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Batman Begins
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2006
"Batman Begins" gehört zu einer der besten Comicverfilmungen, die es gibt. Der Drehbuchautor David S. Goyer und Regisseur Cristopher Nolan haben "Batman" wieder zu seinen Ursprüngen verholfen und ist wieder der dunkle, geheimnisvolle Kämpfer für Gerechtigkeit. Man erfährt die komplette Vorgeschichte des Millionärs Bruce Wayne und die Umstände, die dazu führen, warum er zu diesem mysteriösen Kämpfer wird, den die Unterwelt so massiv fürchtet. Ich wage es zu sagen, daß diese Interpretation des "Batman"-Themas an die Qualität der ersten beiden Filme von Tim Burton heranreicht. Die letzten zwei Verfilmungen von Joel Schumacher waren zwar auch sehr gut gemacht, waren aber doch zu schrill und viel zu grell inszeniert. Was diese Verfilmung noch so sagenhaft macht, ist seine Besetzung. Christian Bale ist ein großartiger Batman, aber auch Michael Caine als Butler Alfred und Gary Oldman als Decetive Gordon sind ideal besetzt und Liam Neeson als Bösewicht und Morgan Freeman als Entwickler der technischen Spielereien machen die Superstar-Riege komplett. Ich freue mich schon wirklich sehr auf die Fortsetzung, in der wieder der Joker als Erzfeind auftreten soll. Nur die Besetzung dieser Rolle könnte sich als sehr schwierig erweisen: Wer soll bitte Jack Nicholson ersetzen? Er war im ersten "Batman"-Film ein grandioser Joker und in seine Fußstapfen zu treten ist ein schier unmögliches Unterfangen. Aber lassen wir uns überraschen!
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Dezember 2005
Ich mochte bis jetzt jeden Batman Film, die von Tim Burton mit seinem unvergleichlichen Touch, die quitschbunten comichaften von Joel Schumacher, sogar den liebenswert-lächerlichen 'Batman hält die Welt in Atem' der mich als Kind zugegebenermassen beeindruckt hat.
Doch dieser hier ist anders; zum ersten Mal steigt man hinunter in die Abgründe von Bruce Wayne's Psyche, sieht seine Zerrissenheit und bekommt glaubhaft vermittelt wie die traumatischen Erlebnisse seiner Kindheit -vorrangig natürlich der Mord an seinen Eltern- zur Triebfeder seines Kampfes gegen das Verbrechen wurden. Alle Hintergründe werden glaubwürdig erklärt: wie Gotham City in Verbrechen und Korruption versinkt, die Entstehung der Bathöhle und die Herkunft von Batman's Waffen und sonstiger Gadgets sowie des Batmobils.
Zum ersten Mal im Film wird Batman so gezeigt wie er ursprünglich konzipiert war, nicht als aalglatter unermüdlicher Kämpfer für das Gute, sondern als getriebener dunkler Rächer. Man darf gespannt sein auf die Fortsetzungen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2005
Man hatte ihn für tot erklärt: Batman, der geflügelte Rächer von Gotham City, der auch the „Dark Knight" genannt wurde. Tim Burton machte aus ihm in „Batman" und „Batman Returns" eine Franchise-Figur für Warner Bros. ,die mehr als 600Mio Dollar einspielte. Doch damit begann damals das Anfang vom Ende. Joel Schumacher übernahm den Regiestuhl und vernachlässigte so ziemlich alles, was die Faszination des Batman ausmachte. Sein „Batman Forever" und „Batman und Robin" waren quietschbunte, inhaltsleere Actioner und hatten nichts mehr zu tun mit dem düsteren Leben von dem innerlich zerrissenen Helden Bruce Wayne/Batman. Fans und Kritiker auf der ganzen Welt waren enttäuscht, Batman verlor seine Daseinsberechtigung auf der Leinwand: Batman war tot. Als spätestens im Sommer 2004 bekannt wurde, dass die Franchise neu gestartet werden sollte, war die Spannung groß und die Erwartungen auch. Und die Fans sollten nicht enttäuscht werden: „Batman Begins" belebt die Franchise neu, und das als beste „Batman" Verfilmung aller Zeiten und vielleicht sogar als beste Comic Verfilmung der letzten Jahre!
