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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen anders, aber gut
Anathema haben noch nie zwei mal dasselbe Album aufgenommen und doch ist man von "A Natural Disaster" zunächst sehr überrascht und weiß es nicht wirklich einzuordnen. Beim ersten Hören erscheint vieles seltsam und ungewohnt, doch zwei Höhepunkte lassen sich sofort festmachen und dienen zugleich als Bindeglied, um nach mehrmaligem Hören das...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2003 von Johannes Huber

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Null Gänsehaut!
Anathema entwickeln sich immer mehr zu einer belanglosen band. Grundsätzlich kann man anhand der letzten alben zweierlei tendenzen unterscheiden:
1. eine rockige und kernigere (in der ausführung größtenteils schlüssigere), zu der man Alternative 4 und Judgement zählen kann (wobei letzteres album eindeutig den höhepunkt in der...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2003 von eYa


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk!, 26. Februar 2009
Von 
Thomas Meyer (am Harz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: A Natural Disaster (Audio CD)
Dieses Album ist wirklich jedem zu empfehlen, der auch nur annähernd ein offenes Ohr für melancholische Rockmusik hat.

Unglaublich, welch` emotionale Tiefen Anathema hier erreichen. Was bei anderen Bands mitunter aufgesetzt wirkt, kommt hier sehr authentisch `rüber. Das dürfte auch daran liegen, dass Gitarrist Daniel Cavangah, der die Hauptarbeit übernommen hat, mit dieser Platte den Tod seiner Mutter verarbeiten wollte. Entsprechend traurig und resigniert (stellenweise auch wütend) klingen die Songs. Trotzdem entfaltet sich über die gesamte Albumlänge anstelle destruktiver Bitterkeit eher eine Art "stille Schönheit".

Obwohl sich eigentlich keine richtigen Hits abzeichnen, ist die Songqualität durchweg auf extrem hohem Niveau. Und selbst wenn im letzten Stück minutenlang nur Pianotupfer zu hören sind, kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Dazu trägt der Abwechslungsreichtum in Rhythmus und Instrumentierung bei. Besonders hervorzuheben sind hierbei die vereinzelten elektronischen Elemente und der abwechslungsreiche Gesang (2 male, 2 female).

Es ist eigentlich eine Schande, dass der Band immer noch nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird. Speziell dieses Album sollte eigentlich in einem Atemzug mit den Referenzwerken von Bands wie Radiohead, Coldplay, Sigur Ros und Porcupine Tree genannt werden.

Wer diese CD nicht kennt, der tut mir leid. Wer sie kennt und nicht gut findet, mit dem möchte ich nichts zu tun haben.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voller Seele, 3. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: A Natural Disaster (Audio CD)
Ich habe in der letzten Zeit sehr viele ProgRock-Alben gehört. Ich habe Porcupine Tree hoch und runter gehört, auch die deutschen Vertreter wie Sylvan oder Sieges Even. Anathema habe ich entdeckt, weil sie bei der diesjährigen Tour von PT Vorgruppe waren. Aus all den Alben des ProgRock, die ich entdeckt habe, ragt "A Natural Disaster" heraus. Warum? Es ist mit Sicherheit nicht perfekt. Es finden sich auf jeden Fall viele Gründe, um diesem Album ablehnend gegenüber zu stehen. Aber eines kann ich für mich sagen: kein Album seit vielleicht "The Final Cut" von Roger Waters (Verzeihung, Pink Floyd) hat mich emotional so berührt wie dieses Album. Jeder Song für sich hat eine Tiefe, die mich sehr berührt. Noch nie habe ich Instrumals gemocht, aber "Violence" treibt mir immer wieder die Tränen in die Augen und läßt das Blut in mir schwellen. Und mit "A Natural Disaster" (dem Song) erreicht Anathema meiner Meinung nach einen Höhepunkt der Emotionalität.
