Kundenrezensionen


49 Rezensionen
5 Sterne:
 (43)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Meisterwerk für Einsteiger und Fortgeschrittene
Bis vor kurzem war diese CD nur über das Label "Pinnacle I" bei Amazon erhältlich, weshalb man unter der dortigen Produktbeschreibung auch schon einige (durchweg lobende) Rezensionen lesen kann.

Was kann ich dem noch hinzufügen?

Zunächst mal, dass ich ich "Damnation" für ein grandioses Meisterwerk halte :-)...
Veröffentlicht am 29. Juni 2006 von Edward Baynes

versus
6 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Untypisch und ohne Konzept
Diesem Album fehlt das, was Opeth so einzigartig macht: Die Abwechslung! Eine wunderschöne, ruhige Melodie reiht sich an die nächste, es ist ein Album zum Wegduseln, zum Kuscheln und Teetrinken. Åkerfeldt und Co. verzichten hier nicht nur, entgegen sonstiger Gewohnheit, auf Growls und Death-Metal-Riffgewitter, sondern auf jegliche musikalische Höhepunkte...
Veröffentlicht am 9. Februar 2010 von christian_l


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik zum Träumen, 29. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Damnation (Audio CD)
Opeth stehen ursprünglich für vertrackten Death-Metal mit akustischen, cleanen Einsprengseln. Auf "Damnation" verzichtet die Band um Mastermind Mikael Akerfeldt gänzlich auf verzerrte und harte Klänge bzw. Growls und zeigt sich nur von ihrer akustischen Seite. Was dabei herauskommt, ist ein zu tiefst melancholisches und düsteres Album mit wunderschönen Melodien, die zum Träumen einladen!

"Damnation" entstand quasi parallel zum harten "Indifference" - es fasziniert wirklich, sich beide Alben hintereinander anzuhören.

Ganz große Kaufempfehlung - auch oder gerade für Nicht-Death-Metal-Hörer
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Kontrastprogramm zum Rest von Opeth, 1. Mai 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Damnation (Audio CD)
Zuerst sei einmal gesagt, ich höre Opeth nicht so wahnsinnig lange, und besitze inklusive "Damnation" nur drei Alben der Schweden. Und ich höre sowohl Prog als auch härteren Metal, von daher gefällt mir die Musik dieser Band allgemein ziemlich gut.

Damnation reduziert das Spektrum von Opeth auf die ruhigen, melancholischen Parts, die Songs sind sehr ruhig, bis auf ein paar Leads werden nur cleane Gitarren eingesetzt, und auch auf Doublebase wird verzichtet. Wer auf die facettenreichen Kontraste bei Opeth steht, wird mit diesem Album wohl seine Probleme haben. Aber alle Musikfreunde, bei denen es nicht immer auf die Fresse gehen muss, werden mit Damnation ihre Freude haben. Die acht sehr balladesken Songs sind jeder einzelne für sich wunderschön und zusammen fügen sie sich zu einem absoluten Meisterwerk.

Der Stempel von Porcupine-Tree-Mastermind Steven Wilson ist unüberhörbar, teilweise sind seine Gesangsharmonien und Mellotronstimmen echt zum Heulen schön.

Alle Fans von Porcupine Tree und natürlich der ruhigeren Passagen der anderen Opeth-Album können bedenkenlos zugreifen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel besser gehts nicht, 19. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Damnation (Audio CD)
Zum Glück habe ich mir "Damnation" geholt BEVOR ich die anderen Scheiben von Opeth gehört habe.
Bei jemanden wie mir, der Growls einfach nichts abgewinnen kann, wären Opeth ansonsten vermutlich zu früh auf dem Abstellgleis gelandet.
Umso besser das auf "Damnation" nicht ein Grunzlaut zu vernehmen ist...zumindest besser für mich.

"Damnation" ist für mich ein echte Perle!
Opeth haben es geschafft, tolle Arrangements, schöne Melodien, anspruchsvolle Texte und nahezu perfekten Gesang auf einer CD zu vereinen, ohne das es langweilig wird.
Alles passt wunderbar zusammen und viel besser kann man es glaube ich nicht machen...

