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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk!, 3. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Midian (Audio CD)
Nachdem sich bei Cradle Of Filth im letzten Jahr das Besetzungskarussell ein weiteres mal ordentlich gedreht hatte, verwöhnen sie nun ihre Fans mit dem neuesten Output "Midian". Und "Midian" ist das mit Abstand beste Album der Engländer geworden. Das liegt zum einen daran, dass diesmal nicht nur die Songs allererste Sahne sind, sondern auch die Produktion verdammt druckvoll geworden ist, nachdem man sich auf der Vorgängerscheibe "Cruelty and the Beast" noch mit einem arg undifferenziert und dünn klingenden Sound zufrieden geben musste. Zum anderen haben es Dani Filth und co. ein weiteres mal geschafft, ein düsteres und beklemmendes Horrorszenario zu kreieren, das seinesgleichen sucht. Und mit "Death Magick for Adepts" und "Her Ghost in the Fog" sind die zwei wohl besten Cradle-Songs aller Zeiten auf dem Album zu finden. Ich bin hellauf begeistert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandiose Black-Metal-CD, 10. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Midian (Audio CD)
Ist schon erstaunlich: Vor ein paar Jahren wäre ich nicht im Entferntesten auf die Idee gekommen, mir irgendeine Black-Metal-CD zuzulegen und plötzlich beschäftige ich mich immer mehr mit dieser Art von Musik...
Auch wenn ich sicherlich immer noch nicht der große Experte auf diesem Gebiet bin: "Midian" ist ein beeindruckendes Werk und sicherlich das beste, was ich auf diesem Genre bisher gehört habe - sie übertrifft sogar den exzellenten Nachfolger "Damnation And A Day".
Man sollte sich für diese CD Zeit nehmen - für einen Abend mit dunklem Zimmer, Rotwein und Kerzen, um mal die Klischees zu bedienen, wirklich genial geeignet.
So weit ich weiß, sieht Dani Filth in Black Metal eher "a state of mind", also nicht, dass es nur um Blastbeats und pure Aggression, sondern auch um Atmosphäre geht.
Und die Atmosphäre auf diesem Album ist, wenn man sich nach ein paar Durchläufen eingehört hat, einfach unglaublich wirkungsvoll - man hat alle möglichen düsteren Bilder vor sich, zumal die Lyrics des Albums auf dem Buch "Nightbreed" von Horror-Autor Clive Barker basieren, das ich zugegebenermaßen allerdings nicht gelesen habe. Jedenfalls hört man - Cradle-typisch - immer mal hier und da eine Frauenstimme, Orgelklänge, Gothic-Parts und atmosphärische Keyboards (hört euch nur allein mal dieses geile Keyboard-Intro von "Saffron's Curse" an - einfach genial!). Das Ganze wirkt insgesamt wesentlich durchdachter und strukturierter als zum Beispiel noch auf "Dusk And Her Embrace", außerdem ist die Produktion echt gelungen, Drums und Gitarren klingen einfach nur fett und über Danis Gesangsleistung braucht man wohl kaum noch etwas sagen, jeder weiß, was der kleine Giftzwerg für einen Stimmumfang hat.
Außerdem gibt's ständig Rhythmuswechsel, melodisch-klassische Parts kommen mit Blast-Attacken zusammen - einfach Irrsinn - und hin und wieder ist sogar mal ein richtiges Gitarrensolo zu hören - wie bei "Amor E Morte".
Auch die Zwischenstücke und das Intro sind sehr gut eingefügt und verstärken den beklemmenden Horror-Soundtrack-Charakter noch, geben dem Werk noch mehr Tiefe. Mehr kann man kaum verlangen!
Es ist schwer, ein bestes Stück hervorzuheben, weil erstens alles ziemlich geil ist und zweitens wie gesagt alle Stücke irgendwie zusammenhängen, auch wenn man wohl nicht von einem Konzeptalbum sprechen kann. Dennoch sind "Saffron's Curse", "Death Magick For Adepts", "Her Ghost In The Fog" (geradezu gruselig und dabei doch auch wunderschön), "Tearing The Veil From Grace" (mit klassisch angehauchtem Anfangspart und schließlich in rasendes Tempo übergehend, um dann wieder in einen melodischeren Teil überzugehen) und "Tortured Soul Asylum" schon kaum zu überbieten.
