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65 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nichts für winterabende :)
gleich vorweg, wer motorrad fährt kann ohne bedenken auf den "in den einkaufswagen" button drücken.

der inhalt wurde bereits ausreichend diskutiert, ich möchte jedoch trotzdem noch kurz meine eigenen 2c dazu abgeben.

"long way round" ist die geschichte einer reise, eines abenteuers und einer freundschaft. beim kauf standen für...
Veröffentlicht am 12. März 2007 von Philipp Amann

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Achtung!
Achtung Leute,
dies ist die rein englische Fassung und nicht die wie in der Produktbeschreibung beschriebene englische Fassung mit deutschen Untertiteln!!! Hier gibt's gar keine Untertitel und keine Sprachauswahl!!!
Laut Amazon ist diese DVD identisch mit der € 3,- teureren - das stimmt nicht...hier wird man nicht absichtlich getäuscht, man sollte nur...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2011 von Mirko Brauckmann


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suchtfaktor !!, 16. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Long Way Round [Special Edition] [3 DVDs] (DVD)
Bin durch DMAX auf diese Doku aufmerksam geworden und muss sagen, das sie absolutes Suchtpotenzial hat.

Ewan und Charley bringen ihren Trip so natürlich und sympathisch rüber, das es totalen Spass macht, den beiden bei der Vorbereitung und Durchführung ihres Trips zu zusehen.

Es ist unschwer zu erkennen, das die beiden die dicksten Kumpels sind.

Sie meistern zusammen jede Fahrt auf dem Gefühlskarussel und albern herum, wie die Kleinkinder.

Das Hollywoodschauspieler von dem Kaliber eines Ewan McGregor so natürlich und ungekünzelt rüber kommen, hätte ich nicht für möglich gehalten.

Episode für Episode wird man an Orte geführt, die etwas irreal wirken, weil man ihre Bräuche und Kulturen nicht kennt.

Schon witzig, das man in den hintersten Ecken der Welt die beiden erkennt und immer wieder um Autogramme und Fotos bittet.

Obiwan hier,...Trainspotting da,....einfach herrlich.

Ich habe so oft lauthals loslachen müssen und manchmal war man echt versucht einfach loszuheulen, weil man sich so für Ewan und Charley freut bzw. mit ihnen leidet.

Kann jedem diese Dvds nur an Herz legen.

Sie bietet einen tollen Unterhaltungswert und einen hohen Spassfaktor.

Die beste Doku seit Langem.

Der nächste Trip ist wohl auch schon in Planung : Von Nordschottland nach Südafrika, mit dem Titel : THE LONG WAY DOWN.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Achtung!, 3. Dezember 2011
Von 
Mirko Brauckmann (Krefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Achtung Leute,
dies ist die rein englische Fassung und nicht die wie in der Produktbeschreibung beschriebene englische Fassung mit deutschen Untertiteln!!! Hier gibt's gar keine Untertitel und keine Sprachauswahl!!!
Laut Amazon ist diese DVD identisch mit der € 3,- teureren - das stimmt nicht...hier wird man nicht absichtlich getäuscht, man sollte nur genauer auf das Produktbild schauen und man erkennt den deutschen Text a.d. DVD-Cover!
Ich war zu schnell und zu sparsam :-)
Nichts desto trotz: diese DVD ist der Hammer und ein Muß für alle Abenteurer!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Projekt, toller Film!, 3. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Long Way Round [Special Edition] [3 DVDs] (DVD)
Ich fahre zwar auch seit Jahren Motorrad, hatte aber mit Expeditions- und Reisefahrten bisher nix am Hut. Nachdem ich zufällig eine Episode von LWR auf Dmax gesehen hatte, bestellte ich mir die DVDs als Unterhaltung über die Feiertage.

