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5.0 von 5 Sternen Cash und Carter. Eine atemberaubende Story!
Ich will mich nicht als Johnny Cash Fan bezeichnen, ganz bestimmt nicht, aber ich kenne den "Man in Black" als Hörer seiner Platten schon etliche Jahre. Kurz vor seinem Tod bin ich wieder auf ihn aufmerksam geworden. Als sein letztes Video "Hurt" über die Musiksender lief, da bannten mich die Bilder vor den Fernseher. "Hurt" zeigt den todkranken Cash, der...
Veröffentlicht am 21. November 2006 von Thomas Knackstedt

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Wikipedia-Eintrag hat mehr Tiefgang als diese Hollywood-Story
Der Johnny Cash Darsteller ist eine Fehlbesetzung. Man merkt nichts von J.R.'s (dem echten) Energie und innerem Feuer. Die Storyline im Film ist für dieses Leben ziemlich simpel und endet mit einem Happy End und einer Quasi-Versöhnung mit dem Vater. Nichts von J.R.'s spätem Werk, nichts von seiner Erkrankung. Gar nichts von innerer Zerissenheit. Und dann so...
Vor 3 Monaten von AM veröffentlicht


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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cash und Carter. Eine atemberaubende Story!, 21. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Walk the line (Einzel-DVD) (DVD)
Ich will mich nicht als Johnny Cash Fan bezeichnen, ganz bestimmt nicht, aber ich kenne den "Man in Black" als Hörer seiner Platten schon etliche Jahre. Kurz vor seinem Tod bin ich wieder auf ihn aufmerksam geworden. Als sein letztes Video "Hurt" über die Musiksender lief, da bannten mich die Bilder vor den Fernseher. "Hurt" zeigt den todkranken Cash, der über sein Leben philosophiert, während Originalaufnahmen seiner bewegten Karriere im Hintergrund ablaufen. Atemberaubend! Klar, dass ich mir danach "Walk the line" anschauen musste. Der Film hat mich positiv überrascht. Für mich war Cash immer der beinharte Typ in schwarzen Klamotten, der zielstrebig seinen Weg geht. Von seiner Vergangenheit wußte ich so gut wie gar nichts. "Walk the line" gewährt in dieser Hinsicht phantastische Einblicke. Der kleine Junge, der seinen geliebten Bruder durch einen Unfall verliert und sich mitschudlig fühlt. Der die Liebe des Vaters sucht, die niemals erwidert wird. Der junge Mann, der übereilt heiratet und in der Beziehung verzweifelt. Der sich neu verliebt, aber seine Liebe nicht eingestehen kann. Und zum Schluss im Tabletten- und Drogensumpf unterzugehen droht. Erst als er ganz unten ist, erwacht der Cash, den wir aus seiner erfolgreichsten Zeit kennen, wieder zum Leben. Johnny Cash ist in diesem Streifen nicht der harte Kerl, den wir immer zu sehen glaubten. Vielmehr ist er ein unentschlossener, von seinen Gefühlen hin- und hergerissener junger Bursche auf der Suche nach seinem persönlichen Glück. Joaquin Phoenix hat sich für den Film in Johnny Cash verwandelt. Er hat sämtliche Gesten und Körperhaltungen einstudiert. Er singt Cash's Lieder mit Herzblut. Jeder, der Cash im Original kennt, wird mit Phoenix Darstellung seinen Frieden machen können. Dazu eine Reese Witherspoon, die in der Rolle der June Carter brilliert. Wie wichtig sie für Johnny Cash war, das zeigt der Film überdeutlich. "Walk the line" ist kein Musikfilm, obwohl mehr als genug Lieder von Johnny Cash zu hören sind. Vielmehr wird die Geschichte hinter der Musik erzählt. Eine Geschichte, die es wert ist, gehört zu werden. James Mangold erzählt sie mit seinen Bildern wunderbar und einfühlsam. Mich hat "Walk the line" über zwei Stunden in seinen Bann gezogen. Und nachdem der Abspann abgelaufen war, habe ich meine "Best of Johnny Cash-CD" aus dem Regal geholt und die Anlage richtig laut aufgedreht.