Dabei wurde wirklich alles richtig gemacht, von der Story über die Action bis hin zu den Figuren. Regisseur Christopher Nolan und Drehbuchautor David Goyer schaffen es, Batman die alte Faszination zurückzugeben, und wie ! Sie konzentrierten sich nicht wie andere Comic-Adaptionen auf Action und Effekte, sondern richtigerweise auf die Story und den Charakter Bruce Wayne. Man erfährt Schritt für Schritt, wie aus dem von Schuld -und Rachegefühlen gequälten jungen Wayne ein Mann wurde, der nach einer 18 Jahre langen Abstinenz zurück in seine nun verkommene und von Korruption beherrschte Heimatstadt Gotham kommt und sich nach und nach in Batman verwandelt. Selten wurde einer Comic Verfilmung soviel Handlung und psychologischen Tiefgang gegönnt, und das ist die große Stärke von „Batman Begins".
Dabei konzentriert sich alles auf Bruce Wayne, der vom relativ unbekannten Christian Bale gespielt wird. Um es mit einem Wort zu sagen : Er ist die Idealbesetzung! Mit großer Präsenz und viel Charisma schafft er es, den schwierigen Charakter des Bruce Wayne jederzeit glaubwürdig zu präsentieren. Hinzu kommen sein Wandlungsfähigkeit von Batman über Bruce Wayne über den gespielten Playboy und sein enorm durchtrainierter Zustand. Heraus kommt der beste Batman Darsteller aller Zeiten. Insgesamt ist der Cast einfach gigantisch und keiner, wirklich keiner enttäuscht. Am meisten lassen sich Caine, Wilkinson und Oldman loben, aber auch Freeman, Murphy und Watanabe sind trotz der eher wenigen Auftritte eine echte Bereicherung. Und wer jetzt denkt, dass Katie Holmes, die den meisten Leuten aus „Dawsons Creek" bekannt ist, eine Ausnahme ist, der täuscht sich. Auch sie spielt sehr solide die moralische Instanz, die Bruce Wayne nicht die Grenzen von Gut und Böse überschreiten lässt.
Bei aller Genialität der Schauspieler und der Story kommt auch die Action kein bisschen zu kurz. Die Kämpfe sind schnell geschnitten, vor allem realistisch und hart, aber nie langweilig, sondern kraftvoll und rasant. Keine technische Spielereien oder Drahtseilakrobatik, sondern realistische Nahkämpfe mit Härte und Eleganz. Und das neue Batmobil zeigt in den wahrscheinlich coolsten Verfolgungsjagden des Jahres, dass es absolut die richtige Wahl war. Mit derart viel Power ist selten ein Gefährt durch eine Straßen-(und Dach!!) Jagd gebrettert. Man kann meinen, dass „Batman Begins" zu ernst oder zu wenig comic-haft ist, aber gerade diese düstere und wenig auf „Popcorn-Kino" gelegte Interpretation von Batman trifft die Ader des „Dark Knight". Für mich ist „Batman Begins" dank großartiger Story, genialen Schauspielern und adrenalinfördernder Action die beste Comic-Verfilmung der letzten Jahrzehnte und einer der besten Filme dieses Jahres.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ein Triumph – ein großer visueller und dramaturgischer Wurf ist Regisseur Christopher Nolan mit dieser Neuadaption des Batman-Stoffes gelungen. Nolan löst mit seinem Film ein Versprechen ein, das eigentlich schon Tim Burton 1989 gab: Eine Batman-Adaption zu kreieren, die, neben dem Comic-Gaudium, auch die tiefenpsychologischen Aspekte der Figur beleuchtet. Gerade so, wie sie Frank Miller 1986 in seinem bahnbrechenden Comic-Zyklus „The dark knight returns“ interpretierte und damit eine neue Superhelden-Ära einleutete. Doch so sehr wir Regie-Mastermind Tim Burton auch schätzen und seine Fähigkeiten nicht in Zweifel ziehen: So richtig wurden seine Batman-Filme (und die