Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More HI_PROJECT Fashion Sale Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
54
4,3 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:29,99 €+ 3,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 22. Juni 2007
Ich kann mich den beiden vorangehenden Rezensenten nicht anschliessen und glaube deren schlechte Kritik beruht auf falschen Erwartungen.

Selbstverstäbdlich geht es in diesem Film zum "Thema Wissenschaft und Spiritualität" NICHT "richtig ab". Selbstvertändlich gibt es keinen Handlungsfaden und auch keinen kecken Moderator, der mit flotten Anekdoten über erwartungs-verursachte Langeweile hinweg amüsiert.

Selbstverständlich, denn der Film heisst "Die grosse STILLE" und ZEIGT das abgeschiedene, kontemplative Leben der Mönche.

Er ist kein Bericht darüber, sondern er will den Zuschauer mitnehmen und ihm - so gut es in einem Film geht - einen Geschmack dieses Lebens geben; einen Anklang der Stille, des Nachdenkens und der ungeteilten Aufmerksamkeit dieser Menschen, aber auch ihres Friedens, ihrer Fröhlichkeit und sogar Ausgelassenheit.

Es gibt in diesem Film nichts AN-zuschauen, aber sehr viel zu SCHAUEN.

Bitte erhoffen Sie sich keine Dokumentation über 'La Grande Chartreuse', das Mutterkloster des legendären Karthäuserordens, sondern einen Geschmack des Lebens dort.

Der Film ist wohl eher selbst eine Meditation.

Wenn Sie mit dieser Einstellung schauen und ERLEBEN, wird Ihnen der Film sicherlich genauso gut gefallen wie mir.

Ich bleibe bei 5 Sternen.

Liebe Grüsse an Sie!
22 Kommentare| 201 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2006
Und siehe, der Herr ging vorüber und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und
die Felsen zerbrach, vor ihm her; der Herr war aber nicht im Winde.
Und nach dem Wind kam ein Erdbeben, aber der Herr war nicht im Erdbeben.
Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der Herr war nicht im Feuer.
Und nach dem Feuer kam ein stilles sanftes Sausen.
1. Buch der Könige, 19/11-13
Lärm, Hektik, Technisierung und Kommunikationsüberfluß sind Fremdwörter für die Mönche des Grande Charteuse, dem Karthäuserkloster in den Alpen Frankreichs. Der Regisseur und Produzent Philip Gröning hat die Mönche ein halbes Jahr lang begleiten und beim Beten und Arbeiten filmen dürfen. 19 Jahre nach der ersten Anfrage, bekam er schließlich die Drehgenehmigung und war damit der erste Filmemacher, der das Kloster betreten durfte.
DIE GROSSE STILLE ist kein gewöhnlicher Dokumentarfilm. Zwar dokumentarisch, jedoch ohne erklärende Worte, untermalende Musik oder Dialoge, haben die Mönche des als am strensten geltenden Ordens doch ein Schweigegelübde abgelegt. Ein Titel, der hält, was er verspricht. Zweieinhalb Stunden lang ist der Zuschauer dem bezaubernedem Panorama der Alpen, den bedrückend dunklen Gängen des Klosters und den Gesichtern der Mönche ausgesetzt. Sich ständig wiederholende Rituale, die monotonen Gesänge der Morgenmessen und nicht zuletzt die Länge des Films machen einem die Zeitlosigkeit klar, die in dem Kloster seit ca. 1000 Jahren gelebt wird. Zeit, so der Regisseur, sei auch das Hauptelement des Filmes, Bild und Ton seien eher nebensächlich. Der Film sei auch, anders als bei normalen Dokumentarfilmen, nicht auf Information, sondern auf Meditation ausgelegt. DIE GROSSE STILLE ist ein Film, auf den man sich einlassen muss und den man nicht unbedingt versteht, wenn man nichts über die Hintergründe weiss. Man lebt für diese zweieinhalb Stunden in der weltlichen Abgeschiedenheit des Klosters und wird sich bewusst, in was für einer lauten, hektischen Welt wir leben, in der es sehr schwierig geworden ist, wirklich zur Ruhe zu kommen. Philip Gröning beschreibt seinen Film nicht als Erzählung, sondern als Kloster. Und diesen Eindruck bekommt man auch vermittelt.
Es ist trotz aller Strenge und Eintönigkeit des Klosters beeindruckend zu sehen, in welchem Ausmaße diese Mönche ihr Leben der Stille vor Gott gewidmet haben. Selbst bei dem wöchentlichen Spaziergang, bei dem es den Mönchen erlaubt ist, miteinander zu sprechen und sich auszutauschen, wird hauptsächlich über theologische Themen diskutiert.
DIE GROSSE STILLE. Ein außergewöhnlicher Film, kein Popcornkino. Eine Reise in die Stille.
0Kommentar| 167 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juli 2007
Dieser Film bewegt. Nachdem man den Abspann gesehen hat, bleibt man noch lange bewegungslos sitzen, still, nachdenklich, in sich gekehrt. Dieser Film ist völlig anders als andere Filme, er stellt unsere Sehgewohnheiten auf eine Zerreißprobe und ich kann verstehen, wenn viele dem nicht gewachsen sind. Diejenigen jedoch, die durchhalten, wird das Geheimnis des Lebens offenbart. Es geht nicht um Kommerz, um Erfolg, um Schnelligkeit auf der Suche nach dem Sinn des Seins. Wahres Glück findet sich nur in der Stille. Und in der Geduld. Der Film hat keinen roten Faden, das ist richtig. Doch warum sollte er ihn haben in einer Welt, in der Zeit und Raum unwesentlich sind? Die Welt, wie wir sie allgemein sehen, ist, auf das rein geistige beschränkt, nicht linear. Es gibt keinen Anfang und kein Ende, keinen Morgen und keinen Abend. Alles ist jetzt, alles existiert im Moment. Die Spiritualität, die die 20 Mönche in ihrer Gemeinschaft und in ihrer Hingabe an Gott gefunden haben, vermittelt dieser Film aufs Vortrefflichste. Diesen Film zu sehen ist kein Genuß, er hinterläßt viele Fragen und tiefe Spuren. Aber er bereichert ungemein und man tritt verändert nach 160 Minuten aus ihm wieder hervor. Sehr empfehlenswert!
0Kommentar| 67 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2007
Nichts ist den vorangehenden Rezensionen hinzuzufügen. Der Film schafft es, die Zuseher die Stille und das Zeitmaß der Mönche erfühlen zu lassen. Ohne Worte und Kommentare spricht der stille Alltag der Kartäuser für sich und man spürt, für 160 Minuten den tiefen Glauben und das Denken dieser Mönche zu verstehen.