Es sei noch erwähnt, dass in der Japan-Version ein Bonustrack in Form des Sabbat-Covers "For Those Who Died" zu finden ist, der auch ein absoluter Hammer-Song ist ("Burning... into the fire, burning... a funeral pyre...")
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lässt die Enttäuschende FtCtE-EP vergessen! ! ! ! ! ! ! ! !, 9. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Midian (Audio CD)
Was für eine Scheibe!! Mit Midian haben CoF ihren Stil (fast) perfektioniert, die Atmosphäre und die komplexen Arragements der Cruelty Scheibe wurden mit einer richtig Drückenden Produktion und einen nochmals verfeinerten Songwriting kombiniert und heraus kommt die bisher Beste Cradle Scheibe. Die 80er-Jahre-Metal Einflüsse in dem Song "Amor E Morte" (das mit Zweistimmigen Iron Maiden kompatiblen(!!!) Solis aufwartet) machen diesen Song zusammen mit den beiden Genialen, sehr Atmosphärischen, Abschlusstracks "Tearing the Veil from Grace" und "Tortured Soul Asylum" zu den Highlights dieser Geilen Scheibe die an düsterer Atmosphäre kaum noch zu überbieten ist!!!!!
Und auch wenn dies einige sog. underground Black Metaller nicht einsehen wollen: Cradle machen auch auf dieser Scheibe kein Futter für die Massen!! Die Komplexen Arragements (man braucht mind. 5 Durchläufe bevor diese Scheibe richtig zündet), das Extreme Gekreische von Sänger Dani, die im Vergleich zum Cruelty Album erheblich angezogene Härteschraube (was aber in erster Linie an der Druckvolleren Produktion liegt) und nicht zuletzt die Überlangen, mit vielen Stimmungswechseln versehenen Songs, machen die Mucke von Cradle nicht gerade Massenkompatibel. Umso schöner das sie denoch grosse kommerzielle Erfolge verzeichnen.
Das einzige was mir auf dieser Scheibe fehlt sind entscheidene, Musikalische, veränderungen. Denn so langsam aber sicher machen sich in der Cradle Mucke erste Ermüdungserscheinungen breit!! Einige neue Einflüsse hätten der Scheibe nicht geschadet. Womit ich NICHT etwa Techno/Industrial Einflüsse meine oder ein einfacheres, Kommerzialiesirtes Songwriting wie bei der ftCtE EP geschehen. Sondern eher das einbeziehen von originalen, Klassischen Instrumenten, wie Dimmu Borgir es auf ihrer neuen Scheibe gemacht haben und für die die hochkomplexe und atmosphärische Cradle Mucke geradezu prädestieniert scheint. Deswegen war ich auch sehr angetan von der Nachricht das Cradle bei ihrer nächsten, schon am 18. Juni erscheinenden Scheibe mit Apocalyptica zusammenarbeiten werden, so das ich zum Abschluss nur sagen kann, das CoF mit "Midian" ihre bisher beste Scheibe abgeliefert haben, die Zukunftsaussichten aber erahnen lassen, das sie ihren Zenit noch nicht erreicht haben. Ich glaube durchaus das die neuen tracks auf der "Bitter Suites to Succubi"-Platte diese Scheibe toppen können. Trotzdem kommt für "Midian" nichts anderes als die Höchstnote in frage!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, der besonderen Sorte, 5. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Midian (Audio CD)
Also gleich mal vorweg, ich hab cradle of filth erst mit damnation and a day und Nymphetamine kennengelernt, allerdings hab ich immer öfters wo gelesen oder gehört, dass immer noch Midian ihr bestes Album sei. Dem wollte ich auf den Zahn fühlen und habe mir es dann auch bestellt ...
CD in die Anlage reingelegt, mal saftig aufgedreht, zurückgelehnt und gleich mal das Intro reinrauschen lassen. "At the Gates of Midian" (Das Intro) ist rein Keyboard und knüpft mit seinen guten anderthalb minuten und mit einer tollen Melodie gleich mal an das erste richtige Lied "Cthulhu Dawn" an. Dieses Lied lässt es schön krachen und es reisst einen sofort mit, allerdings ist es wie mein Vorgänger schon bemängelt hat, zu kurz, aber gut !
Weiter gehts mit "Saffrons Curse", dass mich auch recht begeistert hat, gerade mit dem speziellen part nach der Mitte des Lieds. Danach folgt "Death Magick for Adepts" Das auch gleich gut loslegt und zum Schluss mit einem Gastsänger und einem reinem Gitarrenpart endet. Weiter geht es mit "Lord Abortion", dass einen schönen düsteren Klang aufbaut und auch gefällt ! Danach kommt "Amon E Morte", dass eher wenig festen Gitarreneinsatz bietet, aber durchaus durch spezielle Athmosphäre gefällt ! Danach kommt der 2. Instrumentalpart namens "In Cold Mirrors" der einen auf das geniale "Her ghost in the Fog" durchschnaufen lässt ! Her ghost in the fog startet gleich mal wieder mit diesem düsteren Gastsänger und geht dann erst so richtig los ! Die Gastsängerin hat eine tolle Stimme und mit Dani in den Refrains im Duett kommt ein tolles Lied raus ! Danach folgt das "Satanic Mantra" (auch eher mehr was zum durchschnaufen mit einer Minute SPielzeit), dem Vorboten auf das wohl beste Lied des Albums ! "Tearing the Veil from Grace" nennt sich das Meisterwerk und bietet am Anfang einen guten Chorus, der aber recht ungewöhnlich ist, endet aber dann vorerst und die Gitarren plus Dani legen mal lautkrachend los ! Im letzten Drittel des Songs kommt dann wieder der Choruspart der dann durch noch mehr Gitarrneinsatz usw. so richtig aufblüht und dann wirklich toll endet ! Dieser Song alleine ist das Album schon wert. Glücklicherweise haben Cradle of Filth es auch noch geschafft ein verdammt gutes Abschlusslied dranzuhängen. "Tortured soul Asylum" nennt sich dieses gute Stück und bietet auch eine sehr gute Athmosphäre, gerade zum Schluss, kommt aber an das vorige Lied Athmosphärisch und Gesamttechnisch nicht ran, ist aber mehr als würdig den Abschluss zu bieten !
Dieses Album ist fast schon wie Damnation and a Day eine geschlossene Einheit, aber nur fast und hat eine wirklich erstklassige Athmosphäre und bietet wirklich Gewaltiges !
Das beste, dass ich je gehört habe (und wahrscheinlich werde). Das Meisterwerk von Cradle of Filth !!! 7 Sterne !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hinter den Toren Midians, 18. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Midian (Audio CD)
Nachdem ich mir "Damnation & a Day" und "Cruelty and the Beast" gekauft hatte, halte ich nun das, nach meiner Meinung, beste Cradle of Filth Album in den Händen. Ich habe selten ein so innovatives Stück Musik gehört wie dieses. Der Silberling startet mit einem nettem Intro ("At the Gates of Midian")um dann in den ersten richtigen Song "Cthulhu Dawn" überzugehen. Das Teil haut gleich mal schön drauf und weiß mit guten Gitarrenspiel zu überzeugen. Auf dieses leider nur rund 4 minütiges Liedchen folgt Saffron's Curse. Der Song verbreitet, nach dem "Cthulhu Dawn" doch eher zum mitbangen aufforderte, eine melancholische Stimmung und besitzt einen Zwischenteil in dem Dani`s Stimme ungewöhnlich "kindlich" (aber cool) klingt. Der vierte Song trägt den Namen "Death Magick for Adepts" und ist der erste des Albums, der mich nicht mehr an die Vorgängerplatte "Cruelty and the Beast" erinnert und geht mit einer guten Portion Aggressivität voran. Er endet in einem Part der nur von Bass, Drums und Keyboard gespielt wird, was sich noch öfters auf der Platte wiederholt. Das Stichwort Aggressivität, ist ein gutes für die Überleitung zu einem Song, der den hübsch klingenden Namen "Lord Abortion" besitzt. Dieser peitscht mit einem schön fiesen Riff voran, hat wieder einen gitarrenlosen dafür aber Cellounterstütztem Zwischenpart von erster güte und lässt jegliche Form von Langeweile vermissen. Darauf folgt nun "Amor e Morte", der, für mich, schwächste Song dieser Langspielplatte und zwar weil er die schwächsten Gitarrenriffs aufweist. Dennoch ist er lange noch nicht schlecht, er hinkt nur ein wenig im Vergleich mit dem Rest.