Ich bin kein Musikkritiker, aber ich habe Gespür für das Außergewöhnliche. Ich kenne jedes Album von Anathema. Dieses Album ist wahrlich außergewöhnlich. Jeder einzelne Song. Nur nicht für jeden Geschmack. Vielleicht vor allem aber für die, die sich fallen lassen können in den Sphären der Melancholie einer Sinfonie.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieso nur bekommt die Band kaum beachtung....?, 14. November 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Natural Disaster (Audio CD)
Eines vorweg!...Anathema sind diesesmal über sich hinausgewachsen!!!Das hat mit METAL nix mehr zu tun.Was die BAnd hier vom Stapel lässt is fast schon gitarren chillout mit allerhöchstem Anspruch!!!Ich verstehe nicht wieso diese Band beinahe keine Beachtung findet.Das ist perfektes songwriting mit melancholie und melodie.Mittlerweile sogar leicht zugänglich, weil dieses Album nicht soooo sehr auf XPERIMENTE SETZT:Es ist einch nur schön.Keine leichte Kost weil es trotz allem schwer ist, aber ein absoluter Kracher.Songs wie "are you there"...oder "closer"...es geht fast nicht schöner!!das ganze Album is genau das richtige für diese zeit.Der November ist DER Monat für genau dieses Album.Ich hoffe ANATHEMA bleiben ihrem Stil weiterhin GENAU so treu.und eins noch dazu....dieses Album is schöner als alles von PORCUPINE TREE!!Wenn ANATHEMA so weiter macht, hoffe ich für die Band das sie auch endlich mal KOMMERZIELLEN Erfolg haben.Denn das haben sie sich verdient.
Ein kleiner Vergleich zum Schluss.....
Was Schiller für die Popmusik ist....sind ANATHEMA für den METAL?!...naja...vom METAL sind sie weit entfernt...
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung: Anathema bleiben hoch im Kurs!, 25. November 2003
Rezension bezieht sich auf: A Natural Disaster (Audio CD)
Zugegeben, ich habe generell keine hohen Erwartungen mehr an Neuerscheinungen von Bands, die mir eigentlich sehr gut gefallen. Auch bei Anathema, einer Band, die mir in den letzten Monaten sehr wertvoll geworden ist, habe ich befürchtet, dass ich eher enttäuscht als begeistert sein würde. Der zuvor auf ihrer Homepage veröffentlichte neue Song „Are You There?" schien diese Befürchtung zunächst zu bestätigen, konnte ich mich doch mit Melodik und Instrumentierung des Songs anfangs überhaupt nicht anfreunden. Doch je öfter ich ihn mir zu Gemüte führte, desto mehr bewegte er mich. Und schließlich kam der Tag, als ein Paket bei mir eintraf, welches das neue Album „A Natural Disaster" enthielt.
Um den interessierten Leser nicht länger auf die Folter zu spannen, wenn er sich jetzt gespannt die Frage stellt wie denn nun die neue Scheibe geworden ist, mache ich die Antwort kurz: Absolut geil! Trotz kleinerer stilistischer Spielereien, mehr Experimentierfreude mit elektronischen Mitteln und anderen Kleinigkeiten haben wir hier im Großen und Ganzen doch ein weiteres Album, das so typisch nur von den einzig wahren britischen Meistern kommen kann. Wie immer versteht sich die Band wie keine andere darauf, Kompositionen zu zaubern, die schnell ins Ohr gehen und den Hörer dabei immer wieder aufs neue auf einer derart tiefen emotionalen Ebene berühren, dass sie einem richtig ans Herz wachsen können.