Ach ja, mir ist noch etwas aufgefallen, dass mir vorher nie klar war. Wenn man "Walk the line" und "Ray" gesehen hat, wird einem zum ersten Mal bewußt, wie parallel die Entwicklungen von Johnny Cash und Ray Charles verliefen. Der frühe Schicksalsschlag, die übereilte Heirat, der Absturz in die Drogenszene und die Wiederauferstehung. Also: Unbedingt anschauen.
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61 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Edle Veröffentlichung einer großartigen Verfilmung einer Legende:, 4. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Walk the Line (3 DVDs) (DVD)
Extras/Bonusmaterial:

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Mal abgesehen von der Aufmachung unterscheidet sich diese Veröffentlichung lediglich darin, dass hierbei noch eine dritte DVD vorhanden ist. Die ersten beiden sind mit der Steelbook-Edition identisch.

DVD1: Über den gesamten Film hinweg Audiokommentare von Regisseur und Co-Autor. Desweitere noch ca. 18 Minuten an unveröffentlichten Szenen und der Original-Kinotrailer.

DVD2: Johnny Cash JUKEBOX (erweiterte Musik-Sequenzen) mit ca. 16 Minuten Laufzeit. Desweiteren noch ein ca. 21-minütiges "Making of" sowie FOLSOM: Cash and the Comeback. Eine Dokumentation, ebenso wie auch RING OF FIRE: The Passion of June und Johnny. Die dritte Doku trägt den Titel "Cash werden/Carter werden und hat eine Laufzeit von ca. elf Minuten, wie auch die beiden anderen Dokus. Zu guter letzt gibt es noch "Cash und seine Philosophie" (ca. elf Minuten).

DVD3: (Limitierte) Musik-Sampler-CD: Drei gesungene Titel ("Walk the Line", "Wild Flower" und "Ring of Fire") von Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon. Dazu gibt es noch ein 12-seitiges (und nicht wie auf der Verpackung angegeben 8-seitiges) Booklet.

Alles in allem eine wunderbare Veröffentlichung mit allem was das Fan-Herz begehrt.

Bild-/Tonformat:

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Das Bildformat ist in 2,40:1 (anamorph / 16:9) und auch der Ton kann durchaus überzeugen. Dieser ist sogar in DTS 5.1 (in Deutsch und Englisch) verfügbar. Des weiteren noch in Dolby Digital 5.1 (Englisch). Die Audiokommentare sind in Dolby Digital 2.0 Stereo. Untertitel gibt es in Deutsch (auch für Hörgeschädigte), Englisch und Türkisch. Der Film gliedert sich in 36 Kapitel und besitzt stets animierte und mit Musik hinterlege Menüs. Sämtliche Extras sind Englisch, jedoch untertitelt.

Inhalt/Fazit:

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Redet man von Rock 'N Roll, so fallen meist Namen wie natürlich Elvis Presley, Jerry Lee Lewis oder Roy Orbison. Sie alle finden sich in „Walk the Line“ ebenfalls wieder. Und genau dieser Film zeigt das Leben einer wahrlich Amerikanischen Legende, welche die eben genannten „Idole“ allesamt überlebt hat.

Dieser Film ist der Legende Johnny Cash gewidmet und zeigt sein Leben und sein Schaffen bis Ende der 60er – Jahre in wirklich beeindruckenden Bildern.