Ich nahm mir vor, die 3 Scheiben auf 3 Abende verteilt anzuschauen und mußte mich nach dem ersten geradezu zwingen, nicht mehr weiterzuschauen. Schlußendlich waren es dann 2 laaange Abende (mit Extras 500 min!)! :)

Die ganze Geschichte ist so faszinierend; von den Vorbereitungen bis zum Kampf gegen die 'Straßen' in der Mongolei und Sibirien... dazu die wirklich sympathischen Charaktere (hatte ich von einem Hollywoodstar wirklich nicht so erwartet)... einfach klasse! Und das Ganze mal aus der Sicht von 2 Motorradfahrern, wie es jeder wahrnehmen würde, der es selbst macht. Da wird auch mal über's Furzen im Zelt gealbert, geflucht, usw... Nicht die professionelle und perfekte Aufnahme, die man in anderen Dokumentationen sieht, versehen mit einem Studiokommentar aus dem Readers Digest.

Auch der letzte Teil der Reise, der, im vergleich zu Russland, im 'zivilisierten' Nordamerikas stattfand, war für mich sehr interessant, auch wenn es 'plötzlich' eine ganz andere Reise war.
Denn dort (Alaska, Yukon,...) war ich in den letzten Jahren auch viel unterwegs und einige Sachen erkannte ich auch im Film wieder. Wie z.B. den Gletscherflug mit Andy Williams, den ich auch grad erst vor 5 Monaten gemacht hatte!
Von daher konnte ich den 'Verlust' an Abenteuerlichkeit in diesem Teil der Reise verschmerzen.

Zu den 'Kritikern' mit ihrem Geschwafel à la "..ist ja keine Kunst, mit dem Support..." usw. sei gesagt: ihr habt es halt einfach nicht verstanden! Wer seine Neidgefühle (denn wer kann so einen Trip schon machen??) nicht im Griff hat, der sollte die Leistung anderer nicht kleinreden. Das Begleitteam war ja auch meistens gar nicht dabei, sondern man traf sich 'nur' zu den Grenzübertritten wg. der Papiere. Ansonsten hab' ich die Jungs ihre Motorräder immer nur selbst aus der Sch... und durch Flüsse ziehen sehen!
Und das fast alle den beiden ein Scheitern vorhergesagt hatten, trotz des professionellen Drumherums, spricht im Nachhinein ja Bände. Würde mich interessieren, was der angebliche Spezialist von KTM heute sagt, wenn er sich die DVD anschaut. Hatte ja andererseits ein Gutes: die beiden fuhren mit BMW und hatten damit einen Glücksgriff getan (und das aus dem Munde eines absoluten Nicht-BMW-Fahrers...)!
Wenn mir Motorrad-, Werkzeug- und Campingausrüstungshersteller ihre Produkte gratis aufzwingen würden, würde ich sie bestimmt nicht wegen der Gefahr des Authentizitätsverlusts ablehnen. Und wenn ich die finanzielle Möglichkeit hätte, Leute einzustellen, die sich in der Vorbereitung um die ganze Administration kümmern, würde ich es auch tun! So what??

Für mich ist so ein Trip jedenfalls auch nur ein Traum, den ich mir nie erfüllen werde. Einerseits natürlich, weil mir der (finanzielle) Background fehlt, anderseits (und das hauptsächlich), weil ich nicht die Eier dazu hab'!
Deshalb noch einmal Hut ab und Respekt vor der ganzen Crew, die mir (und wie es scheint vielen anderen) eine DVD beschert hat, die ich mir bestimmt noch öfters ansehen werde!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein super Wochenende mit Ewan und Charly, 29. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Long Way Round [Special Edition] [3 DVDs] (DVD)
Auf Grund der vielen positiven Rezessionen und als Fan von Ewan McGregor kaufte ich die DVD. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Reisebericht ist einfach fantastisch. Ich habe sehr oft laut lachen müssen ( Heilbad in Kasachstan). Nichts wirkt künstlich oder aufgesetzt. Ewan McGregor ist trotz Berühmheit ein absolut sympathischer und normaler Kerl. Auch das Team war einfach spitze. Ich habe die DVD s an einem Tag angesehen und am nächsten gleich nochmal. Man ist direkt traurig, wenn beide in New York ankommen und die Reise beendet ist.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach grandios!!!, 4. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Long Way Round [Special Edition] [3 DVDs] (DVD)
Dieses 3er DVD Set ist die beste Dokumentation, die ich bis jetzt gesehen habe. Ich bin kein Motorradfahrer und eine Frau :) und trotzdem macht diese Serie süchtig!!