Die beiden ersten Tracks „Harmonium" und „Balance" sind klassische Anathema-Songs mit ihrer unverwechselbaren Melodik, Vincent Cavanagh's wunderschöner Stimme, einem ruhigen Einstieg und einem rockigeren Ende, bei dem die Gitarren deutlich druckvoller klingen als die eher weich produzierten Vertreter auf dem Vorgänger „A Fine Day To Exit". Der dritte Song ist dann die erste Überraschung: Bei „Closer" wurde durchgehend ein Stimmemulator eingesetzt, der die Vocals roboterartig klingen lässt; zusammen mit der stets gleichbleibenden Melodie und der konstanten Steigerung entwickelt das Lied dadurch eine hypnotische Wirkung und hat einen stark psychedelischen Touch. Manch einer mag sich jetzt ein „Pfui!" denken, aber mitnichten: „Closer" fräst sich stärker in die Gehörgänge als die meisten anderen Songs, die ich kenne, und ist auf seine eigenwillige Art richtig genial.
Das folgende „Are You There" ist sehr ruhig und entspannend. Den Gesangspart übernimmt hier Vincent's Bruder Danny, der auch das ebenfalls ruhige, klavierdominierte „Electricity" und einige Backingvocals beigesteuert hat. Zu erwähnen ist, dass er auch erstmals alle Stücke in Eigenregie geschrieben hat, was weniger eine Entwicklung in der Bandgeschichte darstellt, sondern eher damit zu tun hat, dass er mit den entsprechenden Lyrics den Tod seiner Mutter verarbeitet, der ihn seelisch sehr mitgenommen hat.
Mit „Childhood Dream" trifft man auf das erste Instrumental des Silberlings, welches erneut recht psychedelisch ausgefallen ist; mit einem tiefen Bordun unterlegt wirkt die verträumte Gitarrenmelodie, die später in kleine Klavier-Tüpfelchen zerbricht, eher ironisch und der Titel wird automatisch in die Richtung eines verlorenen Traumes interpretiert. Am Ende hört man eine Frau ein Kinderlied singen, welches mit „smile smile smile..." endet, worauf mit dem folgenden Track „Pulled Under at 2000 Metres a Second" eine unmissverständliche Antwort folgt. Die Erkenntnis „Freedom is only a hallucination", die eher weniger zum Lächeln anregen dürfte, führt schlussendlich nach ein paar ruhig gesungenen Zeilen zu einem Aggressionsausbruch, der sich sowohl in der Instrumentierung als auch in den Vocals niederschlägt. Als mit Abstand schnellster und rockigster Song lockert „Pulled Under" das Album auf und lässt außerdem eine weitergehende Interpretation der Inhalte zu; er wirkt beizeiten noch kraftvoller als das ähnlich angelegte „Panic" vom Vorgängeralbum.
Bei dem Titelsong handelt es sich um eine traumhafte Ballade. Lee Douglas, welche schon auf den letzten beiden Alben Gesangslinien beisteuerte, singt hier erstmals einen Song als Solo und schlägt sich dabei ziemlich gut. Die schönen Melodien des Songs gehen dabei unter die Haut. Auch das folgende „Flying" sorgt für Gänsehaut, wenn Vincent beim wundervollen Refrain wieder stimmliche Höchstleistungen vollbringt.
Den Abschluss findet dieses Album mit einem fasst 11-minütigen Instrumental, das größtenteils melancholische Klavier/Synthesizer-Klänge bietet, aber auch einen sich steigernden, rockigen Mittelteil aufweist, der dem Titel „Violence" alle Ehre machen will. Dieser letzte Track ist zugleich auch der einzige Kritikpunkt an „A Natural Disaster", denn er zieht sich doch arg in die Länge und hätte gut und gerne ein paar Minuten kürzer sein können. Gegen Ende plätschert das Klavier nur noch unspektakulär und fast langweilig vor sich hin, ein zweites „Sentient" ist der Band hier also nicht ganz gelungen. Ob der enormen Länge dieses Tracks ist dies ein nicht ganz von der Hand zu weisender Punkt, daher kann ich diesmal nicht wie bei „Judgement" auf eine winzige Abwertung verzichten.
