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5.0 von 5 Sternen Fesselndes Musiktheater am Publikum
Das Konzept der um das Orchester herumgeführten Bühnenebenen wird auch in der Götterdämmerung fortgesetzt und führt auch hier zu einzigartigen Stimmungsbildern, schauspielerisch "dichter" Interaktion. Sängerisch wird insgesamt auf gutem Niveau gesungen. Insbesondere die Nornen-Szene ist großartig gestaltet wie auch die grandiose...
Veröffentlicht am 8. Mai 2011 von Hans-Georg Seidel

versus
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mir tut mein armes Geld so leid...
Herrje - was will uns der Regisseur denn damit schon wieder sagen! Drei haarlose Damen hüllen sich als Nornen in ein fallschirmgroßes Tuch - wer darin einen Sinn erkennt, der möge ihn mir bitte gerne zeigen!
"Inszenatorisch" ist diese Aufführung meiner Meinung nach schlichtweg - nun ja - belanglos - Was sagt uns denn das komische Herumgezappel...
Veröffentlicht am 2. September 2009 von Fürstin_der_Götterdämmerer


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselndes Musiktheater am Publikum, 8. Mai 2011
Von 
Hans-Georg Seidel "opera" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wagner: Götterdämmerung (3 DVDs) (DVD)
Das Konzept der um das Orchester herumgeführten Bühnenebenen wird auch in der Götterdämmerung fortgesetzt und führt auch hier zu einzigartigen Stimmungsbildern, schauspielerisch "dichter" Interaktion. Sängerisch wird insgesamt auf gutem Niveau gesungen. Insbesondere die Nornen-Szene ist großartig gestaltet wie auch die grandiose Gibichs-Mannen-Szene. Heinz Kruses Siegfried liegt insgesamt auf gutem Niveau. Siegfried Jerusalem war "besser", aber das ist reine Geschmacksache.Jeannine Altmeyer singt die Brünnhilde durchaus sauber und präzise, nur in der Schlußszene bekommt sie leider Probleme.Der dämonische Hagen von Kurt Rydl,trotz beginnendem Wobble in der Stimme, eine Leistung von elementarer "Adrenalinschubpräsenz."
Hartmut Haenchen dirigiert nach neuesten Ergebnissen der Wagner-Forschung, präzise und emotional involvierend.
Vom szenischen und schauspielerischen Konzept, eine bahnbrechene Inszenierung. Sängerisch besser, als der negative Ruf, der von irgend jemand mal in die Welt gesetzt wurde. Wenn schon Abwertungen wie z.B. in Mostly Opera, dann bitte exakt belegt im einzelnen und nicht nur nebulöses Geschwafel. Oft hängt die Wahrnehmung von Sängern nicht zuletzt von der Qualität der Abhöranlage ab. Insbesondere dramatische und Koloratursoprane verlangen da einiges, um exakt reproduziert zu werden und nicht "spitz" zu erscheinen. Und nicht zuletzt wird bei Wagner kein Belcanto gesungen sondern es geht mehr um "Charaktergesang."

Resümee des Amsterdam-Rings:

Da der Ring nicht als Gesamtpaket angeboten wird, mein Kurzresümee:
Die Ersteinspielung des Rings mit den Erkenntissen neuester Wagnerforschung verbunden mit einem grandiosen Bühnenkonzept und singschauspielerischer Präsenz, ist insgesamt ein Meisterwerk. Die immer wieder zu lesende, mangelnde sängerische Substanz, halte ich so pauschal für nicht belegbar. Hier werden wieder Behauptungen ohne fachlichen Beleg in die Welt gesetzt. Sicher ist die sängerische Leistung insgesamt nicht so stark, wie die szenische Umsetzung, keine Frage. Ich glaube, daß die Voreingenommenheit, die durch Presseberichte produziert wird, ein wesentlicher Punkt für ungerechtfertigt schlechte Bewertungen ist, auch bei aller Subjektivität.
Allein die Qualität der Abhöranlage spielt da eine entscheidende Rolle.(Ich höre über professionelles Equipment aus dem Studiobereich).
Interpretatorisch liefert Hartmut Haenchen ein pointiert schlank präzises, tendenziell schnelleres Dirigat, aber kein nüchternes sondern emotional involvierendes.
Insgesamt halte ich diesen Ring für einen bedeutenden Beitrag für das moderne Musiktheater, nicht modernistisch, nicht rein zeitgeistmäßig. Hier gibt es beides, packendes Sing-Schauspiel direkt am Publikum und faszinierende Bühnenlandschaft.

Bayreuth würde ein ebenbürtiges Konzept sehr gut tun. Und wenn dieser Ring in Bayreuth gelaufen wäre, hätte er wesentlich größere Resonanz erhalten.
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5.0 von 5 Sternen Der Ring, den man nicht versäumen sollte, 19. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Wagner: Götterdämmerung (3 DVDs) (DVD)
Inszenatorisch der Klassiker
Musikalisch Wagner sehr nahe.
Die Neue Wagner-Ausgabe macht es möglich
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mir tut mein armes Geld so leid..., 2. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Wagner: Götterdämmerung (3 DVDs) (DVD)
Herrje - was will uns der Regisseur denn damit schon wieder sagen! Drei haarlose Damen hüllen sich als Nornen in ein fallschirmgroßes Tuch - wer darin einen Sinn erkennt, der möge ihn mir bitte gerne zeigen!
"Inszenatorisch" ist diese Aufführung meiner Meinung nach schlichtweg - nun ja - belanglos - Was sagt uns denn das komische Herumgezappel der Gibichsmannen in III,2, was sagt uns das krampfartige sich Hin-und-Her-Winden von Herrn Rydl in I,2, und dann die Nornen und der Fallschirm...??? Mir sagt das alles nichts... Nachvollziehbare und daher akzeptable Aktionen (z. B.: Gunther nimmt sich sein Glas vom Tablett) werden leider viel zu oft abgelöst von befremdenden und daher merkwürdigen bis abstoßenden Handlungen (drei kahlköpfige Nornen spielen mit dem Fallschirm!). Ich war permanent bemüht, nach einem Sinn zu fahnden, wo ich partout keinen gefunden habe - auf die Dauer wird diese Götterdämmerung zum puren Ärgernis! Wie heißt es so schön: Den Sinn, den kennt nun keiner... Der soll dir, Zuschauerin, auf immer wohl verhohlen sein!
Nun ja, wer mehr Fantasie hat als ich, kann hier vielleicht voller Freude seiner Interpretationslust ihren Lauf lassen - dem sei sein Vergnügen natürlich gegönnt... Ich bleibe aber lieber beim Kupfer-Ring und bei der Weimar-Götterdämmerung!
Über Kostüme kann man sich streiten (wenn auch Frau Bundschuh in ihrer weißen Uniform zweifelsohne sehr fesch aussieht) - doch warum hat Herr Rydl obenrum nichts zum Anziehen? Er hat ja Muskeln, doch ästhetisch ist es nicht.
Apropos Aussehen der Sänger: Es mag ja bei allen altehrwürdigen Intellektuellen verpönt sein, Sänger (auch) nach dem Aussehen zu beurteilen, das man ihnen für die jeweilige Aufführung verpasst hat, doch zumindest die Schicht der Jungwagnerianer(innen) besinnt sich auch der optischen Ebene des Gesamtkunstwerks. In diesem Sinne ist die obige Götterdämmerung eine wahre Kuriosität: Siegfried gemahnt mich merkwürdigerweise an eine greise Frau aus der Mandschurei - man beachte den typischen Zopf der Qing-Dynastie! (wobei mir der tiefere Sinn einer Assoziation Siegfried - Mandschuren verhohlen bleibt) - und warum muss denn der Hagen-Darsteller immer, immer mit geschorenem Schädel agieren? So viel ich weiß, gibt es kein Wagner'sches Grundgesetz dafür... Aber vielleicht liegt hier ja irgendein tieferer Sinn vor, der auch erklärt, was denn diese drei haarlosen Nornen sollen...
Sängerisch ist diese Aufführung zwar keine, die ganz große Maßstäbe setzen kann; es werden zwar immer wieder von diversen Akteuren massenhaft Endsilben verschliffen (z. B. Herr Rydl), aber die unkonventionelle Betonung eröffnet zuweilen ganz neue Interpretationsansichten; zuweilen klingt es einfach merkwürdig.
Ein paar schöne Aspekte fallen mir zum Ende doch noch ein: Herr Schöne als Gunther gefiel mir total, er strahlte stets eine leicht hilflos-versnobte Aura aus - so muss ein Gibichungenkönig sein, der sich so ziemlich alles vom Halbbruder vorschreiben lässt...
Und natürlich war die schauspielerische Leistung von Kurt Rydl durchaus beeindruckend - seine halb-irren Blicke hatten absoluten Gänsehauteffekt! Die Rollenzeichnung war zwar nicht "mein Ding", aber er gab alles auf der Bühne, darum: Chapeau!

Fazit: Wer's gern kafkaesk-bizarr mag, der kann hier herrlich nach Sinn und Aussag' suchen...
Und wer sie dann gefunden hat, soll sie mir sagen, ich bitte drum! (Vor allem dieses große wallende rote Tuch lässt mich nicht mehr los...)
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Wagner: Götterdämmerung (3 DVDs)
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