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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn
Zu lange waren sie weg, die Schweizer: ganze 14 Jahre sind ins Land gezogen, die Vorproduktionsphase von Monotheist" dauerte noch einmal fünf, aber spätestens beim bewusst gewählten Opener Progeny", der mit den unvergleichlichen, verzerrten Gitarren und Tom's schon legendärem Uhhhhhhhhhhh" startet, hat sich all das Warten, das Spekulieren, das Hoffen...
Veröffentlicht am 20. Mai 2006 von Reinhold Reither

versus
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältige Angelegenheit...
Seit 14 Jahren endlich das erste Lebenszeichen von CF! Lange musste man warten, jetzt ist es endlich soweit!

Aber werden die Erwartungen, die man bei so einer wichtigen Veröffentlichung hegt, auch erfüllt?

Gute Frage.

"Jein" würde ich sagen.

Zwar klingen die Gitarren stellenweise ziemlich "Hellhammer"(!)-...
Veröffentlicht am 28. Mai 2006 von Warhellhammer


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn, 20. Mai 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Monotheist-Ltd.-Digipack (Audio CD)
Zu lange waren sie weg, die Schweizer: ganze 14 Jahre sind ins Land gezogen, die Vorproduktionsphase von Monotheist" dauerte noch einmal fünf, aber spätestens beim bewusst gewählten Opener Progeny", der mit den unvergleichlichen, verzerrten Gitarren und Tom's schon legendärem Uhhhhhhhhhhh" startet, hat sich all das Warten, das Spekulieren, das Hoffen und Bangen definitiv ausgezahlt.

CF sind back und ich nehm's gleich mal vorweg, diese CD ist jetzt schon meine Platte des Jahres (ja fallt nur her über mich, aber ich werd's aushalten und daher bleib ich dabei!), obwohl ich anmerken möchte, dass Morbid Tales" Fanatiker wahrscheinlich höchstens mit dem Opener und vielleicht noch mit "Ain Elohim" ins Reine kommen werden. Im neuen Jahrtausend bieten uns die beiden Hauptprotagonisten Thomas Gabriel Fischer und Martin Eric Aim die kongeniale Adaptierung des CF-Sounds, portiert in eine modernere, eine neue Welt, zudem hat bei den Herren der richtig zähe, dicke und unbarmherzig fette Doom zu Hauf Einzug gehalten, der obendrein durch die schon von früheren Veröffentlichungen sattsam bekannten avantgardistischen Einflüsse verfeinert wird.

Das psychedelische Obscured" (mit Sabine Vollenweider on Backing Vocals) passt hier ebenso in das Gesamtkonzept, wie die beiden anderen Female Voice unterstützten Beiträge - Drown In Ashes" mit der engelsgleichen, markanten Darbietung von Lisa Middelhauve (Xandria), sowie der durch die Schweizer Opernsängerin (Cornelia) verfeinerte Übersong Os Abysmi Vel Daath" (bedrohlich, düster, trocken und zäh, aber mit einem Refrain, der sich ohne Umwege festfrisst!!). Generell kann man sagen, dass Monotheist" als eine akribisch entwickelte Einheit betrachtet werden muss, hier passt quasi jede Kleinigkeit, hier fügt sich der old-school gehaltene, mit reichlich Uhhhhhhhhs" versehen, Arschtreter Domain Of Decay" ebenso nahtlos ein, wie das eher flott beginnende (Doublebassdrum olé!) Ain Elohim". Und dann ist da noch das majestätische, das massiv intensive, dabei aber auch minimalistisch gehaltene Epos namens Synagoga Satanae", sicher das aufregendste Stück Musikgut, welches die Frostler je veröffentlicht haben. Umsponnen ist diese, als Triptych" betitelte, Trilogie von Totengott" einem Psychoausflug par excellence und dem abschließenden dritten Teil des Requiems, Winter" genannt. Kernstück ist und bleibt aber das von Martin liebevoll Synagoga" genannte Mammutstück, was hier in über 14 Minuten an Psychodoom vom Stapel gelassen wird, ist bedrohlich und beängstigend dabei aber irgendwie einzigartig und darüber hinaus schlichtweg atemberaubend. Allein die Adaptierung des Vater Unsers" (..Denn mein ist das Leid und die Wut und das Streben bis zum Tode .. Amen), mit verzerrter Stimme, von Dissonanzen unterlegt, erzeugt mehr Gänsehaut als jeder Horrorshocker. Bei aller Slowness, der die "Synagoga" von Anfang bis Ende so auszeichnet, selten hab ich einen Song gehört, der den Begriff Härte derart auffallend definiert hat wie dieser!