Jeder der Bands wie Porcupine Tree, Anathema, Antimatter, Green Carnation, oder ähnlich mag, kann hier bedenkenlos zugreifen.
Zum reinhören empfehle ich die Songs "Hope Leaves" und "To Rid The Desease"

Einfach nur schön!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von diesem Album kann man einfach nicht genug kriegen, 29. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Damnation (Audio CD)
Ich weiß nicht, wie oft ich diese CD schon gehört habe, aber eins steht fest: Ich werde sie noch sehr, sehr oft hören.
Zwar hat Mikael Akerfeldt so ziemlich die beste Death-Metal-Stimme, die ich kenne und gerade der Gegensatz zwischen harten, aggressiven und ruhigen Parts, die sich trotz aller Kontraste stets wunderbar ergänzen, macht Opeth zwar eigentlich aus und obwohl sowohl auf Growls, als auch auf aggressive Parts bei "Damnation" völlig verzichtet wurde, ist die Platte keineswegs "kommerziell".
Aber dieses Schwachsinns-Gerede von "Kommerz" fand ich schon von jeher total bescheuert, denn schließlich kommt es immer nur darauf an, ob Musik gut oder schlecht ist.
Und Fakt ist: "Damnation" bietet ausschließlich wundervolle Musik: gefühlvoll, atmosphärisch, düster, bedrückend, melancholisch; geeignet zum Kuscheln, um aus dem Fenster auf eine verregnete Herbstlandschaft zu sehen oder was auch immer zu tun.
Die Songs sind alle eingängig und recht einfach strukturiert, häufig mit Mellotron unterlegt, was natürlich noch mehr Gänsehaut-Atmosphäre erzeugt und die herrlich melodischen Gitarrensoli (bei "Windowpane" und "To Rid The Disease" vor allem) erinnern mich ein ums andere Mal an den von mir ebenfalls sehr geschätzten David Gilmour.
Schwachpunkte gibt es keine, Highlights sind für mich der Opener "Windowpane" (für mich eigentlich das beste Stück des Albums); "Closure" (besonders das Ende); "Hope Leaves", das Akerfeldt selbst als seinen Favoriten auf "Damnation" bezeichnet, so viel ich weiß; das äußerst depressive "To Rid The Disease" mit seinem herrlichen Klavierpart in der Mitte; das einfache, aber trotzdem (oder gerade deswegen?) göttliche kurze Instrumental "Ending Credits" mit den schönen Doppel-Lead-Gitarren; und das komatöse, fast schon beängstigende "Weakness".
Na ja, jetzt habe ich sowieso schon fast sämtliche Songs genannt, aber es ist halt schwierig, einzelne Stücke herauszupicken, weil alles wie aus einem Guss klingt, wie hier schon jemand anders zurecht anmerkte, und weil alle Songs wunderschön sind.
Ob dieses Album nun besser oder schlechter als die anderen, "normalen" Opeth-Releases ist, ist müßig zu diskutieren, es ist eben anders und die Leute, die melancholische Atmosphäre mögen, aber mit Growls nichts anfangen können, können hier genauso zugreifen wie diejenigen, die Opeth schon immer geil fanden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Opeth - Damnation, 26. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Damnation (Audio CD)
Merke: Wo Death Metal drauf steht ist nicht unbedingt auch Death Metal drin. So hat die letzte Veröffentlichung unserer aller Lieblinge auch wenig mit den Vorgängeralben zu tun. Das heisst im Klartext, keine Growls oder Doublebass Attacken, keine Death/Black- Arrangements. Nein, Opeth reduzieren sich selbst aufs nötigste, es herrscht ausnahmelos cleaner Gesang seitens Mikael Akerfeldt, dazu gesellen sich haufenweise Akustikinstrumente sowie wunderschöne, aber niemals ins kitschig abdriftende Keyboard Elemente. Produziert wurde dieser melancholische Zauber von Porcupine Tree Bandmitglied Steven Wilson, der bei einigen Tracks zusätzlich als Gastmusiker fungiert.
