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4.0 von 5 Sternen Es lohnt sich!!
Es ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, den bisher süßen kleinen Harry nun plötzlich als pubertierenden und eigensinnigen Teenager vor sich zu haben. Er ist nicht mehr der kleine von seinem Onkel unterdrückte Junge, mit dem man Mitleid hatte. Nein! Harry zeigt nun kleine Wutausbrüche, rebelliert und wehrt sich, was – auch wenn man...
Veröffentlicht am 27. November 2005 von mian

versus
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zuviel versprochen
Nach Teil 1 und 2 der Ultimate Edition, die ich absolut gelungen fand, freute ich mich wie wahnsinnig auf die nächste Ausgabe. Das dann direkt vor Weihnachten zwei davon erscheinen sollten freute mich umso mehr.

Und umso riesiger war die Enttäuschung. Immerhin sprechen wir hier von einer Sammleredition, die man sich ins Regal stellen kann, weil sie...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2010 von Stesilaf


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zuviel versprochen, 2. Dezember 2010
Nach Teil 1 und 2 der Ultimate Edition, die ich absolut gelungen fand, freute ich mich wie wahnsinnig auf die nächste Ausgabe. Das dann direkt vor Weihnachten zwei davon erscheinen sollten freute mich umso mehr.

Und umso riesiger war die Enttäuschung. Immerhin sprechen wir hier von einer Sammleredition, die man sich ins Regal stellen kann, weil sie Hammer aussieht. Doch was bekommt man?

- Gegenüber Teil 1 und 2, die teils neue und erweiterte Szenen in die Filme implimentierten findet man hier einzig und alleine die Kinofassung vor. Das ist sehr enttäuschend.

- Würde toll aussehen, wenn man alle 8 Teile im Regal stehen hat. Leider ist aber ab Teil 3 das Aussehen der Boxen gegenüber den ersten beiden Teilen verändert. Das Blu-Ray Logo ist kleiner, und damit verschiebt sich das komplette Layout des Box-Rückens nach oben, was absolut bescheiden wirkt, gegenüber den anderen Boxen.

- Mit dem ersten Teil wurde eine "Behind the Scenes"-Serie eingeführt, die sich durch alle 8 erscheinenden Box-Sets ziehen soll. Diese sind für meinen Geschmack zwar deutlich zu kurz (verglichen zum Beispiel mit dem Herr der Ringe-Special Extended Inhalt) aber trotz allem wirklich gut gelungen. Was aber richtig mies ist, dass in den ersten beiden Boxen einfach zwei DVD's als "Specials" bezeichnet wurden, in Teil 3 und 4 aber eine der DVD's mit dem Titel der Mini-Serie bedruckt ist. ABER DIE FALSCHE. Wenn ihr also die Serie schauen wollt, dann nehmt die DVD "Specials", nicht die wo die Serie draufsteht.

Alles in allem zeigt sich wieder einmal, das Warner hier einzig am Geldscheffeln interessiert ist. Es ist mir unverständlich wie solche, wenn auch marginalen Fehler vielleicht, durch den Qualitätscheck kommen. Für mich sieht es eben so aus, das Warner unbedingt das Weihnachtsgeschäft mitnehmen wollte, und daher zwei völlig unfertige Versionen auf den Markt geschmissen hat um abzusahnen. Jetzt warte ich nur noch auf Warners Gnade, die die Box neu herausbringen so wie sie sein sollte, damit ich sie mir, jetzt nochmal richtig, kaufen kann. Heile Welt.

