Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren calendarGirl Prime Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen96
4,0 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:6,39 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. Februar 2016
...ja dann sollte man diesen Film gucken. So gings mir jedenfalls die ersten 55 min des Films, bis er dann endlich etwas normaler wurde. Dieser zynische und bissige (Rachel McAdams!) Haufen Familie und diese überspannte Ziege Meredith (Sarah Jessica Parker), alle auf ihr Weise total verunsichert (sei es wegen Sinnkrise, eigener Beziehungsunfähigkeit, Krankheit) - ich dachte, ich spinne. Für eine Komödie war das reichlich anstrengend und leider kein bisschen witzig. SPOILER Als Meredith sich in der Schwulendiskussion verrennt wäre ich lieber im Boden versunken. Das war einfach nur furchtbar!
Hätte man auf die Packung "Drama" geschrieben, wäre es zu seicht gewesen, aber "Komödie" trifft es auch überhaupt nicht. Die Schauspieler sind allesamt in Ordnung, aber die Dialoge und der Plott sollen wohl an Kammerspiel erinnern, ende aber in einem Desaster. Die witzigste Szene wurde leider schon im Trailer verbraten und suggeriert demnach einen ganz anderen Film, als man hier tatsächlich bekommt.
Wirklich: Ich hab mich schon lange nicht mehr beim Schauen eines Filmes so schlecht gefühlt wie bei diesem. Absolut gar keine Empfehlung!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2007
Man sollte den Film in der original Sprache hören und sehen.Die Story spricht jeden an der schon einmal Schwiegertochter od.Schwiegersohn war (oder ist).Die "Neue" wird in der Familie eingeführt und passt den Schwestern undder mutter so gar nicht- warum? Das muss man im Film sehen.Der Bruder ist ein süßer Typ,der Vater ist toll,Diane Keaton als Mutter mit einer "Überraschung" die den Atem stocken lässt,Szenen die zu Tränen rühren und ein Ende das alle irgendwie versöhnt....wunderbar!Schöner Film mit und doch ohne "Happy End".

Der Kommentar von Sarah Jessica Parker in den Extras ist Spitze.
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Oktober 2006
Oh Sarah Jessica Parker - du Stilikone aller Manolo Blahnik Fetischisten. Was wurdest du nicht vergöttert. Die über mehrere Staffeln ausgedehnte Serie über eine Frauenclique im New York unserer Zeit könnte allerdings dazu führen, dass man dich schauspielerisch in eine Form presst.

Wer sich nämlich dieses tragikomische Weihnachtschaos einer amerikanischen Familie ansieht, verharrt zunächst einmal in wachsendem Unglauben, ob des stereotypen Fräuleins, das da von Mrs. Parker bemerkenswert abziehbildhaft wiedergegeben wird.

Die Geschichte eines erfolgreichen Sohnes, der an den Weihnachtsfeiertagen seiner Familie die "Liebe seines Lebens" vorstellen möchte, wird schon bald von einer wahren Zerstörungsorgie emotionaler Böswilligkeiten überlagert. So recht mag keiner etwas mit der leicht zickigen, prüden und sich ständig räuspernden "Tussi" des grossen Bruders bzw. des älteren Sohnes anfangen - und so legt man ihr genüsslich einen Stein nach dem anderen in den von High Heels gesäumten Weg. Besonders die jüngste Tochter ist an Fiesheit kaum zu überbieten, weshalb so manchem das Lachen im Halse stecken bleiben wird.

Wer das allzu vorhersehbare Happy-End einmal beiseite lässt, der findet in diesem (nicht immer den Ton treffenden) Loblied auf die alles überwindende Kraft der Familie durchaus seine komischen und gar erhabenen Momente. Auch wenn nicht jeder Gag zündet, die schauspielerischen Leistungen der einzelnen Protagonisten machen einiges wett. Zu allererst muss hier Diane Keaton genannt werden, deren dem Tod ins Angesicht lachende Mutterrolle jede Minute des Films trägt. Im Vergleich zu ihr alle anderen verblassen zu lassen, wäre jedoch übertrieben - jeder füllt seine Rolle mehr oder weniger glaubhaft aus.