Was bleibt ist ein hellauf begeisterter Rezensent, der diese CD seit Wochen nicht mehr aus dem Player bekommt, ein Comeback, welches ich in dieser Form nie und nimmer erwartet hätte.

UUUUUUUUUUUHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die MACHT ist zurück !!!, 27. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Monotheist-Ltd.-Digipack (Audio CD)
Lang lang hat's gedauert und ich gebe zu, ich hatte auch ein bisschen angst... Aber was mir da um die Ohren flog, habe ich in mir nie und nimmer erträumt... Nach der langen Zeit von Parallelen zu diversen Klassikern zu sprechen, macht sicherlich keinen Sinn - obwohl eindeutig CELTIC FROST aus dem Boxen kommt, und dies ist die wichtigste Erkenntnis: ES IST CELTIC FROST !!! Nicht irgendwelche Musik von den Musikern die früher mal CF waren, sondern Musik, die teilweise wie früher und teilweise wie eine logische Weiterentwicklung klingt.

Also: jeder, der CF schon immer mochte, kommt an diesem Album nicht vorbei (viel Spass beim Trocknen der Tränen der Rührung) - und allen anderen ist eh'nicht zu helfen !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Welcome back to the State of the Art, 4. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Monotheist-Ltd.-Digipack (Audio CD)
Erst war ich erfreut, als ich hörte das CELTIC FROST wieder ein Album rausbringen. Dann war ich sehr gespannt, was es diesmal von den Avangardisten zu hören gibt. Sind doch in der Bandhistorie ein bis zwei Entgleisungen zu verzeichnen. Was aber mit "Monotheist" der geneigten Zuhörerschaft geboten wird, versöhnt wieder über die Maßen! Hier haben wir ENDLICH wieder den alten Sound, natürlich mit neuen Ideen im neuen Gewande, von dem wir uns mit INTO THE PANDEMONIUM leider verabschieden mußten.

Auf MONOTHEIST regiert wieder die Keule. Die ersten 5 Sekunden des Albums stellen sofort klar: CELTIC FROST sind wieder da!! Und sie sind unangefochten die "state of the art-dark-death-metal-Band".

Wer sie vorher/1985 nicht mochte, wird sie auch 2006/heute nicht mögen. Wer sie liebte, wird erstmal ne` Flasche vom Besten lüpfen und diese Platte abfeiern.

12 Stücke gibt`s zu hören. Die ersten beiden lassen den Hörer keine Sekunde aus der Umklammerung. Und auch weiter: die folgenden "anscheinend" langsameren Stücke fordern vom Zuhörer trotz Widerstand die höchste Konzentration, bevor wieder dieser typische dunkle fette Sound die Ohren erfaßt.
Wer einmal in diesem Soundkäfig gefangen ist, der wird bis zum Ende nicht wieder herausfinden. Intensität pur; Hass und Verzweiflung geben sich wechselseitig die blutigen Klingen in die Hand. Etwas Vergleichbares ist in dieser Musikform wohl bisher nicht erschaffen worden.

