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am 8. Dezember 2005
1986 veröffentlichte David Sylvian die Doppel-LP "Gone to Earth" als zweites Soloalbum nach dem Ende von Japan (das erste war "Brilliant Trees", 1984). Deutlich ausgeglichener und ruhiger als der Vorgänger bestand die erste LP aus Vocaltracks, während die zweite ausschließlich instrumental war.
Die Tracks der ersten LP versetzen mich auch nach fast zwanzig Jahren noch jedes Mal in diese Stimmung "Blutroter Sonnenuntergang und ein Glas Rotwein auf einer einsamen Wiese" wie es kein anderes Album von irgend einem Künstler jemals geschafft hat. Den passenden Abschluss der ersten LP bot das wundervolle "Silver Moon", bei dem die Sonne dann untergeht und das letzte Abendrot langsam dem fahlen Mondlicht Platz macht.
Die zweite LP wurde durch den Song "The Healing Place" eingeleitet, auf dem ein Sample aus einem Vortrag des Düsseldorfer Künstlers Joseph Beuys zu hören ist. Es gab insgesamt zehn sehr ruhige und atmosphärische Tracks. Zum nebenbei hören völlig ungeeignet, da sie dann am Ohr vorbei rauschen und kaum etwas hinterlassen, entfaltet sich bei voller Konzentration unter dem Kopfhörer oder in einem möglichst abgedunkelten Raum ein wahres Meisterwerk.
Vermutlich aus Kostengründen wurde bei der (ursprünglichen) CD-Ausgabe von "Gone to Earth" die zweite LP rigoros um vier Titel gekürzt, um das Album als Einzel-CD heraus bringen zu können. Das war für mich schon immer ein Frevel!
Jetzt aber gibt es "Gone to Earth" endlich auch als remasterte Doppel-CD im Digipak. Das lieblose Booklet der alten Ausgabe ist einem (auch nicht informativeren) silbrigen Miniposter gewichen, was aber allein betrachtet keinen besonderen Kaufanreiz darstellt. Erweiterte Linernotes o.ä. sucht man vergeblich.
Auf der Instrumental-CD ist aber wieder alles komplett wie einst auf der LP, und die Vocalseite wurde um drei Remixversionen erweitert, die sich meines Erachtens nicht allzu wesentlich von den ursprünglichen Versionen unterscheiden. Ob es eine gute Idee der Plattenfirma war, unter dem Gesichtspunkt "Value for Money" den perfekten Schlusspunkt "Silver Moon" zu entkräften, sollte aber jeder für sich entscheiden.
Im Normalfall bin ich kein Mensch, der sich eine Platte noch einmal kauft, nur weil sie jetzt "remastered" ist und vielleicht mit ein paar (häufig zu Recht zuvor unveröffentlichten) Bonustracks aufgeblasen wurde. In diesem Fall liegt es aber anders. "Gone to Earth" war immer ein Doppelalbum, und der Makel der Kürzung ist nun endlich behoben.
Und übrigens: "Gone to Earth" ist bis heute eine der atmosphärischsten, romantischsten und einfach schönsten Platten, die ich je gehört habe. Viel, viel mehr als nur Popmusik!
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am 20. Januar 2006
GONE TO EARTH ist aus Sylvians düsterer Zeit. Auch ist es aus der Zeit, als er sich noch viele, viele tolle Musiker heranholte. Hier gibt es Steve Jansen und Robert Fripp, Mel Collins, Kenny Wheeler, John Giblin und andere zu hören, die allesamt den Klang der Platte intensiv mitprägen. Joseph Beuys und J.G. Bennett tauchen in Sprachsamples auf.
Die Musik holpert oft und klingt nicht wie eine typische glattpolierte 80er-Jahre-Scheibe. Die eine Hälfte (LP 1) ist im Original ausschließlich aus Songs bestehend, die andere (LP 2) durchgängig instrumental, und so, wie Sylvian damals mit Alchimie und Esoterik beschäftigt war, ist sie ein Ausdruck von Leiden auf der einen und Reinigung oder Heilung auf der anderen Seite. So viel zur Thematik der Platte. Spielerisch gibt es hier tollen Gesang, ebensolche Soli von Fripp, Collins und Wheeler, und insgesamt sehr tiefgehende Stimmungen und Athmos.
Nun zur Neuauflage. Der Sound ist immer noch, wie das Original, relativ schwammig. Das liegt sicherlich am Material. Für den Fan ist es oft notwendig, alles zu besitzen; aber die neu ergänzten Stücke, die auf der ursprünglichen 1-CD-Version gegenüber der Doppel-LP fehlten, sind qualitativ nicht der Brüller, der die zusätzliche Anschaffung nötig machen würde. Und es ist bei Konzeptalben oft schade, wenn ursprüngliche Albums- oder Seiten- Enden nicht mehr gelten und noch Bonusversionen dran geklatscht werden. So auch hier.
Wie dem auch sei, wer musikalische Melancholie und Weltschmerz mag: Hier ist das Album dazu. Eine wundervolle Reise.
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am 18. Januar 2009
1986 veröffentlichte David Sylvian die Doppel-LP "Gone to Earth" als zweites Soloalbum nach dem Ende von Japan (das erste war "Brilliant Trees", 1984). Deutlich ausgeglichener und ruhiger als der Vorgänger bestand die erste LP aus Vocaltracks, während die zweite ausschließlich instrumental war. Nach dem bei Kritikern für seine ungewöhnliche Instrumentierung beliebten "Brilliant Trees" wurde "Gone to Earth" wegen seiner Poplastigkeit damals von vielen als Enttäuschung bezeichnet.