WARUM nun wer zu wem findet, wird leider nicht explizit erläutert - aber darauf scheint es dem Drehbuchautor auch gar nicht anzukommen. Vielmehr legt er es auf ein nahezu ambivalentes Spiel seiner Darsteller an - keiner ist irgendwie so richtig zum liebhaben. Die einzig nennenswerte Ausnahme mögen da nur der schwule Sohn und sein Lebensgefährte bilden - was man nun wahrlich nicht gerade als einen originellen Einfall bezeichnen möchte. Auch das Ende mag für einige etwas zu "zartbitter" ausfallen, es soll sogar Zuschauer gegeben haben, die den Film exakt nach just jenem Moment ausschalteten, in dem Dermot Mulroney - mit seinem unter einer Kapuze grinsenden Gesicht - von einer Bushaltestelle heimwärts stapfte.

Mancher mag sich beim Ansehen von "Die Familie Stone" an die sogenannten "Screwball"-Komödien der 40er und 50er Jahre erinnert fühlen, in denen furchtbar viel und vor allem furchtbar schnell geredet wurde. Wer diese mochte, der wird gut (!) bedient. Wer sich aus Überzeugung zu den Hassern des tragikomischen Familienfilms mit Happy-End-Garantie zählt, der sei gewarnt! Es ist eben doch kein "Sex in the Country"!
0Kommentar|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Frau lernt merkwürdige Familie ihres Verlobten kennen" - so die Kurzfassung der Story. Also ziemlich konventionell und bereits x-fach verfilmt... naja, nicht ganz. Die Geschichte nimmt nämlich eine recht überraschende (und für das Genre ungewöhnliche) Wendung, die das Ganze dann wider Erwarten doch sehenswert macht. Der Film ist außerdem sehr gut (und hochkarätig) besetzt. Besonders Sarah Jessica Parker spielt ihre Rolle sehr glaubwürdig. Insgesamt also trotz einiger Klischees und dämlichem Untertitel ein recht guter und unterhaltsamer Film.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juni 2015
Achtung, diese Kritik enthält Spoiler!!!

STORY: Zwei Menschen lieben sich und möchten heiraten: Meredith (Sarah Jessica-Parker), neurotische Workaholic, und Everett, klassischer "Smartguy", fahren über Weihnachten zu seinen Eltern, um die Zukünftige (was diese aber noch nicht weiß) in die Familie einzuführen. Und diese Familie ist nicht gerade einfach, sondern im Gegenteil sehr vorurteilsgeladen und abweisend der Schwiegertochter in spe gegenüber. Everetts Mutter (sehr überzeugend von Diane Keaton gespielt) und Everetts jüngste Schwester betreiben gezieltes Schwiegertochter-Bashing ab der ersten Sekunde. Warum wird zunächst nicht ganz klar, aber die beiden Frauen haben wohl mit weiblicher Intuition bereits früh gespürt, dass Meredith und Everett wohl doch nicht füreinander bestimmt sind.

Da Meredith derart in die Ecke gedrägt immer schlimmer in ihr neurotisch-verklemmtes und tolpatischiges Verhaltensmuster verfällt, zeigt sich auch Everett zunehmend genervt von der Fettnäpfchenhüpferei seiner Angebeteten. Diese weiß sich bald nicht mehr zu helfen und bittet ihre Schwester, ihr zu Hilfe zu kommen. Deren Erscheinen ändert die Stimmung in der Familie dramatisch.

Bei einem gemeinsamen Abendessen eskaliert der verbale Schlagabtausch zwischen Meredith und Everetts Mutter derart, dass Meredith davon läuft, gefolgt von Everetts Bruder, der als einziger der Familie noch Verständnis für ihre missliche Lage aufbringt. Während er Meredith's Stimmung in einer Kniepe wieder auflockert, kommen sich Everett und Meredith Schwester ebenfalls näher. Schnell wird klar, wo die Beziehungskisten hinführen und der Film wendet sich dem tragischen Teil der Handlung zu: Everetts Mutter hat Krebs im Endstatdium. Dieses Weihnachtsfest wird das letzte im Kreise der Großfamilie sein. Die Abneigung gegenüber Meredith erklärt sich mit der Sorge, ihr Sohn könne unglücklich werden und sie kann ihm dann nicht mehr beistehen.

