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311 Rezensionen
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61 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Spiel für zwischendurch
Spore ist mE. ein schönes Spiel, man muss sich aber darüber im klaren sein, dass es keineswegs mit anderen Spielen mit einem klaren Ziel gleichzusetzen ist. Spore ist vielmehr mit "The Sims" vergleichbar; das Spielziel besteht in erster Linie eben darin, eine Kreatur hochzuziehen und sie durch die Galaxis zu führen. Doch eines nach dem anderen...
Veröffentlicht am 23. Februar 2009 von TanGen

versus
1.066 von 1.143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viel Wind um Nichts
So nachdem ich jetzt Spore eine Zeit lang gespielt habe muß ich mal meine Meinung loswerden.
Mir kommt es vor als wäre das Spiel,nachdem der Kreaturen-Editor extra veröffentlicht wurde, nur nachträglich und lustlos hinzugefügt worden.

Größter Schwachpunkt ist eindeutig , daß Spore nichts,aber auch gar nichts mit...
Veröffentlicht am 10. September 2008 von Steffen Frey


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1.066 von 1.143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viel Wind um Nichts, 10. September 2008
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spore (Computerspiel)
So nachdem ich jetzt Spore eine Zeit lang gespielt habe muß ich mal meine Meinung loswerden.
Mir kommt es vor als wäre das Spiel,nachdem der Kreaturen-Editor extra veröffentlicht wurde, nur nachträglich und lustlos hinzugefügt worden.

Größter Schwachpunkt ist eindeutig , daß Spore nichts,aber auch gar nichts mit Evolution zu tun hat.Nie hat man das Gefühl das Erfolg oder Mißerfolg meiner Kreatur irgendeinen Einfluß auf die Entwicklung haben.Auch ist es völlig egal ob ich z.B. 4 statt 2 Beine entwickle.Noch schlimmer ist es mit Augen,Ohren und Nase...sind scheinbar nur zur Verschönerung da...Einfluß auf die Fähigkeiten ist da keiner.Stattdessen muß ich öde Körperteile einsammeln um sie überhaupt verwenden zu dürfen.Ich bau mir also ein Vieh mit 4 Beinen und je nachdem,ob ich jetzt den Super-Fuß mit hoher Geschwindikeit und Tanz/Angriffsfähigkeit anklebe bin ich schneller als ein Vieh mit 2 Beinen...es entscheidet also nicht die Anzahl ,Größe und Form der Beine , sondern nur der angeklebte Fuß.So verhält es sich praktisch mit allen Körperteilen...ausser den erwähnten Verschönerungen.
Um in der Kreaturen-Phase weiterzukommen,muß ich andere Kreaturen entweder im Kampf besiegen oder mich mit ihnen anfreunden,was über 4 verschiedene Sozial/Angriffsfähigkeiten geschieht...wobei es keine Rolle spielt ob das Gegenüber ein Fleisch-,Pflanzen- oder Allesfresser ist...schonmal ein Huhn gesehen ,das sich mit einem Fuchs anfreunden will????
Stirbt mein Vieh im Kampf oder gewinnt...kein Unterschied ausser beim Tod verlorene Zeit...man kann quasi gar keinen Mißerfolg haben.Am Ende entscheidet nur,wieviele Kreaturen ich zum Freund oder Feind gemacht habe über die Ausrichtung meiner Spezies...also entweder bin ich ein soziales oder kriegerisches Wesen....wo sind da die ganzen Zwischenstufen?
In der Stammesphase gibts auch nicht mehr Möglichkeiten,mit anderen Stämmen zu interagieren als in der Kreaturenphase...entweder ich verbünde mich mit dem anderen Stamm oder ich rotte ihn aus...kein Unterschied im Endeffekt....wie wärs wenn ein Verbündeter Stamm nicht meine Eigenschaften übernimmt ,sondern sich genauso weiterentwickelt? Der Stamm also quasi zur dauerenden Opposition wird? Das fehlt völlig.

In der Zivilisationphase geht dann jegliche Kontrolle über die einzelne Kreatur flöten...man steuert nur noch Fahr-,Flugzeuge und Schiffe...baut Städte mit nur 3 verschidenen Gebäuden und einer Verteidigungswaffe aus und kämpft um die Kontrolle einer Ressource...super Vielfalt muß ich sagen! (Ironie!!!)
Hat man dann alle Städte entweder erobert oder konvertiert oder gekauft (wow eine Möglichkeit mehr als in der Stamesphase!),gehts in die letzte und im Ansatz einzigst halbwegs mit Möglichkeiten ausgestattete Phase.
Jedoch wird die Weltraumphase stark von der dämlichen und fiddligen Steuerung behindert...mal davon abgesehen das es hier sehr schnell sehr hektisch werden kann..Ich soll mit EINEM Raumschiff praktisch die gesamte Galaxie übernehmen...und das wo alle 2 Minuten irgendeine meiner Kolonien angeriffen wird und sich praktisch nicht selbst verteidigen kann...oder eine ökologische Katastrophe auftritt...
Auch wird diese Phase sehr schnell einfach nur langweilig,da man immer wieder die selben Aktionen und Missionen ausführen muß ...so nach dem Motto : Fliege hierhin und entführe diese Kreatur und bringe sie auf diesen Planeten...Bau hier eine Kolonie und verbessere die Umweltbedingungen...
Noch dazu muß man praktisch alle Werkzeuge und Aurüstungsgegenstände käuflich erwerben und erstmal durch Fortschritte freischalten,was besonders am Anfang ziemlich zeitaufwendig ist und man ohne diese Werkzeuge praktisch nichts machen kann...also nichts mit "Sandkasten und Experimentieren mit der Evolution und Planetenentwicklung"...
Mir kommts so vor als wäre diese Phase durch dieses Erwerben einfach nur künstlich in die Länge gezogen....