zwei weiteren von anderen Regisseuren, die in 90ern noch folgten) diesem Anspruch dann doch nicht gerecht. Sie waren unterhaltsam und trugen einen Hauch der Düsternis von Frank Miller’s Comics in sich. Doch im Bestreben um Vertiefung waren sie leider inkonsequent – immer noch einen Tick zu bunt, zu funny, zu jugendtümlich. Der Zeitgeist war ein anderer - damals goutierte die 90er-Spaßgesellschaft noch die schablonenhafte Action und die auf Hit geschriebenen Titelsongs von U2 oder Prince. Auch eklatante Fehlbesetzungen (Michael Keaton und George Clooney sind nun wahrlich keine dunklen Ritter) nahmen wir augenzwinkernd hin, solange wir nur voll krass unterhalten wurden. Nolan’s Film ist ein Produkt der George W. Bush-Ära, der 11. September und der Irak-Krieg hinterließen tiefe Spuren im amerikanischen Selbstbildnis. Feind- aber auch Heldenbilder werden neu überdacht. Diese Tendenz war ansatzweise schon in den neuen Spiderman-Filmen feststellbar: Akzeptanz von Verletzbarkeit und Zweifel. So schnell veralten Sichtweisen – der Burton-Batman wäre heute wohl gar nicht mehr möglich. Heute sehen wir Christian Bale als selbstzweifelnden Milliardärs-Spross, der seine Schuldgefühle für die Ermordung seiner Eltern einfach nicht los wird. Er hat Ängste, Phobien und das verblüffte Publikum beobachtet ihn bei der Bekämpfung derselben. Natürlich ist es nicht so, dass nun gar kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Nicht alles wird neu erfunden, vieles wird aber neu interpretiert. Nach wie vor gibt es Schurken, Kloppereien und Verfolgungsjagden. Gerade hier ist der Film ein Drahtseilakt: Wie bringe ich Tiefe in die Action ohne unfreiwillig komisch zu wirken? Wie bringe ich Konturen in den schwarzbestrumpften Flattermann, ohne seine Comic-Herkunft zu verleugnen? Batman zu vertiefen ist okay, jedoch aus einer amerikanischen Comicfigur einen griechischen Tragöden zu machen, würde nicht funktionieren. Der Regisseur kriegt die Kurve, überwiegend sogar souverän. Der Spagat gelingt und so ist der Streifen eine Comic-Verfilmung mit der Ernsthaftigkeit einer Literaturverfilmung ohne das eine Genre zu verraten oder das andere zu bagatellisieren. Einfach wunderbar typengerecht besetzt sind die Charaktere – Nolan hat wirklich ein All-Star-Cast sonder gleichen aufgeboten: Liam Neeson, Morgan Freeman, Michael Caine, Gary Dracula Oldman sorgen dafür, dass selbst die kleinste Nebenrolle mit Verve gespielt wird. Die bangste Frage zum Cast lautet natürlich: Wie macht sich Christian „American Psycho“ Bale als Batman? Der Mime mit der maskenhaften Physiognomie wirkt in manchen Szenen als Bruce Wayne zwar ein wenig hölzern, doch überwiegend macht er seine Sache wirklich gut. Zum ersten Mal ist der Fantasyheld plastisch und authentisch. Bale wird sicher noch weiter in die Rolle hineinwachsen. Denn dass auf diesen furiosen Auftakt eine Fortsetzung kommt, ist wünschenswert. Wann haben wir uns zuletzt sehnlichst auf eine Fortsetzung gefreut, anstatt auf die Sequel-Manie Hollywoods zu schimpfen? Also Zugabe, bitte. Wenn die Qualität gehalten wird, dann sagen wir „Batman forever”!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2005
BATMAN BEGINS sieht sich nicht als Prequel zu den Burton- oder Schumacherfilmen. Das scheinen einige Leute immer zu vergessen, wenn sie bemängeln, dass doch Jack Napier Bruce Waynes Eltern tötete. BATMAN BEGINS erzählt die Geschichte des dunklen Ritters neu und das auf überraschend gute Weise.
