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86 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Standardzoom!
Neben der Anschaffung eines UWW, stand für mich auch die eines Normalzoomobjektives an. Da ich als Body eine EOS 450D besitze, musste hierbei der Crop-Faktor berücksichtigt werden um nach unten hin mit einer Anfangsbrennweite von etwa 16 ' 17mm noch einen guten Weitwinkelbereich zu haben.
Nach einiger Recherche erschien mir das Tamron 17-50 f/2,8 mit seinen...
Veröffentlicht am 31. März 2009 von Zaphod

versus
62 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Optisch tolle Linse, Preis-/Leistungsverhältnis fraglich
Eines vorweg: Ich verwende diese Linse seit etwas über einem Jahr an einer 40D und relativ häufig (mehr oder weniger mein Immerdrauf). An der Abbildungsleistung ist meines Erachtens kaum etwas auszusetzen: Gute Schärfe, tolle Farbwiedergabe, etc, das ist alles kein Thema, darauf will ich aber nicht mehr eingehen, das haben andere schon zu Genüge...
Veröffentlicht am 7. September 2009 von minot


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86 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Standardzoom!, 31. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Zubehör)
Neben der Anschaffung eines UWW, stand für mich auch die eines Normalzoomobjektives an. Da ich als Body eine EOS 450D besitze, musste hierbei der Crop-Faktor berücksichtigt werden um nach unten hin mit einer Anfangsbrennweite von etwa 16 ' 17mm noch einen guten Weitwinkelbereich zu haben.
Nach einiger Recherche erschien mir das Tamron 17-50 f/2,8 mit seinen sehr guten Testergebnissen und einem klasse Preisleistungsverhältnis als für meine Zwecke am geeignetsten. Ich kaufte es letztlich über Amazon, gab es jedoch bereits innerhalb eines Monats wieder zurück (Rückgabe verlief übrigens völlig problemlos). Was mir am Tamron missfiel war vor allem, dass der AF scheinbar nicht richtig saß und zu relativ unscharfen Fotos führte. Darüber hinaus erschienen mir die Farben und Kontraste irgendwie künstlich; als Vergleichsmaßstab dienten mir die Bilder mit dem Kitobjektiv von Canon (18-55 f/3,5 ' 5,6 IS) die wesentlich natürlicher wirkten.
Ich entschied mich nun, keine Kompromisse mehr eingehen zu wollen und für das EF-S 17-55 f/2,8. Tests und Kommentare andere Besitzer in diversen Internetforen attestierten dem Canon hervorragende Leistungen vor allem bei der Bildschärfe schon im Offenblendbereich. Probleme solle es nur mit Staubeinlässen im Tubus und chromatischen Abberationen geben. Ersteres würde sich allerdings nicht wirklich auf die Abbildungsleistung auswirken und letzteres sei mit Grafikprogrammen schnell korrigierbar.
Mittlerweile besitze ich das Canon seit November 2008 und bin mit ihm rund um zufrieden (Staubprobleme gibt es bisher keine). Vor allem der IS erfreut mich immer wieder da gute Bilder noch bei recht dunklen Verhältnissen trotz längerer Belichtungszeit möglich sind. Ebenso bin ich von Schärfeleistung sowie Farben und Kontraste begeistert.

Fazit: Ich würde das EF-S 17-55 f/2,8 immer wieder kaufen.
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62 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Optisch tolle Linse, Preis-/Leistungsverhältnis fraglich, 7. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Zubehör)
Eines vorweg: Ich verwende diese Linse seit etwas über einem Jahr an einer 40D und relativ häufig (mehr oder weniger mein Immerdrauf). An der Abbildungsleistung ist meines Erachtens kaum etwas auszusetzen: Gute Schärfe, tolle Farbwiedergabe, etc, das ist alles kein Thema, darauf will ich aber nicht mehr eingehen, das haben andere schon zu Genüge gemacht.
Einzig der Autofokus ist bei mir bei weitem nicht so zuverlässig wie er meiner Meinung nach sein sollte, hier schiebe ich die Schuld aber auf die Kamera, deren AF gerade im Weitwinkelbereich nicht gerade berühmt für tolle Performance ist.

Durchaus zu diskutieren ist, ob die Verarbeitungsqualität dem Preis gerecht wird, und da kommt von mir (persönliche Meinung) ein klares NEIN:
Die Linse ist ein "Plastikbomber", der Zoomring sitzt nicht 100%ig firm am Gehäuse, der Fokusring hat ebenfalls ein wenig Spiel. Nach zwei-drei Monaten normalem, nicht einmal häufigem Gebrauch (Innenräume, Stadtaufnahmen, jedenfalls weder Wüste noch Strand) hatte ich bereits deutlich erkennbare Staubkörnchen unter der Frontlinse. Nach ca einem Jahr sah es aus, als hätte jemand da drinnen gefrühstückt. Bis jetzt gibt es optisch keine Auswirkungen, aber sobald solche auszumachen sind wird eine Reinigung leider unumgängilch sein.
Das Staubproblem lässt sich übrigens - wie ich zwischenzeitlich weiß - durch das Anbringen eines (Schutz-)Filters beheben, da der Staub offenbar zwischen Frontlinse und Gehäuse eindringt. Leider wusste ich das damals noch nicht. Davon abgesehen ist es kein Geheimnis, dass man mit Filtern die Abbildungsleistung der Objektive massiv beeinträchtigen kann.