Auch die übrigen Familienmitglieder müssen sich mit dem Abschied von der alle umsorgenden Mutter auseinandersetzen.

Leise Töne von Liebe und Abschied wechseln sich in dieser Tragikkomödie mit Slapsstickeinlagen und Situationskomik ab, die dafür sorgen, dass die Filmhandlung nicht allzusehr in die traurige Richtung abdriftet. Auch die Schauspieler liefern alle eine glaubhafte und nie überzogene darstellerische Leistung ab.

Am Ende des Films werden zwar leider Taschentücher benötigt, dennoch gibt es vier happy endings, die das ganze zu einem tröstlichen und stellenweise wirklich auch sehr lustigen Weihnachtsfilm machen.

Mit der Altersfreigabe ab 6 bin ich wegen der Krebsgeschichte nicht einverstanden. Eventuell ab 8 oder 10, wenn man dabei bleibt und erklärt, was mit der Mutter passiert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Dezember 2014
Auf den ersten Blick wirkt "Die Familie Stone" wie eine gewöhnliche romantische Komödie mit einer Prise Weihnachten - das trifft jedoch keinesfalls zu.
Hier ist nahezu kein Charakter ein Stereotyp, da jeder seine eigenen "Macken" besitzt und niemand ein absolut perfekter Mensch ist - was den Film wesentlich realistischer als so manch anderen Film in seinem Genre macht.
Insbesondere die Charaktere haben mir sehr gut gefallen - die Schauspieler liefern eine tolle Leistung mit viel Herzblut ab (insbesondere Sarah Jessica Parker als zunächst verklemmte, und dann langsam auftauende Meredith spielt hier nahezu perfekt!), und obwohl aufgrund der zahlreichen Protagonisten und einer Spielzeit von 99 Min. die Zeit vor der Kamera für die einzelnen Rollen eingeschränkt ist, schafft es der Film, jedem der Charaktere Momente zu geben, in denen der- oder diejenige strahlen kann.
Obwohl der Film teilweise sehr emotional ist (es ist keine reine Komödie & es werden auch ernstere Themen behandelt), driftet er nie in oberflächlichen Kitsch ab, sondern schafft es, die Balance zwischen gefühlvollen Sequenzen und humorvollen, lustigen Momenten zu halten.
Natürlich ist nach ungefähr der Hälfte der Spielzeit das Ende etwas vorhersehbar - aber wann gab es zuletzt einen Weihnachtsfilm, der das nicht ist?
Außerdem macht der Film das durch seinen warmen Humor & seine Kurzweiligkeit allemal wett.

Man sollte auf keinen Fall ein komplexes Filmmeisterwerk erwarten - aber wer einen schönen Weihnachtsfilm mit tollen Schauspielern, wesentlich realistischeren Charakteren als in den meisten ähnlichen Filmen, und einer Prise Humor & Romantik sehen möchte, der wird nicht enttäuscht werden.