Die Stimmung ist insgesamt angenehm düster und unheilschwanger. Musik Sound und bild erschaffen eine hochtechnisierte, jedoch klar zwiegespaltene Gesellschaft, wie sie seit der Cyberpunk-Literatur der 80er Jahre nicht mehr gezeigt wurde. Die Schauspieler liefern allesamt solide Leistungen ab (Katie Holmes mag etwas farblos wirken, aber längst nicht so schlimm, wie es von einigen anderen bemängelt wird). Überraschend ist das Ende, das längst nicht Friede-Freude-Eierkuchen zeigt. Batman schafft es, das schlimmste zu verhindern, aber eben nicht ganz Gotham zu retten.
Die Autoren haben streckenweise gut mitgedacht, woher Batman seine Spielsachen bezieht wird erklärt, warum er gerade BATMAN ist und woher er seine Kampfkünste bezieht.
Ein weiterer Punkt, den ich sehr beeindruckend fand: Zum ersten Mal in der Geschichte der Batmanfilme hat Bruce Wayne Probleme, Tagsüber den korrekten Millardär und nachts den Superhelden zu spielen, das hin und her zwischen den Welten wurde in allen Filmen bisher vernachlässigt. Hier haben die Macher also gut von Spiderman gelernt.
Auch hier gilt jedoch: Kein Licht ohne Schatten. Zum einen die Kampfszenen, die hektisch und viel zu schnell geschnitten sind. Hier wäre weniger mehr gewesen. Michael Caine spilet souverän wie immer, allerdings hat mir "seine" Alfred Figur längst nicht so gut gefallen wie die aus Burtons Batman. Zu wenig britisch, würde ich sagen.
Und, das als letzter Kritikpunkt: Der Plan der Bösewichter ist LÄNGST nicht so gut durchdacht wie bei anderen Filmen. ACHTUNG SPOILER: Mit einer Mikrowellenkanone werden Wasservorräte verdampft, allerdings wirken einzig die Drogen auf die Bevölkerung und weder die STrahlen selbst noch der kochend heiße Dampf? Hallo??? SPOILER ENDE
Unterm Strich bleibt eine gute, düstere Comicverfilmung, die den dritten Batman innerhalb der letzten 16 Jahre etabliert und sich um Klassen besser schlägt als Clooney. Aber das ist ja auch nicht schwer. Und wenn man von einigen Doofheiten absieht, dann wird man gute 2 Stunden köstlich unterhalten.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2005
Dieser Batman-Teil ist ohne Frage der gelungenste aller Batman-Filme! Schön düster mit einer stimmigen Story und guten Darstellern - und endlich wurde das immer leicht in lächerliche gehende Comic-Gehabe abgelegt.
Ein wirklich packendes Prequel zur Batman-Reihe also, den Film sollte man sich auch als Nicht-Batman-Fan anschauen... am besten auf grosser Leinwand natürlich.
Was den potentiellen DVD-Käufer aber wohl ebenfalls interessiert: wie ist die DVD in bild- und tonqualitativer Hinsicht?

Ganz einfach: fantastisch! Das Bild - obwohl in düsteren und kalten Farben gehalten - glänzt mit hoher Schärfe und gutem Kontrast. Möglich wird dies durch die durchweg hohe Datenrate der DVD (auch ersichtlich an der kargen Ausstattung der Film-DVD: bloss zwei Tonspuren und fast keine Extras, der komplette Platz wird für die sehr gute Bildqualität verwendet).