Diese Spiel wurde meiner Meinung nach stark seiner Möglichkeiten beraubt,um es auf einer Konsole mit wenigen Tasten und Eingabemöglichkeiten rausbringen zu können.

Fazit:
Viel Hype im Vorfeld um ein ödes und total lineares Spiel,das jedes moderne Handy genauso abspielen könnte.Absolut KEIN Evolutionspiel,kein Strategie- oder Aufbauspiel,sondern eine Sammlung von 5 Minispielen,die noch dazu nach dem 2ten Mal spielen total fade werden.
Wirklich Schade....aus diesem Konzept hätte das Spiel der Spiele werden können...aber wie so oft eben total beschnitten und versaut.
Mal ganz abgesehen vom restriktiven und invasiven Kopierschutz....Da habt ihr Will Wright und eurem Image einen Bärendienst erwiesen ,EA Games!

ABSOLUT KEINE KAUFEMPFEHLUNG!
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298 von 319 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Idee . Mäßige Umsetzung . Grottige Art ein Spiel herauszugeben, 8. September 2008
Von 
Paul Lubos (Osnabrück) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spore (Computerspiel)
Die Idee ist genial , man spielt den gesammten entwicklungsgang einer Gattung vom Einzeller bis zur Universum beherrschenden Zivilisation.

In der Praxis läuft das Prinzip aber in repetitives abarbeiten immer gleicher Dinge ab. Man frisst , baut sich , beziehungsweise später den eigenen Stamm , aus und frisst mehr. An sich ein Prinzip das bei vielen Action Rollenspielen funktioniert . Hier leider nicht.
Die einzelnen Spielphasen sind eintönig . Am meisten Spass macht der Editor. Es ist toll einfach fast alles selber gestalten zu können.

Abgesehen von der Eintönigkeit hat Spore zwei große Schwächen:
1. Die Präsentation: Das Spiel mag auf den ersten Blick knuffig erscheinen und das ist es fürwahr auch , aber die Polygonzahl ist minimal. Die Texturen sind schlichtweg hässlich und verwaschen und atemberaubende Shader Effekte sucht man vergeblich. Hier wurde viel Potential verschenkt . Natürlich ist so eine Grafik resourcensparend aber heutzutage muss ein Spiel die Option bieten , falls man einen entsprechenden Rechner hat , auch gut aussehen zu können.

2. Der so genannte Kopierschutz ist eine Unverschämtheit. Man hat drei Aktivierungen. In der Theorie schön : Man kann Spore auf 3 verschiedenen Systemen installieren und ohne CD spielen.
In der Praxis dumm : Setzt man einen Rechner neu auf und will Spore neu installieren ist man eine weitere Aktivierung los.
Angeblich wird bei Hardwareänderungen in der Größenordnung einer neuen Grafikkarte ebenfalls eine Aktivierung notwendig. Somit kann es passieren , dass man mit etwas Pech nicht mal ein paar Wochen etwas von diesem Vollpreisspiel(!) hat.
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508 von 545 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen DRM? nein danke, 9. September 2008
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spore (Computerspiel)
Mal ehrlich, wer installiert sich denn freiwillig eine Art Virus auf seinem Rechner? Genau das tut man aber, wenn man Spore installiert. Die DRM Software zeigt erschreckende Gemeinsamkeiten mit Viren: Das Programm wird installiert, ohne dass man irgendwie Einfluss darauf nehmen könnte, es läuft ständig im Hintergrund und ohne die Festplatte zu formatieren, kriegt man den Mist nie mehr wirklich los.
Der eigentliche Knüller an der ganzen Sache ist aber immernoch, dass man das Spiel nur 3 mal installieren darf. Hallo? Also ich dachte eigentlich ich hätte das Spiel gekauft und nicht nur gemietet.
Was soll das EA? Glaubt ihr ernsthaft, das hält die Leute davon ab euer Spiel zu kopieren? Kleiner Hinweis: Es steht schon längst im Netz.

