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am 8. November 2009
Es gibt gute Musik, schlechte Musik, mäßige Musik, langweilige Musik usw. usf.

Und es gibt Kunst.

Kunst ist nicht schlecht oder gut, sondern sie IST einfach. Und vermittelt eine Botschaft - ob sie dem Rezipienten gefällig ist oder nicht, das spielt keine Rolle.

Bei der Blue Potential findet nun der geneigte Hörer unter Umständen (je nach musikalischer Präferenz) beides: Kunst, die in einen zwar anfangs etwas konträr anmutenden, aber letztlich äußerst hörenswerten musikalischen Kontext eingebettet wurde. Wer Jeff Mills nicht nur als Musiker, sondern auch als Künstler kennt, wird nicht überrascht darüber sein, was er auf der absolut lohnenswerten DVD an Zusatzinformation erhält. Wobei Mills seine Werke nicht erst in klassische Arrangements übersetzen (lassen) muss, um sich Künstler bezeichnen zu dürfen.
Dies ist er so oder so: mit seinem exzentrisch wirkenden Anspruch, den er an seine Arbeit hat und seinen wie freie Abstraktionen eines Malers wirkenden Tracks, deren Botschaften für alle nicht Eingeweihten ein ewiges Rätsel bleiben dürften und nicht zuletzt mit seinen regelrecht avantgardistischen DJ-Sets Anfang der 90-er ist er schon lange eine künstlerische Gallionsfigur seines Metiers.

Musikalisch ist die CD natürlich Geschmackssache. Wer jedoch die Originaltracks kennt und mag, wird sich nicht nur über die neue akustische Perspektive freuen, sondern auch schnell feststellen, dass die klassische Umsetzung gar nicht so abwegig ist, da die Originalkompositionen von Mills schon sehr nahe an den klassischen Arrangements angelegt worden sind. Unbedingt anschauen sollte man sich wie oben schon erwähnt, die DVD inklusive der Kommentare vom Künstler persönlich. Eins ist sicher: im Anschluss hört man jedes Stück in einem ganz neuen Klang. Und mit jedem Hören wird das Album nicht nur interessanter, sondern auch besser, mittlerweile kann ich es ganz klar zu meinen Favoriten in meiner Musiksammlung zählen.

Symbiose Klassik & Techno: dies ist der einzige, wenn auch kleine Schwachpunkt, denn hier bleibt viel Potential ungenutzt. Ich hatte mir eine wirkliche Symbiose vorgestellt, eine Symbiose, die ein klassisches Orchester und elektronische Klangerzeugung zu einem unentwirrbaren Klanggeflecht verbindet. Dies ist leider nicht der Fall, man hat auf der einen Seite das Orchester (das sehr gut spielt) und auf der anderen Seite des Künstlers Drumcomputer (der mit einem perfekten Timing quasi der Puls des Konzertes ist) - beides zwar sehr gut aufeinander abgestimmt, aber eben noch nicht so wie es sein könnte. Vielleicht wird ja dieses Potential irgendwann noch einmal wirklich ausgenutzt.
Glücklicherweise wird man durch die hervorragende Umsetzung des Orchesters und trotz der (möglicherweise beabsichtigt) stark reduzierten elektronischen Unterstützung mit einem einzigartigen Klangerlebnis beglückt, das in seinen Höhepunkten sogar dem einen oder anderen Hörer ein unwillkürliches rhythmisches Zucken in den Beinen entlocken dürfte.

Fazit: Mills liefert in Summe einen künstlerischen Meilenstein ab, der trotz kleiner Schwächen in der Umsetzung in keinem CD-Regal von Freunden anspruchsvoller elektronischer Musik fehlen darf. Bei 10 zu vergebenden Punkten wäre das eine 9, bei 5 muss es die volle Punktzahl sein.
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am 30. Juni 2006
Die Kombination Klassik und elektronische Musik ist nicht neu, ich denke da nur an den genialen Soundtrack zum japanischen Film Oldboy. Speziell Jeff Mills hat sich in der Vergangenheit sehr mit der Neuvertonung alter Filmklassiker beschäftigt (Three Ages, Metropolis), wobei ich in Blue Potential die Steigerung dessen sehe. Wer sich die bewegten Bilder in Three Ages mit den Klängen eines Jeff Mills verinnerlicht hat, weiß was ich meine. Ein Orchester ist die reinste und natürlichste Form der Musik und passt perfekt zu den Percussions und Bassläufen des Detroiturgesteins. Ich war selten so gefesselt, zum Abschluß hört man "Sonic Destroyer" und meint das kann nicht sein, jedoch muss man sich darauf einlassen. Eine fantastische CD, Jeff Mills entwickelt sich noch immer weiter.........
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am 25. September 2009
Ich war sehr gespannt auf die DVD aber am Ende leider doch nicht so überzeugt. Der Wechsel zwischen den Streichern und der Baseline von Jeff Mills erfolgt in den meisten Tracks abrupt. Ich hatte auch ein wenig mehr harten Techno erwartet. Also eher etwas um die Eltern so langsam richtig Techno einzustimmen als selber auf ner Party auflegen
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am 1. Juni 2006
Also vorweg muss ich sagen: ich bin ein großer Fan von elektronischer Musik. Habe Jeff Mills schon mehrfach live auflegen gehört. Andererseits mag ich auch Philharmonien sehr gern - und hab da einige CDs bei mir im Regal stehen.

Da ich Symbiosen zwischen herkömmlicher Musik und pure Techno Sound bisher nur von einzelnen Goa-Platten (hier meißt mit Gitarren im Wechselspiel) kannte, dachte ich: naja SO schlecht kanns ja nicht sein.

Ich wurde eines besseren belehrt.

Die Philharmonie leistet zwar ganze Arbeit (und spielt so weit ich das beurteilen kann recht gut), aber leider wird sie dazu genötigt Technolieder nachzuspielen. Diese sind dann dezent mit 909-Basslines unterlegt. Das geht ja mal echt gar nicht...

Hört sich für den mehr-Klassik-Liebhaber wahrscheinlich genau so bescheiden an wie für mich mehr-Techno-Freak.

Resume:

Kauft Euch eine Jeff Mills CD und eine andere der Philharmonie. Aber dieser Mix ist definitiv mies.
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am 14. Juni 2006
was besonderes auf die ohren, ein mix aus goa, techno und klassik, und was für die augen. ein bißchen wie "robbie williams - live at knebworth" was den event betrifft.

empfehlenswert für alle freunde des ungewöhnlichen crossover mit anspruch.
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