Tonal ist dieses "Epos" ebenfalls ein Hammer, von den Surround-Kanälen wird in in opulenter Weise Gebrauch gemacht und die düstere Atmosphäre wird durch die unheimliche musikalische Untermalung sehr schön in den Vordergrund gehoben.
Alles in allem also eine tolle DVD-Umsetzung eines Filmes, der eine solch anspruchsvolle Bearbeitung (sprich: Kodierung) auch voll und ganz verdient hat.
Von mir 5 Sterne für eine der wenigen Überraschungen dieses Jahres!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eigentlich hatte ich die Hoffung auf eine gute Batman-Verfilmung aufgegeben, denn nach den Tim Burton Filmen kam nur noch Schrott. Also schaute ich mir diesen Film kritischer an als normal. Ein mystischer Superheld zu sein der ein normal sterblicher ist, und kein Häuser hochhebender Supermann mit Röntgenblick ist, hat mich schon als Kind beim Lesen der Comics fasziniert. Wenn man sich heute Actionfilme ansieht sieht man nur noch ein Actionsequence nach der anderen, einen Spezialeffekt nach dem anderen, und geht kaum noch auf die eigentliche Geschichte ein (ausgenommen die Spiderman Filme). Ich kann nur sagen für jeden Batman Fan ist der Film ein Genuß. Christian Bale steht die Rolle des Batmans perfekt, gerade wenn ich da an Val Kilmer und George Clooney denke. Ich kann nur sagen ein perfekter Film mit Tiefgang und guter Besetzung. Hans Zimmer hat natürlich auch wieder sein bestes dazu gegeben. Auch wenn der Film wahrscheinlich eher die Batman Fans anspricht, sollten sich allen anderen zumindest diesen Film anschauen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Düster, spektakulär und mit langsam steigendem Tempo. Mit etwas bösem Willen kann man zwar einige Szenen und vor allem Handlungsstränge bemängeln, die ähnlich bereits im 89er Batman behandelt wurden - Mord an den Eltern, Vergiftung von Gotham -, dennoch kommt der neue Fledermausmann noch ernsthafter und grimmiger daher. Anfangs fehlte mir sogar etwas der Humor. Dieser Part wurde allerdings schnell von den durchweg superben Nebendarstellern übernommen: Michael Caine, solide und sympathisch wie immer als Butler Alfred, teilt sich die besten One-Liner mit Morgan Freeman (fast zu wenig Auftritte, aber dann stets eindrucksvolle Präsenz), von einigen Möchtegernkritikern als Gegenstück zu Bonds Q tituliert. Gary Oldman (mit dickem Kassengestell und Schnurrbart kaum zu erkennen) als junge Ausgabe des Polizeichefs Gordon darf endlich mal den Guten geben. Liam Neeson beeindruckt diesmal als Fiesling und wiederholt als Mentor beinahe seinen Qui-Gon-Part aus Episode 1. Am meisten habe ich mich allerdings über das Wiedersehen mit dem in den 80ern von mir so verehrten und in den Niederungen des C-Films verschwundenen Rutger Hauer ("Blade Runner" und "Hitcher") gefreut. Sichtlich gealtert und aufgedunsen versprüht er immer noch genug Charisma, um die wenigen Szenen an sich zu reißen.
Genug von den Nebendarstellern: Christian Bale wird mit jedem seiner seltenen, dafür aber immer feinen Streifen besser. Ihn wird man sicher noch lange sehen dürfen. Einziges Manko - wobei das wohl nicht an der Synchro liegt, sondern von der NY Times auch schon im Original gerügt wurde - finde ich, dass er in seiner Batman-Maske stets mit verfremdeter, grollender Stimme spricht. Die von den Kritikern zu Unrecht gerügte Katie Holmes als Leading Lady ist auch nett anzusehen, obwohl man sich in der Rolle der toughen Staatsanwältin ohne Mühe andere und reifere Schauspielerinnen hätte vorstellen können.