Dannach kommt das zweite Keyboardstück des Albums, "Creatures that kissed in cold Mirrors", welches wiederum ganz nett ausfällt und zwar besser als "At the Gates of Midian". Das zur Singleauskopplung auserkorene "Her Ghost in the Fog" folgt und vermittelt die bisher düsterste Stimmung von allen Liedern, obgleich es für Cradle of Filth Verhältnisse einen doch sehr eingänigen, von der Stimme Sarah Jezebel Deva's unterstütztem Chorus besitzt, auch der wiederauftretende gitarrenlose Zwischenteil weiß zu gefallen. "Satanic Mantra" ist ein Zwischenstück, welches aus nur einem sich immer wiederholenden, beschwörenden Satz besteht ("Archangel, Darkangel lend me thy Light, trough Deathveil 'till we have Heaven in sight"). Das folgende "Tearing the Veil from Grace" ist die Nr. 2 auf meiner Lieblingsliste des "Midian"-Album. Zuerst denkt man an einen Balladenversuch (wenn das Wort Ballade überhaupt zutreffend für einen Cradle of Filth Song ist). Dieser Gedanke verfliegt aber recht schnell, als das Lied in ein tierisches, aber gutes, Geknüppel übergeht. Zum Ende wiederholt sich noch einmal der Balladenteil und macht dieses 8-minütige Werk zu einem musikalischen Gourmet-Schmaus. Das letzte und gleichzeitig mein liebstes Stück dieser CD hört auf den schönen Namen "Tortured Soul Asylum". Der Song startet mit einem sehr lässigen Riff um dann mit einem auf der Gemeinheits-Skala ziemlich weit oben stehenden fortzufahren. Acht Minuten hauen sich die Dunkelheimer durch dieses Meisterstück, und dann? Ja, und dann ist der ganze Spaß leider auch schon vorbei. Abschließend sollte gesagt sein, dass Cradle of Filth mit dieser Platte ihre Musik endlich mit einem angemessenem Sound unterlegen konnten. Das Material ist das, bei meinem Kenntnisstand, bisher beste, ist textlich an den Roman "Nightbreed" von Clive Barker angelehnt und bietet kaiserlich finstere Stimmung. Der damals neue Drummer Adrian wusste mich schon auf "Damnation & a Day" zu überzeugen und tut dieser Überzeugung hier keinen Abbruch. Auch Dani Filth's stimmliche Leistung ist mal wieder eine Unglaubliche. Wie dieser Typ von tief grunzend bis zu schrill schreiend hin und her wechselt lässt einen einfach nur staunen. Den Jungs an den Gitarren bzw. Bass (Gian, Robin, Paul) soll hier natürlich auch Respekt gezollt werden, vom Keyboarder Martin ganz zu schweigen. Also, ich denke das Cradle-Fans mit dieser Scheibe keine Probleme haben sollten, d.h. Pflichtkauf. Danke.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste bisher und auch zukünftig, 4. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Midian (Audio CD)
Hier haben wir das MEISTERSTÜCK der hektischen Engländer vor uns. War es musikalisch schon in der Entwickungsgeschichte der Band abzusehen, liefern sie hiermit ihr Magnum Opus ab. Es stimmt alles: Sound, Konzept, optische Umsetzung, Lyrics usw. Wer also auf intelligenten Black Metal steht und CoF bisher nicht mochte, sollte auf jeden Fall mal reinhören. Anspieltips: KEINE, denn alle Songs halten den gleichen sehr hohen Standard. Insbesondere die ausgefeilten Melodiebögen, intelligent durch Keyboards untermalt, suchen ihresgleichen. Die Lyrics sind wundervolle englische Poesie, die zwischen Romantik, Wahnsinn, Okkultismus und Brutalität gekonnt balanciert. Erstmals setzt Sänger Dani Filth das gesamte Spektrum seiner Fähigkeiten uneingeschränkt um.

Heute, 4 Jahre und 3 Alben weiter, haben uns CoF immer wieder gute Musik beschert; aber MIDIAN bleibt unerreicht.

