Kundenrezensionen

26
4,3 von 5 Sternen
Good Woman - Ein Sommer in Amalfi
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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Eine Tür schließt sich; eine neue Tür öffnet sich." So sieht es Mrs. Erlynne, die sich davonschleichen muss, als die empörten Damen der feinen Gesellschaft ihrem Treiben mit den nicht ganz so manierlichen Ehemännern ein Ende setzen, und ihr kurzerhand den Geldhahn zudrehen lassen. Mit Interesse betrachtet sie auf ihrer Überfahrt in das ferne Italien ein Zeitungsbild eines jungverheirateten Paares, welches sich ebenfalls in ihrem Zielort aufhält. Doch Lord Windermere ahnt von den Plänen der Lady nichts, als er sie bei der Auswahl eines Geburtstagsgeschenkes für seine geliebte Meg trifft und sich von ihr zu dem Kauf eines wertvollen Fächers überreden lässt. Bald aber schon beobachtet die Gesellschaft von Amalfi mit großer Aufmerksamkeit den jungen Lord, der zu jeder Tageszeit bei Mrs. Erlynne ein und aus geht. Man macht sich natürlich Sorgen um die nichtsahnende, süße Mrs. Windermere, die ihrerseits heftig von einem internationalen Playboy umgarnt wird...

Wieder einmal wird eine wunderbare Ehe durch ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit belastet und der bisher als perfekt angesehene Partner, droht vom Sockel zu stürzen. Das Thema ist für Wilde-Fans nicht neu, aber immer wieder faszinierend. Obwohl das gute Ende für eine Komödie Pflicht ist, kann der Zuschauer sich den Abgrund gut vorstellen, in den die Hauptpersonen beinahe fallen. Dazu trägt das intensive Spiel der Darsteller bei, die ihren Part mit Leben füllen. Den schwierigsten Part hat hier Helen Hunt, welche die gefallene Dame mit verzweifelter aber bewundernswerter Würde gibt. Auch die Kostüme tragen zu einem guten Gesamteindruck bei. So sieht man z.B. an der Garderobe von Scarlett Johannsson, welchen Stellenwert die junge Meg Windermere Äußerlichkeiten beimisst und zeigt ihr Bemühen, immer den "richtigen" Eindruck zu vermitteln. Abgerundet wird das ganze durch die Urlaubskulisse einer italienischen Küste, die dazu einlädt, das süße Leben zu genießen und nicht immer alles ernst zu nehmen.

Ja, die Extras auf der DVD sind dürftig. Aber auch pur ist die Wilde-Adaption ein Vergnügen. Und wer noch nicht ganz auf den Geschmack gekommen ist, hier noch ein unvergleichliches Zitat zum Schluss: "Es ist nicht so tragisch, wenn die Leute über Dich reden. Wirklich schlimm ist, wenn niemand von Dir spricht." Wahre Worte, oder?!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Dezember 2011
Eine eher unbekannte Oscar Wilde Verfilmung, völlig zu unrecht. Wer schon "Ein perfekter Ehemann" und "Ernst sein ist alles" mit Rupert Everett mochte, wird diese etwas andere Geschichte ebenfalls sehr mögen. Denn es gibt Filme, die haben einfach etwas Besonderes und dies ist einer davon. Helen Hunt ist einfach großartig und wunderbar anzuschauen, die Szenen mit Tom Wilkinson sind besonders hervorzuheben. Für mich stellt sie Scarlett Johansson völlig in den Schatten. Am besten im Sommer mit einem eiskalten Getränk diesen wunderbaren Film genießen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Dezember 2010
Man muß den Film zweimal sehen. Zum einen, weil man beim ersten Mal sicherlich nicht alle Dialoge mitbekommt - manche Pointe geht im Lachen einfach unter. Und zum anderen, weil man beim zweiten Mal erst merkt, wie liebevoll der Film inszeniert ist. So viele Andeutungen, die man beim ersten Sehen einfach über-sieht ...

Eine sehr liebevoll gemachte Komödie - ich schaue sie mir immer wieder gerne an.
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Oscar Wilde ist wahrlich ein Gigant des Kinos, denn seit 1908 sind circa 120 seiner Stücke und Erzählungen verfilmt worden. Jetzt hat der Regisseur Mike Barker, die Geschichte einer guten Frau, als "A Good Woman" auf die Leinwand gebracht. Die Adaption des ursprünglichen Salonstücks "Lady Windermeres Fächer" entführt nicht nach Südfrankreich, sondern nach Amalfi, ins Italien der 30 er Jahre. Wenn auch Barker nicht genau zu wissen scheint, wen er für diese alte Theatergeschichte interessieren will, die Touristen, die Kinder oder vielleicht doch die Kenner; in Gang gehalten wird die ganze Story von Lügen, Intrigen, Amoral und Gefühlen von einem Ensemble guter Schauspieler.

Zum Plot: Die Geschichte handelt davon, dass sich Robert und Meg Windermere streiten, weil der Lord, der nicht mehr ganz jungen, verführerischen Mrs. Erlynne, die dafür bekannt ist sich gutsituierte verheiratete Männer zu angeln, Geldgeschenke macht. Die Fremde und die Lady sind eng miteinander verwandt. Davon ahnt Lady Windermere nicht das Geringste. Sie verdächtigt dagegen ihren Gatten der Untreue, wird dabei durch Verführung beinahe selbst untreu. Sie kann nicht ahnen, dass Robert durch seine Handlungsweise sie in Wahrheit davor bewahren möchte, von Mrs. Erlynne ein dunkles Geheimnis zu erfahren.

Besonders glänzt dabei Helen Hunt, die den Eröffnungs- und Schlußauftritt hat, durch ihre allegorische weibliche Hartnäckigkeit. Sie hat die besten Szenen und Scarlett Johansson als Lady Windermere, wenn sie denn ins Bild kommt, bleibt nur die Chance Scarlett Johansson zu sein. Gegen Helen Hunts Willenstärke und Bestimmtheit, diesen Film, insbesondere durch ihr Rollenverständnis, zu ihrem zu machen, hat sie nicht den Hauch einer Chance.

Gefühlskino, leider ohne rhythmische Präzision und Konzentration, die bei Theater Adaptionen zwingend erforderlich sind. Zwar kommt Oscar Wildes fesselnde Ironie, dass die Alten wilder und freier sind als die Jungen, recht gut rüber, aber seine brillanten und perfekten Dialoge, mit den bekannten Bonmots, gehen leider in unpräzisem Gemurmel und in einer Vielzahl von störenden Nebengeräuschen unter.
Ansonsten ein unbedingt sehenswerter Film.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2013
Ich mag alle Hauptdarsteller sehr, deswegen habe ich mich auf den Film gefreut. Stoff von Oscar Wilde kann nicht schlecht sein. Naja, schlecht gespielt war es nicht, unterhaltsam ja, aber irgendwas hat mir trotzdem gefehlt am Ende. Es kam keine Zufriedenheit auf. Dieses Gefühl von "Schön!" war nicht da. Mein subjektives Empfinden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich bin bekennender Oscar-Wilde-Fan und das bewog mich letztens bis in den frühen Morgen fernzusehen um diesen Film zuende zu schauen. da ich auch bekennender Schlaffan bin, konnte das nur funktionieren, da der film wirklich sehr gelungen war.
die Übertragung der Handlung in das Italien der 30er Jahre ist hervorragend gelungen und die Schauspielerinnen und Schauspieler füllen die Rollen so wie Wilde sie angelegt hatte in meinen Augen hervorragend aus. Und so konnte ich leider nicht umhin, diese gelungene filmische Adaption meiner Sammlung hinzu zu fügen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2009
Das Beste sind noch die stimmungsvollen Bilder und die geistreichen Dialoge, die sich eng an der literarischen Vorlage von Oscar Wilde orientieren. Wir sehen die Reichen, die in den dreißiger Jahren im Süden Urlaub machen und den sie umgebenden Klatsch und Tratsch. Beides eigentlich zeitlose Phänomene.
Zu Beginn stehen sich Helen Hunt, als Frau mit Vergangenheit und Scarlett Johansson als unbedarftes, verheiratetes Blondchen als Antipoden gegenüber wie die beiden Brennpunkte einer Ellipse. Wie daraus ein Kreis mit einem Zentrum wird, ist recht unterhaltsam. Und selbst wenn man den Ausgang dieser Boulevard-Komödie erahnt, mit dem üblichen finalen Versöhnungskuss, hat Regisseur Mike Barker noch eine nette Variante im Ärmel. Der Titel ist wohl ironisch gemeint, denn Helen Hunt ist bestimmt keine brave Frau. Oscar Wilde sprach von Mrs Windermeres Fächer. Und der trifft den Kern schon eher.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Dezember 2010
Mrs. Erlynne sieht sich gezwungen in die Kleinstadt Amalfi in Italien umzusiedeln. Ihre Liebschaften erregten leider die Aufmerksamkeit der Ehefrauen ihrer Gönner. Die Damen der New Yorker Gesellschaft legten es ihr daher nahe, sich einen anderen Aufenthaltsort zu suchen, weit weg von ihren Männern. Also verpfendet Mrs. Erlynne ihren Schmuck und richtet sich in Amalfi häuslich ein. Schon bald umschwärmen sie auch hier die Männer der gehobenen Gesellschaft wie die Motten das Licht. Auch Lord Windermere, der sich mit seiner jungen Frau Meg für die Saison in Amalfi niedergelassen hat verfällt dem Charme der Verführerin. So ist der Weg frei für Lord Darlington, ein berüchtigter Playboy, sich der unglücklichen und immer misstrauischeren Meg zu nähern. Mrs. Erlynne jedoch hat noch weitere Eisen im Ofen, so den zwei mal geschiedenen Tuppy kennen, der ihr schon bald einen Heiratsantrag macht. Auf Megs Geburtstagparty kommt es zum Showdown und Mrs. Erlynne muss sich entscheiden, für oder gegen die Liebe.

