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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unbekanntes Juwel aus den hammer-Studios
Pat Carroll (Stefanie Powers) will einen Aufenthalt in London dazu nutzen, einen Anstandsbesuch bei Mrs. Trefoile (Tallulah Bankhead), der Mutter ihres vor einigen Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Verlobten Stephen, zu machen, die in der Nähe von London auf dem Land lebt. Ein schwerer Fehler wie sich bald herausstellen wird. Denn Mrs. Trefoile...
Veröffentlicht am 3. November 2009 von Frank F.

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Runter uff die Knie und jebetet wie noch nie...
Die Amerikanerin Patricia Carroll (Stephanie Powers) scheint endlich wieder glücklich zu sein, sie will ihren Geliebten Alan Glentower (Maurice Kaufman) heiraten.
Ihr voriger Verlobter Stephen kam vor einiger Zeit bei einem Autounfall ums Leben und um mit der Vergangenheit endlich abzuschließen hat sie sich entschlossen der Mutter von Stephen einen...
Veröffentlicht am 21. Februar 2012 von Ray


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unbekanntes Juwel aus den hammer-Studios, 3. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das düstere Haus (DVD)
Pat Carroll (Stefanie Powers) will einen Aufenthalt in London dazu nutzen, einen Anstandsbesuch bei Mrs. Trefoile (Tallulah Bankhead), der Mutter ihres vor einigen Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Verlobten Stephen, zu machen, die in der Nähe von London auf dem Land lebt. Ein schwerer Fehler wie sich bald herausstellen wird. Denn Mrs. Trefoile entpuppt sich als religiöse Fanatikerin, die Pat für den Tod ihres Sohnes verantwortlich macht und ihren Besuch nicht mehr gehen lassen will...

-Das düstere Haus- ist eine Art Hitchcock aus den Hammer Studios. Mag sein, dass die Sory nicht gerade sehr einfallsreich ist, aber deren Umsetzung ist einfach gesagt Perfekt.

So gelingt es den Zuschauer von der ersten bis zur letzen Minute zu fesseln. Tallulah Bankhead trägt hier mit ihrem intensiven, wenn auch manchmal sehr theatrilischem Spiel stark dazu bei.

Von den Farben und dem Ambiente, erinnert der Film an -Immer Ärger mit Harry-. Das Ganze wird mit Anleihen eines Kammerspiels Marke: -Was geschah wirklich mit Baby Jane- gepaart. Stephanie Powers(die in diesem Film wirklich mehr als hübsch ist) hat die eher undankbare Rolle der -Guten- und muss sich strikt an ihren Part
halten. Tallulah Bankhead kann sich in ihrer Rolle als Psychopatin so richtig austoben.

Die Lösung des Films kommt ein wenig abrupt und ist meines Erachtens nach dem starken Spannungsaufbau etwas dürftig, da der Cut zu stark angelegt ist.

Die DVD Umsetzung ist gelungen und präsentiert satte Farben. Leider wird nicht der Original-Trailer, wie auch keine Extras angeboten
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beten bis der Arzt kommt..., 21. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das düstere Haus (DVD)
"Das düstere Haus" ist ein etwas nichtssagender Titel, den sich die deutschen Verleiher dieses unbekannteren "Hammer" Films ausdachten.
Der grelle Originaltitel "Fanatic" trifft es da schon eher.
Denn um religiösen Fanatismus in extremer Form handelt es sich in diesem Psychoterror.
Eine hilflose junge Frau eingeschlossen, drangsaliert und zunehmend bedrohlichem Wahnsinn ausgesetzt; das knüpft in seiner doch sehr modern anmutenden psychischen und physischen Grenzüberschreitung ein wenig an moderne Terrorklassiker an.
Somit ist "Das düstere Haus" ein Produkt einer Zeit gesellschaftlicher und kultureller Umbrüche.
"Psycho" hatte gerade die Spielregeln des modernen Horrorthrillers neu geschrieben und wir erleben in den sechziger Jahren den Clash der Generationen, den Kampf der Moralvorstellungen des Establishments contra dem jugendlich freizügigen Aufbruch der nächsten Generation.
Der Umbruch im Kino vom gediegenen "Opa"-Kintopp" hin zur "Nouvelle Vague".
Genau von diesem Konflikt; althergebrachte, christlich, dogmatische Grundsätze gegen die aufkommende Jugendrevolution handelt in überspitzter Form dieser Film.
Zwei Welten prallen frontal aufeinander, als die junge lebenslustige Pat ( Stefanie Powers, die ich jetzt einfach einmal zur hübschesten und anmutigsten Darstellerin der "Hammer" Filme küre) auf ihre Schwiegermutter in spe Mrs. Trefoile (Tallulah Bankhead) trifft.
Alt, verbittert dem christlichen Wahn verfallen haust diese mit einer Bediensteten und einem zurückgebliebenen Gärtner (Donald Sutherland) in ihrem verwinkelten Anwesen.
Der Tod ihres Sohnes in weiter Ferne, kurz vor dessen Hochzeit mit Pat hat sie endgültig in schieren religiösen Fanatismus getrieben.
Pat, die schon längst eine neue Partnerschaft eingegangen ist, möchte egentlich nur einen Anstandsbesuch bei der alten Mutter ihres ehemaligen Verlobten absolvieren.
Doch Mrs, Trefoile ist der fixen Idee verfallen, daß Pat über den Tod hinaus ihrem Sohn auf Ewigkeit vor Gottes Angesicht zugesprochen ist.
Aus der nun folgenden immer drastischer werdenen Konfrontation zieht der Film seinen Reiz.
Kann man zu Anfangs bei Kaffee und Kuchen die kruden Weltansichten Mrs. Trefoiles, genau wie die junge Pat noch belächeln, und für Schrullitäten halten, so beschleicht den Zuschauer schon das erste unangenehme Gefühl als Mrs. Trefoile permanent die junge Frau zum Bleiben nötigt.
Pat, ganz die junge doch auch höflich und zuvorkommend wohl erzogene Person bleibt über Nacht.
Und bald ist das Zimmer verschlossen und die Situation nimmt absurde ,gefährliche Züge an.
Den Lippenstift als Werk des Teufels soll sie vernichten, Spiegel sind im Haus nicht erlaubt, in morgendlichen nicht enden wollenden Ritualen soll sie auf Knien zu Gott beten.
Ein Telefon , eine Verbindung nach außen gibt es nicht.
Der zunehmende erst höfliche Protest, dann die angsterfüllte Rebellion des jungen Mädchens verebbt ungehört.
Bald wird sie eingesperrt in dem Dachgeschoß mit Nahrung- und Trinkentzug gequält.
Hilfe von außen scheint unmöglich.
Zusehends wird "Fanatic" gnadenloser und ernster. Der karrikierende Unterton weicht einer klaustrophobisch, morbiden Dichte.
Tallulah Bankhead liefert mit ihrer irren, cholerischen dann wieder gefährlich zärtlich, verstörenden Darstellung eine Tour de Force der Schauspielkunst.
Der Zuschauer schwankt anfänglich zwischen Mitleid um die alte Dame, gezeichnet vom tragischen Tod ihrers Sohnes, über Belustigung, Unverständnis und schließlich blanken Haß auf dieses verknöchert, bösartige und tödlich gefährliche Wesen.
"Nun will ich dich mit meinem Sohn vereinigen"-
Vor dem überlebensgrossen Bild des toten Sprößlings im Keller nimmt "Fanatic" wahrlich nervenzerrende Züge an.
Doch ist es mehr die Thematik an sich: Wahnsinniger, überdrehter, rückwärtgewandter Fanatismus, der auch heute in Sekten, Gruppierungen, ganzen Gesellschaften immer noch brandaktuell ist, der "Das düstere haus" so packend und schlichtweg unangenehm macht.
Die Geschichte entwickelt ihre Sogwirkung weniger aus einer einfallsreichen und raffinierten Dramaturgie.
Da kommt es dann doch, weil es sich wirklich nur um diesen einzigem Schwerpunkt der Gefangenschaft, der immer rabiater werdenen Schikane handelt, zu kleinen Längen.
Von der Spritzigkeit und Schnelligkeit eines "Haus des Grauens" ("Paranoiac") ist dieser Film dann doch etwas entfernt.
Nichtsdestotrotz gelingen Regisseur Narrizano sagenhaft gute Einzelszenen. Man denke nur daran, als Pat versucht eine Postkarte mit Hilferuf nach draußen zu schmuggeln.
In Erinnerung bleibt aber die, wirklich den Zuschauer in dieser ständigen Prägnanz nervlich strapazierende Wahnhaftigkeit, die wenn man so will eine Brücke schlägt vom behaglichen, schauerromantischen Gruselfilm der "Hammer Studios" hin zum moderneren Psychoterror.
"Das düstere Haus", -diesmal vielleicht nicht ganz ein Meilenstein, aber immer noch ein Spannungstück par excellence.
Und natürlich als hilfsbedürftiges, aufregendes Opfer :Stefanie Powers. Was will man mehr.
.
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4.0 von 5 Sternen Die Fast-Schwiegermutter, 26. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Das düstere Haus (DVD)
In England auf dem Lande lebt abgeschieden Mrs. Trefoile (Tallulah Bankhead) mit zwei Verwandten und einem verstörten Bediensteten, Joseph (Donald Suther-
land). Ihr einziger Sohn Stephen ist vor ein paar Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Das hat die schon vorhandene, fanatische Lebenseinstellung der Dame bis zum Wahnsinn gesteigert.
Mrs Trefoiles Sohn war mit der Amerikanerin Pat Carroll (Stephanie Powers) verlobt, welche sich momentan in London aufhält und dummerweise ihrer Beinahe-
Schwiegermutter einen Beileidsbesuch abstatten will. Auf dem Besitz angekommen wird sie zunächst sehr freundlich aufgenommen, merkt aber schnell, wie ge-
stört ihre Gastgeberin ist und will möglichst schnell abreisen. Das verhindert Mrs Trefoile aber, indem sie Pat zuerst einsperrt und später sogar körper-
lich misshandelt.
Das Ambiente und die Farben sind ganz typisch für die atmoshärischen Bilder der Hammer Studios, dazu noch die herrliche englische Landschaft. Was hätte das gemütlich werden können, tut es aber ganz und garnicht. Tallulah Bankhead wirkt bedrohlich und unheimlich, das Letztere kann man auch über Donald Su-
therland sagen. Einzig Stephanie Powers bringt Normalität in den Film ein. Spannend und aufregend.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Runter uff die Knie und jebetet wie noch nie..., 21. Februar 2012
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das düstere Haus (DVD)
Die Amerikanerin Patricia Carroll (Stephanie Powers) scheint endlich wieder glücklich zu sein, sie will ihren Geliebten Alan Glentower (Maurice Kaufman) heiraten.
Ihr voriger Verlobter Stephen kam vor einiger Zeit bei einem Autounfall ums Leben und um mit der Vergangenheit endlich abzuschließen hat sie sich entschlossen der Mutter von Stephen einen Höflichkeitsbesuch abzustatten. Dabei hat Patricia auch nie erwähnt, dass Stephen diesen Autounfall wissentlich herbeiführte, um sich selbst zu töten.
So macht sich alleine auf und fährt mit ihrem Auto aufs Land, der Empfang bei Mrs. Trefoile (Tallulah Bankhead) ist zunächst sehr herzlich, aber schnell merkt Pat, dass die Frau strengstens religiös ist, die Bibel äusserst penibel auslegt und eine etwas merkwürdige Definition von Sünde hat.
Jeder Versuch von Pat den Besuch schnell und höflich ausklingen zu lassen scheitert an der Überredungskunst der alten Dame, die es sich nicht nehmen lässt Pat zum Abendessen einzuladen (mit vorher 2 Stündigem Bibelverslesen) und am anderen Tag mit der Verlobten von ihrem Stephen in en Gottesdienst möchte, um für den verstorbenen Sohn zu beten.
Das Ehepaar Harry (Peter Vaughn)und Anna (Yootha Joyce) sowie der geistig behinderte Joseph (Donald Sutherland) sind Verwandte der bigotten Alten, die ebenfalls im Haus leben.
Bald platzt Pat der Kragen, aber damit hat sie ihr Schicksal besiegelt. Mrs. Trefoile ist nunmehr fest entschlossen, die Schwiegertochter von allen Sünden zu reinigen. Zuerst kriegt die Gute mal Zimmerarrest und muss ein bisschen hungern. Doch das ist erst das Warm up...
"Das düstere Haus" Original: "Fanatic" oder "Die! Die! My Darling!" ist ein 1965 entstandener britischer Thriller der Hammer Films. Regie führte Silvio Narizzano.
Der Film wurde in den Elstree Studios sowie auch in Letchmore Heath, Hertfordshire gedreht.
Es ist gleichzeitig die letzte Rolle der ehemaligen Filmdiva Tallulah Bankhead, die auch bei den Dreharbeiten sehr schwierig gewesen sein soll. Als weiteres Problem zu den Allüren kam auch noch eine starke Alkoholsucht dazu.
Ihre Darstellung ist aber gut, wenn auch sehr stark übertrieben und eine extreme Overacting Performance.
Überhaupt ist "Das düstere Haus" ein recht skurriler Horrorfilm, denn der religiöse Eifer wird sehr schnell zur ultimativen Wahnwelt.
Man darf den Film nicht ganz so ernst nehmen, dann macht er natürlich auch schon wieder Spass.
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7 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mörderisch spannender Schocker/für Fans von Was geschah wirklich mit Baby Jane, 16. September 2008
Von 
Sandra Haas "sheila" (euratsfeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das düstere Haus (DVD)
Für Fans von Was geschah wirklich mit Baby Jane ist dieser Schocker ein absolutes MUSS. Auch für andere ist er sehr empfehlenswert. Der Blutgehalt ist nicht zu gering. Sie sieht man nach etwas einer halben Stunde die junge Frau mit einer Schere in der Brust. Die DVD ist in Bild und Ton super, bietet aber leider keine Extras.
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Das düstere Haus
Das düstere Haus von Silvio Narizzano (DVD - 2006)
EUR 15,99
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