Als Opeth Fan weiss man, neuland betreten die Jungs nicht wirklich mit diesen auf Damnation dargebrachten Stil. Schon immer gab es im Opeth Universum Tracks die abseits des Genres Prog Death standen, man höre Patterns In The Ivy von Blackwater Park oder auch das bezaubernde Credence von My Arms, Your Hearse. Die Tracks funktionieren nicht nur als gelegentliche "Ruhepause" vor dem nächsten Orkan, nein sie sind allesamt so gut das man sich als Hörer, ja als Fan oft mehr wünscht, gerade dann wenn man nicht in der Stimmung ist für Blut und Krieg. Ob das nun der Grund für Damnation als eigenständiges Akustikalbum ist ... ?! Den Fans der ruhigen Momente zu liebe, oder dem eigenen Konzept das bisher so nirgendwo reinpasste endlich Gestalt geben?
Das sich das ganze auch musikalisches lohnt zeigt gleich der erste Track Windowpane der sofort jeden, aber auch wirklich jeden Akustischen Song den Opeth jemals auf die Vorgänger gepackt haben als zweitklassig degradiert. Eine einfache, aber wunderschöne Gitarrenmelodie gepaart mit hellen Moog-Teppichen und der sanften Stimme Akerfeldts, das ist vermutlich Pop Musik die sich auch ein Metaller anhören darf, ohne rot zu werden. Pop ist hier natürlich mal wieder ein relativer Begriff. Opeth machen auch auf Damnation noch keine seichte Musik fürs Radio.
Jeder nachfolgende Track fügt dieses Konzept weiter, so entstehen butterweiche in Depression getränkte Soundwolken (In My Time Of Need) nebst der vertonten Einsamkeit (Death Whispered A Lullaby). Beim folkisch angehauchten Closure zeigt sich das Opeth auch bei akustischen Songs ihre technische Eleganz besitzen, trotzdem verstehen sie es durch ein geschicktes Konglomerat aus klassischer Gitarre, allerfeinsten Moog-Teppichen und der durchweg anrührenden Stimme Akerfeldts den Zuhörer eher mit der bezaubernden Atmosphäre zu konfrontieren als mit Virtuosität zu nerven, das zwar auch sehr schön sein kann, aber eben nicht in den Kontext eines solchen Albums passen würde. Nach Hope Leaves, einem weiteren wirklich wunderschönen Glanzpunkt auf dieser Scheibe folgt der in meinen Augen schönste Track, To Ride The Disease, der besonders in seinem Refrainteil die schon lang nicht mehr erlebte Gänsehaut auf den Körper zaubert. Das sei versprochen! Sehr atmosphärische Streichereinsätze, wundervolle Klavierarbeit zum Ende des Songs das ganze kombiniert mit einer wunderschönen Basslines. Einfach Wahnsinn! Ending Credits fungiert als seichtes Instrumental und bildet die Vorhut für den Abschlusstrack, Weakness, ein düsterer sehr minimalistisch arrangierter Track mit feinstem Mellotroneinsatz seitens Steven Wilson. Besitzt nicht so eingängige Strukturen wie die restlichen Songs, dafür ist es wohl als das intensivste Musikgut auf Damnation zu bezeichnen.
Damnation ist ein fantastisches Hörerlebnis. Das Album klingt sehr harmonisch, ruhig und entspannend. Diese Tatsache ist sowohl positiv als auch negativ, sprich wer Opeth ausschliesslich der Metal Songs wegen hört wird wohl keinen Gefallen an Damnation haben. Im Gegenzug, leute die Opeth eigentlich garnicht mögen, oder eben nur auf die ruhigeren Songs stehen können jetzt auch mal ein Ohr riskieren.
Mir persönlich gefallen sowohl Dr. Jekyll als auch Mr. Hyde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intensives, melancholisches und atemberaubendes Hörerlebnis, 21. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Damnation (Audio CD)
Unter Metalfans gelten Opeth schon lange zu Recht als Ausnahmekünstler, die mit atmosphärischen und musikalisch anspruchsvollen Songs die Ohren der Zuhörer verwöhnen. Ihr Stil ist unverwechselbar, der Death Metal mit progressiven Einflüssen absolut einzigartig. Besonders das Wechseln von tiefen Growls hin zum weichen, klaren Gesang des charismatischen Frontmanns Mikael Akerfeldt sorgt immer wieder für unvorhersehbare Überraschungsmomente und viel Abwechslung in der Musik dieser Band.