Für Fans von Johnny Cash dürfte „Walk the Line“ natürlich nicht allzu viel neues bieten, wohl aber den besten Film über das Leben und Schaffen des am 26. Februar 1932 in Kingsland (Cleveland) geborenen Johnny Cash. Vor allem aber jene Betrachter, welche keine Fans von ihm sind, werden mit diesem Meisterwerk eine bis 1968 relativ umfassendes Biographie zu sehen bekommen, welche einen von der ersten bis zur letzten Minute vollends in den Bann zieht. Man leidet und freut sich mit dem jungen, zielstrebigen, aber auch sehr zerbrechlichen Johnny Cash mit, wie selten bei einer anderen filmischen Hauptfigur zuvor.

Der Film beginnt als Johnny sich im Alter von 12 Jahren befindet und er den Tod seines Bruders Jack miterleben muss und unter seinem Alkoholabhängigen Vater leidet. Sein Weg über die Army führt ihn unter anderem auch auf Deutsche Schauplätze (Landsberg) und zeigt wie er versucht sich mit kleineres Jobs durchzuschlagen. Als er dann mit einem seiner eigenen Songs und seiner Band die erste Platte aufnimmt, beginnt der Steile des Weg zum Ruhm Alle Größen des Rock 'N Roll wie z.B. Elvis Presley, Jerry Lee Lewis oder auch Roy Orbison kreuzen dabei, unter anderem auch auf Tour, seinen Weg. Dabei lernt er auch die junge Sängerin June Carter kennen, welche sich für immer und ewig, bis ins Jahre 2003, in seinem Herzen festsetzt und ihn nicht mehr los lässt. Mit dem Ruhm kommen getreu dem traurigen Motto „Sex, Drugs & Rock'N Roll“ auch eben genau diese Probleme mit sich, welche ihn fast ins Jenseits bringen. Weiter möchte ich an dieser Stelle nicht auf das Leben von Johnny Cash eingehen, da dieser Film vor allem unbehafteten Betrachtern ein einzigartiges Filmisches, wenn auch zum Teil trauriges, Leben des Johnny Cash vermitteln soll.

Selten waren Darsteller wie hier Joaquin Phoenix (Johnny Cash) und Reese Witherspoon (June Carter) am Rande der Perfektion was die Darstellerische Leistung betrifft. Joaquin Phoenix verkörpert Johnny Cash mit einer derartigen Intensität, dass einem gar keine Wahl bleibt – man muss sich einfach mit im freuen bzw. mit ihm Leiden. Und Reese Witherspoon versprüht einen Charme sondergleichen und bezaubert das Publikum mit ihrer natürlichen Art und ihrem hochkarätigen schauspielerischen Talent. Der Vater, Ray Cash, wird verkörpert von Robert Patrick („Terminator 2“, „Akte X“), welcher sich wohl in so ziemlich jedem Genre des Filmbusiness zurecht findet. Leider tritt er hierbei nur teilweise in Erscheinung und überlässt die Bühne im wahrsten Sinne des Wortes Johnny und June.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich durch „Walk the Line“ zwar nicht zu einem Fan von Johnny Cash geworden bin, ich jedoch das Lebenswerk mehr als nur bewundere. Leider wurde ihm oftmals nicht die Ehre zu Teil, welche ihm eigentlich zugestanden wäre. „Walk the Line“ ist ein wahres Meisterwerk und ein Geschenk für die vielen echten und treuen Fans rund um den Erdball, welche er mit seiner Musik Hoffnung schöpfen und Glücklich werden ließ. Es ist wirklich ein Meisterwerk für jedermann. Mit toller Musik die einen einfach mitreißt, hervorragend und z.T. schon brillant agierende Darsteller in eine direkten, traurigen und teilweise auch Nachdenklich stimmenden Film.
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Joaquin Phoenix brilliert als Johnny Cash, 24. April 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Walk the line (Einzel-DVD) (DVD)
"Walk the Line" ist ein Ausnahmefilm, die Biographie von Johnny Cash ist schlichtweg hinreißend. "Walk the Line" hat den Mut, ein differenziertes Bild von Cash zu zeichnen; auch seine dunklen Seiten werden ausgeleuchtet - ohne die man die Musik von Johnny Cash nicht angemessen würdigen kann.