Fazit: An sich eine tolle Linse mit beeindruckender Abbildungsleistung, die jedoch in Sachen Verarbeitung - vor allem bei diesem Preis - sehr enttäuscht. Das Staubproblem ist leider keineswegs ein Mythos sondern eine reale Tatsache, die man durch die Verwendung eines Filters bekämpfen kann. Streulichtblende wird canontypisch bei den "billigen" (dh Nicht-L) Linsen nicht mitgeliefert und kostet nochmal ca 30 EUR.
Letztlich muss jeder für sich selbst enttscheiden, ob ihm die tolle Abbildungsleistung der Linse den Preis wert ist und inwieweit die Verarbeitungsqualität hier ein Show-Stopper ist. Mittlerweile wurde übrigens auch von Tamron eine Version ihres (angeblich sehr guten) 17-50 mit Bildstabilisator angekündigt, sodass es hier wohl endgültig Konkurrenz für diese Linse aufkommt.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Licht, aber leider auch einige Schatten, 16. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Zubehör)
Ich habe mir dieses Objektiv letztes Jahr selbst zu Weihnachten gegönnt, da es sehr gut dem Brennweitenbereich entspricht in dem ich gern arbeite und zudem für schlechte Lichtverhältnisse und auch Nachtaufnahmen sehr gut geeignet ist. Das Gewicht finde ich sehr angenehm, dem einen oder anderen mag es mit ca. 650g vielleicht zu schwer sein.

Da es mittlerweile unzählige und unabhängige Test (wie etwa [...]) gibt, und hier auch einige gute Rezensionen gibt, brauche ich eigentlich zur Funktion nichts mehr zu sagen.
Hier schreibe ich deshalb meine Erfahrungen zu diesem Objektiv. Leider blieb es nicht bei einem...

1.Objektiv:
Ausgepackt und ???
Entweder hatte es bereits vorher schon ein anderer Kunde, oder neuerdings sind die Mitarbeiter bei Canon etwas unaufmerksam, denn das Objektiv war trotz der Passformteile in der Verpackung lose drin.
Da ich mir die Linsen als erstes anschaue, musste ich dann hinter der Frontlinse zudem bereits mehrere größere Staubpartikel feststellen.
Und dann waren da noch seltsame Wischspuren durch den Temperaturunterschied zu sehen, die nach irgendeinem schmierigen Fensterreiniger aussahen.

Das hatte ich bisher noch bei keinem neuen Objektiv. Also war es definitiv bereits bei jemand anders. Und derjenige konnte damit scheinbar nicht umgehen, denn parfümierte Objektive sind mir gänzlich unbekannt.

Nun aber zum eigentlichen Test der optischen Leistungen:
Schöner kalter und sonniger Tag, also raus und Praxistests machen. An die 40D angesetzt und ab geht's. Ich habe dann mal kurz die geläufigsten meiner Brennweiten (17, 24, 35, 50) bei f 2,8 - 16 und AF gegenüber MF durchgetestet. Also von Freistellung einzelner Objekte bis zur Landschaft. Zuhaus am Computer dann die Ernüchterung.
Die linke Seite war in Ordnung (Vignette von Offenblende bis f5,6 war bereits bekannt) aber die rechte Seite nicht. Selbst bei Blende 11 und 16 (17 und 24mm), eigentlich für Landschaften ideal war die rechte Seite nur Matsch. Wie ein Schleier, waren fast 2/3 der Bildfläche unscharf und das selbst bei manuellem Fokus (linkes Drittel im MF sehr scharf, rechter Teil Matsch).
Bei den Offenblende viel mir zudem die ungleiche Randabschattung auf.

Ich habe dann noch meine 600D angestöpselt und die Vignettierungskorrektur der Kamera bemüht. Funktioniert tadellos nur die Schärfeprobleme blieben. Seltsamer Weise wurden an der 600D die Bilder mit AF alle, selbst links, etwas unscharf. Egal ob JPEG oder RAW...
An der Linsenmechanik stimmt also etwas nicht und der AF scheint daher auch ziemlich häufig daneben zu liegen.

Also als fehlerhaft zurückgeschickt und sehr guten Service durch die Amazon-Mitarbeiter per Mail und natürlich Ersatz bekommen.

2.Objektiv:
Es kam richtig verpackt, neu, ohne seltsame Wisch- und Geruchspuren und nach den ersten Tests ist alles sehr ausgewogen, eben das, was ich bei diesem Preis auch erwarten kann.

