Kundenrezensionen

56
4,1 von 5 Sternen
In den Schuhen meiner Schwester
Format: DVDÄndern
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"In Her Shoes" war eine Verlegenheitswahl im Kino - bis heute habe ich ihn danach wohl vier-, fünfmal wieder geschaut. Ich kann mir nicht helfen - irgendwie hat dieser Film etwas so Lebensfrohes und Berührendes, dass man alle Vorbehalte über Bord schmeißen mag. Die Story: Rose (wun-der-bar: Toni Collette) und Maggie (überraschend gut: Cameron Diaz) sind Schwestern; aber während Rose, die Ältere, erfolgreich als Anwältin arbeitet, lebt Maggie ziellos in den Tag hinein, lässt sich von Kerlen abschleppen und dann im volltrunkenen Zustand von ihrer Schwester abholen. Rose ist angefressen, Maggie trotzig; und als alles zusammenkommt und zufällig Roses aktueller Anwalt-Freund vor der Tür steht, steigt Maggie mit ihm ins Bett. Rose erwischt die beiden natürlich und die Schwestern scheiden (nach einer ungeheuer starken Szene) in bitterem Unverständnis voneinander. Maggie hat kurz vorher herausgefunden, dass die totgeglaubte Großmutter der beiden (herrlich: Shirley MacLaine) noch lebt - und Maggie nistet sich kurzerhand bei ihr ein...

Warum ist dieser Film toll? Ich zähle am besten einfach all die kleinen und großen Dinge auf. Zuerst: Rose und Maggie sind Figuren, die unter der Oberfläche Erstaunliches verbergen. Nicht erst, wenn wir allmählich von dem Schicksal ihrer Mutter erfahren, wird klar, dass Rose eben keine selbstbewusste Karrierefrau und auch Maggie nicht die eindimensionale Schlampe ist. Gerade Toni Collette ist dabei in vielen Szenen zum Niederknien, wenn sie all die Verletzungen, die ihr Charakter verbirgt, an die Oberfläche trägt. Von Collette ist man starkes Spiel ja eh gewohnt; die Überraschung ist Cameron Diaz, die - das ist jetzt ein Kompliment - genau ihren Fähigkeiten (und ihrem Profil) entsprechend besetzt ist. Man nimmt ihr das Mädchen, das nicht erwachsen werden will, sofort ab; aber man nimmt ihr eben auch die durchaus glaubhaft inszenierte Wandlung ab.

Und die findet - ha! - ausgerechnet in einer Seniorenwohnanlage statt. Und damit kommen wir zu einem weiteren erfreulichen Besetzungsfall: Shirley MacLaine überzeugt auf ganzer Linie als Ella Hirsch, die durchaus noch agile Großmutter der Schwestern. Aber neben ihr glänzen auch die zahlreichen alten Damen (und Herren), denen der Film mitunter die besten Gags verdankt ("Hey, sind Sie tot?!"), denen er aber erst Recht auch sein zweites interessantes Thema verdankt: das Altern in Würde. Okay, das klingt jetzt etwas hoch gegriffen und außerdem sind wohlbetuchte ältere Herrschaften in einer komfortablen Anlage kaum repräsentativ für die anonyme Masse der alten Menschen. Aber trotzdem: Szenen wie die, in der Maggie das ganze Korps der Ladies neu ausstaffiert, weisen schon über sich selbst hinaus. Übrigens fällt auch der Rest der Besetzung durchweg positiv auf - Mark Feuerstein ist sozusagen ein Traummann, Candice Azzara ("MEINE Marcia") ein stiefmütterlicher Alptraum, Ken Howard ein warmherziger und auch still leidender Vater - und so weiter.

Es passt einfach. Und ja, es ist vielleicht an manchen Stellen zu dick aufgetragen und ein bisschen viel an Thematik verwurstet. Aber das macht nichts, weil der Film einfach schön und rund ist. Erwähnenswert sind auch die beiden zentralen Gedichte: "One Art" von Elizabeth Bishop und "i carry your heart" von E. E. Cummings. - Es wird nicht alles, was der Film visuell und sprachlich ausstellt, auch reflexiv an die Handlung zurückgebunden; das mag manchem schade und dem anderen als künstlerische Hochstapelei erscheinen. Aber "In Her Shoes" erzählt schließlich auch eine Art Märchen, bei dem am Ende alles vielleicht etwas zu glatt geht, das aber trotzdem kraft seiner Ideen, seiner Figuren und seiner Freundlichkeit Freunde finden sollte.

Wenn der ursprünglichste Auftrag eines Films ist, uns träumen zu lassen und uns mit einem guten Gefühl zu verabschieden, dann hat "In Her Shoes" diesen Auftrag - für mich jedenfalls - erfüllt, und er tut es immer wieder.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2010
Das Einzige, das ich über diesen Film sagen kann, ist: ich liebe ihn!! Jedes Mal, wenn er im Fernsehen läuft, schaue ich ihn mir an. Und jetzt werde ich ihn mir endlich mal auf DVD kaufen, damit ich ihn immer dann genießen kann, wenn ich Lust dazu habe.
Zugegeben, die Story ist nicht gerade innovativ - Schwersternkrieg gibt es schließlich schon so lange, wie es Schwestern gibt - aber die Darstellerinnen, allen voran Shirley MacLaine, sind großartig und holen das Beste aus der Geschichte heraus. Und auch die Nebenfiguren, z.B. die Bewohner der Seniorenresidenz, sind einfach liebenswert und teilweise urkomisch!
"In den Schuhen meiner Schwester" ist der perfekte Film für einen gemütlichen Mädelsabend (bereits erfolgreich in der Praxis getestet!) oder um sich allein auf die Couch zu kuscheln. Frau sollte jedoch darauf verzichten, ihn mit ihrem Liebsten zu gucken. Das könnte für ihn wohl etwas langweilig werden... Aber hey, Frauenfilme sind nun mal nur für uns Frauen!! Unbedingt kaufen oder zumindest mal ausleihen, Ladys!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2010
...nicht nur für Schwestern. Ein Film, der ans Herz geht. Ich habe gelacht und geweint.
Vor allem Cameron Diaz fand ich hervorragend. Ich habe sie selten in einer besseren Rolle gesehen, und diese Rolle war ihr auf den Leib geschneidert.

Nachdem ich ihn im Fernsehen angeschaut hatte, musste ich ihn auf DVD haben. Empfehlenswert.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Rose ist eine ernsthafte Anwältin. Ihre Schwester, Maggie, dagegen hat in ihrem Leben noch nie lange einen Job behalten. Regelmäßig landet sie wieder bei ihrer Schwester und bringt deren geordnetes Leben durcheinander. Als Maggie wieder einmal in der Wohnung ihrer Schwester das totale Chaos angerichtet hat und Rose nicht zur Arbeit kommt, weil Maggie ein Halteverbot nicht beachtet hat, platzt Rose der Kragen. Sie möchte Maggie nur noch los haben. Maggie rächt sich 'und schläft mit dem Freund ihrer Schwester. Prompt werden die beiden von Rose überrascht und es kommt zum Bruch der beiden Schwestern. Maggie packt ihre Sachen und versucht auf eigene Faust ihre tot geglaubte Großmutter zu finden und Rose beginnt ihr bisheriges Leben in Frage zu stellen...

Toni Collette und Cameron Diaz geben die beiden unterschiedlichen Schwestern sehr natürlich. Überragt werden sie allerdings von der zauberhaften Shirley McLaine. Sie verleiht der Rolle der verlorenen Großmutter eine erstaunliche Würde und Eleganz. So gelingt der Brückenschlag zwischen Großstadtleben und betreuter Altenwohnanlage ohne weiteres und der Zuschauer kann leicht einen Bezug herstellen.

Die Geschichte ist einmal tragisch dann lustig und dann wieder einfach schön. Wie im Leben könnte man sagen, sofern man das Glück hat, dass andere einem nicht so schnell aufgegeben. Dabei wird hier natürlich besonders auf die Frage der Belastbarkeit einer besonderen Schwesternbeziehung eingegangen.

