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44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine überzeugender Grenremix aus Polit-Thriller und Kriminalfilm mit Science-Fiction-Anleihen!
Regisseur James McTeigue, der seinerzeit den Wachowski-Brüdern (hier: Screenplay und Drehbuchvorlage) als Regieassistenz während der Matrix-Triologie zur Seite stand, schuf mit "V wie Vendetta" - basierend auf einem Comic-Roman - einen vielschichtigen und für Comic-Adaptionen eher untypischen Film. Spannend, dialoglastig und mit einigen ansehnlichen...
Veröffentlicht am 15. Juni 2007 von 2getherasone

versus
30 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Toller Film!! Miese DVD!!!
Ich bin ein großer Fan von Comic-Verfilmungen und als ich hörte, dass die Wachowski Brüder einen Comic adaptiert haben, war ich natürlich voller großer Erwartungen. Ich stellte mir V wie Vendetta wie eine Mischung aus Batman Begins und Matrix vor. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt, sie wurden sogar übertroffen! V ist eine...
Veröffentlicht am 23. September 2006 von Michele Corleone


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44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine überzeugender Grenremix aus Polit-Thriller und Kriminalfilm mit Science-Fiction-Anleihen!, 15. Juni 2007
Regisseur James McTeigue, der seinerzeit den Wachowski-Brüdern (hier: Screenplay und Drehbuchvorlage) als Regieassistenz während der Matrix-Triologie zur Seite stand, schuf mit "V wie Vendetta" - basierend auf einem Comic-Roman - einen vielschichtigen und für Comic-Adaptionen eher untypischen Film. Spannend, dialoglastig und mit einigen ansehnlichen Action-Sequenzen gespickt, orientiert sich der Film stilistisch aufgefrischt eher an "1984" (nach einer Utopie von George Orwell mit John Hurt verfilmt, der hier ebenfalls eine Hauptrolle einnimmt), als beispielsweise an "Spiderman", "Hulk", "Daredevil" oder ähnlichen Hollywood-Blockbuster-Dickschiffen. Dabei wurde "V wie Vendetta" zwar nicht minder aufwendig inszeniert, verzichtet jedoch auf überflüssiges CGI-Effekt-Gehasche, was dem Film eine gewisse optische 'Leichtigkeit' verleiht. Stattdessen steht eine eigensinnige und atmosphärische dichte Handlung im Zentrum des Interesses, die sich mit Terror, Unterdrückung, der ewigen Frage nach 'Gut und Böse' und anderen brisanten Themen auseinandersetzt. Die Tatsache, dass jene in einer totalitären Zukunftsfiktion Großbritanniens angesiedelt ist, wird hierbei nicht durch übliche Science-Fiction-Elemente und übermäßige High-Tech-Szenarien gestützt, sondern präsentiert sich wesentlich subtiler. Fazit: Visuell und strukturell überzeugend und von hervorragenden Schauspielern, einer guten Kameraarbeit und einer einer stimmigen Synchronisation getragen, garantiert "V wie Vendetta" spannendes und durchdachtes Entertainment auf hohem Niveau. Freunde reiner und unverfälschter Actionfilm- oder Science-Fiction-Unterhaltung könnten eventuell enttäuscht werden - ebenso wie jene, die ein genreübliches Special-Effect-Gewitter ohne nennenswerten Tiefgang erwarten.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verbale Vendetta - Remember Remember the 5th of November HD Wertung, 18. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: V wie Vendetta [HD DVD] (HD DVD)
Inhalt 5/5:
+ Die Geschichte ist super, klare Ansage gegen totalitäre Systeme
+ Symbolik und Politik, geniale Anspielung auf das 3. Reich, aber ohne den kleinsten Hinweis "Ihr bösen Deutschen" - spielt alles in GB
+ Nicht absehbarer Verlauf
+ Perfekt die Dialoge von V super brilliante Konversation

Bild 5/5:
+ Generell ist der Film sehr dunkel gehalten und beweist hier souverän gute Schwarzwerte
+ Die Farben kommen sehr gut rüber (Bsp. Kellerverlies von V oder die Szene beim Pastor)
+ Die Schärfe ist soweit O.K. wobei ich hier keine Referenz aussprechen würde, aber auch keine negativen Bereiche gesehen habe
+ Alles in allem ein perfektes Bild ohne Schwäche

Ton 5/5:
+ Ist in allen Bereichen gut
+ Da viele Dialoge vorkommen, ist der Surround Effekt nur sequenzweise zu genießen, aber geht vollkommen i.O.
+ Wenn Dialoge über den Center kommen, dann sind diese kraftvoll und mit Volumen, sehr gut

Extras - kann ich nicht bewerten, da diese mich nicht sonderlich interessiert haben.

Fazit:
Wer eine kritische Story über die "Gleichschaltung" eines Volkes, gepaart mit entsprechend guten Dialogen mag und eine Mischung aus Nostalgie (bezogen auf die Aufmachung der Umgebung und Personen) und Neuzeitvision, ist hier genau richtig. Die wenigen blutigen Szenen sind, wenn man es so überhaupt betiteln darf, eher ästhetisch gehalten. Film bekommt sowohl vom Thema, als auch von der Qualität 5 Sterne und eine Kaufempfehlung.
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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultverdächtig mit Abstrichen, 3. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: V wie Vendetta (Einzel-DVD) (DVD)
Ich vergebe eine glatte Fünf an dieses Meisterwerk. Kultverdächtig, wenn auch nicht ohne Durchhänger und Schwächen. Der Wechsel der Stilebenen ist genialisch. Leider bleibt der Filmschurke nur eine Parodie, was der Story den letzten Pfiff nimmt. Genial vor allem jene Passagen, in denen die Erzählerstimme raffiniert montierte Szenen überlagert, dazu eine effektvolle Musik. Habe ich in dieser Art noch nie gesehen, nicht auf diesem hohen Niveau. Lob auch für die Dialoge.

Mein Favorit Tarantino könnte einiges von diesem Film lernen, denke ich.

Nach dem Genuß von "V wie Vendetta" sticht mir die Banalität der meisten anderen Filme noch mehr ins Auge.
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55 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Remember, remember...., 18. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: V wie Vendetta [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Blue-ray von V wie Vendetta erfüllt die Erwartungen, die man an sie stellt. Das Bild ist in seiner Gesamtheit sehr scharf und kontrastreich. Jedes Detail ist sehr gut zu erkennen. Als Beispiele sollen hier die Wandreliefs im Hintergrund der Hinrichtung von Guy Fawkes, die (kurze) Draufsicht auf London und die jederzeit lesbaren Texte auf Bildschirmen im Laufe des Films gelten. Leider kann die Blue-ray diese vorhandenen Stärken nicht immer voll ausspielen, da der Film zu großen Teilen in dunkler Umgebung und in geschlossenen Räumen spielt, so dass nur selten die herausragende Tiefenschärfe, zu der die Blue-ray fähig ist zur Geltung kommt. Dies ist jedoch nicht etwa der Blue-ray anzulasten, sondern, wenn man so will, dem Film selbst. Man muss allerdings auch nicht befürchten, dass in dunklen Szenen Details verloren gehen. Jede Schattierung wird jederzeit sehr gut herausgearbeitet.

Ohne jetzt näher auf die recht komplexe Handlung des Films einzugehen, handelt es sich hier sicher um eine der thematisch anspruchsvollsten Comicverfilmungen, die bis heute zu bewundern waren. Er lässt sich wohl am besten als eine Mischung aus "1984" und "Batman" beschreiben, wobei V seine Motivation sowohl aus persönlichen Rachemotiven, als auch aus politischen Gründen bezieht. Jedenfalls ist die Thematik des Films leider brandaktuell und sei jedem übermotiviertem Verfechter der inneren Sicherheit als abschreckendes Beispiel wärmstens ans Herz gelegt.

