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5.0 von 5 Sternen Philosophische Analyse von Gewissen vs. Gewissenlosigkeit verdeutlicht anhand der Soziopathie
Es kommt darauf an, mit welchem Interesse man dieses Buch liest. Wenn man einen schnellen Ratgeber mit fertigen Rezepten sucht, wird man vermutlich enttäuscht sein. Ähnlich, wie jemand in die "Kunst des Liebens" eingeweiht werden will und dann auf das Buch mit gleichnamigen Titel von Erich Fromm stößt.

Für mich, als philosophischer...
Veröffentlicht am 6. März 2012 von Manfred

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen an eye opener
Imagine a person with no conscience, none at all. This is the most basic description of a sociopath. Stout, a psychotherapist in the Boston area, kind of shocked me on the first page with the explanation of what a sociopath is. She goes on and explains, also using real-life examples, why it is so difficult to recognize these people, why they often seem to be successful,...
Veröffentlicht am 19. Juli 2008 von Kurt Keller


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Philosophische Analyse von Gewissen vs. Gewissenlosigkeit verdeutlicht anhand der Soziopathie, 6. März 2012
Rezension bezieht sich auf: The Sociopath Next Door (Taschenbuch)
Es kommt darauf an, mit welchem Interesse man dieses Buch liest. Wenn man einen schnellen Ratgeber mit fertigen Rezepten sucht, wird man vermutlich enttäuscht sein. Ähnlich, wie jemand in die "Kunst des Liebens" eingeweiht werden will und dann auf das Buch mit gleichnamigen Titel von Erich Fromm stößt.

Für mich, als philosophischer Kopf, ist dies wieder eines der seltenen Bücher, die für mich wirklich vollkommen o.k. sind. Es handelt sich im Grunde genommen um ein - im besten Sinne - philosophisches Buch, das von einer ausgesprochen kompetenten, US-amerikanischen (humanistischen) Psychologin geschrieben wurde. Als sie das Buch um 2003 schrieb (S.203), hatte sie schon eine 25 jährige Erfahrung mit Klienten, deren Leiden aufgrund von näheren Kontakten mit 'Soziopathen' zustande kamen. (Vgl. S.107). Obwohl eigentlich dasselbe gemeint ist, verwendet sie lieber den Ausdruck 'Soziopath' statt 'Psychopath'. Und für beide gibt es eine (für den Laien) überraschende Definition: das sind Leute, denen das Gewissen fehlt, also 'gewissenlose' Menschen.

Für Martha Stout ist klar: der normale Mensch mit Gewissen kann sich in solche gewissenlosen Menschen nur sehr schwer hineindenken - wenn überhaupt. Weshalb Soziopathen (zunächst) auch immer wieder leichtes Spiel mit ihren naiven Mitmenschen haben. Der normale Mensch kann sich gar nicht vorstellen, daß bei einem Soziopath der Apell an dessen mitmenschliches Verständnis lediglich ein inneres Grinsen über so viel Blödheit seines Gegenübers bei demselben hervorruft. Auch kann das Opfer eines Soziopathen selten irgendwelchen wohlmeinenden Zuhörern auch nur annähernd klar machen, daß jener (normal aussehende und vordergründig normal handelnde) smarte Mensch ein soziopathischer Schurke ist, und wie sich das konkret für das Opfer ausdrückt. Schließlich kann es sogar passieren, daß das Opfer an sich selber zweifelt. Dafür gibt es interessanterweise - gemäß Martha Stout - ein amerikanisches Idiom "to be gaslighted" - nach einem US-Film von 1944 mit Ingrid Bergman, in welchem eine junge Ehefrau von ihrem neuvermählten Ehemann allmählich gegaslighted wurde: Sie zweifelte mehr und mehr an sich selber und ihren Wahrnehmungen, für die niemand Verständnis zeigte. Der 'Mystery-Thriller' hieß "Gaslight", weil unter anderem das Licht (offenbar mit Gas als Energie gespeist) in dem gespenstigen Haus bei Abwesenheit des Ehemanns sich zwischenzeitlich verdunkelte und wieder erhellte. (S.94 ff.)