Was Ewan McGregor und Charley Boorman auf ihrer Weltreise erleben ist so spannend und unterhaltsam dokumentiert, dass man gar nicht genug davon bekommen kann. Man fiebert mit den beiden mit, erlebt wunderschöne Landschaften und erfährt sehr viel von fremden Ländern. Vor allem glaubt man nicht, dass da Ewan McGregor fährt, einer der großen Hollywoodstars, eher ein Mensch wie du und ich.

Ein absolutes Muß für alle, die gerne reisen und Spaß an anderen Kulturen und Menschen haben. Und vor allem natürlich für alle Ewan McGregor Fans :o)

(ihr werdet ihn noch mehr lieben!!)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut genial - auch aus Frauensicht!, 26. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Long Way Round [Special Edition] [3 DVDs] (DVD)
Ich bin weiblich, aber (bislang) kein ausdrücklicher Fan von Ewan McGregor gewesen. Ein Schauspieler halt. Ach, und der ist mit dem Motorrad um die (halbe) Welt gefahren? Sicher mit allem Luxus, Masseur, Deluxe-Matratze und Koch etc. Nein, ich habe mich Gottseidank geirrt!

Während andere hier das Begleitteam als "Luxus" bemängeln, finde ich sowohl die Vorbereitung als auch die Reise selbst recht vernünftig geplant und durchgeführt. Abenteuer und Belastungen verschiedenster Art gibt es - wie man sehen kann - auch so noch mehr als genug. Und abgesehen von den fantastischen Aufnahmen und Eindrücken, die man in dieser Doku vermittelt bekommt, ist es auch ein interessanter Einblick in die psychische Belastbarkeit eines bekannten - nice guy - Schauspielers: eben auch nur ein Mensch!

Ich fahre selbst Motorrad, auch und vor allem in den Urlaub damit, gäbe sonst was dafür, wenn ich einen Sponsor und den Mut fände, auch mal so eine Reise zu machen. Hab auch schon jede Menge Bücher gelesen und Dokus gesehen, aber diese Doku ist mein absoluter Favorit, vielleicht auch gerade weil ich nix erwartet habe.

Einzig schade, dass der westeuropäische Teil keine Rolle spielt, erst in Prag geht es (ein bisschen) los und dann so richtig in der Ukraine. Aber nach Tschechien und in die Slowakei fahr ich selbst, ist auch kein Abenteuer. Und dass dann der amerikanische Kontinent mit gut ausgebauten Highways keine großen Aufregungen bietet, war auch von vornherein klar.

Aber der "Rest" ist wirklich spannend und fesselnd. Der Humor und auch eine Portion Eigenironie würzen das Ganze.

Ich hab die Box gerade nochmals gekauft als Geschenk für einen ebenso Verrückten, der vermutlich danach die Landkarten auspacken wird ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da kriegt man glatt Fernweh!, 3. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Long Way Round [Special Edition] [3 DVDs] (DVD)
Als begeisterter Motorradfahrer musste mein Freund natürlich diese DVD's haben. Ich war anfangs nicht so begeistert das jetzt nun mit gucken zu müssen, obwohl ich auch super gern Motorrad fahre.

Aber schon nach der ersten Folge konnte ich nicht mehr aufhören zu gucken! Die Jungs sind gut drauf, witzig und denken über vieles nach.

Je mehr Long Way Round ich gesehen habe, desto mehr habe ich Fernweh bekommen und bereut das ich ne Kawa gekauft hab und nicht gleich ne BMW Reiseenduro!

Aber auch für Nicht-Motorradfahrer ist es sehr interessant weil auch vieles über sie vielen verschiedenen Kulturen der durchfahrenen Länder gezeigt wird, was sehr interessant ist. Man bekommt auch mal die Landschaften zu sehen, das auf diese Art und Weise ja nicht der Fall ist.