Also Finger weg von Teil 3 und 4 der UE, kauft euch lieber nur die Film-Blu-Ray, denn das bisschen zusätzliche Material ist den Preis nicht wert, und die vielen Fehler schon gar nicht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es lohnt sich!!, 27. November 2005
Es ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, den bisher süßen kleinen Harry nun plötzlich als pubertierenden und eigensinnigen Teenager vor sich zu haben. Er ist nicht mehr der kleine von seinem Onkel unterdrückte Junge, mit dem man Mitleid hatte. Nein! Harry zeigt nun kleine Wutausbrüche, rebelliert und wehrt sich, was – auch wenn man es sich in den vorhergehenden Teilen immer für ihn gewünscht hat - schon etwas befremdlich wirkt. (Muss für den Verlust, der zuvor uneingeschränkt vorhandenen Sympathie einen Stern abziehen.)
Auch die anderen sind inzwischen älter geworden, wobei mir die Entwicklung der Hermine am besten gefiel. Sie ist aus ihrer nervtötenden Ader herausgewachsen, wie ich finde.
Doch es sind nicht nur die Darsteller, die sich entwickelt haben, auch die Story ist nicht mehr unbedingt für Kinder gedacht. Sie ist um einiges düsterer und zeigt sogar Ansätze eines Horror-Streifens, sodass man so manches Mal vor Schreck zusammenzuckt. Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten und es gibt die eine oder andere unerwartete Wendung.
Was jedoch zu den vorhergehenden Teilen unverändert geblieben ist, ist die Schönheit der Kulissen (auch wenn der neue Regisseur, warum auch immer, so manche deutliche Veränderung vorgenommen hat). Hogwarts bleibt jedoch ein Ort an dem ich selbst gerne zur Schule gegangen wäre. Ach was, ich würde da sofort einziehen, wenn ich könnte! ;-) Und dann auch noch ständig die schottischen Highlands im Hintergrund. Ein Traum, sage ich nur!!
Mein Fazit: Anschauen, gruseln und genießen, es lohnt sich!!
(Ach ja, ist Hagrid nicht mal wieder goldig? :-))
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glaubt J.K. Rowling!, 28. November 2004
Der bisher schönste Film in der Harry Potter Reihe!
Cuaron hat eine unglaublich dichte und atmosphärisch ausdrucksstarke Adaption des Gefangenen von Askaban vorgelegt. Sowohl Schnitt als auch Musik betonen dieses nur. Die veränderten Schauplätze (Hagrid's Hütte, peitschende Weide etc.) irritieren nur im ersten Moment, letztlich passen sie sehr gut in den Film. Nicht umsonst hat man sich beim Set-Design aber auch eng an JKR-Entwürfe gehalten. Einziges Manko ist der Werwolf, der doch eher kläglich abgemagert als furchterregend daherkommt.
Auch inhaltlich ist die Umsetzung gut gelungen. Dem Medium Film angemessen wurde der Stoff gekürzt - dabei gehen aber weder der Zauber dieser magischen Welt noch der Hauptstrang der Geschichte selbst verloren.
Natürlich ist der Film nicht das Buch. Aber ich finde, es spricht durchaus für den Film, wenn ausgerechnet JKR diesen für den bisher besten der Reihe hält. Interessant auch, dass Rowling sagt, Cuarons Interpretation deute schon viele Ereignisse und Entwicklungen der Bücher 6+7 der Serie an!
Besonders sympathisch fand ich, dass die Kinder endlich einmal Kinder sein durften: Kissenschlacht, Wutausbruch (Harry tritt gegen seinen Nachttisch!) und nicht zuletzt Freizeitbekleidung, d.h. Jeans und Pulli!
Auch schauspielerisch setzt sich dieser Film gegenüber den ersten zwei deutlich ab. Emma Watson (Hermione) spielt gewohnt souverän. Rupert Grint (Ron) wirkt weniger überdreht und ist nicht mehr nur ständig Clown. Auch Daniel Radcliff (Harry) gibt seinem Charakter endlich mehr Profil.
Maggie Smith, Alan Rickmann, Emma Thompson und Co. werden ihrem Ruf als erstklassige Schauspieler gerecht.
Die Austattung der DVD ist gut, insbesondere die zusätzlichen Szenen und die Interviews mit Cast&Crew machen viel Spass.
Zuletzt eine Warnung für Eltern: die Angabe FSK 12 ist durchaus angemessen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vernachlässigung und Veränderung, 17. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und der Gefangene von Askaban (DVD)
Ich war damals sehr euphorisch, als ich ins Kino ging, um mir diesen Film anzusehen, denn schließlich handelte es sich bei "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" um mein Lieblingsbuch der Reihe. Außerdem war ich sehr gespannt, wie Alfonso Cuarón den Stoff interpretieren würde und wie die Schauspieler sich weiterentwickeln würden. Zumal mich die ersten beiden Verfilmungen mehr als überzeugt hatten, waren sie doch authentisch und vor allem zauberhaft.

Nun, geklappt hat das leider nicht so ganz. Schon in der ersten Szene musste ich zweimal hinsehen, um das zu begreifen, was ich auf der Leinwand sehen konnte. Anstatt Harrys 13. Geburtstag zu zeigen, zaubert er unter der Bettdecke! Wie oft wird in den Büchern und in den Filmen erwähnt, dass es minderjährigen Zauberern nicht gestattet ist, in den Ferien zu zaubern? Alfonso Cuarón scheint sich daraus nichts zu machen. Im Gegenteil, es wirkt fast so, als hätte er Harrys Licht nur gebraucht, um dem Publikum eine nette Einleitung für den Film geben zu können. Dennoch hat diese Aktion bei einigen schon heftiges Stirnrunzeln verursacht. Meine Erwartungen an den Film erhielten einen kleinen Dämpfer.
In der Folgezeit wurde es etwas besser. Die Szenen um Tante Magda und den fahrenden Ritter wurden zwar ein wenig massentauglicher gemacht, entsprachen allerdings den Vorstellungen. Was danach kommt, war allerdings oftmals grobe Vernachlässigung und Veränderung. So war der tropfende Kessel gar nicht wiederzuerkennen; ebenso wenig Tom, der Wirt, der hier eher eine Art Quasimodo darstellt.

Leider haben sich diese beiden Mittel - Vernachlässigung und Veränderung - durch den ganzen Film gezogen. Auf der einen Seite ließ man mehrere Handlungsstränge entweder komplett fallen oder hat sie auf ein Minimum reduziert. Der Streit zwischen Ron und Hermine kommt in diesem Film fast gar nicht zur Geltung. Im Gegenteil, die Szenen, in denen der Kampf zwischen Krätze und Krummbein thematisiert wird, wirken fast schon so, als wären sie nachträglich in den fertigen Film eingeschoben worden. Im Buch erstreckt sich der Streit zwischen Ron und Hermine über mehrere Kapitel, hier ist er kaum bis gar nicht vorhanden. Die Besonderheiten, die der Kater Krummbein mit sich bringt, werden in der Folge ebenfalls nicht behandelt.
Ebenfalls vernachlässigt wurde die Geschichte von Moony, Wurmschwanz, Tatze und Krone. Keiner von den berühmten vier Freunden wird mit einem dieser Namen in Verbindung gebracht. Der Zuschauer erfährt gar nichts über diese vier Personen. Die Thematik der vier Freunde wird fast gar nicht angeschnitten. In meinen Augen ist es schrecklich, den Gefangenen von Askaban, Sirius Black, auf ein derartiges Minimum zu reduzieren. Im Titel steckt eigentlich viel mehr, nämlich die ganze Hintergrundgeschichte der vier Freunde, von denen drei Animagi wurden, um Professor Lupins Qualen erträglicher zu machen. Gerade der dritte Band lebt von der Hintergrundgeschichte der vielen Figuren und von den ganzen Details, die sich in der Vergangenheit zugetragen haben. Davon ist im Film nichts zu sehen. Stattdessen wurden immer wieder düstere Bilder eingeschoben, um die Stimmung zu untermalen und auszudrücken. Es scheint fast so, als wäre Alfonso Cuarón am Set mit einem Schild herumgelaufen, auf dem "Düstere Stimmung, bitte!" stand. Denn während wichtige Details und Handlungsstränge einfach ausgelassen werden, bekommen wir eine Menge Außenaufnahmen zu sehen, die dem Zuschauer zeigen, was die bitterbösen Dementoren mit der Umgebung anstellen. Wenn man die ganzen verschwendeten Minuten addiert und durch die eigentliche Geschichte ersetzt, dann hätte man die Hintergrundgeschichte noch viel deutlicher zeigen können. Leider ist die Liste der fehlenden Details noch viel länger als hier dargestellt.

Das zweite Mittel, das Alfonso Cuarón im Film liebend gern anwendet, ist die Veränderung. Nicht nur, dass die Kleidung von Harry, Ron und Hermine massentauglicher gemacht wurde (im zweiten Film trugen die Protagonisten sogar in der Winkelgasse ihre Umhänge), das Setting ist ebenfalls nicht mehr wiederzuerkennen. Hagrids Hütte und die peitschende Weide stehen auf einmal an ganz anderen Stellen, manche Räume haben ihren Glanz verloren und der Gemeinschaftsraum der Gryffindors befindet sich nun an einem völlig seltsamen Platz.

Warum gebe ich dann drei Sterne? Es ist nicht alles schlecht an diesem Film. Die Leistungen der einzelnen Schauspieler stimmen größtenteils, auch wenn Michael Gambon als neuer Dumbledore hier sicherlich einen seiner schwächeren Auftritte hatte. Er verkörpert die Autorität, die Güte und den Glanz des großen Schulleiters in diesem Film noch längst nicht so gut wie Richard Harris.
Die Dementoren haben mir, bis auf die Tatsache, dass sie fliegen können und der Kuss des Dementors weder erklärt noch erläutert wird, ebenfalls gut gefallen. Das Design ist realistisch und sie sehen im wahrsten Sinne des Wortes zum Fürchten aus. Wenn es solche Geschöpfe wirklich gäbe, dann würde ich ihnen nicht begegnen wollen. Das zweite Geschöpf, das mir gut gefallen hat, war Seidenschnabel. Der Hippogreif sieht wirklich prächtig, elegant und irgendwie auch niedlich, wenn auch gefährlich aus. Dennoch schweige ich lieber über die Szene, in der Harry auf Seidenschnabel reitet. Im Buch vergleicht Harry den Ritt auf Seidenschnabel mit dem Ritt auf einem Rennbesen (mit eindeutigem Ergebnis) und ist froh, wenn er wieder auf dem Boden ist. Im Film ist die Szene mehr als leicht von Titanic ("Ich bin der König der Welt!") angehaucht worden.
Was die Spezialeffekte angeht, die können bei der Bewertung mittlerweile sogar weggelassen werden. Die Effekte sind wie immer super; fast alles wird im Film so dargestellt, wie man es sich beim Lesen vorgestellt hat. Das gilt vor allem für den Patronus, der mich sehr überzeugt hat.
Und wo ich schon vom Patronus schreibe, sollte ich erwähnen, dass die Szene mit dem Zeitumkehrer mit zu den besten Szenen des gesamten Films gehört. Leider hat das aber auch einen bitteren Beigeschmack. Es scheint fast so, als hätte Alfonso Cuarón die Details absichtlich ausgelassen, um so schnell wie möglich zum Ende kommen zu können. Er wollte einen perfekten Höhepunkt produzieren, was ihm ja auch fast gelungen ist. Jedoch zu dem Preis, dass vorher leider zu viele Sachen auf der Strecke bleiben. Dennoch muss ich sagen, dass die Szene mit dem Zeitumkehrer genau so verfilmt wurde, wie ich sie mir immer vorgestellt habe.