Durch ihr Buch wird einem klar, daß es ganz unterschiedliche Sorten von Soziopathen gibt - wobei sie sich selbstverständlich immer auch auf relevante wissenschaftliche Literatur bezieht. Ihre Darstellungsweise ist sehr lebendig und sie schildert - sozusagen auf literarische Weise - einige dieser Fälle im Laufe ihres instruktiven Buches. Jedoch denke ich, daß jene 'literarischen' Beschreibungen durchaus auf authentischer Realität beruhen. Ihr Fälle sind nun keine sadistischen Serien- bzw. Sexualmörder (solche offensichtlichen Monster sind lt. Martha Stout interessanterweise prozentual selten unter den gewissenlosen Soziopathen / Psychopathen) sondern Leute, die in der Maske des Biedermanns bzw. der normalen Biederfrau agieren - und deshalb oft lange Zeit unerkannt bleiben, und meist auch niemals juristisch belangt werden (können) für die Schandtaten, die sie real ihren Mitmenschen antun.

Eine der ersten natürlichen Fragen, die sich aufdrängen, ist natürlich die: Wie erkennt man einen Soziopathen? Wie kann man verhindern, daß man Opfer eines solchen gewissenlosen, unheilbringenden Menschen wird? Da gibt Martha Stout die ganz klare Antwort: njet! Einen Soziopathen kann man prinzipiell nicht als solchen erkennen! Je nach Intelligenz versteht er sich auf von Kindheit an trainierte virtuose Verstellungskünste. Er kann perfekt für seine Zwecke (anfangs) charmant und von sich einnehmend sein. Erst allmählich merken die Opfer, daß sie in eine Falle gegangen sind, daß sie ausgebeutet, niedergemacht, in jedem Fall aber (bewußt!) reingelegt worden sind. Oft aber machen sie sich eine ganze Zeit lang noch was vor. Deshalb gibt Martha Stout den sinnvollen Rat: Seh zu, daß du so schnell wie möglich Land gewinnst, schreibe deine Verluste ab und sorge unbedingt als oberstes Axiom dafür, daß es Dir wieder gut geht - und sonst nix. Unter allen Umständen breche den Kontakt mit dem Soziopathen möglichst vollkommen ab. Versuche nicht, besser zu sein als er, und deswegen eine Konfrontation herbeizuführen - oder gar ihn psychologisch zu therapieren bzw. zu analysieren!

Auch für das Erkennen eines Soziopathen (wenn er sich alsdann bei seinem Opfer niedergelassen hat und es ausweidet) gibt sie zwei interessante Hinweise. Ein wichtiger Trick des Soziopathen ist, das Mitleid (des Opfers oder anderer relevanter Personen) für den Täter zu erwecken. Zu diesem Zweck sind Soziopathen, im Rahmen ihrer Schauspielkünste, ohne weiteres zu absolut überzeugenden 'Krokodilstränen' fähig. (S.91) - Dann die Regel "of the three": Wenn du dreimal belogen worden bist, reicht es; auch, wenn dreimal ein Versprechen nicht eingehalten wurde, dann reicht es genauso.
<Do not give your money, your work, your secrets, or your affection to a three-timer. Your valuable [kostbare] gifts [Geschenke] will be wasted [vergeudet, verwüsted].> (S.157)
Meiner Ansicht nach gilt diese Regel übrigens nicht nur für Soziopathen, die nach Martha Stout und ihrem wissenschaftlichen Wissen 4% der westlichen Gesamtbevölkerung ausmachen - übrigens mit ansteigender Tendenz (S.136). Für die 4% macht sie 54% genetische Ursachen gemäß wissenschaftlicher Zwillingsforschung aus, worüber sie ebenfalls sehr intensiv nachdenkt, zumal in China und Japan (angeblich) nicht mal 1% soziopathisch drauf sind. - Und jetzt komme ich nunmehr zu einer kritischen Ergänzung zu Martha Stout. Diese Regel "of the three" gilt natürlich auch durchaus für Leute mit Gewissen, die aber in der Lage sind (meiner eigenen Erkenntnis nach: mit Hilfe von 'ideologischer Argumentation') ihr Gewissen partiell still zu legen. Auch ihnen gegenüber müßte man nach dreimal Lügen bzw. nicht eingehaltenen Versprechen sofort einen Cut machen, wenn man sich selbst bewahren will.