Klasse gemachte Doku! Ich warte schon gespannt auf die DVD's ihres neusten Abenteuer Long Way Down!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut geil - anders kaum zu bezeichnen..., 22. Oktober 2006
Von 
Jamidianer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Long Way Round [Special Edition] [3 DVDs] (DVD)
am liebsten hätte ich nach der ersten DVD meine Sachen gepackt und wäre losgedüst ...

Und das ist dann der große Nachteil an dieser DVD - es entsteht eine Sehnsucht, so etwas auch zu erleben und wenn man den Player abschaltet ist man wieder in der Realität :-(

Die DVD ist das absolute MUSS für jeden, der gerne Touren fährt und Motorradfahren als große Freihet versteht, für den GS-Fahrer sollte es Pflicht sein ;-).

Abgesehen von den unglaublichen Bildern und Erlebnissen, die hier dokumentiert sind, bekommt man ein Bild vom Menschen "Ewan McGregor", der trotz des Superstar-Images so natürlich und menschlich ist, wie man nur sein kann - mega-sympathisch.

Außerdem besitzen die beiden einen Humor, der einen sehr oft laut lachen oder oft schmunzeln lässt.

Ich kann allen nur empfehlen: kauft diese Stück dokumentierte Biker-Freiheit - es ist absolut lohnenswert und vielleicht geht man dann ja doch an die Planung einer eigenen Tour!?
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anreiz für eigene Zweiradunternehmungen, 20. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Long Way Round [Special Edition] [3 DVDs] (DVD)
Wie mein Vorrezensent schrieb, lößt diese DVD-Sammlung bei mir als begeistertem Motorradfahrer Lust aus, ebenfalls fremde Länder zu erkunden, und sich der Herausforderung von schlechten Straßen oder gar offenem Gelände zu stellen. Was bei mir hängenblieb, ist, daß Ewan McGregor ein durch und durch sympathischer und uneingebildeter Typ ist. Null Starallüren, im Gegenteil. Und mutig. Bären halten ihn nicht davon ab, zu campen. Und auch den gekochten Hoden, der ihm angeboten wird, isst er im Gegensatz zu seinem Freund brav auf. Nicht so ganz passend für eine Abenteuertour auf Motorrädern sind z.B. der Besuch eines Jahrmarktes in Amerika, ein Rundflug mit einer Propellermaschine und der Besuch des Nürburgrings. Letzteres paßt allerdings zu dem Motorradenthusiasten McGregor. Die karitativen Stippvisiten z.B. bei Kindern, die Opfer von Tschernobyl wurden, waren keine schlechte Idee, wie ich finde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erwartungen nur zum Teil erfüllt, 2. Juni 2014
Von 
Dr. Paul Versaeg "filmfan" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Long Way Round [Special Edition] [3 DVDs] (DVD)
Mir wurde das Dreierset TLWR neuerdings auch "zugetragen". Deswegen recycle ich hier meine anderswo schon geäußerte Rezension des ersten Teils und reiche die Erkenntnise der weiteren zwei Scheiben peu à peu nach. Hier also die gewohnt subjektiv-sarkastische Einschätzung in belletristischer Länge - ich bitte um Verzeihung, falls sich jemand genervt oder gar auf den Schlips getreten fühlen sollte.

!!! VORSICHT: Der folgende Text enthält Spaßverderber. Wer soetwas nicht lesen möchte, sollte unbedingt bis zum ###FAZIT herunterscrollen !!!

DVD 1:

Wie bei zwei verzärtelten, leicht selbstgefälligen und etwas saturierten B-Movie-Schauspielern in nicht-mehr-ganz-jungen Jahren üblich, regiert das Anspruchsdenken. So wird aus einem durchaus ansehnlichen Initiativvorhaben im Alleingang eben eine medienwirksame Reality-Soap mit "Herr der Ringe"-Troß. Plötzlich gibt es Kameramänner, Sekretärinnen, Sponsoren, T-Shirts, Aufkleber, persönlich gewidmete Snap-On Ausrüstung und Einbauten für den Servicetruck von Suzuki(?), einen Selbstverteidigungslehrer, "Location Coaches" und drahtlose Helmfunk- und Videoausrüstung. Ein paar peinlich Patzer (der Motorradkameramann hat keinen gültigen Führerschein) und dilettantisches Rumgedengele am Maschinenpark (die Stahlrohrträger des Koffersystems passen nicht) verzeiht man den Profis gerne.

Dann passiert das Unausdenkliche: KTM erdreistet sich nach reiflicher Überlegung, in den zwei Yuppies nicht ihr Zielpublikum zu sehen und verweigert ihnen die freundliche Spende von drei LC8 Adventure. Welch Geringschätzung des heheren Plans! Gut, daß eine große weißblaue Lifestylefirma einspringt und einen Satz tourenschlapfiger 1150ccm "Großenduros" zur Verfügung stellt. Im Gegenzug für diesen Akt der Güte müssen die Darsteller dann aber leider auch den Rest der Produkte aus dem Bekleidungskatalog tragen, darunter ein Protektorenhemd aus der Weltraumforschung, von dem vermutlich selbst die Dakarprofis noch nichts gehört haben. Zur Dakar dann später mehr, weiter unten.

Nach der tränenrührenden Abreise von Kind und Kegel geht es alsdann munter von Meeting zu Meeting, von gemeinnütziger Mission zu gemeinnütziger Mission und über landschaftlich durchaus aufregende jedoch stets asphaltierte Verbindungsetappen von feudaler Privatwohnung zu Privatwohnung, Minnesang mit Maschinengewehr des Gastgebers inclusive. Spätestens die schon geringfügig anspruchsvollere Steppe von Kasachstan läßt die Vermutung aufkommen, daß die zwei Buben, die dann und wann ein kleines Kardanhopserchen mit ihren Dickschiffen vom Stapel lassen und bitterlich über verwaltungstechnische Gaus bei der Grenzabfertigung klagen, möglicherweise ein bißchen mehr abgebissen haben, als sie kauen können. Erinnerungen an den "Dakar-Prolog" auf Eurosport werden wach, wo sich einige Newbies erst für die größte Rallye der Welt und eine Sponsorenschaft qualifizieren mußten und dann nach drei Etappen mit totalem Materialversagen ausschieden.

Im Fazit also für den motorradverliebten Seher erträgliche und den unvoreingenommenen Seher durchaus ansprechende Kost, besser als bspw. "mein Traum vom Haus" - mit Motorrädern statt Häusern eben. Jedoch könnte die Ausführung weit weniger kommerziell (s. auch die longwayround-Website), die Wiederholungen anfangs und am Ende einer Episode weniger zahlreich ausfallen und soziale Belange wie Spendentingelei und Heldentum zugunsten von Tourimpressionen zurücktreten. Das Zeug zum spannenden Dokumentarfilm hat die Route nämlich allemal.

Einschub: Ich warte ja bis heute auf eine unvoreingenommene und dem Eurosport-Kürzestfilmformat entwachsene Dakarberichterstattung. Als Option gibt es die Race to Dakar, mit einem heldenhaften Charley Boorman im Alleingang, befreit von der Heulsuse E. McGregor:

"[...] Die härteste Rallye der Welt ! [...] Charley Boorman ist diesmal ohne seinen Kumpel Ewan McGregor aber mit dem bewährten Long-Way-Round-Team unterwegs. Diesmal versucht er sich an der berüchtigten Dakar-Rally, [...] Absolut fesselnd und mit hohem Suchtpotential!!! [...]"

Daumen hoch und gut investiertes Geld für zwei Scheiben mit fast 6 Stunden Laufzeit. Weniger episch-historisch-heroisch und daher erfreulich nüchterner als die ebenfalls in meinem Besitz befindliche "Dust to Glory" (nur als Importware). Moppeds sind meiner Einschätzung nach *an sich* geil, da muß sich keine barbusige Tusse und auch kein bärtiger Typ drauf räkeln.

