles" Alltag
- Awards werden vergeben, die Punkte bringen

Negativ:

- eintöniges Leveldesign (für zahlende Kunden gibt es neue Leveldesigns)
- Quest sehr einfach gestrickt (eher ein Hack 'n Slay als MMORPG)
- Questbelohnung in Form von Items nicht oft hilfreich
- Dx10 Modus auf Grund von Speicherleaks im Moment schlecht spielbar
- kleinere Bugs wie verschwinden der Waffentexturen
- oder in der Luft hängenbleibender getöteter Monser noch nicht gefixed
- oben erwähnte Awards bringen nur den Subscibern etwas
- derzeit Subscription nur mit Kreditkarte möglich

Fazit:

Nein es ist kein Nachfolger von Diablo soviel sei schonmal gesagt, auch wenn es entfernt daran erinnert, da manche Grundidee verwendet wurde, aber vieles doch ganz anders ist. Wer jedoch unvorbelastet an das Spiel herangeht, wird ein solides und kurzweiliges Hack ''n Slay bekommmen, dass zumindes meiner Meinung nach vieles Besser macht, als andere Spiele in diesem Genere. Wem es zu einfach erscheint, der wird im Elite modus, der nach einmaligem durchspielen eines Charakteres (so bei ca. lvl 25) freigeschaltet wird. Es muss allerdings dann ein völlig neuer Charakter erstellt werden, der Schwierigkeitsgrad ist nun durchaus knackig und auch für Profis des Generes fordernd. Übrigens finde ich wird es erst im Multiplayer so richtig interessant, da dann mehr und stärkere Monster auftauchen (umso mehr Leute in der Gruppe sind) und Items dropen auch mehr.

Abschließend kann ich nur sagen, dass sich der Kauf für mich durchaus gelohnt hat und sicherlich werde ich noch einige Zeit im Hellgate Universum verbringen, von mir aus also eine Empfehlung mit kleinen Vorbehalten, denn sein volles Potential hat es noch nicht erreicht und ohne Subscriber Status kann man es nicht in vollen Zügen genießen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bin enttäuscht, 12. November 2007
Von 
Nico Frerichs (Wardenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hellgate: London (Computerspiel)
Endlich ist es soweit und das hochgelobte Hellgate London kommt in die Läden. Man hatte ja vorher schon so viel tolles darüber gehört: "Grafikkracher", "Diablo 3", "Macher von Diablo 2" usw usf.
Leider muss ich mich den Rezessionen meiner Vorredner anschließen.

Hellgate London wird nach ein paar Stunden Spielzeit totlangweilig. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man das Spiel im Singleplayer durchspielen kann, ohne zwischendurch das Handtuch zu werfen.
Ich persönlich habe einen Scharfschützen angefangen und spiele den nun schon seit ein paar Tagen. Mein ganzer Spieleinhalt beschränkt sich jetzt auf Quests holen, durch das angegebene Level schiessen (welche nach einer Zeit wirklich alle ziemlich gleich aussehen und wo die gleichen Monster auch immer wieder vorkommen.. Mit seltenen erfreulichen Ausnahmen) und danach diese Quest wieder abgeben. Zwischendurch darf ich dann alle 5 Minuten mein Inventar leeren, da dieses von den Massen an Gegenständen wieder mal voll ist. Waffe an der Station neu aufrüsten und das ganze nochmal. So geht das ganze Spiel nach und nach weiter. Ach ja.. Hoffentlich kommt bald der erste Patch raus, weil ich schon öfters an den seltsamsten Ecken hängengeblieben oder verbuggten Monstern begegnet bin und deswegen meist das Level neu starten konnte.

Ich vermisse geniale Zwischensequenzen, Sprachausgabe der Questgeber, mehr musikalische Untermalung, einfachere Bedienbarkeit für Multiplayerangelegenheiten (Ich vermute jetzt einfach mal, das sehr viele Leute nicht einmal wissen, wie man in die verschiedenen Chat-Kanäle kommt und dort schreibt).
Also: Das Einzige, was mich bei diesem Spiel noch bei Laune hält ist das geballer, wenn ich das ganze mit meiner eigenen Musik verbinde, weil ohne macht es mir einfach keinen Spass.
Und das ganze noch für 50€? 20€ für dieses Spiel sind ok, mehr ist es nicht Wert meiner Meinung nach.

Schöne Grüße
Sera
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Hellgate: London
Hellgate: London von Namco (Windows Vista)
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