Ohne zu viel von der - zugegeben die Intelligenz des Durchschnittszuschauers nicht überfordernden, aber dieselbe auch nicht beleidigenden - Handlung zu verraten, komme ich jetzt nur noch zum Schwachpunkt des 140Minüters: die Action-Szenen sind teilweise bombastisch (gegen das neue Batmobil sieht die Burton-Version wie ein Go-Cart aus), manchmal ermüdend langweilig (einfallslose Ballereien), am anstrengendsten aber sind die Mann-gegen-Mann-Fights: allmählich finde ich diese Actionfilme mit Stakkatoschnitten und sekundenlangen Einstellungen nur noch furchtbar. Wenn die Kamera dann aber auch noch so nah am (düsteren) Geschehen ist, dass man weder Freund noch Feind, weder Darsteller noch Stuntman auseinander halten kann, zeugt das für mich nicht von großer Regisseurs-Kunst (schlag nach/nimm Nachhilfe bei Tarantino).
Fazit: Wer die ersten beiden Burton-Batmans mochte, wird auch diese Auflage gefallen. Selbst wenn man viele Abstriche bei den wirren Actionsequenzen machen muss, reißen dies die durch die Bank sehenswerten Nebendarsteller und häufig aufblitzenden intelligenten Dialoge wieder raus. Von der Perfektion (in allen Aspekten) eines "Spiderman" oder "X-Men" ist "Batman begins" meiner Meinung nach nicht sehr weit (zumindest vor dem "Hulk" liegend) entfernt. Mehr davon!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juni 2005
Man hatte ihn für tot erklärt: Batman, der geflügelte Rächer von Gotham City, der auch the „Dark Knight" genannt wurde. Tim Burton machte aus ihm in „Batman" und „Batman Returns" eine Franchise-Figur für Warner Bros. ,die mehr als 600Mio Dollar einspielte. Doch damit begann damals das Anfang vom Ende. Joel Schumacher übernahm den Regiestuhl und vernachlässigte so ziemlich alles, was die Faszination des Batman ausmachte. Sein „Batman Forever" und „Batman und Robin" waren quietschbunte, inhaltsleere Actioner und hatten nichts mehr zu tun mit dem düsteren Leben von dem innerlich zerrissenen Helden Bruce Wayne/Batman. Fans und Kritiker auf der ganzen Welt waren enttäuscht, Batman verlor seine Daseinsberechtigung auf der Leinwand: Batman war tot. Als spätestens im Sommer 2004 bekannt wurde, dass die Franchise neu gestartet werden sollte, war die Spannung groß und die Erwartungen auch. Und die Fans sollten nicht enttäuscht werden: „Batman Begins" belebt die Franchise neu, und das als beste „Batman" Verfilmung aller Zeiten und vielleicht sogar als beste Comic Verfilmung der letzten Jahre!
Dabei wurde wirklich alles richtig gemacht, von der Story über die Action bis hin zu den Figuren. Regisseur Christopher Nolan und Drehbuchautor David Goyer schaffen es, Batman die alte Faszination zurückzugeben, und wie ! Sie konzentrierten sich nicht wie andere Comic-Adaptionen auf Action und Effekte, sondern richtigerweise auf die Story und den Charakter Bruce Wayne. Man erfährt Schritt für Schritt, wie aus dem von Schuld -und Rachegefühlen gequälten jungen Wayne ein Mann wurde, der nach einer 18 Jahre langen Abstinenz zurück in seine nun verkommene und von Korruption beherrschte Heimatstadt Gotham kommt und sich nach und nach in Batman verwandelt. Selten wurde einer Comic Verfilmung soviel Handlung und psychologischen Tiefgang gegönnt, und das ist die große Stärke von „Batman Begins".