DVD 2:

Inzwischen habe ich den zweiten Teil bzw. die zweite DVD gesehen und muß konstatieren, daß die drei Jungs hier eine etwas bessere Partie liefern. Hat man die bittere Pille der Kommerzialisierung dieses Projekts erst einmal geschluckt - wozu DVD 1 ja reichlich Gelegenheit bot - kann man sich an der wilden und unberührten Landschaft von Kasachstan, Mongolien und Sibirien durchaus ergötzen.

Als jemand, der sich schon mit den Zwängen hinsichtlich Beladung und Fernreisetauglichkeit von Motorrädern befaßt hat und die besonderen Belastungen im Geländebetrieb kennt, oder einfach sensibilisierter Zuseher ist, lauert man natürlich geradezu auf Ermüdungserscheinungen des Materials. Und es kommt, was kommen muß: Ein Rahmenbruch an der BMW des Kameramannes, angeblich ausgelöst durch das Auffahren auf einen fußballgroßen Stein und den darauffolgenden Sturz.

Der Rahmen wird dann auch umgehend mit dem Elektrodenschweißgerät provisorisch angenagelt und es offenbart sich wieder einmal die Tücke die der Kombination aus mangelndem technischen Sachverstand und einem elektroniküberfrachteten Fahrzeug innewohnt. Sei es nun durch die vom Schweißen in das Bordnetz eingebrachten Spannungsspitzen (jeder halbwegs erfahrene Mechaniker trennt zumindest die Masseverbindung der Batterie, besser noch die Steckverbinder an CDI und anderen vitalen Steuergeräten bevor er mit seiner MAG/MIG herumbrät) oder die beim Sturz exponierten Teile: Das Bremssystem der R1150GS, m. E. übrigens immer noch auf einem wenig performanten TKC80 unterwegs, ist platt und unbenutzbar. Eine im Gelände zumindest komplett irrelevante wenn nicht sogar gefährliche Integral-ABS-Variante übrigens, wie der Zuschauer mit einiger Heiterkeit zur Kenntnis nimmt.

Ob McGregor & Co diese Funktion im Laufe ihrer Reise überhaupt je abgeschaltet haben?

Aus mir unerklärlichen Gründen wird die gestrandete BMW nicht instand- (die Begleitfahrzeuge halten sich ohnehin stets in Reichweite des Satellitentelefons auf), sondern der Trip mit der Gurke eines Hiesigen fortgesetzt. Ironischerweise hält just dieses Teil ohne Rahmenbrüche und mit Ausnahme eines etwas obskuren und mit Bordmitteln reparablen Kupplungs- oder Getriebeschadens, der im Film nur vage beschrieben wird, bis zum Übersetzen am Flughafen von Magdan durch.

Als besonderes Highlight für den Enduristen darf die Durchquerung der Sumpfgebiete und Steppen von Yakutsk gelten, nicht zuletzt da es aus dem Munde eines Einheimischen heißt, daß diese Route mit Motorräder um diese Jahreszeit quasi nicht zu bewältigen sei. Wohl eher in Winter, wenn die meisten Flüsse zugefroren sind.

So wird nach einigem Hadern, ob man sich vom wilden Kasachstan und der Mongolei nicht doch lieber in die im Vergleich geradezu zivilisiert anmutende Sicherheit Rußlands begeben möchte, zugunsten der Inanspruchnahme von schweren Gelände-LKWs verworfen, die die Flußdurchquerungen über steile Ufer, Brückengerippe und metertiefe Stromschnellen etwas erleichtern.