Nach den ersten 120 Bildern, folgende Einschätzung meinerseits:

++ Bildqualität
++ Autofokusbetrieb präzise und kaum wahrnehmbar
++ gedämpfter Fokusring (läuft sehr gleichmäßig) mit Vollzeiteingriff in AF
+ Streulichtempfindlichkeit (dank der Streulichblende noch besser)
+ Bildstabilisator (noch mehr Möglichkeiten bei wenig Licht zu fotografieren)
+ Verarbeitungsqualität des Kunststoffgehäuses (bei dem Preis auch zu erwarten)
o Bokeh (Unschärfeverlauf) in extremen Licht- und Kontrastsituationen etwas unruhig, bei weichen Kontrasten top
- Preis für ein EF-S etwas sehr hoch, da kein Spritzwasser- und Staubschutz (da gibts dann das EF 17-40/4,0 USM L für 200€ weniger, mit Einschränkungen bei Blende, IS (wäre m.E. toll) und der Lichtstärke)
- Streulichblende nicht im Preis inbegriffen (da sollte Canon nach mehr als zwanzig Jahren endlich mal drauf kommen, bei dem Preis sowieso)

Also, bis auf den meiner Meinung nach etwas sehr hohen Preis einer APS-C-Linse und dem bekannten Manko der fehlenden Streulichtblende doch überwiegend positive Eigenschaften.

Das gelieferte 1.Objektiv, war bei meinen bisherigen 12 Objektiven (gebrauchte und neue) im Laufe der letzten zehn Jahre, das Erste, welches technische Fehler hatte. Mehr als 95% aller Objektive auf dem Markt sind fehlerfrei und werden nur durch Forenhysterie, zu hohe Erwartungen und falsche Bedienung als fehlerhaft deklariert. Und wenn es, wie in meinem Fall wirklich so ist, dann werden diese Teile noch nicht mal als defekt zurückgeschickt, so das sie der nächste Kunde dann erwischt.

Fazit:

Fehler können vorkommen, da Menschen im Spiel sind.
Für die kreative Fotografie von Landschaft, Architektur und bei Partyaufnahmen in Gebäuden und selbst bei Nachtaufnahmen macht es eine Menge Spaß.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Immerdrauf für Canon Crop-Kameras, 2. Oktober 2009
Von 
Postbank (Potsdam) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Zubehör)
Schon wegen der geringen Lichtstärke und billigen Fertigungsqualität kommen die Kitobjektive (18-55) für mich nicht in Frage.
Lange war ich auf der Suche nach Alternativen (17-85 IS -nur in der Mitte scharf, 24-105 L IS -Weitwinkel fehlt und starke CA's).

Anfangs war mir das Canon EF-s 17-55 zu teuer, so entschied ich mich zunächst für das wirklich gute Tamron 17-50mm 2,8 für 350 €. Ich war recht zufrieden, nur leider fehlte mir ein wenig Endbrennweite und der Bildstabilisator (an den IS war ich schon gewöhnt).
Ich bestellte also -nur zum Test- das EF-s 17-55 von Canon. Es war schnell geliefert und so konnte ich direkt vergleichen. Zunächst erschrocken vom Gewicht dieses Brockens, dachte ich an eine kurze Bekanntschaft. Das Tamron ist halb so schwer und angenehm handlich. Nachdem ich aber mit dem neuen Canon arbeitete, war ich von seinen Qualitäten überzeugt. Es ist bei 17mm spürbar besser als das Tamron, ansonsten nehmen sich die beiden nicht viel. Aaaber die 5mm mehr im Tele sind für meine Motive viel wert, tja und endlich wieder Bildstabilisator und USM. Insgesamt ist es eben komfortabler. Also habe ich es behalten und das Tamron einen Freund verkauft (der auch glücklich ist).

Mit Staub und CA`s habe ich nicht zu kämpfen. Gegen den Staub schützt allerdings von Anfang an ein Sperrfilter. Außerdem benutze ich wie bei all meinen Objektiven ständig die passenden Streulichblende -ist wirklich fast immer Pflicht!!! Nach meiner Erfahrung bieten die Blenden 4 bis 11 (je nach Motiv)die höchste Auflösung. Blende 2,8 verwende ich bei Al-Motiven (Theater, Kirchen und Partys).

Alles in allen ist das 17-55 das beste Canon EF-s Objektiv, obwohl der Preis von Canon für ein "Nicht L-Objektiv" sehr sehr hoch angesetzt wurde.
Wer den hohen Preis nicht scheut, kann jedoch beruhigt zugreifen.