Für die Kategorie der 'partiellen Stillegung des Gewissens' mit Hilfe von 'ideologischer Argumentation' hat Martha Stout - in jenem Buch jedenfalls - meiner Ansicht nach - noch keinen Platz in ihrem System gefunden. Es gibt durchaus bei ihr sehr interessante Ansätze dazu, nämlich jemanden als ein nicht mehr zur (achtenswerten) Ingroup zugehöriges 'it' anzusehen und ihn (oder die ganze it-Gruppe) zu verschmähen, zu verfolgen und/oder ganz und gar auszurotten - aber daraus zieht sie noch nicht die vollen logischen Konsequenzen. Diese Verfolgungen müssen nicht (regelmäßig) von gewissenlosen Soziopathen angeheizt werden (mit Hilfe der von Milgram beschriebenen Methoden - ein Thema, das Martha Stout sehr ausführlich und wirklich großartig behandelt, vgl. S.59 ff.), sondern können auch von 'gewissenhaften' Menschen veranstaltet werden (was sie tatsächlich auch einmal kurz zugibt: <Conscience still exists, may even be very exacting [anspruchsvoll], but it applies only to my countrymen, my friends, and my children, not yours. You are excluded from my moral universe, ...> S. 58). Mit anderen Worten: nach meiner Ansicht können mit Hilfe von ideologischer partieller Stilllegung des Gewissens ebenfalls (mehr oder minder) gewissenlose Menschen entstehen, die im Extremfall kaum noch von authentisch gewissenlosen Menschen (zumindest auf der Handlungsebene) zu unterscheiden sind. Meiner Ansicht nach dient die von mir (auf meiner Argumentations-Website) klargestellte 'ideologische Argumentation' in der Regel der partiellen Stilllegung des Gewissens. (Zu dieser interessanten Erkenntnis verhalf mir übrigens jenes Buch von Martha Stout!). Dazu würde übrigens gehören, (behaupte ich jetzt mal als Hypothese), daß ein echter Soziopath nicht in der Lage ist, von sich aus ideologisch zu argumentieren, da ein Gewissen, das man nicht hat, auch gar nicht erst beruhigt oder stillgelegt zu werden braucht. Geschicktes Lügen zum Zwecke des (letztlich sinnlosen) Siegens ist das eigentliche Lebenselexier des Soziopathen. - Martha Stouts merkwürdig unklare Sichtweisen bzgl. Imperatoren, speziell Hitler, verdeutlichen mir jedoch, daß sie bezüglich Verbrecher mit Gewissen einige Nebel im Geiste hat - was natürlich ihr gutes Recht ist, da beispielsweise meine eigene Klassifizierung ideologischer Argumentationsmuster tatsächlich neu ist (und erst recht in der wissenschaftlichen Welt so gut wie unbekannt ist - und wahrscheinlich auch für etliche Zeit bleiben wird). Martha Stout hat meiner Ansicht nach zu sehr die absolute Dichotomie von gewissenhaft vs. gewissenlos drauf - und beschränkt dadurch ihre großartige Analyse unnötigerweise. (Vgl. dazu ihre doch sehr dürftige Auseinandersetzung mit der <"shadow theory" of human nature> S.105 f.). Daß sie in Wahrheit auf dem Weg sein könnte zu einer umfassenden, ganzheitlichen Sichtweise der von ihr psychologisch und philosophisch angeschnittenen Problematik Gewissen vs. Gewissenlosigkeit, wird dadurch nach meiner Ansicht leider verhindert.

