Kundenrezensionen


1 Rezension
5 Sterne:    (0)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Rapper zum Sänger..., 19. August 2008
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Rappa Ternt Sanga (Audio CD)
... so ungefähr lässt sich der Albumtitel von T-Pain's Debüt "Rappa Ternt Sanga" interpretieren. Dass er mit singen angefangen hat, war wohl sein großes Glück, denn als Rapper hätte er keine große Karriere gemacht. Dass der Junge aus Tallahassee, Florida eine einmalige Stimme und einen außergewöhnlichen Style sein Eigen nennt, erkannte Afrika's Megastar Akon und nahm ihn sofort auf seinem Label Konvict Muzik unter Vertrag. Man muss zwar sagen dass T-Pain keine wirklich gute Soul-Stimme hat, darauf wurde aber Rücksicht genommen und die Beats an ihn angepasst, so dass ein smoothes und rundes Album dabei entstand. Positiv ist auch hervorzuheben, dass er im Gegensatz zum Nachfolger eher selten die für ihn typische Vocoder-Stimme benutzt, was sich doch wesentlich besser anhört.
"I'm Sprung" war T-Pain's erste Single und ist zugleich auch der erste Track des Albums. Der Song ist eher ruhig gehalten, vielleicht etwas zu ruhig, denn außer dem Refrain hat es nicht wirklich viel Aufregendes zu bieten. Da ist der Remix am Ende doch wesentlich besser. Das Instrumental ist zwar das gleiche, dafür greifen aber auch noch Trick Daddy und die YoungBloodZ mit ein, was den Song wesentlich interessanter gestaltet. "I'm N Luv (Wit A Stripper)" folgt ähnlichem Prinzip, ist durch den chilligen Gitarrenbeat jedoch gut anzuhören, besonders im Hook, wenn zusätzlich noch flötenähnliche Töne einsetzen. T-Pain macht hierbei alles richtig und auch der Gastauftritt von Mike Jones peppt diesen Song zusätzlich auf. Auf den neueren Versionen von "Rappa Ternt Sanga" gibt es hierzu auch noch einen Remix, welcher Twista, Pimp C, Paul Wall, R. Kelly, MJG und Too Short featured. Mir persönlich gefällt dieser Song nicht so gut, da T-Pain unter den vielen Features, von denen Pimp C (R.I.P.) und MJG am Meisten überzeugen, total untergeht. "U Got Me" ist das erste größere Highlight des Albums. Sein Instrumental besteht aus einer wunderschönen Melodie, die aus Gitarre und Trommel geschaffen ist, und weichem Beat. Dazu singen T-Pain und sein Chef Akon richtig klasse, sodass der Song sofort unter die Haut geht, perfekt für die Stunden zu zweit. Es ist etwas verwunderlich, wenn man bedenkt, dass T-Pain als Feature fast nur für Clubtracks eingesetzt wird und man hier bisher nur langsamen R'n'B zu hören bekam. Endlich etwas feuriger wäre "Como Estas" eine etwas flottere, im Latin Style gehaltene Nummer, die zum Tanzen animiert und besonders durch T-Pain's tollen Refrain überzeugt, aber auch die Raps von Feature Taino kommen richtig gut. "Fly Away" ist ebenfalls ein wirklich schöner Song, bei dem viele akustische Instrumente wie Bass und verschiedene Sorten an Bläsern zum Einsatz kommen und das Ganze schön melodisch gestalten. Besonders T-Pain's Texte finde ich hier gelungen, aber auch wie er sie vorträgt. Ganz anders, nämlich komplett elektrisch und nur von Synthesizer ist "Going Thru A Lot" gestaltet. Das klingt schon recht nice, leider ist T-Pain's Gesang während der Strophen jetzt nicht unbedingt das Wahre, dafür im Hook umso besser. Gut, dass auch hier ein Gast hinzu gezogen wurde, diesmal in Form von Crunk-Maschine Bone Crusher, den man hier zwar nicht erwartet, aber dennoch gut dazu passt. Einer der mit Abstand besten Songs von "Rappa Ternt Sanga" ist glasklar "Dance Floor". Wie man sich bei diesem Namen schon denken kann, ist dies eine Uptempo Nummer, die durch eine tolle Kombination aus schnellem Beat, Klavier und futuristischen Synthies zu gefallen weiß. Auch T-Pain's Gesang hört sich hier wieder sehr toll an und harmoniert gut mit den Rhymes von Feature Tay Dizm. Den zweiten Auftritt von Akon findet man auf "Ur Not The Same", das genau wie "U Got Me" zu den Highlights zählt, was an dem chilligen Instrumental und der perfekten Zusammenarbeit der beiden liegt. Nach "Blow Ya Mind", einem guten, aber nicht überragenden Slow Jam, kommen mit "Ridge Road" und "I'm Hi" (feat. Styles P) noch zwei fröhlichere Lieder zum Abschluss. Bei "Ridge Road" ist besonders der Refrain, der sich etwas nach 80ies Style anhört, gelungen, bei "I'm Hi" hingegen nervt besonders Styles P mit seinem nicht vorhandenen Flow, dafür können T-Pain und das Instrumental noch ein bisschen was raus reißen, sodass der Song nicht komplett misslingt.
Insgesamt ist "Rappa Ternt Sanga" ein wirklich sehr ordentliches Debüt, das noch einige langsamere Lieder enthält, die zwar auch nicht schlecht sind, ich mir aber lieber den ein oder anderen Partytrack gewünscht hätte, denn das ist das Einzige, an dem es hier fehlt. Ansonsten bekommt man ein R'n'B Album, das man sich am Besten entspannt irgendwo anhört und die Grooves und Vibes geniest. Wer noch nichts von T-Pain hat, sollte unbedingt dieses Album nehmen, da der Nachfolger "Epiphany" ja leider eine einzige Enttäuschung ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Rappa Ternt Sanga
Rappa Ternt Sanga von T-Pain (Audio CD - 2006)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen