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5.0 von 5 Sternen Fillmore West 5.-7. März 1971
"King Curtis and the Kingpins" hatte Aretha Franklin auf Rat ihres Produzenten anstelle ihrer regulären Detroiter Showband als Begleitband für ihre drei Tage im Fillmore West gewählt, um eine neue Richtung in ihren Live-Set vor dem Hippie-Publikum San Franciscos zu bringen. Die 3 Konzerte wurden alle mitgeschnitten und im Mai 1971 (leider nicht komplett)...
Veröffentlicht am 16. November 2010 von Linda99

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3.0 von 5 Sternen Instrumental-Soul aus dem Rocktempel
Der Saxonphonist King Curtis war ein Session man par excellence. Die Aufnahmen, an denen der Musiker in den 50er und 60er Jahren beteiligt gewesen ist, sind kaum überschaubar. Im März 1971 trat der Instrumentalist an drei Abenden im legendären Rocktempel Fillmore West in San Francisco in der Begleitband von Aretha Franklin auf. King Curtis durfte bei allen...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2010 von birddog


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fillmore West 5.-7. März 1971, 16. November 2010
Von 
Linda99 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Live at Fillmore West (Audio CD)
"King Curtis and the Kingpins" hatte Aretha Franklin auf Rat ihres Produzenten anstelle ihrer regulären Detroiter Showband als Begleitband für ihre drei Tage im Fillmore West gewählt, um eine neue Richtung in ihren Live-Set vor dem Hippie-Publikum San Franciscos zu bringen. Die 3 Konzerte wurden alle mitgeschnitten und im Mai 1971 (leider nicht komplett) als "Aretha-Live at Fillmore West" veröffentlicht.

King Curtis und seine Band - einschl. Billy Preston (org) als special guest - spielten an jenen Abenden vor Aretha Franklin einen kürzeren eigenen Set. Auch dieser Teil der Konzerte wurde 1971 veröffentlicht (für Curtis war es das letzte Album, das er einspielen konnte, bevor er im Sommer 1971 in NYC bei einem Streit auf offener Straße erstochen wurde).
Das Album war klasse und die Band spielte überwiegend Cover von Songs, die Anfang der 70er Jahre bekannt waren; so z.B. "A Whiter Shade Of Pale", "Whole Lotta Love", "Them Changes" sowie eigene Nummern wie das klasse "Memphis Soul Stew", das mit dem Bass von Jerry Jemmott beginnt und Curtis am Anfang die einzelnen Musiker dem Fillmore West-Publikum vorstellt. Auch das bekannte "Soul Serenade" spielt King Curtis in einer wunderbaren Version.

Die Band bestand aus erstklassigen Session-Musikern dieser Zeit, so Cornell Dupree (g), Jerry Jemmott (b), Bernard Purdie (dr) und den kompletten "Memphis Horns". Ich besitze die Vinyl-Ausgabe seit Ende der 70er und wartete lange auf eine Veröffentlichung als CD. 1998 war es dann erstmals soweit anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Atlantic Records.

Es gab auf dieser hervorragenden CD leider nicht mehr zu hören als auf der Original-LP. Das liegt daran, dass die Band als "Anheizer" für Aretha Franklin nicht länger als jeweils rund 45 Minuten gespielt hat.
2006 erschien dann diese sehr gute Ausgabe von "Rhino Records" mit 5 Bonustiteln, nochmals besseren Klang und Liner-Notes (es fehlt jetzt nur noch der Titel "Knock On Wood", der hier nicht mit veröffentlicht wurde).

Die Konzerte fanden nicht - wie bereits 1971 auf der LP erwähnt - im Februar, sondern erst vom 5.-7. März 1971 statt (Fehler durch falsche Beschriftung der Multitrack-Tape-Boxes).
Vor ein paar Jahren wurden alle 6 Konzerte in einer limitierten 4-CD-Box von "Rhino Handmade" veröffentlicht, die nur sehr schwer erhältlich, aber sehr gut ist.