Ich nutze an meiner EOS 50D außerdem folgende Linsen: 12-24mm 4,0 von Tokina, Canon 70-200mm 4,0 L IS und einige Festbrennweiten (Tokina 30mm 2,8 Makro, Canon 50mm 1,4, Tamron 90mm 2,8 Makro). Auch diese Linsen kann ich alle uneingeschränkt empfehlen.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lichtstarker Zoom, aber kein Immerdrauf für alle Fälle, 21. September 2009
Von 
Nachtpfauenauge (Mainhattan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Zubehör)
Nachtrag: Inzwischen habe ich das Objektiv auch ausgiebig an meiner EOS 7D getestet. Leider sind bei dem hoch auflösenden 18-Megapixel-Sensor die von mir unten kritisch angemerkten Farbsäume noch stärker ein Thema. Sobald man z. B. Gebäude gegen einen hellen Himmel fotografiert, sieht man's an den Kanten deutlich. Klar, die 7D ist mit ihrer Wahnsinnsauflösung auch gnadenlos, aber wenn man ein Foto hochziehen will, sieht man eben solche Fehler. Canon tät gut daran, Nikon zu folgen und bei den in der Kamera erzeugten JPEGs gleich die chromatische Aberration (= Farbsäume) herauszurechnen (die Physik ermöglicht das bei dieser Art von optischem Fehler). Nikon macht das schon längst in seinen DSLR (klammheimlich, damit niemand denkt, die Nikkors seien schlecht gemachte Objektive). Alternativ könnte Canon auch für die Korrektur der Farbsäume in der DPP-Software eine Automatik einbauen. Im Moment muss man das in DPP leider noch mühsam per Hand machen, und bei diesem Objektiv ist es leider immer mal wieder nötig. Schade, denn mit einer solchen eleganten Softwarekorrektur dieser optischen Schwäche wäre das ein Spitzenzoom.

--
Alte Rezension:
Diesen lichtstarken Zoom habe ich mit vielen Fotos und mit einer Messanordnung mit Siemens-Stern gründlich durchgetestet. Er hat beeindruckende Stärken, aber auch ausgeprägte Schwächen. Bei dem hohen Preis will die Anschaffung deshalb gut überlegt sein. Ideal ist der Zoom für "Available Light"-Fans, die (wie ich) auch bei wenig Licht gerne ohne Blitz fotografieren. Gerade mit der EOS 50D sind wunderbare Ergebnisse möglich. Mit offener Blende kann man wegen der flachen Schärfentiefe auch Objekte schön malerisch vor verschwommenem Hintergrund herausarbeiten (schönes "Bokeh") - zum Beispiel Portrait vor Landschaft oder Architektur. Standardobjektive mit kleinerer Blendenöffnung erlauben diese fotografische Malerei nicht. Das dicke Aber: Bei hellem Licht treten an Konturen mit scharfem Kontrast Farbsäume auf (Näheres s. Minuspunkte). Deswegen ist der Zoom definitiv kein "Immerdrauf" für wirklich alle Fälle (z. B. mittägliche Architekturfotos im Süden).

Pluspunkte:
- Lichtriese, der durchgängig Blende 2,8 bei allen Zoomstufen ermöglicht (schon was Besonderes!): bei wenig bewegten Objekten sind selbst im Dämmerlicht noch scharfe Aufnahmen ohne allzu viel Bildrauschen möglich.
- die super Bildstabilisierung bringt da nochmals 3-4 Blendenstufen für Schüsse aus der Hand (fast schon ein Nachtsichtgerät).
- helles Sucherbild auch im relativ Dunklen.
- Kameras wie die EOS 50D aktivieren bei 2,8 einen speziellen, hochpräzisen AF-Modus.
- leiser Ultraschall-AF arbeitet erstklassig, auch bei wenig Licht.
- schöne, naturgetreue Farbwiedergabe (eher warmtonig).
- manuelles Fokussieren geht feinfühlig, gewöhnungsbedürftig ist allerdings die Anordnung des Fokusrings "vor" dem Zoomring.
- Haptik recht wertig.