Neben der Klärung der negativen soziopathischen Gewissenlosigkeit, gibt es - als Ergänzung dazu - ihr positives Anliegen: die Klärung der Rolle des Gewissens als Ausdruck der Liebe (die dem Gewissenlosen definiv fehlt): d.i. die gefühlsmäßige, verantwortungsvolle Verbindung von Menschen untereinander und die biophile Verbindung zur Welt. Martha Stout geht sogar zurück zu sehr erhellenden Disputationen der alten Kirchenlehrer diesbezüglich (S.27-29), was man übrigens durchaus mit Gewinn lesen kann! - Dann auch zu Freud (Martha Stout ist ja immerhin moderne Psychologin) - und sie fällt natürlich nicht auf dessen kuriose Sicht der Identifikation von Gewissen mit 'Über-Ich' rein. Für sie ist die Kategorie 'Gewissen' letztlich der gemeinsame Nenner aller Lehren, die den Menschen für voll nehmen, das heißt positiv sehen wollen und dem einzelnen menschlichen Leben Sinn verleihen wollen. Menschen mit einem hoch entwickelten Gewissen, "the generous and gentle souls", sind für sie die Hoffnung der Menschheit: <They are an elite of their own. ... They are the most aware and focused members of our species. And they are, and always have been, our hope.> - Das sind die Schlußworte ihres kleinen aber feinen philosophischen Werkes.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Most enlightening, 20. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Sociopath Next Door (Taschenbuch)
This book was recommended to me by someone I know. We were talking about why some people are so ruthlessly cruel. Then she grabbed me by arm and said: "You must read this book."

I did not expect myself to be so drawn to this book. But I was eager to read on once I started. I realized that I have met quite a few sociopaths. I remember telling people I was afraid of this person. "I cannot explain it. But I am afraid of him. He has....no heart." I used to say.

And people told me:"You are imagining things.","You are crazy.", "Come on, you are too sensitive."

Nobody believed me. And I think most people still don't. I know now why.

I agree with another review that Dr. Stout did not write much about how one can defend himself from sociopaths. But I do not agree that the recommendations are useless. Dr. Stout suggests avoidance. I completely agree with her. Sociopaths know who they can pick on. They recognize those with much kindness and attack. For sociopaths, we are just preys.

So run, as fast as you can. Unless you can put up a good fight and manage to get away without being hurt (emotionally), run.

I think people who do not have the sensitivity would find this book entirely uselss. You cannot tell someone to feel what they cannot feel and see what they cannot see. They will have no use for such information.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen an eye opener, 19. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: The Sociopath Next Door (Taschenbuch)
Imagine a person with no conscience, none at all. This is the most basic description of a sociopath. Stout, a psychotherapist in the Boston area, kind of shocked me on the first page with the explanation of what a sociopath is. She goes on and explains, also using real-life examples, why it is so difficult to recognize these people, why they often seem to be successful, respectable achievers, what their motivation is and compares what is going on inside of a sociopath and a non-sociopath. Towards the end of the book she also shows how similar science and religion see these people.

Even though I do not quite agree with the complete black-and-white picture Stout draws, her samples and explanations can be an eye opener for something, you might already have witnessed but took for a mistake on your side since it just seemed so unbelievable.

The book does not give you any direct help on how to deal with sociopaths, even though it does sport a (far too short and utterly useless) section called "Thirteen Rules for Dealing with Sociopaths in Everyday Life". The real value of this book, however, is to open up your mind to accept and thus be aware of something, most of us would think was completely impossible, so impossible we would come up with tons of excuses why what we saw and thought could simply not be true. In fact, after reading this book, I might, in some situations, now accept that indeed it was true.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen This book may save your life, 14. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Sociopath Next Door (Taschenbuch)
Most people are unaware that an estimated 4% of the population are sociopaths (or psychopaths, as they are called in academics) who have no conscience at all, which means they are simply unable to show compassion. And they will never change or learn or be convinced to "become better human beings".

The problem is that they are everywhere, come in all forms and shapes, and are very hard to "uncover". They could be your colleague, your friend, your boss, even your wife or husband. This book gives real life examples and explains different behaviour patterns of these people so that you can protect yourself from their influence. The author argues convincingly that these people will make your life miserable in every aspect and manipulate you to believe it's all your fault, using various clever manipulative strategies, ruthlessy exploiting your deepest fears and needs without you even realizing it.