An alle, die sich überlegen dieses Spiel zu kaufen: Tut es nicht. Jetzt mal abgesehen von allen inhaltlichen und spielerischen Mängeln dieses Spiels, SecuROM ist eine bodenlose Frechheit. Belohnt EA bitte nicht damit, dass ihr ihnen auch noch Geld für so etwas gebt. Wartet lieber noch ein Jahr, dann liegt Spore hoffentlich in der Krabbelkiste für 10 Euro.
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559 von 602 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Spore enttäuschend, SecuROM inakzeptabel, 9. September 2008
Von 
Felix (Köln, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spore (Computerspiel)
Ich schließe mich den bisherigen Protesten zum Thema DRM an. Es ist einfach inakzeptabel was EA dort dem ehrlichen Käufer seines Produktes durchleiden lässt, während sich die Filesharer ins Fäustchen lachen, da sie das Spiel schon vor dem Release ohne lästige Online Aktivierung und DVD einlegen, etc. "genießen" konnten.
Genießen ist aber auch so eine Sache. Wirklich atemberaubend ist das Spiel nicht. Die Diplomatie beläuft sich aufs Nachäffen, der Creature Creator ist sehr limitiert und nach dem 10ten Monster auch nicht mehr wirklich neu und aufregend. Im grunde hat das spiel viel eines momorpogers, was heißt, dass man dauernd dasselbe macht um "erfahrung" (in diesem fall "dna" zu sammeln und irgendwann aufzusteigen. Das mag einmal interessant sein, weil man es noch nicht kennt. Aber ich frage mich, ob das nicht schon bei der zweiten Zivilisation, die man erstellt langweilig ist (bei mir wars schon bei der ersten so, weil ich repetitives Gameplay ohne forderung langweilig finde)

Insgesamt - KEINE Kaufempfehlung
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absolut enttäuschend, 16. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Spore (Computerspiel)
Über die Frechheit des DRM-Systems rede ich erstmal garnicht, da haben sich andere schon genug zu geäußert.

So, worum gehts in dem Spiel? Das Spiel besteht aus fünf Phasen, welche ich im folgenden beschreiben werde:

Phase 1:
Die Einzeller-Phase, ist die einzige Phase, die mir noch halbwegs Spaß gemacht hat. Man ist ein kleines einzelliges Wesen und muss, abhängig davon ob man Fleisch- Alles- oder Pflanzenfresser ist, entweder Pflanzen, andere Kreaturen oder beides fressen. Die Phase errinnert grob an Pacman oder andere 2D-Spiele und es gibt tatsächlich eine gewisse Langzeitmotivation, indem man z.B. versucht, das Spiel zu gewinnen ohne eine einzige Kreatur zu töten, oder ohne weitere Teile anzubauen. Die Grafik ist zwar nur zweidimensional, aber sehr schön gestaltet.

Phase 2:
In der dreidimensionalen Kreaturen-Phase geht es darum, möglichst viele Feinde zu "besiegen". Das geht entweder, indem man die Feinde tötet, oder sie durch posieren, tanzen usw. zu Verbündeten macht. Diese Phase ist total langweilig, man sucht sich eben immer einen Gegner, greift ihn an oder beeindruckt ihn, gewinnt oder findet dabei neue teile, verbessert seine Kreatur, und greift den nächsten Gegner an und das eben zwanzigmal. Alle gegnerischen Kreaturen bleiben dumm bei ihrem Nest stehen (bis auf sehr wenige Ausnahmen), es hat überhaupt keine Auswirkungen, wo und wie ich meine Teile platziere (ich kann den Mund an den Hintern bauen, die Kreatur kann genauso gut fressen wie vorher, und zwar immernoch mit der Vorderseite!), für die Fähigkeit "Tanzen" ist es z.B. völlig egal, wie viele oder welche Beine die Kreatur hat, wichtig ist nur, dass sie eben einen Fuß mit einer hohen Tanzen-Fähigkeit hat. Egal ob der Fuß irgendwo am Schwanz oder an der Schnauze hängt. Das Tüpfelchen auf dem "i" der Langeweile sind die gescripteten Ereignisse: Nach ca. einem drittel der Phase gibt es immer einen Meteoritenschauer, bei ca 2/3 immer ein Raumschiff. Das ist nicht nur vorhersehbar, sondern spätestens beim dritten mal spielen auch total öde.

Phase 3:
... ist praktisch das gleiche, nur steuert man jetzt mehrere Kreaturen und muss ganze Stämme überzeugen. Wieder durch Angreifen oder Beeindrucken. Soll vermutlich ein Strategiespiel sein, aber die 6 "Gebäude" mit denen man seine Basis upgraden kann und die 3 Waffen/Musikinstrumente sind einfach lächerlich wenig. Mal abgesehen davon, dass es so läuft: Ich habe am Anfang ein Musikinstrument und einen Gegner. Wenn ich den Gegner besiege wird ein neues Instrument freigeschaltet, denn der nächste Stamm will auch zwei Instrumente hören usw. - Total primitiv das ganze.

Phase 4:
Wieder ein "Strategiespiel", diesmal kann ich auch religiös sein, oder die Gegner kaufen. Anstelle den Gegner zu beindrucken schieße ich jetzt mit lächerlichen "Religionsstrahlen", welche aber praktisch den gleichen Effekt haben, wie Waffenfeuer: Der Gegner stirbt bzw. kapituliert. Hat ein bisschen was von einem vernünftigen Strategiespiel, aber bei 3 Vehikeln pro Ausrichtung (einem Fahrzeug, Schiff und Flugzeug) und vier Gebäuden kann einfach kein langfristiger Spielspaß aufkommen.

Phase 5:
Es geht in den Weltraum: Man kriegt ein paar Aufträge, welche sich immer wiederholen, und man wird ständig von irgendwelchen Piraten angegriffen oder von Umweltkatastrophen heimgesucht. Man fliegt also ständig zwischen seinen Plateten her, transportiert Gewürze und rettet seine Planeten vor Uiraten oder verhindert Umweltkatastropen. Freies Bauen und erkunden gibt es praktisch nicht, weil man selbst ganz zu Anfang viel zu oft durch Angriffe abgelenkt wird und man sich die benötigten Teile und Fortschritte erst mühsam durch immer die gleichen Missionen freispielen muss.

Zur Grafik:
Phase 1 ist die einzige, die Grafisch überzeugt. Und zwar nicht, weil sie so aufwendig ist, sondern weil die Grafik zum Spielprinzip passt und auch Wasserströmungen etc. schön wiedergegeben werden. Die restliche Grafik hat niedrige Polygone, schlechte bis garkeine Shadereffekte usw. Wirkt optisch bisweilen wie ein Spiel von 2000, verbraucht aber viel mehr Hardwarekapazität.

Fazit:
Das Spiel wirkt wie eine Technologiedemo zum Kreatureneditor. Die einzelnen Abschnitte zeigen, dass man den Kreaturen-Editor sowohl zweidimensional (Phase 1) als auch dreidimensional (Phase 2 bis 5) einsetzen kann, mit den verschiedenen Anwendungsprofilen von "Rollenspiel" bis "Strategiespiel". Die einzelnen Spiele sind aber so primitiv, dass man damit gerade zeigen kann, dass es möglich wäre ein Spiel zu konstrieren, das Spiel selber aber praktisch nicht vorhanden ist. Man sieht auch deutlich die Mängel der Technologie, z.B. dass überhaupt nicht berücksichtigt wird, wie ich die einzelnen Kreaturteile nun zusammensetze.

Phase 1 könnte man als Minispiel für 5€ auf den Grabbeltisch packen, aus den restlichen Phasen ist nur der Kreatureditor zu gebrauchen, welcher schon separat veröffentlicht wurde.

Das Spiel hat auch nichts mit Evolution zu tun: Gerade bei evolution geht es ja darum, dass nur die starken Kreaturen überleben und die schwachen aussterben. Nun kann man bei dem Spiel weder sterben (man ensteht schlimmstensfalls wieder neu) noch hat die eigene Kraturenstärke irgendeine Auswirkung aufs überleben. Ich kann das Spiel auch als Einzeller ohne Augen und Beine und mit dem billigsten einzellermund durchspielen, wäre zwar langweilig, aber spätestens ab Phase 3 sind die eigenen Kreaturenmerkmale sowieso vollkommen irrelevant. Natürlich hat es auch nichts mit Evolution zu tun, DNA durch Fressen von Knochen und Kreaturen zu erhalten und natürlich hat es auch nichts mit Evolution zu tun, dass man innerhalb einer generation aus einer grünen Giraffe mit 5 Mündern einen Wurm mit Flügeln und 7 Armen machen kann. Das ist vielleicht einmal lustig, aber nach ein paar Minuten merkt man, dass die Änderung überhaupt keine Auswirkungen auf die Kreatur hat.

Selbst "Sims 2" hat mehr mit Evolution zu tun: Da gibt es wenigstens halbwegs realistische Vererbung von Ausgenfarbe, Hautfarbe und Körpermerkmalen.

Wertung:

Spielidee: 5/10
Die Idee, ein Wesen während seiner Evolution zu begleiten ist gut. Schon allein die Aufteilung in 5 Minispiele ist aber kritikwürdig.

Grafik: 3/10
Phase 2-4 sehen aus wie Spiele von vor 5-10 Jahren. Nicht nur technisch schwach, sondern auch die Texturen sind grob und lieblos erstellt.
Phase 1 ist technisch zwar auch nicht besser, sieht aber deutlich liebervoller aus. In Phase 5 sind zumindest die Weltraumansichten halbwegs hübsch, wobei auch da deutlich mehr drin wäre.

Sound: 4/10
Der Sound ist absolute Standard-Ware. Die Musik ist öde, da hab ich schon deutlich aufwendigeres gesehen (Paraworld, Command&Conquer), sonstige Umgebungssounds sins Standard-Ware, die Töne beim Beeindrucken von anderen Kreaturen sind absolut nervig.

Spielspaß: 1/10
Nach den zweiten mal spielen absolut nichts neues mehr, spaßig ist allein der Kreaturen-Editor, bis man mal gemerkt hat, dass es eigentlich völlig unerheblich ist, ob ich ne schöne Super-Kreatur baue oder nen wandelnen Fleischklops.

Umsetzung: 0/10
Der Kopierschutz nervt, die einzelnen Spielteile sind stark beschnitten, wahrscheinlich um sie später als Erweiterungspack rauszubringen. Es macht nicht mal einen nennenswerten spielerischen Unterschied, ob ich kriegerisch oder diplomatisch bin. Die Künstliche Intelligenz der Gegner ist sehr schlecht.