Minuspunkte:
- Farbsäume (chromatische Aberration, CA) bei kontrastreichen Motiven (Test mit Siemens-Stern, Details siehe Fußnote). Beim Siemens-Stern werden sie vor allem zu den Bildrändern hin deutlich sichtbar, wo das billigere Kit-Objektiv 18-55 mm/ 3,5-5,6 (neuerer Typ II!) Kanten noch sauber abbildet. Wirklich überraschend ist das nicht: Lichtstarke Objektive haben große, dicke Linsen, die Licht verschiedener Wellenlängen (Farben) unterschiedlich stark brechen. Damit wachsen die CA und andere Bildfehler (lernt man in den ersten Physiksemestern). Völlig ausgleichen durch die Kombination unterschiedlich brechender Gläser lässt sich das gerade bei einem Zoom nicht. Die Bildstabilisierung macht die Herausforderung noch komplexer, also mussten die Canon-Ingenieure sichtlich Kompromisse schließen. In der Praxis wird das Problem aber nur in bestimmten Situationen sichtbar (z. B. auf [...] kann man Bildbeispiele im Objektiv-Vergleichstest anschauen). Wenn man dieses Verhalten kennt, kann man durch rechtzeitigen Objektivwechsel vorbeugen.
- Schärfe gut, abgeblendet recht gut, aber nicht besser als beim 18-55 mm/ 3,5-5,6 II (Test mit Siemens-Stern, ich habe allerdings ein besonders gutes 18-55 erwischt). Zoomtypisch nimmt sie am Teleende stark ab.
- Vignettierung (Randabdunklung) v.a. im Weitwinkelbereich sichtbar (an EOS 50D am besten automatische Korrektur einschalten).
- neigt etwas zum Staubsammeln hinter der Frontlinse, was zwar die Bildqualität nicht gleich verschlechtert aber bei dem Preis nicht erfreut. Aufsetzen eines UV-Filters kostet locker 1 Blendenstufe (wozu kauft man ein lichtstarkes Objektiv?) und verhindert nicht seitliches Eindringen von Staub.
- hohes Gewicht, ganz schöner Oschi (mit der EOS 40/ 50D gut 1,5 kg).
- die wichtige Streulichtblende ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Fazit: In "Standardzoom"-Situationen sollte man als Backup für helle, kontrastreiche Lichtverhältnisse das (kleine, leichte) 18-55 mm oder ein anderes Objektiv dabei haben.

