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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wurde auch Zeit!
Die Verfilmung von Raymond Chandlers Roman "The Big Sleep" von 1946 mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall (Deutscher Titel: "Tote schlafen fest") wird allgemein als die beste eines Romans von Chandler angesehen. Dabei nimmt er es vor allem gegen Ende mit der Vorlage nicht zu genau. Diesem Film vergebe ich ebenfalls fünf Sterne, aber DIE Verfilmung eines...
Veröffentlicht am 1. April 2007 von Pete Thrope

versus
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3.0 von 5 Sternen Tolle Schauspieler in mittelmäßiger Inszenierung
Zunächst mal: Robert Mitchum ist großartig in der Rolle des Philip Marlowe. Schwer, düster, alt, träge, aber ein wachsames (Trief-)Auge für die Schwächen der Menschen. Zwar würde ich Bogart und selbst den ganz anders angelegten Elliot Gould in der Rolle des tragisch-bärbeißigen Detektivs jederzeit vorziehen, aber Robert...
Vor 1 Monat von Roter Zwerg veröffentlicht


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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wurde auch Zeit!, 1. April 2007
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Rezension bezieht sich auf: Fahr zur Hölle, Liebling! (DVD)
Die Verfilmung von Raymond Chandlers Roman "The Big Sleep" von 1946 mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall (Deutscher Titel: "Tote schlafen fest") wird allgemein als die beste eines Romans von Chandler angesehen. Dabei nimmt er es vor allem gegen Ende mit der Vorlage nicht zu genau. Diesem Film vergebe ich ebenfalls fünf Sterne, aber DIE Verfilmung eines Chandler-Romans ist diese hier.

1975 verfilmte Dick Richards den Roman "Farewell My Lovely". Der Gangster Moose Malloy beauftragt den Privatdetektiv Philip Marlowe nach einem Aufenthalt im Knast seine Freundin Velma wiederzufinden. Gleichzeitig soll er einem schmierigen Klienten helfen, eine Jadekette zurück zu bekommen. Wie Marlowe feststellen muss, gehören beide Fälle zusammen. Schließlich gerät Marlowe dabei selbst in die Schusslinie.

Auch diese Verfilmung nimmt es mit der Chandler'schen Vorlage nicht immer genau. In beiden Fällen ist das entschuldbar, denn beide Romane sind hochkompliziert und verzwickt angelegt, so dass eine Vereinfachung nicht verwundert. Kompliziert genug ist die Handlung aber immer noch.

Was beide Verfilmungen gegenüber anderen auszeichnet ist ihre Atmosphäre, wobei im Falle von "Tote schlafen fest" noch das As Bogart und Bacall ausgepielt werden konnte. Doch "Fahr zur Hölle, Liebling" hat ebenfalls ein As und das ist Robert Mitchum. Sein Marlowe kommt dem Marlowe der Romane so nahe, wie man es nur kann. Marlowe ist nicht nur ein sogenannter "tough guy", er ist auch etwas melancholisch und genau diese Melancholie ist es, die Mitchum 'rüberbringt und die ihn authentisch macht. Dabei lebt er genauso wie Bogart von seiner überwältigenden Leinwandpräsenz.

Der Regisseur Dick Richards schafft es überzeugend, die Stimmung der Romane (ich habe sie alle gelesen) in den Film einzubringen und das ist das andere As des Films. Das liegt vor allem an dem Trick, Marlowe die Geschichte aus dem Off erzählen zu lassen (Chandlers Romane sind in der Ich-Form geschrieben), wobei er es fertigbringt, den lakonischen Humor der Romane zu treffen wie z. B. in der Beschreibung Marlowes zu Moose Malloy, der "nicht ganz so groß wie die Freiheitsstatue" ist. Diesem Moose Malloy ist in dem nett zu lesenden Buch "Die größten Schurken der Filmgeschichte" ein ganzes Kapitel gewidmet.

Auch der Rest der Schauspielerriege erzielt ausgezeichnete Ergebnisse, wobei Charlotte Rampling als Femme Fatale natürlich heraussticht. Sehenswert ist auch noch Harry Dean Stanton als korrupter Bulle. In einer kleinen Rolle spielt übrigens auch Sylvester Stallone mit.