Auf Damnation wird völlig auf die tiefen Growls verzichtet, Akerfeldt setzt ausnahmslos seine klare Gesangsstimme ein. Alle Songs auf dem Album sind getragen von Melancholie und einer sehr dichten Atmosphäre, die zum Träumen und zum Nachdenken einlädt. Musikalisch sowie lyrisch gesehen ist das Album ein absolutes Meisterwerk, besonders Akerfeldt begeister durch seinen gefühlvollen Gesang. Selten findet man, besonders in der heutigen Zeit, Musik, die so emotional ist und den Zuhörer schlichtweg gefangen nimmt. Nicht nur für Metalhörer, sondern auch für Musikliebhaber, die nachdenkliche, melancholische und sehr atmosphärische Musik mögen ist das Album somit absolut empfehlenswert. Freunde von Porcupine Tree und den legendären Pink Floyd sollten auf jeden Fall reinhören. Gerade jetzt, wo der Winter kommt, stellt Damnation ein absolut unvergleichliches Hörerlebnis dar.

Anspieltipps von meiner Seite: In my time of need, Windowpane und Hope leaves. Das ganze Album besteht jedoch aus unvergleichlichen Songs, von denen jeder atemberaubend ist. Für mich jetzt schon ein Meilenstein in der Musikgeschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Jahrhundertwerk! Melodien für die Ewigkeit, einfach TRAUMHAFT..., 11. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Damnation (Audio CD)
Damnation ist für mich das mit Abstand beste Werk von Opeth...
Von Porcupine Tree-Mastermind Steven Wilson produziert, habe ich die CD unbedingt anhören müssen. Sind Steven Wilsons eigene Outputs doch für viele Progressive-Fans stets eine Offenbarung, wollte ich vor einigen Jahren auch mal die Bands kennenlernen, welche von ihm produziert werden.

Opeth ist ja eigentlich eine Death Metal-Band und deswegen hatte ich doch etwas Skepsis. Aber was für eine Hammerscheibe haben die Jungs da abgeliefert: feinste, melodische Progrock-Perlen, bittersüße Melodien zum Niederknien und Wegträumen.
Da Mikeal Akerfeldt, der Sänger, bei Damnation auf jegliche Growls verzichtet, sollten unbedingt auch alle Rockfans generell mal ein Ohr wagen.

Wer auf Rush, Marillion, Fish oder Konsorten steht, wird hier eh seine neue Referenz-CD finden.
Aber auch Fans von Bands wie The Mission oder sogar Joy Division sollten unbedingt mal ein Ohr riskieren.

Ich kann mich auf jeden Fall seit vielen Jahren an der CD nicht satt hören.