Grade zu dem niedrigen Preis momentan eine absolute Empfehlung!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2012
Der Film hat mir sehr gut gefallen und ist einer meiner Lieblings-Weihnachtsfilme. Diese Familie ist liberal eingestellt, und das ist heutzutage oder bei vielen anderen eher selten der Fall.
Diese Familie und das ist es, was mir sehr gut gefällt, lebt das Anders-Sein sehr gut aus. Jeder darf so sein, wie er ist, ohne sich verstellen zu müssen:
Da ist Everett, der Älteste Sohn, gut aussehend, und perfektionistisch eingestellt. Da ist Susannah, die älteste Tochter, deren Ehemann erst spät zu dieser Familie stößt, die bereits ein Kind hat , wieder hochschwanger ist und Humor hat, ebenso aber Mitgefühl und Empathie--denn sie ahnt, das es ihrer Mutter schlecht geht. Dann ist da Ben, der gerne mal leichte Drogen konsumiert, auch zusammen mit dem Vater, ansonsten aber eine lockere und tolerante Einstellung gegenüber sich selbst und anderen an den Tag legt. Dann ist da Thad (Thaddäus), der gehörlos ist, was sowieso schon Anders-Sein bedeutet, dies noch gekonnt kombiniert wird mit einem weiteren Anders-Sein, nämlich seiner Homosexualität und der Beziehung zu einem schwarzen Lebensgefährten, die später zusammen ein schwarzes Kind adoptieren.
Zu guter Letzt gibt es das Nesthäkchen Amy, die spätpubertär nervt und auch wohl, um von sich selbst abzulenken, mit Klatsch und Tratschgeschichten, die deswegen mit sich wütend und unzufrieden ist, weil sie irgendwie heimlich einem Mann, Brad, hinterher trauerte, mit dem sie ihre erste sexuelle Erfahrung hatte und in den sie sich sofort verliebt hatte. Amy studiert wohl woanders und kommt nur dann in den Ort, wenn Familienfeiern anstehen. Die Familie Stone geht tolerant mit sich selbst um, weiß um die Schwächen und Stärken des anderen, und gemeinsam, das wissen sie, sind sie stark, da kommen, wer/was will! Sie kommunizieren sowohl lautsprachlich normal und als auch sehr selbstverständlich alle gemeinsam auch die Gebärdensprache, so ist Thad immer im Geschehen involviert.

Ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin selbst fast taub und es ist hierzulande immer noch nicht selbstverständlich, das Leute, die anders sind, so angenommen werden, so wie sie sind geschweige denn auch so mit ihnen umgegangen wird. Die Gesellschaft ist immer noch sehr, sehr spießig, wenn es um Behinderungen, um Homosexualität und um Andersfarbige Menschen geht, denn: Solange es andere gibt, denen das widerfährt, ist es kein Thema und falls doch, dann bemitleidet man sich häufig, ist verbittert und behandelt dann denjenigen, der Anders ist , auch so, entweder mit Kontaktverbot, mit Distanz, mit abfälligen,kränkenden Bemerkungen und dümmlichen Vergleichen mit sogenannten Normalos. Das alles habe ich auch erfahren. Es ist zwar nicht überall so, aber ich weiß, das die Mehrheit eher intolerant ist und das ist sehr, sehr schade.

Nun platzt also eine Neuigkeit in diese Familienidylle, denn Everett möchte Meredith als seine Auserwählte vorstellen, was ausgerechnet an den Weihnachtstagen passiert. Amy hat sie schon kennenlernen dürfen und malt Meredith bereits in einer ihr typischen schandmaulartigen Art in düsteren Farben, sodass bereits die Mutter schon ahnt, das eben dieses Verhalten der Meredith so gar nicht in diese Familie passt. Das macht sie traurig und irgendwie besorgt, weiß sie doch, das es ihre letzten Weihnachten sein werden und sie da nicht viel tun kann. Sie kennt ihre "Pappenheimer" genau und kann da sehr direkt sein. Ihre Kinder wissen noch nicht alle, das sie todkrank ist, Susannah weiß es irgendwie, wohl weil sie selbst bald zwei Kinder hat und daher genug Einfühlsamkeit besitzt. So stößt Mutter Stone ihre Kinder manchmal unfreiwillig, mit sarkastischen Bemerkungen vor dem Kopf mit manchen Bemerkungen, weil sie in ihrem Schmerz nicht anders kann und auch wegen ihres Selbstschutzes.

Dann erweist sich Meredith tatsächlich als eine von Amy geschilderte Großstadtpflanze, gestresst, völlig verklemmt, und total steif in ihrem Verhalten und auch äußerlich, die Haare streng zu einem Knoten nach hinten frisiert, perfektes Kostüm und ständiges verlegenes Räuspern. Die Familie macht ihr zunächst ohne Worte klar, dass sie noch nicht dazu gehört. Anders dagegen macht ihr Amy offen klar, dass sie für sie "draußen" ist, weil diese einfach ihr Zimmer "geklaut" hat, aus Anstandsgründen und eben deswegen nicht mit Everett das Zimmer teilen will.
Amy benimmt sich kriegerisch gegenüber Meredith, als hätte man ihr ein Stück Schokolade weggenommen.