Einen Platten und einen weiteren Rahmenbruch im weißblauen Fuhrpark gibt es auch zu bestaunen, ersterer wird wohl mit reiner Magie und dem im BMW-Bordwerkzeug befindlichen "Pannenset" geflickt, letzterer augenscheinlich mit Kabelbindern und Montiereisen provisorisch stabilisiert. Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man es überhaupt versuchen kann, in derartiges Gelände mit einem Schlauchlosreifen zu starten. Das Fahren mit stark abgesenktem Reifendruck verbietet sich von vorneherein, weil dann ruckzuck die restlichen Zehntelbar auch noch aus dem auf mangels Reifenhalters durchrutschenden Reifen entweichen und bei einem nach Sturz oder sonstiger Gewalteinwirkung verformtem Felgenhorn das Ding ohne Schlauch (der hoffentlich mitgeführt wurde) nicht mehr dicht zu kriegen ist.

Auch darf die Frage erlaubt sein, welchen Sprit die katalysierten Einspritz-BMWs auf dieser Etappe so getankt und durch ihre 2x4 Ventile eingesaugt und ausgestoßen haben. Aber sicher kommt so ein Einspritzsteuergerät auch mit 70-oktaniger Klingelplörre und Höhenluft klaglos zurecht. Davon ab - wie mag eigentlich der (Papier)Luftfilter nach einer solchen Passage ausgesehen haben?

Aber das Backup-Team ist mit Geländewägen stets präsent, auch hier hat der Offroadeinsatz Spuren hinterlassen: Der eine Suzuki(?) sieht nach einem Überschlag in augenscheinlich nicht übermäßig forderndem Terrain nicht mehr wirklich vertrauenerweckend aus. Aber das macht nichts, in Anchorage steht freilich schon ein neuer Longbed-Truck bereit. Schließlich bereist man noch die "Road of Bones", eine zwar nicht unbedingt hochgeschwindigkeitsfähige Passage mit einigen Stolperstellen, letztlich aber nicht unbedingt etwas, was einen auf Geländebetrieb und niedriges Gesamtgewicht hin optimiertes Setup hätte überfordern können. Die Fahrer selbst sind es auf den vorangegangenen Etappen wohl schon manchmal, vielleicht hätte man im Vorfeld besser auch hier auf ein günstigeres Leistungsgewicht geachtet. Hrhr.

Dieser Erkenntnis trägt man dann auch in einem namenlosen Hotelzimmer Rechnung und befreit sich von reichlich unnötigem Ballast.

Unterm Strich darf die DVD 2 wohl durchaus als Highlight der Kollektion gelten, man vermißt als fernsehender Endurist natürlich etwas die fahrerischen Details, die zugunsten der aufregenden Landschaft und wohl auch als Tribut an das angepeilte Format der Episoden aber gerne ein wenig zurückstehen können.

Wie eingedenks der letzten TLWR-Folge erwähnt, durften wir gespannt sein, wie sich das Gespann McGregor/Boorman in Kanada so schlagen und ob der leidgeprüfte, aber offenbar mit einem zweckmäßigeren Motorrad ausgestattete Kameramann seine BMW zurückbekommt.

DVD 3:

Nun, diese Fragen möchte ich der Reihe nach beantworten: Die vom Team befahrenen Wege sind allesamt leicht sandig oder gar asphaltiert und die größte Gefahr droht (wie so oft) von unaufmerksamen Dosentreibern, die einem die Vorfahrt nehmen, oder, wie im gezeigten Fall, dem Kradisten schlicht hintenrein donnern.

Ein Wunder, daß da nicht mehr passierte als ein eingedrücktes Topcase und der obligatorische Rahmenbruch, der sich aber erst später herausstellte. Der beteiligte Kleinwagen von Honda sah ärger aus. Ein wenig komisch mutet es den Zuseher jedoch schon an, wie sich McGregor am Abend nach dem Crash noch mit dem offensichtlich eben volljährigen Unfallfahrer telefonisch in Verbindung setzt, sich nach dessen Befinden erkundigt und seine Befürchtungen mit den großherzigen Worten, es sei ja nichts passiert etc. zerstreut und mahnt, er solle in Zukunft eben ein wenig besser auf Motorradfahrer achten. Kintopp. Zumindest ein - völlig berechtigter - Obulus erschiene mir hier doch das Normalste der Welt.

Auch Boormann hat Pech, ihn schneidet augenscheinlich ein Rechtsabbieger.

