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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zweiter Höhepunkt, 29. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Shades of God (Audio CD)
1992 erschien "Shades of God", das dritte Studioalbum der Gothic Metal Gruppe "Paradise Lost". Es wurde eingespielt in der Besetzung: Nick Holmes (Vocals), Gregor Mackintosh (Guitar), Aaron Aedy (Guitar), Stephen Edmonsdon (Bass) und Matthew Archer (Drums). Produziert wurde von einem gewissen Simon Efemey.

Nach den starken ersten Scheiben "Lost Paradise" und "Gothic" wurden man nun erstmals auch international auf die Gruppe aufmerksam. Der Durchbruch war zwar noch nicht geschafft - denn diese Ehre wurde den Engländern erst nach einem *dramatischen* Richtungswechsel mit Ausrichtung "Synthie-Pop" zuteil -, aber dafür konnte man neun saustarke Songs aus dem Hut zaubern, die sogar heute noch zu Klassikern zählen, aber auch schon öfters gespielt wurden. Rein musikalisch war eine Veränderung bzw. Steigerung der Songwriterfertigkeiten festzustellen. Die schneidenden Gitarren und der kantige Schlagzeug-Sound machten die musikalischen Veränderung vom Death/Doom Metal weiter zum Gothic Metal schon zu einem erahnenden Vorspiel.

Das sich im Tempo abwechselnde "Mortals watch the day", die überlangen "Crying for eternity", "Daylight Torn", "No Forgiveness" und "Your Hand in mine" nenne ich mal so als Anspieltipps. Als Abschluss gibt es mit "As i die" knackiges Klassikerfutter. Aber eigentlich sind auch die anderen Songs richtig stark.
Interessant dabei ist noch anzumerken, dass "As i die" ursprünglich gar nicht für das Album geplant war. Trotzdem wurde dieser Song auf Konzerten öfters gespielt. Der Übergang zum typischen Stil der Engländer war auf alle Fälle schon deutlich zu spüren.

Ingesamt ein Höhepunkt im Backkatalog der Band. *Leider* empfanden viele Fans der ersten Stunde nachfolgende Werke wie "Icon" und "Draconian Times", aber besonders das sauer aufgestossene "One Second" als zu *dramatisch*. Ich sehe das nicht so. Damals konnte ihnen halt keine andere Gruppe in dieser Sparte des Metals etwas vormachen, sowohl was die zähflüssige Zelebrierung und Dehnung düsterer Gitarrenriffs, als auch eines Nick Holmes' auf - aus musikalischer Sicht - Augenhöhe mit Peter Steele (Type o' Negative) betrifft.

Fazit: Ein zweites, richtiges Highlight. 5 Sterne!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Alben des Doom Metal Genres, 6. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Shades of God (Audio CD)
Das vorliegende Album ist meines Erachtens nach besser, als das hochgelobte Vorgängeralbum Gothic und auch besser, als der unmittelbare Nachfolger Icon, wenn auch nicht ganz so gut, wie das Album Draconian Times, mit welchem Paradise Lost sich ein Denkmal in der Metal und Gothic Szene geschaffen haben.
Dieses Album zeichnet sich noch immer durch die tiefen Growls des Sängers Nick Holmes aus, in welchen aber inzwischen ein Anflug von Melodie zu erkennen ist. Die Songs sind allesamt rhythmisch sehr vertrackt und langsam, dennoch aber sehr melodisch in der Gitarrenarbeit, obgleich diese seeehr wuchtig daher kommt. Trotz ihrer Heavyness sind die düsteren Litaneien über Liebe, Tod, Verzweifelung, Einsamkeit und Schmerz von erhabener Schönheit, ohne in den Kitsch abzudriften. Musikalisch lassen sich die Songs am ehesten mit frühen Black Sabbath vergleichen, sowohl in der sehr stark von Tony Iommi geprägten Gitarrenarbeit Greg Mackintoshs, als auch in den pulsierenden Basslinien, und den vertrackten Drums. Absolute Songhighlights sind für mich Your Hand In Mine, No Forgiveness und Mortals Watch The Day. Die Death Metal Roots werden langsam verlassen, aber noch im Auge behalten und man wandelt im Tiefen Morast des Doom Metals. Ein brilliantes Album, das nach Kerzenwachs und feuchtemLaub riecht. Cheers!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Doom Metal? Death Metal? Oder beides?, 4. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Shades of God (Audio CD)
Paradise Lost haben bereits mit ihrem ersten Album "Lost Paradise" einen interessanten Genre-Mix geschaffen, der die besten Zutaten von Doom- und Death-Metal vereint.
"Shades Of God" ist genau wie der Vorgänger "Gothic" nicht als Weiterführung der Konzepte der jeweiligen Vorgängerscheiben zu sehen. War "Lost Paradise" noch sehr zähflüssig, gar Black-Sabbath-lastig, kombinierte man auf "Gothic" (wie der Name schon sagt) die zenterschweren Riffs mit gothischer Gesanguntermalung.
Auf "Shades..." sind die alten Songstrukturen wieder mit einigen Neuerungen erweitert worden. Die Songs sind nicht mehr so zäh, sind abwechslungsreicher und die stetig steigenden Verkaufszahlen der erste beiden Platten scheinen die beiden Hauptsongwriter verführt zu haben, die Songs etwas eingängiger zu gestalten. Dazu kommt leider die Tatsache, daß nicht alle Riffs selbst "erfunden" wurden, sondern geschickt geklaut und in einige Hooks eingebaut wurden.
Überrascht? Nun gut, das Endriff von "Mortals Watch The Day" ist eine schräge Version von "Sabbath Bloody Sabbath" von Black Sabbath. Der Songs "No Forgineness" ist musikalisch ein leicht verfremdete Version des Songs "More" von den Sisters Of Mercy, die Anfang der 90er ein paar Hits in den Hitparaden hatten, usw., uws. usw...
Versteht mich bitte nicht falsch, ich finde die CD Klasse (hab die Band 1994 auch live erlebt) und würde die oben genannten Stücke, sowie "Pity The Sadness" und "As I Die" als Anspieltipps nennen und bedenkenlos die ganze Scheibe jedem Metaller empfehlen, nur deutet sich auf dieser CD bereits das Abdriften in kommerziellere Musik ab, die ich als Fan der ersten Stunde nicht nachvollziehen konnte und wollte...
FAZIT: ein gutes Werk, für mich die "letzte, große" Arbeit von Holmes & Co.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überhänger, 23. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Shades of God (Audio CD)
Pity The Sadness, Mortals Watch The Day, As I Die. Solche Songs stehen für sich ! Sie gelingen nur einmal in einem Musikerleben. Absolute Brecher mit Power und Substanz. Auch wenn die Alben danach musikalisch und texlich verbessert und verfeinert wurden, alle auch kaufenswert sind und sich die Gruppe musikalisch weiterentwickelt hat, Shades of God ist unerreicht !! Ein Album, das generell ganz weit oben anzusiedeln ist. Kaufen !
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Direkt aus der Gruft ins verlorene Paradies, 17. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Shades of God (Audio CD)
Mit ihrem letzten Album "Gothic" haben Paradise Lost ein einmaliges finsteres Werk das Licht der Welt erblicken lassen. Jetzt, knapp ein Jahr später legen die fünf Jungs mit "Shades of god" ihr bereits drittes Album vor. Was die Musik an sich betrifft, sind Paradise Lost sich selbst treu geblieben, haben jedoch im Hinblick auf das Songwriting und den Gesamtsound beachtliche Fortschritte gemacht. Die Kompositionen sind komplexer arrangiert, klingen abwechslungsreicher und alle Instrumente harmonieren richtig miteinander. Produzent Simon Efemy hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet und den insgesamt 9 Songs einen glasklaren und wirklich fetten Sound verpasst. Auch Sänger Nick hat sich nicht lumpen lassen, seinen Gesangsstil deutlich verbessert und sorgt mit zum Teil clean klingenden, aber immer noch growl-artigen Vocals für Dauer-Gänsehaut. Was die Atmosphäre angeht, kann die Scheibe dem Vorgänger "Gothic" nicht ganz das Wasser reichen, setzt aber in spieltechnischer Hinsicht deutliche Akzente und hat deshalb ohne Diskussion die Höchstnote verdient.
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4.0 von 5 Sternen das war noch was..., 11. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Shades of God (Audio CD)
da waren sie zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle, leider verloren sie sich später im Mainstream und im POP. Hätten sie sich auf dieser Grundlage hier weiterentwickelt wäre das nicht passiert. Diese Scheibe ist dunkel gut und überzeugt in diesem Genre.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter alter Paradise, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shades of God (Audio CD)
Wer den Holmes lieber brüllen hört, mag natürlich die frühen Scheiben von der englischen Formation. Mir persönlich sind die mittleren (Draconian Times/One Second) lieber. CD ist von bester Qualität.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Annehmbarer Vorgänger von Icon, 24. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Shades of God (Audio CD)
Shades of God war wahrscheinlich das erste richtig gute Album von Paradise Lost: gute Texte, gute Riffs und gute Instrumental-Passagen, schon auf dem Weg fort vom Death Metal, an den hauptsächlich noch die heruntergestimmten Instrumente erinnern. Für dieses Album gab es sogar Lob von Metallica. Ich persönlich hatte aber zuerst das Nachfolge-Album Icon; Shades of God klingt härter und eigentlich eher unausgegorener. Wer das mehr in Gothic-Richtung gehende Icon schon hat, kann sich diese Scheibe hier eigentlich sparen, Icon ist einfach um Längen besser. Ich mag aber zugegebenermaßen eher melodiöse Sachen und weniger reinen Lärm und Speed, es ist und bleibt also hauptsächlich Geschmackssache. Mit Paradise Losts neuer Richtung wie auf „Host" kann ich auch nicht viel anfangen, andererseits verstehe ich durchaus den Wunsch nach Veränderung. Allerdings hat mit ziemlicher Sicherheit ein fast hundertprozentiger Austausch der Fangemeinde stattgefunden. Nur wenige Band beherrschen die Kunst, sich zu verändern und sich trotzdem selbst treu zu bleiben. Die Band Paradise Lost, die ich mag, gehört auf jeden Fall der Vergangenheit an.
Mein Anspieltipp: As I Die - der Song, der den Gothic-Metal mitbegründet hat, auch wenn Paradise Lost sich dadurch immer wieder den Vorwurf gefallen lassen müssen, das damit auch ihre Kommerzialisierung begonnen habe.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Album der Jungs..., 9. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Shades of God (Audio CD)
...für diejenigen, die auf die härtere Gangart stehen. Reiner Death Metal, trotzdem schöne Melodien und super sing alongs, soweit es sowas bei Death Metal überhaupt geben kann...
Motto hier: Alt aber gut
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Shades of God
Shades of God von Paradise Lost (Audio CD - 2007)
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