Ansonsten aber gibt es an dem neuen Werk der Briten absolut nichts auszusetzen. Im Gegenteil - ich bin positiv überrascht und war schnell richtig süchtig nach dieser Scheibe. Die Band steht stilistisch nicht auf der Stelle, sondern bietet vielseitige Songs, die allesamt überzeugen können und teilweise mit einer Prise Experimentierfreude gespickt sind, geben dabei aber ihren eigenen Charme zu keinem Zeitpunkt auf, sodass ich allen Anathema-Fans und im Prinzip auch jedem anderen eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen kann! Abgesehen von „Closer" (da es den Stil nicht optimal repräsentiert) und den beiden Instrumentals „Childhood Dream" und „Violence" kann getrost jedes der enthaltenen Stücke als Anspieltipp dienen.
Spielzeit: 55:18 Min.
Klangqualität/Produktion: 10/10
Eingängigkeit: 8/10
Innovation: 9/10
Wiederspielwert: 10/10
Stimmigkeit: 9,5/10
--------------------------
Kaufempfehlung: 9,5/10
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und weiter gehts mit guter Musik......., 5. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Natural Disaster (Audio CD)
Der Klang ist etwas anders geworden doch im Grunde es immer noch Anathema pur. Die Songs 1-3 sind der absolute Hammer. Übergang von 2 auf 3 kommt extrem gut. "Childhood Dream" klingt erst kitschig doch wenn man etwas näher hinhört ertönt plötzlich ein leicht melancolischer Sound, der das Ganze tatsächlich zu einem Traum werden lässt. Wirklich guter Song.
Ähnlich geht es auch weiter.
Der einzige Makel finde ich "Natural Disaster". Für mich wirklich ein Disaster. Der weibliche Gesang passt überhaupt nicht zu Anathema. Vincents Gesang ist nie klar, sondern hat etwas verspieltes und dies bekommt sie gar nicht hin. Sie singt sehr gut aber es passt nicht zu Anathema. Zusammen mit Vincent finde ich sie sehr gut. Gerade bei dem neuen Song "Everything". Bei "Natural Disaster" leider nicht.
Ansonsten SUPER Scheibe!!!
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5.0 von 5 Sternen Echte Gefühle!, 28. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Natural Disaster/Lim.Digi (Audio CD)
Ich denke durchaus das die CD an Porcupine Tree und Opeth heranreicht (mehr als das), wenn man solch eine Vergleich überhaupt machen kann. Vor allem Porcupine Tree, die ja mit Anathema zur Zeit on Tour sind, kommen aus einer ganz andern Ecke! Wie auch das sterile Konzert das PT abgeliefert hat zeigt. Hier geht es nicht um NE PLATTE machen sondern um Echtheit!
Die Songs sind wunderschön ruhig und auch agressiv aufwühlend, explosiv aber nie krachig.Echter wie das was andere Bands so machen und emotionaler.Wer die Geschichte der Band verfolgt hat weiß auch warum. Die Beste!für mich so far.....
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6 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Laaangweilig, 23. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: A Natural Disaster/Lim.Digi (Audio CD)
A Natural Disaster stellt ein erschreckend fades Stück Musik dar, dass mich nicht im Geringsten so fesselt, wie es sich eigentlich für ein Anathema-Album gehört. Alle Stücke stammen aus der Feder von Gitarrist Danny Cavanagh, keine gute Entscheidung, denn dem Album fehlt der anathema-typische, gewisse Spagat zwischen Elementen der Spannung und Schönheit, was einen Geschmack der Eintönigkeit bei mir hinterlässt. Dannys Stücke verblassen sozusagen in sich selbst. Selbst das ausnahmsweise heftige „Pulled Under.." wirkt seltsam konstruiert und überzogen. Alles in allem keine gute Idee, übrig gebliebene Stücke (Statement von Danny) in ein Album einzubringen.
Ich bin wirklich sehr verwundert über die vielen guten Bewertungen, aber ich kann AND einfach nichts abgewinnen, auch wenn ich mir die Platte noch 50 mal anhöre. In Zukunft wird die Musik Anathemas wieder im Teamwork entstehen, hoffentlich.