Dennoch muss ich zum Schluss noch einen negativen Aspekt loswerden. Hierbei geht es um den Feuerblitz, den Harry erst in der letzten Szene des Films erhält, die obendrauf noch ziemlich schlecht gemacht ist. Eigentlich erübrigt sich dieses Thema, da im Film lediglich das erste Quidditch-Spiel zwischen Gryffindor und Hufflepuff gezeigt wird und man keinen Gedanken daran verschwenden muss, welchen Rennbesen Harry gegen Ravenclaw und Slytherin benutzen wird. Aber dennoch stört die Tatsache, dass der Feuerblitz hier kaum eine Rolle spielt. Es kommt mir fast so vor, als hätte man den Feuerblitz streichen wollen oder sogar vergessen, sodass er noch in die letzte Szene des Films gepackt wurde. Ist den Produzenten vielleicht erst hinterher aufgefallen, dass Harry seinen Feuerblitz im vierten Film noch brauchen wird? Es wäre ja schließlich nicht das erste Mal. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass Alfonso Cuarón nur diesen einen Film gedreht hat, denn in meinen Augen besitzt er einfach nicht das Talent für einen Stoff epischen Ausmaßes.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HP Magie pur, 20. Januar 2006
Die Verfilmung des III. Bandes "Der Gefangene von Askaban" ist gegenüber der grottenschlechten Verfilmung von Teil IV "Feuerkelch" ein wahrer Hochgenuss. Hier hat man es verstanden auch für Nicht-HP-Buchleser einen Film zu produzieren, dessen Handlungsstränge problemlos nachvollzogen werden können. Das wunderbare Zusammenspiel von Harry und seinen Freunden, die wieder miteinander durch dick und dünn gehen, gibt dem Film eine wunderbare emotionale Note. Die Szenenabfolge ist logisch, obwohl hier natürlich auch geringe Abweichungen zum Buch vorhanden sind. Mir hat dieser Film besonders viel Spaß gemacht, da viele einzelne Episoden des Romans liebevoll in Szene gesetzt wurden. Es gibt keine aneinandergereihten Szenen (sowie in Teil IV). Dies ist ein durchweg stimmiger Spielfilm, in dem auch alle wesentlichen Komponenten des Buchs vorkommen, z.B. die Dursleys, die Weaslys (vor allem Mrs. Weasly!!)) usw. Im Gegensatz zum IV.Teil hat man hier nicht das Gefühl, die zerstückelte Version aus dem Schneideraum zu sehen. Zwar behaupten viele dieser Teil sei eine schlechte Verfilmung, ich aber kann mich dieser harschen Kritik überhaupt nicht anschließen. Ich habe mich im Kino keine Sekunde gelangweilt und die DVD schon mehrmals gesehen. Ich mag den Film mindestens wie das Buch!
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Falscher DVD-Aufdruck, Lenticular fehlt = schlechte Qualität zu überhöhtem Preis!, 19. November 2010
Was hatte ich mich auf die Fortsetzungen der Ultimate Editions gefreut! Nach einem langen Jahr des Wartens sind sie nun endlich erschienen. Und was macht Warner Bros. daraus? Mal wieder eine große Enttäuschung!
Als ich die Verpackung öffnete, fiel mir sofort auf, dass nicht mehr die Lenticulars (Wackelbilder zum Sammeln) beigelegt waren, die es noch bei den Teilen 1 und 2 gab. Was nützt mir die Fortsetzung einer Sammler-Serie, wenn sie nicht den gleichen Inhalt hat wie die Vorgänger? Es ärgert mich total, dass diese Bilder nicht dabei sind. Sie waren in den ersten beiden Teilen nämlich wirklich toll gemacht.
Zweites Ärgernis ist der falsche Aufdruck auf der Specials-DVD. Dort steht nämlich der Titel der Dokumentation, die bereits auf der zweiten Blu-Ray enthalten ist. Im ersten Moment dachte ich, dass ich jetzt die Doku zweimal hätte, nämlich noch zusätzlich auf DVD, anstatt der Specials. Aber als ich die DVD einlegte, stellte ich fest, dass darauf die (richtigen) Specials waren. Aber halt falsch beschriftet.
Wie können solche Fehler bei der Herstellung dieser Boxen passieren, die den Anspruch haben, hochwertige Luxus-Versionen zu sein? Zumal der Preis ja auch gegenüber dem Vorjahr massiv erhöht wurde! Während Teil 1 und 2 im vergangenen Jahr noch für 20,00 bis 23,00 Euro zu bekommen waren, wurden dieses Jahr locker 10 Euro draufgeschlagen, so daß man für weniger Inhalt (Lenticulars) und schlechte Qualität (DVD-Aufdruck) viel mehr bezahlen muss.
Eine Anfrage bei Warner per E-Mail zu den genannten Fehlern ist bis heute nicht beantwortet worden. Amazon brauche ich deswegen ja gar nicht weiter belästigen, denn sie können ja nichts dafür. Aber ich werde diese Preistreiberei und die schlechte Qualität nicht hinnehmen und die Boxen zurückschicken. Und dann warte ich bis nächstes Jahr, wenn zusammen mit den Teilen 5 und 6 die Neuauflagen von Teil 3 und 4 erscheinen. Und dann hoffe ich, dass die Fehler beseitigt wurden. Sonst verdient Warner eben kein Geld mehr an mir.
Das gleiche kann ich nur allen raten, die an diesen Boxen interessiert sind. Wartet und spart erstmal Euer Geld, verschwendet es nicht für diese fehlerhaften Editionen!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend zauberhaftes Movieentertainment, 6. Juni 2005
Von 
pholker (Bochum, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Von den drei bisher erschienenen HP-Filmen ist dieser mein persönlicher Favorit. Nachdem vor allem Teil 1, z. T. auch noch Teil 2 eher einen Einführungscharakter in die magische Welt der jungen Zauberer besitzt, geht es hier doch nun schon dramaturgisch mehr zur Sache. Die Ausarbeitung der Charaktere sowie des Haupthandlungsortes Hogwarts ist weitgehend abgeschlossen (ein paar Neuigkeiten wird es natürlich immer geben), ihre Weiterentwicklung bleibt interessant, lässt nun aber mehr Raum für Story. Und das ist auch nötig, da die von Band zu Band immer dicker werden Bücher eine immer breitere Story umfassen, die sich jetzt schon kaum mehr in knapp zweieinhalb Stunden Film hineinpacken lassen.
Zu diesem Punkt gleich eines vorweg. Vielerorts ist kritisiert worden, dass der Film viel zu viel vom Inhalt des Buches weglässt. Es stimmt, aber vergessen wir doch nicht, dass dies ein Problem der meisten Literaturumsetzungen ist. Ein Problem ist es zudem nur, wenn man sich nicht darauf einlassen möchte, einen Film auch als eigenständiges Medium zu sehen. Ein Film funktioniert nun einmal ganz anders als ein Buch, ein Film IST einfach NICHT das Buch. Darüber hinaus gibt es unter den Zuschauern des Films ohne Zweifel einen großen Teil, welche das Buch noch nicht gelesen haben und durch den Film vielleicht erst angeregt werden, dies zu tun. Die Zielgruppe eines Filmemachers ist nunmal nicht ausschließlich die Gruppe, welche unbedingt die Romanvorlage gelesen haben muss. Und unter diesem Gesichtspunkt funktioniert der Film einwandfrei.
Ich gehöre ebenfalls zu den Leseratten, nichts desto trotz gestehe ich einem anderem Medium wie dem Film seine eigene Interpretation zu. Sowohl ich als auch mein Sohn habe den Film, trotz Kenntnis der Bücher, absolut genossen.
Was den Inhalt der Geschichte angeht, so ist hierzu in anderen Kritiken sicher schon genug gesagt worden, daher möchte ich an dieser Stelle einmal darauf verzichten.
Zum Schluss noch etwas zur Ausstattung der DVD. Meiner Meinung nach lässt die Doppel-DVD keinerlei Wünsche übrig. Die Qualität von Bild und Ton ist hervorragend, die Specials sind liebevoll gemacht. Mit der "Karte des Herumtreibers" kann man durch Hogwarts navigieren, sich das eine oder andere Detail aus der Geschichte noch einmal genauer ansehen, in Quizspielen sein Wissen erproben und vieles mehr. Untermalt wird das Ganze durchgehend mit Auszügen aus dem gelungenen Soundtrack von Komponist John Williams, somit werden die Special Features nocheinmal zu einer zauberhaften Phantasiereise.
Meines Erachtens hat "Der Gefangene von Askaban" sowohl was das Filmische anbelangt als auch von der Ausstattung der DVD her volle fünf Sterne verdient. Und letzten Endes, ob man diese Art von Film nun mag oder nicht, bleibt allein Geschackssache und entzieht sich der subjektiven Kritik.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders als seine Vorgänger, aber genial!, 13. Juli 2004
Von 
Markus (Mannheim, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ich finde man merkt sehr deutlich, dass der Regisseur ein anderer ist. Jedoch schadet das dem Film absolut nicht! Im Gegenteil.
Natürlich können nicht alle Dinge aus dem Buch auch im Film gezeigt werden. Wer mit dieser Hoffnung in den Film ging wurde sicherlich enttäuscht. Der Film konzentriert sich auf die wesentlichen Geschehnisse von Band 3.
Des Weiteren wurde auch mehr Humor eingebaut, was dem Film absolut nicht schadet.
Die Schlüsselszenen wie z.B. die Zauberstunde mit dem Irrwicht oder die Schlussszene in der heulenden Hütte entsprechen sehr genau den Vorgaben aus dem Buch. Auch die Spezialeffekte finde ich besser als in Teil eins und zwei. Nicht nur da sie schöner und echter wirken (die Technik hat sich schließlich weiter entwickelt), sie unterstützen den Film einfach nur auf eine sehr positive Art und Weise und man hat nicht das Gefühl einen mit Effekten überladenen Hollywoodstreifen zu sehen.
Die "alten" Charakteren (Harry, Ron, Hermine...) haben sich Schauspielerisch sehr schön weiterentwickelt und wirken einmal mehr sehr schön miteinander. Und auch die Wahl von Gary Oldman als Sirius Black trägt nur positiv in den Film mit ein.
Fazit: Harry Potter 3 unterscheidet sich sehr von seinen Vorgängern. Jedoch bedeutet dies keinesfalls, dass es sich nicht einmal mehr um einen sehr guten Harry Potter Film handelt. Auch dieser Teil ist ein Muss für jeden Harry Potter Fan.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigenständig und werktreu zugleich - Ein Potter-Meisterwerk !!!, 7. Oktober 2010
Von 
S. K. (Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Ein Regisseur, der die schwierige Aufgabe bekommt, den Inhalt einer Buchvorlage im angemessenen Umfang und mit Einhaltung der Werktreue ins filmische Medium zu übertragen, steht immer vor einer schweren Entscheidung, um die der/die gute Mann / Frau nicht beneidet wird:
Soll die Handlung möglichst komplett übernommen werden, auch auf die Gefahr hin dass der Film am Ende zu aufgebläht und gestreckt wirkt ? Oder sollen bestimmte Handlungsstränge entfernt werden um auf ein kompakteres Endergebnis zu kommen, auch wenn dies einen gewissen Unmut der Buch-Fans nach sich zieht ?

Hinsichtlich dieser Frage hatten die Regieleute der bisherigen "Harry Potter"-Verfilmungen ihre eigenen Methoden damit umzugehen. Mit mehr oder weniger ansehnlichen Resultaten.
Chris Columbus ("Kevin allein zuhaus"), hielt sich dicht an die ersten beiden Potter-Bände. Zu dicht für meinen Geschmack. Richtig sklavisch orientierte er sich an die Romanvorlagen und ließ jede mögliche Form von Individualität überhaupt nicht zu. Zu kritisieren wäre auch die Tatsache, dass seine Filme eine Spur zu zuckersüß und ihre jeweilige Lauflänge von mehr als 2 1/2 Stunden für einen Kinderfilm (!) äußerst grenzwertig waren. Und das gerade bei den (an Buchseiten gezählt) einfachsten Werken der Potter-Reihe. Für die nachfolgenden Bücher, die immer umfangreiche wurden, hätte das problematisch werden können.
Regie-Neuling Peter Yates widerum ging genau den entgegengesetzten Weg. Er verkürzte bei seinen Verfilmungen der Bände 5 und 6 (die dicksten Wälzer !) die jeweilige Haupthandlung bis zum Unmöglichen und scheute sich auch nicht vor gravierenden Veränderung eben Dieser; zusätzlich verfing er sich noch in nebensächlichen Nichtigkeiten, die für den Hauptplot kein bischen förderlich sind. Zwischen seinen Adaptionen und den Büchern gibt es demnach inhaltlich wie sinngebend nur sehr wenige Parallelen.
Mike Nevell (u.a. für "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" verantwortlich) machte es beim vierten Potter-Abenteuer rund um den "Feuerkelch" schon besser. Zwar gingen bei ihm einige wichtige Charaktere etwas unter, aber im Großen und Ganzen war sein Film vom Umfang/Inhalt-Verhältnis doch recht ausgewogen.