Fußnote zum Heimtest mit Siemens-Stern:
Ich habe eine Testreihe mit dem 17-55, dem 18-55 und noch einer lichtstarken Festbrennweite als zweiter Referenz geschossen. Siemens-Stern gut ausgeleuchtet aufstellen. Kamera (bei mir 50D) auf Stativ ausrichten, als Messabstände wählte ich verschiedene Abstände von 30 cm (Stern füllt Bild aus) bis 10 m (Stern im Bildzentrum). Messung mit kurzer, mittlerer, langer Brennweite. Aufnahme: AF und Stabi ausschalten, manuell mit Liveview und 10x-Lupenvergrößerung fokussieren, mit Spiegelvorauslösung und 2-Sekunden-Selbstauslöser sicherheitshalber Unschärfe durch Spiegelschlag ausschalten.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann mir kaum vorstellen, dass es ein besseres Objektiv gibt mit änlichen Daten, 11. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Zubehör)
Ich habe das Objektiv über ein Jahr und kann nur dazu schreiben, dass es hervorragend abbildet, gut verarbeitet ist und es zumindest für Canon Gehäuse mit APS-C Sensor kaum was besseres auf dem Markt gibt, dass Blende 2.8 hat und etwa den gleichen Zoombereich. Die Objektive von Fremherstellern mit den etwa gleichen technischen Daten können da nicht mithalten. Diese sind zwar billiger aber was die Gesamtleistung betrifft ist das Canon noch das Beste und leider auch das Teuerste.
Als einzige Schwäche wäre die Staubanfälligkeit. Anscheinend ist das nicht bei jedem Model der Fall aber bei meinem sammelt sich auch der Staub unter der Frontlinse. Auf den Bildern ist dieser zwar nicht sichtbar aber es für diesen Preis nicht zu verzeihen.
Da die Frontlinse mit 3 Schrauben recht schnell demontiert ist und somit der Staub innerhalb von 10 Minuten entfernt werden kann gebe ich trotzdem 5 Punkte. Schließlich muss man den Sensor der Kameras ja auch so einmal im Jahr reinigen, das gehört halt dazu. Bei meinem Exemplar genügt es einmal im Jahr diese Reinigung durchzuführen.
Man kann dabei auch nix falsch machen, die Frontlinse wird nur kurz abgenommen, Staub mit dem Staubsauger absaugen und Linse in der selben Stellung wieder draufschrauben, das war es dann schon. Es sei aber nicht verschwiegen, dass man warten sollte bis die Garantie abgelaufen ist. Während der Garantiezeit kann man das Objektiv kostenlos beim Canon Kundendienst reinigen lassen.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leica-Optik im Schlafrock, 12. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Zubehör)
Was kann man über das Objektiv schreiben, was nicht längst zu lesen wäre?
Eigene Erfahrungen vielleicht.
Gleich nach dem Neukauf habe ich das Objektiv vom Stativ aus mit allem verglichen, was ich auf Lager hatte (@ 18MP). Ergebnis: kann mit den schärfsten Linsen mithalten, selbst das 1.8/50 Mk.1 war nicht besser! Das weckte natürlich gewisse Hoffnungen.
Ich komme gerade aus den USA zurück, wo ich drei Objektive benutzt habe: 10-22 USM, 17-55/2.8 und 70-200/4L IS.
Obwohl ich eigentlich ein Standardzoom-Muffel bin, hat sich das 17-55 im Urlaub zu meinem Hauptobjektiv (über 50% Anteil) gemausert.
-
Wenn ich meine Bilder auswerte, dann sind da drüben seltsame Dinge passiert. Insbesondere der Bildstabilisator scheint ein gewisses Eigenleben zu entwickeln und leichte "lens shift" Phänomene beizusteuern. Ich fotografiere "stills" (also ruhige Szenen) gleich im Dreierpack als Belichtungsreihe (trotz RAW), Speicherverbrauch spielt heutzutage kaum noch eine Rolle und man tut sich leichter, das beste Foto später zu selektieren. Obwohl ich still stand und den Atem anhielt, kann ich häufig beobachten, dass sich die Optik scheinbar in die Landschaft gebohrt hat (leichte Rotation innerhalb einer 3er Serie), oder aber eine auffällige Verschiebung des Bildvordergrundes im Verhältnis zum -Hintergrund... Das kenne ich sonst nur von Tilt- und Shift-Objektiven (oder Grossformat), wenn man während einer Bildserie den Neigungswinkel verstellt.
Hm.
Keines der anderen beiden Objektive verursachte ähnliche Erscheinungen, trotz regen Freihand-Gebrauchs. Und bei dem viel grösseren Bildwinkel des Ultraweitwinkels hätte sich eine vom Fotografen verursachte Eigendrehung wie bei einem Verstärker ausgewirkt - aber da war nix!
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Insgesamt bleibt die Bildschärfe freihand etwas hinter den Erwartungen zurück. Entweder arbeitet der Bildstabilisator gleich aus der Box mangelhaft (das gibts! besonders bei diesem Modell soll das gar nicht so selten vorkommen), oder ich muss meinen Kamera-AF mal wieder beim Kundenservice neu kalibrieren lassen. Die Optik ist deutlich Streulicht-anfälliger als vergleichbare Konkurrenzprodukte, insbesondere Blendenflecken erscheinen schnell mal im Bild. Gegenlichtblende ist also Pflicht und kostet dank Canon's seltsamer Modellpolitik auch noch extra.
(Das 10-22 USM ist trotz des sehr viel grösseren Weitwinkels sichtbar unempfindlicher gegen Streulicht.)
Aber wie kann folgendes sein: Vom Stativ aus spielt das 17-55 alle anderen Standardzooms (und viele Festbrennweiten!) an die Wand, auch heute noch, aber freihand bekomme ich keine schärferen Aufnahmen hin als mit dem Kitobjektiv 18-55-IS ?
Ich hätte mir jedenfalls eine Menge Schlepperei im Urlaub ersparen können, von den Zusatzkosten mal ganz abgesehen...
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Was mich wirklich richtig stört: Die Fassungsqualität (schwer zu tragender Kunststoff) wäre tolerierbar, wenn man einen geringen Mehraufwand betrieben hätte bei der Abdichtung gegen Staub! Ich besitze das Objektiv nun 2 Monate, es war makellos beim Neukauf, und jetzt nach der Reise sind mindestens ein Dutzend Stäubchen und Fusseln hinter der Frontlinsengruppe versammelt, in mehreren Ebenen. Dabei handelt es sich um eine absolute Neuproduktion, Ser.Nr. 77xxxxxx, und ich habe unterwegs aufgepasst wie der sprichwörtliche "Heftelmacher", sehr zur Belustigung meiner Mitreisenden. Immer war irgendein sorgfältig gereinigtes Schutzfilter drauf.
Ehrlich, ich besitze ein 14 Jahre altes, viel benutztes Amateurzoom EF 24-85 USM, und das hat nach all den Jahren weitaus weniger Staub im Inneren, während "Mr.teures APS-C" schon nach einem Monat den Staubsauger gespielt hat.
Die beiden anderen Objektive haben diese Probleme nicht, selbst das nicht extra abgedichtete 10-22 USM ist innerlich so makellos wie vor der Abreise und war am zweithäufigsten im Einsatz, u.a. in den super-staubigen Antelope Canyons.
-
Das begreife ich nicht: Da entwickelt eine Firma ein Vario-Objektiv auf L-Niveau, ja sogar Leica-Niveau (das kann ich als alter Leitzianer behaupten), mit einer Wahnsinns-Schärfe und Brillanz, niedriger Verzeichnung, niedrigen CA's, guter Offenblendenleistung zudem, und steckt diese in den letzten Schrott von Fassung! Selbst wenn das ein konstruktiver Ausrutscher war, wo bleibt die überarbeitete Fassung?
Es geht wohl nur darum, Neukunden an der Ladentheke zu beeindrucken, Kaufkraft abzuschöpfen und den Servicewerkstätten eine Bestandsgarantie gleich mit einzubauen.
Schade.
Vielmehr gut für Canon, schlecht für uns Kunden, die wir wieder mal die Dummen sind. Offensichtlich hat man aus den soundso vielen Beinahe-Pleiten von Leica gelernt, ja nichts für die Ewigkeit zu bauen.
Die Optik verdient 5 Sterne, die Mechanik höchstens 2, was bei dem Preis einfach nur eine Frechheit von Canon ist.
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Die faulen, geldgierigen japanischen Entwickler ... (Was war Canon mal für ein Trendsetter! Erinnern Sie sich noch an Eye Controlled AF? An super-leise auslösende Kameras? Alles dem Rotstift zum Opfer gefallen) ... sollten sich das 10-22 USM zum Vorbild nehmen und die Optik (sowie den verbesserungswürdigen Streulichtschutz) in einer festen Fassungslänge unterbringen, das würde das Staubproblem spürbar vermindern. Aber bitteschön noch in diesem Leben!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Erlebnis auf L-Niveau, 8. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Zubehör)
Vorweg: ich bin kein Profi, eher ambitionierter Hobby-Fotograf.
Daher dürfte es verständlich sein, dass ich mir den Kauf reiflich überlegt habe - es ist ja nicht ganz billig.
Ziel war, ein sehr gutes Zoom-Objektiv mit hoher Lichtstärke im unteren bis mittleren Brennweitenbereich für Indoor/Studio-Aufnahmen und Portraits anzuschaffen. Bisher habe ich den Bereich mit meinem Reisezoom EF-S 18-200 ergänzt mit einem manuellen 50/1,4er abgedeckt. Zwar habe ich mich nach dem Kauf der 7D mit dem 18-135er Kit etwas verbessert, doch war noch nicht richtig zufrieden.
Der Wunsch nach einer wirklich hochwertigen Optik war da, der Blick natürlich auch auf die Klassiker 24-70/2,8 und 24-105/4 gerichtet. Aber nach einem Test fehlte doch der untere Weitwinkelbereich, die 7D hat ja einen Crop-Faktor von 1,6. Also habe ich das Experiment 17-55 gewagt, wohl wissend, dass die Brennweite ja fast mit dem vorhandenen 18-55er Kit identisch ist. Das ist aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit.
Das Ergebnis kurz gefasst: das 17-55 ist seitdem mein Immerdrauf. Die Lichtstärke von 2,8 belebt die AF-Intelligenz der 7D erst richtig. Die ersten Aufnahmen erzeugten bei mir beim Entwickeln in Lightroom ein Staunen. Die Abbildungsleistung ist im Vergleich zu meinem bisherigen Objektivpark wesentlich besser. Die Schärfe ist beeindruckend, die Verzerrungen kann man einfach, schnell und effektiv mit Lightroom oder anderen Tools entfernen. Richtig auffällig sind diese sowieso nur im untersten Bereich zwischen 17 und etwa 20mm sowie am oberen Ende ab 50mm. Der USM-Fokus ist erwartungsgemäß schnell und präzise, der Ring für den manuellen Fokus ist gut erreichar und jederzeit einsetzbar. Die beiden Schalter für AF und IS sind etwas versenkt, was die Haptik weiter verbessert und versehentliches Umschalten praktisch ausschließt. Der IS ist hörbar, doch nicht aufdringlich und arbeitet zuverlässig. Auch an der 550D bestätigt sich der positive Eindruck nach wenigen Testaufnahmen.
Viel mehr Aufnahmen mache ich nun per Available Light, durch die Lichtstärke kann ich oft auf einen Blitz verzichten. Dies kommt auch der Lichtstimmung (und den Nerven meiner Umgebung) zugute.
Von der Staubproblematik konnte ich nach etwa 4 Wochen und über 1000 Aufnahmen drinnen und draußen noch nichts feststellen - auf einen Filter habe ich aus Sorge um Qualitätseinbußen bewusst verzichtet.
Aus meiner Sicht handelt es sich bei dieser Optik um die EF-S Spitzenklasse und ist jeden Euro wert. Wer nicht mit dem Gedanken an Vollformat spielt, ist mit dem Objektiv sehr gut beraten.
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124 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das vielleicht beste Objektiv aus dem Hause Canon, 3. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Zubehör)
Mit dem EF-S 17-55 hat Canon ein klares Bekenntnis zum APS-C Format in der digitalen Spiegelreflexfotografie abgegeben. Denn wie das S in EF-S andeutet kann dieses Objektiv nur auf Kameras der APS-C Reihe eingesetzt werden (dazu gehören dzt. die EOS 20D, 30D, 300D und 350D) - für Vollformatkameras wie die 5D ist es nicht geeignet. Der Brennweitenbereich entspricht einem 28-88mm Objektiv in herkömmlichen 35mm Standards.