So zeigt "Walk the Line" Johnnys tragische Kindheit als Sohn eines erzkonservativen Baumwollpflückers, wie Elvis ist er stationiert in Deutschland, dann jung und unglücklich verheiratet - und findet in der Musik seine Erfüllung. Der junge Johnny Cash als Rock-Star, der mit Elvis und einem phantastischen Jerry Lee Lewis durch die Lande tingelt, den schnellen Ruhm und seine unglückliche Ehe in Drogen ertränkt und schließlich in der langen, komplizierten Beziehung zu June Carter seine Erfüllung findet. Das den ganzen Film umspannende Highlight: Cashs Auftritt in Folsom Prison. Eine mitreißende Geschichte, auch für Musik-Muffel!

Und Joaquin Phoenix IST Johnny Cash. Er liefert eine Tour-de-Force ab und überzeugt in jeder Sekunde als tragisch-unglücklicher Cash. Phoenix hatte den Mut, die Cash-Stücke selbst zu singen - und macht es hervorragend! Dass Phoenix für diese Leistung nicht den Oscar bekommen hat, ist nicht nachvollziehbar. Reese Witherspoon als June Carter liefert eine Glanzleistung ab und harmoniert musikalisch toll mit Phoenix.

Ein Must-See!

Zwei CD-Tips: "Walk the Line" selbst und nach dem Film ein ganz besonderer Hochgenuss von Johnny Cash, "At Folsom Prison".
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehn-Sucht(s)-Voll!, 15. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Walk the line (Einzel-DVD) (DVD)
Joaquin Phoenix ist Johnny Cash, so ausdrucksstark und voller Leidenschaft, so brennend und sehnsuchtsvoll! So klingt dieser Film - im wahrsten Sinne des Wortes - lange nach!

Zu Beginn sieht man Johnny Cash an einer Kreissäge, in der Rückblende dann den schrecklichen Unfalltod seines kleinen Bruders und Cashs brennenden Wunsch, seinen Schuldgefühlen den rechten Platz zu zu weisen. So kommt Johnny Cash zur Musik. Schon schnell wird klar, dass er seinen Bandkollegen haushoch überlegen ist, dass er seine Songs mit so viel Inbrunst vorträgt und damit schnell herausragt aus den vielen tingelnden Künstlern der fünfziger Jahre. Immer wieder begegnet er June Carter - wunderbar dargestellt von Reese Witherspoon - und verliebt sich in die warmherzige, erfahrene und so souveräne Kollegin. Seine früh und übereilt geschlossene Ehe mit seiner ersten großen Liebe ist unglücklich, der schnelle Erfolg überfordert ihn, immer öfter greift er zur Flasche, die ihm fast zum Verhängnis wird.

Doch dann ist June Carter an seiner Seite und sorgt mit Geduld, aber auch klar formulierten Grenzen dafür, dass er neuen Lebensmut schöpft. Und diesen auch weitergibt, an die, die nicht auf der "sunny side of life" stehen! Sein weltberühmtes Konzert in St. Quentin schließlich bildet den Höhepunkt eines wunderbaren Films...

Johnny Cash war ein Ausnahmekünstler, der noch mit seinem letzten Album gezeigt hat, dass wahre Gefühle der Musik erst eine Seele geben! Und dieser Film transportiert genau dieses Gefühl. Und in Reese Witherspoon und Joaquin Phoenix sind zwei Darsteller gefunden worden, die die Zerissenheit und Wärme, das Rauschhafte und Besonnene gleichermaßen auf beeindruckende Weise verkörpern.

Großes Kino!
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hello, I`m Johnny Cash !, 23. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Walk the line (Einzel-DVD) (DVD)
Im Alter von zwölf Jahren hatte ich einige MC`s von Johnny Cash.Zwanzig Jahre später werde ich erneut aufmerksam auf die Legende Johnny Cash,durch eines seiner letzten Stücke, Hurt.Von da an war mir bewusst, daß Cash mehr bedeutet als ein Country-Sänger oder Rock`nRoll Star.

