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5.0 von 5 Sternen Captain Riker and the Balance of Force
Captain Riker und seine Crew nehmen hier tatsächlich ihren eigentlich primären Auftrag wieder auf, den sie seit dem ersten Buch der Reihe aufschieben mußten: Die Titan erforscht neue, unbekannte Regionen. Doch plötzlich empfangen die telepathisch empfänglichen Besatzungsmitglieder einen Notruf von Wesen, denen die Enterprise (NCC-1701-D) auf...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2006 von Boson

versus
2.0 von 5 Sternen unglaubwürdig
gut gemeint, aber unglaubwürdig
die mission hätte in einem desaster geendet
zu sehr auf die innensicht der besatzung fokussiert
ansonsten sehr einfallsreich
Vor 18 Monaten von manfred aron veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Captain Riker and the Balance of Force, 20. Dezember 2006
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Captain Riker und seine Crew nehmen hier tatsächlich ihren eigentlich primären Auftrag wieder auf, den sie seit dem ersten Buch der Reihe aufschieben mußten: Die Titan erforscht neue, unbekannte Regionen. Doch plötzlich empfangen die telepathisch empfänglichen Besatzungsmitglieder einen Notruf von Wesen, denen die Enterprise (NCC-1701-D) auf ihrer ersten Mission unter Captain Picard auf Farpoint (Deneb IV) begegnete. Bei ihren Nachforschungen stellt die Titan fest, dass jene im freien Weltraum lebenden Wesen von anderen Völkern gejagt werden, die diese dann als Raumschiffe missbrauchen. Captain Riker und seine Besetzung sind mit diesem unmoralischen Vorgehen nicht einverstanden, wollen sich aber auch nicht in den Konflikt einmischen, indem sie Partei ergreifen. Als dann aber durch ein Fehlverhalten eines Besatzungsmitglieds wichtige Informationen an die großen Weltraumwesen übermittelt werden, verändert sich plötzlich das Gleichgewicht der Kräfte. Die Crew der Titan scheint die ganze Situation verkompliziert zu haben und unzählige Völker sind auf einmal dem Untergang geweiht.
Die Crew der Titan muss die bittere Lektion lernen, dass eine Medaille immer (mindestens) zwei Seiten hat.

Dieser dritte Teil der Titan-Buchreihe setzt kurz nach den Ereignissen des zweiten Teils an und stellt eine ausgezeichnete Fortsetzung dar. Da der nächste Teil dieser Reihe ("Sword of Damocles") erst für November 2007 geplant ist, möchte ich in diesem Zusammenhang anmerken, dass die Titan unter dem Kommando von Riker auch in dem Buch "Captain's Glory" (dt. "Sternenfluchten") von W.Shatner und dem Reeves-Stevens Ehepaar eine bedeutende Rolle spielt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortführung der Titan Reihe, 21. April 2006
Das neueste Abenteuer der Star Trek Titan Reihe knüpft mit seiner Geschichte direkt an seine beiden Vorgänger an.
Obwohl es von einem anderen Autor geschrieben ist, als die ersten beiden Bücher, erkennt man die Charaktere wieder und die Story wird genauso spannend und fesselnd fortgeführt wie zuvor. Ferner gibt es erneut ein Wiedersehen mit Tuvok, der nun offiziell zur Besatzung der Titan gehört. Und natürlich erfährt man mehr über Riker und Troi, Christine Vale und den Bajoraner Jaza, sowie Dr. Ree und viele andere mehr.
Fazit: Wem die ersten beiden Titan-Bücher gefallen haben, der sollte auch dieses auf keinen Fall verpassen. Eine phantastische und spannende Story in Star Trek Manier machen das Buch zu einem Lesevergnügen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SciFi auf höchstem Niveau - ein gelungener 3. Teil!, 29. März 2006
Auch der 3. Teil der Buchreihe rund um das Raumschiff U.S.S. Titan unter Captain William T. Riker ist ein absolut gelungenes Werk und ein Muss für jeden Star Trek Fan. Der Autor entwickelt nicht nur konsequent die in den ersten beiden Teilen völlig neu eingeführten Crewmitglieder weiter, sondern flechtet auch gekonnt Querverweise und Handlungsstränge aus dem gesamten Star Trek Universum mit ein. Die Crew der Titan ist die wohl interessanteste und vielfältigste in der Geschichte von Star Trek überhaupt, besteht sie doch zum größten Teil aus wirklich sehr fantasiereich gestalteten nicht-humanoiden Aliens, was endlich mal eine Abwechslung zum Standard-Schema der Menschähnlichkeit darstellt. Aber auch alte Bekannte wie Tuvok vom Raumschiff Voyager oder Melora Pazlar von Deep Space Nine sind wieder mit dabei. Ein besonderes Highlight für Fans ist sicherlich die Darstellung des Kommandanten-Ehepaars Riker und Troi, die den Abenteuern der Titan eine besondere und sehr persönlich-familiäre Note verleiht. Nichtsdestotrotz ist die Story von "Orion's Hounds" auch extrem spannend und mitreißend. Ein echter Lesespaß, allerdings für Nicht-Fans und Genre-Einsteiger eher schwierig, da wirklich sehr viel Hintergrundwissen vorausgesetzt wird.
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2.0 von 5 Sternen unglaubwürdig, 24. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Titan #3: Orion's Hounds (Kindle Edition)
gut gemeint, aber unglaubwürdig
die mission hätte in einem desaster geendet
zu sehr auf die innensicht der besatzung fokussiert
ansonsten sehr einfallsreich
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4.0 von 5 Sternen Die Reise geht los..., 21. Februar 2012
Die Romulaner sind Riker und seine Crew los und für den Weg nach Hause hat man auch keine 7 Jahre gebraucht. Hatte sich nach Band 1 noch der Verdacht aufgedrängt, es ginge bei Titan erneut um eine "Wir suchen den Weg nach Hause"-Geschichte, so wurden wir nach Ende von "The Red King" eines Besseren belehrt. Somit gibt es quasi einen (Re-) Start der Serie mit Band 3. Einem weiteren Irrtum darf man zunächst gar nicht unterliegen: Mit den grünen Zwielichtgestalten vom Orion hat dieser Roman herzlich wenig zu tun.