Fazit: "Fahr zur Hölle, Liebling" ist der Film, der den Ton der Vorlage am besten trifft und ist deshalb die beste Verfilmung. Es wurde wirklich Zeit, dass dieser Film jetzt als DVD vorliegt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robert Mitchum in einer milieugenauen Chandler-Verfilmung, 1. April 2007
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Fahr zur Hölle, Liebling! (DVD)
Los Angeles 1941: Der Privatdetektiv Philip Marlowe erhält von dem gerade aus der Haft entlassenen Gangster Moose Malloy den Auftrag, dessen Freundin Velma aufzuspüren. Der scheinbare Routinefall erweist sich bald als lebensgefährlich. Und als Marlowe endlich Velmas neue Identität herausfindet, ist er selbst zum Abschuss freigegeben...

Robert Mitchum verkörpert Raymond Chandler's legendären Privatdetektiv Philip Marlowe mit dem Charme eines müden Bernhardiners - und wird der Figur damit absolut gerecht. Dick Richards Film hält sich auch durch im Off zitierte Textteile sehr genau an Raymond Chandlers Vorlage. Robert Mitchum wirkt als Marlowe durchaus anders als Humphrey Bogart in Howard Hawks THE BIG SLEEP (Tote schlafen fest/1946) - aber ebenso überzeugend. Und auch dieser Roman wurde 1978 von Michael Winner mit Mitchum (leider wenig erfolgreich) nochmals verfilmt: THE BIG SLEEP (Tote schlafen besser).

Reizvoll: Sylvester Stallone vor seinem Durchbruch als ROCKY in der Rolle eines kleinen Gangsters.

Als Extras enthält die DVD leider nur Trailer zu weiteren CONCORDE-Veröffentlichungen sowie ein Inlet mit den Titeln der 15 Kapitel (2006 schon fast als große Leistung zu sehen...)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stilvoller Detektivthriller, 13. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Fahr zur Hölle, Liebling! (DVD)
Sehr gute Leistung von Robert Mitchum als heruntergekommenem Marlowe, tolle 40er Jahre Atmosphäre und eine intelligente und spannende Geschichte sprechen für den Film. Die Handlung kam mir allerdings ein wenig verworren vor, und es blieben auch nach dem zweiten Anschauen einige Fragen offen. Aber vielleicht macht ja gerade das den besonderen Reiz aus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen King Kong und die kalte Frau, 3. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fahr zur Hölle, Liebling! (DVD)
Philip Marlowe (Robert Mitchum) ist Privatdetektiv im L.A. des Jahres 1941 und ein Mann mit einem Gesicht, das schon in unzählige Gläser und andere Abgründe geblickt hat. Die Geschäfte laufen mäßig: untreue Ehefrauen und Töchter honoriger Bürger mit unstandesgemäßen Bedürfnissen, die den Weg nachhause, über den von Leuchtreklamen grell bestrahlten Asphalt, nicht allein finden. Da trifft er Moose Malloy (Jack O'Halloran), raumfüllend wie ein Sherman Panzer, mit einem Kinn wie ein Kuhfänger und Fäusten wie Baggerschaufeln, gerade groß genug um einem alternden Privatdetektiv die Falten aus dem Maßanzug zu bügeln. Moose hat sieben Jahre lang auf Staatskosten gewohnt, weil er eine Bank um 40.000 $ erleichtert hatte, und sucht nun seine geliebte Velma, die ihm damals versprochen hatte mit der Beute auf ihn zu warten. Und Marlowe soll ihm dabei helfen. Malloys Baggerschaufeln und seine unbewegliche Bulldoggen-Miene wecken schnell Marlowes sentimentale Ader, und seine erste Spur führt ihn schon bald in eine psychiatrische Klinik, wo Velma, wie es scheint, seit Jahren vor sich hin dämmert. Schon scheint der Fall abgeschlossen – doch wie erklärt man so was einem führerlosen Presslufthammer? Als Marlowe jedoch kurz darauf noch einen weiteren Fall annimmt – ein parfümierter Gigolo engagiert ihn als Begleitung für eine Lösegeldübergabe – erscheint bald auch der Fall „Velma“ in einem neuen Licht. Und Moose erweist sich als bei weitem nicht einzige Bedrohung bei der Sache....

