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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hattrick!
1979 erschien Steve Hacketts drittes Album: "Spectral Mornings".

Damals gab es noch keine CDs, und ich weiß noch, wie ich überrascht war, als ich im ersten Track Gesang hörte. Keine Gastsänger wie auf den ersten beiden Alben, sondern der Gitarrenmeister persönlich. Naja, verstärkt im Chor durch Pete Hicks und Dik Cadburry, die man...
Veröffentlicht am 9. September 2007 von Rainer Werner

versus
0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte ich anders in Erinnerung
Beim Ersten Hören war ich schon etwas irritiert. Ich weiß nicht, welches Album ich von Steve Hackett im Kopf hatte?
Vor 8 Monaten von Jürgen Bohlke veröffentlicht


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hattrick!, 9. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Spectral Mornings (Audio CD)
1979 erschien Steve Hacketts drittes Album: "Spectral Mornings".

Damals gab es noch keine CDs, und ich weiß noch, wie ich überrascht war, als ich im ersten Track Gesang hörte. Keine Gastsänger wie auf den ersten beiden Alben, sondern der Gitarrenmeister persönlich. Naja, verstärkt im Chor durch Pete Hicks und Dik Cadburry, die man nur kennt, wenn man die kürzlich aufgetauchte DVD des Liveauftritts im Rockpalast gesehen hat, und eine Menge Elektronik. Das klingt weniger persönlich als noch Randy Crawford oder Richie Havens, die Gastsänger vom Vorgängeralbum, aber sehr harmonisch und melodisch fügt es sich in das Klangbild ein.

Mit von der Partie: Nick Magnus, der alles spielt, was Tasten hat (und zum Glück nicht mehr im albernen Polizei-Hemd auftritt), Bruder John Hackett (u.A. Flöte) und John Shearer, der das unvergessliche Drum-Solo von "Clocks" einspielte (und bei der Aufnahme für den Rockpalast mit dem legendären "argh!" beendete). Hackett hatte jetzt endlich eine hervorragende Band zum Touren beisammen!

Die Musik? Schon der erste Track, überraschenderweise mit der Gesangseinlage beginnend, geht zu einem genialen Instrumentalteil über.
Clocks - sehr rhytmisch mit "dem" Drumsolo. Kaum zu glauben, das Uhrengeticke kam nicht aus dem Tape, sondern Hackett entlockt das Ticken einer Gitarre! Habe ich selber gesehen - keine Ahnung, wie er das macht.

Hackett goes Asia: "The Red Flower of Tachai Blooms everywhere" klingt fernöstlich. So sehr, dass es die Chinesen im CD-Laden in Taipeh spielten - und ich dort mir sofort zu der Platte, die ich 79 gekauft hatte, die CD dazukaufte.

"Tigermoth" ist über die britischen Bomberpiloten im zweiten Weltkrieg: "The boy that should never have flown", heißt es im Text. Wenn man weiß, dass viele Piloten der viermotorigen Lancasters so jung waren, dass sie noch keinen Auto-Fürerschein machen durften weiß man, was er meint. Sehr melodisch und doch teilweise abgedreht, es erinnert mich teilweise an "A Tower struck down" vom ersten Album.

Ja, jetzt endlich zu "Spectral Mornings": ein göttliches Instrumental. Als ich mal in einem Tal bei den Ausläufern der Alpen stand dachte ich, jetzt sollte "Spectral Mornings" aus riesigen Lautsprechern aus diesen Bergen herabschallen. Einfach wunderschön, zum Abheben.

Natürlich ist noch mehr auf dem Album - ein akustisches (Lost Time in Cordoba), eine schöne Ballade und (am Ende der A-Seite der LP) ein "Schmankerl" mit karibischen Steeldrums.
Die neueste CD-Version hat mehrere Bonustracks (dann werden 15 Tracks aufgelistet), das ist eine Menge. Dabei ein akustisches Medley mit dem Gitarrenintro von "Blood on the Rooftops", dem einzigen Song, den Steve Hackett und Phil Collins noch bei Genesis zu zweit geschrieben haben.