Ich kann nur zum Kauf dieser CD empfehlen, es ist ein tolles Konzert von King Curtis und seine letzte offizielle Veröffentlichung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Curtis‘ musikalisches Vermächtnis, 23. Juni 2014
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Veröffentlicht eine Woche vor seiner Ermordung, ist Curtis‘ ‚Live At Fillmore West‘ mehr als nur ein großartiges R&B Live Album, es kann auch ohne Übertreibung als sein bestes Album überhaupt angesehen werden.

Das lag einerseits daran, dass er das Publikum im Fillmore so richtig heiss auf den Hauptact, die ‚Queen Of Soul‘ Aretha Franklin machen wollte und andererseits auch beweisen wollte welch‘ großartige Band (die ‚Kingpins‘) er damals für diesen Auftritt zusammengestellt hatte. Und trotz so hochkarätigen Musikern wie Cornell Dupree (g), Bernard Purdie (dr) und Billy Preston (org) ist eindeutig Curtis hier der Star.

Es gab virtuosere Saxopohonisten, sicher, aber keinen der so viel Soul in sein Spiel legte wie er. Am deutlichsten hört man das auf der Instrumental Version von ‚A Whiter Shade of Pale‘ auf dem er sein Instrument nicht bloss spielt – er lässt es singen. Was er danach aus Led Zeppelin’s ‚Whole Lotta Love‘ macht ist wiederum Energie pur und die blueprint für das mehr als 20 jahre spärter erschienen Acid Jazz Cover des songs von Goldbug. Buddy Miles‘ ‚Them Changes‘ kommt dann genauso energiegeladen und rasend schnell gespielt daher, wirkt aber dennoch nie gehetzt, weil Curtis so locker und lässig drübersoliert, dass einem die Spucke wegbleibt. Auch bei ‚Mr. Bojangles‘ vermisst man Sammy Davis‘ Stimme nicht, weil Curtis das so zärtlich und gefühlvoll spielt, das man meint, dieser Song wäre immer schon ein instrumental gewesen. Ein weiterer Energieausbruch folgt dann noch mit Stevie Wonders ‚Signed, Sealed, Delivered I’m Yours‘, bevor dieses Set mit Curtis eigener ‚Soul Serenade‘ stimmungvoll und unter tosendem Applaus ausklingt.

Mehr als eine  Stunde durfte er das Publikum damals nicht anheizen, aber hört man diese Scheibe, mit Curtis launigen Ansagen dazwischen, dann ist man überzeugt, er hätte das Publikum auch locker 2 Stunden mit dieser unglaublich tighten Band fesseln können.

Der große Klassiker dieser Platte ist natürlich der opener ‚Memphis Soul Stew‘ in genau dieser Version, bei dem er die ganzen Bandmitglieder einzeln vorstellt und jedes Mal kurz solieren lässt, bevor sich das Stück mit dem sich unwiderstehlich in den Kopf hämmernden Horns Thema immer mehr steigert. Das ist nicht nur eine Leerstunde in Sachen Spannungsaufbau, sondern eines der groovigsten R&B Stücke überhaupt.

Ein Pflichtalbum für alle R&B, Funk u. Acid Jazz Freunde und eine wahre Schande, dass es von Atlantic bisher kein Vinyl—Reissue gibt. Für das Original muss man – sehr gut erhalten – dzt. zwischen 30 u. 40 EUR hinlegen, aber es lohnt sich - zumal das auch alles klanglich sehr gut aufgenommen wurde .

