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3,9 von 5 Sternen
Keine Lieder über Liebe[NON-US FORMAT, PAL]
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Februar 2009
Keine Lieder über Liebe und erst recht nicht dieses hier...

Aber erst recht dieses beschauliche Stück deutscher Film irgendwo zwischen Tourdoku und Exkurs in die Zwischenmenschlichkeit.
Keine Lieder über Liebe erzählt die Geschichte von Tobias und seiner Freundin Ellen sowie Tobias' Bruder Markus, der mit seiner Band auf dem Sprungbrett zum Durchbruch balanciert. Tobias dreht eine Tourdoku über Markus und seine Hansen Band, dabei stellt sich jedoch bald heraus, dass Markus und Ellen eine Liaison hatten. Inmitten von allabendlich wechselnden Gig-Locations sickert allmählich hindurch, was Sache ist oder war, und der Touralltag lässt Klärung nur bedingt zu...

Keine Lieder über Liebe wirkt wie ein kleines Filmexperiment. Die Dreiecksbeziehung sowie das Beziehungsdilemma scheinen alltäglich und wenig besonders, erfährt jedoch an Brisanz durch den Touralltag mit der Band, wenn man kaum Gelegenheit hat, sich aus dem Weg zu gehen und Konfrontation fast unausweichlich scheint.

Die Hansen Band um Kettcar-Frontmann Marcus Wiebusch, Tomte-Chef Thees Uhlmann, Schauspieler Jürgen Vogel sowie anderen Vertretern diverser Grand Hotel van Cleef Bands gibt es in ebendieser Konstellation wirklich, so viel sei gesagt.
Im Film jedoch wirken die Bandmitglieder sowie J. Vogel im Rollentausch unsicher und deplaziert und der Konflikt nicht tragfähig genug für die Spielzeit des Films. Es ist dennoch interessant und mitunter lustig, die Menschen, die man als kleinen Mann im Ohr oder auf der Bühne kennt, vor der Kamera zu sehen.
Nichtsdestotrotz vermittelt der Film ein doch recht nettes Bild vom Touralltag einer aufstrebenden Band.

Die wahre Perle jedoch ist der Soundtrack der Hansen Band, in der sich deutsches Songwriting a la Tomte und Kettcar vereinigt!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. September 2010
Ich als Fan deutscher Filme finde "Keine Lieder über Liebe" absolut herausragend!
Als ich ihn das erste Mal sah, wusste ich nicht, dass der gesamte Film improvisiert war. Ich merkte nur, dass etwas "anders" war als bei anderen Filmen. Erst beim Anschauen der Extras wurde mir bewusst, wie dieses Projekt entstanden ist. Und daraufhin habe ich mir den gesamten Film nochmal angesehen - und zwar mit Audiokommentaren... Allein das fand ich faszinierend, weil ich bei bisherigen Filmen nie viel mit Audiokommentaren anfangen konnte. Hier fand ich es total spannend, in einzelnen Szenen die Sicht der Schauspieler vermittelt zu bekommen und mit Hintergrund-Infos versorgt zu werden. Also: Wer den Film mag, sollte auch dem Audiokommentar Beachtung schenken!

Ich finde es sehr mutig, ein solches Projekt zu starten. Sicher auch seitens der Filmemacher, da ja gar nicht klar war, in welche Richtung das Ganze gehen wird... vor allem aber seitens der Schauspieler, weil ich glaube, dass man nicht mehrere Wochen lang Tag und Nacht in einer Rolle verbringen kann, ohne dabei auch einiges von sich selbst zu zeigen. Schauspieler, die gar nicht mehr wissen, wo sie aufhören und ihre Rolle anfängt... So wirkt es auf mich! Und die Drei machen ihren Job herausragend gut!! Ich behaupte mal, es gibt nicht viele Schauspieler, die eine solche Herausforderung annehmen würden.

Und nicht unerwähnt bleiben sollte meiner Meinung nach auch die Musik. Ich hab mir erstmal die CD der Hansen Band gekauft, weil ich die Musik einfach mag! Jürgen Vogel steht das Frontman-Dasein wohl! ;) Und es ist herrlich, dabei zusehen zu können, wie er sich vor dem ersten Auftritt noch fast in die Hose macht und danach von Auftritt zu Auftritt sicherer wird...