Die puren Leistungsdaten dieses Objektivs sind über jeden Zweifel erhaben. Die Verzerrungen bei 17mm sind zwar nennenswert aber dennoch besser als die Konkurrenz. Einzig bei der Vignettierung bei Offenblende und 17mm Brennweite können die Mitbewerber ein klein wenig besser abschneiden, aber nicht nennenswert. Die Schärfe dieser Optik ist sensationell und gehört zu den besten jemals gemessenen Werten. Die chromatischen Aberrationen sind sehr gut unter Kontrolle. Mit 645g ist es relativ schwer und mit 83x110mm ist es auch relativ groß - und liegt damit im Bereich der Profi-Optiken von Canon. Der Autofokus ist sehr schnell und schön leise und die Verarbeitungsqualität des Objektivs ist sehr gut und es liegt gut in der Hand. Relativ schwach ist es bei der Minimaldistanz zum Motiv (die nur eine 1:6 Vergrößerung zulässt). Dafür bietet es eine durchgehende Lichtstärke von 2,8 und zusätzlich einen Bildstabilisator. Ob man den bei dieser Lichtstärke und Brennweite wirklich benötigt sei dahingestellt - aber drinnen ist er und das kann in lichtarmen Situationen doch ein Vorteil sein, weil man das Stativ noch nicht auspacken muss.

Der einzige wirkliche Nachteil ist der Preis. Das Objektiv liegt in einer Preisklasse mit den vergleichbaren Profi-Objektiven, deren Leistung es auch erreicht. Einzig der fehlende rote Ring und die nicht garantierte Wasserdichtheit (was aber egal ist, da die Kameras für die das Objektiv gemacht ist auch nicht wasserdicht sind) machen hier den Unterschied. Die pure Leistung dieser Linse lässt einen schon schwärmen aber der Preis holt den Normalsterblichen auch wieder auf den Boden der Realität zurück. Ich habe mich letztlich für das Sigma 17-70 entschieden, das zwar kaum wo die Daten dieses Objektivs erreichte, aber dafür um rd. 70% billiger ist - denn für den ambitionierten Amateur muss es nicht unbedingt das beste Objektiv sein, es reicht auch ein sehr gutes aus. Um den ersparten Preis geht sich dann noch zusätzlich ein Superweitwinkel (für mich das Sigma 10-20 EX) aus.
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5.0 von 5 Sternen Das beste semi-Professionelle Objektiv für beinahe alle Situationen?, 3. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM Objektiv (77 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Zubehör)
Ich arbeite seit nunmehr ca. 1 Jahr mit diesem Objektiv an meiner Canon EOS 20D und konnte damit (Oder war es "dadurch"? Oder vielleicht gar "da durch"? ;-) ) schon einige gute Aufnahme schießen.

In aller Kürze die Fakten die mir bisher aufgefallen sind

Pro:
1) stabil, wertig gearbeitet, liegt prima in der Hand

2) sehr schneller und doch präziser Autofokus

3) ausgezeichneter Bildstabilisator der so manche Aufnahme erst ermöglichte

4) ein Lichtriese was sich auch beim fokusieren unter erschwerten Bedingungen positiv bemerkbar macht (keine Fokus- Probleme bei schwachem Licht)

5) Für den normalen Alltag von Landschafts- über Portrait- bis hin zu leichten Teleeinstellungen jederzeit empfehlenswert. Optimaler alltagstauglicher Brennweitenbereich für eine Kamera mit Cropfaktor wie z. B. die EOS 20D-50D/ EOS 300D-450D

6) mir sind bisher keine nennenswerten Verzeichnungen, Reflexionen o. ähnliches aufgefallen

7) Echter Innenfokus, d. h. die vorderste Linse dreht sich eben _nicht_ beim fokusieren, ein aufgeschraubter Polfilter bleibt so auch trotz zoomen/ fokusieren immer noch richtig eingestellt!

Kontra:
1) relativ hoher Preis der aber auch für den Anspruch eines Semi-Professionellen Objektives mit allen vorgenannten Vorteilen in Ordnung geht

2) verhältnismäßig hohes Gewicht was sich z. B. beim Bergwandern dann schon mal etwas unangenehm bemerkbar macht. ;-)

3) Wildtiere rennen weg wenn man mit diesem Objektiv das Tier Formatfüllend im Sucher sieht... ;-) Mist, also doch für solche Zwecke ein anderes Objektiv mitschleppen! :-)
Ja, ist klar - für Tierportraits in freier Wildbahn ist eben doch ein "Teeeele" notwendig. Bei mir tut's da ein 70-300mm.

Zum oft angesprochenen Thema Staub- und Wasserdichtigkeit kann ich nur eines sagen: Keine Bange. Wenn man dieses Objektiv einigermaßen angemessen behandelt bleibt es auch lange ein guter und treuer Begleiter - meines ist bisher immer noch in 1A Zustand, keine Staubeinschlüsse und Wasserprobleme trotz Regentagen mit diesem Objektiv. Dafür hatte ich allerdings durchaus schon einmal eine wegen Regen "abgesoffene" EOS 20D...

Mein Fazit: Dieses Objektiv würde ich jederzeit auch meinem besten Freund empfehlen.

Allerdings ist für gute Fotos auch das hinter den Linsen wichtig - NEIN, ICH MEINTE NICHT NUR DEN KAMERA-BODY! ;-)
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