So besuchte ich den Film Walk the Line und bin schwer beeindruckt von Musik, den Darstellern und der Lebensgeschichte des legendären Mr.Cash.

So war mir zwar seine zum Teil schwere Alkohol und Medikamentensucht bekannt, doch die Zusammenhänge zu seinen schrecklichen Kindheitserlebnissen zeigte mir erst dieser Film. Der Tod des älteren Bruders und die Ablehnung seitens des Vaters formen den jungen J. Cash.

Die Hauptdarsteller, Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon ( als June Carter),setzen die Geschichte brilliant um.Die tief depressive Seite von J.Cash spiegelt sich im Schauspiel wieder. June Carter ,die spätere Frau an seiner Seite ,wird von Reese Witherspoon gefühlvoll dargestellt, wenn sie im Rampenlicht ihr Publikum durch ihre Stimme und ihr Schauspiel fesselt. Nicht zu vergessen bleibt,daß die beiden Schauspieler selbst singen im Film und auf Originalaufnahmen verzichtet wurde.Die Atmosphäre der Sechziger erscheint ganz lebendig, ein Elvis und Jerry Lee Lewis begleiten das Geschehen. Das legendäre Folsom-Prison-Konzert bleibt in Erinnerung, wenn hunderte Insassen mit ihren Füssen den scharfen Gitarrenklang verstärken und der Boden bebt.

Der Man in Black singt von Schmerz und Liebe,von Sehnsucht und Leidenschaft, bis zu seinem Tod, neben June Carter.

Seine Vergangenheit gehört ebenso dazu,wie aller Kampf gegen die inneren Hindernisse.

In Erinnerung bleibt mir jenes Konzert, in dem er ,vor dem gesammten Publikum,June Carter seinen Heiratsantrag verkündet.

Aus dem Kinosaal,auf dem Heimweg, war ich tief berührt und noch Tage später fielen mir Details des Filmes ein.

So läuft nun wieder die Musik des Duos Carter-Cash in meinem Heim...