Bemerkenswert am Rande ist vielleicht noch, das John Hurt, der hier als "Großer Bruder" in Erscheinung tritt, in der Verfilmung von "1984" noch das Opfer des Staatsterrors verkörperte.

Fazit: Die Blue-ray ist technisch (Bild und Ton) auf sehr hohem Niveau, eignet sich auf Grund der Machart des Films aber nur bedingt als Demomaterial. Es sei denn, man möchte ein für alle mal wissen, wie gut der Schwarzwert seines Flatscreens wirklich ist. ;)
Der Film an sich ist über jeden Zweifel erhaben, deshalb glatte 5 Sterne.
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55 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als gedacht, 4. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: V wie Vendetta (Einzel-DVD) (DVD)
Der Film ist nicht so schlecht wie ich nach den Stellungnahmen von Alan Moore befürchtet hatte. Moore hatte ja bisher Pech mit den Verfilmungen seiner Stoffe (völlig missraten und in jeder Beziehung peinlich: "The League of Extraordinary Gentlemen" / mit guten Ansätzen und schönen Bildern, aber im Endeffekt doch eher platt: "From Hell"). Da ist verständlich, dass er beim Vendetta-Film skeptisch war. Aber seine krasse Ablehnung geht an den Problemen vorbei, die man bei Comic-Verfilmungen sowieso und bei so komplexen Plots wie denen von Moore besonders hat. Es ist eben schwierig, die Feinheiten der Erzählung, alle Verästelungen der Handlung, die Nebenfiguren oder die politischen, religiösen und sonstigen Andeutungen genau in den Film zu übertragen. Dann wäre es ein 6 Stunden-Epos geworden, das nie einen Verleih gefunden hätte und ein Schattendasein in der Welt der Kleinstfilmfestivals und Expertenkreise hätte führen müssen. Was haben wir stattdessen? Einen Hollywood-Actionschinken, der die reinen Hollywood-Actionschinkenfans immer noch genug langweilen wird. Für den sumpfigsten Teil des Mainstream fehlt professionell gefilmte Action in jeder zweiten Szene, ein sympathischer Held (nicht einer, der mit ner Maske vorm Gesicht rumrennt) und eine schmusige Liebesgeschichte, die gern auch mal ein bisschen dirty action zeigen darf. Nichts davon, Gott sei Dank! Erstaunlich akkurat übertragen die Macher möglichst viele Elemente des Originals in den Film, von der bissigen Kritik Moores an Kirche und Staat geht wenig verloren. Gut gelungen ist auch die Anpassung des 80er-Jahre-Stoffes an die Gegenwart; die Vereinigten Staaten beispielsweise scheiden aus dem globalen Spiel aus weil sie sich in der Nachfolge ihrer Kriege im Mittleren Osten übernommen haben - kein ganz unwahrscheinliches Sezenario... Alle Schauspieler sind in Ordnung: Stephen Fry, William Hurt, Stephen Rea, Natalie Portman zeigen, was sie können - die Portman demonstriert, wie Model-Schlankheit schnell in KZ-Magerkeit übergehen kann. Eine lesbische Liebesgeschichte wurde ebenso wenig unterschlagen wie die irritierende Folterszene, in der V der