Ein einziger Mann, nämlich der mehrfach oscar-nominierte, mexikanische Regisseur Alfonso Cuarón, hat es geschafft, die perfekte Balance zwischen Vorlage und eigener Vision zu finden. Von unwichtigem Ballast befreit, konzentriert sich sein "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" auf das Wesentliche der Buchhandlung und holt dort das Beste heraus, was an Humor, Spannung und Magie herauszufiltern ist.

Schon die ersten Minuten machen deutlich, dass die zuvor von Chris Columbus eingeleitete und sehr farbenfrohe Zaubererwelt nicht mehr im hellsten Lichte erstrahlt. Dunkelheit, Schatten und eine bedrohliche Kältestimmung umgibt nun Hogwarts und seine Bewohner. Der aus den Vorgänger-Filmen bekannte kindlich-naive Frohsinn muss schwarzhumorigen Pointen und ironischen/zynischen Einlagen weichen, was angesichts der Romanvorlage die einzig richtige Entscheidung war. Doch damit hören die Veränderungen noch lange nicht auf.
Mit fantastischen, surrealen und oftmals symbolschwangeren Bildern, atemberaubenden Einstellungen und virtuosen Schnitten weiss sein Film durchgehend zu gefallen. Cuarón hat zudem das Erzähltempo spürbar beschleunigt, um die Handlung schneller voran zu treiben - das macht seinen Film in Verbindung mit der kürzeren Lauflänge deutlich kurzweiliger als die gemächlicheren Erstlinge von Columbus, die (wenn man mal ehrlich ist) doch einige Längen in sich bargen.
Das Unglaubliche dabei ist:
Auch wenn dem Buchkenner sofort jene Nebenhandlungen auffallen die dem Rotstift zum Opfer gefallen sind, könnte man nach Einsetzen des Nachspanns nicht behaupten, dass der Film darunter gelitten hätte - die wichtigsten Einzelheiten und Details sind auf jeden Fall enthalten. Cuarón hält sich nicht mit Nichtigkeiten auf, sondern kommt direkt zur Sache. Und so was verdient allergrößtes Lob.

Wie bereits angedeutet stecken in den toll fotografierten Bildern (und in manchem Dialog) viele Symbole und Andeutungen rund um die Themen Zeit und Raum, Schuld und Unschuld, Wahrheit und Trugbild. Insbesondere der Faktor "Zeit" ist in der zweiten Filmhälfte von besonderer Bedeutung. Wurde dieser Aspekt schon von J.K. Rowling in Buchform klug und nachvollziehbar in die Handlung eingebettet, überträgt Cuarón eben Diesen wunderbar auf die bildliche Ebene.

Mit Teil 3 ist nicht nur die Welt der Zauberer und Hexen sichtlich gereift, auch die Jungdarsteller selbst sind in ihren Rollen prächtig hineingewachsen. Anfangs noch süße talentierte Kids, sind sie nun jugendliche Mimen mit gesteigertem Können, und an ihrem Alter merkt man auch eine Veränderung in ihrem Schauspiel.
Emma Watson, die schon zuvor als Hermine mehr als nur überzeugte, macht auch im dritten Potter-Film eine tolle Figur und hinterlässt aus dem Dreigestirn Harry-Hermine-Ron den besten Eindruck. Rupert Grint fährt seine etwas überdrehte Darstellung zurück, ist aber nach wie vor für spaßige Momente verantwortlich. Zu Daniel Radcliffe kann man sagen, dass er deutlich besser agiert als bisher und in einigen Momenten sogar glänzt. Verbesserungspotential ist bei ihm aber nach wie vor gegeben.
Die älteren Darsteller widerum überzeugen auf ganzer Linie. Michael Gambon, der ab hier Professor Dumbledore verkörpert, muss sich nicht hinter seinem verstorbenen Kollegen und Vorgänger Richard Harris verstecken und verleiht seinem Charakter ein etwas abgewandeltes, aber nicht minder interessantes Charisma. Mit Gary Oldman wurde der ideale Mann für die Rolle des Sirius Black gefunden, der nach diversen Bösewichtern endlich mal eine positive Figur spielen darf und allen Kritikern beweist, dass man ihn nicht in die immergleiche Typen-Schublade (Soziopath, Gangster, Terrorist o.ä.) stecken kann. Der schönste Neuzugang ist aber David Thewlis als Professor Lupin. Vom ersten Augenblick an hat er bereits alle Sympathiewerte für sich gewonnen, auch (oder gerade) weil er sich für Harry nach und nach zu einer Art Vaterfigur entwickelt.
Über den restlichen Cast (Alan Rickman, Maggie Smith, Emma Thompson, ...) braucht man keine großen Worte verlieren, außer dass auch diese Damen und Herren mit ihren Leistungen zufrieden stellen.

Fazit:
Aus dem harmlosen Kinderfilm ist ein düsteres und wesentlich gruseligeres Zauber-Märchen geworden. Nicht nur visuell, auch handwerklich wagt Cuarón einen Umbruch in der Potter-Reihe. Er unterwirft sich nicht der Buchvorlage; er bleibt seinem inszenatorischen Stil, seiner Linie treu und drückt dem dritten Filmabenteuer rund um den Jungen mit der Blitznarbe seinen markanten Stempel auf. Dank seiner Eigenständigkeit und seines unverwechselbarem Flairs ist "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" das Schmuckstück unter den bisherigen Verfilmungen. Zu schade dass die richtungsweisende Unterhaltungs-/Qualitätsstufe, die Cuaróns Geniestreich so auszeichnet, für die Fortsetzungen nicht beibehalten wurde.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen anders als die ersten beiden Teile, 29. November 2004
Ich habe mir natürlich mal hier angeschaut was so geschrieben wird über diesen Film. Von entäuschend bis absolute Spitze ist ja alles dabei.
Unter anderem wird hier erwähnt das es ein Fehler ist Buch und Film miteinander zu vergleichen. Nun, das ist richtig und kann von mir nur bestätigt werden. Aber Film mit Film zu vergleichen ist erlaubt. Das dritte Buch ist düsterer als seine beiden Vorgänger und die Geschichte dichter. Und Harry und seine Freunde werden natürlich älter. Das dies im Film auch so herauskommt ist ein Plus. Was mich allerdings stört ist die Freiheit die sich der Regisseur genommen hat beim Umfeld. Hogwarths sieht anders aus und viele Details sehen anders aus oder stehen auf einmal wo anders. Das finde ich persölich nicht gut, denn in den Büchern ändert sich das ja auch nicht. Künstlerische Freiheit des Regisseurs hin oder her. In einer fortlaufenden Geschichte sollte er sich ein wenig an die Vorgänger halten, sonst kann man ja überspitzt sagen. Wechseln wir die Schauspieler doch auch gleich noch aus. Die einzelnen Charaktäre werden meiner Meinung etwas oberflächlich behandelt und der übertriebene Schnitt des Films läßt einen nicht so richtig die Zeit sich in Szenen hinein zu versetzen. Laß doch den Film noch mal 10 Minuten länger sein, aber dann ist Platz für Szenen wie Harry's Flug auf dem Hippogreif. Ich hoffe die nächsten Verfilmungen nähern sich wieder mehr der Vorlage des Buches und des darin beschriebenen Umfeldes an. Da die Bücher ja aber stets länger werden mache ich mir persönlich ein wenig Sorgen das bei den weiteren Verfilmungen zu viele Details verloren gehen.
Trotzdem. Der Film ist absolut sehenswert und natürlich ein Muß für Harry-Potter-Fans.
Und was die technische Seite angeht. Schauspieler, Musik, Tricktechnik. Alles erste Güte.
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Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Harry Potter und der Gefangene von Askaban von Alfonso Cuarón (DVD - 2013)
EUR 4,97
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