Ein rundum gelungenes Projekt, das ich nur empfehlen kann!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
...ist Lars Kraumes Film -Keine Lieder über Liebe- ein echter Gewinn. Ob sie dazu gehören? Vielleicht kann ein kleiner Test helfen. Mögen sie die Schauspieler Jürgen Vogel, Florian Lukas und Heike Makatsch? Sind sie Angehöriger des Van Cleef Universums? Waren sie schon auf Konzerten von Kettcar, Tomte, Gisbert zu Knyphausen oder Element of Crime? Sollten sie all diese Fragen mit "Ja" beantworten und die Fragen zu den Bands mit "Mehr als einmal", dann sind sie bei -Keine Lieder über Liebe- genau richtig. Vielleicht werden sie ein paar kleine Längen in den Textpassagen stören; mehr ganz sicher nicht. Die Musik, das Feeling um die Band, der Lokalkolorit(egal ob ein Tomte Shirt ins Bild rückt oder im Background eine Kettcar Scheibe läuft), einfach alles, was das Lebensgefühl der Hamburger Schule auszeichnet hat Lars Kraume perfekt eingefangen und zudem mit hervorragenden Schauspielern besetzt. Die werden von Marcus Wiebusch(Kettcar) und Thees Uhlmann(Tomte) musikalisch grandios unterstützt.
Sollten sie von diesen Bands noch nie gehört haben und auch kein Hardcore Fan der entsprechenden Schauspieler sein...dann könnte es problematisch werden.

Tobias(Florian Lukas) will einen Dokumentarfilm über die erste Tournee der Hansen Band drehen. Dort ist sein Bruder Markus(Jürgen Vogel) Leadsänger. Aber eigentlich will Tobias etwas ganz anderes. Er glaubt, dass seine Freundin Ellen(Heike Makatsch) vor einem Jahr etwas mit Markus hatte. So dreht Tobias seinen Film und begleitet die Tour durch Hannover, Wilhelmshaven, Oldenburg, Bremen, Hamburg und Berlin. Er lässt Ellen zur Band stoßen und es gibt(natürlich) Knatsch und Stress. Am Ende wird die Familiengeschichte von Markus und Tobias zum Härtetest für die beiden Brüder...

Lars Kraume hat seinem Film eine Art Doku-Stempel aufgedrückt. Die Schauspieler werden mit Handycams in allen möglichen Situationen konfrontiert, müssen improvisieren und die Story vorantreiben. Dann wieder folgen geniale Bandauftritte und ein paar Szenen, in denen Jürgen Vogel, Florian Lukas und Heike Makatsch zeigen können, was sie schauspieltechnisch drauf haben. Dazu gibt es jede Menge, absolut geile, Musik und die Einsicht, dass Jürgen Vogel kein schlechter Sänger ist.

Wie gesagt, wenn sie dazugehören, bei jeder Textzeile von Kettcar und Tomte mitsingen können und die Hamburger Musikszene ihnen fest ans Herz gewachsen ist, dann werden sie begeistert sein. Für alle anderen kann ich nicht garantieren. Da ich die oben aufgeführten Fragen komplett mit "Ja" beantwortet habe, werden sie verstehen, dass die 5 Sterne einfach Pflicht sind.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Um auf meine Vorrezensentin Bezug zu nehmen: bei der Abschlussklasse sind Kamera und Ton