Once you identify a sociopath/psychopath in your surrounding, the only way to get rid of his/her poisonous grip on your life is to end the contact with that person completely, once and for all, and to withstand all likely attempts to manipulate you back in his/her hands. This book helps you to do just that, and very well may save your life.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A Must Read, 22. April 2014
Von 
Dr. Bojan Tunguz (Indiana, USA) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Sociopath Next Door (Taschenbuch)
For many years we’ve been friends with this guy whom I’ll call Steve. Steve is an upstanding member of the community, has a picture-perfect All-American family, a respectable job, and a wide circle of friends. He comes across as charming and very friendly, and seems to be very eager to help and please those around him. However, after getting to know him just a little bit better all these aspects of Steve’s life appear to be an act. Steve is in fact extremely competitive even over the dumbest things, scheming, and manipulative. The more I got to know him, the less I wanted to know about him. His constant scheming was eventually too much to handle, and we were forced to cut all personal ties with him.

All along I was wondering what is it that made Steve act in the way that he did. A few years ago I came across an article on Wikipedia on psychopathy, and that’s when things finally started making sense. It turns out that psychopaths/sociopaths are actually very common in the society at large. Most of them are not Hannibal Lectors of Hollywood’s imagination. They are not serial killers, nor are the majority of them necessarily physically violent. All of them, however, have one main thing in common: they wreak havoc on almost all lives that they touch. Most disturbingly, there are surprisingly many of them around: one to four percent in the US, depending on how rigorous your classification criteria are.

“The Sociopath Next Door” is in many ways the best book on sociopaths/psychopaths that I’ve read. What distinguishes it from many other similar books is its very practical and applied approach. Furthermore, Martha Stout is an excellent writer in her own right and this is an eminently readable, even literary, book. Book’s a pleasure to read, and were the subject matter not this serious and frightening, this would make a great pleasure read.

There are three main things that I loved about the book.

1. Stout reduces psychopathy/sociopathy to just one most salient feature: lack of conscience. She argues, quite persuasively, that all other features of sociopaths are secondary. This insight alone can explain why sociopaths come in so many different guises.
2. Stout provides a very easy and counterintuitive way of identifying sociopaths. One thing that really gives them away is the “pity play”: all of them to various extents tap into their victims’ compassion in order to manipulate them.
3. Stout provides an excellent and very effective thirteen-point list of ways in which we can deal with sociopaths. Unfortunately there is no way of “curing” these people, so the best we can hope is to try to reduce their effects on others. I have been practicing pretty much all of the recommendations on my own to begin with, and I can assure you that they are very, very effective.

So if this is such a wonderful and useful book, why did I give it only four stars? Because I fear that Stout had overreached. If this had been only a book about individual sociopaths, who they are, and how to deal with them this would have been a wonderful and self-contained book. However, it seems that one of the main motivations behind writing this book had been to denounce wars, and the wars waged by the United States in particular. I have no doubt that many politicians and World leaders are in fact sociopaths, including some US presidents. Nonetheless, reducing all of warfare and a pretty big chunk of international relations to psychological defects of a few individuals, without providing a single concrete shred of evidence for such a claim, is at best intellectually questionable. I am afraid that this other underlying theme has a potential to seriously undermine Stout’s main points and insights about sociopaths. Fortunately, this part of the book can be to a large extent ignored.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend - wo die Soziopathen stecken, 14. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Sociopath Next Door (Taschenbuch)
Mit wahren Geschichten werden Soziopathen entlarvt. Das alles spannend beschrieben, in gute Geschichten gepackt und sehr lesenswert. Ich habe viel davon gelernt und empfehle es jederzeit weiter.
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4.0 von 5 Sternen This is helpful and a good book, 20. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Sociopath Next Door (Taschenbuch)
This is helpful and a good book on the subject. Some passages are not necessary but most is good. (Big brother wants more words so it gets more words)
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen How to distinguish a psychopath in daily life, 5. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Sociopath Next Door (Taschenbuch)
There are many people earning lots of money and having a large status who turn out to be a psychiatric patient without anyone ever diagnosing them.
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The Sociopath Next Door
The Sociopath Next Door von Martha Stout Ph.D.
EUR 8,65
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