Frau "ihre Freiheit wiedergibt". Man könnte 10-15 Elemente aufzählen, um die Blockbuster-Regisseure normalerweise einen großen Bogen machen. Also: Respekt für den Mut, auch wenn Alan Moore nicht zufrieden ist. Wenn man ein bisschen Augenmaß für das in der Filmbranche Mögliche hat, dann wird man "V for Vendetta" schätzen. Den Comic sollte man aber in jedem Fall lesen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn der Staat die absolute Sicherheit bietet geht die größte Gefahr vom Staat aus!, 25. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: V wie Vendetta [Blu-ray] (Blu-ray)
Herzergreifend, grausam, düster! "V" ist keine leichtverträgliche Popcornarie und vermutlich lediglich deshalb eher ein Leisetreter des Genres, weil Orwell mit "1984" schlichtweg schneller war!
Ein kleiner Schmunzeleffekt am Rande dieser gothisch inszenierten, dystopischen Tragödie dürfte die Besetzung der Schurkenrolle mit John Hurt sein - spielte dieser doch bereits in der M. Radford Verfilmung von Orwells Klassiker die "Opferrolle" des Winston Smith!
FAZIT: "Wer war er?" "Mein Vater. Meine Mutter. Mein Bruder. Er war Sie. Er war ich. Er war wir alle!" Wem Freiheit und Rechtsstaatlichkeit so sehr zur Gewohnheit geworden sind, daß er bereit wäre beides für ein trügerisches Gefühl von "Sicherheit" zu opfern, dem sei "V wie Vendetta" ans Herz gelegt-denn genau aus dieser Haltung heraus werden Diktaturen geboren!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besseren Comic-Verfilmungen, 10. Mai 2007
Von 
Caliban (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ich kenne die Comic-Vorlage nicht und habe mir deshalb den Film nur als solchen angesehen, und er hat mir gut gefallen. Wenn Comic-Verfilmungen wie Spiderman oder Batman Begins bisher den normalen Zuschauer angesprochen haben, so geschah dies vor allem, indem sie die Entwicklungs- und Identfikationsprobleme eines jugendlichen Helden in den Mittelpunkt stellten. Hier geht man abgesehen vom N.-Portman-Charakter einen anderen Weg, der ebenfalls gut funktioniert. Die Unterdrückung durch ein faschistoides Regime und die bedrückenden Zumutungen, die dieses für einen ganz gewöhnlichen Menschen mit sich bringt, schaffen hier ein ebenso beeindruckendes Identifikationspotential. Die Grundproblematik des Verlusts von Individualität und Menschlichkeit wird in vielen einzelnen Tableaus ausgebreitet, so dass der Guy-Fawkes-Charakter in seinem bizarren Auftreten wie ein Befreiungsschlag im trüben Einerlei des Alltags wirkt.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ironisch, klassisch, meisterhaft!, 15. Juni 2007
Von 
Hendrik Vadersen "hendrikvadersen" (Fehmarn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: V wie Vendetta (Einzel-DVD) (DVD)
'V wie Vendetta' ist einer der beste Blockbuster ohne umwerfende, riesige, computeranimierte Special-Effects der letzten Jahre.

