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Kundenrezensionen

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am 17. November 2007
Ok Ok... wer einen ernsthaften Film im Stile einer Biografie erwartet, wird hier Bauchlandung erleiden. Und wer ein verkapptes Erotikfilmchen erwartet wird genauso auf die Nase fallen.
Dennoch hat mich der Film durchaus überzeugen können. Wer - wie ich - ein Faible für die Screwball-Komödien der 40iger Jahre (Spencer Tracy, Gary Crant & Co) hat, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Eine rasant erzählte Verwechslungs,- Liebeskomödie mit dem Tiefgang einer Pfütze und einem hübschen Heath Ledger. Aber vielleicht ist meine Bewertung auch nicht wirklich objektiv, weil ich sowohl für Heath Ledger als auch für Venedig wirklich viel übrig habe *zwinker*
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am 14. Oktober 2008
Heath Ledger, Jeremy Irons, Lasse Hallström ("Gottes Werk und Teufels Beitrag"), Venedig und Casanova, gute fünf Argumente sich diesen Film anzusehen. Ich wollte diesen Film wirklich mögen, doch ach, es sollte nicht sein.
Eingezwängt in eine unoriginelle Rahmenhandlung erzählt der gealterte Casanova (ist es wirklich Casanova?) von seiner einzigen wahren Liebe. Als Kind wird Casanova von seiner Mutter verlassen (haben wir da schon -vulgärpsychologisch- die Motivation für seine spätere "Liebesbedürftigkeit"?). Als junger Mann (Heath Ledger) muss er in Venedig vor der Inquisitition flüchten (es ist keine besonders pfiffige Idee, seinen Liebesabenteuern in einem Nonnenkloster nachzugehen) und begegnet an der Universität der als Mann verkleideten Francesca Bruni (Sienna Miller), die unter männlichem Pseudonym aufklärerische Schriften herausgibt. Zwischenzeitlich macht er sich auf Brautsuche, um den Dogen zu beruhigen und bringt im Handumdrehen einen feurigen jungen Mann gegen sich auf. Das Tempo steigert sich allmählich, als der päpstliche Abgesandte (Jeremy Irons mit unvorteilhafter Perücke, wer erinnert sich nicht an den Monty-Python-Klassiker "I didn`t expect the Spanish Inquisition"?) und Francescas Verlobter (Oliver Platt) auftauchen. Natürlich ist Casanova inzwischen hemmungslos für Francesca entflammt, die noch ein weiteres Mal wenig glaubwürdig in Männersachen auftaucht.
Intrigen hier, Kampf- und Fluchtszenen dort, ein paar jugendfreie Liebesszenen, ein wunderschön fotografiertes Venedig. Besonders schön der Höhepunkt, als ein Heißluftballon Casanova (vorübergehend) zur Flucht verhilft. Die Geschichte beruht kaum auf dem Leben Casanovas, das Drehbuch weiß nicht zu überraschen. Am interessantesten ist noch die sarkastische Szene, in der Irons einer potentiellen Zeugin im Prozess gegen Casanova versichert, nicht nur ihren guten Ruf, sondern auch ihre (vermeintlich verlorene) Jungfräulichkeit wiederherstellen zu können, denn "wir sind die Kirche". Horch, horch, kommt hier der lang vermisste Anspruch? Nein, danach flachen die Dialoge wieder gnadenlos ab. Sogar der von der Inquisition gefolterte Platt taucht quietschvergnügt kurz darauf auf einem Maskenball auf. Hm! Lena Olin ist der einsame Rettungsanker des verkorksten MTV-Historienspektakels: Es hatte schon etwas Anrührendes, wie sie sich als Francescas Mutter um die finanzielle Zukunft der Familie sorgt und sich (scheinbar) in den falschen Mann verliebt. Mr. Irons muss leider sehr unter seinen Möglichkeiten bleiben, Oliver Platt sehe ich zwar immer wieder gern, aber die Figur des unverhofften Freundes steckt voller Filmklischees. Wer schon Stephen Hereks 1993er Adaption der "Drei Musketiere" mochte, ist mit diesem Film gut bedient. Veredelt wird der Film von Vivaldis unverwüstlichem Mandolinenkonzert.

Die DVD verfügt über einen Audiokommentar von Lasse Hallström, ein Making of, eine erweiterte Szene, Ansichten von Venedig und ein Feature über das Kostümdesign, das mich weitaus mehr interessierte als der Hauptfilm (alle Extras deutsch untertitelt).
Während ich dies niederschreibe, verblassen schon die Erinnerungen an den Film. Die türkische Fassung mit holländischen Untertiteln ist irgendwie witziger.
Fazit: Visuell opulent, dramaturgisch mau, Darsteller meist unterfordert. Schade, schade, schade!
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am 4. März 2016
nun - wirklich allzuviel hat dieser Film mit Casanova in seiner Version nicht zu tun.... Es ist ein nettes Spektakel, das in Venedig "spielt" - und in einer Menge von Studios.... ein hübscher, leider verstorbener Schauspieler lässt Frauenherzen erglühen.... (Erinnert ein wenig an die Zeiten, als Teenager in der BRAVO ihre Traumprinzen fanden...) - aber: der Film profitiert von netten Scherzen, hübschen Aufnahmen - aber leider wenig Realität- auch nicht den Aufzeichnungen Casanovas.

Fazit: Wieder einmal: Hübscher Abend mit einer Flasche guten Wein, die Angetraute in den Arm nehmen ... und mit ihr träumen....
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am 7. Oktober 2008
Vom großatigen Lasse Hallström hätte ich mir mehr erwartet. Schöne Bilder, tolle Kameraeinstellungen, venezianisches Flair kommt rüber, aber die Story ist sowas von platt, dass ich den Film nur bedingt lustig fand. Casanova legt eine Frau nach der anderen flach, bis er sich an einer die Zähne ausbeißt...Ledgers Interpretation des Frauenhelden ist durchaus sympathisch, während man Sienna Miller leider sehr anmerkt, dass sie sich in diesem Kostümfilm nicht wohl fühlt. Von der Chemie her agieren die beiden eher gegeneinander, was für die Handlung nicht besonders förderlich ist. Netter Zeitvertreib, aber der Tiefgang, den ich an Hallström Filmen so schätze, fehlt gänzlich...
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