Die Crew lernt zum Start ihrer Expedition riesige Lebensformen kennen (und die, die wir bisher schon kannten, auch gleich noch einmal) und findet sich alsbald erneut in dem klassischen Star Trek-Dilemma wieder, den eigenen Moralvorstellungen bzgl. des Rechts auf Leben für alle, in angemessener Weise gerecht zu werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Starjellies aus der TNG-Startepisode "Mission Farpoint", die von Pa'haquel gejagt und "erobert" werden. Erst langsam schält sich heraus, welches Gleichgewicht der Kräfte in diesem Teil der Galaxis herrscht.

Ein wenig wundert sich man irgendwann, warum diese Gegend des Universums scheinbar das Exklusivrecht an solchen "Riesenkreaturen" besitzt, darüberhinaus entwickelt sich eine ganz eigene, aber dennoch dem klassichen Star Trek-Geist jederzeit angemessen Rechnung tragende Welt. Für mich hatte die Handlung nicht ganz die Kurzweil, die ich bei "The Red King" noch empfinden durfte (weswegen es den Sternabzug im Vergleich gibt), dennoch weiß der Roman eine überzeugende (erneut in sich abgeschlossene) Story mit Stil zu erzählen.
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5.0 von 5 Sternen Erstes Glanzstück der Titan-Reise, 8. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Inhalt
Erinnern wir uns: Taking Wing und The Red King waren Geschichten, in denen die Nachwehen von Nemesis noch eine große Rolle spielten. Der dritte Roman der Titan-Reihe bringt das Schiff unter dem Kommando von William Riker endlich auf den von Anfang an beabsichtigten Forschungskurs.

Erster Anlaufpunkt in der weiten Ferne ist der Gum-Nebel, ein Schweif des Orion-Arms. Kaum ist die Titan auf großer Fahrt, werden die Telepathen ihrer Mannschaft - einschließlich des Diplomatischen Offiziers Deanna Troi - von einem außerirdischen Hilferuf überwältigt. Das führt die Titan im Gefolge auf die Fährte eines schockierenden Blutsbads. Offenbar macht eine Zivilisation interstellarer 'Walfänger' (Pa'haquel) Jagd auf ungewöhnliche, im All lebende Kreaturen.