Was diese Schwestern verbindet, ist nicht nur die Schuhgröße. Wie Rose und Maggie herausfinden, was sie sich selbst und einander bedeuten, dies erzählt dieser intelligente Film, der kurzweilig und unterhaltsam ist. Gegen Schluss bitte Taschentücher bereithalten. Denn das Ende ist ein wunderschönes Gedicht.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. September 2008
Maggie (Cameron Diaz) und Rose (Toni Collette) sind zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Was sie verbindet ist ihre Schuhgröße und eine Kindheit, die durch den tragischen Verlust der Mutter geprägt war.
Während sexy Maggie einfach nicht erwachsen werden will und sich auf Kosten ihrer Mitmenschen durchs Leben schnorrt hat die unscheinbare Rose Karriere als Anwältin gemacht und beginnt sogar eine Beziehung zu ihrem Chef (Richard Burgi), der sich allerdings mir nichts dir nichts von Bitch-Schwester Maggie verführen lässt. Nachdem Rose die beiden auf frischer Tat ertappt hat, setzt sie die hassgeliebte Schwester vor die Tür und kündigt ihren Job. Ein Schritt, der für Rose überraschenderweise der Start in ein neues, sehr viel zufriedeneres Leben wird. Auf ihrem Weg zum Glück und zum Traualtar bedauert sie es immer mehr, mit Maggie gebrochen zu haben.
Maggie hingegen reist zur Oma von deren Existenz sie erst kürzlich und durch Zufall erfahren hat und hofft, sich beim Großmütterchen durchschnorren zu können. Oma Ella (Grande Dame Shirley MacLaine in absoluter Top-Form) lebt in Florida in einer luxuriösen Altenwohnanlage aber sie ist ein anderes Kaliber als Maggie erwartet hat und in ihr findet das ungebärdige Girlie endlich ihren Meister.

Dieses Damentrio Cameron Diaz, Toni Collette (sie hat für diesen Film 25 Pfund zugenommen und im Laufe der Dreharbeiten wieder abgehungert) und Shirley MacLaine sind ein absolutes Dreamteam, eine Idealbesetzung sozusagen, und die Eckpfeiler, die diesem Film Substanz und Bedeutung verleihen und den Zuschauer mit ihrer Darstellung fesseln und bewegen können - besonders Cameron Diaz, der man ja gerne schauspielerisches Können abspricht, überrascht hier in ihrer einfühlsamen Darstellung eines zu alt gewordenen und verlorenen "Girlies". Um die grandiosen Damen herum schart sich eine Riege von exquisit besetzten Nebendarstellern. Die lieblose Stiefmutter (Candize Azzara), der romantische Anwaltskollege Simon (Mark Feuerstein) der hilflose Vater und vor allem der Trupp der agilen und kackfrechen Rentner aus der Wohnanlage.
Obwohl der Film keine Komödie ist, verdankt er es doch genau diesen Nebenrollen und ihrem unbeschwerten Spiel, dass er trotz des schwerverdaulichen Themas niemals in den Kitsch abrutscht sondern leichtfüßig von einer nachdenklichen Sequenz zur nächsten hüpft.

Fazit:
Allerbeste Darsteller, trotz tiefer Emotionen kein Kitsch, glaubwürdige und warmherzige Story = eine Hollywoodproduktion jenseits aller Hollywoodklischees zum Ansehen, Nachdenken, Mitleiden und Seufzen. Schön.

DVD:
Laufzeit ca 125 Minuten, Sprache: Englisch, Deutsch Dolby digital 5.1. Dolby Sourround Sound, Untertitel: Englisch, Türkisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Menü: Englisch, Deutsch,
Widescreen 16:9
Sonderausstattung: Die Leute in den Schuhen, Eine Rentnergemeinschaft für schauspielernde Senioren, Vom Todestrackt zum roten Teppich: Das Casting von Honeybun, Inside Look von "Just My Luck"
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2007
Um es vorweg zu sagen, bei diesem Film dürfen Sie keine Komödie erwarten, denn der Film gehört ins Genre Drama. Es ist ein Film der zwei unterschiedliche Schwestern dem Zuschauer näherbringt, mit Höhen und Tiefen des Lebens und wie USA-typisch, mit glücklichen Ausgang. Der Film ist kurzweilig anzusehen und recht gut gemacht, eine Empfehlung kann man guten Gewissens abgeben, wenn man sich für Zwischenmenschliche interessiert.
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am 4. März 2014
Maggie Feller muss das Haus ihrer Stiefmutter Sydelle verlassen und zieht bei ihrer Schwester Rose ein, die als Rechtsanwältin arbeitet. Die Schwestern streiten sich ständig, meistens wegen des unsoliden Lebenswandels von Maggie, aber auch um die Schuhe, die Maggie sich öfter bei Rose ausleiht. Als Rose eines Tages Maggie und Jim, ihren Chef und Liebhaber zusammen im Bett erwischt, setzt sie Maggie vor die Tür.

Maggie fährt nach Florida zu ihrer Großmutter Ella Hirsch. Sie möchte von ihr 3000 US-Dollar bekommen, um nach New York City zu fahren und dort eine Karriere als Schauspielerin zu starten. Ella vermittelt ihr stattdessen einen Job in einem Altersheim. Gleichzeitig verspricht sie, das von Maggie verdiente Geld aus den eigenen Mitteln zu verdoppeln.

Währenddessen kündigt Rose ihren Job als Anwältin und arbeitet als Hundeausführerin. Sie trifft den ehemaligen Kollegen Simon Stein, mit dem sie sich immer häufiger verabredet. Der Gourmet Stein führt sie in ausgesuchte Restaurants.

Die an Legasthenie leidende Maggie freundet sich im Altersheim mit einem blinden, bettlägerigen Literaturprofessor an, dem sie vorliest. Dadurch lernt sie, fehlerfrei zu lesen. Ein Gedicht, in dem die Freundschaft zweier Frauen beschrieben wird, bewegt sie zutiefst. Ella erzählt ihrer Enkelin Maggie von deren durch Suizid per Autounfall verstorbenen Mutter, die unter manischen Depressionen litt, und setzt sich dafür ein, dass die Schwestern sich wieder versöhnen.

Nach ihrer Verlobung und anschließendem Streit mit Stein kommt Rose nach Florida und versöhnt sich mit Maggie. Bei Roses und Simons Hochzeit rezitiert Maggie ein weiteres Gedicht, das sie sehr stark bewegt und ihre Gefühle für ihre Schwester ausdrückt.
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am 27. August 2013
Zwei ungleiche Schwestern stehen im Zentrum von Jennifer Weiners Bestseller "Zwei Schwestern und ein Hochzeitskleid", der nun von Regisseur Curtis Hanson auf die Leinwand gebracht wurde. Der Regisseur von L.A. Confidential, Wonder Boys und 8 Mile unterstreicht mit diesem Film einmal mehr, dass es sich so gar nicht auf ein Genre festlegen lässt und trotzdem immer wunderbare Filme dreht. Die leinwandgerechte Vorlage für Hansons Regiearbeit stammt aus der Feder von Susannah Grant, die zuletzt Erin Brockovich zu Papier brachte. Für die Hauptrollen verpflichtete man Hollywood Schönheit Cameron Diaz und Toni Collette aus About a boy oder der Tag der toten Ente.

Die zwei Schwestern Maggie (Cameron Diaz) und Rose (Toni Collette) könnten unterschiedlicher nicht sein. Maggie lebt nur von ihrem Aussehen, ist Analphabetin und hat keinerlei Verantwortungsbewusstsein. Rose hingegen ist eine erfolgreiche Anwältin, die ein paar Pfund zu viel auf die Wage bringt und in ihren Chef verliebt ist. Obwohl sich die Beiden wegen ihrer Unterschiede oft aneinander reiben, besteht zwischen ihnen eine feste Bindung, die seit dem Tod ihrer Mutter Bestand hat. Doch als Maggie wegen zahlreicher Eskapaden von ihrer Stiefmutter vor die Tür gesetzt wird und sich bei Rose einquartiert, wird die Bindung der Beiden auf eine harte Probe gestellt und zerbricht schließlich, als Maggie im Apartment von Rose ein Chaos veranstaltet und mit ihrem angehimmelten Chef schläft. Maggie verschlägt es daraufhin zu ihrer todgeglaubten Großmutter Ella (Shirley MacLaine) nach Florida, wo sie endlich beginnt, ihre Schwächen zu erkennen. Rose schmeißt derweil ihren Job und verdient ihr Geld fortan als Hundesitterin.

Die Geschichte ist im Grund ein Drama, wird aber durch viel Witz und Romantik etwas leichter bekömmlicher und unterhaltsamer gemacht. Regisseur Curtis Hanson gelang es einmal mehr die Essenz des Themas zu erfassen und zusammen mit drei wunderbaren Darstellerinnen auf die Leinwand zu bringen. Dass Toni Collette und Shirley MacLaine ihre Rollen als unzufriedene Anwältin bzw. rüstige Großmutter mit Leichtigkeit bewältigen würden, war zu erwarten. Überraschend ist hingegen die wahnsinnig überzeugende Charakterdarstellung von Cameron Diaz, die ihre selbstherrlichen Maggie vor allem zu Beginn des Films hervorragend auf die Leinwand bringt.

Die Romanverfilmung ist trotz einer Länge von über zwei Stunden durchweg unterhaltsam. Im ersten Teil werden etwas dramatischere Töne angeschlagen, um die beiden Schwestern einzuführen und schließlich im Streit wieder zu trennen. Die zweite Hälfte, in der die beiden Schwestern einen Selbstfindungsprozess durchlaufen ist hingegen von viel Humor sowie Romantik geprägt und endet schließlich in einem emotionalen Happy End. Alles in allem ein hervorragender Film für das weibliche Geschlecht, der die Leserinnen des Romans mit Sicherheit nicht enttäuschen wird.
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am 24. August 2011
Es beginnt als Zickenkrieg zwischen zwei äußerst unterschiedlichen Schwestern. Aber mit dem Auftritt von Shirley MacLaine als ihre in der Versenkung verschwundene Großmutter kommt echte Qualität hinzu. Sie vermittelt zwischen Maggie (Cameron Diaz) und Rose (Toni Collette). Man verzeiht dem Film das vorhersehbare Happy End und allem FFE, denn die Erzählweise von Curtis Hanson, der den weiteren Verlauf der Lebenswege der beiden Mädels parallel schaltet, ist bewegend und voller interessanter Überraschungen. Die Wandlung der Cameron Diaz von der stehlenden, arbeitsscheuen Nymphomanin hin zu einem wertvollen Mitglied der Gesellschaft ist durchaus glaubwürdig. Erwähnt sei nur eine von mehreren logischen Konsequenzen als anschauliches Beispiel: ihre überwundene Leseschwäche wird am Ende mit dem Verlesen eines Gedichtes von E.E. Cummings gekrönt.
Daneben läuft die Suche ihrer Schwester Rose nach einem eigenen Weg und natürlich auch nach einem netten Mann. Der Titel ist mehrfach einsetzbar. Neben einem ganz vordergründigen Sinn für die austauschbare Fußbekleidung ist eine andere Lesart das enge Verhältnis der beiden Schwestern. Jede kann sich in die andere hineinversetzen, so fühlen wie sie. Wie bei Zwillingsschwestern: ich an ihrer Stelle'
Warmherzig, zeitweise melo, erfrischend pfiffig, eine gute Mischung mit drei überaus überzeugenden Frauen.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Oktober 2006
Dieser Film wird wohl als einer der besten im Kinojahr 2005 hervorstechen.

Brilliante Schauspieler, vor allem überrascht Cameron Diaz, die ja sonst in meist albernen Filmen das dumme/nette Girlie spielen durfte.

Ich glaube, über Toni Colette muss man nicht mehr viel sagen, denn sie hat ihr schauspielerisches Talent bereits mehrmals unter Beweis gestellt.

Dieser Film ist (obwohl man es in Bezug auf die Story vermuten könnte) absolut NICHT kitschig, sondern einfach nur herzerwärmend. Und wer sich gerne amüsiert, wenn z. B. ältere Damen über "Miss Hot Pants" ablästern, kommt hier auch auf seine Kosten.

Einfach nur ein schöner Film, der sicherlich nicht nur Frauen gefallen dürfte.
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