CoF haben die Messlatte für alle Musiker und Bands im Genre damit sehr hoch angelegt. MIDIAN ist der Maßstab mit dem sie sich messen lassen müssen! Nix zu meckern, Daumen hoch!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Licht am Ende des schwarzen Tunnel!, 26. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Midian (Audio CD)
Wow, hammer Platte, einmal kreischt der Typ wie ne Opernschwuchtel und im anderen Moment grunzt er fast wie Six Feet Under. Auf alle Fälle is immer ne Höllenstimmung, ein Höllenlärm und immer depressiv!
Obwohl das neue Album "Damnation and a Day" ziemlich hammermäßig ist, so ist "Midian" trotzdem immernoch die geilste Cradle of Filth-Platte. Die Highlights sind auf alle Fälle
"Cthulhu Dawn", "Tearing the veil from Grace", "Lord Abortion", "Satanic Mantra" und das wahrscheinlich geilste Lied(?), dass CoF je an die Welt herausgelassen haben: "HER GHOST IN THE FOG".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Höhepunkt im Schaffen der Engländer, 4. November 2008
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Midian (Audio CD)
Nach den vorangegangenen Alben, die zu recht durchwegs positiv aufgenommen wurden, bekommen Cradle Of Filth auf "Midian" endlich die Produktion zustande, die ihre Musik verdient. Sobald man das realisiert hat, wundert man sich auch nicht über die "Ausverkauf!"-Rufe, die die selbsternannten Szene-Wächter überall skandieren. Fakt ist allerdings, dass die Basis der Cradle'schen Musik nach wie vor Black Metal ist, und so kann auch ihre Musik als solcher bezeichnet werden (wenn man "Nymphetamine" und vor allem "Thornography" herausnimmt, die trotzdem alles andere als schlecht sind...).

"Midian" gehört zu den wenigen Platten, die "wie aus einem Guss" klingen und damit schon nahezu Soundrack-Charakter aufweisen - ein wahres Gesamtkunstwerk also, obwohl man es nicht direkt als Konzeptalbum im Sinne von "Cruelty And The Beast" bezeichnen kann, eher als lose zusammenhängende Kurzgeschichten. Nach dem üblichen, atmosphärisch-mystischen Intro beginnt die CD gleich mit zwei ziemlich harten Tracks ("Cthulhu Dawn" und "Saffron's Curse"), die sofort ins Ohr gehen, ohne auch nur ansatzweise poppig zu wirken. Mit "Death Magick For Adepts" und "Lord Abortion" (was für ein Titel...) folgen zwei astreine Black-Metal-Songs, die noch mal mit aller Macht die Wurzeln der Engländer deutlich machen. Der absolute Höhepunkt des Albums ist allerdings Track Nummer 10 ("Tearing The Veil From Grace"), das in seiner Überlänge einer Reise durch alle Schaffensperioden der Band gleichkommt. Hiermit ist den Jungs wahrlich ein Meisterwerk mit einer Detailliebe gelungen, die sie später meiner Meinung nach nicht mehr wiederholen konnten.

Die restlichen Songs machen ebenfalls eine gute Figur, vor allem das extrem eingängige, beinahe balladeske "Her Ghost In The Fog", das auf der Setlist, aber auch in einschlägigen Lokalen immer wieder für Stimmung sorgt.

Alles in allem ein Album, dass auch von Cradle Of Filth selbst wohl nur noch schwer übertroffen werden kann (wobei der 2008er-Output "Godspeed On The Devil's Thunder" auch nicht von schlechten Eltern ist) und eindrucksvoll darlegt, warum die Engländer gemeinsam mit Dimmu Borgir zur Speerspitze des melodischen Black Metal gehören. Ob das der Szene-Polizei nun passt oder nicht - solange im Black Metal (neben der ursprünglichen Form) auch solche Platten veröffentlicht werden, gibt es keinen Grund zur Sorge.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düstere Melodieläufe vs. finstere Gewalt, 31. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Midian (Audio CD)
Nicht zu übertreffen!!! Diese drei äußerst aussagefähigen Wörter umschreiben das 2000er Release der Briten wohl noch am besten, auch wenn ich mir es gar nicht zu traue, eine solche Leistung in Worte zu fassen. Die Erfolgssträhne der Band um Frontmann Daniel Davey wird somit noch weiter ausgebaut und lässt selbst den hochgelobten Vorläufer(Cruelty and the Beast)stehen.