Dieser Schock ist deshalb so krass, weil das ihm zugrunde liegende Wunder nicht minder intensiv ist: Lebensformen, die wie Giganten zwischen den Sternen wandeln, ohne Schiffe oder Schutzanzüge? Wie es scheint, ist der Weltraum nicht so feindselig wie bislang gedacht, sondern vielmehr ein Ökosystem der besonderen Art. Im Rahmen einer Untersuchung stoßen Riker und seine Leute sogar auf einen kosmischen Laichgrund.

Riker kann bald schon nicht verhindern, dass ihm der Kragen platzt. Entschlossen, den gejagten Wesen zur Hilfe zu eilen, nimmt er Kontakt mit ihnen auf, greift aktiv ins Geschehen ein. Ohne es zu wissen, zerstört er damit jedoch ein uraltes Gleichgewicht - was bald schon gravierende Konsequenzen nach sich zieht, die die gesamte Raumregion gefährden. Anders, als die japanischen und Walfänger anderer Nationen auf der Erde, versteckte sich hinter der Jagd der Pa'haquel kein moralisch verwerflicher Sport, sondern ein Kampf um die kosmische Balance.

Als Riker seinen Fehler erkennt, ist er entschlossen, Schadensbegrenzung zu betreiben. Ihm schwebt, den Dialog mit Jägern und Gejagten zu suchen. Doch die Pa'haquel sind nach den jüngsten Geschehnissen alles andere als gesprächsbereit...

Kritik
Wie oft haben wir bereits von verwegenen Sternenflotten-Captains gehört, die mutig zur letzten Grenze vorstoßen, um alles richtig zu machen? Das wurde auf Dauer etwas langweilig, zumal heute mehr denn je auch die eigene Fehlbarkeit Konjunktur hat in TV, Kino und Literatur. Das macht Charaktere und Situationen, denen sie unterworfen sind, anfassbarer, unmittelbarer.

Der Ansatz, den Orion's Hounds ist also von vorneherein sehr erfrischend. Ohne, dass Riker als von einer Kurzschlussreaktion gedrängter Kommandant erscheint, begeht er doch auf Basis eines grundlegenden kulturellen Missverständnisses einen folgenschweren Fauxpas. Ein richtig gemeintes Verantwortungsbewusstsein bringt ihn erst in die Bredouille - und prompt sind wir in einer Debatte, die in unserer Gegenwart aktueller ist denn je, und zwar in ganz verschiedenen Bereichen: Wo und wann ist es richtig, sich in anderer Leute Dinge einzumischen? Auf welcher Grundlage entscheidet man sich dafür oder dagegen?

Durch dieses Vorgehen entzieht sich der Roman den üblichen Klischee- und Feindbildern. In Orion's Hounds gibt es keinen wahren Feind, höchstens das Nichtwissen und das vermeintliche Verstehen einer Situation, werden fremde Maßstäbe zugrunde gelegt. Was über den Klappentext angerissen wird, ist auf den gut 380 Seiten säuberlich und strukturiert entwickelt. Dabei lässt sich das Buch grob in zwei Teile separieren.

Der erste Teil behandelt die Entscheidung Rikers, in die Jagd der Pa'haquel einzugreifen und jene Kreaturen, die sie erlegen ("Star-Jellies" genannt) vor ihnen zu schützen. Der Dialog mit seinem Ersten Offizier, Christine Vale, ist dabei das zentrale Moment und spannt den diskursiven Rahmen für die spätere Moral aus der ganzen Erzählung. Vale nimmt von vorne herein eine grundsätzlich andere Position ein als Riker. Vehement argumentiert sie dafür, die Finger von dem hiesigen Verhältnis des Fressens und Gefressen-Werdens zu lassen. Vale pocht auf die Einhaltung der Obersten Direktive, welche die Nichteinmischung in die Abläufe fremder Kulturen diktiert. Riker indes wird von seinem normativ-moralischen Kompass getrieben und kann es nicht mit seiner Ethik vereinbaren, die scheinbar unschuldigen Star-Jellies den inhumanen Praktiken der Pa'haquel ausgesetzt zu wissen. Die Frage, die sich der Leser hier stellt, ist spannend: Wer wird am Ende Recht haben, Riker oder Vale?

Autor Bennett macht eine verdammt gute Figur, anders kann man es nicht nennen. Ohne mit dem erhobenen Zeigefinger daherzukommen, entfaltet er eine gewaltige Geschichte, die für sich selbst spricht: Einmischungen können fatal sein. Wenngleich der Roman an manchen Stellen in die Langatmigkeit abzudriften droht, kriegt er immer die Kurve, sodass sich das Gesamtwerk als äußerst farbenreich, schön und fundiert beschreiben lässt - ein geschlossenes System wie das, welches die Titan im Gum-Nebel vorgefunden hat.