Langzeitmotivation: 0/10
Nachdem man gemerkt hat, dass sich das Spiel total identisch spielt, egal wie man die Kreatur zusammenbaut, egal ob man fleischfresser oder Pflanzenfresser ist, und egal, ob man diplomatisch oder kriegerisch ist, gibt es keinen Grund, das Spiel nochmal zu spielen.
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75 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen (unter)durchschnittliches Spiel, 9. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Spore (Computerspiel)
Lange habe ich auf dieses Spiel gewartet und habe es mir zwei Tage vor Release in einem Elektronikfachgeschäft gekauft. Doch was ich Tage danach erst feststellen durfte und was auch hier bei Amazon bereits sehr breit angeprangert wurde: Das Spiel kann nur 3x installiert werden und für weitere Installationen muss man beim Kundendienst anrufen. Was soll das? Mal angenommen, ich kaufe mir einen neuen PC und will dort auch Spore spielen oder muss aus sonstigen Gründen das Spiel neu installieren, da sind die Möglichkeiten, es erneut spielen zu können, arg beschnitten. Bei einer Hotline möchte ich nicht zwingend anrufen, nur um mein Spiel wieder zum Laufen zu bekommen. Lieber verzichte ich dann ganz darauf. Soviel allein dazu. Ich will hier auch nicht all die anderen Rezensionen vor mir wiederholen. Diesen stimme ich voll und ganz zu. Dieses "DRM" ist für mich, wie für viele andere wohl auch, eine Zumutung. Hätte ich eher gewusst, dass EA das auch bei Spore integriert hat, hätte ich auf einen Kauf wahrscheinlich verzichtet und hätte stattdessen zu einem anderen Spiel gegriffen. Als ehrlicher Käufer fühlt man sich dadurch einfach nur veralbert.

Zum Spiel selbst sei folgendes gesagt: Nachdem ich es ausgiebig gespielt habe, musste ich feststellen, dass man die Altersbegrenzung wohl sogar noch weiter als "ab 12" herabschauben hätte können. Das Spielprinzip ist anfangs recht witzig, aber erstens ist man viel zu schnell in der Weltraumphase und zweitens unterfordert das Spiel schlichtweg den Spieler. Im Prinzip besteht das Spiel NUR aus den Editoren. Der eigentliche "Kampagnen"-Modus, in dem man alle Phasen nacheinander durchlaufen kann, ist mehr oder weniger nur dazu da, um seine entworfenen Geschöpfe ein wenig ausprobieren zu können.
Die Endphase des Spiels - sprich, die Weltraumphase - ist noch viel simpler, als ich es erwartet habe. Allein die Diplomatie ist ein Witz. Man benötigt nur einen grünen Smiley bei einem anderen Volk und schwupps kann man mit ihnen ein Bündnis eingehen, ohne weitere Probleme. Auch Handelsrouten sind nur dazu da, nach einer Weile andere Planeten aufkaufen zu können. Von Handel habe ich dabei nicht viel gemerkt. Das einzige, was in der Weltraumphase noch Spaß macht, ist das Terraformen von Planeten, aber dafür muss man zunächst die nötigen Tools finden und sammeln. Doch selbst das Terraformen wird nach einer kurzen Zeit schon langweilig.
Nervend hinzu kommen plötzliche Kriegserklärungen anderer, sodass man kurz nach Eintritt in die Weltraumphase schon mit meheren Völkern im Krieg stehen kann. Im Übrigen "darf" man dann alle(!) Angriffe persönlich mit seinem Raumschiff abwehren. Planetare Abwehrwaffen gibt es fast garkeine und militärische Fahr- bzw. Flugzeuge kann man in der Weltraumphase nicht mehr bauen ... sie haben also keinerlei Nutzen mehr in dieser Phase des Spiel.

Fazit: Witziges Spiel mal eben für zwischendurch, aber dank DRM und sehr anspruchslosem Spielablauf eher enttäuschend.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Innovativ, aber mehr auch nicht!, 23. Dezember 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spore (Computerspiel)
Spore war das erste Spiel seit langem, dass ich mir mal wieder gekauft hatte. Denn was da in den Previews zu sehen war, klang schon extrem interessant und musste unbedingt von mir getestet werden.