Tom Netzer
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cash Machine, 20. März 2006
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Walk the line (Einzel-DVD) (DVD)
Vorweg: ein toller Film mit eindringlicher Präsenz des sich zum Charaktermimen mausernden Joaquin Phoenix und einer überraschend souveränen, natürlich aufspielenden, sympathischen und knuffigen Reese Witherspoon, die ihr niedliches Meg-Ryan-Lookalike Image aus den unsäglichen NATÜRLICH BLOND Streifen auf einen Schlag vergessen macht. Die Oscar-Weihen wurden ihr absolut zu Recht zuteil. Außerdem zu erwähnen der in einer Nebenrolle und als alternder Patriarch beinahe zur Unkenntlichkeit vermake-upte Robert Patrick (zur Erinnerung: Arnolds Widersacher in TERMINATOR 2), der dem verbitterten Vater anrührend Leben einhaucht.
Der Anfang des Films entwickelt sich zwar auf den ersten Eindruck etwas zäh und unschlüssig, auch angesichts diverser Parallelen zur Ray Charles Biographie (beispielsweise genannt sei der Tod des Bruders). Der Knoten platzt allerdings beim Vorspielen Cashs bei Sam Phillips (kleine, aber feine Nebenrolle, Darsteller leider - noch - unbekannt, vermittelt sofort einen kompetenten und musikleidenschaftlichen Eindruck), wo Phoenix sich in minutenlanger Großaufnahme in seinen Song hineinsteigert. Von da ab erhält man Zugang zu seinem kontrolliert verhaltenen Spiel, in dem er permanent zwischen Unsicherheit, unterdrückten Emotionen und Ausbrüchen jugendlicher Verliebtheit schwankt (klingt vielleicht unverständlich, ist auch schwer zu vermitteln). Auf jeden Fall kann man vermuten - sollte die Interpretation Cashs halbwegs stimmig sein -, dass er auf den ersten Blick kein Sympathieträger war und erst eine starke Frau wie June Carter benötigte, um den verletzlichen Menschen hinter der vermeintlich harten, teils machohaften Schale zu enthüllen. Und diese Jahre andauernde liebevolle (und später Liebes-) Beziehung zwischen der mehrfach geschiedenen Mutter June und dem unglücklich verheirateten Johnny - undankbare, aber bravourös von Ginnifer Goodwin gemeisterte Nebenrolle als erste Ehefrau - bringt einen neuen, interessanten und vor allem menschlich nachvollziehbaren Aspekt in dieses Biopic, das sich dadurch aus der Masse vergleichbarer Künstlerbiographien der Vergangenheit abhebt.
Denn als Vielseher ähnlicher Filme und besonders im direkten Vergleich der im Jahresabstand veröffentlichen Streifen RAY und WALK THE LINE kann ich inzwischen ein Handbuch mit den wiederkehrend verwendeten Standards für Musikerbiographien verfassen: Epilog Kindheit (meistens unglücklich), brotlose Anfangsjahre, plötzliche Entdeckung und Durchbruch, Größenwahn, katastrophale Ehe, Drogensucht sowie ferner die technischen Aspekte der oft ähnlich abgefilmten Konzertsequenzen, vorzugsweise mit wirbelnder Kamera um den/die Sänger/Band herum. Wobei die Zahl der Nahaufnahmen in diesem Fall verhältnismäßig hoch ist und dadurch Joaquin Phoenix konzentriertes Spiel nebst unheimlichen stimmlichen Talents bestens zur Geltung kommen. Überhaupt gefällt mir die Neuinterpretation der Songs teilweise besser als das Original, da die Songtexte viel besser verständlich scheinen als Cashs originaler Nuschelgesang. Auch Reese Witherspoons Sangesqualitäten sind ähnlich überraschend wie seinerzeit vielleicht Nicole Kidman in MOULIN ROUGE.
Alles in allem ein mehr als kurzweiliger, stimmiger und am Ende versöhnlicher Streifen über den Man in Black, bei dem es hoffentlich vielen Zuschauern wie mir ergehen könnte: dann nämlich, wenn man Johnny Cash von grundauf neu kennen- und den Hintergrund seiner größtenteils biographischen Songs erstmals verstehen lernt. Schönes Kino.
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64 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Joaquin Phoenix brilliert als Johnny Cash, 24. April 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Walk the Line" ist ein Ausnahmefilm, die Biographie von Johnny Cash ist schlichtweg hinreißend. "Walk the Line" hat den Mut, ein differenziertes Bild von Cash zu zeichnen; auch seine dunklen Seiten werden ausgeleuchtet - ohne die man die Musik von Johnny Cash nicht angemessen würdigen kann.

So zeigt "Walk the Line" Johnnys tragische Kindheit als Sohn eines erzkonservativen Baumwollpflückers, wie Elvis ist er stationiert in Deutschland, dann jung und unglücklich verheiratet - und findet in der Musik seine Erfüllung. Der junge Johnny Cash als Rock-Star, der mit Elvis und einem phantastischen Jerry Lee Lewis durch die Lande tingelt, den schnellen Ruhm und seine unglückliche Ehe in Drogen ertränkt und schließlich in der langen, komplizierten Beziehung zu June Carter seine Erfüllung findet. Das den ganzen Film umspannende Highlight: Cashs Auftritt in Folsom Prison. Eine mitreißende Geschichte, auch für Musik-Muffel!