Dick Richards inszenierte „Farewell, my Lovely“ (1979) nach dem gleichnamigen, berühmten Roman von Raymond Chandler ("Lebwohl, mein Liebling" von Raymond Chandler, 1940) und bewies dabei, trotz der etwas behäbigen Inszenierung, einen außerordentlich wachen Blick und ein geschicktes Händchen für Milieus, subtil angelegte zeitgeschichtliche Hintergründe und plastische, stimmig und fein gezeichnete Charaktere bis in die Nebenfiguren. Geradezu hinreißend ist etwa die Figur des Moose Malloy, dessen Repertoire an Gesichtsausdrücken sein emotionales noch unterbietet. Und es ist nicht zuletzt dem von Robert Mitchum so herrlich abgerissen und abgeklärt gespielten Marlowe und seinem geradezu zärtlich verständnisvollen Blick auf diesen Rammbock zu verdanken, dass wir uns diese gefühlte One-Man-Stampede auch als Plüsch-Teddy vorstellen könnten – freilich nur in Ketten und sorgsam sediert. Ein weiteres Highlight stellt Sylvia Miles, als heruntergekommene, gealterte Tänzerin Jessie Halstead Florian, dar. Und wir bewundern Marlowe für seinen Mut aus deren klebrigen Gläsern zu trinken, ganz sicher in tiefem Vertrauen auf die desinfizierende Wirkung des Alkohols. Und natürlich die unvergleichliche Charlotte Rampling, der wohl einzig adäquate Bacall-Ersatz auf diesem Planeten. In einer Nebenrolle stoßen wir zudem auf Sylvester Stallone, in einer Zeit bevor er seine große Liebe Anna Bolika kennenlernte.

Neben der bereits erwähnten ein wenig trägen Inszenierung fällt lediglich eine stellenweise etwas künstliche Atmosphäre negativ auf. In puncto Spannung kann der Film nicht ganz mit Genre-Klassikern wie "Chinatown", "L.A. Confidential" oder "Mulholland Falls" mithalten, deren Budget für ihn vermutlich auch nicht zur Verfügung stand, glänzt aber neben den oben bereits erwähnten Stärken durch exzellente Dialoge, herrlich trockenen Humor, den ungeschönten Blick auf gesellschaftliche Abgründe und eine außergewöhnliche und treffsichere Chandler-Adaption mit, auch das muss erwähnt werden, einem für Chandler so charakteristischen, lakonischen Off-Erzähler.

Als Produzent fungierte übrigens überraschenderweise u.a. Jerry Bruckheimer, der bekanntlich ansonsten nicht eben als Garant für inhaltliche Qualität gilt. Dieser Film war seine erste Produktion.

Für die stilgerechte musikalische Untermalung sorgte David Shire (Soundtrack nicht auf Tonträger erhältlich).