Musikalische Neuerung: auch Bassist und Kult-Ikone Martin Ain singt! Und das macht er verdammt gut.
ABER: CELTIC FROST liegen schwer im Magen; machen wir uns nichts vor. Keine leichte Kost! Aber wer`s verdaut, dem bekommt`s wohl!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Symphonien des Verfalls, 8. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monotheist (Audio CD)
Auf "Monotheist" verbannen die wiederauferstandenen Celtic Frost jeden Gedanken an Licht und Hoffnung aus ihren schwarzen Seelen und zelebrieren pechschwarzen Doom mit leichten Gothic- und psychedelischen Einflüssen. Das Resultat zermalmt den Hörer, wirft ihn in Abgründe voller Dunkelheit-und fasziniert ihn trotzdem immer wieder. Klingen die Opener "Progeny" und "Ground" noch reichlich rockig, bricht mit "A Dying God Coming Into Human Flesh" der erste Todesbote über den Hörer herein-einzigartig, diese gequälten Vocals!
"Drown in Ashes" lebt vom Gegensatz zwischen einer engelhaften Frauenstimme und heiser-gequältem Sprechgesang, der so klingt, als würde ein lebensmüder Andrew Eldritch seine letzte Reise antreten..."Os Abysmi vel Daath" wartet mit geschickt eingestreuten Ambient-Effekten auf, die eine einzigartige Atmosphäre des Todes und des Zerfalls erzeugen.
Gegen Ende des Albums werden die Kontraste noch deutlicher: während "Totengott" der mit Abstand schnellste Titel dieser finsteren Komposition ist, wartet mit "Synagoga Sathanae" eine Spoken-Words Komposition von beängstigender Intensität auf den bereits arg gebeutelten Hörer. Das melodiöse, halbsymphonische Finale von "Winter" wirkt in diesem Kontext wie purer Hohn.
Nihlistischer geht`s kaum noch, kein Wunder, daß T.G. Warrior nach "Monotheist" die Band wieder verließ..was gibt es nach einem solchen Album noch viel zu sagen?
Frohnaturen sollten die Finger von diesem Album lassen, wem aber der unverfälschte, kompromißlose Underground am Herzen liegt, ist mit diesem Grabgesang von Celtic Frost bestens bedient.
Und wer von der morbid-faszinierenden Atmsophäre nicht genug krigen kann, dem rate ich, T.G. Warriors neuestes Soloprojekt Triptykon mit Eparistera Daimones (Ltd.) anzutesten-da wird die Symphonie des Verfalls nämlich qualitativ fortgesetzt...
Unterm Strich: fünf pechschwarze Punkte und eine Kaufempfehlung für alle Freunde des Undergrounds!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen durchgängig düster, 19. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Monotheist-Ltd.-Digipack (Audio CD)
düstre Musik, Texte ohne einen Funken Hoffnung, schleppendes Tempo: das klingt verheerend kann aber in der Trostlosigkeit ein Trost sein. Die Platte erschliesst sich nicht sofort, wird aber mit jedem Mal hören besser. Es geht noch verhältnismäßig krachig los, um dann immer ruhiger zu werden: eine Mischung aus Doom und Gothic. Das ganze endet mit mit wunderschön traurigen klassichen Requiem Winter. Dann ist man wie erschlagen und schwankt zwischen Freude und Hoffnungslosigkeit. Keine Platte für alle Tage oder für nebenbei, sondern ein extrem intensives und nachhaltiges Hörerlebnis.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen dunkel und eigenständig, 21. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Monotheist-Ltd.-Digipack (Audio CD)
Auf ihrem Comebackalbum lassen die Frosties keineswegs die 80er wiederaufleben, sind dabei aber so eigenständig wie eh und je. Das hier ist dunkler, sonderbarer Metal, der natürlich gewisse Ähnlichkeiten mit Thrash und Doom sowie Death- und Black Metal aufweist, sich aber keiner dieser Kategorien zuordnen läßt. Das Grundgerüst bilden die unheimlich sägenden Gitarren und die meist stampfenden bis schleppenden Rhythmen (z.B. „My Domain of Decay“), wobei auch Ausflüge ins Uptempo unternommen werden („Ain Elohim“). Dazu gesellt sich gelegentlich eine verhaltene Melodik („Obscured“), verbunden mit stellenweise fast klarem Gesang. Überhaupt sind die Vocals recht variabel, vom Thrash-Shouting über einen leidenden Sprechgesang bis zum Beinaheduett mit Sängerin ist alles dabei. Wer die alten Werke kennt, wird sich natürlich an „Into the Pandemonium“ erinnert fühlen, wirkliche Selbstzitate finden sich aber nirgends auf diesem Album. Gleiches gilt von den Riffs, die zwar simpel und effektiv sind, wie man das erwarten darf, aber keine Spur von 80er-Gedusel aufweisen. Die Anzahl der verarbeiteten Einflüsse wiederum ist Legion und reicht von Gothic über neurosislastiges Gedröhne („Synagoga Satanae“) bis zu Dead-Can-Dance-artigen Passagen („Incantation Against“). Kurzum: eine wirkliche Zielgruppe hat dieses Album nicht, angesprochen sollten sich alle diejenigen fühlen, die ein Faible für unkonventionelle Musik jenseits des Party-Rock/Metal-Mainstreams haben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uhhhhh!!! Ein schwarzer Seelenschlürfer!, 28. Mai 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Monotheist-Ltd.-Digipack (Audio CD)
Wo sind sie 15 Jahre gewesen? Auch wenn ich nicht unbedingt ein Celtic Frost Fan bin (mir gefallen einfach zu wenig Veröffentlichungen von der Gruppe), aber dieses Album rockt!!

