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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hacketts "amerikanisches Album", 11. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Please Dont Touch-Standard (Audio CD)
Im Mai 1978 veröffentlichte Steve Hackett mit Please Don't Touch sein zweites Soloalbum - und das erste nach seinem Ausstieg bei Genesis. Wie auch Peter Gabriel bei seinem Debut wollte Steve so viele musikalische Stile wie möglich unterbringen und dabei auch ein Crossover aus weißer und Black Music erschaffen. So wurde das Album auch zur Hälfte in Großbritannien und zur anderen Hälfte in den USA aufgenommen.
Please Don't Touch bietet eine enorme Bandbreite an unterschiedlichen Musikstilen - von Pop, Rock, über Folk, Soul und Klassik bis hin zu Prog. Insgesamt hat es für einen britischen Musiker einen sehr amerikanischen Touch bekommen. Das alles in einem Album so zu vereinen, dass am Ende noch ein geschlossenes Werk und nicht nur eine willkürliche Ansammlung verschiedener Musikstücke herauskommt, ist schon ein wahres Kunststück. Die Kombination verschiedener musikalischer Stilrichtungen auf einem Album ist zu einem Markenzeichen von Steve Hackett geworden (besonders auf den beiden (vor-)letzten Rockalben To Watch The Storms und Wild Orchids). So gut wie bei Please Don't Touch ist ihm eine harmonische Vereinigung der unterschiedlichen Musikrichtungen meiner Ansicht nach nie wieder gelungen. Trotz der wirklich enormen Kontraste (welcher Nicht-Hackett-Kenner würde auch nur erahnen, dass hinter Kim, Hoping Love Will Last und Narnia der selbe Komponist und Musiker verbirgt?) kann man das Album sehr gut im Ganzen hören. Die Stilbrüche wirken bei den ersten Hördurchgängen sicherlich verwunderlich, sie stören aber auch nicht wirklich. Dafür sorgen zum einen verbindende Elemente wie wiederkehrende Sounds, die sich durch das gesamte Album ziehen (z.B. Steves singende Gitarre, die Nylongitarre oder auch der Necam-Chor), und fließende Übergänge zwischen den Stücken (wie zwischen Hoping Last Will Last und Land Of Thousand Autums).
Zum anderen ist die Qualität der Songs und Instrumentalstücke durchgehend gut bis exzellent; da ist einfach kein Ausfall dabei. Durch die für Hackett verhältnismäßig hohe Anzahl von Songs (sechs Stück an der Zahl bei zehn Tracks), von denen alle recht eingängig, teilweise sogar sehr radiotauglich sind (Narnia hätte ein Hit werden können!), wird der Hörer trotz der großen musikalischen Bandbreite des Albums auch nicht zu stark überfordert. Immerhin erreichte die LP mit dem Platz 38 sogar die Top 40 der britischen Charts.
Auch die Produktion des Albums durch John Acock und Steve Hackett kann überzeugen. Der Sound ist an den richtigen Stellen klar und brillant und hat bei den rockigeren Stücken genug Biss und Kraft. Besonders erfreulich ist, dass die Gitarren, die bei Genesis allzu oft unter den Bankschen Keyboardteppichen zugekleistert wurden, auf Please Don't Touch endlich klar und akzentuiert zu hören sind, auch ohne dass sie sich ständig in den Vordergrund drängen müssen. Viele Genesis-Fans hätten sich einen solchen Sound besonders auf der Wind & Wuthering gewünscht.
Sehr weise war auch die Entscheidung, bei den Songs hauptsächlich auf Gastsänger zu setzen. Mit Steve Walsh, Randy Crawford und Richie Havens hat Steve drei wirklich erstklassige Stimmen rekrutieren können, die seinen Songs eine ganz besondere Qualität verleihen. Wenn Hacketts Songs von wirklich guten Stimmen gesungen werden, kann man oft erst das enorme Songwritingpotenzial erkennen, das in dem englischen Gitarristen steckt. So sympathisch ich Steves Gesangeskünste auch finde und so sehr ich viele der von ihm selbst gesungenen Songs schätze, nein, ich möchte mir nicht vorstellen, wie Icarus Ascending oder Narnia mit Steves Stimme geklungen hätte. Dafür sind die Songs, so wie sie jetzt mit den Gastsängern sind, einfach zu gut!
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Please get touched!, 5. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Please Dont Touch-Standard (Audio CD)
Nach dem genialen Erstlingswerk "Voyage of the Acolyte" (1975) hier nun sein zweites Album, veröffentlicht 1978: "Please don't touch". Aber man sollte trotzdem zugreifen"!
Hacketts eingängiger Opener "Narnia" basiert auf einem Kinderbuch, das erst 25 Jahre danach verfilmt wurde. Wunderschöne, glasklare Giterrenklänge des Meisters! "Hoping Love will last" ist eine wunderschöne Ballade, gesungen von Randy Crawford, die von Hackett entdeckt worden war und die danach Karriere machte. Weitere Gastsänger: Steve Walsh und Richie Havens. Wunderschöne Balladen!
"Kim" wurde ein Klassiker, mit akustischer Gitarre und Bruder John mit der Flöte.
Das Titelstück ist extrem heftig: auf der Original-LP hieß es, man solle es so laut wie möglich spielen - man hat das Gefühl, hinter einem steht jemand...
Ach ja, noch ein "Gastsänger": Necam, der Computer. Ein phantastisch warmer Sound, den Hackett damit zaubert. Nicht nur für damals, auch heute überzeugt die Soundqualität durchgängig.
Neben einem skurrilen "Carry on up the Vicarage" gibt es auf der neuen Remaster-CD noch nette Bonustracks.
Alles in allem: melodisch, warmherzig, intelligent, mutig. Alles, was das musikalische Herz begehrt. Volle fünf Sterne!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein ziemlich großer Wurf, 25. August 2013
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Please Dont Touch-Standard (Audio CD)
Eigentlich ist 'Please Don't Touch' Steve Hacketts künstlerisches Solo-Debut: Der Vorgänger 'Voyage Of The Acolyte' hatte noch aus jeder Rille den Geist von Genesis geatmet. Der ehemalige Gitarrist der britischen Progger scheint die lange Besinnungspause zwischen den beiden Alben intensiv genutzt zu haben: Gemessen am bescheidenen Niveau und musikalisch völlig unausgegorenen 'Voyage' dokumentiert 'Please...' neben einem Gewinn an kompositorischer und produktionstechnischer Potenz auch eine gewachsenen stilistische Klasse. Nur einmal schlägt Hacketts sechsjährige Genesis-Vergangenheit durch (in den Rhythmusstrukturen von 'How Can I'). Ansonsten strickt er konsequent an einem noch nicht umwerfend originellen, aber doch sehr eigenständigen Sound, der seine Spannung aus dem Ineinandergreifen von melodisch-eingängigen Rocksongs und mal vertrackten Instrumentalparts zieht. Massive Einflüsse auf Hacketts damaliges Musikverständnis lassen sich außerdem in so verschiedenen Lagern orten wie dem des Schnulzen-Entertainments ('Hoping Love Will Last', gehaucht von Soul Diva Randy Crawford) oder eines Elektronik-Rock in 'Racing In A'.
Für die Produktion des in L.A. und London aufgezeichneten Albums sind, wie schon bei 'Voyage...' Steve Hackett und Keyboarder John Acock verantwortlich. Unter den Studiogästen, die Hackett unterstützten, finden sich Genesis Drummer Chester Thompson, Steve Walsh und Phil Ehart von Kansas an den Keyboards bzw. am Schlagzeug, außerdem Hacketts Bruder John der Querflöte spielt. Daß nicht nur Komposition und Arrangement, sondern auch die vokale Ausgestaltung des lyrischen Titels 'Ikarus Ascending' Beatles-Assoziationen weckt kommt nicht von ungefähr: hier glänzt wieder einmal der legendäre Lennon/McCartney Interpret Richie Havens. Eigens für diesen seinen Lieblingssänger hat Hackett auch das Stück 'How Can I' geschrieben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die kreative Klangreise geht weiter ' Teil 2, 5. März 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Please Dont Touch-Standard (Audio CD)
Klanglich ebenfalls super remastert bietet Steve Hacketts zweite Solo-CD ebenfalls wieder sehr vielseitige Musik auf kreativ Höchstem Niveau. Auf Narnia glänzt Kansas-Sänger Steve Walsh, und mit Kim befindet sich ein wunderschönes akustisches Stück auf der CD. Mit Ausnahme des Vater-Abraham-und-die-Schlümpfe-ähnlichen Liedes - Carry On Up The Vicarage - ist auch dieses Album für jeden Musikfan ein absolutes Muss, und für kreative Menschen unerlässlich.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wiederentdecktes Kleinod, 30. Juni 2013
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Please Dont Touch-Standard (Audio CD)
Ich fand die alten Genesis mit Peter Gabriel immer noch besser als nach seinem Abgang. Dieses Soloalbum von Steve Hacket ist die logische Fortsetzung des damals eingeschlagenen Weges ohne allzusehr in den Mainstream hinüber zu gleiten. Starke Lieder mit Suchtfaktor. Ich hab mir diese alte Album endlich auch auf CD gegönnt und bin begeistert.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoll, 28. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Please Dont Touch-Standard (Audio CD)
Nachdem ich die LP vermutlich vor über 20 Jahren verliehen und natürlich nie wiedergesehen habe, eine Freude, die mir die Tränen in die Augen trieb.
Musikalität, Experimentierfreude und Klang pur - inhaltlich für mich ein sehr besonderes Dokument aus einer Zeit in UK, die vor Kreativität nur so strotze.
Sicher einer der schönsten Songs, die ich von Randy Craeford gehört habe.
Genesis klang nicht umsonst nie wieder so, wie MIT Hackett.

FÜR DIE INSEL
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen empfehlenswert, 29. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Please Dont Touch-Standard (Audio CD)
ein gelungener Nachfolger zum Erstlingswerk. Dennoch gibt es aus meiner Sicht etwas was sich schwer in Worte fassen lässt, denn es klingt widersprüchlich. Einerseits ist vieles eben typisch Prog-Hackett, andererseits klingts schon fast zu rund, zu sauber (zu langweilig?). Alles in Allem aber absolut empfehlenswert!

Es ist ein Konzeptalbum das nicht als solches zu erkennen ist.
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Please Dont Touch-Standard
Please Dont Touch-Standard von Steve Hackett (Audio CD - 2005)
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