Amys Verhalten kränkt Meredith und zieht ins Hotel, um wenigstens dort in Ruhe ohne schlechtes Gewissen schlafen zu können, und ordert gleich ihre Schwester als Unterstützung an, damit sie endlich mal Beistand erfährt, denn Everett--so stellt sich immer mehr heraus--ist mit der Situation immer überforderter. Tagsüber hält sie sich im Hause der Familie Stone auf, versucht sich irgendwie einzubringen, in dem sie für die Familie etwas kocht. Meredith Schwester stolpert sich in die Familie Stone herein und erobert wegen ihrer ungezwungenen Natürlichkeit geradezu die Herzen der Familie Stone und ist binnen weniger Sekunden quasi integriert, im Gegensatz zu Meredith.

Ein gemeinsames festliches Abendessen fing gerade gemütlich an und alle sind miteinander sich gut am unterhalten. Hier könnte der Weihnachtsfilm geradezu ein Happy End erfahren , aber wie so oft, wäre es zu einfach gewesen. Natürlich ist es auch im wirklichen Leben so, das man sich ausgerechnet an Weihnachten verkracht...weil die Erwartungen alle einfach zu groß sind oder unterdrückte Gefühle hochkochen und gerade zu nach einer "Reinigung" verlangen. In diesem Film ist es wieder einmal Meredith, die sich krampfhaft bemüht, sich weiter zu integrieren und sich ins Gespräch mit einbringen will. Das gelingt ihr auch, allerdings so ungeschickt und verkrampft, das es dabei zu Missverständnissen kommt. Das Ende des Abendessens ist vorhersehbar, eine missverständliche Aussage Merediths und Fragen über das Schwulsein lässt die Eltern der Stones-Kinder lautstark aus der Haut fahren, sodass diese gezwungen ist, fluchtartig den Raum und das Haus zu verlassen, auch aus Enttäuschung darüber, das Everett ihr nicht im Geringsten zur Seite gestanden hat. Meredith ist außer sich und setzt sich weinend ins Auto und will davonfahren, doch in ihrer Aufgelöstheit verwechselt sie den Gang und setzt den Wagen rasant rückwärts ins Gebüsch. Das Geräusch draußen entsetzt die Familie am Tisch, Everett steht zwar auf, geht aber nicht zu seiner Freundin, sondern will beleidigt in sein Zimmer,weil seine Familie ihn enttäuscht hat.
Ausgerechnet Ben steht auf und sieht nach Everetts Freundin, diese ist jetzt komplett aufgelöst und Ben steigt in den Wagen und fährt sie ins nächste Pub, dort kann sich Meredith endlich einmal ausheulen und etwas richtig stellen. Ben ist sehr humorvoll, aber in seiner unglaublichen Beobachtungsgabe- die in großer Gelassenheit und Ruhe mündet, ist Ben ausgerechnet der, der nur scheinbar chaotisch ist, der wichtigste Helfer:
Er versteht Meredith Problem und macht ihr ruhig klar, das sie aufhören soll, sich dauernd zu bemühen. Man könne es niemanden recht machen. Durch dieses ständige Bemühen, die respektable, perfekte Person zu sein, die an der Seite vom respektablen Sohn kommen soll, sei man nicht echt und nicht mehr man selbst. Ben sagt weiter, das in Meredith jemand anders steckt, das sie aber bisher nicht zeigen konnte, nämlich eine ungezwungene freakige Frau, die eigentlich nur perfekt war, weil andere es wollten, etwa die Firma,die Arbeit usw. Im laufe des Abends taut sie dann auch auf und wird immer ausgeflippter im positiven Sinne bis zum nächsten Morgen, wo sie beim Aufwachen erschreckt feststellt, das sie sich in Bens Bett befindet. Es fand kein Sex statt, aber sie glaubt es und genau dieser Glaube, führt nochmal unterm Weihnachtsbaum zu kurzen,aber heftigen Verwicklungen in der Familie und am Ende kommen alle Wahrheiten heraus: Es gab kein Sex mit Ben, aber Ben und Meredith lieben sich dennoch, aber Everett liebte Meredith nie. Das kann er sich und anderen endlich eingestehen.Der verknallte sich unerwartet in Julie, seit sie da ist, und am Ende ist es so, das die richtigen Paarungen da sind. Thad und sein schwarzer Freund, freuen sich,das letztlich alles gut ist, alle wissen außerdem, das die Mutter krank ist. Meredith ist endlich integriert worden, denn als sie endlich ihre Verletzlichkeit zeigte, schlug sich endlich auch die Familie Stone auf ihrer Seite. Alles ist und alle sind am richtigen Platz.

