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am 18. Juli 2006
Wenn ein Bild mehr als tausend Worte sagt, so wären diese im Fall von "Roscoe" allesamt gelogen. Das Cover der Midlake-Maxi zeigt einen sattgrünen Wald, von einem gelblichen Rahmen umgeben und lässt seinen Betrachter in dem Glauben, es handele sich vielleicht um eine Tschaikowsky-Oper, eine Klassik-Compilation oder ähnliches, nur ganz sicher nicht um eine Alternativ-Band aus den USA.

Den Überraschungseffekt haben die fünf Texaner also schon mal auf ihrer Seite. Auch deshalb, weil sie im aktuellen Retro-Wiederbelebungswahn einen Stil ausgepackt haben, der tatsächlich schon totgeglaubt war. Sie berufen sich weder auf die Gang Of Four, noch auf die Pixies oder die Talking Heads. Harmonischer, psychedelischer Folkrock ist bei Midlake angesagt. "Quiet Is The New Loud" hätte man vor einigen Jahren noch geschrieen, als ruhigere Töne mehr angesagt waren als alles andere.

"The Trials Of Van Occupanther" ist bereits Album Nummer 2, aber das weiß kaum einer. Das Debüt "Bamnan And Silvercork" wurde 2004 hochgelobt und zugleich komplett übersehen. Zuviel Wintergarten, zuwenig Garage für die moderne Rockwelt. Mit der neuen Platte dürfte die Aufmerksamkeit weitaus höher ausfallen: sie touren mit den Flaming Lips und haben in US-Schauspieler Jason Lee einen prominenten Befürworter. Artverwandte Bands wie Grandaddy, Wilco oder My Morning Jacket sind zudem in mehr Mündern als je zuvor, sprich: die Zeit ist auch für Midlake endlich reif.

Das Zeug zum Erfolg haben sie sowieso: alle Bandmitglieder sind bestens ausgebildete Musiker, Absolventen der North Texas School Of Music, also die filigransten Instrumentalisten seit Dream Theater. Ihr Sound klingt reif und in seiner Lockerheit spektakulär. Die Balladen gehen runter wie Butter, Tim Smiths Stimme ist sanfter als die von Rufus Wainwright. Das Klavier ist Trumpf, und doch besitzen die Lieder Tempo und Power. Das Märchenhafte an "The Trials Of Van Occupanther" erklärt dann letzten Endes auch irgendwie das Artwork als eine Art Zauberwald. Midlake entzücken, und das dürfen diesmal auch ruhig alle mitkriegen. Verdient hätten sie es. - Frank Schwalm -
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Kann Pop independent sein? Im Fall von Midlake offenbar schon. Es ist, als hätten sie ein Negativ von Popmusik angefertigt und absichtlich mit einigen Kratzern versehen, bevor sie es zum Entwickeln ins Labor gebracht haben. Das Ergebnis ist merkwürdig: Zitate allerorten, von den Beatles zum Beispiel, und doch stets auch etwas Unfertiges, perfektionistischer Dilletantismus quasi. Das ist erfrischend, und das CD-Cover verstärkt diesen Eindruck. Die gitarren-und pianogetragnenen Folksongs sind spärlich mit Violine und Flöte betupft. Man geht also über das übliche Instrumentarium hinaus und bleibt trotzdem intim. Und auffällig ist das gekonnte Arrangement der einzelnen Stimmen, die trotzdem reichlich introvertiert daherkommen. Nicht schlecht gemacht!
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am 4. Januar 2008
Es wäre Unrecht wenn man von diesem Album nur den Titel "Roscoe" als hervorragend bezeichend würde. Immerhin stimmt wirklich das ganze Album. Man hört einfach dass Midlake ihr Handwerk beherschen. Sie setzen die Instrumente ein und auch schiefe Töne führen immer zu der Stimmung die zu dem Song passt.
Man nehme nur "Young Bride": Die schiefe Violine am Anfang, lässt einem einen Schauer über den Rücken laufen. Und dann der Text. "My young bride why are your shoulders like that, of a tired old woman." Und dann der Bass. Perfekt!
Ich danke dem Kerl der mir diese CD geliehen hat, denn Midlake ist wirklich eines der besten Alben die ich je gehört habe.
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am 29. Mai 2015
Was für eine wunderschöne Platte! Midlake wurden ja durch Antiphon ein bisschen bekannter in Deutschland, allerdings war da ihr großartiger Songschreiber Smith schon weg. Hier, auf dem meisterwerk der Band kein einziger Ausfall. Americana Pop oder Soft Rock, wenn man will. Anspieltipps: Roscoe und Head Home. Das Album hat etwas Sakrales, wunderbare Harmonien, lyrisches Gitarren. Unbedingt entdecken!
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am 3. Mai 2008
Ich muss gestehen, ich habe nur in dieses Album reingehört, weil mein Lieblingssänger Brett Anderson (Suede) in einem Statement angab, dass dieses Album sein pesönlicher Favorit des Jahres 2007 ist. Und was soll ich sagen? Allein die Hörproben haben mich überzeugt, so dass ich mir das Album zugelegt habe. Ich meine eine Musikmischung dabei zu erleben, wie bei keiner anderen Band. Vielleicht würden heutzutage die Bealtes so klingen... melancholisch, romantisch, melodiös und einfach nur träumerisch, alles, was eine Indie/Pop-Band mit folkloreartigen Arrangements nur ausmachen kann. Texas/USA? Ich war mir sicher, die Band käme aus England... kaum zu glauben, dass so eine feine Musik im Amiland heutzutage noch zu finden ist. Ich bin dankbar für den Tip, Mr. Anderson! ;-)
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am 18. Juni 2006
Mit Texas verbindet man im allgemeinen todesmutige Rodeoreiter, geldvernarrte Ölmagnaten, oder sich mitunter an Brezeln verschluckende amerikanische Präsidenten.

Man denkt also eher an grobschlächtige, testosteronaussondernde Menschen.

Midlake, die aus dem texanischen Kaff Denton stammen, passen aber so gar nicht in dieses Bild.

Wir haben es hier eher mit fünf feingliedrigen, bescheidenenen und verträumten Zeitgenossen zu tun.

Das Universum von Midlake spielt sich eher in der Natur ab, in den Bergen("It covers the hillside"),im Wald,auf der Jagd("Chasing after deer").

Feinster, von dern 1970er Jahren inspierierter Folkrock,fernab des New Wave Revivals, welches sich gerade in England abspielt.

Geigen, Flöten, Pianoklänge, all das, was das schmachtende Herz begehrt.

Und dabei gelingt immer das Kunststück, am Kitsch vorbeizuschrammen, wenn auch manchmal nur ganz knapp.Dafür sorgt in der Regel, der zuweilen leidvolle Gesang des Frontmannes Tim Smith, welcher insbesondere bei Branches stark an Thom Yorke erinnert.

Die Schönheit des Leidens könnte man gar sagen.

Mit den Flaming Lips haben sie zugleich prominente Fürsprecher, wie auch einen wichtigen Einfluss,wenn auch Midlake mit überirdischen Dingen, wie z.B. Ufos nur wenig anfangen können.

Ansonsten dürfte man am ehesten Bands aus den 1970er Jahren , wie z.B. Fleedwood Mac, aber auch durchaus die Beatles,oder John Lennon, als Inspiration sehen.

Midlake, eine von den Krtikern geschätzte Band, die auch der neugierige Freund von neuer Folkmusik, entdecken sollte.
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am 3. Januar 2016
Eins meiner Lieblingsalben.
Die Texte sind manchmal zum schmunzeln aber fügen sich zu einer sinnigen Einheit mit der Musik zusammen.
Jedes Album der Band hat seinen eigenen Stil und seine eigene Stimmung und doch haben Midlake einen ganz eigenen Sound der sie unverkennbar macht.
Ich kann das Debutalbum " Bamnan and silvercork " und eigentlich auch alle anderen Veröffentlichungen, einschließlich des aktuellen Albums "Antiphon" welches ohne den bisherigen Sänger aufgenommen wurde, uneingeschrenkt empfehlen.
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am 30. Januar 2007
Da nuscheln sie ein bisschen los in ihrem ersten Titel "Roscoe", dann kommen die Gitarren und so langsam steuern sie einen geraden Kurs. Eine Band aus Texas macht Musik die aus den 70gern kommt und doch so neu klingt, wie geht das?

Erst einmal sind sie ausgezeichnete Musiker und Sänger, das hört man in vielen Harmoniegesänge, die immer ein wenig an CSN&Y erinnern. Tim Smith gibt der Band die Hauptstimme und angeblich auch die Richtung vor. Hat man die CD einmal gehört, nimmt man sie nicht so schnell wieder aus dem Player heraus.

Schön!!!
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am 11. Januar 2012
Ich bin DJ/Midlake Fan und muss sagen, "The Trials of Van Occupanther" ist und bleibt der absolute Hammer:), da passt durchgehend einfach alles: Drive, Melodie, Gesang, Gitarre usw. sehr abwechslungsreich, schräg, Rockig und mit Tiefgang bzw. Höhepunkt. Mit "Young Bride" (Disco Hit) und "Head Home" (das Gitarrensolo zum Ende lieb ich), sind auch "Kommerzielle" Songs drauf, die sich für nen Disco/Tanzabend eignen. Bei uns in der Disco klappts, zwischen Fleetwood Mac, John Butler, Alex Harvey und Jimmy Page & Robert Plant, ist Midlake gut angekommen, und jetzt quasi immer dabei. Dieses "Trials of Van Occupanther" Album können die jungs von Midlake einfach nicht mehr toppen, verdammt schade.. hätte gern mehr schrägen und abwechslungsreicheren Sound richtung: "Roscoe", "Head Home", "Young Bride" und "It Covers the Hillsides" gehört. Bei "Courage of Others" denk ich immer "jetzt muss doch mal was abgehen" aber bevor das passiert, is das Album zu Ende:(.
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am 21. Mai 2009
Für mich und mein musikalisch kritisches Umfeld bedeutet dieses Album das AHA-Erlebnis in diesem Jahr (2009). Man lese die Bewertungen der Einzel-CD und lasse sich davon überzeugen. Doch bevor man die Einzel-CD kauft, höre man sich meinen Tip an: Diese Doppel-CD enthält eine EP von Midlake, die den Genuss des Albums "Trials of Van Occupanther" verlängert, erweitert und vervollständigt. Meiner Meinung nach ist auch eines der besten Stücke darauf: "Excited but not enough". Im Vergleich zu den anderen Stücken relativ rauh und düster mit treibenden Drums und einer Stimme, die Thom Yorke von Radiohead gerecht wird, ohne diese kopieren zu wollen, nein, der Typ von Midlake klingt einfach so - da kann er ja wohl nichts für! :-)
Ok, der Preis ist etwas happig, aber wer googeln kann, bekommt diesen Doppelpack auch für ein paar Euro weniger, irgendwo.
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