Der reine, rohe Black Metal musste sich anderen Einflüssen öffnen um nicht zu stagnieren, um weiterhin bestehen zu können. Das Resultat, in Form von Midian, kann sich mehr als nur sehen lassen und bietet meiner bescheidenen Meinung nach die perfekte Symbiose aus düsteren Melodieläufen, wie wir sie von Siebenbürgen oder Tristania kennen und finsterer Gewalt in bester Immortal Manier.
Dieselmal lassen sich die sechs Dunkelgrafen textlich über die Ruinen von Midian aus und setzen das ganze im Stil von H.P. Lovecraft auch mehr als nur genial um. Wer meint, dass die Combo im Laufe der Jahre an "Dunkelheit" und "Boshaftigkeit" verloren hat, wird spätestens im 2. Song eines besseren belehrt, denn die Lyrics sind wiedermal bitterböse verfasst und dies bringt Shouter Dani auch exzellent zum Ausdruck. Auch die Atmosphäre unterstreicht die finsteren Gedanken der Jungs perfekt aber das sie das auf dem Kasten haben, wurde von Cradle of Filth auf früheren Scheiben ja schon hinlänglich bewiesen.
Allein der erste Song, das Intro "At the Gates of Midian" lässt einem das Blut in den Adern gefrieren und stellt in meinen Augen, neben "The Graveyard by moonlight" vom Dusk-Album, das beste Instrumentalstück aller Cradle-Scheiben. Von Chor bis Orgel kommt hier alles und jeder zum Einsatz und das harmoniert super. Der zweite Geniestreich hört auf "Cthulu Dawn" und läst erstmal alles an Druck raus was jedoch keineswegs heissen soll, dass man nach dem Lied schon keinen Bock mehr auf die Platte hat. Ganz im Gegenteil, er macht Hunger auf mehr, auf noch mehr präzise Gitarren durchmalt mit mysteriösen Orgelklängen. Umgesetzt wird das dann im folgenden Stück (mein Liebling des Albums) "Saffron`s Curse". Hier bieten die Engländer melodisch sägende Klampfen, Drums in Form von Double Bass Attacken und geniale Keyboardparts sowie eine atemberaubende ruhige Phase gewürzt mit einem guten Schuss schwarzer Magie. Des Weiteren passt sich Dani's Organ super den Gitarrenläufen an. Hervorheben möchte ich ebenfalls das 5. Stück "Lord Abortion" welches eine von Genialität nur so strotzende Anfangsphase vorweisen kann und das dann super mit den folgenden Elementen verknüpft. Der Text ist zwar etwas pervers aber ich denke darüber kann man hinwegsehen. An dieses Meisterwerk schließt sich "Amor E morte“ nahtlos an und hält das vorgegebene Niveau mühelos. Der Refrain wird von einem Chor gesungen und verleiht dem Lied anhand dessen eine starke Atmosphäre. Aber auch die Bombast-Einsätze kommen hier nicht zu kurz. Den wohl bekanntesten Song stellt Midian mit "Her Ghost in the Fog". Allein den Titel muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Spätestens beim Refrain fängt man an mit zu gröhlen, denn dieser wird im Wechsel von Dani und einer Gastsängerin gesungen und hats echt in sich. Abgeschlossen wir diese überfliegende Platte von einem Stück namens "Tortued Soul asylum". Eine düstere Anfangsstrophe macht Lust auf den Song und auch der Rest kann Punkten.
Schließen möchte ich diese Rezension mit einem kurzen Fazit: Goth/Black Metal auf höchstem Niveau, besser kann man es kaum darbieten und ich denke, der Teufel höchstselbst hätte Schwierigkeiten, sich noch dunkler und diabolischer zu repräsentieren...

dunkle Grüße
B.T. alias Lord Saffron
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das BESTE Cradle of Filth album ALLERZEITEN!, 4. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Midian (Audio CD)
Ich muss sagen dieses album ist das absolut beste das COF jemals gemacht hat!
Und ich habe sogut wie alles von denen gehört,angefangen von unveröffentlichten temotapes über das erste album,über Damnation and a Day bis hin zu den akutellen album.
Alleine die kraft der melodien machen dieses album zu etwas besonderem!
Dann noch der passende gesang von Dani Filth,machen dieses album nahezu perfekt!
Ich habe um ehrlich zusein noch nirgends ein besseres musikalbum gesehen/gehört!
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Midian von Cradle Of Filth (Audio CD - 2006)
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