Wie gesagt, für mich ein absolutes Jahrhundertwerk, dass Opeth trotz vieler toller anderer (neuer) Veröffentlichungen wohl leider nie mehr toppen werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios!, 26. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Damnation (Audio CD)
Dazu kann man nicht viel sagen, man muss es hören und vor allem fühlen! Wunderschöne Melodien tauchen den Zuhörer in eine niegekannte melancholische Tiefe, welche Gänsehaut pur verspricht! Wunderbare ruhige Musik für alle, die es etwas sanfter mögen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Death Metal, dafür Wahnsinns-Prog, 10. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Damnation/Lim.Digipack (Audio CD)
Da ich die "alten" Opeth nicht kenne bzw. dies meine erste, aber
garantiert nicht letzte Scheibe ist, kann ich auch nur auf die
Damnation eingehen.Ansätze von Pink Floyd sind, wie ein anderer
Rezensent anmerkt,in der Tat vorhanden;allerdings greift dies
ein wenig zu kurz.Man kann vielmehr feststellen, daß die Band
auch Elemente von King Crimson,Tool und Joy Division eingefloch-
ten hat, jedoch ohne sich zur Kopie zu degradieren. Die Scheibe
fesselte mich von der ersten bis zur letzten Sekunde, auch wenn das Instrumentalstück End Credits etwas abfällt.Weniger als fünf Sterne sind einfach nicht möglich.Fazit: Kaufen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empehlenswerter, ungegrunzter Alternativeausflug, 2. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Damnation (Audio CD)
.
.
Ich bin/war nie ein großer Opeth-fan. Zwar versuchten mir Freunde mit einigen - vom progressiven Standpunkt aus durchaus interessanten - Stücken den Mund wässrig zu machen, doch vor "Damnation" ist ihnen das nicht gelungen.
Opeth ist ja "offiziell" eine Death Metal Band. Laut vielen die erste PROGRESSIVE Death Metal Band.. Ich muss gestehen, dass ich das nach wie vor für ein Oxymoron halte, denn Death-Metal-typisches "Grunzen" war nie mein Fall. Ich finde das ganze doch eher zu kindisch und affektiert, um auch nur annähernd die Fähigkeit zu besitzen, musikalisch über den eigenen Tellerrand sehen zu können (möglicherweise irre ich mich da aber).
Egal. Auf "Damnation" jedenfalls wird -gottseidank- ÜBERHAUPT NICHT "gegrunzt". Eigentlich könnte das ganze eher als Radiohead-beeinflusster Alternativeausflug durchgehen, wenn einen da nicht das Cover an den Ursprung der Band erinnern würde. Was die CD aber beinhaltet, ist ganz klar großartig. Kein Zweifel. Hinter jedem der acht Lieder verbirgt sich eine komplexe Reise durch die Welt der Melancholie. Ob elektrisch oder akkustisch, die Virtuosität der Musiker nimmt nie überhand sondern reiht sich brav in das Gesamtkonzept der Lieder ein (was dem ganzen dann auch die erfreulich starke Aussagekraft verleiht). Besonders gefällt mir Gitarren- und Bassarbeit der Stücke, die in den meisten Fällen (verdient) dominiert.
Diese Dominanz ist dann auch möglicherweise das wirklich Einzige, an dem man als Erbsenzähler vielleicht rumkriteln könnte: Die mangelnde Abwechslung des Gesamtwerks, was Tempo und Instrumentenvielfalt angeht (trotz dem erfrischend orgellastigen "Weakness", in dem dann auch die größten Parallelen zu Thom Yorke und Co. hörbar werden). Op(eth)timisten dürfen das jetzt aber getrost "Stil" nennen und gediegen darüber hinweg sehen.
Mir wurde gesagt, "Damnation" sei keine wirkliche "Weiterentwicklung" Opeths sondern lediglich der zweite Teil einer hard/soft Compilation der Band. Deshalb erspare ich mir jetzt, darauf herumzureiten wie geil es wäre, wenn die Jungs einfach nur ein paar Instrumente mehr auspacken, dem Sänger das Grunzen unter Androhung eines Haarschnitts verbieten und auf DIESER Schiene weiterfahren würden. Vermutlich hätte ich da sowieso 90 % langjähr- und haariger Opeth-Fans gegen mich, also was solls..
Aber dennoch...DAS HIER HAT SOVIEL POTENZIAL! Warum also mit Affektiertheit verwässern?
(Anspieltips: "Hope leaves", "Death whispered a Lullaby")
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Damnation
Damnation von Opeth (Audio CD - 2006)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen