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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Back to the Roots
Knapp zehn Jahre nach ihrem Debütalbum Ten präsentieren Pearl Jam wieder ein Album mit all ihren Stärken - kräftiger, schnörkerlloser Hardrock ohne große Ausfälle. Ihre musikalischen Abstecher (manche nennen es Künsteleien), die schon auf ihrem zweiten Wurf Vs. zu erkennen waren, bis hin zu Riot Act aus dem Jahre 2002. Und immer...
Veröffentlicht am 4. Februar 2007 von Dennis Vihar

versus
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unspannendes, aber solides Handwerk
Pearl Jam als Urgestein des Grunge und zweifelslos geniale Songkreateure versprachen den Fans mit dem Wechsel zu J Records sicher mehr, als dieses Produkt bieten kann.

Die Beschränkung auf aufpoliertes Standardgut aus dem reichen Erfahrungsschatz der letzten PJ-Alben gereicht hier gerade zu wohlwollenden 3 Sternen. Solide Kompositionsarbeit, toller Gesang...
Veröffentlicht am 29. April 2006 von Jens Bondarenko


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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Back to the Roots, 4. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Pearl Jam (Audio CD)
Knapp zehn Jahre nach ihrem Debütalbum Ten präsentieren Pearl Jam wieder ein Album mit all ihren Stärken - kräftiger, schnörkerlloser Hardrock ohne große Ausfälle. Ihre musikalischen Abstecher (manche nennen es Künsteleien), die schon auf ihrem zweiten Wurf Vs. zu erkennen waren, bis hin zu Riot Act aus dem Jahre 2002. Und immer wieder fragte man sich, wohin die Band eigentlich wolle. Welches Ziel verfolgen sie, haben sie eigentlich den Sound, den signifikanten PJ-Sound?

Und nun bleibt nichts anderes übrig als die einstigen musikalischen Wurzeln: muskulöser, leicht abschweifiger Rock, aufgepuscht durch Eddie Vedders erfrischende Aufrichtigkeit in den Lyrics, sodass man sich immer mehr damit identifizieren kann, sofern man auch einen solch protestantischen Charakter wie Ed hat. Noch nie haben sich Pearl Jam so hart und direkt angehört wie hier - selbst auf Ten zeigte deren Musik eine gewisse Elastizität, teilweise durch Jeff Aments bundloses Bassspiel bedingt, das wiederum eine rundere Dynamik zuließ. Dies hielt PJs Sounds nahezu davon ab, sich direkt bis zu den Gedärmen durchzuschlagen, quasi ohne Kompromisse. Pearl Jam hört sich aber diesmal so kompromisslos an, und das ist das erfrischende und, zugegeben, auch überraschende Element dieser Scheibe. Denn so wirklich gerechnet hat man damit nun nicht. Gerade auf der ersten Hälfte hört sich alles sehr kraftvoll und wütend an, wie beispielsweise "Life Wasted", "World Wide Suicide", "Comatose", "Severed Hand" und "Marker in the Sand". Jedes Lied toppt das vorherige auf seine Art und Weise. Dadurch klingt das Album authentischer und feuriger. Auch die Balladen sind ein wichtiger Bestandteil von Pearl Jam - eingeleitet wird der ruhige Teil durch "Parachutes", womit sich der Sound für das Weichere und Einfühlsamere öffnet. Auch wenn die zweite Hälfte eine größere Vielfalt von Tempiwechseln hat, bietet es immer noch eine grandiose Anzahl von Rockern: angefangen beim ironischen Stolzieren von "Uemployable" bis hin zum furiosen "Big Wave". Abgerundet wird alles durch de beiden Schlusslichter des Albums "Come Back" und "Inside Job", wobei letzeres an "Indifference" und "Release" erinnert, mit seiner anmutigen Magik und träumerischen Weite, die der Sound, und vor allem das Intro, hergeben. Der Soultouch von "Inside Job" erinnert auch irgendwie an "Black", wobei "Inside Job" durchaus epischer klingt und somit auch den besseren Schlusssong eines Albums darstellt.

Pearl Jams Wut und Ärger ist auf dto. anders als auf deren Vorgängern. Eddie Vedder schaut mehr auf die Welt als solches, auf die Probleme der USA, und vor allem auf die, die durch GW Bush verursacht werden ("World Wide Suicide"). All seine Texte und die damit herauskommende Wut und Frustration machen Pearl Jam womöglich zu dem Protestalbum des Jahres, wenn nicht sogar seit Anfang 2000. Außerdem ist die Stärke des Albums, dass es einfach als reine Musik genossen werden kann, ohne dass man sich zu sehr auf Vedders Texte konzentrieren muss. Diesmal steht die Musik mehr im Vordergrund. Vedders Texte scheinen nicht so metaphorisch und bildgeladen zu sein wie sonst immer. Alles musikalische, das die Band anpackt, scheint außerdem zu gelingen. Ob es nun der Hardrock von "Life Wasted" oder der ruhige Part wie "Parachutes" ist.

Seit Vitalogy haben sich Pearl Jam nicht mehr so frisch, direkt und lebend angehört wie hier.
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4.0 von 5 Sternen "Life wasted", aber DAS HIER ist es doch wert..., 23. Juli 2009
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pearl Jam (Audio CD)
Wenn ein Superrocker wie Eddie Vedder gleich zu Beginn lauthals etwas vom "verschwendeten Leben" ins Mikro singt, dann sagt man sich sofort: "Aber das ist es doch wert, oder??!"
Wenn man, so wie Pearl Jam, ein Klasse-Album nach dem nächsten abliefert, so kann man doch wahrlich nicht vom verschwendeten Leben sprechen!

An dieser Stelle einen Vergleich zwischen den Erstlingswerken (wie "Ten" oder "Vitalogy") und den neueren Scheiben (wie "Riot Act" oder "Pearl Jam") anzustellen ist in der Tat schwierig, wie ein Rezensent vor mir hier ganz richtig bemerkt hat. Es ist halt einfach anders, obwohl es ja gar nicht so richtig anders ist. Hier ist unverkennbar immer noch (Gott sei Dank) Pearl Jam am Rocken - und sie tun dies aus tiefster Überzeugung und mit ganzem Herzen und purer Lebensenergie, das spürt man einfach...

Zwar finde ich persönlich, dass "Perl Jam" beispielsweise nicht ganz mit seinem Vorgänger ("Riot Act") mithalten kann, trotzdem halte ich VIER STERNE für dieses Album durchaus angebracht. Ich tendiere sogar eher zu VIEREINHALB STERNEN!

Ein bisschen Schade finde ich, dass "Wasted (Reprise)" nur gerade mal eine Minute Spielzeit eingeräumt wurde. Das könnte von mir aus 3 bis 4 Minuten durchlaufen. Mr. Vedders Stimmlage berührt mich bei dieser Nummer auf seltsame Weise ganz besonders.

Insgesamt haben aber alle Nummern auf dieser Platte ihre berechtigte Existenzberechtigung bekommen. Es ist wie mit der gesamten PJ-Chronologie: Kein einziger Totalausfall zu finden!!

Also: LIFE WASTED?? - Wenn man sich diese Scheibe anhört macht man genau das Gegenteil!!! (Und wenn es Zeitverschwendung sein sollte, so ist es dieselbe Zeitverschwendung wie bei einem Sonnenuntergang am Meer oder bei einer lustigen Party mit Freunden oder...)
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4.0 von 5 Sternen Lifes Wasted, 9. Mai 2006
Von 
Bobby Marlene (duisburg, nrw Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Pearl Jam (Audio CD)
Wenn eine Band ihrem neuen Album keinen Namen gibt und es "selbstbetitelt", kann es dafür viele Gründe geben. Im Allgemeinen wird das dann als Schritt zurück zu den Wurzeln

und zur Ursprünglichkeit gesehen. Pearl Jam spielen auf ihrem neuen Album schnell, roh und geradeaus, allerdings ohne immer rechtzeitig die Kurve zu bekommen. Man kann darin die Wurzeln des Grunge vermuten, oder auch nicht. Ob Rückbesinnung oder Neuanfang: die Energie der früheren Jahre hat diese Platte nicht, aber vielleicht etwas eigenes und dadurch sehr schönes. So leicht wie die Chilli Peppers machen es sich Pearl Jam zumindest nicht. Letztlich gehört jede Platte wohl einfach auch in ihre Zeit und kann sich heute nicht wie 1993 anhören. Und für Retro ist es noch ein wenig zu früh.

Was die Beurteilung des Albums außerhalb des Pearl Jam Fan Kosmos angeht, wird sie sich kaum von den unmittelbaren Vorgängern unterscheiden und wenig bemerkt werden. 17 jährige in kurzen Armee Hosen und hohen Docs wird man bei den diesjährigen Live Terminen nicht finden.

Wahrscheinlich ist das aber auch gut so.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr abwechslungsreiches Album der Jungs aus Seattle, 3. Mai 2006
Von 
David Raich (Bayreuth, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Pearl Jam (Audio CD)
Nun ist es wieder soweit: Seit dem 2. Mai steht das neue Album von Pearl Jam auch in unseren Läden in Deutschland. Wer mitgezählt hat dürfte über die Tatsache aufgeklärt sein, dass es sich hierbei um das 8te Album der Band um Eddie Vedder handelt. Interessanterweise heisst das Album auch wie die Band selbst, was für ein so spätes Album eher ungewöhnlich ist. Nach den letzten zwei Alben "Binaural" und "Riot Act" sind bei vielen Pearl Jam Fans einige Wünsche offen geblieben und so war ich gespannt, was sich die Jungs haben einfallen lassen.

Vier Jahre sind seit dem letzten Album verstrichen und eins vorneweg: Man merkt warum sich die Band die Zeit genommen hat!!!

13 Songs auf dem Album: Davon meiner Meinung nach 8 exzellent und 3 sehr gut.

War Riot Act eher durch ruhige Balladen und sehr experimentelle Elemente geprägt, greift Pearl Jam in diesem Album eher auf den für sie so typischen Rock zurück, wobei hier die ganze Sparte von melodiös/sehr langsam bis sehr unruhig berücksichtig wird. An vielen Stellen schimmert ihre "grunge-ige" Wurzel durch.

Das Album beinhaltet sehr "leicht hörbare" Titel wie "gone" und "unemployable", die dem Hörer nach nur kurzer Einhörungszeit einleuchten, sodass man sofort mitsummen oder -klopfen könnte aber auch wesentlich gewöhnungsbedürftige Songs wie "severed hands", "big wave" und "army reserve", welche meiner Meinung nach den eigentlichen Charme der Seattler Jungs ausmacht. Hat man sich die Melodien und Rhythmen erst einmal eingeprägt verlassen sie einen nicht mehr...

Man hat den leichten Eindruck, dass das Album die gesamte Laufbahn der Band widerspiegelt: Sind "Life Wasted", "World Wide Suicide" eher typisch für ihre frühen Grunge-Alben (siehe VS und Vitalogy) so widerspiegeln "marker in the sand" "big wave" eher den Charakter der mittleren bis späten Alben.

Zusammenfassend wage ich die These, dass dieses Album fast symbolisch für die Beschreibung der Musik von Pearl Jam mitsamt seiner Entwicklung steht.

Fazit:

Für Pearl Jam Fans ein absolutes Muss!!! Aus meiner Sicht das Beste Album seit Vitalogy! Hier könnt ihr bedenkenlos zugreifen.

Für alle die bereit sind sich in einen Rock einzuhören, der evtl. sehr ungewöhnlich erscheinen kann: Ain Album, welches durchaus für einen Kauf in Frage kommt.

Für alle die mit Pearl Jam noch nie was anfangen konnten: Finger weg!

Schlussbemerkung:

Das sehr schlichte weiche Cover des neuen Albums ist (abgesehen von den blutigen Köpfen hinter der CD-vertiefung) sehr schön anzuschauen beinhaltet wie gewohnt in einer Seitentasche ein kleines Heft mit den Lyrics. Wenn man die durchaus erschwinglichen Preis und die ebengenannten Kommentaren zu den Songs betrachtet sind 5 Sterne die einzig richtige Bewertung...
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pop-Brei satt? Pearl Jam hören!, 18. Mai 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pearl Jam (Audio CD)
Endlich ist sie da. Lange genug mussten wir warten auf den 8. Albumwurf. Naja, zwischendurch konnte man sich ja mit dem B-Seiten/Unveröffentlich-Sampler "Lost Dogs" die Zeit vertreiben, der nebenbei gesagt alles andere als Abfall ist, sondern in sie viele geniale Tracks beinhaltet.

Doch zu »selftitled«, beim ersten Mal hören denkt man wie immer bei PJ "holperig, unzugänglich". Bei jedem neuen PJ-Album habe ich bisher am Anfang gedacht "ok, das Album kann nicht an die anderen anknüpfen", doch immer stellten sich Pearl Jam als absolute Juwele heraus. Ausserdem kommen einige Stellen, wo ich denke "hab ich doch schon mal gehört" (comatose erinnert zB. stark an last exit) aber schon ab Track 5 kommt da Besserung auf.

Auch dieses Album ist wieder, wie seine Vorgänger, weit weit abgehoben über dem Pop-Brei der sonst so die Charts durchzieht. Das Album entfaltet auch wieder eine ganz eigene Note, punkiger sind sie geworden. Wer hätte das gedacht, wo PJ doch jetzt ca. 40jährig und mit 15 Jahren Bandgeschichte endgültig zum alten Eisen gehören, doch mit dem Platz geben sie sich offensichtlich nicht zufrieden. Politisch sind sie geblieben, rechnen ab mit der Bushregierung, aber auch die ultrasensiblen sozialkritischen Texte, die den gesellschaftlichen Aussenseiter in die Aufmerksamkeit rücken, kann man wieder finden.

Schon nach dem sechsten Mal Hören kristallisieren sich so die typischen »Lieblingslieder« heraus, die sich fest ins Ohr hineinfressen, und wegen denen man diese CD auch in 10 Jahren gern mal wieder hören wird.

Bei mir sind das

5. Marker in the Sand

7. Unemployable

9.Gone

Fazit: Kaufen, wenn man Popbrei und Dieter-Bohlen-Tonalität satt hat und knallharte Gitarrenriffs liebt. Und im September 06 nach Berlin ins Konzert!!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen überraschend anders, 11. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Pearl Jam (Audio CD)
Man meint doch immer, Rock-Bands würden im Laufe ihrer Karriere immer ruhiger werden - nicht jedoch so bei den Alt-Meistern des Grunge. Als eingesessener PJ-Fan habe ich mir auch diese Platte gekauft, ohne vorher reinzuhören, und war überrascht, was da so aus den Boxen dudelte. Vor allem Vedder in ungwohnt rauher Stimme. Und das bei fast allen Songs. Seiten, die man bisher nur bei wenigen Stücken zu hören bekam (z.B. Do The Evolution oder Blood). Zuerst war ich zugegebenermaßen ein wenig enttäuscht, da man ja als Fan u.a. auch auf Vedders klare, tiefe und langanhaltende Laute steht. Doch beim mehrmaligen Anhören entdeckt man auch bei dieser Platte wieder mal das Genie einer langerprobten Rockband. Außerdem finde ich es höchst lobenswert, dass PJ immer wieder neue Seiten zu bieten hat und nicht jedesmal alte Erfolgsrezepte aus der Schublade hervorkramen muss, um erfolgreich zu sein.
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5.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsalbum der Band!!!, 23. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Pearl Jam (Audio CD)
Klar, alle lieben ten, vs. und die alten Klassiker. Ich auch, aber das Album hier blieb beim ersten Durchhören schon hängen landet immer mal wieder im cd Player und begeisterrt mich immer wieder aufs Neue. Alleine die beiden Opener sind der Hammer und "Come Back" einer der schönsten Songs der Band. Auch die anderen Songs sind super. Die Platte klingt einfach gut, wurde ja auch nicht von BrendanŽo Brian produziert.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend frisch und bissig, 24. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Pearl Jam (Audio CD)
OK. Politische Songs gegen den aktuellen amerikanischen Präsidenten gibt es inzwischen viele.

Auch gegen religiösen Fundumentalismus und Zensur wurde schon viel gesungen (das geht sogar eher gegen Frau Lieberman).

Aber, was Pearl Jam hier auf CD gebrannt haben, brennt ein wahres, rockges Grungefeuer über die Anlage ab.

Musikalisch sind Pearl Jam nicht mehr sehr ruhig und melanchonisch, die CD erinnert eher an die fantastische "Vs", Als Anspieltipp empfehle ich "World Wide Suicide", wobei dieser Song nicht nur musikalisch glänzt.

Wer die CD erst einmal angespielt hat, wird längere Zeit nichts anderes mehr hören.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gebt Alt-Grungern eine Chance!, 14. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Pearl Jam (Audio CD)
Beim ertsen Hören des Albums dachte ich: "Naja, die waren auch schon mal besser." Aber wenn man der CD eine Chance gibt und sie nicht gleich zugunsten eines älteren Albums von Pearl Jam aus dem CD Player verbannt, so kommt man langsam dahinter, wie viel Wucht hinter diesen rauen und unspektakulär wirkenden Songs in Wirklichkeit sitzt. Fünf Sterne.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Parachutes have opened now ..., 1. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Pearl Jam (Audio CD)
Eddie Vedder selbst beschrieb einige Wochen vor dem Release von 'Pearl Jam' das sehnsüchtig erwartete achte Studio-Album als neuen Motor seiner Band. Das neue self-titled Album ist das Ergebnis einer vierjährigen Veröffentlichungspause und erneuten medialen Abstinenz des Quintetts - und um es vorweg zu nehmen: das Warten hat sich gelohnt. Pearl Jam versuchen mit den neuen Songs, zu verarbeiten. Aufgearbeitet wird die derzeitige politische Lage; Krieg und der freie Fall des Menschen werden zu zentralen Motiven. Vedder meint, daß die Band aus ihrer Frustration und Angst angesichts humaner Katastrophen etwas Positives zu kreieren versucht habe. Und so wurde 'Pearl Jam' außerordentlich aggressiv und energiegeladen. Dies spiegelt sich auch im Artwork der CD wieder. Ohne allzu viel verraten zu wollen: Es ist im ersten Moment schockierend und ein deutlicher Kontrast zum farbenfrohen Cover.

'Life Wasted' bringt als erster Track dies alles bereits zum Ausdruck. Der von Adam Kasper (bereits für 'Riot Act' verantwortlich) abgemischte Sound drückt einen nur so mit schlackernden Ohren in den Sessel. Die bisher nur über das Internet verbreitete Single 'World Wide Suicide', die als bisher höchster Chart-Eintritt eines Rock-Songs in den Staaten und Kanada bereits ihre Geschichte geschrieben hat, setzt diese Energie fort und wird dabei thematisch zum Zugpferd der anderen zwölf Songs. Hierauf folgt Comatose, eine Ode an den Punk-Rock, die an die Alben 'Vs.' und 'Vitalogy' erinnert. 'Severed Hand' wurde von Fans bereits liebevoll als Vedder-Funk bezeichnet und erinnert an Songs wie 'Dissident' oder 'Porch'.

Soweit der mehr als rockige Anfang der neuen Scheibe. Erst mit 'Marker in the Sand' schalten Pearl Jam einen Gang zurück - und wer bisher auf der Suche nach einem Sommerhit war, muß nicht weitersuchen. In der Tradition von 'Down' und 'Undone', die nur als B-Sides veröffentlicht wurden, ist dies ein Song zum Mitsingen. Die so geölte Stimme kann dann bei 'Parachutes' gleich weiter versuchen, die richtigen Töne zu treffen. Die Ballade ist eine der schönsten von Pearl Jam bisher. 'Big Wave' läßt es im Anschluß dann wieder richtig krachen - und ist eine Hommage an Soundgarden. Einer der vielen Höhepunkt des Albums ist sicherlich 'Gone' - ein Stück, dessen Demo bereits als Fanclub-Single veröffentlicht wurde. Mit der ganzen Band im Hintergrund entfaltet das Stück nun sein ganzes Potential. Wunderschön! 'Wasted Reprise' wird zum entspannenden Intermezzo vor dem großen Finale des Albums. Der darauf folgende Song 'Army Reserve' ist äußerst schwer zu umschreiben. Einer der besten Songs der Band überhaupt m.E.! Die Tiefe und Vielschichtigkeit fasziniert vom ersten bis zum letzten Akkord. Wahnsinn! 'Come back' ist wieder eine Ballade, die man sich durchaus als B-Side zum bekannten Song 'Last Kiss' vorstellen könnte. Auch ein gewisser Springsteen-Einfluß ist hier nicht zu verkennen. Der letzte Track mit dem Titel 'Inside Job' schließlich wurde von Gitarrist Mike McCready geschrieben und ist zugegebenermaßen ein wenig 'cheesy' - und könnte glatt auf einem Album von 'Mother Love Bone' platziert sein. Das relativ lange Intro zu dem Song zieht einen dabei unweigerlich in den Bann.

Kurzum: Mit 'Pearl Jam' liefert die Seattle-Band ein Meisterwerk ab und dürfte auch denen wieder gefallen, die von den hervorragenden Alben 'Riot Act' und 'Binaural' enttäuscht gewesen sein sollten. 'Pearl Jam' ist dabei das vielleicht variantenreichste Werk des Quintetts bisher und zeugt von einer immensen musikalischen Spannbreite und einem breitgefächerten Repertoire - mit deutlichem Verweis auf den Rock der 70er Jahre.
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Pearl Jam
Pearl Jam von Pearl Jam (Audio CD - 2006)
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