Das Bild ist etwas schwammig und körnig, aber für mein Empfinden durchaus akzeptabel. Ebenso der Ton, der auf Deutsch und Englisch in Dolby 1.0 geboten wird. Untertitel gibts nur auf Deutsch. Extras gibt es leider, außer drei Trailern, nicht.
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5.0 von 5 Sternen Film noir! (in Farbe), 22. August 2014
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Rezension bezieht sich auf: Fahr zur Hölle, Liebling! (DVD)
Ein Klassiker der die Zeit der Bösen um 1940 in LA gut nachzeichnet .Romanautor Chandler sei Dank! Die Akteure spielen gut ,Mitchum sowieso, Charlott Rampling desgleichen.Der heute fast vergessene Antony Zerbe ist gut als richtiger Schurke.Der Film ist rassistisch wie die USA damals.Er knüpft an den amerikanischen Film Noir (Bogart u.A an) .Ein Meisterwerk!
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5.0 von 5 Sternen Ein Remake das sich lohnt. Murder my sweet ist gut, aber Mitchum ist besser., 12. Oktober 2013
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Rezension bezieht sich auf: Fahr zur Hölle, Liebling! (DVD)
Dieser Film beweisst eindrücklich, daß die Stimmung in den sogenannten Film Noir Filmen nicht nur von S/W abhängt. Die Anmutung mit der Fahr zur Hölle Liebling beginnt, ist toll, sofern man gerne Geschichten erzählt bekommt. Die Undurchsichtigkeit der Geschichte von Chandler ist genau getroffen. Und der hard-boiled-detective Philip Marlowe konnte von keinem besser in dieser Story gespielt werden als von Robert Mitchum. Unbedingt sehenswert. Auch die anderen Schauspieler wie die geheimnisvolle Charlotte Rampling spielt klasse. In der Farbgestaltung ist es für mich auch ein typischer Film aus den Siebziger Jahren. Mein Tipp: Schaut euch diesen Film an und anschließend Taxi Driver von Martin Scorsese, der etwa ein Jahr später herauskam. Besonders den Filmbeginn. - Vorsicht! Dieser Film ist nichts für sanfte Gemüter. Es geht schon ganz schön heftig zur Sache.
- Pepperland -
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5.0 von 5 Sternen gorgo, 23. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Fahr zur Hölle, Liebling! (DVD)
Mit Abstand die beste Chandler-Verfilmung um den desillusionierten Ex-Cop Philip Marlowe, hervorragend verkörpert
durch Hollywoods Urgestein Robert Mitchum. Begleitet von einem Ensemble, das seinergleichen sucht: John Ireland,
Schwager von Charles Bronson und unvergesslich als Gangster aus Nicholas Rays "Party Girl",1958; Charlotte Rampling
("Der Nachtportier",1974), auf der Ganovenseite Joe Spinell("Maniac",1980) und Sylvester Stallone als Driver einer
Puffmutter und,sozusagen als Bonbon,der Krimi-Schriftsteller Jim Thompson ("1280 schwarze Seelen") in einem kurzen
Gast-Auftritt als Richter Grayle.
Nee, Kinners, besser kann man es nicht mehr machen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Suche nach Velma Valento..., 20. April 2012
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Fahr zur Hölle, Liebling! (DVD)
Los Angeles im Jahr 1941: Privatdetektiv Philip Marlowe (Robert Mitchum) hat sich in einem billigen Hoelzimmer verschanzt und denkt über sein Alter und seine derzeitige Müdigkeit nach. Wirkliche Freude macht ihm derzeit nur Baseballstar Joe DiMaggio von den New York Yankees. Marlowe wird als Mordverdächtiger von der Polizei gesucht, sein alter Weggefährte Detective Lieutenant Nulty (John Ireland) und der korrupte Detective Rolfe (Harry Dean Stanton) sind ihm hart auf den Fersen.
Der Privatdetektic ruft Nulty an und verabredet sich mit ihm in dieser Absteige, er soll aber alleine kommen.
Dann erzählt er dem Lieutenant die Geschichte von Moose Malloy (Jack 0ŽHalloran), der ihn vor einiger Zeit fast schon in nötigender Manier engagiert hat seine Exfreundin Velma auszuspüren.
Die hat er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen, kein Wunder: Moose saß im Knast, aber die Verflossene Variete Tänzerin hat ihm die letzten 6 Jahre weder geschrieben noch ihn mal besucht.
Moose Malloy ist ein Riese von einem Mann, kennt keine Angst - hat aber das Gemüt eines Riesenbabys.
Wo ist diese Velma, sofern sie noch lebt? Marlowe unternimmt deshalb eine Odyssee durch die Welt von Los Angeles, er trifft auch auf ein korruptes Netz der Polizei.
Er nimmt Kontakt mit Menschen auf, die vielleicht etwas über den Verbleib dieser Velma sagen könnten, Jessie Halstead Florian (Silvia Miles), inzwischen eine heruntergekommene Trinkerin, hat früher in den gleichen Schuppen wie Velma getanzt und sie will für Marlowe, den sie sehr sympathisch findet, etwas über den Verbleib der Verschollenen in Erfahrung bringen.
Es scheint aber so zu sein, dass irgendjemand bewusst die Suche nach Velma verhindern will.
Inzwischen wird Marlowe von einem dubiosen Mr. Marriot (John OŽLeary) engagiert, der ihn als Bodyguard benötigt.