"Monotheist" hat die Härte und Kompromisslosigkeit von "To Mega Therion" und könnte eigentlich das Folgewerk des Black Metal Klassikers sein!

Harte Kracher, wie der Opener "Progeny" und Folgesong "Ground" wechseln sich mit verstörenden Endzeitsounds wie "Os Abysmi vel Daath", oder das düstere "Totengott" ab und verleihen dem Album einen antichristlichen Touch dem Gruppen wie "Dimmu Borgir", oder "Cradle of Filth" nicht annährend erreichen.

In den aktuellen Musikmagazinen hatte man geschrieben, dass das aktuelle Werk von "Tool" einen niederschmettert. Wenn man die Auswirkungen auf die Psyche vergleicht ist Tool im Gegensatz zu Celtic Frost eine gute Laune Band von Mallorcas Oberbayern!

"Monotheist" ist druckvoll produziert und ist ein unverdaulicher Granitbrocken in der heutigen Musikszene! Für alle Black, Dark und Gothic Fans empfehlenswert! Volle Punktzahl!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht wie früher, aber auch sehr geil!!, 8. September 2006
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monotheist-Ltd.-Digipack (Audio CD)
Es hat mich sehr geärgert als ich 1992 zum ersten Mal von CELTIC FROST zu hören bekam und bereits ein Jahr später erfahren musste, dass die Schweizer sich leider aufgelöst hatten. Vor allem die geniale Compilation "Parched with Thirst am I,... and dying" machte den Abschied um so schwerer. Doch umso erfreulicher war dann die Nachricht, dass sich die Schweizer Mannen um Tom G. Warrior reformiert haben und sogar ein neues Album anstehen würde. Die Freude wurde zwar durch den vor ab runterladbaren Demosong "Ground" etwas getrübt, aber letztendlich ist nun klar, dass CELTIC FROST allen Erwartungen gerecht wurden. "Monotheist" ist genau das, was man im Jahre 2006 von den Eidgenossen erwartet und mal ehrlich, wer will wirklich ein "To Mega Therion" oder "Into the Pandemonium" Teil 2? "Monotheist" geht da nicht nur einen sondern sogar mehrere Schritte weiter und bietet darüber hinaus nicht nur CELTIC FROST auf dem neusten Stand in musikalischer Hinsicht betrachtet, sondern auch eine derart intensiv düstere, nihilistische und fast sogar misanthropische Atmosphäre, wie man sie selten vorfindet. Fakt ist, dass hier eher Fans von "Into the Pandemonium" als den Frühwerken angesprochen werden, auch wenn beim Opener "Progeny" doch ordentlich der Knüppel regiert, der allerdings mit dem riffbetonten Death Thrash von "To Mega Therion" nicht mehr viel gemeinsam hat. Hier kommt eher "Domain of Decay", das musikalisch noch am ehesten in die Frühzeit von CELTIC FROST passen dürfte. Das bereits vorher bekannte "Ground" stellt sich letztendlich doch nicht als schwache Nummer heraus und fügt sich hervorragend in das Gesamtbild ein. Vor allem die Phrase "Oh God! Why have you forsaken me?" zeigt hier schnell die thematische Richtung der Lyrics auf, was vor allem durch die brachiale, direkte Musik, wie sie auch in "Os Abysmi vel Daath" oder "Ain Elohim" wieder aufgegriffen werden, wobei es mittlerweile nicht mehr verwunderlich sein sollte, wenn auch Blastbeats auftauchen. Allerdings präsentieren sich die Jungs größtenteils von einer eher doomigen Seite, was die Atmosphäre noch um einiges bedrohlicher werden lässt. Irgendwie erinnert es mich von der Atmosphäre stellenweise an KREATOR's "Renewal" Album, ohne dabei allerdings den selben Drive zu besitzen. Muss es ja auch nicht, den CELTIC FROST haben hier was völlig eigenständiges, wenn nicht sogar zukunftsweisendes Album erschaffen. Wäre auch sehr verwunderlich gewesen, wenn die Schweizer nicht ihre alte Rolle als Avantgardisten eingenommen hätten, denn innovativ waren sie ja schon immer und innovativ sind sie auch immer noch. Das zeigt nicht nur der erfrischende Mix aus verschiedenartigen Songs, sondern auch der sehr eigenständige Sound von "Monotheist" weswegen wir jetzt nur noch hoffe können, dass CELTIC FROST uns noch einige Jahre erhalten bleiben werden.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Niederschmetternde Emotionen, 23. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Monotheist-Ltd.-Digipack (Audio CD)
Mit "Monotheist" ist den Schweizern, nach 16 Jahren, ein absolut geniales Werk gelungen, dass sich sicherlich nicht gleich beim ersten Hören erschließt. Vor allem sollte man vorher aufpassen in welcher Stimmung man ist.