Alleine schon die Story, welche auf dem gleichnamigen Comic beruht ist sehr gut umgesetzt. Portman und Weaving geben ein derartig Schauspielpaar ab, dass man nur staunen kann.

Amidala aus Star Wars kann da mit Annakin auf keinen fall mithalten. Na ja, wenn es um den Kampf gegen eine böse Macht gilt.

Die Schauspielkunst, welche Weaving an den Tag legt, obwohl man ihn nicht einmal wirklich zu Gesicht bekommt ist einfach nur super. Es schimmert ihm durch die Maske hindurch.

Auch alle anderen Schauspieler sind klasse und setzen die Story wie in einem Dominoeffekt, perfekt um. (Wer den Film kennt, weiß jetzt worauf ich anspiele!)

Jedenfalls die Story, welche an Nazi-Deutschland erinnert und damit die Vorstellung erweckt, dass so etwas jeden Tag passieren kann zu jeder Zeit, ist in diesem Film sehr gut umgesetzt. Ebenso, dass man manchmal der Rache eben nachgeben muss, aber damit dann damit nicht mehr leben kann.

'V wie Vendetta' ist einfach ein Film, den man gesehen haben sollte!
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über Gesellschaftsputsch mit Stil - und andere Ideologien, 14. Oktober 2006
Von 
GipsyCab (Dornbirn, Vorarlberg, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: V wie Vendetta (Einzel-DVD) (DVD)
Ich möchte meiner Rezension vorwegnehmen, dass ich den Film durch scheinbar allseits gegenwärtige Werbung und dessen Ankündigung mittels eines niveaulosen Trailers nicht ohne eine gewisse Voreingenommenheit angesehen habe - und umso überraschter war ich, als der Film sein wahres Gesicht zu zeigen im Begriff war. Kein sinnloses Gemetzel oder pseudo-lässiges Filmvorantreiben war es, das mich erwartete, sondern ein Film mit ideologischer Sinnhaftigkeit und einem gewissen Stil - auch wenn er diesem nicht ständig treu bleibt. Und resumierend muss ich sagen, dass ich diese Gechichte bedenkenlos jedem ans Herz legen kann, der die moderne Gesellschaft (oder besser Gesagt: Regierung) des Welt auf ähnliche Weise sieht wie ich, und sich etwas radikaleren Betrachtungsweisen nicht verschließt.

Aber nun zum Plot: Zu einer expliziten Handlungsdarlegung möchte ich mich hier nicht versteigen, zumal das schon von einigen meiner Vorrezensenten hinreichend getan wurde, sondern möchte lediglich zu gewissen Eigenheiten des Films Stellung nehmen. Die ganze Story dreht sich um einen Mann, dem von der Gesellschaft die Lebensgrundlage entzogen wurde, genannt "V", und nun Rache an der Welt sucht, die er so sehr verachtet. V selbst ist Idealist und Schöngeist, und wie so jeder Schöngeist fühlt er sich besonders (beziehungsweise ausschließlich) zu den bereits vergangenen Idealen hingezogen, so handelt er stets im Namen des Revoluzzers Guy Fawkes, der 1605 das Parlament mit einer beträchtlichen Anzahl an Schießpulverfässern sprengen wollte und dafür hingerichtet wurde - und V will vollenden, was Fawkes einst beinahe zuwege brachte.

V's Handeln mag, oberflächlich betrachtet, ausschließlich von Hass gelenkt sein, doch sind seine Beweggründe sehr viel komplexer. Dank der hervorragenden Charakterzeichnung, dessen sich der Film bedient, beginnt der Zuschauer langsam, sich ein Bild des messerschwingenden Nahkampfexperten auf der Leinwand zu machen. V ist seiner Ideologie gänzlich erlegen. Weder vor Mord, noch vor landesweiten Fernsehausstrahlungen schreckt er zurück, um diese durchzusetzen, ja er würde gar für sie sterben. Und mit dem Bestreben, das England der Zukunft durch sein parlamentarisches Feuerwerk in eine umfassende Anarchie zu stürzen, treibt er den Film seinem Ende entgegen, das sich der Zuschauer im Stillen herbeisehnt und doch nicht tatsächlich erwartet.

Dessen Beurteilung bleibt jedoch - wie der Film selbst - jedem individuell überlassen. Mir jedenfalls hat er gefallen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligenter Polit-Action-Film mit Botschaft und doppeltem Boden mit interessantem Bonus-Material, 16. November 2008
Hervorragend! Erreicht zwar nicht die Genialität von "1984" oder "Brazil", ist aber auf seine Art (und das als Comic-Verfilmung!!!) einmalig.

Die düstere Stimmung des Films, die absolut aktuelle politische Kritik und dabei ein Action-Film, der keine Wünsche offen lässt: Was will das anspruchvolle Filmfreund-Herz denn mehr?

Und dies war der erste Film, den ich auf DVD gesehen habe, bei dem ich auch das komplette Bonusmaterial sofort angesehen habe. Und das war sehr informativ und kein bisschen werbelastig. Nur schade, dass kein Audiokommentar dabei war. Das hätte dem Ganzen noch die "Krone" aufgesetzt.

Für den zur Zeit günstigen Preis kann man hier nichts falsch machen. Für mich schon jetzt ein Klassiker, da er anspruchsvoll, politisch, vielschichtig und ein prima Action-Film ist! Man wird ihn noch häufiger ansehen, denn ein solch guter Film ist doch immer wieder willkommen, oder??
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V wie Vendetta (Einzel-DVD)
V wie Vendetta (Einzel-DVD) von James McTeigue (DVD - 2007)
EUR 4,97
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