Ich kann einige schlechte Rezensionen nicht verstehen, einige sagten, das es vulgär sei, wenn ein Partner zum Bruder hüpfe oder so. Die Wahrheit ist aber: Das kommt in besten Familien vor, es ist weder geschmacklos noch frivol. Liebe fragt nicht, sie macht einfach.
Ich fand es auch sehr mutig und doch schön, die an Brustkrebs erkrankte Mutter Stone offen beim Kuscheln und Knutschen zu zeigen. Die Narbe bei Brustkrebs -erkrankten ist in Tat ein schwerer Schock für beide, Frau und auch für den Mann. Ich habe mich gefreut, das der Mann keine Berührungsängste hat. Diese Szene belegt sehr genau, die Ängste, die man als Mutter hat und auch als Frau, besonders dann, wenn man noch nicht weiß, was einem beim Sterben und nach dem Tod erwartet. Der Film hat eine tiefe Botschaft, in der alle Gefühle vereint sind: Menschlichkeit, Toleranz innerhalb der Familie und auch Intoleranz gegenüber Fremden, bis die Karten gemischt sind, Humor, Sarkasmus, auch Ernstaftigkeit, die Thematiken über die Endlichkeit des Lebens, Homosexulität , Andersfarbigkeit, Adoption, Behinderungen, Ängste, die Liebe---das alles macht den Film ganz toll, denn in 90 Minuten ist alles gesagt, und das ist , wie ich finde, eigentlich schwer, alles in einen Film zu packen. Wegen der Leichtigkeit, die doch nebenbei herrscht, gebe ich dem Film mehr als 5 Punkte.
33 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Dezember 2010
...oder der Film ist wirklich so traumhaft schön.
Kitschig?
Alte Story, neu aufgelegt?
Fremdschämen und am besten gleich den Ton abdrehen?
Mag sein! Aber er passt ja auch so schön in die vorweihnachtliche Zeit. :-)
Ab sofot einer meiner Weihnachts-MUSS-Filme!

PS: und auch für solche Rollen lieben wir doch Sarah Jessica Parker!
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2016
Aber zum einmaligen Anschauen mit der Liebsten, ist er auch mal gut geeignet.
Teilweise witzig, dann mal wieder traurig. Das Ende knallhart wie das Leben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. April 2006
Die Familie Stone ist eine Familie wie jede andere.
Zu Weihnachten möchte der älteste Sohn der Familie Stone, Everett seine neue Freundin der Familie vorstellen. Meredith ist sehr aufgeregt die Familie kennen zu lernen und hat Angst ihnen nicht zu gefallen. Aus diesem Grund versucht sie besonders höflich und freundlich zu wirken.

Leider sind alle Versuche von Meredith der Familie Stone zu gefallen mit vielen Fettnäpfchen gepflastert, von denen Meredith sehr gründlich alle mitnimmt.

Als ihr Hilferuf an die Schwester erfolgreich ist. Er ruft Julie auf den Plan, nun ist das Chaos perfekt. Warum mögen
alle Julie und sie nicht?

Ein sehr amüsanter und tief greifender Film. Für alle Komödienliebhaber sehr zu empfehlen. Auch die Besetzung von Sarah-Jessica Parker (SEX AND THE CITY), Claire Danes (ROMEO UND JULIA) aber auch Diane Keaton (WAS DAS HERZ BEGEHRT) als giftige Mutter einfach zum totlachen. Einfach Super besetzt!

Ein TIPP: Einfach anschauen! Schlapp lachen! Und weinen!
Aber mehr wird hier nicht verraten!
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

5,99 €