weniger anstrengend..Hm, ich war von dem Film ebenso enttäuscht. Anfangs hatte ich mir noch nicht gedacht, dass der Film seinen Dokumentarstil tatsächlich bis zum Ende durchhalten würde, sowas geht nämlich meistens nicht gut. Dafür bräuchte man eine wirlich interessante Story und außergewöhnliche Charaktere. Daran fehlt es allerdings in diesem Film. Die Story hält keine Überraschungen oder unvorhersehbare Wendungen bereit. Die Charaktere sollen halt authentisch wirken, aber sie wirken eher gewöhnlich. Das gewollt laienhafte, erscheint tatsächlich wie bei Big Brother abgeguckt (auf dem Bett sitzend, sich im Gefühlsausbruch die Haare raufend)..nee, das ist doch eher peinlich. Die Tour und die Gespräche reine Befindlichkeits- und Nabelschau. Mal ehrlich, sowas kann man tatsächlich in jeder Pilskneipe nach zwei drei halben Litern viel authentischer erleben. Die anderen Leute der Hansen-Band, deren Musik allerdings gar nicht so übel ist, dienen großteilig nur als Staffage für das Egodram der drei Protagonisten. Sie dürfen mal dämlich in die Kamera grinsen oder grummeln und das wars. Hu, hab ich mich streckenweise gelangweilt. Was mir persönlich dem Film zu zwei Sternen verhilft, ist die Tatsache, dass dort Originalschauplätze, die ich auch selber von vor nicht allzulanger Zeit her kenne, gezeigt werden. Auch einige echte Originale sind kurz zu sehen, z.B. der Mondscheinkamikaze - aber das ist ja weniger ein Verdienst des Films.. Sonst gähnende Ödnis, postpubertäre Bandfantasien, anstrengend in Bild und Ton, wenig Lustiges. Musik ist okay. Wie man erkennen kann, hatte ich echt mehr erwartet. Schade.
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am 6. Juni 2014
Zwar lebe ich selbst in Hamburg, mache daran jedoch nicht die 5 Sterne fest. Ich muß dazu sagen, daß ich üblicherweise weder 5 Sterne vergebe (da ich eigentlich nie bewerte) noch deutsche Filme besonders gut ertragen kann. Umso mehr hat mich dieser völlig überrascht und begeistert. Nicht primär die Story sondern vielmehr das Konzept der Improvisation macht den Film so lebendig, dynamisch, authentisch und faszinierend. Wie meine Vorgängerin sehr gut beschrieb merkt man ihm schnell an, daß er 'anders' ist. Die Leistung der Schauspieler, die den Verlauf der Geschichte während des Drehs gesteuert haben, ist endlich wieder in ursprünglichem Sinne kreativ! Ich wünschte, es gäbe viel mehr Projekte dieser Art, dann würde ich sicher schnell zum Fan deutscher FilmKUNST werden!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. August 2007
Markus ( J.Vogel ) startet eine Tour mit seiner Band. Sein Bruder Tobias ( F.Lukas ) "Ich bin Regisseur, also, ich will einer sein."
möchte einen Tour-Film drehen. Nicht ohne Hintergedanken. Er hat den Verdacht, dass seine Freundin Ellen ( H.Makatsch ) - sie begleitet die beiden auf der Tour - ihn vor einem Jahr ( ! ) mit Markus betrogen hat. So weit, so schlecht.
Stilistisch ansprechend - Wackelkamera / halbdokumentarisch / improvisierte Dialoge - gedreht, gewinnt man nach einigen
Sprechstellen doch den Eindruck, dass Stilelemente allein noch keinen guten Film herbeizaubern, mehr noch, dass ein Scheitern
bei L.Kraumes 97min-Streifen ( D '05 ) nicht in Abrede gestellt werden kann.
Es soll "um Liebe, Vertrauen und Verrat" gehen. Was zu beobachten ist, sind drei Mit/Enddreißiger (Jg. '68, '71 und '73), die sich allen Ernstes über "Knutschereien" unterhalten, respektive darüber - und über den tatsächlichen Seitensprung - streiten, etwas, was "Normalsterbliche" doch zehn Jahre zuvor abgelegt haben sollten !? Sind die Dialoge in anderen stilbildenden Streifen - etwa Dresens "Halbe Treppe" - kurz und authentisch, so wirken die hier - gewollt ( ?! ) - langen Improvisationen banal, manchmal peinlich - "Ich finde das alles zu simplifiziert." -, insgesamt für das tatsächliche Alter der Protagonisten abwegig.
Warum diese Scheibe doch erstehen, oder anders gesagt, warum habe ich es geschafft, den Film nicht vorzeitig abzustellen ( was selten bis nie vorkommt ) ?
Die DVD ist dann interessant, wenn man
Vogel-Liebhaber ( -Sammler ) ist [für "Einsteiger" sei wärmstens 'Kleine Haie' empfohlen, F.Lukas brilliert quasi als F.Lukas in 'Absolute Giganten'],
auf eingängige dt. U-Musik steht [die Hansen-Band besteht neben dem Frontmann Vogel u.a. aus Uhlmann von 'Tomte' und Wiebusch von 'Kettcar']
oder ein Dokument der norddeutschen Tour-Auftritte in Händen halten möchte [Kling-Klang/WHV, Amadeus/OL, Tower/HB (100% W !!!), HH und B].
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. März 2006
Das geht ans Herz - 90 Minuten die ganze Palette der Gefühlswelt. Als Musikfreak und emsiger Clubgänger kann ich mich mit diesem Film total identifizieren. Nicht nur die intime Live-Atmosphäre der kleinen "Indie"-Clubs in HH,B,H,... während der HANSEN-Tour wird absolut authentisch in den Kinosessel transportiert, auch die lebhaften Diskussionen und Konflikte, die Freude, wie das Leiden bedienen sich keiner Klischees, sondern kommen unverfälscht - also LIVE - rüber. Den passenden Soundtrack liefert die gefühlvoll rockende Hansen Band, welche jeden KETTCAR/TOMTE-Fan begeistern dürfte. Jürgen Vogel spielt nicht nur wie gewohnt herausragend seine "Rolle" - wirklich? -, sondern macht auch als Sänger eine gute Figur. Die herausragenden Leistungen von Heike Makatsch und Florian Lukas runden diesen bemerkenswerten Filmgenuss ab. UNBEDINGT KAUFEN!!!
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am 26. Januar 2013
"Keine Lieder über Liebe" ist ein netter Film, jedoch etwas absehbar und phasenweise etwas langweilig. Sehenswert eigentlich hauptsächlich wegen den Schauspielern.
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am 7. Juni 2014
Ein ungewöhnlicher Film, den man nicht so schnell vergisst. Authentisch, weil gemacht wie eine Doku. Sehr gute Besetzung! Offenes Ende.
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am 21. Februar 2014
ich habe mir dieses dvd bestellt, weil ich großer tomte fan bin- leider hat dieser film kaum handlung und ist einfach nur schlecht...
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