Und Joaquin Phoenix IST Johnny Cash. Er liefert eine Tour-de-Force ab und überzeugt in jeder Sekunde als tragisch-unglücklicher Cash. Phoenix hatte den Mut, die Cash-Stücke selbst zu singen - und macht es hervorragend! Dass Phoenix für diese Leistung nicht den Oscar bekommen hat, ist nicht nachvollziehbar. Reese Witherspoon als June Carter liefert eine Glanzleistung ab und harmoniert musikalisch toll mit Phoenix.

Ein Must-See!

Zwei CD-Tips: "Walk the Line" selbst und nach dem Film ein ganz besonderer Hochgenuss von Johnny Cash, "At Folsom Prison".
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassig, und zwar in jeder Hinsicht!, 18. September 2006
Von 
A. Wolf (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Walk the line (Einzel-DVD) (DVD)
James Mangolds Biografie über den legendären Johnny Cash darf sich wohl mit Fug und Recht ein Meisterwerk nennen. Der Film besitzt diese besondere Atmosphäre, eine perfekte Synthese aus Darstellkunst - allen voran der überragende Joaquin Phoenix - , dazu Musik und Bildsprache. Es gibt schlichtweg nichts, das dieser Film nicht enthält, er dramatisiert das Leben der großen Country-Legende einfach perfekt.

Damit dürfen sich auch all jene angesprochen fühlen, für die Johnny Cash bislang eher unbekannt war - das dürfte sich nach Betrachten dieses wunderschönen Films ändern.

Neben all dem Wirbel um Trophäen sei es erlaubt, hier anzumerken, dass jeder, der in diesen Film involviert war, dazu beigetragen hat, dass Johnny Cash ein würdiges filmisches Denkmal bekommen. Ohne Lametta und Kitsch, sondern lebensnah, gefühlvoll und ehrlich. Eben so, wie Cash war. Man darf sich glücklich schätzen, dass dieser Film dergestalt realisiert wurde.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Film, 28. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Walk the line (Einzel-DVD) (DVD)
Ich sags gleich vorweg: Ich bin kein ausgewiesener Johnny Cash Fan und fand seine Musik bisher eigentlich immer eher uninteressant.

Der Film hat das total gedreht, weil Joaquin Phoenix grandios ist! Nach wie vor für mich unverständlich, wieso er dafür keinen Oscar erhalten hat. Der Film ist jedenfalls echt klasse und für mich einer der allerbesten Filme des letzten Jahres gewesen.

Ich habe ihn im Kino gesehen und mir dann jetzt auch sofort die DVD gekauft. Tolle Schauspieler, eine gut erzählte Geschichte und natürlich sehr gut gemachte Musik. Speziell wenn man im Hinterkopf behält, dass Phoenix selber gesungen und Gitarre gespielt hat.

Der Soundtrack ist auch super by the way.

Am Ende denkt man dann tatsächlich darüber nach, ob man sich nicht auch mal die eine oder andere CD von Johnny Cash näher anschauen sollte... ;-)
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut Top!, 1. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Walk the line (Einzel-DVD) (DVD)
Ich kannte von Johnny Cash gerade den Namen, seine Musik ist absolut nicht meine Wellenlänge und von June Carter hatte ich überhaupt noch nie was gehört. Aber der Film erzählt das Schicksal dieser zwei Menschen, ihrer Zeit und ihrer Musik einfach großartig. Joaquin Phoenix spielt derart fantastisch, dass es mich wundert, warum nur Reese Whiterspoon den Oscar bekommen hat. Alleine für die Szene zu Beginn, beim Plattenproduzenten, wo er von einem hilflosen Möchtegern-Sänger zu einem Charismatiker switcht, erzeugt Gänsehaut. Dass die beiden noch selbst singen, ist ein zusätzlicher Bonus. Absolut empfehlenswert für alle, die gute Schauspielerleistungen zu würdigen wissen.
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Walk the line (Einzel-DVD)
Walk the line (Einzel-DVD) von James Mangold (DVD - 2006)
EUR 5,99
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