Dieser Film basiert auf der Geschichte Lady Windermeres Fächer von Oscar Wilde, die angeblich eine Satire ist. Wie viele Geschichten von Oscar Wilde, wurde auch diese mehrfach verfilmt. Diese Verfilmung stammt aus dem Jahr 2004 Good Woman und die Handlung wurde in die 1930 Jahre und nach Italien verlegt.
Insgesamt eine eher misslungene Verfilmung, wenn man eine Satire erwartet. Gelungen, wenn man ein unterhaltsames Sittenstück erwartet.
Die erste Hälfte des Films zieht sich die Handlung schon recht zäh. Man ergeht sich in gepflegten Gesprächen der höheren Gesellschaft, diskutiert Skandale und Skandälchen und ist insgesamt gepflegt gelangweilt. Erst als klar wird, wer Mrs. Erlynne wirklich ist und sie mutige Entscheidungen trifft andere Schützen, wird der sozialkritische Charakter der Geschichte stärker und die platten Gespräche als das entlarvt, was sie sind: das langweilige Leben noch gelangweilterer Aristokraten, die nichts so sehr schätzen, wie einen saftigen Skandal

Fazit: Nett. Ein unterhaltsames Sittengemälde ohne Tiefgang aber beileibe keine Satire oder Komödie.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. November 2009
Ein wunderschöner Film mit hervorragenden Wortwitz und Dialogen, wie man sie von Oskar Wilde kennt. Ein Muß für alle Oskar Wilde Fans!
Helen Hunt ist einfach hinreißend!
Auf jeden Fall anschauen.
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Die Italien-Fans werden diesen Film auf jeden Fall mögen auf Grund der tollen Aufnahmen der Amalfi Küste, der normale Filmfan wg. dieser locker und federleichten inszenierten Geschichte, die mit viel Gefühl und trefflichen Wortwitz punktet. Von so einer erlesenen Besetzung wie Scarlett Johansson und Helen Hunt erwartet man auch nichts anderes. Eine anspruchsvolle Story für die vielen Facetten der Liebe und Gefühle - Woody Allan hätte es nicht besser machen können. Wunderschöner Film nicht nur zum einmal anschauen.
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