Musikalisch irgendwo zwischen Doom, Gothicmetal, industriellen Soundexperimenten angelegt, ist "Monotheist" eines der düstersten Werke der letzen Jahre. Schleppend, brachial, soundgewaltig, verstörend, faszinierend, anstrengend und sehr abwechslungreich. (Vor allem die verschiedenen Stimmlagen von Tom, der vom growlen bis hin zu Peter Murphy Ähnlichkeiten, seiner Stimme hier ungewohnte Fassetten abgewinnt.)

Ich mag Musik die es schafft Emotionen und Zustände auszulösen. "Monotheist" macht Angst, erzeugt Paranoia, Gänsehaut und Beklemmung. Definitiv die Überraschung des Jahres 2006 und für jeden der in irgendeiner Form auf düstere Klänge steht, ein absolutes Muss!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brachiales Meisterwerk, 15. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monotheist (Audio CD)
Celtic Frost zimmern hier zu ihrer Band-Wiedervereinbarung nach 13 Jahren der Trennung ein genial brachiales Meisterwerk. Ich kenne kein anderes Album, das ein besseres Verhältnis aus erzeugter musikalischer Energie zur Anzahl der Riff-Anschläge aufweist. Kennt Ihr eines? Wenn ja, dann nennt es mir!

Es gibt einige Musik-Parts, die ich als musikalisch genial bezeichnen würde, und dieses Prädikat vergebe ich nur äußerst selten. Dazu trägt einerseits das Song-Writing und noch einen Tick mehr die Umsetzung der Songs bei. Letztere kann man meines Erachtens wirklich nicht besser machen. Für die Umsetzung vergebe ich 10/10 Punkte. Das Ein- und Aussetzen der brachialen sowie das Ein- und Ausklingen der ruhigeren Sounds ist samt Effektbelegung und -steuerung einfach der Hammer.

Dabei ist ebenso eine stylistische Weiterentwicklung der Musik erfolgt, die von einigen älteren Fans vielleicht nicht mitgetragen wird. Doch die musikalische Konsequenz, die das Album aufweist, macht deutlich, dass die Band darauf im Zweifelsfall keine Rücksicht nimmt.

Dieses Album hat zudem eine ungeheuerliche Vereinahmungswirkung. Wer anfangs noch nicht gleich überzeugt und mitgerissen werden sollte, wird es ganz sicher im Verlauf des Zuhörens. Aufgrund der konsequent kompromißlosen Songs und deren Umsetzung wird wohl (fast) jeder irgendwann von dieser musikalischen Darbietung vereinahmt und in dessen Bann gezogen.

Man kann meines Erachtens sogar so weit gehen und sagen, dass beim Hören dieses Albums die "unüberwindbaren Verschleißerscheinungen auf menschlicher" sowie musikalisch-stylistischer "Ebene" spürbar werden, die einige Zeit nach der Veröffentlichung des Albums zur erneuten Auflösung von Celtic Frost geführt haben. Es blieb das einzige Album, das Celtic Frost nach ihrer Wiedervereinigung erschaffen konnten. Eine erneute Reunion der Band ist bis zum heutigen Tage nicht in Sicht.
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