Hattrick sagt man, wenn einer drei Tore nacheinander schießt. Hackett veröffentlichte nacheinander drei Alben, denen ich bei der Rezension fünf Sterne gebe. Wenn man dann noch den fairen Preis sieht gibt es nur eins: "Haben muss"!

Fast hätte ich es vergessen: durch einen "technischen Fehler" kam noch ein Bonustrack mehr drauf: man hört Hackett nach einem Konzert allein backstage, wie er mies gelaunt über das Leben als Musiker philosophiert... (schmunzel)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsalbum von den Rockigen!, 3. Juli 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Spectral Mornings (Audio CD)
Als ich das Album in seinem Erscheinungsjahr als Venylpressung bei einem Freund hörte, musste sich mein Ohr erst orientieren. Ich hätte anschließend keine Phrase nachzusingen gewusst. Als Eindruck blieb zurück ein klangschillerndes Werk mit sehr vielen Fantasiesounds. Dann kam der Nachgeschmack und ich wollte das Album haben! Wenige Tage später kannte ich es auswendig und hörte erst einmal nichts anderes mehr!
Die Zeiten, in denen ich ein Hackettalbum höre, bevor ich es kaufe, sind spätestens seit den 80ger Jahren vorbei. Bisher war ich nur 2 mal ein wenig enttäuscht, bei 'Till we have face' und 'Guitar noir'. Bereut habe ich den Kauf allerdings nicht, es ist immer etwas dabei. Einige Alben gleichen musikalische Substanzschwächen durch interessante Licks oder Effekte aus oder lenken das Ohr, ich denke dabei an ausgewalzten Passagen, durch ungewöhnliche Arrangements und Hacketts Gitarrenkunst ab. Bei 'Spectral mornings' finde ich jedoch keine Schwächen, für meinen Geschmack werden hier alle Parameter ausgeschöpft. Die Sounds machen süchtig, musikalisch-handwerklich wurde alles perfekt umgesetzt (damals noch auf Mehrspurband, ohne die Softwaremöglichkeiten von heute), die Räume stimmen, die Dynamik variiert wohltuend, die Abfolge der sehr abwechslungsreichen Musiktitel spannt einen guten dramaturgischen Bogen wie aus einem Guss, '-es gibt keine Nummern, die ich überspringen möchte'- Hackett tritt als Sänger mit eigenem Timbre deutlich hervor und legt damit den Grundstein für alle späteren Vokalbilder. Die gesangliche Geschlossenheit erreicht das Album durch Pete Hicks als Leadsänger. Er wirkt wie ein roter Faden, der trotz der großen Unterschiedlichkeit der einzelnen Nummern dem Album zu einem Bandalbum verhilft, wo hingegen das Vorgängeralbum Please Don't Touch, ebenfalls ein vor Kreativität berstendes Album, wegen unterschiedlicher Leadstimmen eher seinen Charakter als Studioprojekt erhält.
Auch für mich ist der Höhepunkt (wie ein Rezensent bemerkte) der Titelsong, der ursprünglich als Vokalnummer gedacht war, wie Hackett einmal erwähnte. Während er Pete Hicks die Gesangslinien auf der Gitarre immer wieder vorspielte, redeten ihm die Mitmusiker nach einer Weile zu, daraus eine Instrumentalnummer zu machen. So oder so ähnlich war's. -Das aus einem guten Songmaterial mit guten Musikern ein tolles Album wird, erstaunt nicht. Doch beim Quantensprung zu einem Superalbum muss das Schicksal mitspielen, das ist ein Geschenk. Hier ist derartiges geschehen. 'Spectral mornings' halte ich für Hacketts bestes Album, nicht zuletzt auch wegen dieses himmlischen Titelsongs, der nicht besser hätte gelingen können. Hackett ist zudem noch nicht der alte Meister, sondern eher der junge Hund, der Genesis über den Gartenzaum abgehauen ist und sich vor Freude über die gewonnene Freiheit übermütig im Gras tummelt und alles anknabbert, das interessant aussieht. Spectral mornings wäre das Album, was ich mit auf den Mars nähme, wenn eine solche Entscheidung von mir gefordert würde.
PS: Im Gegensatz zu so manchem Remaster anderer Interpreten, wo lediglich lauter gemacht wird (eben auch das Grundrauschen), höre ich bei den Hackettalben sorgfältige Arbeit. Spectral mornings habe ich sowohl als normale CD wie auch als Remaster. Es hat sich für mich gelohnt.
(Mein derzeitiges Hörsüchtigmach-Album von ihm ist 'To watch the storms', 'extended Version. Gefällt mir viel besser als 'Wild Orchids').
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sein bestes Solo Album, 27. Juli 2009
Von 
S. Wittenbruch (Remscheid) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Spectral Mornings (Audio CD)
So will man Steve Hackett. Vom ersten Lied bis zum letzten Lied zeigt er,was für ein Ausnahmekünstler er an der Gitarre ist. Schon im ersten Lied ,,Everyday'' zeigt er nach ca 3 Minuten, was er kann und wie sehr er seine Gitarre quälen kann. Wunderschön ist auch der Song ,,The Sweet Flower Of Tai Chi''. Man begleitet Steve hier auf eine Reise nach Indien oder China. Dieser Song hat etwas sehr Fernöstliches. Welche Lieder auch noch sehr erwähnenswert sind, einmal der Song ,,Clocks'' und der Song ,,Spectral mornings'' Dies sind zwei wunderschöne instrumentale Lieder. Hackett vom feinsten. Alleine diese zwei Songs haben schon 5 Sterne verdient. Insgesamt ein wirklich gelungenes Hackett Album.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die kreative Klangreise geht weiter ' Teil 3, 5. März 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spectral Mornings (Audio CD)
Spectral Mornings ist der dritte Steich von Hackett. Auch diese CD ist in der remasterten Version ein absolutes Hörerlebnis. Neben klaren Soundstrukturen, die den Hörer aufgrund der Keyboards doch stark an seine frühere Band Genesis erinnern, experimentiert Hackett dieses Mal bei dem Lied - The Red Flower of Tachai Blooms Everywhere - sogar mit fernöstlichen Klängen. The Ballad Of The Decomposing Man - ist dann wieder das berühmte Lied zum Luftanhalten, oder besser gesagt zum Weiterzappen, wobei der alternative Kalimba-De-Luna-Blues-Mix als Bonustrack doch ein genialer Ersatz für diesen Output ist. Aber Hackett darf ja auch mal zu Zeiten, wo die Neue Deutsche Well vor der Tür stand, Quatschmusik zum Schmunzeln produzieren.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das zugänglichste Album, 19. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Spectral Mornings (Audio CD)
Steve Hackett singt nicht so toll, egal. Er ist einer der Gitarrenkönige. Seine Experimente mit Sound und Dynamik waren richtungsweisend für die elekt. Gitarre. Daß er sowohl als klassischer Git. Spieler furore machte, (seine Live Konzerte sind ein Genuß) aber auch (später) mit heavy Sounds experimentierte (GTR) macht ihn einzig. Hier bekommt man einen rundumsicht. Spectral Mornings ist seine schönste Gitarrenarie, Clocks von Zerissenheit geprägt. Jedes Lied hat sein eigenes Timbre. Unbedingt öfter hören
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich 5 Sterne, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spectral Mornings (Audio CD)
Super CD, ohne Sprechen!
Vermisse aber den Titel " Love Child " ! Deshalb nach meinem persönlichlichen Gusto 1 Stern weniger.
( Eventuell befindet sich vermisster Titel aus den Spätsiebzigern aber auf einer anderen Scheibe von Steve Hackett oder einem anderen aber sehr ähnlichen Künstler. Bin mir da nicht so sicher...)
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte ich anders in Erinnerung, 20. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spectral Mornings (Audio CD)
Beim Ersten Hören war ich schon etwas irritiert. Ich weiß nicht, welches Album ich von Steve Hackett im Kopf hatte?
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Spectral Mornings
Spectral Mornings von Steve Hackett (Audio CD - 2005)
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