Bennett knüpft bei der Darstellung der Weltraumkreaturen in vorbildlicher Weise an die Serien an (insbesondere TNG und VOY), und nach dem Lesen von Orion's Hounds scheint es, als hätten wir in einer Vielzahl von Episoden immer nur Versatzstücke einer Wahrheit kennen gelernt, die niemals enthüllt wurde. Jede wie spekulativ auch immer gemachte Andeutung aus dem Canon weiß der Autor zusammenzutragen, um seinem Werk noch mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit zu verleihen. Wissenschaftliche Ansprüche kommen beim studierten Physiker Bennett ebenfalls nicht zu kurz. Zu empfehlen sind die Anmerkungen des Autors, die auf seiner Webseite zu finden sind. Ansehnlich sind auch die Skizzen dreier Titan-Crewmitglieder.

Jenseits der eigentlichen Rahmenhandlung passieren auch noch einige andere Dinge: In erster Instanz sollte man vermutlich auf die Reibungen zwischen Vale und Troi in diesem Buch hinweisen. Erstere sieht sich durch Trois Verhältnis zu Riker in ihrer Rolle und Autorität des XO ausgestochen, und es bedarf mehr als nur einiger Zusicherungen von Seiten Deannas, ihr dieses Gefühl wieder zu nehmen. Die Tatsache, dass Riker und Troi - so wie Calhoun und Shelby in New Frontier - als Captain und Führungsoffizier eine Liebesbeziehung führen, verändert die Binnenstruktur der Kommandokette. In Orion's Hounds wird das nicht pauschal verurteilt, aber deutlich gemacht, dass es gewisser Anpassungen bedarf. An zweiter Stelle möchte ich herausheben, dass Riker und Troi am Ende des Romans den Plan ins Auge fassen, ein Kind zu bekommen - ein moralisch sauber eingefädeltes Ergebnis dieses Abenteuers. Anschaulich wird gezeigt, dass gerade das Vertraute zwischen beiden Figuren ist, das den Reiz ihrer Beziehung ausmacht.

Um nach dem vielen Lob nun auch die Schattenseiten dieses Wälzers anzusprechen: Viele der Figuren abseits des Führungstrios hat Bennett eher schlecht als recht getroffen. Szenen wirken grotesk überzogen (man denke an solche mit dem bekennenden Karnivoren Doktor Ree) oder nachgerade belanglos. Besonders der Vulkanier Tuvok geriert sich nicht gerade als Sympath der Geschichte, und die Begründung, wieso seine Gattin T'Pel in die Rolle des Heimchens schlüpfen soll, ist allenfalls dürftig. Überhaupt scheint die Idee mit dem multikulturellen Schiff abseits blumiger Beschreibungen dahingehend abzuschweifen, dass alle der exotischen Besatzungsmitglieder irgendwie gleich herüberkommen. Und sollte - im Sinne des UMUK-Motives - eigentlich nicht genau das Gegenteil erreicht werden? Auch frage ich mich, wieso die Menschheit willentlich dermaßen aus dem Fokus gerückt wurde. Um sie sollte es doch in erster Linie gehen. Das alles bildet bei Orion's Hounds aber lediglich Hintergrundgeschehen.

Fazit
Ist man hingegen bereit, sich auf die Forschungsreise einzulassen, wird das Buch den Leser nachhaltig beeinflussen - denn das All lebt. Und Star Trek wird um eine Seite bereichert, die es bislang selber nicht an sich gekannt hat.

Bestnote und Meisterwerkprädikat verfehlt Bennetts Kreation nur knapp.
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5.0 von 5 Sternen Spitzenleistung, 4. August 2007
Von 
Ein komplexer und gut erzählter Roman, der sich in der Tradition der „Excalibur“-Serie bewegt, indem es eine andere Mannschaft zeigt, als man es von StarFleet-Schiffen gewohnt ist. Fabelhaftes Lesevergnügen und dabei wissenschaftlich und philosophisch anspruchsvoll. Kann man nur weiter empfehlen.
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Star Trek: Titan #3: Orion's Hounds
Star Trek: Titan #3: Orion's Hounds von Christopher L. Bennett
EUR 4,55
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