Marriot will das Jadecollier einer Freundin bei Juwelendieben freikaufen. Doch die Übergabe endet fatal. Bei weiteren Nachforschungen lernt er die Besitzerin der Kette kennen. Diese Helen Grayle (Charlotte Rampling) ist eine verführerische Femme Fatale und nebenbei noch die Gattin eines sehr alten Millionärs.
Marlowe erkennt sehr bald, dass dieser Fall auch mit der verschwundenen Velma in Zusammenhang stehen könnte. Doch bevor Marlowe die Dimension dieses Falls erkennt, steckt er mal wieder in Schwierigkeiten, er landet im Puff der resoluten Frances Amthor (Kate Murtagh) und der Zuschauer trifft dort auf den noch sehr jungen Sylester Stallone...
Ein naiver und liebeskranker Killer, korrupte Bullen, eine versoffene und verarmte Witwe, ein allein durch Geld miteinander verbundenes Millionärspaar und viele weitere Personen....das wirkt natürlich alles etwas verwirrend und löst sich wie in Chandlers "Tote schlafen fest" auch erst alles am Schluß auf.
Ein zu dichtes Beziehungsgeflecht kann natürlich Verwirrung herauf beschwören, aber genau das ist ja das Geheimnis der schwarzen Serie. Vieles bleibt im Dunkel, dazu gesellt sich eine Femme Fatale und mit Charlotte Rampling steigt eine unvergessliche Drachenlady in den Ring. Zumindest für die, die diesen eher unbekannteren Film kennen. Er hat die Machart der Klassiker "Chinatown" oder "LA Confidential" und ich würde ihn als die Nr. 3 dieser Neo Film Noirs in Farbe bezeichnen, die tatsächlich auch in den 40er Jahren spielen.
Dick Richards hat dicht und stimmungsvoll inszeniert, David Shires Originalmusik ist grandios und vermittelt 100 %iges Noir Feeling. Auch Kameramann John A. Alonzo liefert tolle Bilder eines Los Angeles der 40er Jahre.
Robert Mitchum spielt stark - natürlich hat er den schwierigsten Part, denn jeder, der sich an Philip Marlowe versucht muss sich gegen einen übermächtigen Humphrey Bogart behaupten, der die Rolle bis heute unvergesslich prägte.
In der 44er Verfilmung von "Farewell my lovely" wird der weltbekannte Schnüffler übrigens von Dick Powell gespielt, also 2 Jahre vor Bogarts Paraderolle in Howard Hawks "The Big Sleep".
Sylvia Miles erhielt für ihre Rolle als tragische Alkoholikerin sogar eine Oscar-Nominierung.
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3.0 von 5 Sternen Tolle Schauspieler in mittelmäßiger Inszenierung, 24. September 2014
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Rezension bezieht sich auf: Fahr zur Hölle, Liebling! (DVD)
Zunächst mal: Robert Mitchum ist großartig in der Rolle des Philip Marlowe. Schwer, düster, alt, träge, aber ein wachsames (Trief-)Auge für die Schwächen der Menschen. Zwar würde ich Bogart und selbst den ganz anders angelegten Elliot Gould in der Rolle des tragisch-bärbeißigen Detektivs jederzeit vorziehen, aber Robert Mitchum ist, was seine pure Leinwandpräsenz angeht, eine wahre Wucht, der sich keiner entziehen kann.
Leider trifft das auf die Inszenierung des Films nicht so wirklich zu. Viel zu oft hatte ich das Gefühl, dass da einer versucht, eine Szene des Buches Zeile für Zeile in ein Bild zu übersetzen, ohne ein Gespür für filmische bzw. visuelle Darstellung zu haben. Tolle Sets und eine fantastische Kamera-Arbeit leisten einen großen Beitrag, doch so ganz wird der Film nie die Atmosphäre eines mittelmäßigen bis guten TV-Films los. Regisseur Dick Richards ist eben kein John Huston oder Howard Hawks.
Der Film verspielt viel von seinen Möglichkeiten über den krampfhaft wirkenden Versuch der Originaltreue und natürlich den Versuch, in den 70ern eine Welt der 40er Jahre wieder herzustellen. Während Filme in den 40ern einfach ihre eigene Welt als düster und gefährlich darstellten, kommt in den 70ern bereits ein nostalgisch-klebriger Charme dazu, der sich mit der melancholisch-bösen Düsternis eines Film Noirs beißt.

"Fahr zur Hölle, Liebling" ist beileibe kein schlechter Film, erreicht aber nie seine eigenen Möglichkeiten. Das Bild der DVD wirkt streckenweise extrem unscharf, hat mich jetzt aber nicht sooo extrem gestört.
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5.0 von 5 Sternen Mitchum - Krimi, 18. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Fahr zur Hölle, Liebling! (DVD)
Was muss man zu diesem Film noch sagen? Er ist einfach fantastisch. Vielleicht nicht DER Mitchum Film, aber klar eines seiner besten Werke und ein Klassiker des Krimis. Sagen wir einfach: Wer den Film nicht kennt, kennt Mitchum nicht und versteht nicht viel von Krimis. Man will (mal wieder) sagen: Sowas können die Drehbuchautoren, Regisseure, Schauspieler heute einfach nicht mehr.
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Fahr zur Hölle, Liebling!
Fahr zur Hölle, Liebling! von Dick Richards (DVD - 2006)
EUR 13,98
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