Die CD Version kostet nicht viel weniger, enthält aber noch 5 Bonus tracks, von denen allerdings nur ‚My Sweet Lord‘ ein weiterer zusätzlicher Song ist, die übrigen 4 sind Alternativaufnahmen von den anderen beiden Abenden dieser Show (warum man hier ‚Knock On Wood‘ nicht noch draufgepackt hat, bleibt allerdings ein Rästel).
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3.0 von 5 Sternen Instrumental-Soul aus dem Rocktempel, 16. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Live at Fillmore West (Audio CD)
Der Saxonphonist King Curtis war ein Session man par excellence. Die Aufnahmen, an denen der Musiker in den 50er und 60er Jahren beteiligt gewesen ist, sind kaum überschaubar. Im März 1971 trat der Instrumentalist an drei Abenden im legendären Rocktempel Fillmore West in San Francisco in der Begleitband von Aretha Franklin auf. King Curtis durfte bei allen drei Konzerten mit dieser Band das Vorprogramm bestreiten. Die Auftritte wurden mitgeschnitten und daraus die vorliegende Live-Scheibe zusammengestellt. Curtis und seine 13 (!) Bühnenkollegen präsentieren einen Mix aus Soul-Titeln im weitesten Sinn sowie populären Rock-Nummern. Dank der routinierten und äußerst motiviert agierenden Top-Musiker konnte dabei nicht allzu viel schiefgehen. Allein der sechsköpfige Bläsersatz plus Curtis mit seinem Horn sorgt für viel Power. Über die Klasse eines Cornell Dupree (Gitarre), Bernard Purdie (Drums) oder Billy Preston (Hammond-Orgel) - um nur einige Namen zu nennen - braucht man nicht viel Worte verlieren. Höhepunkte der Setlist sind für mich einmal die beiden souligen Curtis-Hits - übrigens von ihm selbst komponiert - "Memphis soul stew" und "Soul serenade". Besonders das Intro von "Memphis soul stew", bei dem nach und nach alle Instrumente ihren Einsatz bekommen und jeweils von Curtis angekündigt werden, hat es mir angetan. Auch das Wechselspiel zwischen dem im August 1971 ermordeten Saxophonisten und Hammond-Orgler Billy Preston auf "I stand accused" ist beeindruckend. Über die Aufnahme mehrerer Rock-Titel ins Konzertprogramm läßt sich streiten. Hier handelt es sich wohl um ein Zugeständnis des Musikers an das vorwiegend junge Publikum und den Ort des Geschehens. Das sanfte "A whiter shade of pale" von Procol Harum ist wie auf Curtis zugeschnitten. Led Zeppelins "Whole lotta love" im Jazzrock-Gewand geht zwar gut ab. Ich ziehe jedoch die nicht unähnlich klingende Version auf dem Debüt-Album (1970) der britischen Rock-Bigband CCS um Alexis Korner vor. Auch der Buddy Miles Song "Them changes" wirkt recht willkürlich ausgewählt. Die restlichen Songs der Original-Platte sind eher unspektakulär. Die fünf Bonus-Tracks von "Live at Fillmore West" bieten vier Alternativversionen von Titeln des ursprünglichen Albums. Hinzu kommt Billy Prestons Version des George Harrison-Hits "My sweet Lord", der einzige Vokaltitel der Scheibe und eigentlich verzichtbar. Mag sein, daß King Curtis' Livealbum für Freunde soulbeeinflußter Instrumentalmusik etwas ganz Besonderes ist. Für eine hohe Bewertung wirkt mir die Musik jedoch irgendwie zu gehetzt, zu unorganisch. Vermutlich äußert sich hierin auch der Zeitdruck, unter dem Vorgruppen für große Stars in der Regel bei ihren Auftritten stehen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Feinsten, 1. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Live at Fillmore West (Audio CD)
Fillmore-für mich Inbegriff von hochkarätigen Live-Events.
Auch der Auftritt von King Curtis in dieser Arena ist ein musikalischer
Hochgenuss.Die Qualität der fast 40jährigen Aufnahme ist ok.
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Live at Fillmore West
Live at Fillmore West von King Curtis (Audio CD - 2006)
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