Die Tracks der ersten LP sind verträumter Jazzpop, allesamt mit dem Gesang von David Sylvian. Kaum ein anderes Album passt so gut zu der Stimmung eines romantischen Sonnenunterganges wie diese erste LP/CD. Den passenden Abschluss der ersten LP bot das wundervolle "Silver Moon", bei dem die Sonne schließlich sinkt und das letzte Abendrot in Mondlicht übergeht.

Die zweite LP wurde durch den Song "The Healing Place" eingeleitet, auf dem ein Sample aus einem Vortrag des Düsseldorfer Künstlers Joseph Beuys zu hören ist. Es gab insgesamt zehn sehr ruhige und atmosphärische Tracks. Zum nebenbei hören sind sie völlig ungeeignet, da sie dann am Ohr vorbei rauschen und kaum etwas hinterlassen. Dem konzentrierten Hörer entfaltet sich dagegen ein weiteres Meisterwerk.

Vermutlich aus Kostengründen wurde bei der ursprünglichen CD-Ausgabe von "Gone to Earth" die zweite LP um vier Titel gekürzt und das Album zur Einzel-CD komprimiert. Ein Frevel an diesem Meisterwerk, der nicht zuletzt die bewusste Trennung der beiden völlig unterschiedlichen Seiten des Albums aufhob.

Jetzt gibt es "Gone to Earth" endlich wieder als Doppelalbum.

Auf der Instrumental-CD ist wieder alles komplett wie einst auf der LP. Die Vocalseite wurde dagegen um drei Remixversionen erweitert, die sich meines Erachtens kaum von den ursprünglichen Versionen unterscheiden. Ob es eine gute Idee der Plattenfirma war, unter dem Gesichtspunkt "Value for Money" den perfekten Schlusspunkt oder Übergang zur zweiten Platte, den Sylvian mit "Silver Moon" gesetzt hatte, zu entkräften, kann jeder für sich entscheiden.

Im Normalfall bin ich kein Mensch, der sich eine Platte noch einmal kauft, nur weil sie jetzt "remastered" ist und vielleicht mit ein paar (häufig zu Recht zuvor unveröffentlichten) Bonustracks aufgeblasen wurde. In diesem Fall liegt es aber anders. "Gone to Earth" war immer ein Doppelalbum, und der Makel der Kürzung ist nun endlich behoben.

Eine geeignete Einstiegsplatte in die Welt des David Sylvian, die niemandem, der Romantik ohne jede Kuschelrockschnulzigkeit mag, fehlen sollte. Ein zeitloser Klassiker.
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am 14. März 2005
Es gibt wenige Alben bei von denen man sagen kann: Hier stimmt jede Note. Die Drums von Janssen sorgen für eine tiefe Athmosphere und die Gitarre von Fripp mit dem Frippertronik Effekten sorgt ihr übriges um diesem Album eine wunderbar schwebende Stimmung zu geben. Über allem schwebt die leicht melacholische Stimme Sylvians. Als Doppel Album in der Weatherbox erschienen, ist die Remastert Version um einige der Instrumentalen Stücke eingekürzt. Dies finde ich persönlich sehr schade, da gerade die Instrumentalen Stücke dazu angedacht sind einen Menschen in eine Art kreative Stimmung zu versetzen. Einfach mal aufs Sofa zurückziehen mit einer Flasche Wein und diese unglaublich gute CD genießen. Für mich ist die Gone to Earth Sylvians Meisterwerk.
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am 10. November 2001
Hier arbeitet Sylvian zum ersten Mal mit Robert Fripp von King Crimson zusammen. Er entfernt sich dabei zunehmend von den Wurzeln seiner ehemaligen Band JAPAN und findet seinen eigenen Stil. Fripp prägt das Album dabei mit seiner komplexen Gitarrenarbeit.
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am 20. Januar 2012
Für mich das beste Album, das ich kenne. Habe die Platte bereits 1984 aufgrund einer Empfehlung meiner damaligen Freundin erworben und seither innigst in mein Herz geschlossen. Nach mindestens 200-maligem Hören kann ich nur ein Fazit ziehen: Mehr Ambient/Blues/Gefühl/Atmosphäre geht -für mich- nicht. Und es nutzt sich nicht ab, im Gegenteil. Wenn ich es höre, fühle ich mich zeitlos und mit allem vereint. Aber Vorsicht: hier klingt purer melancholischer Weltschmerz. Ich liebe es.
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am 24. April 2003
Als Japan-Fan der ersten Stunde bin ich natürlich bei Mr. Sylvian voreingenommen aber dieses zweite Soloalbum des Meisters kann man eigentlich mit fünf Sternen nur als unterbewertet bezeichnen. Im Vergleich zum Erstling "Brilliant Trees" ist "Gone..." düsterer und experimenteller. Vor allem die instrumentalen Stücke sind definitiv nichts für die Masse aber wer einmal "Laughter and Forgetting" und vor allem "Before the Bullfight" gehört hat, wird von diesem Album nicht mehr loskommen. Einfach zurücklehnen und geniessen!
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