Allerdings war die Enttäuschung danach groß. Und das auch zwei Gründen:
Der 1. Grund ist die Tatsache, dass das Spiel tatsächlich sehr innovativ ist und nicht irgendwelche bisherigen Formate kopiert oder auf darauf aufbaut. Besonders der Kreaturen Designer macht wirklich Spaß. Leider ist das auch das einzige Element, dass auch wirklich Langzeitspaß vermittelt. Der Rest ist nach 2-3 mal durchspielen sehr schnell langweilig, monoton und einfallslos.
Die Zellphase ist schön gemacht und erinnert an alte Arcade-Spiele. Leider ist auch hier die Langzeitmotivation gleich Null, denn trotz der angekündigten "Freiheiten" läuft alles starr nach Schema F ab und bietet kaum Abwechslung.
Die Kreaturenphase hat meiner Meinung nach Potential, das aber nicht genutzt wurde. Auch hier läuft alles immer nach dem gleichen Muster ab. Entweder man tötet alle anderen Spezies oder man singt ihnen was vor und freundet sich so mit ihnen an. Da ist das durchaus innovative Feature, dass die anderen Spezies durch von anderen Spielern erstellten Kreaturen aus dem Internet dargestellt werden auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Die restlichen Phasen haben mir schon beim ersten Mal spielen keinen Spaß gemacht. Irgendwie wirkt die Mischung aus lustigen Kreaturen, selsterstellen Einheiten und Aufbauelementen kitschig und sehr anspruchslos. Auch hier gibt es von Spiel zu Spiel kaum Unterschiede und birgt kaum Überaschungen. Besonders die letzte Phase, die Weltraumphase, die sicherlich noch die abwechslungsreichste ist, macht mir überhaupt keinen Spaß mehr, denn spätestens ab dann hat das Spiel nichts mehr mit deiner Kreatur zu tun sondern ist maximal ein gut gemeinter "Star Trek"-Verschnitt.
Fazit: Besonders die Kreaturen-Phase hätte man mehr ausbauen müssen, denn diese hat wirklich Potential. Der Rest ist einfach nur eine Schmalspurversion von Aufbau-, Strategie- und Weltraumsimulationen und hat im Prinzip nichts mehr mit deiner anfangs erstellten Kreatur zu tun.

Der 2. Grund das Spiel nicht zu empfehlen ist die SecuRom. Hier wurde schon ausführlich darüber berichtet. Für mich ist das der Weg in die falsche Richtung und führt eher zu Raubkopien, als dass es den ehrlichen Kauf fördert.

Naja, vielleicht muss man es am Ende so sehen: Man hat zwar nur drei Aktivierungen, aber die reichen im Prinzip auch, denn spätestens dann ist das Spiel langweilig geworden. Das Spiel hat Potenital, nutzt es aber nicht, sondern ist oberflächig, anspruchslos und bietet kaum Abwechslung. Von den angekündigten Freiheiten und immer neuen Wegen seine Kreatur zu entwickeln kann ich leider nichts feststellen.

Ich rate ebenfalls vom Kauf ab und würde eher zum Spore Labor - Kreaturen Designer raten. Für 7€ bekommt man genau das, was das Spiel empfehlenswert machen würde: den Kreaturen Designer.
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55 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich bin enttäuscht!, 14. September 2008
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spore (Computerspiel)
Wie schon öfters angesprochen gibt es bei Spore verschiedene Phasen die der Spieler durchspielen muss.
Angefangen bei der Zellphase geht es nach ungefähr 30 Minuten rüber in die Kreaturphase. Dort verbringt man dann weitere 3 Stunden um in die Stammesphase zu wechseln. Die Stammesphase dauert 1 Stunde höchstens(!) und man befindet sich anschließend in der Zivilisationsphase. Weitere langweilige 2 Stunden vergehen und man befindet sich in der Weltraumphase.
Je nach Spieltyp (Fleischfresser, Allesfresser, Pflanzenfresser) sitzt man folglich 6 bis 8 Stunden an diesem Spiel.
Dies ist m.E für ein "Evolutionsspiel" viel zu kurz.
Also hier ist mein erster Kritikpunkt: Die Quantität des Spieles ist einfach nur als ungenügend zu bezeichnen.

Auch an dem Spielprinzip kann ich eigentlich nichts als einigermaßen "ausreichend" bezeichnen.
Es wird einem von Anfang an suggeriert, dass jede Entscheidung die wir während des Spieles treffen, die Zukunft beeinflussen wird.
Zu Beginn des Spieles muss man sich für eine der drei Kategorien entscheiden:
Wollen wir unser Dasein als Pflanzenfresser als Fleischfresser oder doch lieber als Allesfresser (wobei die Kategorie Allesfresser in der Zellenphase nicht ausgewählt werden kann)fristen.
Je nach dem für was man sich entschieden hat, muss man in der Ursuppe entweder auf Planzensuche oder auf Fleischjagd gehen.
In der Ursuppe selber hat man die Möglichkeit durch Items seine Zelle aufzuwerten. So kann man beispielsweise der Zelle verschiedene Augen verpassen. (hat letztendlich keinen Effekt auf die Kreatur) oder man kann ihr verschiedene Flossen verpassen, so dass die Zelle wendiger und schneller im Wasser ist. Auch die Möglichkeit verschiedene Mäuler der Kreatur zu verpassen stehem dem Spieler zur Verfügung.
Jedoch wird einem schnell klar, dass alle meine Entscheidungen überhaupt keinen Einfluss auf den späteren Spielverlauf haben wird.
Es ist egal, wie muskulär oder wie schlank meine Zelle ist.
Auch spielt es keine Rolle, ob meine Zelle nun 1 Auge oder überhaupt kein Auge hat.
So zieht es sich durch den ganzen Spielverlauf hindurch.
In der Kreaturenphase ist es beispielsweise egal wieviele Beine oder Arme meine Kreatur hat. Auch die Tatsache das meine Kratur viel größer als andere Kreaturen ist, wirkt sich letzendlich nicht auf die Kampfkraft meiner Kreatur aus.
Auch die Art und Weise wie ich Items sammeln kann, ist ziemlich skurril gestaltet. Zunächst einmal muss man das entsprechende Item bekommen, dazu hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man tötet/verbündet sich mit anderen Kreaturen oder man sucht in den Überresten von getöteten Kreaturen nach diesen Items. Findet man nun so ein Item, braucht man genügend DNA Punkte um das entsprechende Item der Kreatur anhängen zu können.
Dadurch wird die Kreatur schneller und stärker und oder geschicktet und sozialer, je nachdem ob es sich um ein Fleischfresser oder Plfanzenfresser handelt.
Dadurch kann man stärkere Kreaturen töten oder stärkere Kreaturen zum Freund gewinnen.
Dieses Prozedere geht solange bis man in der Stammesphase angekommen ist.
Alles in Allem ist die Kreaturphase überaus monoton.
Stärker werden um stärkere Kreaturen zu töten um irgendwann die Stammesphase zu erreichen.
Dieses Schema zieht sich leider auch durch die gesamte Stammesphase hindurch. Der Stamm muss andere Stämme unterwerfen um wachsen zu können und um dadurch andere Stämme zu unterwerfen.
Irgendwann nach 20 Minuten erreicht man dan die Zivilisationsphase.
Auch hier das gleiche Schema.
Jedoch ist man hier ein Ticken kreativer ans Werk gegangen.
Die Entwickler geben dem Spieler die Möglichkeit Häuser und Fahrzeuge selber zu designen. Aber dies ist eigentlich gar nicht nötig.
Es ist egal wie weit das Rathaus sich über die Stadt erhebt oder wie viele Kanonen die Militärfahrzeuge haben. Irgendeinen Einfluss auf das Spielverlauf haben diese Entscheidungen nicht.
Man muss so schnell wie möglich alle anderen Städte unterwerfen um in die Weltraumphase zu gelangen.
Und der Leser weiss sicherlich schon was einen in der WEltraumphase erwartet.....(unterwerfe andere Planeten bis zum Exzess!)
Alles in allem ist dieses Spiel total monoton und langweilig.
Es muss festgehalten werden, dass alle meine Entscheidungen egal in welcher Phase, überhaupt keine Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf
haben. Das Spiel ist zu kurz und das Spielprinzip wiederholt sich ständig.
Die größte Enntäuschung ist aber die Tatsache, dass egal wie viel Mühe man sich mit dem Design der Kreatur gibt, dies überhaupt keinen Einfluss hat. Ob die Kreatur nun seiner Umgebung angepasst ist oder ob sie auffällt wie ein bunter Hund, ist bei Spore egal. Die anderen Kreaturen bleiben einfach bei ihrem Nest. Bei solch einer niedrigen KI kann das Spiel auch überhaupt keinen Spaß machen.
Das Problem mit der schlechten KI ist übrigens im ganzen Spiel anzutreffen.
Beispielsweise sehen sich die anderen Fleischfresser nicht genötigt meine Zelle in der Ursuppe zu verfolgen, oder gibt es allen Ernstes Alpha-Zellen, die überhaupt gar nicht in der Lage sind sich zu wehren.
Diese Zellen sind weder flink noch verfügen sie über irgendwelche Angriffs oder Verteidigungsattacken.
Auch in der Stammesphase ist dieses Problem anzutreffen.
Hier benötigt man nur ausreichend Fleisch um die Stammesphase einigermaßen sicher zu überstehen.
Das heisst ich muss andere wilde Kreaturen töten.
Dass diese wilden Kreaturen überhaupt gar nicht in der Lage sind sich alleine gegen eine Horde wild gewordener Axtkämpfer zu verteidigen liegt auf der Hand. So ist es ziemlich leicht schnell ziemlich viel Fleisch zu sammeln und somit ziemlich reich und mächtig zu werden um anderen Stämme zu unterwerfen.
Und auch in der Zivilisationsphase braucht man lediglich eine(!) Ressource um bauen zu können. (Jedes halbwegs gute Strategiespiel verfügt über mehr Ressourcen)

Alles in Allem: Finger weg!
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147 von 162 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wofür der Hype; wofür die jahrelange Entwicklung?, 6. September 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spore (Computerspiel)
Ich hab das Spiel nun, so weit man das behaupten kann, durchgespielt und das in etwa 25 Stunden. Ich könnte nun theoretisch noch die 2,48 Millionen von mir noch nicht besuchten Sterne anschauen und terraformen, naja dazu später mehr. Also ich bin omnipotent (wie einige hier wahrscheinlich), erleuchtet (wie wenige hier wahrscheinlich) und hab nun drei Arten einmal mehr und einmal weniger weit in die Weltraumphase gebracht und maße mir deshalb eine Rezension an. Also:

Auf den ersten Blick hält das Spiel was es verspricht. Eine sehr kurzweilige erste Phase, die mit lustigen Gimmicks und vielen Aha und Oho-Effekten protzt. Auch die zweite Phase kann überzeugen, jedoch nur kurzzeitig bzw. beim ersten oder zweiten Mal spielen, denn entweder schnetzelt man die zwar visuell individuellen, spieltechnisch aber stinkmonotonen Kreaturen hin, je später in dieser Phase, desto schneller dank Verbündeten oder man ist lieb und bezaubert jene Kreaturen. Oder man ist eben eine Mischform aus beidem, weil beides auf Dauer anödet. Spaßig ist natürlich hier die Einführung des sehr umfrangreichen Editors, jedenfalls so umfangreich, dass ich mir gut denken kann dass so einige detailverliebte, wahrscheinlich vor allem weibliche Spieler sehr viele Stunden vor diesem Spiel verbringen können. Die Stammesphase, die darauf folgt hat noch so ihre Tücken und spielmechanischen Fehler, wie das z.B. der Spieler locker mit Musikinstrumenten bewaffnet, die Angreifer der anderen Völker (auch auf dem höheren Schwierigkeitsgrad) schlagen kann. Die Auswirkungen der Handlungen in den vorigen Phasen tendiert gegen Null, denn zum Beispiel kann man entweder einen tollen Hilferuf (Allesfresser) starten der fast nichts bringt, oder man kann Brandbomben werfen die auch keinen Schaden machen. Die Zivilisationsphase ist auch ganz spaßig, ist aber beim zweiten Spielen ebenfalls komplett durchschaubar und gaukelt Individualität vor, die aber quasi gar nicht existiert. Ob man nun Linksklick auf "Stadt erobern" mit einem Religionswagen oder einem Militärwagen macht, unterscheidet sich höchstens im Gehirn des Spielers, bzw. in dessen Gewissen.
Die Weltraumphase (der Highendcontent) erschlägt den Spieler erstmal vor lauter besuchbaren Planeten, ist aber bereits nach ein paar Stunden Spielzeit höchst wiederholend was Aufgaben, Bündnisse und Ereignisse angeht. Eine maximal "naja" zu bewertende KI der Verbündeten, die andauernd Hilfe fordern, aber selbst kaum etwas leisten und der ständige Piratenangriff kann schon nerven, das ständige eigene-Kolonien-zwecks-Gewürzen abfliegen hilft da auch nicht viel weiter.

Alles in allem warum zwei Sterne? Das Spiel ist beim ersten Spielen kurzweilig und macht auch Spaß, die vom Hersteller versprochenen Elemente enthält es allerdings nicht. Es ist weder individuell spielbar (außer natürlich visuell), noch ahmt es eine Evolution auch nur im geringsten Sinne nach. Es macht (jedenfalls mir) für einige Stunden Spaß, jedoch nicht auf Dauer. Empfehlung für detailverliebte Spieler, die auch bei der zehnten Kolonie noch Lust auf ein individuelles Gebäudedesign hat, jedem anderen hingegen, der sich von Spore ein anspruchvolles Multitalent in sämtlichen Spielsorten erwünscht hat ist hingegen davon abzuraten. Mir drängt sich nach all dem der Eindruck auf dass Will Wright eines Tages seinen Sims-Editor zum Spore-Editor machte und verzweifelt versuchte ein Spiel darum zu basteln - Ergebnis Spore.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Interessante Idee, langweilige Umsetzung; EA und DRM = kein Kauf, 9. September 2008
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spore (Computerspiel)
Spore ist eine interessante Idee. Die Entwicklung einer Spezies von einer einzelnen Zelle bis hin zu einer intergalaktischen Zivilisation.

Ein großes Ziel, große Versprechungen und ein mittelmäßiges Spiel kam am Ende dabei heraus.

Es wird oft gesagt das die ersten Stufen des Spiels (Entwicklung von einer Zelle über eine Kreatur, einen Stamm, eine Zivilisation) bis zur Raumfahrtphase nur eine Art Tutorial darstellen. Leider ist aber die endgültige Phase des Spiels, in der man mit einem Raumschiff in der Galaxie herumreist, die langweiligste und eintönigste.

Es ist eine große Sandbox, ohne feste Spielziele, jedoch mit beliebigen, aus der Luft gegriffenen Beschränkungen und Elementen die mehr Zeit kosten als so manches MMORPG.

All dies hätte das Spiel jedoch noch interessant machen können. Jedoch wurde es von Electronic Arts herausgebracht, einer Firma der möglicher Gewinn und die Ausnutzung von zahlenden Kunden weitaus mehr bedeutet als die Auslieferung von qualitativen und spassigen Spielen.

Spore kommt wie viele Spiele von Electronic Arts mit dem Kopierschutz-System "SecuRom", welches angeblich integriert wurde um "Raubkopien" zu vermeiden. Letztendlich sorgt dieses System allerdings auf vielen Computersystemen für technische Probleme, nistet sich tief im Betriebssystem ein und verhält sich in vieler Hinsicht wie ein Virus.

"Raubkopien" werden durch diese Technik übrigens nicht verhindert, da bereits 1 Woche vor Erscheinen der offiziellen Version (mit Kopierschutz) eine "gecrackte" Version (eine Version ohne Kopierschutz) auf illegale Weise im Netz erhältlich war.

Die einzigen Nutzer die durch diesen Kopierschutz gegängelt werden sind die zahlenden Käufer der Produkte dieser Firma. Daher 1 Stern, FINGER WEG.
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Spore
Spore von Electronic Arts (Mac, Windows Vista / XP)
EUR 17,99
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