Dabei konzentriert sich alles auf Bruce Wayne, der vom relativ unbekannten Christian Bale gespielt wird. Um es mit einem Wort zu sagen : Er ist die Idealbesetzung! Mit großer Präsenz und viel Charisma schafft er es, den schwierigen Charakter des Bruce Wayne jederzeit glaubwürdig zu präsentieren. Hinzu kommen sein Wandlungsfähigkeit von Batman über Bruce Wayne über den gespielten Playboy und sein enorm durchtrainierter Zustand. Heraus kommt der beste Batman Darsteller aller Zeiten. Insgesamt ist der Cast einfach gigantisch und keiner, wirklich keiner enttäuscht. Am meisten lassen sich Caine, Wilkinson und Oldman loben, aber auch Freeman, Murphy und Watanabe sind trotz der eher wenigen Auftritte eine echte Bereicherung. Und wer jetzt denkt, dass Katie Holmes, die den meisten Leuten aus „Dawsons Creek" bekannt ist, eine Ausnahme ist, der täuscht sich. Auch sie spielt sehr solide die moralische Instanz, die Bruce Wayne nicht die Grenzen von Gut und Böse überschreiten lässt.
Bei aller Genialität der Schauspieler und der Story kommt auch die Action kein bisschen zu kurz. Die Kämpfe sind schnell geschnitten, vor allem realistisch und hart, aber nie langweilig, sondern kraftvoll und rasant. Keine technische Spielereien oder Drahtseilakrobatik, sondern realistische Nahkämpfe mit Härte und Eleganz. Und das neue Batmobil zeigt in den wahrscheinlich coolsten Verfolgungsjagden des Jahres, dass es absolut die richtige Wahl war. Mit derart viel Power ist selten ein Gefährt durch eine Straßen-(und Dach!!) Jagd gebrettert. Man kann meinen, dass „Batman Begins" zu ernst oder zu wenig comic-haft ist, aber gerade diese düstere und wenig auf „Popcorn-Kino" gelegte Interpretation von Batman trifft die Ader des „Dark Knight". Für mich ist „Batman Begins" dank großartiger Story, genialen Schauspielern und adrenalinfördernder Action die beste Comic-Verfilmung der letzten Jahrzehnte und einer der besten Filme dieses Jahres.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2006
Von diesem Film hatte ich mir aufgrund der überwiegend sehr positiven Kritiken ziemlich viel erwartet (immerhin unter den TOP 100 bei imdb). Ich bin zwar keineswegs enttäuscht, aber vielleicht ein wenig ernüchtert worden.
Der Film versucht einer Comicvorlage einen cineastisch anspruchsvollen Touch und somit der Marke Batman ein aufpoliertes Image zu verleihen (und so den Weg für lukrative Fortsetzungen zu ebnen). Mit dem Gespür des Regisseurs C. Nolan für stimmungsvolle Inzenierungen (Memento, Insomnia) gelingt es zwar durchaus in der ersten Filmhälfte der Figur eine Vorgeschichte und somit mehr Tiefe zu geben, der Film kann sich dann aber irgendwie doch nicht richtig entscheiden, was er eigentlich sein will. Im weiteren Filmverlauf entwickelt sich dann nämlich doch die unvermeidliche Popcorn-Action. Hier musste Nolan sicherlich Zugeständnisse an die marktstrategischen Vorgaben der Produktionsfirma bzw. die Erwartungen des Kinopublikums machen. Der Film wirkt dadurch etwas unausgewogen. Während der erste Teil relativ langsam eher im Stile eines Dramas erzählt wird (fast zu oft wird immer wieder auf Angst und Rache herumgeritten), verfällt der Film dann zunehmend in hektische Action. Die zuerst aufgebaute Glaubwürdigkeit wird dann doch schnell wieder über Bord geschmissen. Herausgekommen ist letztendlich ein nicht ganz konsequenter Zwitterfilm. Ich möchte nicht sagen "nichts Halbes und nichts Ganzes", weil letztendlich die positiven Elemente überwiegen und der Film insgesamt gesehen irgendwie doch funktioniert. Obwohl sich die Rezension eher negativ anhört, bewerte ich den Film deshalb trotzdem auch mit 3,5 (aufgerundet 4) Sternen.
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