Im kanadischen Motoradshop werden die R1150GS dann mit straßentauglichen Reifen neu besohlt und mit weiteren Sponsoraufklebern versehen. Wie durch ein Wunder taucht auch die (alte?) BMW für den Kameramann (wieder?) auf. Der Kommentar geht darauf meines Wissens nach nicht ein.

Die Wikipedia weiß hier angeblich mehr: "Der Rahmen der Maschine von Claudio von Planta brach [...]. Nach Schweißarbeiten [...] versagte dann das Integral-ABS. [...] anzunehmen, daß der Defekt durch unsachgemäßes Elektroschweißen entstanden ist [...] Aufgrund der offensichtlichen Unfahrbarkeit [...] wurde die BMW R 1150 GS Adv. von Ulaangom (Mongolei) nach Ulaan Baatar (Mongolei) verschifft, und dort repariert. [...]". Hier auch einige lustige Seitenhiebe auf ABS und dessen "Restbremsfunktion" - ein Schelm, wer Böses dabei denkt und daraus auf die Natur der Autoren dieses Artikels schließt.

Wir verfolgen das Team noch einige Male beim Zelten in malerischer Landschaft und vor Tankstellen, die Marschrichtung der nun mit Lederkluft sowie coolen Sonnenbrillen ausgestatteten "Biker" sieht jetzt klar nach "Ankommen" bzw. Kilometerfresserei aus, zwischendurch steht noch ein Besuch der amerikanischen Schwermetallschmiede in Milwaukee an. Leider werden nach dem Werksbesuch statt der dort ebenfalls gefertigten sportlichen Buells nur chopperartige Konstrukte probegefahren.

Die Krone setzt diesem Treiben schließlich C. Boorman auf, als er vor versammelter Mannschaft der aus diversen Reality Soaps wohlbekannten Firma "Orange County Choppers" gesteht, daß sich diese Spezialumbauten doch eigentlich ganz manierlich führen. Na klar. Im Vergleich zu einer Sackkarre vielleicht.

Schließlich spurtet man von Chicago weiter nach New York, wo einer hollywoodreifen, erneut tränenreichen aber etwas länglichen Familienzusammenführung nichts mehr im Wege steht.

Im Bonusteil der dritten DVD gibt es noch weitere Interviews, nähere Details zur "Road of Bones", der transsibirischen Straße zum Polarmeer und ein paar Worte zur Reifenpanne, die aus einer seitlich aufgeschlitzten Karkasse bestand. Wie diese repariert wurde, bleibt jedoch weiterhin offen.

###FAZIT:

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß TLWR eine durchaus unterhaltsame Abwechslung zum drögen "Monstermaschinen"- (aka. "viele schmutzige Männer, wie sie mit riesigen Geräten unter extremen Zeitdruck schwere Bauteile von A nach B befördern"), "Zu Besuch beim weltgrößten Schokopralinenhersteller"- und "100 Kumpelz auf der Ölbohrinsel"-Einerlei im Fernsehen ist. Man lernt die Schauspieler Boorman und McGregor von einer anderen, etwas privateren Seite kennen und auch Fernreisesüchtige bzw. Motorradabenteurer kommen bei der glücklicherweise nicht ganz so cleanen Show auf ihre Kosten.

Der Charme einer draufgängerischen Zweimannaktion bleibt allerdings im Laufe der Episoden etwas auf der Strecke. Ich kann mich daher der euphorischen IMDB-Wertung von 9.4/10 hinsichtlich 7.3/10 für "Dust To Glory" nicht ganz anschließen, v. a. der Aufmacher "2 men, 2 bikes, 20,000 miles" weckt Erwartungen, die nicht in vollem Umfang erfüllt werden. 8 von 10 Punkte - das Amazon-Äquivalent von vier Sternchen ist aber fair und durchaus gerechtfertigt.
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Long Way Round [Special Edition] [3 DVDs]
Long Way Round [Special Edition] [3 DVDs] von Russ Malkin (DVD - 2006)
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