Nach dem Erleben dieses Filmes, den ich schon mehrfach Bekannten geliehen habe, ist es immer für eine Zeit lang still geblieben.

Der Film zeigt: Man braucht nichts zu wissen, um alles zu verstehen. Keine Kommentare sind notwendig.

Vielleicht braucht der in der säkularen Gesellschaft lebende Mensch viel öfter solche Ausflüge in tiefe Spiritualität, um wieder zu sich und Höherem finden zu können.

Unbedingt zu empfehlen.
0Kommentar| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. November 2007
Ich habe diesen Film sehr genossen, als visueller Typ bin ich voll auf meine Kosten gekommen.
Die meditative Stimmung nahm mich im Verlauf des Filmes zunehmend ein. Zu Beginn wünschte ich mir noch mehr Text um Informationen zu bekommen, doch irgendwann erkannte ich, wie unnötig diese sind. Diesen Film sieht man mit dem Herzen, mit dem eigenen Geist.
0Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. April 2006
in diesem film wird nicht nur das leben der mönche auf intime aber respektvolle weise gezeigt, es wird auch dessen hauptbestandteil vermittelt: stille.
Dieser Film verlangt vom zuschauer geduld, observation und kontemplation, was dazu führt das er sicherlich nicht für jeden ist - mehere mit-zuschaer im kino verliessen den saal.
das hier ist kein leichtes entertainment mit wohlklingenden kommentaren und rasanten schnitten. allerdings wird derjenige, der sich auf den film einlässt, reich belohnt. allein die szenen der mönche im schnee sowie die des interviews mit dem blinden mönch sind zu tiefst berührend.
dieser film ist wie eine meditation - mit aller anstrengung die sie dem neuling bereiten kann, aber auch mit all den positiven effekten und wirkungen.
0Kommentar| 61 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Februar 2008
Während der Refomation und Säkularisierung der letzten Jahrhunderte sind besonders sich hauptsächlich der Kontemplation widmende Orden als Orte für Faulpelze und Schmarotzer in Verruf gebracht und abgeschafft worden. Darüber handelt dieser Film nicht. Vielmehr versucht er zu dokumentieren, welch großer Reichtum (Gott) in der Stille, der Einsamkeit und im Schweigen zu finden ist, was ihm durchaus gelungen ist. Seit jeher haben sich Menschen vom närrischen Lärm und geistlosen Getriebe der Welt abgestoßen gefühlt und sich in die Stille zurückgezogen. Dazu braucht man nicht unbedingt in ein Kloster einzutreten, aber es ist ein möglicher Weg, den wir uns auch in Zukunft bewahren sollten.
11 Kommentar| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Oktober 2008
Man mag zu dem Film stehen wie man will - allein die Tatsache, dass es ihn gibt, ist schier unglaublich. Denn die Kartäuser leben absolut abgeschlossen in ihrer eigenen Welt. Wenn man nicht Prior ist oder sonst durch irgendeine Besonderheit dazu genötigt wird, verläßt man als Kartäuser das Kloster nie wieder. Die fein abgestimmte und durch fast 1000 Jahre erprobte Mixtur aus Eremitentum und Gemeinschaftsleben ist auch in der Architektur sichtbar.
Dass sich eine solch abgeschlossene spirituelle Gesellschaft entschließt, einem Filmemacher Zutritt zu gewähren und ihr Leben zu filmen, ist schon etwas sehr Besonderes. Diese Kartäuser hatten den Mut sich einer Welt zu zeigen, die sie eigentlich verlassen haben, für die sie aber gleichwohl beten und sich mitverantwortlich fühlen.
Es mag Kritiker geben, die den Mönchen vorwerfen, sie würden ein bequemes und privilegiertes Leben führen - aber wer möchte mit ihnen wirklich tauschen?...
Diesen Film sehen ist wie ein Tag im Kloster, wie kleine Exerzitien. Immer wieder, wenn ich diese Reise in die Grande Chartreuse mitmache, bin ich nachher ein wenig verändert - ich sehe die kleinen Dinge, ich meide bewusst Lärm, ich nehme mir mehr Zeit für Spirituelles. Wenn die Wirkung wieder nachläßt, und das tut sie natürlich nach einiger Zeit, reicht oft schon die Erinnnerung an das Gesehene, um wieder Sehnsucht nach der "großen Stille" zu bekommen.
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2010
"Die große Stille" ist nicht bloß Dokumentarfilm über ein Schweigekloster, es ist ein visuell - geschaffenes Kunstwerk, das weit mehr in sich birgt, als allein für das Auge da zu sein. Der Ausgangspunkt sind Bilder, Bilder die der Zuschauer auf sich wirken lässt, die aber Nachhall finden können in der Gedankenwelt jedes Einzelnen für sich. Dieser Film hat weder Handlungsfäden, gebändigt - willentlich hervorgezauberte Struktur, noch einen Spannungsaufbau, er ist einfach da und geht an einem vorüber, - doch nicht spurlos oder atemlos - ganz im Gegenteil, Gedanken - und Eindrucksvoll. Verglichen mit der Hektik, Geheztzeit und Stresszeit unserer Gegenwart, wirkt dieser Film für den "modernen Menschen", sicherlich wie ein Ablauf in "slow motion", aber wenn man sich diesen fast zweieinhalb Stunden wirklich hingibt, erkennt man, dass alles was wir tatsächlich brauchen zum Leben auf dieser Welt, verborgen ist in der Ruhe und Einfachheit - nicht Einfachheit und Bequemlichkeit im Denken, die Einfachheit hier zu sein, aber den selbstauferlegten Aufruf, zu suchen. Die Gesichter der schweigenden Mönche versprechen eine glücklichere Wesensart als die altvertrauten gehezt - aggresiven Gesichter unserer rasanten Zeit, die ausschließlich auf Druck, Leistung, Verschwendung und Verblendung baut. Das "Stillehalten" in Gott, ihn auf diese Weise zu erleben ist bloß ein anderer Weg, sich selbst zu erleben, selbst außerhalb zu erleben, doch immer im Einklang - durch die Stille.

Gernot Breimann
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Die große Stille" muss man wohl im Kino sehen. Und dies nicht nur, weil dann die Qualität besser ist, sondern auch, weil man dann nicht allein ist. Gröning hat keinen Film im eigentlichen Sinne oder gewohnten Stil gedreht, sondern seine Eindrücke in Bilder gepackt. Seltsam ist es, wenn man diesen Film mehrere Male gesehen hat. Mir war der Wechsel der Einstellungen beim dritten Sehen zu schnell. Dieser Film ist eine Zumutung und der muss man sich stellen wollen. Hat man es getan, bleiben die Bilder wie Mantras eine beruhigende Quelle. Und man kann diesen Film auch schauen und einen großen Gewinn davon haben, wenn man von Kirche und Religion nicht viel hält.
0Kommentar| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,99 €
6,90 €
14,99 €
15,49 €