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5 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sad but true..., 30. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: A Natural Disaster/Lim.Digi (Audio CD)
Traurig aber wahr - das trifft es wohl am besten, hat Anathema nach ihrem Wechsel von kindischem Gegröle zu an sich guten Konzepten hin zu ernsthafter, hochqualitativer Musik es geschafft, von mir als eine meiner Lieblingsbands bezeichnet zu werden. Die Vorgänger "Alternative 4", "Judgement" und "A Fine Day To Exit" unterscheiden sich allesamt stark voneinander, also konnte man das auch von der neuen Scheibe erwarten. Aber sicher nicht erwarten konnte man einen derartigen Totalausfall.
"A Natural Disaster" trägt seinen Titel zurecht. Beim Hören wird einem - ganz natürlich - klar, daß es eine Katastrophe ist, was einem da an inspirationsloser, monotoner Plätscher-Schonkost aufgetischt wird. Nach dem ersten Track dachte ich noch, das sei ein Ausrutscher, der durch zu viel Synthie-Spielerei entstand. Aber Track um Track wurde die harte Realität klar: Anathema beschreiben bzw. philosophieren nicht mehr über agressive Traurigkeit, ihre geistlosen Ton-Andernanderreihungen erzeugen diese Gefühle neuerdings beim erwartungsvollen aber schwer enttäuschten Zuhörer.
Ich muß zugeben, daß ich mich den Texten nicht gewidmet habe, denn keine Lyrics dieser Welt können die musikalischen Fehltritte wettmachen. Einzig und allein "Flying" bot zumindest ansatzweise einen Level an Stimmung, den man von Anathema gewohnt ist. Und die allseits gepriesenen Anspieltips wie "2000m/s" sind um nichts besser als der von den Kritikern unverständlicherweise ebenfalls hochgelobte Rest.
Und jetzt sagt bitte niemand etwas von "mehr als einmal anhören", ich hab's getan und es wurde bei jedem Mal schlimmer, die gebotene Banalität in all ihren erschreckenden Details erfahren zu müssen...
it seems...
All good things... must end
(Hoffentlich nicht wirklich alle)
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5 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einfallslos und ohne Seele, 31. Juli 2007
Von 
Ingo Scholz (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: A Natural Disaster (Audio CD)
Eines gleich vor weg: ich liebe Anathema! Das wird auch nach dieser herben Enttäuschung namens "A Natural Disaster" so bleiben. Allerdings kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, weshalb die Band nach den grandiosen "Fine Day To Exit" eine so dermaßen konstruierte, seelenlose und vom Songwriting her langweilige Platte machen konnte. Kaum ein Song erzeugt eine Gänsehaut, das billige Keyboard Geplänkel nervt, die Gastsängerin piepst mit dünnen Stimmchen daher und selbst Vincents Gesang weiß nicht zu überzeugen. Songs wie "Pulled under 2000 meters..." scheinen einfach nur konstruiert um Live nicht mehr den alten Klassiker "A Dying Wish" spielen zu müssen und wirklich schöne, zerbrechliche Momente findet mal nur selten, wie z.B. bei "Are you there?". Danny (Git.) ist zwar ein guter Gitarrist und ein netter Kerl, aber vom Songwriting (und von ihm stammen die meisten Songs) sollte er doch bitte die Finger lassen. Bisher habe ich jede Entwicklung der Band bewundert und alle Scheiben vergöttert, aber das hier ist einfach nur arm. Schade!
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschön, allerdings recht spezifisch....., 30. April 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Natural Disaster/Lim.Digi (Audio CD)
Kurz gesagt: die Musik ist Klasse, dieses Album fordert jedoch seinen Anspruch beim Höhrer. Die meisten Songs sind langsamer, allerdings (typisch Anathema)immer noch verschachtelt.
Tipp: für Depressive und Suizid gefährdete ist dies keine Musik!
Man kann dieses Album ohne schlechtem Gewissen kaufen, es ist sehr gut, aber nicht "Spitzenklasse".
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A Natural Disaster
A Natural Disaster von Anathema (Audio CD - 2006)
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